Friesenherd
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dji

Beitrag von Friesenherd » Mi 15 Mai, 2019 15:18

Schade aber auch, das mit der Osmo Pocket war aus meiner Sicht ein sehr großer Sprung nach vorne.
Gruß




Auf Achse
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Re: Tauchfähige DJI Action-Cam und/oder Unterwasserdrohne im Anflug? DJI teasert neues Produkt

Beitrag von Auf Achse » Mi 15 Mai, 2019 15:21

Irgendwie alles gleichauf wie GoPro. Hab mir mehr Innovationen und hardwaremäßige Verbesserungen erwartet, zB ein Stativgewinde ... externes Mic geht auch nur wieder über so einen blöden Adapter!

Na vielleicht ist sie wenigstens bugfree ?? Wär schon besser als GoPro :-)

Auf Achse




slashCAM
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Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von slashCAM » Mi 15 Mai, 2019 15:30


Ab heute bekommt GoPro einen neuen, prominenten Konkurrenten: DJI präsentiert die Osmo Action, welche vom Preis und den Spezifikationen recht nah an der Hero 7 Black lieg...
Bild
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays




klusterdegenerierung
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 15 Mai, 2019 16:15

Wie immer fettes Video welches zum Kauf zwingt! :-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




hexeric
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von hexeric » Mi 15 Mai, 2019 18:03

warte trotzdem auf die RX0 II, kostet zwar das doppelte aber dafür eine kino kamera – und keine action cam trotz demselben formfaktor




Kamerafreund
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Kamerafreund » Mi 15 Mai, 2019 19:10

Also die Sony x3000 hat als Actioncam eigentlich autofokus, oder was meint ihr mit "keine vergleichbare Kamera hat Autofokus"?




Angry_C
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Angry_C » Mi 15 Mai, 2019 20:52

Vermutlich die gleichen AF-Algorithmen wie bei der Pocket. Somit werden brauchbare Aufnahmen zum Glücksspiel.




klusterdegenerierung
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 15 Mai, 2019 21:05

Angry_C hat geschrieben:
Mi 15 Mai, 2019 20:52
Somit werden brauchbare Aufnahmen zum Glücksspiel.
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




Auf Achse
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Auf Achse » Mi 15 Mai, 2019 21:21

Double_FAcepalm.jpg
:-)

Auf Achse
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klusterdegenerierung
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 15 Mai, 2019 21:44

:-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




Jan
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Jan » Mi 15 Mai, 2019 22:21

Wenn ich das schon wieder lese, was die vielen Tester auf der Google-Seite Eins schreiben, mit 100 Mbit von DJI ist man ja so viel besser unterwegs als 78 MBit bei Gopro. Alle vergessen da, dass die Gopro H265 und H264 und die DJI nur H264 besitzt. H 265 kodiert bei gleicher Datenrate besser. Allgemein wird in den ersten Sicht-Tests gesagt, die Bildqualität und der Stabilisator sind etwas schlechter als bei der Hero 7 Black. HDMI fehlt, ein Mikrofoneingang wohl auch. Was der AF taugt, wird man sehen. Ist bei Actioncams aber tendenziell gefährlich beim Nachführ-AF, außer man will dauernd auf dem Bildschirm den AF vorgeben und rumtouchen, daher macht das keine Firma bis auf jetzt DJI. Beim Pocket ist der Nachführ-AF auch durchgefallen. Auf der Habenseite des Osmo hat man 20 Minuten mehr Akkulaufzeit, den Front LCD und die Wahl von Filtern direkt ohne Adapter. Den einen Meter mehr bei Unterwasser spar ich mir, ist nicht wirklich ein Vorteil. Einen deutlichen Nachteil haben viele Magazine gar nicht gesehen, die Gopro hat drei verschiedene Winkel, beim Osmo filmt man immer mit 145°, außer man schaltet den Stabi dazu, dann wird der Winkel enger.


Für das erste Gerät sicher nicht schlecht, für einen Gopro-Killer aber nicht gut genug. Zudem sich die Gopros sehr über den Namen verkaufen, da hat sich schon Sony die Zähne ausgebissen mit guten Modellen wie der X-3000, die im Laden verschimmeln. Ich werde hier berichten, wie sich der Osmo verkaufen wird. Von so guten Zahlen wie beim Pocket würde ich aber nicht ausgehen. Der Pocket ist in der Art konkurrenzlos, es gibt nichts vergleichbares in der Größe. Die Osmo Action ist schon vergleichbar mit der Hero 7, aber im Gesamtbild nicht wirklich besser, aber gleichteuer und Gopro zieht allein mit dem Actionnamen Kunden an.
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




Auf Achse
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Auf Achse » Mi 15 Mai, 2019 22:27

Danke Jan für deine Infos!
h264 vs 265 nur über die Datenrate zu verleichen ist natürlich Blödsinn.
Meines wissens gibts keinen AF, dafür externes Mikro per USB Adapter

Hier die ersten Tests
Grüße, Auf Achse








Jan
Beiträge: 9355

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Jan » Mi 15 Mai, 2019 22:39

Slashcam hat das mit dem AF geschrieben, ich habe bei DJI dazu nichts gefunden. Würde mich auch wundern, wenn eine Actionkamera mit kleinem Sensor und 145° einen Autofocus hätte. Macht da keinen richtigen Sinn und ist meist schädlich. Jep, es gibt einen USB-Adapter auf Klinke, wie bei Gopro. Die Nahgrenze ist beim Osmo 6 cm, das ist in Ordnung, nicht diese 40 cm wie beim Pocket.

Es wäre schön, wenn man im Netz eine Bedienungsanleitung finden würde, das wäre hilfreich.
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Jan
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Jan » Mi 15 Mai, 2019 22:55

Englische Anleitung inzwischen gefunden, die ist aber mager mit 16 Seiten. Dort steht nichts über AF, also wird sie das auch nicht haben. Es gibt ein Ladegerät von DJI für das Laden von drei Akkus, bei Gopro kann man zwei Akkus laden.


https://dl.djicdn.com/downloads/Osmo%20 ... 1.0_en.pdf
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cantsin
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Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von cantsin » Mi 15 Mai, 2019 23:02

Anscheinend hat die Kamera (im Gegensatz zu GoPro) keine Fischaugenverzerrung. Das wäre natürlich ein handfester Vorteil.




Jan
Beiträge: 9355

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Jan » Mi 15 Mai, 2019 23:03

Das kann man doch bei der Hero 7 Black im Menü wählen, wenn ich mich recht erinnere.
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Syndikat
Beiträge: 428

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Syndikat » Mi 15 Mai, 2019 23:15

...noch eine Kleinigkeit auf der Haben-Seite: Die Cam scheint für Langzeit Zeitraffer geeigent zu sein! Aus den technischen Daten entnehme ich (wenn ich das richtig interpretiere, da ohne Angabe der Einheit*) Intervallzeiten von jenseits 1 Minute. Da ist nämlich bei allen Actioncams die ich kenne Schluss, für Aufnahmen über mehrere Monate taugt das nicht.
Ich habe noch eine alte Brino die das kann, aber die hat nur 720p. Oder kennt jemand eine Alternative, die mir entgangen ist? Also in der Größe + Preisklasse?

*)
6. Zeitraffer: 4K/2,7K/1080p
0,5/1/2/3/4/5/6/7/8/10/13/15/20/25/30/40/60 (Sekunden?)
5/10/20/30/60/120/180/300 (Minuten?)




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Skeptiker » Mi 15 Mai, 2019 23:26

Ich habe mir jetzt mal im Schnellverfahren das oben von Auf Achse verlinkte Vergleichsvideo mit der GoPro 7 angesehen und muss in einem Punkt leider nach wie vor den "Spielverderber" (für beide hochgelobten Cams) geben (wobei ich nicht ganz sicher bin, woran das liegt):

Bei der Fahrt mit dem Fahrrad durch den Blätterwald oder auch mit seitlicher Halterung über die Strasse, die in so kurzer Entfernung im unteren Teil quasi durchs Bild rast und so an den Codec Höchstansprüche stellt - mal mit, mal ohne Stabilsierung - störe ich mich massiv an dem Pixelsalat, der da durch die Bildkompression generiert wird, die offensichtlich mit dem schnellen Bildwechsel nicht mitkommt und deshalb immer wieder Matsch-Zwischenbilder produziert.

Ich weiss wirklich nicht, ob das nun im Original ebenfalls so aussieht wie auf YouTube - hab's in Full HD bei vollem Bildschirm am alten Core Duo iMac angesehen - das Bild lief zwar flüssig, aber ist der Computer vielleicht zu langsam, damit YouTube die Abspielqualität durchgehend halten kann oder sieht das bei Leuten mit Highend-Computer auch intermediär so verpixelt aus?
Ich kann das Video leider nicht in voller HD Qualität herunterladen, sonst würde ich es mir mal offline ansehen.

Offen gesagt: So eine verpixelte Aufnahme wäre für mich nicht nicht zu gebrauchen. Bei Aufnahmen mit entferntem Horizont (also weniger rasanter Bewegung im Bild) scheint das hingegen kein Problem zu sein, und wie gut das Bild eigentlich aussehen könnte, zeigen ja Fotos oder auch Videobilder mit unbewegtem Motiv.

Nachtrag:
Auch hier im Forum werden ja immer wieder 'Oldies', die sich noch mit Analogvideo oder mit bereits digitalem DV-Material aus früheren Zeiten herumschlagen, wenn nicht als geistig umnachtet verortet (nur implizit, selten explizit), so doch milde als Ewiggestrige belächelt, da SD noch aus der Video-Steinzeit stamme, 2k/HD ja bereits wieder veraltet sei und 4K/UHD nun dem Stand der Dinge entspreche und da SD auf einem 2K/4K-TV leider ungeniessbar sei.
Man solle also sein altes Equipment besser heute als morgen (als Sondermüll) entsorgen und endlich in der Gegenwart oder sogar Zukunft (also H.266, H.267, H.268 ...) ankommen - der Gewinn an Bildqualität sei einfach jenseits des Beschreibbaren - man müsse es selber sehen, um es zu glauben.

Das ist bestimmt nicht ganz falsch, aber eines ist für mich dennoch klar: Solchen Pixelsalat, wie ihn die vielgelobtem, weil "so ungeheuer effizienten", GOP-Codecs H.264 und H.265 in Action Cams teils produzieren, bekam man weder in SD-Analogvideo (Video8, Hi8, VHS, S-VHS) je zu Gesicht (da gibt's sonst genug Bildfehler, unbestritten!), noch in Vollbild-komprimiertem DV-Material mit vernünftiger Datenrate.

In meiner Erinnerung bzw. Erfahrung tauchte das Phänomen "Pixelsalat" prinzipiell mit der Digitalisierung, aber insbesondere mit der GOP-Kompression von MPEG-2 (für die DVD-Ära) auf - bei schnellen Schwenks oder Bildveränderungen und/oder bei ungenügender Datenrate wurde das Manko augenfällig - und setzte sich mit den immer stärker komprimierenden MPEG-4 Codecs bis heute fort.

Unter Idealbedingungen leisten diese GOP-Codecs angesichts ihrer tiefen Datenraten absolut Erstaunliches, aber bei schneller Bewegung in Action Cams, werden ihre Grenzen überdeutlich: Bei kritschen Motiven fällt das BIld förmlich auseinander - Pixelmatsch, wohin man blickt!


Beilage:

2 Screenshots aus
Vergleich: DJI Osmo Action vs. GoPro Hero 7 Black im Test

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Zuletzt geändert von Skeptiker am Do 16 Mai, 2019 01:11, insgesamt 7-mal geändert.




klusterdegenerierung
Beiträge: 12795

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 15 Mai, 2019 23:31

Und wer findet auch dass das ganze angebliche 4K Materail aussieht wie SD?
Ist ja grusselig und der Dude ist echt lustig, "macht euch ein eigenes Bild" nee is klar, der war gut! :-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




Angry_C
Beiträge: 3166

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Angry_C » Do 16 Mai, 2019 06:39

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mi 15 Mai, 2019 23:31
Und wer findet auch dass das ganze angebliche 4K Materail aussieht wie SD?
Ist ja grusselig und der Dude ist echt lustig, "macht euch ein eigenes Bild" nee is klar, der war gut! :-)
Hey Bro Dude. VGA 320x200 max Junge....




Jott
Beiträge: 15560

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Jott » Do 16 Mai, 2019 07:21

Noch mal für alle: YouTube verwirft das, was hochgeladen wird, und komprimiert (stark!) stattdessen zu einem ganzen Haufen Files mit verschiedenen Codecs und Datenraten. Was davon bei Aufruf gespielt wird, entscheiden Algorithmen blitzschnell nach Ziel-Hardware und Verbindungsqualität.

Kameras via YouTube beurteilen (via Pixelpeeping) ist daher Unfug hoch zehn. Das sollte sich doch so langsam herumgesprochen haben?

Abgesehen davon ist das Beäugen von Standbildern sowieso ziemlich sinnfrei, es zählt das laufende Bild. Video nennt man das.




Heinz07
Beiträge: 63

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Heinz07 » Do 16 Mai, 2019 07:41

Jan hat geschrieben:
Mi 15 Mai, 2019 22:21
Für das erste Gerät sicher nicht schlecht, für einen Gopro-Killer aber nicht gut genug.
Auf den Punkt gebracht! Bravo.
Gruß Heinz




Jott
Beiträge: 15560

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Jott » Do 16 Mai, 2019 08:05

Ergänzend noch zum sinnlosen YouTube-Pixelpeeping: vor dem Upload haben die "Tester" das Material ja auch noch durch ihr Schnittprogramm gejagt. Da längst nicht alle wissen, wie man am besten mit hoch komprimiertem 8 Bit-Material ohne weitere Verluste umgeht und korrekt zu YT hochlädt, lauern auch hier noch Verfälschungen.




klusterdegenerierung
Beiträge: 12795

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 16 Mai, 2019 08:17

Jott hat geschrieben:
Do 16 Mai, 2019 08:05
Noch mal für alle: YouTube verwirft das, was hochgeladen wird, und komprimiert (stark!) stattdessen zu einem ganzen Haufen Files mit verschiedenen Codecs und Datenraten. Was davon bei Aufruf gespielt wird, entscheiden Algorithmen blitzschnell nach Ziel-Hardware und Verbindungsqualität.

Kameras via YouTube beurteilen (via Pixelpeeping) ist daher Unfug hoch zehn. Das sollte sich doch so langsam herumgesprochen haben?

Abgesehen davon ist das Beäugen von Standbildern sowieso ziemlich sinnfrei, es zählt das laufende Bild. Video nennt man das.

Ergänzend noch zum sinnlosen YouTube-Pixelpeeping: vor dem Upload haben die "Tester" das Material ja auch noch durch ihr Schnittprogramm gejagt. Da längst nicht alle wissen, wie man am besten mit hoch komprimiertem 8 Bit-Material ohne weitere Verluste umgeht und korrekt zu YT hochlädt, lauern auch hier noch Verfälschungen.
Wenn das hier mal jeder auf dem Schirm hätte bei dem ständige Cam gebashe hier!
Das sollte man als eine art Eingangsschild für Slascam aufhängen, damit es auch wirklich jedem bewusst wird und man nicht immer Äpfel mit Birnen vergleicht! :-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




Auf Achse
Beiträge: 3468

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Auf Achse » Do 16 Mai, 2019 08:46

Da man bei der DJI offensichtlich nicht den Blickwinkel FoV einstellen kann wie bei der GoPro seit der H3 (wide, medium, narrow) fällt sie für mich definitiv aus. Wenn das Ding schon keinen optischen Zoom hat, dann muß sie für meine Anwendungen zumindest diese Form von "Zoom" haben.

Sehr schade, leider "nur" eine GoPro Kopie ohne nennenswerte Innovationen.
Wenn DJI mutiger gewesen wäre hätte ich zugeschlagen, und da wär der Preis nicht das Kriterium gewesen.

Auf Achse




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Skeptiker » Do 16 Mai, 2019 08:56

Ok, den bisherigen Rückmeldungen nach muss ich zum Schluss kommen, dass das, was ich da zuvor als Pixelmatsch-Beispiel bezeichnet habe und mit 2 Screenshots belegen wollte, auf YouTube-Bildverfälschung zurückzuführen ist.
Ich habe das Testvideo noch als 720p-Download (mehr ging nicht) offline am iMac angesehen, und sehe bei der Fahrrad-Fahrt im Wald (ab 9:32 bzw. 12:03) dieselben Pixelgruppen, die sich permanent im Wechsel scharf /unscharf im Bild manifestieren, am Werk (mal greift der Codec -> Bild teilweise scharf und im nächsten Augenblick nicht mehr -> chaotisch im Bild verteilter Pixelmatsch).
Wenn das tatsächlich nur an YouTube liegt, komme ich zu Schluss, dass solche Action Cam - Härtetest-Vergleiche wie die Fahrt durch den vor Details nur so wimmelnden Blätterwald nicht nur mit Vorsicht zu geniessen, sondern leider komplett unbrauchbar sind (ohne Original-Footage Download)!
Zuletzt geändert von Skeptiker am Do 16 Mai, 2019 09:28, insgesamt 1-mal geändert.




Auf Achse
Beiträge: 3468

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Auf Achse » Do 16 Mai, 2019 09:27

Das mit dem Pixelmatsch ist sowieso Blödsinn. Anstatt den scharfen Abbildungen die durch zu kurze Belichtungszeiten entstehen sollte bei schnellen Bewegungen eine Bewegungsunschärfe eintreten so wie es dem natürlichen Sehen entspricht. Quasi ein gezielter und gewollter "Pixelmatsch".

Auf Achse




LIVEPIXEL
Beiträge: 161

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von LIVEPIXEL » Do 16 Mai, 2019 10:11

Ein gravierender unterschied zur Hero7. Wer schon öfter Unterwasser was wird bestätigen das zwischen 10 Meter und 11 Meter Tauchtiefe ein gewaltiger unterschied liegt!
Netter Gruß
*************




Largo
Beiträge: 143

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Largo » Do 16 Mai, 2019 13:11

mhh, also würde schon sagen, die Hero7 Black liegt doch noch deutlich vorne.

.... und wer eine Hero7 Black will...

... hab noch 3 Stück von der letzten Produktion zu verkaufen :-)

:-)




domain
Beiträge: 10872

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von domain » Do 16 Mai, 2019 13:14

LIVEPIXEL hat geschrieben:
Do 16 Mai, 2019 10:11
Wer schon öfter Unterwasser was wird bestätigen das zwischen 10 Meter und 11 Meter Tauchtiefe ein gewaltiger unterschied liegt!
Ob jetzt 10 oder 11 Meter wird in der Praxis kaum eine Rolle spielen, weil ohnehin nur fürs Schnorcheln geeignet und auch da darf man nicht herzhaft ins Wasser springen, weil da Druckwellen entstehen können die weit über 2 Bar liegen können.
Das Hauptproblem bei wasserdichten Gehäusen ist ja die Bedienung der Kameratipptasten, sofern vorhanden.
Entweder wird das elektrisch gelöst oder durch spezielle konstruktive Maßnahmen, wie z.B. im Durchmesser ganz dünne durch O-Ring abgesicherte Verschiebestängelchen oder über eine Hebelbedienung (also Hebel innen und außen), wobei auf der durch das Gehäuse geführten Achse der Wasserdruck nur über den O-Ring und seine Dichtheit definiert wird und mehr als 100m Wassertiefe locker aushält.




Friesenherd
Beiträge: 14

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Friesenherd » Do 16 Mai, 2019 13:23

Also das mit der Bedienung unter Wasser sollte kein Problem sein, hat ja Sprachsteuerung :-D




Bruno Peter
Beiträge: 3605

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Bruno Peter » Do 16 Mai, 2019 13:44

cantsin hat geschrieben:
Mi 15 Mai, 2019 23:02
Anscheinend hat die Kamera (im Gegensatz zu GoPro) keine Fischaugenverzerrung. Das wäre natürlich ein handfester Vorteil.
Auf keinen Fall ein Vorteil, eher ein Nachteil für POV-Aufnahmen.
Ab 2,7K-Aufnahmemodus kann man die Hero 7 black auf lineare Entzerrung umschalten...
** S8-Hobbyfilmer seit 1970, Video seit 1988, Schmalfilmdigitalisierer seit 2007 **
http://www.videoundbild.de/




domain
Beiträge: 10872

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von domain » Do 16 Mai, 2019 13:51

Skeptiker hat geschrieben:
Do 16 Mai, 2019 08:56
Wenn das tatsächlich nur an YouTube liegt, komme ich zu Schluss, dass solche Action Cam - Härtetest-Vergleiche wie die Fahrt durch den vor Details nur so wimmelnden Blätterwald nicht nur mit Vorsicht zu geniessen, sondern leider komplett unbrauchbar sind (ohne Original-Footage Download)!
Glaubst du wirklich, dass normale User tiefergehende Analysen über die Art des Pixelmatsches durchführen?
Wichtig ist denen wohl eher der Gesamteindruck des Videos, z.B. die Schönheit des Waldes, die Lichtverhältnisse und der vermittelte Erlebniswert.
Was du siehst, ist denen doch total wurscht, das ist was für langjährig geeichte Profianalytiker :-)




Jan
Beiträge: 9355

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Jan » Do 16 Mai, 2019 19:01

Die älteren Hero-Modelle hatte doch den gleichen Hauptprozessor wie die der neue Osmo Action, Gopro hat dann später einen eigenen Prozessor entwickelt, um sich noch etwas zu verbessern, was laut Testberichten gelungen ist. Je nach Aussauge von Usern, die den neuen Osmo Action schon in der Hand hatten ist es wohl so, dass die Mehrzahl meint, in der Gesamtheit ist die Hero 7 Black etwas besser vom Bild, die DJI ist aber nicht wirklich schlecht.
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




Auf Achse
Beiträge: 3468

Re: Wasserfeste DJI Osmo Actioncam vorgestellt mit 4Kp60 und zwei Displays

Beitrag von Auf Achse » Do 16 Mai, 2019 20:05

Jan hat geschrieben:
Do 16 Mai, 2019 19:01
.......... in der Gesamtheit ist die Hero 7 Black etwas besser vom Bild, ...........

Das kann ich nicht beurteilen, glaub ich dir aber gern. Meine jüngste GoPro ist die H5. Danke dir übrigens Jan für deine immer sehr profunden Einschätzungen und Statements!

Die Bildqualität ist für einen Kauf sicher nicht das Hauptkriterium sondern auch die Zuverlässigkeit.

Ich hab mich vor ein paar Tagen mit der GoPro App am Handy herumgeärgert, die ist ja sowas von beknackt! Ich hab die WiFi Handfernsteuerung, damit kann man mehrere GoPro's gleichzeitig steuern. Genau das wollte ich auch mit der App ... Fehlanzeige (oder ich bin blind). Man kann sie nur separat ansteuern, aber bei jedem zweiten Kamerawechsel hat sie die vorherige Kamera wieder "vergessen" und nicht mehr gefunden (übrigens am Handy sollts nicht liegen).

Weiters hab ich heute die H4 und die H5 der Einfachheit halber gleich am USB Port vom Rechner zum Laden angesteckt. Die H4 hat brav geladen, die H5 hat sich nach ein paar Minuten eingeschaltet und wollte unbedingt mit dem Rechner sprechen, geladen hat sie aber nicht mehr. Also abgesteckt und am Handylader angesteckt. Nach 5 Minuten dasselbe Spiel (außer daß kein Rechner zum Reden da war) aber wieder nicht geladen!

Solch ein verbuggter Schaaaß bringt mich dazu ganz sicher keine GoPro mehr zu kaufen! Und wenn DJI sich halt grad nur die "Angstverison" traut, auch egal. Zur Zeit bin ich mit Actioncams versorgt und irgendwann wirds wieder mal was geben das auch wirklich funkioniert. Und DER Hersteller bekommt dann auch meine Kohle!

Auf Achse




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In Kürze kommt mit "O Beautiful Night" ein Debütfilm mit Seltenheitswert in die Kinos: eine deutsche Produktion, die beispielsweise Witz hat, ohne albern zu sein. Wir haben uns mit dem Regisseur Xaver Böhm und der Kamerafrau Jieun Yi über sehr neonlastige Bilder unterhalten, darüber wie man eine märchenhafte Stimmung erzeugt, wie sich die Produktion eines echt gedrehten Films von animierten Filmprojekten unterscheidet u.v.m. weiterlesen>>

AMD Radeon VII - der DaVinci Resolve Afterburner

Mit der AMD Radeon VII ist AMD im Februar eine echte Überraschung geglückt. Als leicht abgespeckte Profikarte für den Gaming- und Content-Creator Markt gibt es unerwartet viel Leistung zum Kampfpreis von 700 Euro... weiterlesen>>

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YGT - Sinking Ship

Computergenerierte Visuals mit ziemlich analog anmutendem Reiz, was sicher auch an der gezeigten Welt liegt, die sehr an Fantasy-Vorstellungen mit surrealen Einschlägen erinnert -- ein paar Infos zur Entstehung hier.