Rick SSon hat geschrieben: ↑Mo 09 Mär, 2026 16:48
ChrisDiCesare hat geschrieben: ↑Mo 09 Mär, 2026 16:37
Ich, bzw. werde es mir eher mieten. Warum? iPhones sind leider für Content Creator die besseren Arbeitsgeräte. Die Apps sind Umfangreicher und besser als Android, leider. Man hat mehr Auswahl. Nicht nur, dass man dann besseres und einfacheres Material aufnehmen kann, mit den größeren Bildschirm ist das direkte Schneiden einfach so viel angenehmer. Damit entfällt endlich, dass man noch zusätzlich ein iPad braucht. Zumindest hoffe ich, dass die Qualität stimmt. Da ich das eh nur rein für die Arbeit verwende, kann ich die Mietkosten auch vollumfänglich absetzen. Hab ja mein privates Handy weiterhin. Also für die absolute reine Content Produktion ein heiß erwartetes Gerät.
stimmt. da macht das klappen sinn.
Leider überzeugen mich die hauttexturen der telefone weiterhin gar nicht. Außerdem
gestalte ich gerne mit Objektiven und Filtern. Wenn ich irgendwas an das Telefon dranschraube is der Nutzen wieder dahin.
Außerdem bekommst du auch nicht mal richtiges 4k raus, wenn du das mal mit einer durchschnittlichen 4k DSLR vergleichst.
Dad funktioniert immer unter optimalen Bedingungen ganz toll, aber wenn ich die erst herstellen muss, dann kann ich mir auch ne „richtige“ kamera hinstellen.
PS: Ich wollte schon immer Fingerabdrücke auf meinem Macbook-Display …
Für Social Media ist die Qualität wurscht. Es geht um den Inhalt und der muss in Sekunden greifen oder bist raus. Ganz einfach. Klar macht ne Kamera immer ein sauberes Bild, aber hier geht es um Schnelligkeit. Hier mal aus meiner Praxis ein Vergleich, wo ich mit einer Kamera samt Notebook total versagt habe und am Ende für den Dreh ein iPhone gewonnen hat.
Auftrag, 4 Reels über den Tag von einer Messe drehen. Angekommen mit GH5, Gimbal und Schnittnotebook. Angefangen um 9 Uhr, 10 Uhr sollte der erste Film Online sein. Aufnahmen gemacht, wieder mal mehr als Nötig, weil nicht sooo schön. Halb 11, mist, Zeit verrennt. Also erstmal nen Platz gesucht, wo ich auch Strom habe. Dann erstmal die Daten rüber aufs Notebook schicken, dann nochmals grob sichten. Rein ins Programm, schneiden. Etwas Farbkorrektur. Dann Effekte suchen. Und dann noch auf Artlist nach Musik suchen. Ufff, 13 Uhr. Film immer noch nicht Online. Film aufs Handy laden. In die Vorschau schauen, ob alles passt. Nein, also wieder rein ins Schnittprogramm, Korrektur machen. Prozedere wiederholt. Halb 2 statt 10 war der Film Online. Kein Bock mehr gehabt, also Kollegen angerufen, hat mir meine Kamera abgenommen und mir ein Handygimbal gebracht.
3 Stunden Zeit für 3 Reels. Alles klar, lets got. CapCut geöffnet, mir kurz überlegt was ich brauche und los. Maximal 2 Shots, etwas verwackelt, anderer Bildsprache. Aufnahmen direkt in CapCut rein, schnell geschnitten. Farbkorrektur war nicht nötig. Musik konnte ich dann direkt aus der App nutzen. Hochgeladen, fertig. Somit konnte ich im Schnelldurchlauf noch 3 Reels basteln. Und die waren absolut ansehnlich. Und nicht den Mist, den ich da mit der Kamera da aufgenommen habe.
Ich habe einfach viel zu viel Zeit mit der richtige Kamera und sauberen Shots vertrödelt. Außerdem ging mir ständig die Suche nach einem Platz fürs Notebook sowas von aufn Sack. Mit dem iPhone konnte ich während ich gelaufen bin auch schneiden und im vorbei gehen, wenn ich ne Aufnahme gesehen habe direkt filmen und an dem Punkt im Schnittprogramm direkt einfügen. Das kannst du niemals, niemals mit einer Kamera und Notebook so effizient gestalten.
Und genau für solche Fälle möchte ich ein Fold, für die Arbeit, wo mir der normale Workflow einfach total im Weg ist. Außerdem sind solche Funktionen wie direkter Musikeinbindung, automatische Untertitel oder gewisse KI Funktionen so entspannend. Für welches Fold ich mich entscheide, wird sich zeigen. Ich warte ab, was alles dieses Jahr auf den Markt kommt, tendiere aber zum iPhone wegen den besseren Apps.