Muss man sehen, ob man der KI noch so unbedingt sagen muss, was sie errechnen soll, oder ob sie das nicht auch selbst tun kann. Der AI Scare Trade, den wir gerade bei Softwareunternehmen sehen, könnte so ein Fingerzeig sein, dass KI Agenten von der Bedarfsermittlung über die Konzeption bishin zum Endprodukt komplette Lieferketten selbst gestalten können.iasi hat geschrieben: ↑Di 17 Feb, 2026 23:41Fotografieren betrachtete man damals auch nur als ein rein technisches Abbilden, das den schöpferischen Akt eines Malers ersetzen würde.Jommnn hat geschrieben: ↑Di 17 Feb, 2026 21:58
Es gab immer Fortschrittsangst und Kulturpessimismus ob technischer Innovation, ja. Bisher haben sich aber lediglich Produktionsmethoden überholt, nicht der menschliche schöpferische Akt an sich. Das ist sicher eine neue Qualität.
Aber ich bin gar nicht so pessimistisch, ich glaube schon, dass wenn die Leute die Wahl zwischen der Ausstellung eines Fotografen oder einer KI haben, werden sie sich für den Fotografen entscheiden - auch wenn sie die Bilder nicht mal auseinanderhalten können. Das meinte ich damit, dass der schöpferische Akt wohl noch ein Wert an sich bleiben wird. Aber nicht mehr überall - einige YouTube-Produzenten haben sicherlich weniger Glück. Wo genau die Scheidelinie verlaufen wird und warum, das finde ich die spannende Frage.
Auch bei KI ist mehr möglich als nur die reine technische Erzeugung von Bildern und Videos.
Man muss der KI ja schließlich auch sagen, was sie errechnen soll.
Einen Film zu drehen ist auch ein sehr technisch-organisatorisches Unterfangen. Und ein Regisseur teilt seiner Crew auch zunächst mit, was er benötigt bzw. welches Ergebnis er erzielen möchte.
Aber wie gesagt, ich halte das auch alles nicht für ausgemacht und denke, es könnte menschliches Schaffen auch erweitern. Vielleicht hilft KI ja auch, wirkliche Kunst wieder mehr zu wertschätzen, weil sämtlicher menschenproduzierter Trash jetzt schnell entwertet wird. Lassen wir uns mal überraschen;)


