Blackbox hat geschrieben: ↑Di 17 Feb, 2026 15:49
Die gesamte IT-Branche in den Blick genommen ist das doch für die Eigner (soft- und hardware) und die staatlichen/geheimdienstlichen Überwachungen (Palantir und Co.) eine sehr günstige Entwicklung:
Leistungsstarke private hardware teurer und unattraktiver machen, und so den Trend von 'Mieten statt kaufen' zusätzlich ausweiten.
Die Welt der ABO-Verpflichtung, der (US)Cloudspeicher, der Ablösung von Heimrechner-Autonomie hin zu den Rechenzentren der (US)Konzerne, ...
Unter anderem können die für den Betrieb wichtigen Arbeitsplattformen so jederzeit seitens intakter oder insolventer Firmen entzogen werden. Beim Miet-Wohnen gibt es immerhin noch Reste von Mieterschutz, im IT Bereich dagegen droht schutzlose Abhängigkeit von den Launen und Zwängen der Anbieter?
Das hat nicht nur Auswirkungen auf betriebliche Resilienz, etc. sondern auch auf Datenrechte/Bürgerrechte, Eigentumsverhältnisse.
Schon heute können Youtube-Existenzen (sind ja zum Teil Akteure mit etlichen Mitarbeiter:innen) bei account-Entzug durch Alphabet vom einen auf den anderen Tag einpacken, bald verlieren 'Promt-creatives' ihre mühsam angeeigneten spezialisierten 'Fähigkeiten' bei Abschaltung eines Ki-Dienstes? Zig weitere Beispiele und Szenarien ließen sich finden.
Es mag ja sogar stimmen, dass das Anmieten von 0,00000000000000x% Rechenleistung auf einem 24/7 Großrechner effizienter im Hinblick auf Kosten und Umweltbelastung ist als die Nutzung eigener Ressourcen für im Schnitt gerade mal 30-50 Wochenstunden, aber insgesamt scheinen mir die Nachteile deutlich zu überwiegen.