Video DSLR & Großsensor Kameras Allgemein Forum



Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0



Besonderheiten, Pro und Contra sowie Fragen zu digitalen (Spiegelreflex-)Kameras mit Videofunktion sowie Cine-Camcordern mit großem Sensor
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iasi
Beiträge: 30170

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von iasi »

Mantas hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 13:49
iasi hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 13:39 Hier wird viel darüber geredet, wer etwas macht und wer nicht - darauf ist nicht viel zu geben.
Man kann jedoch aus den Beiträgen durchaus erschließen, wer schon etwas gemacht hat. ;)
Schau ich mir deine Beiträge an ...
danke, das stimmt
... ist da nichts als Behauptungen ohne Begründung oder auch nur ein Beispiel aus deinem (ebenfalls behaupteten) Erfahrungsschatz.

Aber das hast du gemeinsam mit Jott und pillepalle, die ständig von anderen Beispiele einfordern, was sie selbst nie liefern.
Wie du auch, denken sie, dass es genügt, Behauptungen und Floskeln auszustoßen.
Diskutieren kann man mit dir und den beiden anderen daher eh nicht.



Jott
Beiträge: 23471

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Jott »

„ @jott
wieso blockierst du ihn nicht, wieso lässt du es zu, dass er jedes mal mit dir, wie mit einem kleinen Kind redest.“


Es macht einfach Spaß. Ohne Iasi wäre das Forum nur halb so unterhaltsam.



blueplanet
Beiträge: 1815

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von blueplanet »

cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 11:40 Wenn er auf Deinem Monitor weiß klippt, müsstest Du mal Deine Kalibrierung überprüfen.
Die Kalibrierung stimmt ;)
Für mich war nur der Vergleich, die Bearbeitungsmöglichkeit, zwischen DNG (12/14Bit, RGB) und dem 10bit 4:2:0 vs. 10bit 4:2:2 Bildmaterial interessant und da clippt bei der Bearbeitung das DNG weit (!) weniger und gar nicht künstlich im Vergleich zu 10bit-4:2:0 oder 10bit-4:2:2.

Aber weshalb lässt Du überhaupt DNG vs. 10bit 4:2:0 oder 10bit-4:2:2 antreten? Das eine wäre DNG das andere h265. 12/14bit RAW mit 4:4:4 (?) RGB gegen 10bit 4:2:0 oder 4:2:2 in Rec709/(HLG?).
Ich sehe in der Post nur einen wirklichen Unterschied im Bearbeitungsergebnis von DNG vs. generell 10Bit Rec709 (HLG). Der Rest ist für mich wollen aber nicht müssen, weil visuell unrelevant und zu selten.
Aber wie gesagt, meine persönliche Meinung.

Was mich aber wirklich interessieren würde: ist denn DNG-RAW (12/14bit) mit RAW(Video) im 10Bit Chroma-Subsampling überhaupt vergleichbar? RAW und JPG kann (sollte) man ja auch nicht gegeneinander "antreten" lassen.
Ist "Foto-RAW mit Video-RAW" von den Möglichkeiten in der Qualität und vom workflow vergleichbar?
Fragt einer, der bisher nicht mit RAW in der Videografie gearbeitet hat.

LG



dienstag_01
Beiträge: 14820

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von dienstag_01 »

blueplanet hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 16:44
cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 11:40 Wenn er auf Deinem Monitor weiß klippt, müsstest Du mal Deine Kalibrierung überprüfen.
Die Kalibrierung stimmt ;)
Für mich war nur der Vergleich, die Bearbeitungsmöglichkeit, zwischen DNG (12/14Bit, RGB) und dem 10bit 4:2:0 vs. 10bit 4:2:2 Bildmaterial interessant und da clippt bei der Bearbeitung das DNG weit (!) weniger und gar nicht künstlich im Vergleich zu 10bit-4:2:0 oder 10bit-4:2:2.

Aber weshalb lässt Du überhaupt DNG vs. 10bit 4:2:0 oder 10bit-4:2:2 antreten? Das eine wäre DNG das andere h265. 12/14bit RAW mit 4:4:4 (?) RGB gegen 10bit 4:2:0 oder 4:2:2 in Rec709/(HLG?).
Ich sehe in der Post nur einen wirklichen Unterschied im Bearbeitungsergebnis von DNG vs. generell 10Bit Rec709 (HLG). Der Rest ist für mich wollen aber nicht müssen, weil visuell unrelevant und zu selten.
Aber wie gesagt, meine persönliche Meinung.

Was mich aber wirklich interessieren würde: ist denn DNG-RAW (12/14bit) mit RAW(Video) im 10Bit Chroma-Subsampling überhaupt vergleichbar? RAW und JPG kann (sollte) man ja auch nicht gegeneinander "antreten" lassen.
Ist "Foto-RAW mit Video-RAW" von den Möglichkeiten in der Qualität und vom workflow vergleichbar?
Fragt einer, der bisher nicht mit RAW in der Videografie gearbeitet hat.

LG
Cantsin vergleicht nicht DNG mit Jpg (bzw. .mov oder .mp4), sondern zwei unterschiedliche Subsampling-Varianten untereinander. DNG ist nur das Ausgangsmaterial.



cantsin
Beiträge: 17384

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von cantsin »

blueplanet hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 16:44
cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 11:40 Wenn er auf Deinem Monitor weiß klippt, müsstest Du mal Deine Kalibrierung überprüfen.
Die Kalibrierung stimmt ;)
Für mich war nur der Vergleich, die Bearbeitungsmöglichkeit, zwischen DNG (12/14Bit, RGB) und dem 10bit 4:2:0 vs. 10bit 4:2:2 Bildmaterial interessant und da clippt bei der Bearbeitung das DNG weit (!) weniger und gar nicht künstlich im Vergleich zu 10bit-4:2:0 oder 10bit-4:2:2.

Aber weshalb lässt Du überhaupt DNG vs. 10bit 4:2:0 oder 10bit-4:2:2 antreten?
Habe ich ja gar nicht. Sondern nur 10bit 4:2:0 mit 10bit 4:2:2 verglichen. Das DNG war nur das Ausgangsmaterial, um aus demselben Bild mit Resolve + ffmpeg 10bit 4:2:0 und 10bit 4:2:2 zu generieren.

@dienstag war schneller.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



blueplanet
Beiträge: 1815

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von blueplanet »

cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 16:58 Habe ich ja gar nicht. Sondern nur 10bit 4:2:0 mit 10bit 4:2:2 verglichen. Das DNG war nur das Ausgangsmaterial, um aus demselben Bild mit Resolve + ffmpeg 10bit 4:2:0 und 10bit 4:2:2 zu generieren.
...jetzt habe ich es verstanden ;)
Aber zweifellos lässt sich doch aus dem Ausgangsmaterial (als DNG und im RAW-Converter) einiges mehr "rausholen" als in den generierten 10bit 4:2:0 und 10bit 4:2:2 Endergebnissen.
Frage wäre nochmal: in RAW mit dieser Belichtung gefilmt vs. 10bit 4:2:0 oder 10bit 4:2:2 h265...wäre das in punkto "Stresstest" vergleichbar mit dem Ergebnis bei 10bit 4:2:2 h265?
Oder eben eine ganz andere Liga bzw. bekäme ich so ein Ergebnis, wie wenn ich es aus dem DNG mit Resolve + ffmpeg 10bit 4:2:0 und 10bit 4:2:2 generiert habe?



cantsin
Beiträge: 17384

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von cantsin »

blueplanet hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 17:09
cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 16:58 Habe ich ja gar nicht. Sondern nur 10bit 4:2:0 mit 10bit 4:2:2 verglichen. Das DNG war nur das Ausgangsmaterial, um aus demselben Bild mit Resolve + ffmpeg 10bit 4:2:0 und 10bit 4:2:2 zu generieren.
...jetzt habe ich es verstanden ;)
Aber zweifellos lässt sich doch aus dem Ausgangsmaterial (als DNG und im RAW-Converter) einiges mehr "rausholen" als in den generierten 10bit 4:2:0 und 10bit 4:2:2 Endergebnissen.
Frage wäre nochmal: in RAW mit dieser Belichtung gefilmt vs. 10bit 4:2:0 oder 10bit 4:2:2 h265...wäre das in punkto "Stresstest" vergleichbar mit dem Ergebnis bei 10bit 4:2:2 h265?
Nochmal, es ging hier in diesem Thread darum, ob 10bit 4:2:0 ggü. 10bit 4:2:2 signifikante Nachteile hat, gerade auch in Hinblick Nachbearbeitung.

Und nochmal: Das Raw hast Du doch (in meinem Upload), nämlich ein DNG. Du kannst das also selbst testen.

Ganz langsam erklärt:
- Wir wollen 10bit 4:2:2 mit 10bit 4:2:0 vergleichen (Frage der TO)
- Um das optimal zu tun, brauchen wir 10bit 4:2:2 und 10bit 4:2:0 vom selben Ausgangsbild (nicht nur vom selben, zweimal verschieden aufgenommenen Motiv)
- Also nehmen wir ein Raw-Ausgangsbild [und zwar eins, das relativ schwierig zu graden ist bzw. größere Verbiegungen erfordert, um später an die Grenzen von 10bit Log zu gehen] und rendern das einmal nach 10bit 4:2:2 Log und einmal nach 10bit 4:2:0 Log.
- Dann schmeissen wir diese beiden 10bit-Videodateien in Resolve, machen ein Grade/eine Farb- und Belichtungskorrektur auf dem 10bit 4:2:2 Log-Material, wenden dasselbe Grade auf das 10bit 4:2:0 Log-Material an, und sehen, ob es zwischen beiden Resultaten signifikante Qualitätsunterschiede gibt, bzw. ob 10bit 4:2:0 bei starken Korrekturen sichtbar früher auseinanderfällt als 10bit 4:2:2.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



Darth Schneider
Beiträge: 27147

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Darth Schneider »

Tönt ja alles durchdacht und logisch.
Wobei ich immer noch denke das es von Kamera zu Kamera verschieden sein wird.

Weil 10 Bit 4.2.0 ist nicht = 10 Bit 4:2:0, genau gleich, aus jeder Kamera.

Zumal geht ja in dem speziellen Fall um Video, um 4K 10bit 4:2:2 vs 6K 10 Bit 4:2:0, spezifisch einer FF Lumix.

Und nicht um 12 Bit oder 14 Bit Raw Fotos die im Rechner zu 4:2:2/4:2:0 gemacht werden…



cantsin
Beiträge: 17384

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von cantsin »

Die Kamera macht aber intern dasselbe, was ich in der Post nachgebaut habe: Sie nimmt das Raw-Signal vom Sensor, debayert es, wandelt es von Linear nach Log-Gamma und encodiert es in einen 10bit 4:2:0- oder 10bit 4:2:2-Videostream.

Es stimmt, dass ich das unter idealisierten Laborbedingungen gemacht habe und es in der Praxis darauf ankommt, wie die jeweilige Kamera (also hier die S9 der TO) das mit ihrer jeweiligen Pipeline hinkriegt.

Aber dann wäre die Antwort einfach: selber mit der Kamera testen.

Hier ging es um die Grundsatzfrage, ob 4:2:2 ggü. 4:2:0 starke Auswirkungen auf die Biegsamkeit von 10bit Log- Material hat, also ob das immer, automatisch und strukturell so ist. Und da lautet die Antwort wohl eher: Nein, bzw. dass der grundsätzliche Unterschied in der Praxis beinahe unsichtbar ist. Im Gegensatz z.B. zum Unterschied 8bit vs. 10bit.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
Zuletzt geändert von cantsin am So 08 Feb, 2026 17:55, insgesamt 1-mal geändert.



Jott
Beiträge: 23471

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Jott »

„ - Wir wollen 10bit 4:2:2 mit 10bit 4:2:0 vergleichen (Frage der TO)“

Da fehlt aber was. Müsste heißen:

„Wir wollen 10bit 4:2:2 4K mit 10bit 4:2:0 6K vergleichen (Frage der TO)“

Das macht natürlich einen Unterschied. Egal, ist sowieso eher Glaubenssache.



Darth Schneider
Beiträge: 27147

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Darth Schneider »

Hatte ich ja schon zwei mal geschrieben.
4K 4:2:2 vs 6K 4:2:0 (und keine Fotos sondern Video.
Laufende Bilder wirken/verhalten sich doch ganz anders wie Fotos….Auch wenn wir hier nur ein Standbild vom Vergleichs Film sehen.
Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 08 Feb, 2026 18:00, insgesamt 1-mal geändert.



cantsin
Beiträge: 17384

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von cantsin »

Jott hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 17:55 „ - Wir wollen 10bit 4:2:2 mit 10bit 4:2:0 vergleichen (Frage der TO)“

Da fehlt aber was. Müsste heißen:

„Wir wollen 10bit 4:2:2 4K mit 10bit 4:2:0 6K vergleichen (Frage der TO)“

Das macht natürlich einen Unterschied.
Wir drehen uns im Kreis, denn genau das hatte ich hier schon im Thread, und auch bei meinem Test bereits (mehrfach) thematisiert. Und zwar mit der Schlussfolgerung, dass wenn schon innerhalb von 6K 10bit Log die Unterschiede zwischen 4:2:2 und 4:2:0 weitgehend akademisch sind, es sich nicht mehr lohnt, noch den Vergleich 6K 4:2:0 -> skaliert auf 4K vs. 4K 4:2:2 zu machen.

Und noch früher im Thread hatte ich bereits durchgerechnet, dass 6K 4:2:0 ggü. 4K 4:2:2 4764000 ggü. 4423680 Chroma-Pixel hat, also 7,6% mehr...
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



Jott
Beiträge: 23471

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Jott »

„ Aber das hast du gemeinsam mit Jott und pillepalle, die ständig von anderen Beispiele einfordern“

Wie sollte ich etwas von dir einfordern? Du hast ja als dampfplaudernder Theoretiker nichts, was man „einfordern“ könnte. Das wissen inzwischen längst auch alle. Dann steh wenigstens dazu.
Zuletzt geändert von Jott am So 08 Feb, 2026 18:04, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
Beiträge: 27147

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Darth Schneider »

@Cantsin
Rechnen ist eine Sache, aber im laufenden Film einfach sehen noch mal ne ganz andere…



iasi
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Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von iasi »

cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 17:27
blueplanet hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 17:09

...jetzt habe ich es verstanden ;)
Aber zweifellos lässt sich doch aus dem Ausgangsmaterial (als DNG und im RAW-Converter) einiges mehr "rausholen" als in den generierten 10bit 4:2:0 und 10bit 4:2:2 Endergebnissen.
Frage wäre nochmal: in RAW mit dieser Belichtung gefilmt vs. 10bit 4:2:0 oder 10bit 4:2:2 h265...wäre das in punkto "Stresstest" vergleichbar mit dem Ergebnis bei 10bit 4:2:2 h265?
Nochmal, es ging hier in diesem Thread darum, ob 10bit 4:2:0 ggü. 10bit 4:2:2 signifikante Nachteile hat, gerade auch in Hinblick Nachbearbeitung.

Und nochmal: Das Raw hast Du doch (in meinem Upload), nämlich ein DNG. Du kannst das also selbst testen.

Ganz langsam erklärt:
- Wir wollen 10bit 4:2:2 mit 10bit 4:2:0 vergleichen (Frage der TO)
- Um das optimal zu tun, brauchen wir 10bit 4:2:2 und 10bit 4:2:0 vom selben Ausgangsbild (nicht nur vom selben, zweimal verschieden aufgenommenen Motiv)
- Also nehmen wir ein Raw-Ausgangsbild [und zwar eins, das relativ schwierig zu graden ist bzw. größere Verbiegungen erfordert, um später an die Grenzen von 10bit Log zu gehen] und rendern das einmal nach 10bit 4:2:2 Log und einmal nach 10bit 4:2:0 Log.
- Dann schmeissen wir diese beiden 10bit-Videodateien in Resolve, machen ein Grade/eine Farb- und Belichtungskorrektur auf dem 10bit 4:2:2 Log-Material, wenden dasselbe Grade auf das 10bit 4:2:0 Log-Material an, und sehen, ob es zwischen beiden Resultaten signifikante Qualitätsunterschiede gibt, bzw. ob 10bit 4:2:0 bei starken Korrekturen sichtbar früher auseinanderfällt als 10bit 4:2:2.
Dabei wäre es aber vielleicht zielführender gewesen, statt ein sehr kontrastreiches Bild mit starker Unterbelichtung der Hauttöne zu vergleichen, wie sich z.B. die Hauttöne einer Aufnahme bei schlechter Lichtqualität wie Leuchtstoffröhren graden lassen.

Bei deinem Bildbeispiel kämpft man vor allem mit dem Rauschen in den sehr stark angehobenen Hauttönen.
Die Hand auf dem weißen Papierbogen wirkt nur noch schmutzig - da spielt es dann keine Rolle mehr, ob 4:2:2 oder 4:2:0.



cantsin
Beiträge: 17384

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von cantsin »

iasi hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 18:02 Dabei wäre es aber vielleicht zielführender gewesen, statt ein sehr kontrastreiches Bild mit starker Unterbelichtung der Hauttöne zu vergleichen, wie sich z.B. die Hauttöne einer Aufnahme bei schlechter Lichtqualität wie Leuchtstoffröhren graden lassen.
Ja, dann mach doch einfach einmal, Du Maulheld.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



blueplanet
Beiträge: 1815

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von blueplanet »

cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 17:27 - Also nehmen wir ein Raw-Ausgangsbild [und zwar eins, das relativ schwierig zu graden ist bzw. größere Verbiegungen erfordert, um später an die Grenzen von 10bit Log zu gehen]...
Danke! O.k. - also ein "echtes" nicht im RAW-Converter entwickeltes RAW, sprich 12/14bit wird nach 10bit Log exportiert (wie immer das geht?)
Passiert da nicht schon einiges? Bzw. wie macht man aus einem RAW ein Log? Kann man denn explizit eine 10Bit Log- (welches Log?), VLOG, SLOG etc. Timeline erstellen?

Ich versuchte es gerade nachzustellen: O.k. man kann eine mit "echtem" Log-Material gefüllte Timeline kreieren. Dort hinein soll die DNG-Datei importiert werden...
1. Frage/Feststellung(en): eine RAW-Datei lässt sich in Premiere grundsätzlich nicht importieren (Resolve?)
2. das im Adobe-DNG-Converter gewandelte RAW lässt sich ebenfalls nicht in Premiere importieren (Resolve?) Fehlermeldung: beschädigte Datei. Selbiges funktioniert auch nicht mit deiner Beispiel .DNG
3. Erstelle ich eine "normale", leere 6K-Timeline, also ohne (!) das bereits Log-Material importiert wurde, kann ich das .DNG importieren!
4. Hmm...bin etwas ratlos. Adobe Problem? Oder geht es eigentlich nicht, dass man Log und DNG "gleichzeitig" verarbeiten kann, um zu diesem, deinem "Versuchsaufbau" zu gelangen?
5. hast Du einen Lösungsansatz?



cantsin
Beiträge: 17384

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von cantsin »

blueplanet hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 18:50
cantsin hat geschrieben: ↑So 08 Feb, 2026 17:27 - Also nehmen wir ein Raw-Ausgangsbild [und zwar eins, das relativ schwierig zu graden ist bzw. größere Verbiegungen erfordert, um später an die Grenzen von 10bit Log zu gehen]...
Danke! O.k. - also ein "echtes" nicht im RAW-Converter entwickeltes RAW, sprich 12/14bit wird nach 10bit Log exportiert (wie immer das geht?)
Hatte ich im Ausgangsposting erklärt:
viewtopic.php?p=1283635#p1283635

Also: DNG in Resolve importiert, im Raw-Tab als "Blackmagic Film [Log gamma]/Blackmagic [color space]" interpretiert, und dies als ProRes 4444 [12bit 4:4:4] exportiert.


Bzw. wie macht man aus einem RAW ein Log?
S.o.

Kann man denn explizit eine 10Bit Log- (welches Log?), VLOG, SLOG etc. Timeline erstellen?
Nein, aber ich hatte das exportierte ProRes 444-Material dann mit ffmpeg in h265 lossless 10bit 4:2:2 sowie h265 lossless 10bit 4:2:2 gewandelt, siehe mein oben verlinktes Posting.
4. Hmm...bin etwas ratlos. Adobe Problem?


Der von mir verwendete Workflow funktioniert nur in Resolve und wahrscheinlich nicht in anderen NLEs mit eingeschränkteren Raw/Farbbearbeitungswerkzeugen.

Oder geht es eigentlich nicht, dass man Log und DNG "gleichzeitig" verarbeiten kann, um zu diesem, deinem "Versuchsaufbau" zu gelangen?
Das geht in Resolve. Das DNG muss aber sowieso im NLE debayert und in ein Gamma und einen Farbraum übersetzt werden. In der Regel nimmt man dafür ein Log-Gamma und einen erweiterten Farbraum, s.o.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



JuliaLL
Beiträge: 7

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von JuliaLL »

Vielen lieben Dank an alle für die ganzen Antworten und Beispiele, das hat mir sehr geholfen :-)



Bildlauf
Beiträge: 2695

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Bildlauf »

Ich habe es mal getestet A-B-mäßig.
Es sind log-Video Screenshots der Panasonic S5II.
Alles gleich eingestellt, nur einmal 4k-4:2:0, 4k-4:2:2, 6k-4:2:0 zum Vergleich nebeneinander dargestellt.

Es scheint wirklich doch Vodoo zu sein, ich erkenne da keinen Unterschied.
Selbst bei dem unteren Vergleichsbild, wo ich bewusst völlig übertrieben habe mit dem Eingriff verhält sich alles gleich.
Ich habe mehrere Testclips gemacht und es ist überall das gleiche. Auch clips im Dunklen/Lowlight verhalten sich identisch.
Was ich nochmal testen müsste wäre wie es sich bei magenta-blau oder "schwierigen" Farben für Kameras verhält. Vielleicht ergibt sich da ein Unterschied, bei normalen Aufnahmen am Tage oder Nacht ist es scheinbar quasi egal.
Frage bleibt wofür dann 4:2:2 oder höher wenn 4:2:0 oder ggf. noch niedriger gleich ist bzw. kein Unterschied.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



TomStg
Beiträge: 3895

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von TomStg »

Bildlauf hat geschrieben: ↑Di 10 Feb, 2026 18:22 Was ich nochmal testen müsste wäre wie es sich bei magenta-blau oder "schwierigen" Farben für Kameras verhält. Vielleicht ergibt sich da ein Unterschied, bei normalen Aufnahmen am Tage oder Nacht ist es scheinbar quasi egal.
Frage bleibt wofür dann 4:2:2 oder höher wenn 4:2:0 oder ggf. noch niedriger gleich ist bzw. kein Unterschied.
Verschone uns bitte mit weiteren undefinierten Küchentisch-Tests. Es ist Basis-Wissen, dass Du bei der Nachbearbeitung mit 4:2:2 stets im Vorteil bist gegenüber 4:2:0.
D.h. natürlich nicht, dass 4:2:0 keine vorzeigbare Ergebnisse liefert (war ja früher Standard), aber mit klar weniger Spielraum bei Green-Screen, Freistellung, Farbkorrektur und Grading.



Bildlauf
Beiträge: 2695

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Bildlauf »

TomStg hat geschrieben: ↑Di 10 Feb, 2026 20:36
Bildlauf hat geschrieben: ↑Di 10 Feb, 2026 18:22 Was ich nochmal testen müsste wäre wie es sich bei magenta-blau oder "schwierigen" Farben für Kameras verhält. Vielleicht ergibt sich da ein Unterschied, bei normalen Aufnahmen am Tage oder Nacht ist es scheinbar quasi egal.
Frage bleibt wofür dann 4:2:2 oder höher wenn 4:2:0 oder ggf. noch niedriger gleich ist bzw. kein Unterschied.
Verschone uns bitte mit weiteren undefinierten Küchentisch-Tests. Es ist Basis-Wissen, dass Du bei der Nachbearbeitung mit 4:2:2 stets im Vorteil bist gegenüber 4:2:0.
D.h. natürlich nicht, dass 4:2:0 keine vorzeigbare Ergebnisse liefert (war ja früher Standard), aber mit klar weniger Spielraum bei Green-Screen, Freistellung, Farbkorrektur und Grading.
Also ich finde den Test recht repräsentativ. Es zeigt drei Abtastungen/Auflsöungen - Kombis nebeneinander und man kann das vergleichen.
Ich war ja zunächst auch der Annahme, daß 4:2:2 besser sein muss, habe das immer weiter relativiert und nun final festgestellt, da ist kein Unterschied.
Bezüglich Freistellung, Green Screen kann das schon sein, aber ansonsten scheinbar nicht. Oder kannst Du mir Unterschiede nennen, also ich erkenne keine.



blueplanet
Beiträge: 1815

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von blueplanet »

Bildlauf hat geschrieben: ↑Di 10 Feb, 2026 21:15 Also ich finde den Test recht repräsentativ. Es zeigt drei Abtastungen/Auflsöungen - Kombis nebeneinander und man kann das vergleichen.
Ich war ja zunächst auch der Annahme, daß 4:2:2 besser sein muss, habe das immer weiter relativiert und nun final festgestellt, da ist kein Unterschied.
Bezüglich Freistellung, Green Screen kann das schon sein, aber ansonsten scheinbar nicht. Oder kannst Du mir Unterschiede nennen, also ich erkenne keine.
...ich denke, Du, wir, ich - wir müssten (mathematische) Theorie und nahe Praxis einfach besser unterscheiden bzw. beurteilen. Denn sowohl @TomStg als auch Du habt von den Ansätzen her recht.
Insofern hat diese Diskussion lediglich wiedermal gezeigt, dass Theorie und filmische Praxis -in gewisser Weise- zwei Paar verschiedene Schuhe sind.
Also ergibt sich daraus die Erkenntnis: wenn z.B. mit green screen gearbeitet wird, nimmt man besser 4:2:2 oder besser 4:4:4 und wenn man "ganz normale" Projekte hat, dann genügt im Grunde Rec709 8bit, aber wenn es die Kamera hergibt, dann natürlich "wenigstens" 4:2:0.
Das Filmer-Leben kann auch entspannt sein ;)

LG
Zuletzt geändert von blueplanet am Mi 11 Feb, 2026 09:38, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
Beiträge: 27147

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Darth Schneider »

Es genügt eigentlich auch immer noch HD, aber dennoch filmen viele lieber mindestens mit 4K…
Dasselbe mit 8Bit/ 4:2:0 vs 10 Bit 4:2:2.
Warum ?
Weil heute ganz entspannt 4:2:2 geht.;)



dienstag_01
Beiträge: 14820

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von dienstag_01 »

Bildlauf hat geschrieben: ↑Di 10 Feb, 2026 18:22 Ich habe es mal getestet A-B-mäßig.
Es sind log-Video Screenshots der Panasonic S5II.
Alles gleich eingestellt, nur einmal 4k-4:2:0, 4k-4:2:2, 6k-4:2:0 zum Vergleich nebeneinander dargestellt.

Es scheint wirklich doch Vodoo zu sein, ich erkenne da keinen Unterschied.
Selbst bei dem unteren Vergleichsbild, wo ich bewusst völlig übertrieben habe mit dem Eingriff verhält sich alles gleich.
Ich habe mehrere Testclips gemacht und es ist überall das gleiche. Auch clips im Dunklen/Lowlight verhalten sich identisch.
Was ich nochmal testen müsste wäre wie es sich bei magenta-blau oder "schwierigen" Farben für Kameras verhält. Vielleicht ergibt sich da ein Unterschied, bei normalen Aufnahmen am Tage oder Nacht ist es scheinbar quasi egal.
Frage bleibt wofür dann 4:2:2 oder höher wenn 4:2:0 oder ggf. noch niedriger gleich ist bzw. kein Unterschied.
Man muss allerdings hinzufügen, dass dieser Test keine Aussage über die Auswirkung des Color Subsamplings zulässt, weil es noch andere unterschiedliche Parameter in den Aufnahmen gibt (Auflösung, Datenrate etc.). Da ist der Test von cantsin aussagekräftiger.
Allerdings ist er als Praxistest mit einer bestimmten Kamera für den einen oder anderen vielleicht ganz hilfreich.

Welchen Sinn macht 422 im Gegensatz zu 420? Die Komprimierung ist verlustbehaftet, man entfernt sich also mit höherer Komprimierung immer weiter vom Original.
Allerdings ist man mit den anderen Kompressionsalgorithmen von h264/h265 sowieso schon weit davon entfernt.

Alle anderen Nachteile, die sich aus der Komprimierung ergeben, sind durch Progressiv Scan, Oversampling und den hohen Auflösungen eigentlich verschwunden.



Bildlauf
Beiträge: 2695

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Bildlauf »

dienstag_01 hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 08:19
Praxistest mit einer bestimmten Kamera
Repräsentativ ist etwas übertrieben, weil es suggeriert es gelte für jede Kamera. Klar die Datenraten, Auflösungen spielen mit ein, der Test bezog sich mehr auf die Ursprungsfrage im Thread Start und in Bezug auf die S9. Es sollte nicht für alle Kameras gelten.
Ich habe ja mit der S5II getestet, die ja wahrscheinlich (fast) identisch sein sollte mit der S9 hinsichtlich dieser Frage.


blueplanet hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 07:54
Also ergibt sich daraus die Erkenntnis: wenn z.B. mit green screen gearbeitet wird, nimmt man besser 4:2:2 oder besser 4:4:4 und wenn man "ganz normale" Projekte hat, dann genügt im Grunde Rec709 8bit, aber wenn es die Kamera hergibt, dann natürlich "wenigstens" 4:2:0.
Das Filmer-Leben kann auch entspannt sein ;)
Bezüglich Greenscreen und Co. kann ich das gar nicht beurteilen, da ich das nicht mache.
Aber einen Effekt muss es ja auch irgendwie haben, wenn man zb. 4:2:2 ggü 4:2:0 nutzt.

Auch wenn es in der S5II scheinbar alles Jacke wie Hose ist bei "normalen Aufnahmen", bleibe ich dennoch bei 4:2:2



dienstag_01
Beiträge: 14820

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von dienstag_01 »

Bildlauf hat geschrieben:Es sollte nicht für alle Kameras gelten.
Es ist gar nicht die Frage, ob es für alle Kameras gilt oder nur eine, da es für gar keine Kamera gilt.
Wenn man den Unterschied von 422 zu 420 untersuchen will, darf man nur Footage verwenden, die sich in diesem einen Parameter unterscheidet. Bei deinem Test unterscheidet sich die Footage aber in mehreren Parametern. Daher kann man damit keine Aussage über einen einzelnen Parameter - die Farbunterabtastung - treffen.
So genau sollte man schon sein.



blueplanet
Beiträge: 1815

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von blueplanet »

Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 10:10 Auch wenn es in der S5II scheinbar alles Jacke wie Hose ist bei "normalen Aufnahmen", bleibe ich dennoch bei 4:2:2
...aber in deinem (unserem Fall) gibt es da nur einen kleinen Haken. Wenn man open gate hat, sollte man das auch nutzen...Es funktioniert mit der S5II leider nicht in 4:2:2 ;), im Gegensatz zur S1II.
Inzwischen habe ich das schätzen gelernt ohne "Not" zwischen 16:9 und 17:9 oder 3:2 switchen zu können. Insofern verzichte ich lieber auf die letzte "2" hinterm Doppelpunkt :)



cantsin
Beiträge: 17384

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von cantsin »

Zumindest lässt sich als Erkenntnis dieser langen Diskussion mitnehmen, dass es ein Irrtum ist zu glauben, dass die 6K Open Gate bei Kameras wie der S9 und S5ii/x durch Nachteile bei der Farbauflösung erkauft werden.

Bzw.: dass man irrt, wenn man 4K 4:2:2 statt 6K 4:2:0 aufnimmt, nur um dadurch (vermeintlich) bessere Farbauflösung zu erzielen.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



dienstag_01
Beiträge: 14820

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von dienstag_01 »

cantsin hat geschrieben:Bzw.: dass man irrt, wenn man 4K 4:2:2 statt 6K 4:2:0 aufnimmt, nur um dadurch (vermeintlich) bessere Farbauflösung zu erzielen.
So neu ist das jetzt nicht, das hast du ja schon in deinem ersten Post hier geschrieben ;)



Bildlauf
Beiträge: 2695

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Bildlauf »

dienstag_01 hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 12:51 Es ist gar nicht die Frage, ob es für alle Kameras gilt oder nur eine, da es für gar keine Kamera gilt.
Wenn man den Unterschied von 422 zu 420 untersuchen will, darf man nur Footage verwenden, die sich in diesem einen Parameter unterscheidet. Bei deinem Test unterscheidet sich die Footage aber in mehreren Parametern. Daher kann man damit keine Aussage über einen einzelnen Parameter - die Farbunterabtastung - treffen.
So genau sollte man schon sein.
Die Ursprungsfrage war ja, ob es einen Unterscheid macht 4k 4:2:2 oder 6k 4:2:0 in der S9.
Und genau diese beiden Varianten habe ich genommen plus die Variante 4k 4:2:0 in der S5II.
Deshalb beantwortet es u.a. auch etwas die Frage wegen Unterschieden, zumindest für die S5II, wahrscheinlich auch für die S9.

Hier die genaueren Infos:

4k 4:2:0, 150 Mbps, 25 fps, 10 Bit
4k 4:2:2, 150 Mbps, 25 fps, 10 Bit
6k 4:2:0, 200 Mbps, 25 fps, 10 Bit

Bei den Codecs wo die Abtastung 4:2:0 genommen wird, ist es H265.
Bei Abtastung 4:2:2 ist H264.
(oder war es andersum, weiß es gerade nicht sicher).

Ansonsten war die Kamera immer gleich eingestellt.

Unterschiede können womöglich auftreten bei Keying, Greenscreen, eventuell auch bei magenta -blau (müsste man auch im Direktvergleich testen) und das steht noch im Raum.



Bildlauf
Beiträge: 2695

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Bildlauf »

blueplanet hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 13:36 ...aber in deinem (unserem Fall) gibt es da nur einen kleinen Haken. Wenn man open gate hat, sollte man das auch nutzen...Es funktioniert mit der S5II leider nicht in 4:2:2 ;), im Gegensatz zur S1II.
Inzwischen habe ich das schätzen gelernt ohne "Not" zwischen 16:9 und 17:9 oder 3:2 switchen zu können. Insofern verzichte ich lieber auf die letzte "2" hinterm Doppelpunkt :)
Open Gate nutze ich kaum ehrlich gesagt.
Aber da die letzte 2 hinter dem Doppelpunkt scheinbar keinen Einfluß hat bei "normalen" Aufnahmen (also kein Greenscreen, ggf. fiese Farben etc.) fährst Du ja recht sicher mit dem open Gate als dauerhafte Nutzung. Dir ist ja wahrscheinlich auch nie ein Problem aufgefallen, daß dort nur eine 0 statt einer 2 dann ist.
Ich bin da auf den Leim gegangen und war mir sicher, daß 4k 4:2:2 ein Ticken besser ist als 6k 4:2:0, was aber nur auf Erfahrungen aus Projekten beruhte. Wichtig ist ja, daß man zur Erkenntnis kommt und bereit ist Neues anzunehmen, aber rein fürs Gefühl ziehe ich dennoch 4:2:2 vor :-) Mir reicht 4k auch aus.



dienstag_01
Beiträge: 14820

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von dienstag_01 »

Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 14:25
dienstag_01 hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 12:51 Es ist gar nicht die Frage, ob es für alle Kameras gilt oder nur eine, da es für gar keine Kamera gilt.
Wenn man den Unterschied von 422 zu 420 untersuchen will, darf man nur Footage verwenden, die sich in diesem einen Parameter unterscheidet. Bei deinem Test unterscheidet sich die Footage aber in mehreren Parametern. Daher kann man damit keine Aussage über einen einzelnen Parameter - die Farbunterabtastung - treffen.
So genau sollte man schon sein.
Die Ursprungsfrage war ja, ob es einen Unterscheid macht 4k 4:2:2 oder 6k 4:2:0 in der S9.
Und genau diese beiden Varianten habe ich genommen plus die Variante 4k 4:2:0 in der S5II.
Deshalb beantwortet es u.a. auch etwas die Frage wegen Unterschieden, zumindest für die S5II, wahrscheinlich auch für die S9.

Hier die genaueren Infos:

4k 4:2:0, 150 Mbps, 25 fps, 10 Bit
4k 4:2:2, 150 Mbps, 25 fps, 10 Bit
6k 4:2:0, 200 Mbps, 25 fps, 10 Bit

Bei den Codecs wo die Abtastung 4:2:0 genommen wird, ist es H265.
Bei Abtastung 4:2:2 ist H264.
(oder war es andersum, weiß es gerade nicht sicher).

Ansonsten war die Kamera immer gleich eingestellt.

Unterschiede können womöglich auftreten bei Keying, Greenscreen, eventuell auch bei magenta -blau (müsste man auch im Direktvergleich testen) und das steht noch im Raum.
Die TO hatte diesen Test mit ihrer Kamera gemacht hat, bevor sie ihre Frage gestellt hat.
Und was ist ihre Frage? Macht bitte alle den gleichen Test nochmal? Nö. Sondern: "könnt ihr mich etwas aufschlauen".



Bildlauf
Beiträge: 2695

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von Bildlauf »

dienstag_01 hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 16:36
Die TO hatte diesen Test mit ihrer Kamera gemacht hat, bevor sie ihre Frage gestellt hat.
Und was ist ihre Frage? Macht bitte alle den gleichen Test nochmal? Nö. Sondern: "könnt ihr mich etwas aufschlauen".

Letztendlich ist es Ihre Aussage, und ich kann das ja für mich auch testen und das Ergebnis auch teilen.

Zumal habe ich noch 4k 4:2:0 gegenübergestellt, insb. Interessant zu 4k 4:2:2, weil man da direkt vergleichen kann, und wirklich alles gleich ist, außer eben Abtastung und Codec, und das war gerade Dir doch besonders wichtig oder?
Letztendlich werden drei Varianten gegenübergestellt in der S5II, das ist doch das Wichtige.

Verstehe nicht warum sich der eine oder andere daran stört, war doch meine Zeit draussen in der Kälte gewesen mit langweiligen Stativ Clips und zum Schluß noch einsetzenden Regen ….. :-)
Testaufnahmen sind nicht gerade spannend zu machen, gibt viel nettere Filmsachen als sowas.



dienstag_01
Beiträge: 14820

Re: Sichtbarer Unterschied zwischen 4:2:2 und 4:2:0

Beitrag von dienstag_01 »

Bildlauf hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 17:13
dienstag_01 hat geschrieben: ↑Mi 11 Feb, 2026 16:36
Die TO hatte diesen Test mit ihrer Kamera gemacht hat, bevor sie ihre Frage gestellt hat.
Und was ist ihre Frage? Macht bitte alle den gleichen Test nochmal? Nö. Sondern: "könnt ihr mich etwas aufschlauen".

Letztendlich ist es Ihre Aussage, und ich kann das ja für mich auch testen und das Ergebnis auch teilen.

Zumal habe ich noch 4k 4:2:0 gegenübergestellt, insb. Interessant zu 4k 4:2:2, weil man da direkt vergleichen kann, und wirklich alles gleich ist, außer eben Abtastung, und das war gerade Dir doch besonders wichtig oder?

Verstehe nicht warum sich der eine oder andere daran stört, war doch meine Zeit draussen in der Kälte gewesen mit langweiligen Stativ Clips und zum Schluß noch einsetzenden Regen ….. :-)
Testaufnahmen sind nicht gerade spannend zu machen, gibt viel nettere Filmsachen als sowas.
Man kann das eben nicht direkt vergleichen, da die Codecs unterschiedlich sind.

Und, dass ist nicht nur mir besonders wichtig, sondern dass ist eine Grundvoraussetzung für einen sinnvollen Vergleich. Sobald du schreibst, dass du das verstehst, bin ich hier raus ;)



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