wolfgang
Beiträge: 5325

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von wolfgang » So 07 Mai, 2017 21:58

Geh, ist doch alles Schmonzes. Und dann filmen erst wieder genug mit HD aber in 10bit, weil das für vieles einfach reicht. Wem störts?

Was soll eigentlich der Spruch aussagen: "10Bit und 4K ist wie Aquaman"?
Lieben Gruß,
Wolfgang




schaukelpirat
Beiträge: 311

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von schaukelpirat » So 07 Mai, 2017 22:15

Na, ich bin zum Beispiel ein solcher, der noch in HD, dafür aber in 10bit filmt. (Für viele Kunden ist die DVD nach wie vor das höchste der Gefühle).
Diese 10bit haben mich schon einige Male gerettet. Beispiel: Fünfstündiges Blasmusikfest unter freiem Himmel bei schönstem Wetter. Plötzlich Wolkenbruch, absoluter Weltuntergang, finsterdämmrig, keine Beleuchtung vorhanden. Das Rohmaterial sah richtig beschi**en aus: doch AVC-Intra 100 hat genug Reserven, um das ganze in der Nachbearbeitung ansehnlich hinzubekommen. Mit 8bit hätte ich das vermutlich nicht geschafft.
Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage?




GrauerHund
Beiträge: 79

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von GrauerHund » So 07 Mai, 2017 22:17

Wenn beim Newsdreh die Sonne lacht und der Interviewpartner unbedingt ein weißes Hemd tragen muss, dann hab ich bei 10 bit mehr Chancen auf etwas Zeichnung als bei 8 Bit. Also: 10 bit sind mir lieber.




Starshine Pictures
Beiträge: 1783

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Starshine Pictures » So 07 Mai, 2017 22:58

So richtig kapiere ich das nicht warum man mit 10 Bit mehr Reserven haben soll als mit 8 Bit. Also beim Clipping in den Highlights und beim unteren Ende im Schwarz. Da sollte sich doch bei der Verwendung gleicher Übertragungskurven nichts am Dynamikbereich ändern. Ob ich ein Brot nun in 256 oder 1024 Scheiben schneide ist doch egal, am Ende sind es trotzdem noch gleich viel Gramm.

Wenn man jedoch in 10 Bit in einem flachen Profil filmt, in Log beispielsweise, um innerhalb des Dynamikbereiches des Sensors alle Daten zu erfassen, hat man beim späteren Aufblasen des Kontrastes und der Farben mehr Stützwerte zur Verfügung als bei 8 Bit.

Schlussfolgerung: 10 Bit macht erst Sinn wenn man dann auch in LOG filmt. Sonst ist es Perlen vor die S.äue.




cantsin
Beiträge: 3661

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von cantsin » So 07 Mai, 2017 23:54

Starshine Pictures hat geschrieben:
So 07 Mai, 2017 22:58
So richtig kapiere ich das nicht warum man mit 10 Bit mehr Reserven haben soll als mit 8 Bit. Also beim Clipping in den Highlights und beim unteren Ende im Schwarz. Da sollte sich doch bei der Verwendung gleicher Übertragungskurven nichts am Dynamikbereich ändern. Ob ich ein Brot nun in 256 oder 1024 Scheiben schneide ist doch egal, am Ende sind es trotzdem noch gleich viel Gramm.
Aber nur, wenn Du davon ausgehst, dass (a) auch das fertige Video nur in 8bit wiedergegeben wird (was schon bei Kinoprojektion nicht mehr der Fall ist) und (b) keine Korrekturen mehr am Bild vorgenommen werden.

Denn in dem Moment, wo Du bei 8bit-Material auch nur eine Gamma-Korrektur machst, erhältst Du Tonwertabrisse bzw. Banding in den modifizierten Bereichen.

Banding erhältst Du bei 8bit auch automatisch, wenn Dein aufgenommenes Motiv mehr als 8 Blenden (bzw. mehr als 1:256) Kontrastumfang hat, was spätetens bei sanften Farbverläufen sichtbar wird - wie z.B. einem bei sonnigem Wetter gefilmten blauen Himmel.

Und schließlich Du kriegst bei der Wiedergabe Banding, wenn der Kontrastumfang Deines Projektors oder Displays über 1:256 liegt. Standard bei LCDs ist heute 1:1000, daher auch das Thema HDR/10bit bei der Wiedergabe.




Starshine Pictures
Beiträge: 1783

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Starshine Pictures » Mo 08 Mai, 2017 00:32

Das ist mir schon klar, und habe ich ja auch im 2. Absatz so angemerkt.

Mein Post bezog sich jedoch auf den vorangegangenen Beitrag.
GrauerHund hat geschrieben:
So 07 Mai, 2017 22:17
Wenn beim Newsdreh die Sonne lacht und der Interviewpartner unbedingt ein weißes Hemd tragen muss, dann hab ich bei 10 bit mehr Chancen auf etwas Zeichnung als bei 8 Bit. Also: 10 bit sind mir lieber.
Wenn es clippt dann clippts. 10 Bit erlauben mir jedoch in (einem sehr flachen) Log zu filmen, damit die Dynamik des Kamerasensors einzufangen, korrekt zu belichten (also knapp unterhalb des Clippings im Hemd) und in der Post mit ausreichend vielen Helligkeitswerten ein saubereres finale Bild zu kreieren. Aber da ist nicht die Bitrate der Heilsbringer, sonder LOG. Die erhöhte Bitrate ist nur das richtige(re) Vehikel für die LOG Kurve.




Stephan82
Beiträge: 733

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Stephan82 » Mo 08 Mai, 2017 01:31

wolfgang hat geschrieben:
So 07 Mai, 2017 21:58
Was soll eigentlich der Spruch aussagen: "10Bit und 4K ist wie Aquaman"?
Ich schätze mal "überflüssig" ;)




wolfgang
Beiträge: 5325

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von wolfgang » Mo 08 Mai, 2017 10:20

Starshine Pictures hat geschrieben:
So 07 Mai, 2017 22:58
So richtig kapiere ich das nicht warum man mit 10 Bit mehr Reserven haben soll als mit 8 Bit. Also beim Clipping in den Highlights und beim unteren Ende im Schwarz. Da sollte sich doch bei der Verwendung gleicher Übertragungskurven nichts am Dynamikbereich ändern. Ob ich ein Brot nun in 256 oder 1024 Scheiben schneide ist doch egal, am Ende sind es trotzdem noch gleich viel Gramm.

Wenn man jedoch in 10 Bit in einem flachen Profil filmt, in Log beispielsweise, um innerhalb des Dynamikbereiches des Sensors alle Daten zu erfassen, hat man beim späteren Aufblasen des Kontrastes und der Farben mehr Stützwerte zur Verfügung als bei 8 Bit.

Schlussfolgerung: 10 Bit macht erst Sinn wenn man dann auch in LOG filmt. Sonst ist es Perlen vor die S.äue.
10bit kann auch Sinn machen wenn man nicht in log filmt - einfach, weil du damit ja immer die 4fache Anzahl an Luminanzwerten verfügbar hast und schon dadurch mehr Einstellmöglichkeiten in der Postpro hast, bevor dir das Material kollabiert. Banding ist nur ein Beispiel. Du hast einfach mit deinen 1024 Brotscheiben deutlich mehr Informationen verfügbar um den Bildverlauf bei Bearbeitungsschritten sauberer umrechnen zu können.

Bei 8bit kann man natürlich auch korrigieren - aber schau dir nur mal ein Histogramm bei 8bit nach Bearbeitungsschritten in deiner NLE an. Da siehst förmlich wie die Werte zerrissen werden, das Histogramm weist typischerweise ganz schöne Leerbereich aus. Ob du das dann im Bild siehst hängt stark vom Motiv ab - krass wirds halt etwa bei Banding. Mach hinggen die gleiche Korrektur mit 10bit - dann siehst dass du da viel mehr Reserven hast - auch im Histogramm.

Bei log kommt der Umstand dazu, dass diese Übertragungsfunktion die Information von mehr Blendenstufen (im oberen Bereich der meisten log Kurven) linear auf die Blenden verteilt. Dort wirds dann echt krasse - man rechne sich nur aus wieviele Luminanzwerte bei log mit 8bit pro Blendenstufe möglich sind, und wie viele das mit 10bit sind. Bei dem, was dann bei 8bit und log in sensiblen Bereichen wie etwa Hautbereichen zur Verfügung steht, kann das dann besonders schlimm werden. Das ist ja eine der Kritikpunkte die immer wieder an log genannt wird - dass man pro Blende weniger Werte hat als bei rec709 Profilen. Stimmt - aber mit 10bit ist das in Wirklichkeit kein Problem, diese Kritik gilt für 8bit aber nicht 10bit.

Mich wundert es immer wieder wenn Leute diesen einfachen Umstand nicht verstehen, log mit 8bit aufnehmen, und sich dann wundern dass sie Schrott bekommen. Schließlich haben das ja etliche 8bit Kameras implementiert bekommen, diese log Kurven.... muss daher doch gehen, oder?

Deine C100 scheint mir da eine interessante Ausnahme zu sein, keine Ahnung wie die diese Begrenzungen umgeht. Vielleicht mit entsprechend hochwertigem Sensor der in Kombination mit sehr gutem lowlight-Verhalten auch von Optiken entsprechend sauberes Material liefert.
Lieben Gruß,
Wolfgang




wolfgang
Beiträge: 5325

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von wolfgang » Mo 08 Mai, 2017 10:21

Stephan82 hat geschrieben:
Mo 08 Mai, 2017 01:31
wolfgang hat geschrieben:
So 07 Mai, 2017 21:58
Was soll eigentlich der Spruch aussagen: "10Bit und 4K ist wie Aquaman"?
Ich schätze mal "überflüssig" ;)
Mag sein. Aber das sagt dann eher was über das technische Nicht-Verstehen aus also sonst was.
Lieben Gruß,
Wolfgang




Funless
Beiträge: 1569

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Funless » Mo 08 Mai, 2017 10:33

Hach ... immer wieder herrlich diese Schlussfolgerungen. :-D
MfG
Funless


Zitat des Monats:
Jack Nicholson hat geschrieben:"Jetzt gehöre ich nicht nur zum Club der Männer mit dichtem Haar, sondern bin sogar ihr Vorsitzender!"




Frank Glencairn
Beiträge: 6473

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Frank Glencairn » Mo 08 Mai, 2017 10:45

ruessel hat geschrieben:
So 07 Mai, 2017 07:55
Habe gerade eine Doku gesehen, genauer ein "making of" von der BBC über eine Tierdoku in der Südsee. Ganz großes Kino, 2x RED für 3D auf einen gewaltigen RIG, 20 Leute hinter der Kamera, Trucks, Generatoren, Licht - alles in Hollywoodgröße. Beim ersten Drehtag stellt der Kameraman fest, beim Moderator brennt die Schulter von der Sonne weg, Filter sind bei 3D nicht möglich. Lösung nach 20 Minuten fummeln vom Profi an der Kamera: Hemd des Moderators von Hellblau auf mattes Tiefblau wechseln.

Will sagen, ob 8 Bit oder 14 Bit RAW - manchmal ist es besser einfach mal etwas im Bild zu ändern um zum Ziel zu kommen - die Kamera ist dann evtl. das letzte Glied in der Kette der erfolgreichen Aufnahmen.
...oder einfach den DP feuern, da er offensichtlich nix von seinem Job versteht.




wolfgang
Beiträge: 5325

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von wolfgang » Mo 08 Mai, 2017 10:49

Funless hat geschrieben:
Mo 08 Mai, 2017 10:33
Hach ... immer wieder herrlich diese Schlussfolgerungen. :-D
Na dann erleuchte uns in unserer Unwissenheit! ;)
Lieben Gruß,
Wolfgang




cantsin
Beiträge: 3661

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von cantsin » Mo 08 Mai, 2017 11:00

wolfgang hat geschrieben:
Mo 08 Mai, 2017 10:20
Deine C100 scheint mir da eine interessante Ausnahme zu sein, keine Ahnung wie die diese Begrenzungen umgeht. Vielleicht mit entsprechend hochwertigem Sensor der in Kombination mit sehr gutem lowlight-Verhalten auch von Optiken entsprechend sauberes Material liefert.
Nee, der Unterschied ist, dass Canon seine CLog-Funktion (a) für den Sensor der Kamera und (b) für 8bit-Aufzeichnung optimiert hat. (Es ist daher auch eine weniger aggressive Log-Funktion als bei den meisten anderen Kameras.)

Panasonic Vlog und Sonys Slog hingegen sind weder für die Sensoren der GH- und A-Kameras ausgelegt, noch für 8bit-Aufzeichnung, sondern für die größeren Varicams bzw. F-/FS-Kameras, deren Sensor-Dynamikumfang und Bittiefe entwickelt. In den kleinen Kameras stecken sie eigentlich nur als Kompatibilitätsbrücke für Kameraleute, die eine GH4/5 als B-Cam zu einer Varicam oder eine A6300/6500/7s/7R als B-Cam zu einer F/FS einsetzen und das Material matchen müssen.

Wie die Slashcam-Redaktion ja schon getestet hat, bleiben bei der 10bit Vlog-Aufzeichnung der GH5 faktisch nur 9bit Farbtiefe im Material übrig, weil die Vlog-Funktion für den größeren Dynamikumfang des Varicam-Sensors berechnet ist und der GH5-Sensor clippt, bevor das zehnte Bit gefüllt werden kann. (Panasonic hätte natürlich auch eine GH5-optimierte Log-Kurve entwickeln können, aber die wäre dann nicht mehr kompatibel zur Varicam gewesen bzw. würde Varicam-Material bei Anwendung derselben LUT-/Transformationsfunktion frühzeitig clippen lassen.)




klusterdegenerierung
Beiträge: 9263

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 08 Mai, 2017 13:55

Ich kann dieses ganze SW geplänkel nicht mehr hören, mit 10Bit geht alles und mit 8Bit geht fasst nix!
10Bit ist doch alleine kein Allheilmittel!
Was nützen mir 1024 Abstufungen,
wenn mein Bild 1400 benötigt und wo ist das Problem wenn in meiner 8Bit Aufnahme von 256 nur 190 benötigt werden?

Auch der ewige Totschläger das man von 10Bit nix hat weil es auf YT eh nur noch 8Bit sind, ist genauso dämlich,
wie das jedes Highlight und jeder Schatten Zeichnung wie auf dem Messblatt haben müßen!

Die simple Antwort auf die leicht dusselige Frage muß also lauten:
"Wichtig wenn man es braucht, super wenn man es hat & kein Hindernis wenn man es nicht hat"! :-)




wolfgang
Beiträge: 5325

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von wolfgang » Mo 08 Mai, 2017 14:15

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mo 08 Mai, 2017 13:55
Ich kann dieses ganze SW geplänkel nicht mehr hören, mit 10Bit geht alles und mit 8Bit geht fasst nix!
Bitte mal um ein Zitatu aus diesem Thread wo das gesagt worden ist.
Lieben Gruß,
Wolfgang




klusterdegenerierung
Beiträge: 9263

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 08 Mai, 2017 14:39

NÖ!
Brauch ich nicht und es geht ja nicht alleine um diesen Thread, denn das Thema haben wir ja hier nicht zum ersten mal!
Ausserdem muß man sich nicht ständig für irgendwas rechtfertigen müßen und es muß auch nicht immer alles richtig oder falsch sein,
man darf auch mal einfach nur eine Meinung haben! Bums!




domain
Beiträge: 10424

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von domain » Mo 08 Mai, 2017 14:49

Zitat: "10Bit und 4K ist wie Aquaman"
Zur Klärung des Begriffes nach Googeln:
Im angelsächsischen Raum wird Aquaman als Synonym für jemand der "useless" ist verstanden, so wie die Cartoonfigur der CBS aus den späten 60-er Jahren.




iasi
Beiträge: 10811

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von iasi » Mo 08 Mai, 2017 16:31

Starshine Pictures hat geschrieben:
So 07 Mai, 2017 22:58
So richtig kapiere ich das nicht warum man mit 10 Bit mehr Reserven haben soll als mit 8 Bit. Also beim Clipping in den Highlights und beim unteren Ende im Schwarz.
Wenn ich einzelne Bildbereich oder die Mitten etwas aufziehen möchte, zerreisst es mir nicht gleich das Bild.
Man muss es doch nicht immer nur auf die Lichter und Schatten also Dynamik reduzieren.

Was eben auch geht: Man kann die Lichter schützen und in der Post die unterbelichteten Mitten dann wieder hoch nehmen, da die Mitten bei 10bit so gut aufgelöst sind, wie bei 8bit der ganze Dynamikbereich.

Wer in 8bit Lichter, Mitten und Schatten perfekt belichten kann und Bildbereiche schon während der Aufnahme so herausarbeitet, wie es am Ende aussehen soll, kommt mit 8bit auch zu seinem Ergebnisse. Der Aufwand während des Drehs ist jedoch höher und die Möglichkeiten in der Post sehr eingeschränkt.

Nun bieten Rechner und Software schon so tolle Möglichkeiten - warum sollte man sie denn nicht nutzen.




K.-D. Schmidt
Beiträge: 609

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von K.-D. Schmidt » Mo 08 Mai, 2017 16:37

Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

10bit müssen es schon sein! 52.7%
Für manche Projekte unverzichtbar 34.5%
Mir reichen 8bit 7.8%
Wenn schon dann RAW... 2.9%
10 bitte was? 1.8%

Gesamtstimmen: 269
Dann schaut mal, wie die Umfrage jetzt aussieht.
Da kann man wunderbar faken, wie man heute so sagt.




tom
Administrator
Administrator
Beiträge: 1005

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von tom » Di 09 Mai, 2017 10:50

K.-D. Schmidt hat geschrieben:
Mo 08 Mai, 2017 16:37
Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

10bit müssen es schon sein! 52.7%
Für manche Projekte unverzichtbar 34.5%
Mir reichen 8bit 7.8%
Wenn schon dann RAW... 2.9%
10 bitte was? 1.8%

Gesamtstimmen: 269
Dann schaut mal, wie die Umfrage jetzt aussieht.
Da kann man wunderbar faken, wie man heute so sagt.
Ja, da waren wohl Fakestimmen dabei, aber nachts läuft unsere Ent-Faker Routine und löscht die meisten Fake-Stimmen, hier also das ent-fakte Ergebnis :-)

Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?
> 10bit müssen es schon sein! 29.2%
> Für manche Projekte unverzichtbar 29.2%
> Mir reichen 8bit 28.3%
> Wenn schon dann RAW... 7.5%
> 10 bitte was? 5.6%

Gesamtstimmen: 106
slashCAM




klusterdegenerierung
Beiträge: 9263

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 09 Mai, 2017 12:19

tom hat geschrieben:
Di 09 Mai, 2017 10:50
aber nachts läuft unsere Ent-Faker Routine
Echt? Wie geht sowas?




K.-D. Schmidt
Beiträge: 609

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von K.-D. Schmidt » Di 09 Mai, 2017 12:47

Echt? Wie geht sowas?
Ich vermute mal, die IP-Adressen der Abstimmenden werden gespeichert und nachts dann auf Mehrfachabstimmung überprüft.

Soweit ich mich erinnere, konnte man vor dem Umbau des Boards nur einmal abstimmen, weil beim Abstimmen direkt verglichen wurde, ob man schon mal seine Stimme abgegeben hat.

Früher war halt alles besser. Da war nicht nur mehr Lametta, da war auch die Beteiligung bei Abstimmungen höher. Knapp über 100 ist ja nicht gerade viel.




jjpoelli
Beiträge: 54

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von jjpoelli » Mi 10 Mai, 2017 14:48

Das kann man doch pauschal gar nicht beantworten. Nicht jedes kurz-schnell-Video erfordert 10bit, manches geht gar nicht anders.
Diesmal keine Stimme von mir... :-)
Mühldorf-TV: Das Lokalfernsehen für Stadt und Landkreis Mühldorf a. Inn




wolfgang
Beiträge: 5325

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von wolfgang » Mi 10 Mai, 2017 18:44

tom hat geschrieben:
Di 09 Mai, 2017 10:50
Ja, da waren wohl Fakestimmen dabei, aber nachts läuft unsere Ent-Faker Routine und löscht die meisten Fake-Stimmen...
Was für ein absurder Aufwand - sowas überhaupt zu faken und es dann noch entfaken zu müssen.
Lieben Gruß,
Wolfgang




WoWu
Beiträge: 13786

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von WoWu » Mi 10 Mai, 2017 18:48

Ich finde die ganze Umfrage absurd.
Wer 10 Bit arbeiten kann, wird vermutlich 10Bit arbeiten und wenn der Kunde nur 8Bit abnehmen will, wird er ihm 8Bit liefern.
Wenn der Kunde 10 Bit vorschreibt, stellt sich doch die Frage überhaupt nicht.
Dann geht der 8Bit'ler eben leer aus, auch wenn er 1000 mal findet, dass es reichen würde.
Gute Grüße, Wolfgang

E-Book:
www.provideome.de




wolfgang
Beiträge: 5325

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von wolfgang » Mi 10 Mai, 2017 18:55

Absolut richtig, da teile ich deine Meinung völlig.
Lieben Gruß,
Wolfgang




Frank Glencairn
Beiträge: 6473

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 10 Mai, 2017 20:00

K.-D. Schmidt hat geschrieben:
Di 09 Mai, 2017 12:47


Soweit ich mich erinnere, konnte man vor dem Umbau des Boards nur einmal abstimmen, weil beim Abstimmen direkt verglichen wurde, ob man schon mal seine Stimme abgegeben hat.

Früher war halt alles besser.
Ich frag mich vor allem, wer der Depp hier im Forum ist, der das gemacht hat, und welches Ziel er damit verfolgt.




klusterdegenerierung
Beiträge: 9263

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 10 Mai, 2017 21:29

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 10 Mai, 2017 20:00
Ich frag mich vor allem, wer der Depp hier im Forum ist, der das gemacht hat, und welches Ziel er damit verfolgt.
Endlich mal Recht bekommen! :-)




Funless
Beiträge: 1569

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Funless » Mi 10 Mai, 2017 21:53

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mi 10 Mai, 2017 21:29
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 10 Mai, 2017 20:00
Ich frag mich vor allem, wer der Depp hier im Forum ist, der das gemacht hat, und welches Ziel er damit verfolgt.
Endlich mal Recht bekommen! :-)
Du hast es absolut richtig erfasst, die unterdrückten 10bit Filmer sollten sich endlich aus ihrem Joch der ahnungslosen 8bit Kofferraum Amateur Fuzzys erheben, die Arme empor reißen und schreiend wie geifernd die 10bit Revolution voran treiben.

So'ne 10bit Demo jeden Dienstag um 20 Uhr in allen deutschen Metropolen wäre schon mal ein Anfang.
MfG
Funless


Zitat des Monats:
Jack Nicholson hat geschrieben:"Jetzt gehöre ich nicht nur zum Club der Männer mit dichtem Haar, sondern bin sogar ihr Vorsitzender!"




TK1971
Beiträge: 127

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von TK1971 » Mi 10 Mai, 2017 22:26

So'ne 10bit Demo jeden Dienstag um 20 Uhr in allen deutschen Metropolen wäre schon mal ein Anfang.
Wenn schon Demo, dann für 8K und 12 bit. Dann geht es wenigstens mal voran ;-)

(Und wenn man schon mal dabei ist, auch gleich eine Demo für 100TB Festplatten)




Frank Glencairn
Beiträge: 6473

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Frank Glencairn » Do 11 Mai, 2017 07:15

Dann mach ich jetzt jeden Samstag um 10 einen raw Flash-Mob :-)




Rick SSon
Beiträge: 598

Re: Wie wichtig ist eine Aufnahme mit 10bit?

Beitrag von Rick SSon » Sa 01 Jul, 2017 20:09

Jott hat geschrieben:
Fr 05 Mai, 2017 15:08
Natürlich graden wir. Und besitzen fast nur 10Bit-Kameras. Aber es gibt kein überhebliches Geheule, wenn 8Bit vorliegt: Sony A-Serie? Canon DSLR? GoPro? GH mit weniger als 5? Phantom-Dröhnchen? XDCAM 422? You name it. Jetzt wollen wir mal bitte nicht einen auf Elfenbeinturm machen und so tun, als wäre das nicht Alltag.

Was die optimale Behandlung von 8Bit-Ausgangsmaterial angeht: dazu sage ich mal lieber nichts, denn das würde in einen unendlichen Hulle-Thread mit übelsten Attacken ausarten! :-)
Danke :D

Bin auch mit meinen 8 bit bisher gut gefahren. Abgesehen von Banding in manchen kritischen Szenen gibts auch kaum Probleme. Finde den Vorteil von 10 Bit grundsätzlich nicht so dolle. Kommt einfach auf die Kamera an. Wuerde aber eher projektbasiert den Sprung von 8 bit auf RAW machen als alles von 8 auf 10 umzurüsten.

Würde mich jetzt aber auch nicht wehren, wenn Sony eine interne 4:2:2 10 bit Aufnahme in der a7s III möglich macht. Wuerde ich in Kombi mit FF 1080p100 und 4k50p auch ohne Zucken 5k für die Cam bezahlen. Vielleicht sogar 6k.




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