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Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH



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cantsin
Beiträge: 17705

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von cantsin »

72cu hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 22:09
Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 20:45 Ich glaube nicht, dass jemand gezielt und flächendeckend den öffentlichen Rundfunk nutzt, um die Bevölkerung zu „manipulieren”. [...]
Was Du schreibst, ist die halbe Wahrheit. Nämlich der Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Die andere Hälfte ist, dass dann und wann ein Fräulein vom Geheimdienst bei den Entscheidungsträgern vorbei schaut.
West-Berliner wussten das schon vor 50 Jahren:
sendermann-64-c_th.jpg
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



72cu
Beiträge: 74

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von 72cu »

cantsin hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 16:07 West-Berliner wussten das schon vor 50 Jahren:
Man muss doch eine solche Aussage nicht gleich in eine geisteskranken-Verschwörungstheoretikerecke schieben.
Um sich dessen bewusst zu sein, muss man sich doch nur mit offenem Verstand die Welt ansehen.

Niemand wird wohl daran zweifeln, dass es diktatorische Staaten gibt, deren Geheimdienste die Medien systematisch steuern - jeder kennt Beispiele für Kontrolle und Gleichschaltung der Medien aus den Nachrichten. Natürlich ist nirgendwo alles zu 100% kontrolliert, nicht einmal ansatzweise. Das liegt auf der Hand; umgekehrt besteht nirgendwo völlige Freiheit.
Ebenso wird wohl niemand daran zweifeln, dass Politiker durch gezielte, "manipulative" Aussagen/Lügen, Indiskretionen etc. die allgemeine Meinung beeinflussen.
Jeder weiß, dass Geheimdienste Medien im eigenen Land und weltweit beobachten und auswerten.
Auch allgemein bekannt ist, dass Nachrichtendienste Journalisten anwerben.
Ebenso allgemein bekannt ist, dass Journalisten oft Hintergrundinformationen erhalten, welche sie nicht veröffentlichen dürfen, die ihnen aber erlauben, manche Hintergründe zu verstehen, und um richtig zu berichten.

Und doch gibt es offenbar manche Menschen, die glauben, dass in Deutschland Geheimdienste nicht Einfluss auf Sendungen und Nachrichten nehmen, gewisse Nachrichten platzieren etc..



medienonkel
Beiträge: 1460

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von medienonkel »

72cu hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 15:40
medienonkel hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 14:40 Wie die Leute immer wissen wollen, wie Prozesse ablaufen, von denen sie laut eigener Aussage keine Ahnung haben.
Zumindest in dieser Hinsicht hast Du entweder nicht gelesen oder nicht verstanden, was ich geschrieben habe.
medienonkel hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 14:40 Bei uns im Sender gehen die Geheimdienste tatsächlich ein und aus. Man erkennt die immer an den Mänteln und Hüten.
Mal weiß, mal schwarz....
Bei dem Niveau hat sich das Thema für mich erledigt.
Okay.

Dann habe ich dich vielleicht falsch verstanden.

Aber, dass Leuten in höheren Positionen etwas von Geheimdienst nahegelegt wird, ist schon reichlich übertrieben.

Über Rundfunkrat und Parteibuch geht da viel mehr.

Aber die jeden CSU Redakteur gibt es genügend Ausgleich.
Wer das Landtagsbüro betreut ist natürlich hoch vernetzt mit den Regierenden.

Und umgekehrt, siehe unseren hochverehrten Landesvater und FSJ Fan Markus.

Und meiner Meinung nach war das Niveau nach deinem Kommentar eh auf und davon.



Drushba
Beiträge: 2711

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Drushba »

72cu hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 17:27
cantsin hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 16:07 West-Berliner wussten das schon vor 50 Jahren:
Man muss doch eine solche Aussage nicht gleich in eine geisteskranken-Verschwörungstheoretikerecke schieben.
Um sich dessen bewusst zu sein, muss man sich doch nur mit offenem Verstand die Welt ansehen.

Niemand wird wohl daran zweifeln, dass es diktatorische Staaten gibt, deren Geheimdienste die Medien systematisch steuern - jeder kennt Beispiele für Kontrolle und Gleichschaltung der Medien aus den Nachrichten. Natürlich ist nirgendwo alles zu 100% kontrolliert, nicht einmal ansatzweise. Das liegt auf der Hand; umgekehrt besteht nirgendwo völlige Freiheit.
Ebenso wird wohl niemand daran zweifeln, dass Politiker durch gezielte, "manipulative" Aussagen/Lügen, Indiskretionen etc. die allgemeine Meinung beeinflussen.
Jeder weiß, dass Geheimdienste Medien im eigenen Land und weltweit beobachten und auswerten.
Auch allgemein bekannt ist, dass Nachrichtendienste Journalisten anwerben.
Ebenso allgemein bekannt ist, dass Journalisten oft Hintergrundinformationen erhalten, welche sie nicht veröffentlichen dürfen, die ihnen aber erlauben, manche Hintergründe zu verstehen, und um richtig zu berichten.

Und doch gibt es offenbar manche Menschen, die glauben, dass in Deutschland Geheimdienste nicht Einfluss auf Sendungen und Nachrichten nehmen, gewisse Nachrichten platzieren etc..
Dein Verschwörungsgesabbel ist so bescheuert wie leider auch mal wieder Threadsprengend. Schade drum. ((



72cu
Beiträge: 74

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von 72cu »

Drushba hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 17:32 Dein Verschwörungsgesabbel ist so bescheuert wie leider auch mal wieder Threadsprengend. Schade drum. ((
Ein gut gemeinter Rat: informiere Dich!

Zu "mal wieder Threadsprengend": Ich weiß nicht, mit wem Du mich verwechselst.



iasi
Beiträge: 31143

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von iasi »

Drushba hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 17:32
Dein Verschwörungsgesabbel ist so bescheuert wie leider auch mal wieder Threadsprengend. Schade drum. ((
Und warum lässt du dann nicht das, was du jetzt großmundig beklagst?

Du hast dich doch selbst als Threadsprenger betätigt.



Jott
Beiträge: 24159

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Jott »

Am besten AUF1 gucken, damit man keine rechten Verschwörungstheorien und bescheuerten Fake News verpasst! 😎



72cu
Beiträge: 74

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von 72cu »

Jott hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 17:59 Am besten AUF1 gucken, damit man keine rechten Verschwörungstheorien und bescheuerten Fake News verpasst! 😎
Ich weiß nicht, ob Du Dich auf mich beziehst. Falls doch, und ganz allgemein: Ich gebe nur wieder, was aus nachprüfbar seriösen Quellen stammt, und schildere, was aus dem gesunden Menschenverstand folgt. (Quellen habe ich nicht angegeben, weil ich dachte, das sei überwiegend einigermaßen bekannt. Man kann aber ohne weiteres selbst recherchieren.)



Jott
Beiträge: 24159

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Jott »

Ich beziehe mich auf den grotesken Thread allgemein.



iasi
Beiträge: 31143

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von iasi »

Jott hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 18:14 Ich beziehe mich auf den grotesken Thread allgemein.
Etwa auf Beiträge von solch Jottschem Gehalt: "🤣🤣🤣"



Jott
Beiträge: 24159

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Jott »

Lachsmilies sind nun mal die angemessene Antwort auf deine Quatschergüsse.

Gerne weiter, Lachen ist gesund.

Was waren noch mal die unfassbaren neuen filmsprachlichen Mittel mit deiner Wunsch-GoPro? Die den darniederliegenden deutschen Film auf ein neues Niveau heben werden?



iasi
Beiträge: 31143

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von iasi »

Jott hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 07:34 Lachsmilies sind nun mal die angemessene Antwort auf deinen Quatscherguss.

Gerne weiter, Lachen ist gesund.

Was waren noch mal die unfassbaren neuen filmsprachlichen Mittel mit deiner Wunsch-GoPro? Die den darniederliegenden deutschen Film auf ein neues Niveau heben werden?
Wie schon gesagt:
Wenn du fragen musst, wie man eine Kamera wie die GoPro ILS einsetzen kann und welche Auswirkungen es auf den Produktionsaufwand hat, wäre dir mal ein Volkshochschulkurs zum Thema "Filmdreh" angeraten.

Aber kleiner Hinweis:
Bild
Bild



Jott
Beiträge: 24159

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Jott »

Ich weiß, vor dir hatte das nie jemand gemacht. Du bist der Erfinder des filmsprachlichen Mittels „kleine Kamera am Auto“. Die Rettung des deutschen Films.



Funless
Beiträge: 6102

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Funless »

Jott hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 08:10 Die Rettung des deutschen Films.
Neee, die Rettung des deutschen Films wird schlichtweg sein, dass niemand mehr gewungen sein wird den Unterboden eines Autos aufzusägen weil man einen Shot aus dem Fußraum des Fahrers machen will, wie es seinerzeit der leidgeplagte Soderbergh machen musste. Und weil wir alle doch wissen, wie unfassbar wichtig eben solch ein Shot für den grandiosen Erfolg eines Films ist (denn nur wenn ein Film so einen Shot hat, kann man eine ertragsreiche Verwertungskette planen) können wir froh sein, dass fortan kein Auto für die Realisierung eines solchen Shots seinen geliebten Unterboden opfern muss.

Wir dürfen nicht vergessen: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt's immer an der Badehose.

Und übersetzt aufs Thema: Wenn der Bauer aus einem fahrenden Auto nicht filmen kann, liegt's immer an der Größe der Kamera.
Funless has spoken!
.........................................................
"The enemy of art is the absence of limitations."
(Orson Welles)
.........................................................
No Cenobites were harmed during filming.



MaxSchreck
Beiträge: 503

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von MaxSchreck »

Irre ich mich, oder wird der Thread sogar noch grotesker?



Lacu
Beiträge: 27

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Lacu »

Keine Ahnung, in welche Richtung das hier wegschwurbelt ;-)
Ursprünglich war das Thema:

"Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH"

Dazu fällt mir eigentlich nur ein, daß Roland Emmerich gar keine Filme in Deutschland macht.
Daher fällt es nicht leicht, sein denglisches Gestotter ernst zu nehmen.
Ganz unabhängig davon, ob man seine Filme mag oder nicht.
Sie spielen Geld ein, das genügt anscheinend allen.



iasi
Beiträge: 31143

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von iasi »

Lacu hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 09:51 Keine Ahnung, in welche Richtung das hier wegschwurbelt ;-)
Ursprünglich war das Thema:

"Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH"

Dazu fällt mir eigentlich nur ein, daß Roland Emmerich gar keine Filme in Deutschland macht.
Daher fällt es nicht leicht, sein denglisches Gestotter ernst zu nehmen.
Ganz unabhängig davon, ob man seine Filme mag oder nicht.
Sie spielen Geld ein, das genügt anscheinend allen.
Er hatte seine Anfänge in D und dann Erfolg in den USA.
Seine Sichtweise kann schon interessant sein.

"Geld einspielen" bedeutet beim Film zudem, dass ein Film auch wahrgenommen und gesehen wird.

Leider werden in den USA die Dollareinnahmen und nicht die Zuschauerzahlen verglichen. Daher gilt ein Film wie z.B. Oppenheimer auch als großer Erfolg, auch wenn sich die $-Einnahmen auf die Leute verteilen, die die hohen IMAX-Ticketpreise sowie die Überlängezuschläge bezahlt haben.

Film ist ein Massenmedium. Die Herstellung ist aufwändig und teuer.
Wie viele Menschen einen Film sehen, ist für mich ein bedeutender Erfolgsmaßstab.

Wer kennt denn z.B. die Werke von Herbert Achternbusch wirklich?
Welche gesellschaftliche Wirkung entfalten sie denn wirklich?



iasi
Beiträge: 31143

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von iasi »

Jott hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 08:10 Ich weiß, vor dir hatte das nie jemand gemacht. Du bist der Erfinder des filmsprachlichen Mittels „kleine Kamera am Auto“. Die Rettung des deutschen Films.
Du bist scheinbar ein sehr gläubiger Mensch, der darauf wartet, dass ein Heiland uns allen den Weg zur Errettung zeigt, statt einfach selbst eine Problemlösung zu entwickeln. :)

Ohne jemanden, der dir den Weg weist und dich an die Hand nimmt, verharrst du.

Ich geb dir nochmal einen Hinweis, um dich vielleicht aus deiner Versteinerung zu lösen:
"Top Gun 2" nutzte eine Weiterentwicklung der Sony Venice, um etwas auf die Leinwand zu bringen, das man so zuvor noch nicht gesehen hatte. ;)

Und noch ein Denkanstoß:
Da ist eine Filmproduktion mit ihrem begrenzten Budget, das bestimmt, was machbar ist und was nicht. Für ein Begleitfahrzeug mit Cine-Cam-Aufbau reicht das Budget leider nicht. Aber - oh (kein) Wunder - mit der GoPro ILS lässt sich die Aufnahme umsetzen, den der finanzielle Aufwand ist niedriger.



cantsin
Beiträge: 17705

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von cantsin »

iasi hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 10:50 Film ist ein Massenmedium. Die Herstellung ist aufwändig und teuer.
Wie viele Menschen einen Film sehen, ist für mich ein bedeutender Erfolgsmaßstab.

Wer kennt denn z.B. die Werke von Herbert Achternbusch wirklich?
Welche gesellschaftliche Wirkung entfalten sie denn wirklich?
Film/Bewegtbild ist kein klassisches Massenmedium mehr - im Sinne von: wenigen Produzenten und vielen Rezipienten, wie auch bei Radio und Tageszeitungen -, seitdem jeder eine HD-Kamera in der Hosentasche hat und sein Produkt weltöffentlich verbreiten kann. Siehe die 20 Millionen Videos, die pro Tag (!) nur auf YouTube hochgeladen werden.

In diesem Sinne war Achternbusch seiner Zeit voraus. Er drehte praktisch No Budget auf Super 8, und schaffte es in den 1980ern, dass seine Filme als politische Skandale "viral" wurden, wie man heute sagen würde. Hätte Achternbusch länger gelebt, wäre er wahrscheinlich der erste gewesen, der auf iPhones und YouTube umgestiegen wäre.

Während der klassische Low- und Mid-Budget-Hollywoodfilm - also die Filme, die früher von Soderbergh & Co. noch im Studiosystem und mit Kinovertrieb gemacht wurden - praktisch ausgestorben ist. (Es gibt zu diesem Thema einen kürzlich erschienenen Artikel, den ich aber gerade nicht mehr finden kann.)

Oder auf Deutschland bezogen: Den Namen Achternbusch kennt man noch heute, die von früheren deutschen Mid-Budget-Kinoregisseuren wie Wolf Gremm, Reinhard Hauff oder Hans Geißendörfer nicht mehr...
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
Zuletzt geändert von cantsin am Do 28 Mai, 2026 11:40, insgesamt 1-mal geändert.



medienonkel
Beiträge: 1460

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von medienonkel »

iasi hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 11:02
Jott hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 08:10 Ich weiß, vor dir hatte das nie jemand gemacht. Du bist der Erfinder des filmsprachlichen Mittels „kleine Kamera am Auto“. Die Rettung des deutschen Films.
Du bist scheinbar ein sehr gläubiger Mensch, der darauf wartet, dass ein Heiland uns allen den Weg zur Errettung zeigt, statt einfach selbst eine Problemlösung zu entwickeln. :)

Ohne jemanden, der dir den Weg weist und dich an die Hand nimmt, verharrst du.

Ich geb dir nochmal einen Hinweis, um dich vielleicht aus deiner Versteinerung zu lösen:
"Top Gun 2" nutzte eine Weiterentwicklung der Sony Venice, um etwas auf die Leinwand zu bringen, das man so zuvor noch nicht gesehen hatte. ;)

Und noch ein Denkanstoß:
Da ist eine Filmproduktion mit ihrem begrenzten Budget, das bestimmt, was machbar ist und was nicht. Für ein Begleitfahrzeug mit Cine-Cam-Aufbau reicht das Budget leider nicht. Aber - oh (kein) Wunder - mit der GoPro ILS lässt sich die Aufnahme umsetzen, den der finanzielle Aufwand ist niedriger.
Sehr gutes Argument!
Echt gut.

Aber, was hat das mit der ILS zu tun?
Geht auch mit der Action 1,2,3,4,5pro und 6.

Oder würdest du bei deinem Beispielbild wirklich ein enges 35 mm Objektiv wollen?
Ohne Remotehead?

Jedes Mal anhalten und die Kadrierung anpassen, framing mit dem Gaspedal.

Kann man machen, aber exakt da möchte man doch den GoPro Look...


Deine Beispiele zeigen auch vollkommen unterschiedliche Anwendungsfälle...



Jott
Beiträge: 24159

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von Jott »

Du verstehst das nicht.

Es war bisher unmöglich, Aufnahmen mit irgend einer einer kleinen Kamera am Fahrzeug montiert zu machen. Die Filmwelt wartet seit Jahrzehnten auf so was. Iasi glaubt verbissen daran, das gehe erst mit der mft-GoPro. Endlich neue filmsprachliche Mittel! Dafür wirft er sogar seine raw-Besessenheit über Bord und akzeptiert plötzlich schnödes Video. Das ist die Rettung des deutschen Films. Man muss Opfer bringen.

Kapier das endlich! :-)



ich nicht
Beiträge: 262

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von ich nicht »

iasi hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 11:02 Und noch ein Denkanstoß:
puh, so viele denkanstöße von dir ...
ich komm' schon nicht mehr hinterher ...



medienonkel
Beiträge: 1460

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von medienonkel »

Jott hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 11:54 Du verstehst das nicht.

Es war bisher unmöglich, Aufnahmen mit irgend einer einer kleinen Kamera am Fahrzeug montiert zu machen. Die Filmwelt wartet seit Jahrzehnten auf so was. Iasi glaubt verbissen daran, das gehe erst mit der mft-GoPro. Endlich neue filmsprachliche Mittel! Dafür wirft er sogar seine raw-Besessenheit über Bord und akzeptiert plötzlich schnödes Video. Das ist die Rettung des deutschen Films. Man muss Opfer bringen.

Kapier das endlich! :-)
Es ist....verzwickt.

Und erstaunlich, dass die bloße Werbung für einen Podcast schon wieder viele Seiten des Forums belegt.

Es geht ja auch um den Emmerich.

Als das noch nicht Spielbergle "damals" sein Arche Noah Prinzip an der HFF drehen durfte, war das Ergebnis für einen deutschen Film phänomenal. Auch noch scifi.


Joey (erst kürzlich auf Amazon angeschaut), ist ein echter Fremdschamtest und war sicher eine tolle Erfahrung für die Beteiligten, mal etwas mit Hollywood Look zu drehen.

Moon44, naja...

Stargate war damals von der Idee her sensationell. Der Soundtrack bombastisch gut.

Und dann eben Independence Day, als Mutter des modernen Desaster Films und Wegbereiter von Ludwigsburg und den dort entstsndenen Karrieren.

Aber danach?

Ich weiß nicht. Hat Emmerich wenigstens noch Nachwuchs aus Germany weiter zu sich geholt?

Dass der iasi auf raw verzichten kann, ist doch klar. Endlich gibt es eine kleine Kamera, die ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Immerhin.

Ich bin ja nun wahrlich der Gesalbte, denn er antwortet mir nicht mehr.

Learning:
Man muss seine Ziele nur konsequent genug verfolgen.
Schön hat man seine Ruhe ;-)



MaxSchreck
Beiträge: 503

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von MaxSchreck »

medienonkel hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 16:32 Ich weiß nicht. Hat Emmerich wenigstens noch Nachwuchs aus Germany weiter zu sich geholt?
Mir fiel vor langem auf, daß er zumindest auffällig viele Deutschsprachler (D, A, CH) im Team hat, ob bereits in den USA etabliert oder aus Deutschland, nicht unbedingt "Nachwuchs" in dem Sinne. Kameraseitig waren das Karl Walter Lindenlaub, Anna Förster, Markus Förderer, Daniel Gottschalk, Ueli Steiger, Philipp Timme (VFX Kamera), und im sonstigen Team Harald Kloser, Thomas Wander, Volker Engel, Marc Weigert etc.



iasi
Beiträge: 31143

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von iasi »

medienonkel hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 16:32
Jott hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 11:54 Du verstehst das nicht.

Es war bisher unmöglich, Aufnahmen mit irgend einer einer kleinen Kamera am Fahrzeug montiert zu machen. Die Filmwelt wartet seit Jahrzehnten auf so was. Iasi glaubt verbissen daran, das gehe erst mit der mft-GoPro. Endlich neue filmsprachliche Mittel! Dafür wirft er sogar seine raw-Besessenheit über Bord und akzeptiert plötzlich schnödes Video. Das ist die Rettung des deutschen Films. Man muss Opfer bringen.

Kapier das endlich! :-)
Es ist....verzwickt.

Und erstaunlich, dass die bloße Werbung für einen Podcast schon wieder viele Seiten des Forums belegt.

Es geht ja auch um den Emmerich.

Als das noch nicht Spielbergle "damals" sein Arche Noah Prinzip an der HFF drehen durfte, war das Ergebnis für einen deutschen Film phänomenal. Auch noch scifi.


Joey (erst kürzlich auf Amazon angeschaut), ist ein echter Fremdschamtest und war sicher eine tolle Erfahrung für die Beteiligten, mal etwas mit Hollywood Look zu drehen.

Moon44, naja...

Stargate war damals von der Idee her sensationell. Der Soundtrack bombastisch gut.

Und dann eben Independence Day, als Mutter des modernen Desaster Films und Wegbereiter von Ludwigsburg und den dort entstsndenen Karrieren.

Aber danach?

Ich weiß nicht. Hat Emmerich wenigstens noch Nachwuchs aus Germany weiter zu sich geholt?

Dass der iasi auf raw verzichten kann, ist doch klar. Endlich gibt es eine kleine Kamera, die ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Immerhin.

Ich bin ja nun wahrlich der Gesalbte, denn er antwortet mir nicht mehr.

Learning:
Man muss seine Ziele nur konsequent genug verfolgen.
Schön hat man seine Ruhe ;-)
Noch immer ist unser medienonkel auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau bei den Kameras. Offensichtlich hat er den Glauben noch immer nicht verloren, dass es eine Kamera geben wird, die alles perfekt und ohne jegliche Abstriche oder Kompromisse kann. Seelig sind die Gläubigen.

Emmerich hatte auch nach Independence Day noch Filmbudgets zur Verfügung, von denen man in D nur träumen kann. Das Budget von nur einem dieser Filme würde medienonkel für den Rest seines Lebens zu einem glücklichen Filmemacher transformieren.



MaxSchreck
Beiträge: 503

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von MaxSchreck »

Ich weiß nicht...ich stolpere noch immer über diesen seltsamen Titel des Threads. "Wie GUT ist der deutsche FIlm?" Für mich klingt das wie Hohn, so als wäre der deutsche Film Gut und man müsse nur noch urteilen, WIE Gut er bereits ist.



medienonkel
Beiträge: 1460

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von medienonkel »

iasi hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 20:34
medienonkel hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 16:32

Es ist....verzwickt.

Und erstaunlich, dass die bloße Werbung für einen Podcast schon wieder viele Seiten des Forums belegt.

Es geht ja auch um den Emmerich.

Als das noch nicht Spielbergle "damals" sein Arche Noah Prinzip an der HFF drehen durfte, war das Ergebnis für einen deutschen Film phänomenal. Auch noch scifi.


Joey (erst kürzlich auf Amazon angeschaut), ist ein echter Fremdschamtest und war sicher eine tolle Erfahrung für die Beteiligten, mal etwas mit Hollywood Look zu drehen.

Moon44, naja...

Stargate war damals von der Idee her sensationell. Der Soundtrack bombastisch gut.

Und dann eben Independence Day, als Mutter des modernen Desaster Films und Wegbereiter von Ludwigsburg und den dort entstsndenen Karrieren.

Aber danach?

Ich weiß nicht. Hat Emmerich wenigstens noch Nachwuchs aus Germany weiter zu sich geholt?

Dass der iasi auf raw verzichten kann, ist doch klar. Endlich gibt es eine kleine Kamera, die ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Immerhin.

Ich bin ja nun wahrlich der Gesalbte, denn er antwortet mir nicht mehr.

Learning:
Man muss seine Ziele nur konsequent genug verfolgen.
Schön hat man seine Ruhe ;-)
Noch immer ist unser medienonkel auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau bei den Kameras. Offensichtlich hat er den Glauben noch immer nicht verloren, dass es eine Kamera geben wird, die alles perfekt und ohne jegliche Abstriche oder Kompromisse kann. Seelig sind die Gläubigen.

Emmerich hatte auch nach Independence Day noch Filmbudgets zur Verfügung, von denen man in D nur träumen kann. Das Budget von nur einem dieser Filme würde medienonkel für den Rest seines Lebens zu einem glücklichen Filmemacher transformieren.
Ach, unser iasi....

Dass du dich mit Kameras und nicht mit Projektoren beschäftigst, ist schon erstaunlich...

Wenn ich das Budget von 2012, also 200 Millionen Dollar hätte, wäre ich in der Tat endlich der Filmemacher, von dem ich immer geträumt habe, der mal zu sein.
Da hast du den Nagel ins Schwarze geschossen.

Achso... Ich bin ja gar kein Filmemacher.
Mist auch. ;-)

Ich würde in unseren iasi investieren, der bringt nämlich Rendite mit seinem Film.



iasi
Beiträge: 31143

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von iasi »

medienonkel hat geschrieben: Fr 29 Mai, 2026 10:51
iasi hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 20:34

Noch immer ist unser medienonkel auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau bei den Kameras. Offensichtlich hat er den Glauben noch immer nicht verloren, dass es eine Kamera geben wird, die alles perfekt und ohne jegliche Abstriche oder Kompromisse kann. Seelig sind die Gläubigen.

Emmerich hatte auch nach Independence Day noch Filmbudgets zur Verfügung, von denen man in D nur träumen kann. Das Budget von nur einem dieser Filme würde medienonkel für den Rest seines Lebens zu einem glücklichen Filmemacher transformieren.
Ach, unser iasi....

Dass du dich mit Kameras und nicht mit Projektoren beschäftigst, ist schon erstaunlich...

Wenn ich das Budget von 2012, also 200 Millionen Dollar hätte, wäre ich in der Tat endlich der Filmemacher, von dem ich immer geträumt habe, der mal zu sein.
Da hast du den Nagel ins Schwarze geschossen.

Achso... Ich bin ja gar kein Filmemacher.
Mist auch. ;-)
Du bist aber wohl einer dieser Fußballfans, die genau wissen, wie die Leute auf dem Feld zu spielen haben.
Wenn du der Trainer wärst ... :)


Dass du kein Filmemacher bist, ist mir schon klar, denn die machen sich schon darüber Gedanken, welche Kamera für ihre Produktion förderlich sein könnte.

iasi hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 20:34
Ich würde in unseren iasi investieren, der bringt nämlich Rendite mit seinem Film.
Rendite erzielt man, wenn man neben den Marktchancen auch die Produktionskosten im Auge behält.

Mancher pflanzt einen Apfelbaum in seinem Garten und erntet dann die Früchte für seinen heimischen Apfelkuchen. Er macht sich keine Sorgen über einen Verkauf der Äpfel oder ob er damit sogar seinen Lebensunterhalt decken kann. Denn für seinen Lebensunterhalt gestaltet er Webseiten für einen großen Apfelsafthersteller.



medienonkel
Beiträge: 1460

Re: Wie GUT ist der deutsche Film? ROLAND EMMERICH

Beitrag von medienonkel »

iasi hat geschrieben: Fr 29 Mai, 2026 11:03
medienonkel hat geschrieben: Fr 29 Mai, 2026 10:51

Ach, unser iasi....

Dass du dich mit Kameras und nicht mit Projektoren beschäftigst, ist schon erstaunlich...

Wenn ich das Budget von 2012, also 200 Millionen Dollar hätte, wäre ich in der Tat endlich der Filmemacher, von dem ich immer geträumt habe, der mal zu sein.
Da hast du den Nagel ins Schwarze geschossen.

Achso... Ich bin ja gar kein Filmemacher.
Mist auch. ;-)
Du bist aber wohl einer dieser Fußballfans, die genau wissen, wie die Leute auf dem Feld zu spielen haben.
Wenn du der Trainer wärst ... :)


Dass du kein Filmemacher bist, ist mir schon klar, denn die machen sich schon darüber Gedanken, welche Kamera für ihre Produktion förderlich sein könnte.

iasi hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 20:34
Ich würde in unseren iasi investieren, der bringt nämlich Rendite mit seinem Film.
Rendite erzielt man, wenn man neben den Marktchancen auch die Produktionskosten im Auge behält.

Mancher pflanzt einen Apfelbaum in seinem Garten und erntet dann die Früchte für seinen heimischen Apfelkuchen. Er macht sich keine Sorgen über einen Verkauf der Äpfel oder ob er damit sogar seinen Lebensunterhalt decken kann. Denn für seinen Lebensunterhalt gestaltet er Webseiten für einen großen Apfelsafthersteller.
Da hast du absolut Recht, ich bin leidenschaftlicher Fußballfan und seit meinem dritten Lebensjahr Fan vom "Club".
Dass Trainer oft wenig Ahnung haben ist ja bekannt und muss von einem echten Fan kommentiert und diskutiert werden.

Wir fliegen auch zum Viertelfinalspiel der Nationalmannschaft nach Amerika, um dort nach den Rechten zu sehen.
Dafür ging mein ganzes Kamerabudget für dieses Jahr drauf. Aber ich bin mit meinen Kameras noch ganz gut aufgestellt.
Nachdem ich mit der Avata360 nun wirklich gute Drohnenaufnahmen machen kann.
Das ist wegen den 10bit und dem guten 8k, falls du dich fragst.


Ich finde dein Beispiel mit dem Apfelbaum super.
So habe ich stets frischen Apfelkuchen und kann für meinen Kunden eine tolle Homepage bauen, die ich mit echten Photographien meines Apfelbaumes gekonnt verschönern kann.

Ich bin glücklich nicht so ein toller Filmemacher wie du zu sein.
Wir brauchen auch viel mehr Filmemacher wie dich. Vor allem deine charmante Art, die Arbeitsweise anderer kritisch einzuordnen und deine wertvollen Tipps aus deinem Produktionsalltag sind eine Bereicherung für jede Diskussion.
Die heißbegehrten Einlassungen zu der Arbeitsweise anderer und die wertschätzende Kommunikation deiner Sichtweisen legt den Grundstein deiner so wertvollen Beiträge.

Sicher könnte man auch hier den Vergleich zum theoretisierenden Fußballglotzer ziehen, der seine theoretischen Überlegungen den Praktikern unterbreitet, um seine "Überlegenheit" zu belegen. Schon Funny.
Eigentlich ein Zirkelschluss deiner eigenen Projektion.
Und fast schon beschämend einfach zu durchschauen.



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