Ähnlich wie eine Prüfungsarbeit in einer Schule, um zu sehen, ob es auch ohne geht?Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 07:40
„Das Internet ist in allen kreativen und recherchebezogenen Prozessen tabu.“
Weltfremd. Albern.
Ähnlich wie eine Prüfungsarbeit in einer Schule, um zu sehen, ob es auch ohne geht?Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 07:40
„Das Internet ist in allen kreativen und recherchebezogenen Prozessen tabu.“
Weltfremd. Albern.
Tja. Konsequenz ist leider eine der Qualitäten, die solchen Dogmatikern fehlt...die finden am Ende immer Wege ihre eigenen Regeln zu brechen. Ist wie mit Religionen.Lacu hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:42 Aber es steht zu befürchten, daß ohne die großzügige Alimentierung öffentlicher Gelder das Publlikum dann nie wieder etwas von diesen Leuten hören würde. Aber das wäre ja auch kein großer Verlust.
Ja, das ist ein ganz heißes Eisen...Lacu hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:42 (Nachtrag: Ich lese schon eine Weile mit, möchte mich aber in iasi-Diskussionen nicht einmischen)
Warum schreiben die das nicht mit in den Listenkatalog?Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:49 Förderungen werden nicht abgelehnt, warum auch? Bekommen sie ja.
Lediglich: "Wir akzeptieren nur Finanzierungen ohne inhaltliche Auflagen."
Es gibt auch sogenannte Zahlsklaven, die das sogar anmacht, wenn man ihnen Geld vom Konto lutscht.MaxSchreck hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:57Warum schreiben die das nicht mit in den Listenkatalog?Jott hat geschrieben: Mo 18 Mai, 2026 08:49 Förderungen werden nicht abgelehnt, warum auch? Bekommen sie ja.
Lediglich: "Wir akzeptieren nur Finanzierungen ohne inhaltliche Auflagen."
4. Bedingungslose Finanzierung: Es werden nur Finanzierungen akzeptiert, die keinerlei inhaltliche oder auflagengebundene Bedingungen stellen und von der Allgemeinheit aufgebracht werden, z.B. über Steuern, Abgaben, Erhöhung der GEZ oder alternativ Reduktion unwichtiger Kostenfaktoren wie Rente, im Bildungssektor o.ä. Auch über Modelle wie die willkürliche Pfändung zufällig ausgewählter Konten von Bürgern, Überfälle auf Omas und Opas kann nachgedacht werden. Hauptsache es erwischt keinen von uns und unseren Freunden in Medien, Politik oder Wirtschaft, die entsprechende Liste zu verschonender Personen ist in Arbeit.
Impflinge, Schlafschafe und Michels.
Nö, finde es nur lustig, natürlich habe ich es übertrieben geschrieben mit 3 Sonnen und es sind auch nicht immer 6 LKW´s und auch nicht immer 30 Leute. Und auch nicht immer ein Gerüst ;-)Jott hat geschrieben: So 17 Mai, 2026 07:55 „ Wichtig ist Gerüst und 3 künstliche Sonnen.....“
Nö, eine. Das von mir vor eine Weile genannte alltägliche Standardbeispiel für Licht-Continuity - normales Handwerk - scheint dich ja echt um den Schlaf gebracht zu haben! :-)
Ja ein Werbedreh ist aber nicht durch öffentliche Gelder finanziert, wenn es für ein Unternehmen ist. Da können die machen (Werbefilmagentur), was sie wollen, wenn die Kalkulation passt. Das ist doch deren Bier.Jott hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 12:13 Das hat nichts mit einem „System“ zu tun, sondern mit einer stinknormalen lichtgestalterischen Aufgabe/Situation, die zum Beispiel auch bei einem simplen Werbedreh in einer echten Wohnung so gelöst wird.
Ist deutlich billiger, als eine Fake-Wohnung komplett im Studio aufzubauen - was natürlich auch oft gemacht wird.
Das ist doch jetzt echt reine Polemik.Jott hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 12:33 Lesen und Verstehen ist nicht so deins. Deshalb muss ich gar nichts.
Willst du nicht bei Iasi anheuern?
Aber wer sagt, daß es dann automatisch geil aussieht im deutschen Sektor.
Und warum sehen deutsche Filme dann nicht so aus, dass sie international konkurrenzfähig sind?Jott hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 16:47 "Aber wer sagt, daß es dann automatisch geil aussieht im deutschen Sektor."
Automatisch nicht, aber man munkelt hinter vorgehaltener Hand, dass es hierzulande hervorragende Regisseure und Beleuchter geben soll. Insbesondere für Werbung. Die wissen bestens, was sie wollen, wie es geil aussehen wird und haben kein Problem mit einem Lichtgerüst oder einem Steiger. Das sind Peanuts, und das hat mal überhaupt nichts mit "totem deutschem Film" zu tun. Licht-Continuity ist Basishandwerk für Film/Video (bei Foto ist es egal), darum kümmert man sich sogar im ganz Kleinen (Corporate Videos, One-Man-Shooter).
Aber ich weiß schon, das wird nicht verstanden.
Tatorte zeichnen sich schon immer dadurch aus, dass sie an Originalschauplätzen gedreht werden.iasi hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 17:33Und warum sehen deutsche Filme dann nicht so aus, dass sie international konkurrenzfähig sind?Jott hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 16:47 "Aber wer sagt, daß es dann automatisch geil aussieht im deutschen Sektor."
Automatisch nicht, aber man munkelt hinter vorgehaltener Hand, dass es hierzulande hervorragende Regisseure und Beleuchter geben soll. Insbesondere für Werbung. Die wissen bestens, was sie wollen, wie es geil aussehen wird und haben kein Problem mit einem Lichtgerüst oder einem Steiger. Das sind Peanuts, und das hat mal überhaupt nichts mit "totem deutschem Film" zu tun. Licht-Continuity ist Basishandwerk für Film/Video (bei Foto ist es egal), darum kümmert man sich sogar im ganz Kleinen (Corporate Videos, One-Man-Shooter).
Aber ich weiß schon, das wird nicht verstanden.
Für den Mißerfolg deutscher Filme ist die komplette Crew verantwortlich, wie sich auch die komplette Crew für einen Erfolg feiern lassen kann.
Ein Tatort wird zum großen Teil an Studiosets gedreht, die dann wie du sagst ausgeleuchtet werden. Und doch sieht dann nach Tatort aus.
"Basishandwerk" ist das Problem. Die Routineausleuchtung.
Sollen die Beleuchter sich doch mal an Originalschauplätzen beweisen, dann lassen sie vielleicht auch die Routinen hinter sich. Erst durch Herausforderungen wächst man.
Und vielleicht hat man dann sogar solch einen Glücksmoment, wie bei der letzten Einstellung von "Die Duellisten". Solch eine Aufnahme hebt den ganzen Film auf eine andere Stufe.
Das hatte ich auch schon mal geschrieben, daß es durchaus eine Gefahr sein kann Tatort oder Traumschiff zu verändern in seinem Grundprinzip.medienonkel hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 18:50
Tatorte zeichnen sich schon immer dadurch aus, dass sie an Originalschauplätzen gedreht werden.
Tatort ist Lokal und fix in der Stadt, in der er spielt verankert. Davon lebt der Tatort zu großen Teilen.
Großartige Sets geben die Budgets gar nicht her.
Es gibt einen zentralen Handlungs- und Drehort für die jeweilige regionale Tatortserie.medienonkel hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 18:50Tatorte zeichnen sich schon immer dadurch aus, dass sie an Originalschauplätzen gedreht werden.iasi hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 17:33
Und warum sehen deutsche Filme dann nicht so aus, dass sie international konkurrenzfähig sind?
Für den Mißerfolg deutscher Filme ist die komplette Crew verantwortlich, wie sich auch die komplette Crew für einen Erfolg feiern lassen kann.
Ein Tatort wird zum großen Teil an Studiosets gedreht, die dann wie du sagst ausgeleuchtet werden. Und doch sieht dann nach Tatort aus.
"Basishandwerk" ist das Problem. Die Routineausleuchtung.
Sollen die Beleuchter sich doch mal an Originalschauplätzen beweisen, dann lassen sie vielleicht auch die Routinen hinter sich. Erst durch Herausforderungen wächst man.
Und vielleicht hat man dann sogar solch einen Glücksmoment, wie bei der letzten Einstellung von "Die Duellisten". Solch eine Aufnahme hebt den ganzen Film auf eine andere Stufe.
Tatort ist Lokal und fix in der Stadt, in der er spielt verankert. Davon lebt der Tatort zu großen Teilen.
Großartige Sets geben die Budgets gar nicht her.
ne im Gegenteil, wir haben in vielem die gleiche Meinung/Denke/Herangehensweise :-)
Nimm es mir nicht übel, aber ich glaube es wird nicht am Look gelegen haben. Den Hirntoten, die sich sowas anschauen, geht der Look doch am Arsch vorbei. Was eher sauer aufgestoßen haben könnte, waren z.B. diese "Hollywood"-Tatorte für Arme von Christian Alvart und dem Nuscheltill.Jott hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 20:13 Die Tatorte messen sich am Erfolg (Quote). Es gab schon welche mit modernerem Look, aber die waren beim Zielpublikum eher durchgefallen.
Mir würde es schon reichen, wenn das Genuschle* immer gut zu verstehen wäre, da kann ich gerne auf den tollen Bild-Look verzichten.Bildlauf hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 19:52
Warum macht ÖRR nicht diesen Look? Statt die Lampe dahinzuschieben, muss sie nur woanders hingeschoben werden.
Wobei, um mal zum Thema zurückzukommen, die von Dominik Graf gedrehten Tatorte angenehme Ausnahmen von der trüben Regel waren, und Beispiele dafür, wie man so ein Format sinnvoll umsetzen kann.MaxSchreck hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 22:27Nimm es mir nicht übel, aber ich glaube es wird nicht am Look gelegen haben. Den Hirntoten, die sich sowas anschauen, geht der Look doch am Arsch vorbei. Was eher sauer aufgestoßen haben könnte, waren z.B. diese "Hollywood"-Tatorte für Arme von Christian Alvart und dem Nuscheltill.Jott hat geschrieben: Di 19 Mai, 2026 20:13 Die Tatorte messen sich am Erfolg (Quote). Es gab schon welche mit modernerem Look, aber die waren beim Zielpublikum eher durchgefallen.


