iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:16
Michael Froschmann hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 08:22 Mal ein sehr wichtiges Argument: Um ein Filmprojekt initial zu stemmen, sollte man – sobald man anfängt, Mitstreiter zu suchen – sich selbst vorstellen und vermitteln, was man bisher gemacht hat,…
Das ist ja das große Geheimnis.

@iasi, du scheinst auch nur die Fragen zu beantworten, die dir angenehm sind. Aber egal.
Vielleicht liegt es schlicht daran, dass ich hier keine Mitstreiter suche und nur über interessante Themen diskutieren möchte.

Erstaunlich, dass sich so viele hier denken, sie seien angesprochen und ich würde sie für mein Projekt gewinnen wollen. Und das sind dann auch noch gerade diejenigen, bei denen ich anhand ihrer Beiträge schon längst zu dem Schluss gekommen bin, dass sie höchstens als Auftragsnehmer geeignet wären.
Wenn ich jemanden bezahle, muss ich ihm nur vermitteln, was er machen soll.



pillepalle
Beiträge: 11488

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von pillepalle »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:29 Wenn ich jemanden bezahle, muss ich ihm nur vermitteln, was er machen soll.
Richtig... so funktioniert das Tauschgeschäft außerhalb des Forenuniversums für gewöhnlich. Arbeit gegen Bezahlung :)

VG
Es geht doch nichts über ein solides Halbwissen.



7River
Beiträge: 4843

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:29
Vielleicht liegt es schlicht daran, dass ich hier keine Mitstreiter suche und nur über interessante Themen diskutieren möchte.
Okay. Aber deine Idee zu deinem neuen Projekt scheint da nicht nur eine Idee zu sein, über die du nur diskutieren möchtest. Jedenfalls schien mir das so.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



Michael Froschmann
Beiträge: 37

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Michael Froschmann »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:29 Vielleicht liegt es schlicht daran, dass ich hier keine Mitstreiter suche und nur über interessante Themen diskutieren möchte.
iasi hat geschrieben: Sa 20 Mai, 2017 00:21 Ein Filmprojekt, das sich stemmen und verwirklichen lässt und dennoch Verwertungsmöglichkeiten bietet.
Also ein Langfilm mit mindestens 90 Minuten Spielzeit.
Bei der Handlung und dem Drehbuch habe ich mich immer auch an der Umsetzbarkeit mit geringem Budget orientiert.
Die Zahl der Darsteller ist ebenso klein, wie die Zahl der Handlungsorte.
Das Thema ist jedoch nicht klein und zu meiner Überraschung sogar näher an so manchen realen Entwicklungen und Ereignissen der letzten Zeit, als ich zu Beginn meiner Arbeit am Drebuch gedacht hätte.

Natürlich sind die größten Kostenfaktoren bei jedem Dreh die Crew und die Darsteller.
Mein Ansatz: Jeder, der an dem Projekt mitarbeitet, bringt seine Zeit, also Honorar/Gage etc. ein und wird somit zum Investor und Teilhaber.

Es gibt keinen Produzenten im Sinne des Geldverteilers, sondern viele aktive Investoren. Daher gibt es dann aber auch keine Rückstellungsverträge, sondern Anteile an den Einnahmen.
Es gibt auch niemanden, der für alle die Reise- und Übernachtungskosten bezahlt. Auch diese Kosten steuert jeder zum Projekt bei – ebenfalls als Investitionen, die den Anteil an den Einnahmen erhöhen.

Die Handlung steht, das Treatment steht, Szenen stehen ...
6 Sprechrollen und 2 kleine Rollen ohne Dialog.
Es geht nicht um ein Beziehungsdrama, nicht um eine Mördersuche, nicht um eine Schülerkomödie ...
Es handelt sich um ein möglichst glaubwürdiges Was-wäre-wenn-Szenario. Spannungbögen und Charakterzeichnung waren/sind mir dabei sehr wichtig.
Die Besetzung der Rollen wird eine der ersten Herausforderungen.

Wen ich suche:
Leute, die in ihrem Bereich selbständig arbeiten und das Bestmögliche (auch aus begrenzten Mitteln) herausholen - und wie oben schon gesagt - die die Zeit mitbringen, die für ein Langfilmprojekt nötig ist.

Es muss auch die Bereitschaft bestehen, sich dann auch auf vertraglicher Basis an dem Projekt zu beteiligen.
Bitte bedenken: Bei der Handlung habe ich mich immer auch daran orientiert, dass die Drehzeit nicht ausufert - es ist also z.B. auch kein 90 Min.Action-Film - aber am Wochenende oder an 3-4 Tagen ist auch dieser Film nicht abgedreht. Das dürfte aber wohl den Meisten eh klar sein.

Die Vorproduktion kann/soll nun beginnen. Auch hierfür muss Zeit eingeplant werden.

Mir ist klar, dass einige diesen Ansatz kritisch sehen, jedoch möchte ich keine Diskussion darüber beginnen.
Wer ernsthaftes Interesse hat, an diesem Projekt als Mitstreiter/Teilhaber mitzumachen, der möge mich bitte per PN kontaktieren.
Michael Froschmann hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 08:22 Mal ein sehr wichtiges Argument: Um ein Filmprojekt initial zu stemmen, sollte man – sobald man anfängt, Mitstreiter zu suchen – sich selbst vorstellen und vermitteln, was man bisher gemacht hat, wo die eigenen Stärken liegen, ein Treatment teilen usw.

Ein weiteres Argument: Sucht man stattdessen Gründe, warum all das nicht wichtig oder sogar kontraproduktiv sei, wirkt man eher wie ein Troll, der nicht ernst genommen wird.



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

72cu hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:20
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 00:52 Ich denke zur Zeit über ein Projekt nach, das eine Version mit Freigabe ab 12 oder gar 6 hervorbringen könnte, aber auch mit wenigen Zusatzdrehs eine harte Version ohne Jugendfreigabe.
Die Thematik:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... r-102.html
Das verstehe ich jetzt nicht. Du denkst derzeit über ein Projekt nach, obwohl Du Deinem Profil nach zu urteilen, schon 17 Jahre lang an einer Umsetzung planst, und knapp 30000 Beiträge geschrieben hast? Du müsstest doch schon längst ein fertiges Drehbuch und ein Storyboard haben. Das sind Dinge, die man ohne erwähnenswerte Kosten alleine erledigen kann. Oder wenn Du dafür Fachleute finden willst/brauchst, dann ist die Frage, was Du an Deinem/Euerem Projekt machen würdest. Dann wärst Du "nur" der Geschäftsführer?
Ich schreibe es ganz ehrlich: Ich habe vom Film keine Ahnung (außer vom Ansehen ;-) ), aber ich arbeite ernsthaft an meinem Projekt. Seitdem ich mich hier angemeldet habe, habe ich mehr als 15 Minuten Film produziert (gerendert, gezeichnet etc.), mich in die Schnittsoftware einzuarbeiten begonnen, und darin insgesamt gut 36 Minuten Film mit allem (Untertitel, Audiodeskription in DE und EN) fertig gestellt. Und das alles hat mich etwas mehr als 2000 € gekostet.
Bei mindestens 17 Jahren Erfahrung kannst Du so etwas erst recht.
Du müsstest doch selbst schon bemerkt haben, dass man in diesem Forum niemanden für ein Projekt sucht oder findet.

Hier stellt doch niemand ein Projekt vor, sondern viele fordern nur, dass andere es sollen, damit sich gefragt und wichtig vorkommen können.

Hier findest du keine "Fachleute" für ein Projekt.

Und richtig: Bei einer GmbH würden Aufgabenbereiche verteilt - einer davon wäre die Geschäftsführung.
Bei der Produktion des Filmes wäre es dann ebenso: Die Aufgabenbereiche würden verteilt.

Dass du an einem Projekt arbeitest, ist sehr gut.
36 Minuten Film für 2000 € ist sehr sehr günstig.
Hast du dir auch schon konkrete Gedanken darüber gemacht, wie du den fertigen Film dann auswerten wirst?

Ich hatte viel recherchiert, geplant und ein gutes Drehbuch zu einem Film über den IS-Terror, musste dann aber erkennen, dass das Thema an Aktualität verlor. Bis zur Fertigstellung des Filmes wäre dann auch noch reichlich Zeit vergangen. Daher habe ich das Projekt auf Eis gelegt.

Schon die Suche nach den Besucherzahlen von Tom Tykwers „Das Licht“ gestaltet sich schwierig. Und das, obwohl Tykwer kein unbeschriebenes Blatt ist und der Film der Eröffnungsfilm der Berlinale war.
Wenn also selbst so ein Film untergeht, ist es für eine Produktion außerhalb des deutschen Systems umso herausfordernder, nicht in der Masse zu verschwinden.



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

Michael Froschmann hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:41
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:29 Vielleicht liegt es schlicht daran, dass ich hier keine Mitstreiter suche und nur über interessante Themen diskutieren möchte.
iasi hat geschrieben: Sa 20 Mai, 2017 00:21 Ein Filmprojekt, das sich stemmen und verwirklichen lässt und dennoch Verwertungsmöglichkeiten bietet.
Also ein Langfilm mit mindestens 90 Minuten Spielzeit.
Bei der Handlung und dem Drehbuch habe ich mich immer auch an der Umsetzbarkeit mit geringem Budget orientiert.
Die Zahl der Darsteller ist ebenso klein, wie die Zahl der Handlungsorte.
Das Thema ist jedoch nicht klein und zu meiner Überraschung sogar näher an so manchen realen Entwicklungen und Ereignissen der letzten Zeit, als ich zu Beginn meiner Arbeit am Drebuch gedacht hätte.

Natürlich sind die größten Kostenfaktoren bei jedem Dreh die Crew und die Darsteller.
Mein Ansatz: Jeder, der an dem Projekt mitarbeitet, bringt seine Zeit, also Honorar/Gage etc. ein und wird somit zum Investor und Teilhaber.

Es gibt keinen Produzenten im Sinne des Geldverteilers, sondern viele aktive Investoren. Daher gibt es dann aber auch keine Rückstellungsverträge, sondern Anteile an den Einnahmen.
Es gibt auch niemanden, der für alle die Reise- und Übernachtungskosten bezahlt. Auch diese Kosten steuert jeder zum Projekt bei – ebenfalls als Investitionen, die den Anteil an den Einnahmen erhöhen.

Die Handlung steht, das Treatment steht, Szenen stehen ...
6 Sprechrollen und 2 kleine Rollen ohne Dialog.
Es geht nicht um ein Beziehungsdrama, nicht um eine Mördersuche, nicht um eine Schülerkomödie ...
Es handelt sich um ein möglichst glaubwürdiges Was-wäre-wenn-Szenario. Spannungbögen und Charakterzeichnung waren/sind mir dabei sehr wichtig.
Die Besetzung der Rollen wird eine der ersten Herausforderungen.

Wen ich suche:
Leute, die in ihrem Bereich selbständig arbeiten und das Bestmögliche (auch aus begrenzten Mitteln) herausholen - und wie oben schon gesagt - die die Zeit mitbringen, die für ein Langfilmprojekt nötig ist.

Es muss auch die Bereitschaft bestehen, sich dann auch auf vertraglicher Basis an dem Projekt zu beteiligen.
Bitte bedenken: Bei der Handlung habe ich mich immer auch daran orientiert, dass die Drehzeit nicht ausufert - es ist also z.B. auch kein 90 Min.Action-Film - aber am Wochenende oder an 3-4 Tagen ist auch dieser Film nicht abgedreht. Das dürfte aber wohl den Meisten eh klar sein.

Die Vorproduktion kann/soll nun beginnen. Auch hierfür muss Zeit eingeplant werden.

Mir ist klar, dass einige diesen Ansatz kritisch sehen, jedoch möchte ich keine Diskussion darüber beginnen.
Wer ernsthaftes Interesse hat, an diesem Projekt als Mitstreiter/Teilhaber mitzumachen, der möge mich bitte per PN kontaktieren.
Michael Froschmann hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 08:22 Mal ein sehr wichtiges Argument: Um ein Filmprojekt initial zu stemmen, sollte man – sobald man anfängt, Mitstreiter zu suchen – sich selbst vorstellen und vermitteln, was man bisher gemacht hat, wo die eigenen Stärken liegen, ein Treatment teilen usw.

Ein weiteres Argument: Sucht man stattdessen Gründe, warum all das nicht wichtig oder sogar kontraproduktiv sei, wirkt man eher wie ein Troll, der nicht ernst genommen wird.
Ich hatte vor Jahren die Vorstellung, hier im Forum Leute für Projekte zu finden zu können.
Dass das eine falschen Annahme war, hatte ich dann schnell verstanden.

Hier wird nicht über konkrete Projekte gesprochen.
Hier werden keine Projekte vorgestellt.
Hier werden keine Mitstreiter gesucht.

Oder zeig mir doch mal die Forenbeiträge, in denen einer derjenigen, die hier ständig von "Trollen" reden, konkret über geplante Filmprojekte geschrieben hätte.



7River
Beiträge: 4843

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:10
Ich hatte viel recherchiert, geplant und ein gutes Drehbuch zu einem Film über den IS-Terror, musste dann aber erkennen, dass das Thema an Aktualität verlor.
Die wirklichen Filme über den IS-Terror, die werden erst noch kommen. Ganz sicher. Genauso war es bei anderen Konflikten, wie Kriegen. Siehe auch Filme über den Vietnamkrieg. Die besten sind sogar erst viele Jahre später erschienen. Ich halte das für eine Ausrede von dir. Nichts für ungut.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



Jott
Beiträge: 23375

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Jott »

72cu: „ Das verstehe ich jetzt nicht.“

Das tut niemand.



soulbrother
Beiträge: 984

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von soulbrother »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:16 Man stelle sich soulbrother mal als CEO eines großen Studios vor, ...
...
...
Süß, wie er versucht zu triggern, um von den eigenen Dummfug abzulenken, was dann auch schon das einzige ist, was er hier abliefert, das aber konstant seit Jahren.

Du bist schon lange durchschaut, musst Dich also bei mir nicht mehr anstrengen und kannst Dir die Mühe für die paar Hansel aufheben, die noch entsprechend reagieren ;-)



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

soulbrother hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 13:02
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 11:16 Man stelle sich soulbrother mal als CEO eines großen Studios vor, ...
...
...
Süß, wie er versucht zu triggern, um von den eigenen Dummfug abzulenken, was dann auch schon das einzige ist, was er hier abliefert, das aber konstant seit Jahren.

Du bist schon lange durchschaut, musst Dich also bei mir nicht mehr anstrengen und kannst Dir die Mühe für die paar Hansel aufheben, die noch entsprechend reagieren ;-)
Du sprichst nur über andere und bietest ja noch nicht mal einen eigenen Dummfug. :)

Daher bist du ja auch einer von denjenigen, die ich nur für Auftragsarbeiten brauchen könnte.
Da erfordert es dann gar keine Mühe sondern nur Geld, um dich zu bekommen.



72cu
Beiträge: 31

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 72cu »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:10 Du müsstest doch selbst schon bemerkt haben, dass man in diesem Forum niemanden für ein Projekt sucht oder findet.
Ich habe nur bei ganz wenigen Mitgliedern eine grobe Vorstellung davon, wie sie im oder zum Filmgeschäft stehen. Aber ja, ich glaube, dass man hier niemanden finden kann, der ohne Bezahlung, stattdessen für Gewinnbeteiligung arbeiten würde. Und, seien wir ehrlich, solche Personen sind auch nicht dumm. Von denen will jeder für sich einen möglichst großen Anteil vom Kuchen. Ich vermute, es läuft so: Sagen wir, Du brauchst 10 weitere Leute, dann will jeder von denen 20% Beteiligung, und Du selbst als Initiator des Projekts möchtest natürlich überhaupt die Hälfte von allem haben.
Und eigentlich ist es für mich egal, ob man für so etwas hier jemanden finden kann. Ich hatte mich ja zu solchen Zusammenarbeiten schon weiter oben kritisch geäußert. Wenn ich von jemandem eine Leistung will, dann bezahle ich dafür, und will davor natürlich ein gutes Gefühl bei der Person haben, und anschließend eine hochwertige Leistung bekommen. Umgekehrt, würde ich mich an einem solchen Zusammenarbeits-Projekt nicht beteiligen. Nehmen wir ganz konkret Dich: Ich kenne Dich nicht, weiß nur, dass Du ein Projekt auf diese Art durchführen wollen würdest. Welchen Grund hätte ich, mich Dir anzuschließen, wenn ich Dich nicht kenne. Wer so etwas initiiert, muss etwas bieten, außer: "ich will". Und ich weiß nicht einmal, ob die anderen Mitarbeiter, die Du auswählst, etwas können. Dafür müsstest Du der große Macher sein, beispielsweise erwiesenermaßen den Vertrieb stemmen können.
Alles nur Theorie; ich bin ja eben kein Fachmann.
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:10 Hier stellt doch niemand ein Projekt vor, sondern viele fordern nur, dass andere es sollen, damit sich gefragt und wichtig vorkommen können.
Naja, das ist ja auch schwierig. Ein Film ist teuer. Darüber kann man nicht viel im Forum veröffentlichen. Wie sollte man den dann noch verkaufen, wenn die Handlung bekannt ist?
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:10 Dass du an einem Projekt arbeitest, ist sehr gut.
36 Minuten Film für 2000 € ist sehr sehr günstig.
Das wird natürlich noch sehr deutlich steigen.
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:10 Hast du dir auch schon konkrete Gedanken darüber gemacht, wie du den fertigen Film dann auswerten wirst?
Ich habe noch immer, auch wenn ich hier im Forum schon ausdrücklich gewarnt wurde, den Wunsch, damit ins Kino zu kommen. Das ist aber noch ganz weit weg.
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:10Ich hatte viel recherchiert, geplant und ein gutes Drehbuch zu einem Film über den IS-Terror, musste dann aber erkennen, dass das Thema an Aktualität verlor. Bis zur Fertigstellung des Filmes wäre dann auch noch reichlich Zeit vergangen. Daher habe ich das Projekt auf Eis gelegt.
Das verstehe ich. Ohne die nötigen Ressourcen, sollte man sich meiner Ansicht nach von aktuellen Themen fern halten. Auch beispielsweise Filme die nur zu Weihnachten Sinn machen. Da läuft man Gefahr, einfach zu spät oder zur falschen Zeit dran zu sein. Aber möglich ist bestimmt vieles.



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

Jott hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:38 72cu: „ Das verstehe ich jetzt nicht.“

Das tut niemand.
Du sowieso nicht, denn dir geht es nur um Klatsch und Tratsch. ;)



Jott
Beiträge: 23375

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Jott »

Ich amüsiere mich jedenfalls köstlich.

Wer von euch kennt Ed Wood - den echten und den Film mit Johnny Depp?



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:26
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 12:10
Ich hatte viel recherchiert, geplant und ein gutes Drehbuch zu einem Film über den IS-Terror, musste dann aber erkennen, dass das Thema an Aktualität verlor.
Die wirklichen Filme über den IS-Terror, die werden erst noch kommen. Ganz sicher. Genauso war es bei anderen Konflikten, wie Kriegen. Siehe auch Filme über den Vietnamkrieg. Die besten sind sogar erst viele Jahre später erschienen. Ich halte das für eine Ausrede von dir. Nichts für ungut.
Wo sind sie denn aktuell, die Filme über den Vietnamkrieg?

Mach dir mal ein wenig Gedanken über die Verwertung von Filmen.
Dieses Problem scheinst du mir etwas zu schnell beiseite zu schieben.

Selbst jemand wie Herzog, der ein sehr guter Verkäufer ist, war mit diesem Problem konfrontiert:



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

Jott hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 13:58 Ich amüsiere mich jedenfalls köstlich.

Wissen wir doch.
Die Klatschpresse ist schließlich auch sehr beliebt. ;)



7River
Beiträge: 4843

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 14:19
Wo sind sie denn aktuell, die Filme über den Vietnamkrieg?
Jetzt ernsthaft?

Der Vietnamkrieg endete 1975. „Platoon“ erschien 1986. „Die Verdammten des Krieges“ 1989. „Full Metal Jacket“ 1987. „Zwischen Himmel und Hölle“ erschien erst 1993.

Die IS-Herrschaft endete 2019.

Und du sprichst wirklich davon, dass das Thema IS nicht mehr aktuell ist? Oder nicht mehr gefragt ist?

Ich denke mal, du weißt genau, wie ich das gemeint hatte.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



Darth Schneider
Beiträge: 26999

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

Trump bombardiert ja aktuell den IS…
Und wahrscheinlich sterben dabei wie fast immer leider bei den Amis auch völlig unschuldige Leute.
Was natürlich einfach unter den Teppich gekehrt wird.

Kinofilme über den Ukraine Krieg gibt es dann in 15 Jahren, falls der stupide Krieg bald endet.
Was ja die meisten beteiligten Parteien gar nicht wollen.

Ausser ironischerweise der (sonst sehr dumme) Trump.
Der einfach (wie könnte es bei Trump anders sein) mit den Ukrainern und den Russen friedlich viel mehr Dollars verdienen will.

Eigentlich kein schlechter Ansatz,
weil mehr Kohle wollen die korrupten Russen und die ebenso korrupten Ukrainer genau so…



7River
Beiträge: 4843

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von 7River »

Darth Schneider hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 18:23 Trump bombardiert ja aktuell den IS…
Nun ja, den gibt es immer noch. Und wahrscheinlich wird er mehr Anhänger und Unterstützer haben, als man glaubt.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



Jott
Beiträge: 23375

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Jott »

Interessant ist der Wiederaufbau. Trump ist Bauunternehmer. Ukraine! Bald auch Venezuela! Und vor allem Gaza! Dort sind seine Pläne bereits bekannt.



Darth Schneider
Beiträge: 26999

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Darth Schneider »

Wobei da Trump gar nicht alleine ist. Amerika verdient sich schon lange dumm und dämlich an Kriegen und am Wiederaufbau.

Wobei das mit dem Ferien Paradies in Gaza kann Trump natürlich vergessen…;))
Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher ob er das wirklich ernst gemeint hat…



Bildlauf
Beiträge: 2644

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von Bildlauf »

Phil999 hat geschrieben: Di 30 Dez, 2025 11:02 Und was das Geld betrifft: den monatlichen Beitrag der Musikraum-Miete war stets ein Durcheinander.
Ja zahlen macht nie Spaß, aber Auftritte mit Freigetränken und Catering, auf der Bühne abrocken, das macht Spaß. Da sind dann alle zuverlässig dabei.
Schulden/Rechnungen begleichen ist in den allermeißten Fällen mehr eine Frage des Wollens als des Könnens.



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 15:35
iasi hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 14:19
Wo sind sie denn aktuell, die Filme über den Vietnamkrieg?
Jetzt ernsthaft?

Der Vietnamkrieg endete 1975. „Platoon“ erschien 1986. „Die Verdammten des Krieges“ 1989. „Full Metal Jacket“ 1987. „Zwischen Himmel und Hölle“ erschien erst 1993.

Die IS-Herrschaft endete 2019.

Und du sprichst wirklich davon, dass das Thema IS nicht mehr aktuell ist? Oder nicht mehr gefragt ist?

Ich denke mal, du weißt genau, wie ich das gemeint hatte.
Es geht um gesellschaftliche und mediale Aufmerksamkeit.
"Zwischen Himmel und Hölle" (Originaltitel: Heaven & Earth) von 1993 spielte weltweit ca. 5,86 Millionen US-Dollar ein, bei einem geschätzten Budget von 33 Millionen US-Dollar
Und dabei könnte ich nicht mal mit großen Namen werben.

"Blade Runner" war damals auch ein Flop.
Blade Runner was a box office disappointment, grossing around $41-42 million against a $28-30 million budget, making it a financial flop initially despite its eventual status as a sci-fi classic.
Man muss immer auch an die Vermarktung denken.



iasi
Beiträge: 30041

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 19:11
Darth Schneider hat geschrieben: Mi 31 Dez, 2025 18:23 Trump bombardiert ja aktuell den IS…
Nun ja, den gibt es immer noch. Und wahrscheinlich wird er mehr Anhänger und Unterstützer haben, als man glaubt.
Nur redet in D niemand mehr über den IS.
In der Türkei werden IS-Kämpfer verhaftet.
Irgendwo bombardiert Trumpel.
Man fühlt sich in D nicht mehr selbst betroffen oder gar bedroht vom IS.



MaxSchreck
Beiträge: 210

Re: SCHLECHTE FILME trotz besserem Equipment? Mit WOLFGANG M. SCHMITT

Beitrag von MaxSchreck »

Ich musste an diesen Thread denken, als mir kürzlich ein Youtube Video mit Christoph Waltz reinflatterte. Irgendwie dachte ich bei dessen Kernaussage, wie unfassbar peinlich es für Deutschland ist, wo es filmisch heute steht: 30+ Jahre Frust bis er eine richtige Rolle bekam. Ich stelle mir vor, wie es geendet hätte, hätte Tarantino nicht Inglorious Basterds hier in Deutschland gedreht. Waltz hätte sein großes Talent bis zu seinem Ende nie entfalten können und hätte seine Karriere damit verbracht in stinkigen deutschen Pfurzfilmen mitzuspielen. Wieviele talentierte Menschen, die in genau diesem Augenblick ihre Zeit bei deutschen Produktionen absitzen, fristen ihr Dasein auf ähnliche Weise?



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