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Das Problem der deutschen Filmlandschaft



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iasi
Beiträge: 17068

Re: Das Problem der deutschen Filmlandschaft

Beitrag von iasi » So 02 Mai, 2021 19:17

dienstag_01 hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 18:44
Der deutsche Film hat sich einige Kompetenz im Bereich der Vorabendkrimiserie erworben.
Vielleicht hilft dieses Wissen ja dem nächsten deutschen Oscarkandidaten. -
Ich hab mir mal die TATORT-Historie angesehen.

Wenn zu Petersens Zeiten noch 32 Drehtage mit reichlich Außendrehs möglich waren, sind es heute nur noch 23 Drehtage und davon vielleicht 3 oder 4 Außendrehs.
Und vom Budget sind für die Post mickrige 2% vorgesehen.

Ach ja - und die deutsche Vorzeigeserie kommt gerade mal auf 15.500 Euro/Minute.




DWUA y
Beiträge: 167

Re: Das Problem der deutschen Filmlandschaft

Beitrag von DWUA y » So 02 Mai, 2021 20:25

cantsin hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 16:16

...Das eigentlich Problem war, dass es im Deutschland seit den 60er/70er Jahren weder einen Arthouse-/Autoren-Film auf dem Niveau der französischen Nouvelle Vague oder von italienischen Regisseuren wie Fellini und Antonioni gab, noch einen kommerziellen Low Budget-Genrefilm z.B. auf dem Niveau der Giallo- und Mafiathriller, die in den 70ern in Italien von Fernando di Leo, Dario Argento und anderen gedreht wurden oder in Frankreich von Jean-Pierre Melville...
Wieso Problem? Wo?
Wer wollte sich denn schon mit Fellini oder Antonioni oder
Pasolini
Truffaut
Godard
Leone
Bunuel
Pollock
Melville
Polanski
Hitchcock
Kubrick
Bergmann
usw. vergleichen?

Niemand.
Also: Wo ist dein Problem?




cantsin
Beiträge: 9089

Re: Das Problem der deutschen Filmlandschaft

Beitrag von cantsin » So 02 Mai, 2021 20:35

DWUA y hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 20:25
cantsin hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 16:16

...Das eigentlich Problem war, dass es im Deutschland seit den 60er/70er Jahren weder einen Arthouse-/Autoren-Film auf dem Niveau der französischen Nouvelle Vague oder von italienischen Regisseuren wie Fellini und Antonioni gab, noch einen kommerziellen Low Budget-Genrefilm z.B. auf dem Niveau der Giallo- und Mafiathriller, die in den 70ern in Italien von Fernando di Leo, Dario Argento und anderen gedreht wurden oder in Frankreich von Jean-Pierre Melville...
Wieso Problem? Wo?
Wer wollte sich denn schon mit Fellini oder Antonioni oder
Pasolini
Truffaut
Godard
Leone
Bunuel
Pollock
Melville
Polanski
Hitchcock
Kubrick
Bergmann
usw. vergleichen?

Niemand.
Also: Wo ist dein Problem?
Irgendwie hast Du einen äußerst merkwürdigen Kommunikationsstil...

Aber bitte: Es ging nicht um mein Problem, sondern die Probleme des deutschen Films. Und die beschreibst Du ja mit Deiner obigen Liste auch.

Mein Posting war übrigens eine Antwort auf Deine ursprünglich an Frank gerichtete Frage nach "ein paar Namen als Vertreter deines o.g. 'siechenden Elends' oder des 'Todesstoßes' für den deutschen Film". Mit Wolf Gremm, Helma Sanders-Brahms & Co. habe ich genau diese für den Neuen Deutschen Film benannt. Wobei das eigentliche Elend danach mit "Sören Buckmann" (Wortschöpfung von Christoph Schlingensief) & Co kam.




dienstag_01
Beiträge: 11053

Re: Das Problem der deutschen Filmlandschaft

Beitrag von dienstag_01 » So 02 Mai, 2021 21:26

cantsin hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 20:35
DWUA y hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 20:25


Wieso Problem? Wo?
Wer wollte sich denn schon mit Fellini oder Antonioni oder
Pasolini
Truffaut
Godard
Leone
Bunuel
Pollock
Melville
Polanski
Hitchcock
Kubrick
Bergmann
usw. vergleichen?

Niemand.
Also: Wo ist dein Problem?
Irgendwie hast Du einen äußerst merkwürdigen Kommunikationsstil...

Aber bitte: Es ging nicht um mein Problem, sondern die Probleme des deutschen Films. Und die beschreibst Du ja mit Deiner obigen Liste auch.

Mein Posting war übrigens eine Antwort auf Deine ursprünglich an Frank gerichtete Frage nach "ein paar Namen als Vertreter deines o.g. 'siechenden Elends' oder des 'Todesstoßes' für den deutschen Film". Mit Wolf Gremm, Helma Sanders-Brahms & Co. habe ich genau diese für den Neuen Deutschen Film benannt. Wobei das eigentliche Elend danach mit "Sören Buckmann" (Wortschöpfung von Christoph Schlingensief) & Co kam.
Mein Gott, cantsin, du bist doch nun ein kluger Mensch. Und trotzdem glaubst du, Filmemachern, deren Namen das Publikum kaum erinnern kann, den Untergang des deutschen Films, wie soll ich sagen, andichten zu können. Mann, Mann, Mann.




cantsin
Beiträge: 9089

Re: Das Problem der deutschen Filmlandschaft

Beitrag von cantsin » So 02 Mai, 2021 21:51

dienstag_01 hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 21:26
Mein Gott, cantsin, du bist doch nun ein kluger Mensch. Und trotzdem glaubst du, Filmemachern, deren Namen das Publikum kaum erinnern kann, den Untergang des deutschen Films, wie soll ich sagen, andichten zu können. Mann, Mann, Mann.
Nee, habe ich ja gar nicht getan - für den Untergang des deutschen Films als solchen habe ich sie nicht verantwortlich gemacht, sondern nur für den künstlerischen Niedergang des Neuen Deutschen Films.




dienstag_01
Beiträge: 11053

Re: Das Problem der deutschen Filmlandschaft

Beitrag von dienstag_01 » So 02 Mai, 2021 21:59

cantsin hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 21:51
dienstag_01 hat geschrieben:
So 02 Mai, 2021 21:26
Mein Gott, cantsin, du bist doch nun ein kluger Mensch. Und trotzdem glaubst du, Filmemachern, deren Namen das Publikum kaum erinnern kann, den Untergang des deutschen Films, wie soll ich sagen, andichten zu können. Mann, Mann, Mann.
Nee, habe ich ja gar nicht getan - für den Untergang des deutschen Films als solchen habe ich sie nicht verantwortlich gemacht, sondern nur für den künstlerischen Niedergang des Neuen Deutschen Films.
Nicht besser.




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