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DJI Mavic im Himalaya



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blueplanet
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DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Mo 15 Mai, 2017 16:07

...hier etwas zur Entspannung für alle Freunde der Berge ;)

Im April diesen Jahres habe ich mich auf eine Reise begeben, die für Mensch und Technik unbestritten eine Herausforderung darstellt. In einer kleinen Gruppe und unter der Führung des bekannten ostdeutschen Bergsteigers Olaf Rieck, ging es von Kathmandu über Jiri und die drei großen Khumbu-Pässe bis zum Basecamp des Everest. Dabei absolvierten wir In 21 Tagen über 200 Kilometer bei 25.000 Höhenmeter. Im Gepäck hatte ich neben einer GH4 auch die Mavic. "Ihr" Höhenrekord lag diesmal bei 5300 Metern -über Geoid-, wobei der "Nervenkitzel" beim Fliegen eher der nicht ganz eindeutigen Fluggenehmigung als fehlerhaften FW-Updates oder möglichen Flyaways geschuldet war. Oder mit anderen Worten: nicht (nur) die einheimischen Führer wurden etwas nervös wenn die Mavic zum Einsatz kam -auch ich war es. Denn in Nepal ist das was auf dem Papier steht eine Geschichte, was jedoch Ranger oder Sicherheitsleute sagen bzw. festlegen, etwas durchaus ganz anderes...

Abgesehen davon zeigte sich, dass in dieser grandiosen Bergwelt ein filmender Copter als Stilmittel für meine filmischen Begriffe und im Nachhinein betrachtet eher zu vernachlässigen ist. Der Grund: was im flachen Gelände, in Höhen bis zu 100 Metern, beim Zuschauer noch ein "Ooh" und "Aah" entlockt, erscheint bei 4000 oder mehr Höhenmetern nicht selten so, als wäre man gar nicht gestartet. Die Optik der Mavic in der Luft konnte kaum mehr erfassen als die GH4 in der Hand. Neben dieser im Vorfeld kaum vorstellbaren Tatsache, gab es zudem diverse techn. Schwierigkeiten, die ich genauso wenig bzw. in ihrer Intensität bedacht hatte. Zum einem das Problem der Stromversorgung. Ab einer Höhe von 4000 Metern gibt es wetterabhängig nur noch Solarstrom in den Lodgen. Der wiederum ist in der Regel zu "schwach", um die Akkus zu laden. Außerdem muss extra dafür bezahlt werden. Eine Powerbank für die Mavic, welche die Problematik entschärfen könnte, gibt es auf Grund der genauen Voltspezifik des Mavic-Ladegeräts nicht. Einzige Ausnahme: das Goal Zero Sherpa mit richtigem Netzsteckeranschluss. Aber selbst dieses Ladegerät schafft maximal ein Akku nachzutanken - dann ist Ruhe am Berg ;).
Apropos maximale Akkuleistung: die drei vorhandenen Akkus hielten kältebedingt max. 15 Minuten. Eine wohlweißlich mitgenommende Heiztasche brachte insofern wenig Nutzen, weil diese ja ebenfalls wieder Ladestrom benötigt.
Das größte Problem ergab sich jedoch durch die enorme Lichtintensität in dieser Region, in dieser Höhe. Wenn die Sonne den Tag erweckt, ist in 4K ein ND32-Filter mit der Mavic Pflicht. Mein Handydisplay, das als Monitor fungierte, konnte trotz aufgesetzter Sonnenblende zudem kaum mit Erfolgen glänzen. Ich ahnte beim Fliegen mehr als ich sah...

Absolut unglaublich-faszinierend stellte sich summa summarum heraus, dass sobald die Mavic mehr als 50 Meter von mir entfernt war, ich sie mit bloßem Auge nicht mehr ausmachen konnte. Sie tauchte förmlich in die Kontraste der Bergwelt ein, löste sich darin auf und ich war jedesmal sehr froh, dass es einen zuverlässig funktionierenden "Homebutton" gab. Fazit: trotzdem eine tolle Sache, wenn man die "Unzulänglichkeiten" in den Griff bekommt und die Nerven behalten kann ;))


Das kleine Video mit Himalaya-Flug-Feeling habe ich noch vor Ort geschnitten. Ich hoffe es gefällt, obwohl es zugegeben mit "heißer Nadel" produziert wurde...
beste Grüße
Jens
PS.: wen es näher interessiert: https://www.olafrieck.de/2017/04/das-fliegende-auge/
Zuletzt geändert von blueplanet am Mo 15 Mai, 2017 17:48, insgesamt 1-mal geändert.




-paleface-
Beiträge: 1682

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von -paleface- » Mo 15 Mai, 2017 16:43

Schönes Video.
War nur überrascht das es auf einmal zu Ende war. Dachte das wäre das Intro gewesen! :-D

Die Mavic flimmert ganz schön. Bei 00:59 stark zu sehen.
Ist das die interne schärfe?
www.mse-film.de | Kurzfilme & Videoclips

www.daszeichen.de | Filmproduktion & Postproduktion




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Mo 15 Mai, 2017 17:44

...danke! Das sollte wirklich nur ein Appetitshappen sein und ist in Eile im Flieger auf einem Laptop geschnitten plus "gegradet".
Das "Flimmern" kann so viele Ursachen haben (Schwenkgeschwindigkeit, der verwendete Player, Youtube, Postnachschärfung..., aber stimmt, der Brüller ist es nicht - eher ein nettes Beiwerk.
Die Schärfe der Mavic sollte es aber nicht sein, denn das Profil (ART -1,0,-1) ist auf das Optimum was diese Camera kann abgestimmt. Aber vielleicht (sicher) kann sie auch nicht besser?! ;))
Mal schauen, wenn ich jetzt am "Großen Rechner" eh alles mache - möglich das da noch etwas herauszuholen ist?!
Zuletzt geändert von blueplanet am Mo 15 Mai, 2017 17:48, insgesamt 2-mal geändert.




wolfried
Beiträge: 65

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von wolfried » Mo 15 Mai, 2017 17:44

Fand das Video sehr schön. Hat mich darin bestärkt eine wirklich transportable Drohne für das Gebirge anzuschaffen. Meine Yuneec 4k ist einfach zu unhandlich obwohl auch ihre Aufnahmen sehr gut sind. Diese Art von Kamerafahrten sind einfach nur mit Drohnen möglich.
Canon XC 10, 60D, RX 100 M4
FCPX, Motion
MacPro 3,1
Hobby Filmer - Reisedokus




klusterdegenerierung
Beiträge: 9262

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 15 Mai, 2017 19:54

Beeindruckende Bilder, wobei ich nicht wirklich auseinander halten kann, ob es die GH4 auf einem Stativ war oder die Mavic im Stand,
denn so wirklich geflogen bist Du zumindest in diesem Appetithäppchen ja nicht! ;-)




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Mo 15 Mai, 2017 21:24

;)) ...Du hast vollkommen recht. Das gleiche Gefühl hatte ich ständig, wobei die GH4 schon ein sichtbar bessere Qualität haben sollte ;)
Aber darüber habe ich bereits philosophiert - über den tatsächlichen Mehrwert eines derartigen Flugobjekts in dieser Umgebung. Ganz schwierig fand ich zudem die Orientierung. Wenn ich die Gruppe filmen wollte, doch mich nicht in deren Zentrum/Nähe befand. Bevor ich sie richtig im "Visier" hatte, die Flugposition erreicht, war der Akku schon wieder fast leer. Dabei habe ich im Vorfeld fast täglich trainiert, geübt - aber das ist dort echt eine andere Nummer. Du siehst nur Steine, Felsen, große Steine, rießige Felsen und nur ganz winzig die Menschlein...von der Mavic mal ganz zu schweigen ;))
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




Jost
Beiträge: 825

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Jost » Mo 15 Mai, 2017 21:47

Gemacht - mit der Mavic im Himalaya. Alle Anderen sind die Zweiten - was wollen eigentlich Andere mehr? Herzlichsten Glückwunsch.

Für diese Pionierleistung sehe ich es Dir die Erwartung nach, dass eine Mavic bessere Bilder als die GH4 machen könnte. Ist ja im Flachland auch nicht so.

Und schön beschrieben ist es auch.




rush
Beiträge: 7635

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von rush » Mo 15 Mai, 2017 21:54

Eine Drohne funktioniert doch aber genau dann, wenn man sie nicht unmittelbar als solche wahrnimmt sondern sie sich subtil in das Restgeschehen einfügt.

Natürlich gibt es auch immer mal diese "Wow-Effekte" bei denen sich Räume öffnen und völlig neue Perspektiven aufzeigen... Geschwindigkeit und Dynamik kann man bei sehr bodennahen Flügen oder an Kanten generieren.

Ich sehe so eine Drohne, und insbesondere den ultra kompakten Mavic aber viel eher auch als kleinen transportablen Ersatz für einen Kran, Jib oder Slider den man eben nicht immer mitschleppen kann/will... Durch geschmeidige Flugbewegungen kann man viele dieser Bewegungen wunderbar simulieren und sie entsprechend mit Bodenaufnahmen kombinieren. Dauerhafte Drohnenüberflüge erträgt auch niemand bzw. das Besondere verpufft relativ schnell wenn man den Zuschauer damit zuschüttet. Für mich machen die Dinger eigentlich erst im Schnitt und der Kombination mit "normalen" Kameras wirklich Sinn... und dann passt das doch auch.
keep ya head up




Jost
Beiträge: 825

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Jost » Di 16 Mai, 2017 02:29

rush hat geschrieben:
Mo 15 Mai, 2017 21:54
Eine Drohne funktioniert doch aber genau dann, wenn man sie nicht unmittelbar als solche wahrnimmt sondern sie sich subtil in das Restgeschehen einfügt.

Natürlich gibt es auch immer mal diese "Wow-Effekte" bei denen sich Räume öffnen und völlig neue Perspektiven aufzeigen... Geschwindigkeit und Dynamik kann man bei sehr bodennahen Flügen oder an Kanten generieren.

Ich sehe so eine Drohne, und insbesondere den ultra kompakten Mavic aber viel eher auch als kleinen transportablen Ersatz für einen Kran, Jib oder Slider den man eben nicht immer mitschleppen kann/will... Durch geschmeidige Flugbewegungen kann man viele dieser Bewegungen wunderbar simulieren und sie entsprechend mit Bodenaufnahmen kombinieren. Dauerhafte Drohnenüberflüge erträgt auch niemand bzw. das Besondere verpufft relativ schnell wenn man den Zuschauer damit zuschüttet. Für mich machen die Dinger eigentlich erst im Schnitt und der Kombination mit "normalen" Kameras wirklich Sinn... und dann passt das doch auch.
Sagt ein 8-Bit-H.264-Filmer.




Auf Achse
Beiträge: 2876

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Auf Achse » Di 16 Mai, 2017 08:06

@blueplanet: Hast du beim Fliegen in der dünnen Höhenluft einen Unterschied bemerkt zum Flachland? Verhält sich der Copter anders beim Steuern?

Ansonsten geile Aufnahmen, danke fürs Zeigen!

Grüße,
Auf Achse




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Di 16 Mai, 2017 08:08

...das ist so - selbst mit der Qualität einer Phantom 4 kann die Mavic bestenfalls im Ansatz mithalten. Es ist halt "nur" ein "Reisecopter" (ich vermeide absichtlich den Begriff "Drohne" ;) - punkt! Ohne diesen würden jedoch in 50 Pronzent der Anwendungsfälle gar keine Aufnahmen möglich sein. Speziell bei meinem Szenario war das Packmaß, das Gewicht, das Handling bereits grenzwertig - insofern genial und passt(e) das wieder. Für professionelle Filmaufnahmen kommt an erster Stelle und gerade wegen der spezifischen Gegebenheiten in der Himalayaregion ohnehin und weiterhin der Hubschrauber zum Einsatz. Und ich denke, spätestens wenn man dort mit einer Inspire anrücken würde, gibt es garantiert einen der die Hand ganz weit aufhält bzw. bekommt man ohne eine offizielle Drehgenehmigung kein Rotorblatt in die Luft.

Apropos Genehmigung und Aufstiegsbeschränkungen. Selbst in der Vorsaison des Everesthype herrscht im und um das Basecamp ein reger Hubschschrauberverkehr. Und die fliegen teilweise erstaunliche und halbrecherische Manöver. Ich stell mir lieber nicht vor was los wäre, wenn aus dem Khumbueisgletscher leicht beschwingt, und selbst nur in 100Meter Höhe, ein Copter aufsteigt... Spätestens dort war dann für mich die Nervosität der Guides nachvollziehbar bzw. das Gesetze, Vorschriften undiskutierbar ihre Berechtigung haben.




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Di 16 Mai, 2017 08:21

Auf Achse hat geschrieben:
Di 16 Mai, 2017 08:06
@blueplanet: Hast du beim Fliegen in der dünnen Höhenluft einen Unterschied bemerkt zum Flachland? Verhält sich der Copter anders beim Steuern?

Ansonsten geile Aufnahmen, danke fürs Zeigen!

Grüße,
Auf Achse
:)...ich muß da wirklich für DJI mal eine Lanze brechen. Es ist absolut erstaunlich, was die Mavic selbst unter solchen nicht alltäglichen Bedingungen zu leisten vermag. Völlig problemlos stieg der Copter auf und machte genau das, was ich an der Steuerung vorgab. Es gibt eine kurze Sequenz, da fliege ich in max. 1 Meter über ein Flußbett. Dort herrschten böse Fallwinde und Böjen. Wenn Ihr genau hinschaut seht ihr leicht "Schaukelbewegungen" - aber das hat sie echt cool weggesteckt. Ansonsten hört man ab ca. 4000 Meter die Motoren kräftiger zur Sache gehen. Die Fluglage bleibt jedoch absolut und trotz beschriebenen Winden sehr stabil. Und wie gesagt: der "Homebutton", die Rettung und in dem Fall ein Segen selbst für erfahrene Piloten.




rush
Beiträge: 7635

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von rush » Di 16 Mai, 2017 19:05

Jost hat geschrieben:
Di 16 Mai, 2017 02:29

Sagt ein 8-Bit-H.264-Filmer.
Worauf willst du hinaus?
keep ya head up




bArtMan
Beiträge: 414

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von bArtMan » Di 16 Mai, 2017 21:34

Danke für deinen Bericht und den Film. Ich war auch gerade im Gebirge mit der Mavic 2 Wochen auf Teneriffa. Bei 3200 Höhenmetern am Teide hatte ich keine Probleme. Leider konnte ich den Krater des Pico Viejo (ebenfalls 3200 Hm) nicht filmen, da ich eine Fehlermeldung wegen Interferenzen bekommen habe und die Verbindung nur sporadisch aufgebaut wurde. Habe kurz die Mavic gestartet, bin aber nur 50 cm aufgestiegen, dann war das Signal wieder weg. Konnte die Mavic aber kontrolliert landen. Unten auf 2200 Meter Höhe kam die gleiche Fehlermeldung. 2 Kilometer weiter auf gleicher Höhe konnte ich dann fliegen und filmen. Kennst du das Problem mit den Interferenzen?

Ansonsten ist die Mavic genau das richtige Teil für mich. Aber FW Updates sollte man tunlichst vermeiden. Die P3 habe ich im Gebirge genau 3 mal mitgeschleppt. Dann hatte ich keinen Bock mehr drauf. Die Aufnahmen der Mavic sind auch top, wenn man das richtige ND-Filter drauf hat. Ok HD in 50p sieht wirklich übel aus. Ich nehme in 2.7K/25p auf und rechne dann auf HD/50p hoch. Das Ergebnis ist wirklich top.
Surroundproduktion & Filmmusik




Jalue
Beiträge: 631

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Jalue » Mi 17 Mai, 2017 00:09

Thumbs up! Tolle Bilder! Bei welchen Temperaturen bist du geflogen? Und bis zu welcher Höhe ist die Mavic lt. Hersteller eigentlich zugelassen? Normale Hubschrauber kriegen im Himalaya angeblich ja schon Probleme ...




dienstag_01
Beiträge: 7819

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von dienstag_01 » Mi 17 Mai, 2017 00:17

Jalue hat geschrieben:
Mi 17 Mai, 2017 00:09
Normale Hubschrauber kriegen im Himalaya angeblich ja schon Probleme ...
Ja, genau, schon. Sind ja mehr so kleine Hügelchen ;)




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Mi 17 Mai, 2017 07:20

bArtMan hat geschrieben:
Di 16 Mai, 2017 21:34
Kennst du das Problem mit den Interferenzen?
...diese Probleme/Meldungen kennt wohl jeder Copternutzer. Diverse Meldungen hatte ich z.B. in Kathmandu. Kein Wunder, in unmittelbarer Nähe der Hoteldachterasse standen Masten eines Mobilfunkbetreibers. So habe ich erst geschaut, bin langsam geflogen, habe explizit darauf geachtet ob es Auffälligkeiten im Flugverhalten und der Verbindungsqualität gab und konnte am Ende aber alles auf den Speicherchip bringen. Enorm wichtig ist es, das eigene Handy vor dem Start in den "Flugmodus" zu schalten. Sonst klemmt das größte Problem gleich direkt hinter dem Controller ;))
bArtMan hat geschrieben:
Di 16 Mai, 2017 21:34
Ok HD in 50p sieht wirklich übel aus. Ich nehme in 2.7K/25p auf und rechne dann auf HD/50p hoch.
...da stimme ich Dir voll und ganz zu. HD geht gar nicht. Allerdings belasse ich es bei 2,7K/25p. Denn ob die Interpolation der Framezahl etwas für die Bewegungsschärfe bringt, wage ich zu bezweifeln. Allerdings habe ich festgestellt, dass trotz der weiterhin festgemeiselten Meinung, dass der Filmer gefälligst immer die Verdopplung der Framezahl für den Shutter zu nehmen hat, insbesondere bei der Mavic kompletter Unsinn ist. In augenscheinlichen Tests habe ich festgestellt, das 25p in Kombi mit 1/80 ne scharfe Sache sind. Im Zweifelsfall bzw. wenn der ND zu schwach gewählt wurde, gehe ich sogar bis 1/100 und ohne das es zu Stroposkopeffekten kommt. Dabei ist allerdings wichtig, dass man langsam fliegt (was man ohnehin sollte!). Also Kombi: Framezahl+Shutter+eigene Geschwindigkeit+Winkel zum Objekt - halt die fotographisch/physikalischen Regeln. Wer das beachtet und zudem die Schärfe und den Kontrast der Mavic im Setup entschärft hat, bekommt in 90 Prozent der Fälle damit flüssige und scharfe Bilder.
Zuletzt geändert von blueplanet am Mi 17 Mai, 2017 07:45, insgesamt 2-mal geändert.




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Mi 17 Mai, 2017 07:32

Jalue hat geschrieben:
Mi 17 Mai, 2017 00:09
Thumbs up! Tolle Bilder! Bei welchen Temperaturen bist du geflogen? Und bis zu welcher Höhe ist die Mavic lt. Hersteller eigentlich zugelassen? Normale Hubschrauber kriegen im Himalaya angeblich ja schon Probleme ...
...die extremsten, negativen Temperaturen lagen zwischen -10 und 0 Grad. Inclusive Fehlermeldung, dass der Akku zu kalt ist. Daraufhin habe ich den Copter kurz über dem Boden für ein paar Minuten "stehen" lassen und bin im Anschluss ohne Probleme -für noch 10 Minütchen- ;)) in Position gegangen. Und - keine Ahnung, was da vorgegeben ist bzw. was am Ende tatsächlich geht. Ich denke, die weiteren Umstände (Temperatur, Wind ergo Akkulaufzeit) begrenzen das unabhängig davon, was physikalisch und theoretisch noch machbar wäre. Der derzeitige Höhenrekord für die Mavic liegt wohl bei 6300Meter über Geoid mit 3 Minuten Flugzeit und einer fast Bruchlandung.

PS.: Olaf Rieck wird seine Mavic auf die nächste Expedition mit nach Indien nehmen. https://www.olafrieck.de/2017/04/magische-linien/
Laut seiner Aussage, versucht er den Copter am Shivling (6543 m) zum Einsatz zu bringen. Das dürfte sehr spannend werden...




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Mi 17 Mai, 2017 07:53

rush hat geschrieben:
Di 16 Mai, 2017 19:05
Jost hat geschrieben:
Di 16 Mai, 2017 02:29

Sagt ein 8-Bit-H.264-Filmer.
Worauf willst du hinaus?
...der Profi filmt in 10Bit und möglichst RAW. Davon ist die Mavic Lichtjahre entfernt ;))




bArtMan
Beiträge: 414

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von bArtMan » Mi 17 Mai, 2017 08:51

Ich rechne nur für ein Bluray-Projekt auf 50p hoch. Ansonsten würden mir 25p auch reichen.
Surroundproduktion & Filmmusik




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Mi 17 Mai, 2017 09:23

bArtMan hat geschrieben:
Mi 17 Mai, 2017 08:51
Ich rechne nur für ein Bluray-Projekt auf 50p hoch. Ansonsten würden mir 25p auch reichen.
...ich staune, bluray-Projekte mache ich seit Jahren nicht mehr.
Die bluray als Kauf-DVD hat sicherlich (noch) ihre Daseinsberechtigung, aber für den "Hobby-Filmer" bietet sich 25/50p via h.264 bzw. USB-Stick viel effektiver an!? Zumal jeder DVD oder bluray-Spieler auch über einen USB-Eingang verfügt...
Von diversen Mediaplayern die inzwischen 50p sogar in UHD können, ganz zu schweigen.




Jott
Beiträge: 12703

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Jott » Mi 17 Mai, 2017 10:05

bArtMan hat geschrieben:
Mi 17 Mai, 2017 08:51
Ich rechne nur für ein Bluray-Projekt auf 50p hoch.
Und die Auflösung dafür runter? 50p geht ja nur in 720 auf Blu-ray.




bArtMan
Beiträge: 414

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von bArtMan » Mi 17 Mai, 2017 10:15

Ja, geht leider nicht anders. Die Variante 720p50 sieht auf meinem LCD am besten aus. 50i und 24p wollte ich nicht. 25p läuft ja nicht generell.
Surroundproduktion & Filmmusik




Jott
Beiträge: 12703

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Jott » Mi 17 Mai, 2017 11:30

Doch, natürlich. 25p-Quellen werden von der Authoring-Software automatisch in 50i verpackt wie auch im Broadcast-Bereich üblich, taucht am Fernseher dann visuell als 25p auf. Von Interlaced ist nichts zu sehen, weil beide Halbbilder identisch sind.




bArtMan
Beiträge: 414

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von bArtMan » Mi 17 Mai, 2017 11:37

ok, ich dachte das wäre eine Krücke. Muss mal schauen ob ich dann 25p nehme.
Surroundproduktion & Filmmusik




Auf Achse
Beiträge: 2876

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Auf Achse » Mi 17 Mai, 2017 17:42

@blueplanet: Dein Video hat mich bewogen die Mavic als meinen nächsten Copter anzupeilen. Ich hab zwar die Markteinführung mitgekriegt, hab sie aber nicht ins Visier genommen. Ich flieg immer noch mit einem aufgemotzten Phantom P1 mit Gyrostabilisierung und einer GoPro H4 Silver dran und es ist Zeit für neues Gerät.

Die Videoqualität ist wohl ähnlich wie die H4 auf 1080p. Ich bin total von den Socken wie klein das Scheißerchen ist, das wär auch ein sehr großes Kaufargument! Ich bin zwar mit dem Jeep unterwegs, aber eigentlich ist die P1 mit all dem Gerümpel ein Platzfresser. Fällt mir momentan wieder auf weil ich grad für eine Rumänienreise packe.

Kannst du mir Webseiten / Foren nennen wo man sich umfangreich über die Mavic informieren kann. Vor allem wie du schreibst über ND Filter usw ...

Danke für deine Infos + Grüße,
Auf Achse




bArtMan
Beiträge: 414

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von bArtMan » Mi 17 Mai, 2017 18:04

Ich habe die hier:

https://www.amazon.de/gp/product/B01NAF ... UTF8&psc=1

Die sitzen gut. Den ND16 habe ich quasi immer drauf. Meist passt die Belichtung. Muss nur selten wechseln.
Surroundproduktion & Filmmusik




rush
Beiträge: 7635

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von rush » Do 18 Mai, 2017 06:48

Mittlerweile sind auch die DJI eigenen ND Filter im 3er Set am Markt erhältlich...

Und zur Informationsquelle würde ich die youtube empfehlen... da gibt es bspw. viele deutsche Videos über den Mavic in Tutorial-Form... vom unboxing, über alternative ND Filter, flugmodi, mögliche probleme usw.... "arthur irgendwas" macht seit jahren z.b. solch filme, fand ich zu P1 Zeiten schon hilfreich...

Mein umgebauter P1 mit Gimbal ist seit Einzug des Mavics nicht mehr in die Luft gekommen - viel zu klobig die Kiste wenn man den Vergleich bzw. die Wahl hat :-)

Empfehlen bzw als unbedingdes Muss würde ich Dir ein erhöhtes Landegestell empfehlen... kostet nur ein paar Euro und sind auch nur 3 Plastikteile - aber ist für meine Begriffe essentiell wenn man mal nicht von einer aalglatten Straße sondern Wiese etc. starten und unbeschadet landen möchte ohne das der Gimbal aufsetzt.
keep ya head up




Auf Achse
Beiträge: 2876

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Auf Achse » Do 18 Mai, 2017 08:06

Danke für die Infos! Ich möcht aber den Thread von blueplanet nicht weiter highjacken! Ich werd in einiger Zeit, wenn ich mich für einen Copter - Neukauf entscheide sicher nochmals nachfragen!

Grüße,
Auf Achse




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Do 18 Mai, 2017 09:31

Auf Achse hat geschrieben:
Do 18 Mai, 2017 08:06
Danke für die Infos! Ich möcht aber den Thread von blueplanet nicht weiter highjacken! Ich werd in einiger Zeit, wenn ich mich für einen Copter - Neukauf entscheide sicher nochmals nachfragen!

Grüße,
Auf Achse
...alles gut :)! Ich habe viel bei Arthur Konze https://www.youtube.com/user/akonze73 gesehen und gelesen wobei das dazugehörige Forum, besonders für Mavic-Neueinsteiger, ziemlich kontraproduktiv ist. Was man dort erfährt, lässt eigentlich nur den Schluss zu, sich die Mavic nicht zu kaufen. Dabei sind allerdings viele Dinge der Person hinter der Mavic und nicht dem Copter selbst zu zuordnen. Es gibt ein paar Aspekte auf die man tatsächlich achten muss und es gibt natürlich Technikschwächen. Hat man das verinnerlicht, kann jedoch gezielt gegengesteuert werden und dann ist das Teil unterm Strich einfach genial.
Mit den ND-Filtern bin ich schlussendlich noch nicht glücklich. Ich verwende z.Z. welche aus der ersten und zweiten Generation. Die Erste ist optisch wie mechanisch top, hat aber den großen Nachteil, dass sie baugröße bedingt nicht mit dem Gimbal kalibriert werden kann. D.h.: erst die Mavic einschalten, kalibrieren und dann den Filter auf die Kamera schieben. Das ist nicht nur fummlig, weil der Gimbalmotor sich dann "wehrt" ;), sondern wenn's mal schnell gehen soll, auch zeitaufwendig. Die zweite Generation, original von DJI, ist mechanisch eine mittlere Katastrophe und optisch, ich kann es noch nicht abschließend genau eruieren, nicht der Brüller (time to time leichte Unschärfen und Farbverfälschungen). Das von @bArtMan beschriebene Set wäre interessant, wobei es sich bestimmt wieder nicht mit-kalibrieren lässt oder es sitzt womöglich so locker (nicht tief genug auf dem Gimbal), dass die Gefahr des Verlierens während des Fluges gegeben ist. Da wäre ein Hinweis toll und hilfreich...

PS.: das Landegestell ist ein must have!!




Auf Achse
Beiträge: 2876

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Auf Achse » Do 18 Mai, 2017 11:40

Danke, genau solche wertvollen Tips suche ich!

Und wie du schreibst, hab auch ich anfangs ein paar negative Dinge gelesen die mich bewogen hab die Mavic gar nicht mehr ernst zu nehmen. Kann man eigentich die Belichtung der Kamera kontrollieren? Wenigstens eine +/- Korrektur wie die GoPro ab der H4 aufwärts?

Grüße,
Auf Achse




blueplanet
Beiträge: 673

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von blueplanet » Do 18 Mai, 2017 13:24

Auf Achse hat geschrieben:
Do 18 Mai, 2017 11:40
Danke, genau solche wertvollen Tips suche ich!

Und wie du schreibst, hab auch ich anfangs ein paar negative Dinge gelesen die mich bewogen hab die Mavic gar nicht mehr ernst zu nehmen. Kann man eigentich die Belichtung der Kamera kontrollieren? Wenigstens eine +/- Korrektur wie die GoPro ab der H4 aufwärts?

Grüße,
Auf Achse
...man kann die Belichtung, wenn auch nicht bis ins letzte Detail bzw. so komfortabel wie bei der P4, manuell kontrollieren. Es wäre ein no go, wenn das nicht ginge ;) Im manuellen Modus gibst du zu erst den ISO vor. In unseren Breitengraden lasse ich diesen in der Regel bei 200 (ND 16 bei Sonne, 8 oder keinen bei bedecktem Himmel). ISO 200 ist beim Fliegen in Richtung Reserve flexibler als 100, denn den ISO-Wert manuell ändern kannst du nur über einen Schritt zurück ins Menü (was vom Fliegen ablenken könnte bzw. Zeit braucht ;). Im Himalaya war natürlich 100 + ND32 obligatorisch. Eine direkte Belichtungskorrektur +/- gibt es allerdings nicht. Das machts du im Umweg über den Shutter -3 bis +3.
Wie gesagt, ich fliege grundsätzlich langsam mit 1/80 und kann dann je nach Belichtungssituation (Zenbrakontrollmöglichkeit) den Shutter zwischen minimal 1/50 bis höchstens 1/100 varieren bzw. somit "die Belichtung" korrigieren. Denn vergiß nicht, um so mehr Du während des Fluges ändern, einstellen (musst) um so hektischer wird die Angelegenheit. Weil - Du solltest auch ein bisschen mehr auf den Autofokus (der gut ist, aber sein kleines Eigenleben hat) achten bzw. nach Gegebenheiten neujustieren. Das erfordert Aufmerksamkeit genug. Den Weißabgleich lasse ich bis zur Dämmerung im Übrigen auf Auto. Die Trefferquote liegt bei 95% und gehe mit dem ISO beim Filmen nicht höher als bis 400. Bereits bei 800 fängt es sichtbar an zu Rauschen. Die Festblende (2,8) ist jedoch insofern ausreichend, dass du in Kombi von ND oder nicht + Shutter im Prinzip kaum darüber kommst.




Auf Achse
Beiträge: 2876

Re: DJI Mavic im Himalaya

Beitrag von Auf Achse » Do 18 Mai, 2017 16:48

Super, danke für deine ausführlichen Infos!

Grüße,
Auf Achse




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