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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von roki100 » Mo 28 Dez, 2020 14:15

@Axel
ist doch ein schönes Hobby. Ich filme meinen kleinen Sohn, Familie usw. Habe das einmal bei einem Kollegen gesehen der seine Familie filmte und das ganze professionell wie ein (dokumentarische) Film...Der cinematische Look (war wohl orange und teal) hat mich sofort infiziert... Ich dachte früher, eine Kamera (z.B. Sony A6000) reicht aus...habe mich aber getäuscht. Empfohlen wurde mir dann eine RAW Kamera. Heute weiß ich aber, dass auch 10Bit h264/5 oder ProRes ausreicht.




r.p.television
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von r.p.television » Mo 28 Dez, 2020 14:32

Mediamind hat geschrieben:
Sa 26 Dez, 2020 08:49
r.p.television hat geschrieben:
Fr 25 Dez, 2020 09:29
Also solange es keine Plugin-Version für die NLEs gibt, ist die Stabilisierung-Funktion von Catalyst-Browse für mich total uninteressant. Wie soll denn da der Workflow sein?
Sehe ich ähnlich. ABER....
Du hast einen Shot mit Steady Shot Active gefilmt, Wackler sind entstanden und Warp und Co (Ich nutze Lock an Load) führen zu keinem schönen Ergebnis, dann hast Du die zusätzliche Möglichkeit den Clip in CB zu stabilisieren. Das kann einen durchaus retten.
Im letzen vorletzten Jahr hatte ich eine Szene am Rande einer Trauung, die vom Kunden unbedingt gewünscht war und sie war verwackelt. Mit keinem meiner Möglichkeiten wurde das Ergebnis gut, mit der Gyrostabilisierung wäre das zu retten gewesen. Ausgeliefert habe ich dann ein für mich eigentlich nicht akzeptables Resultat. Waren zwar nur wenige Sekunden, hat mich aber total gestresst, es nicht besser hin zu bekommen. Solange ich kein Plugin habe, ist das für mich eine Absicherung für genau diese Fälle.
Wobei man berücksichtigen muss, dass der Shutter einem das Ergebnis ebenfalls verhageln kann. Wenn die Korrektur zu stark ist, schmiert das Bild bei einem Shutter von 180 Grad.
Ich nutze für sehr spezielle Fälle (also wo beispielsweise Interviews verwackelt sind) den Stabilzer von Boris Continuum. Dort kann man beispielsweise den Rand hinter der Person selektieren, damit der Stabilizer nicht versucht das logischerweise wackelnde Gesicht zu stabilisieren. Das ist zwar ein wenig doof weil hier keine Stapelverarbeitung bei getrennten Clips geht sondern immer nur einzeln, rettet dann aber die Footage und der Clip. Das geht ja beim bordeigenen Werkzeug in Premiere nicht. Ich weiss nicht welche Stabilizer es noch gibt die sowas können, aber hier geht das direkt im NLE ohne irgendwelche Intermediates. Und seitdem die A7s iii mit so wenig RS aufwartet werden die Ergebnisse auch sehr viel besser.




Axel
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Axel » Mo 28 Dez, 2020 14:47

r.p.television hat geschrieben:
Mo 28 Dez, 2020 14:32
Ich nutze für sehr spezielle Fälle (also wo beispielsweise Interviews verwackelt sind) den Stabilzer von Boris Continuum.
Da für mich wackelfreie Aufnahmen wichtig sind, auch bei Hand/Schulterkamera, brauche ich Software-Stabilizer eigentlich nie. Schön wäre natürlich eine sorglose Handkamera, die aussieht wie ein (aber ungewohnt dynamischer) Gimbalshot, wie hier zu Anfang:


Brandon Li sagt, man kann fast perfekte Gimbalshots, auch mit proportionalem Shutter, zu 100% perfekten Aufnahmen machen durch Gyro. Deshalb schon schade, dass es kein NLE-Rendern gibt oder wenigstens Catalyst-Export in einer von mir voreingestellten Qualität.

Aber wer weiß? Vielleicht mangelt es genau diesen Aufnahmen an Wabi Sabi. Vielleicht ist es mit Kameraführung ähnlich wie mit der perfekten Quantisierung in modernen Musikprogrammen. Ich sah kürzlich die Beschwerde eines Musikers, aller modernen Popmusik fehle die Seele wegen des mathematisch perfekten Timings.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von r.p.television » Mo 28 Dez, 2020 14:59

Wir werden je nach Anspruch an wackelfreies Delivery noch lange Postpro-Stabilisierung brauchen. Wenn beispielsweise BTS von einem aufgeregten Assi dazu kommt. Oder man gerade nur halb fertig mit dem Setup ist und der Interviewpartner plötzlich weg muss und man mit einem 85mm aus der Hand filmt, zuvor aber schnell 2 Stockwerke hochgerannt ist. Es ist leider immer wieder so dass man mit ungünstigen Bedingungen kämpfen muss. Umso besser wenn interne Stabilisatoren, geringer RS und gute Postpro Stabis zusammenarbeiten. Die Ergebnisse mit der A7s iii sind jedenfalls um Lichtjahre besser als beispielsweise mit einer A7iii. Wenn man die Footage einer A7iii stabilisiert sorgt das bereits bei nur geringem Einzoomen für Wackelpudding-Bilder.




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 28 Dez, 2020 15:15

Und wenn dann alles pefekt wackelfrei ist gibt es das Wackel Pro Plugin und tutos wie man seinen Gimbal so einstellt, das er unruhig läuft bzw man schaltet ihn ab und mit der 12K Ursa nimmt man in 720p auf, damit es besser rüber kommt.
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von r.p.television » Mo 28 Dez, 2020 15:35

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mo 28 Dez, 2020 15:15
Und wenn dann alles pefekt wackelfrei ist gibt es das Wackel Pro Plugin und tutos wie man seinen Gimbal so einstellt, das er unruhig läuft bzw man schaltet ihn ab und mit der 12K Ursa nimmt man in 720p auf, damit es besser rüber kommt.
Ja, für die Douchebag-Generation durchaus denkbar. Wenn da ein Bild für 50 Frames unverwackelt und ungeschnitten ist werden sofort die Handys gezückt um sein Instagram-Profil zu checken.
Interessant finde ich auch wie inflationär nun die VHS-Look-Plugins benutzt werden. Was ich teilweise noch im Rotoscoping-Verfahren aus kaputter Footage rausgemalt habe wird nun künstlich eingefügt.




Axel
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Axel » Di 05 Jan, 2021 23:17

Axel hat geschrieben:
Fr 13 Nov, 2020 13:24
Mediamind hat geschrieben:
Fr 13 Nov, 2020 13:04
Neben der einstellbaren Geschwindigkeit bei Wechsel der Farbtemperatur im Modus Auto WB habe ich die 3 Speicherplätze für Custom Settings als hilfreich empfunden. Nicht weil es sie gibt (die Konkurrenz hat das auch im Portfolio), sondern die Kamera gibt die Farbtemperatur nach einer Spotmessung als konkreten Wert aus. Meine anderen Kameras verschweigen mir, welche Farbtemperatur sie auf der Graukarte sehen. Das macht beim Multicamshoot die Sache für mich einfacher. Gerade bei Mischlicht kann das eine nette Hilfe sein. Den Messwert übernehme ich dann für die anderen Kameras. Feine Sache.

Wenn ich im Cam-Memory-Modus bin, steht mir Custom WB leider nicht zur Verfügung. Ich muss in den Movie-Modus wechseln. Dort wird mir zwar, wie du sagst, die momentane Farbtemperatur in Hunderterschritten angezeigt (aktuell 6100°K). Wenn ich aber wieder in 1,2 oder 3 bin, ist diese Speicherung weg, und ich müsste manuell über "K" gehen.

Warum bleibe ich also nicht gleich im Movie-Modus?

Nun ja, das tu ich auch. Es ist nur ein bisschen schade, weil es schon 20-30 Sekunden kostet, jedesmal nach dem Einschalten zu checken, ob alle Parameter passen.


Gerade gesehen. Leuchtet ein. Muss ich bei Tag mal probieren.
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Axel
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Axel » Mi 06 Jan, 2021 10:18

Genialer Workaround. Ich brauche natürlich immer eine Graukarte, das muss ich mir mal angewöhnen. Ist mit flexibler Blendenautomatik-Toggle-Taste (ähnliches Prinzip), die ich bereits auf der AEL-Taste liegen habe, doppelt wichtig. Flugs zu Amazon, dem großen Pestilenz-Gewinnler! AWB Lock Toggle lege ich auf C4. Da hatte ich bis jetzt den Default, nämlich "In-Camera Guide". Um dessen Wert schätzen zu lernen und das Funktionsprinzip nachzuvollziehen genügt ein Beispiel. Drückt man bei gewähltem "Spot Metering Point" auf die Guide Taste, erscheint eine Tafel: Sets Spot Metering Point.

Einziger Nachteil ist, dass ich nicht sehe, welcher Kelvin-Wert gewählt wurde, wie Mediamind das gelobt hat.

Aber kein Problem, da der AWB Lock nur aktiv ist, wenn ich auch in AWB bin. Und das stell ich halt im Movie Modus rasch um.
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Mi 06 Jan, 2021 16:17

Gar nicht schlecht. Damit hat man seine WB schnell eingestellt. Ist auf jeden Fall schneller, als wenn den "normalen" Weg über Messfeld und speichern wähle. Wobei ich bei der A7sIII die Auto WB zu 80% mittlerweile nutze. Die schockfreie Anpassung der WB ist ein guter Weg, bei Mischlicht zu arbeiten. Bei Kunstlicht wähle ich konservativ die WB nach wie vor manuell selber.




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Mi 06 Jan, 2021 16:57

Axel hat geschrieben:
Mo 28 Dez, 2020 14:47
r.p.television hat geschrieben:
Mo 28 Dez, 2020 14:32
Ich nutze für sehr spezielle Fälle (also wo beispielsweise Interviews verwackelt sind) den Stabilzer von Boris Continuum.
Da für mich wackelfreie Aufnahmen wichtig sind, auch bei Hand/Schulterkamera, brauche ich Software-Stabilizer eigentlich nie. Schön wäre natürlich eine sorglose Handkamera, die aussieht wie ein (aber ungewohnt dynamischer) Gimbalshot, wie hier zu Anfang:


Brandon Li sagt, man kann fast perfekte Gimbalshots, auch mit proportionalem Shutter, zu 100% perfekten Aufnahmen machen durch Gyro. Deshalb schon schade, dass es kein NLE-Rendern gibt oder wenigstens Catalyst-Export in einer von mir voreingestellten Qualität.

Aber wer weiß? Vielleicht mangelt es genau diesen Aufnahmen an Wabi Sabi. Vielleicht ist es mit Kameraführung ähnlich wie mit der perfekten Quantisierung in modernen Musikprogrammen. Ich sah kürzlich die Beschwerde eines Musikers, aller modernen Popmusik fehle die Seele wegen des mathematisch perfekten Timings.
Hatte ich an andere Stelle schon erwähnt: Mit der neuen Version von CB kann man die Active Stabilisierung mit Gyro in der Post nutzen. Sowohl Brandon L. als auch der hier verlinkte Beitrag geben explizit an, man müsse alle Stabilisierungen ausschalten. Ich weiß allerdings nicht, wie sich das bei Active + Objektivstabilisierung gestaltet. Das könnte gegeneinander arbeiten. Da ich aber zu 90% das Sigma Art 24-70 ohne vorhandene objektivseitige Stabilisierung nutze, ist das für mich nur hypothetisch. Cool dabei ist, dass man dann wirklich die Clips stabilisiert, die es nötig haben. Das macht die Geschichte handlicher.




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Fr 08 Jan, 2021 09:21

Was ich noch nicht hinbekomme, ggf. ja auch gar nicht möglich ist:
Wenn ich eine Menschengruppe habe wird auf eine beliebige Person scharfgestellt. Die anderen Personen werde mit einem grauen Kasten als Gesichter erkannt. Kann ich sinnvoll und schnell zwischen den einzelnen Personen wechseln ohne über Touch AF zu gehen? Bei der Nikon ist diese Funktion ganz gut gelöst, bei der A7SIII habe ich hierzu noch nichts gefunden.




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von r.p.television » Fr 08 Jan, 2021 09:51

Die Funktion der Gyrodaten-Stabilisierung mag zukunftsweisend sein. Aber solange das nur extern über Prerendering aus CB heraus funktioniert ist das für mich uninteressant. Sowas muss direkt im NLE funktionieren.




Axel
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Axel » Fr 08 Jan, 2021 12:28

Mediamind hat geschrieben:
Mi 06 Jan, 2021 16:17
Gar nicht schlecht. Damit hat man seine WB schnell eingestellt. Ist auf jeden Fall schneller, als wenn den "normalen" Weg über Messfeld und speichern wähle. Wobei ich bei der A7sIII die Auto WB zu 80% mittlerweile nutze. Die schockfreie Anpassung der WB ist ein guter Weg, bei Mischlicht zu arbeiten. Bei Kunstlicht wähle ich konservativ die WB nach wie vor manuell selber.
Kommt sehr auf die Situation an. Ich dachte gleich zu Anfang, hey, AWB ist bei dieser Kamera aber echt super, aber dann gab's schon etliche dadurch unbrauchbar gemachte Shots.

Meine augenblickliche Einschätzung zu Automatik-Funktionen bei dem, was ich selbst als eine Hobby-Cinema-Kamera betreibe ist, dass man blöd wäre, AF und AE nicht zu nutzen. AE lässt sich bei bewegter Kamera auch durch Shutter Priority nutzen. Dabei geht der proportionale Motion Blur flöten, weswegen die Methode von Puristen verachtet wird (während Brandon Li sie schon immer sehr sorglos benutzte, was sogar mir, dem "Kadenz-Blinden", auffiel). Aber die Anpassung der Belichtungszeit funktioniert komplett stufenlos, im Gegensatz zu Blendenautomatik ("A"). Wenn man den Verlust der Bewegungsunschärfe mal kurz außen vor lässt, ist das mindestens so gut wie der stufenlose Automatik-ND der FX6.

Aber es gibt für tatsächlich störende Strobo-Effekte durch diese AE-Methode in Resolve gleich zwei Abhilfen: in Studio den "Motion Blur", und in der freien Version dasselbe in Fusion, keyframebar.

Die dritte Methode zur automatischen Belichtungsanpassung, Auto ISO, habe ich bei der A6500 manchmal verwendet, aber jetzt nicht mehr. 640 und 128000, den Rest muss ich anders hinkriegen.

Die vierte Methode, Vari-ND oder fixen ND, möchte ich künftig nicht mehr benutzen. Filter vermindern die Bildqualität.

Und das kann ich in der Post besser. Wie bereits woanders geschrieben, kaufte ich mir, wieder Brandon Li folgend, die Tiffen BPM 1/8 und 1/4. Ich stellte fest, dass mit diesen beiden Filtern noch immer keine hinreichende Kontrolle möglich ist, wieviel Weichzeichnung bzw. Rolloff ich im Bild haben möchte. Dass ich aber mit verschiedenen Metoden genau das in Resolve sehr präzise kann. Mediamind, du benutzt ja m.W. nur FCP? Dafür gibt es ein kostenloses Plugin namens Better Glow, was das ziemlich vereinfacht.

Und obwohl die A7Siii eine gute, kompakte Gimbalkamera ist, fällt mir mit Active Shot auch normale Handkamera nicht schwer, bzw. gefällt mir überwiegend besser. Mittlerweile nutze ich dazu doch den smallrig Cage, der die Kamera durchaus noch etwas griffiger macht und auch Vorteile auf dem Gimbal hat.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




Mediamind
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Fr 08 Jan, 2021 13:24

Den Gimbal nutze ich auch nur, wenn ich selber in Bewegung bin. Ansonsten filme ich aus der Hand. Zum Thema ND gibt es ein interessantes Produkt, den Revo Ring, welches ich mir noch zulegen werde:



Das würde für mich eine Menge Probleme lösen. Die Gläser sollen hochwertig sein und von Schott stammen. Ich habe einige 1.4 er Optiken, bei denen wird es absurd, wenn ich die im Sommer ohne ND nutze.
Die variable Belichtungszeit würde ich nur im Außenbereich ohne Kunstlicht wagen, ich habe sowieso schon immer mit billigen LEDs und anderen Garstigkeiten an den Locations zu kämpfen.

Und ja: Ich nutze ausschließlich FCPX. Das Plugin habe ich mir gerade einmal geladen. Die Funktion erschliesst sich mir spontan noch nicht. Schaue ich mir später einmal genauer an.
Zuletzt geändert von Mediamind am Fr 08 Jan, 2021 14:51, insgesamt 1-mal geändert.




Alex T
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Alex T » Fr 08 Jan, 2021 13:28

Mediamind hat geschrieben:
Fr 08 Jan, 2021 13:24
Die variable Belichtungszeit würde ich nur im Außenbereich ohne Kunstlicht wagen,[...]
Wieso sollte Kunstlicht Probleme bereiten? Oder was meinst du genau?




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von rush » Fr 08 Jan, 2021 13:29

Xume ist halt bei Verwendung vieler Optiken recht teuer wenn man alle Gläser und Filter entsprechend ausstatten will - und es ändert nichts an der Tatsache weiterhin einen Filter an vorderster Front zu haben, sei er noch so gut. Im WW muss man zudem aufpassen da durch den Magneten die Filter etwas weiter vorstehen als bei einer reinen slim schraublösung.

Aber berichte gern wenn du darauf umsteigen solltest - ich hatte mich seinerzeit auch damit befasst aber bin zu einer anderen Lösung gekommen, die jedoch nicht KB tauglich ist...
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Mediamind
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Fr 08 Jan, 2021 14:04

Alex T hat geschrieben:
Fr 08 Jan, 2021 13:28
Mediamind hat geschrieben:
Fr 08 Jan, 2021 13:24
Die variable Belichtungszeit würde ich nur im Außenbereich ohne Kunstlicht wagen,[...]
Wieso sollte Kunstlicht Probleme bereiten? Oder was meinst du genau?
Hallo Alex, je nach Shutter bekommst Du Flickerprobleme. Bei einem Shutter von z.B. 1/60 kann man das schön bei üblicher Beleuchtung sehen. Ich habe das vor Kurzem einmal für meine Hausbeleuchtung durchprobiert. Das Flackern der Lampen ist in Teilen sehr spezifisch. Bei einem Shutter von 1/50 hat man die wenigsten Probleme. Chinakracherbeleuchtungen mal außen vor.
@ Rush: Bei dem verlinkten Beitrag wird der RevoRing ebenfalls behandelt. Dieser zeichnet sich durch einen Schnellverschluss und einer Kombination aus hochwertigem variablen ND und Polfilter aus. Man kann ihn mit einem Griff montieren/demontieren und auf unterschiedliche Durchmesser (eine Version umfasst den für mich wichtigen Bereich von 67-82 mm) mit einem Dreh adaptieren und gleichzeitig sehr fest montieren. Kai W und Philipp Bloom waren sehr hiervon angetan:


Mit meiner Kamera hätte ich dieses Kunststückchen nicht gewagt (Min 1:05).




Alex T
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Alex T » Fr 08 Jan, 2021 15:18

Mediamind hat geschrieben:
Fr 08 Jan, 2021 14:04
Hallo Alex, je nach Shutter bekommst Du Flickerprobleme. Bei einem Shutter von z.B. 1/60 kann man das schön bei üblicher Beleuchtung sehen. Ich habe das vor Kurzem einmal für meine Hausbeleuchtung durchprobiert. Das Flackern der Lampen ist in Teilen sehr spezifisch. Bei einem Shutter von 1/50 hat man die wenigsten Probleme. Chinakracherbeleuchtungen mal außen vor.
Dann würde ich das Licht in deinem Fall anders bezeichnen. Kunstlicht bezeichnet in unserer Branche eher warmes Licht um 3200K. Grob beschrieben wird dein geschildertes Flickern von einer Interferenz zwischen Lichtfrequenz und Belichtungszeit erzeugt. Hat aber nix mit dem Begriff Kunstlicht zu tun.




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Fr 08 Jan, 2021 15:38

Ok, dann ist das in unserer Branche eben so. Man lernt doch nie aus. Dann nennen wir es eben nicht Kunstlicht, sondern eben anders. Z.B. nicht natürliches Licht, welches aber kein Kunstlicht ist. Ist ein wenig sperrig aber wenn es denn in unserer Branche so ist, dann sei ei drumm. Ich kürze es einfach als NNLKK ab, dann haben wir eine brauchbare Bezeichnung. Wenn ich meiner Assistentin zurufe: "hej, Vorsicht wir haben erhebliche Anteile an NNLKK" wirkt das irgendwie auch seriöser.
Spaß beiseite (bitte nicht gefoppt fühlen), bei einer Hochzeit in Recklinghausen hatte ich es mit MASSEN an LED zu tun, die in allen Bereichen Interferenzen zu bieten hatten. Bunt und vielfältig. Mit einem Shutter von 1/50 war das schon schlimm, bei anderen Verschlusszeiten wurde es allerdings richtig unangenehm. von daher setze ich auch bei der A7SIII auf ND, statt auf Variationen der Verschlusszeit.




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von rush » Fr 08 Jan, 2021 15:42

Ich würde auch soweit es geht versuchen eine Verschlusszeiten-Automatik zu meiden - insbesondere wenn das rückwertige Display möglicherweise die einzige Kontrollinstanz ist... Auf diesen Winz-Displays ist leichtes Flickern je nach Umgebung nicht immer sofort ersichtlich - im Schnitt dann umso eher.
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Axel
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Axel » Sa 09 Jan, 2021 10:24

Die Situationen, in denen ich einen ND im Innenraum, Kunst- oder Tageslicht, verwendet habe, kann ich an einer Hand abzählen. Also ich meinte natürlich Außen, Tag. Das sind die Situationen, in denen die Verschlusszeit-Frequenz oder auch die Bildfrequenz (PAL/NTSC) gar keine Rolle spielt, weil die Lichtquellen nicht wechselstromabhängig sind. Innen ist es selten zu hell.

Exkurs über Step-up-Ringe, magnetische Filter, Sonnenblenden, Matteboxen und Co:
XUME ist ein elegantes System, und ich habe es, inklusive der Objektivkappen. Es ist für mehrere Objektive und Filter gerechnet sehr teuer. Eine weitere Milchmädchenrechnung und ein überall verbreiteter Mythos ist, dass man alle seine Objektive mit Adapterringen an das mit dem größten Filterdurchmesser anpasst und einen großen Filter kauft (eventuell den PolarPro Peter McKinnon Edition für 300 €? Das erinnert mich an die Currywurst mit echtem Blattgold gegen Aufpreis, eine typische Düsseldorfer Dekadenz). Ein typisches Nicht-Cine-Set reicht von 52mm bis 77mm oder sogar 82mm. Wie oben beschrieben, wenn das kleinste davon weitwinklig ist, wird's schwierig. Zudem brauchen die meisten modernen mehrfachvergüteten Objektive nicht mehr zwingend eine Sonnenblende. Aber sie brauchen sie spätestens dann, wenn Zusatzglas davor kommt. Mit den Step-Up-Ringen passen dann natürlich die speziell für die Brennweite berechneten Originale nicht mehr, sodass man zusätzlich zu den Ringen, Magneten und Filtern (und Revo ist auch Glas) noch zusätzlich mehrere 77 oder 82mm Sonnenblenden (Tulpe, Kniffelbecher) braucht. Zum Schrauben oder magnetisch? Pfff. Da ist dann irgendwann der Gedanke einleuchtend, dass man gleich Nägel mit Köpfen macht und eine Mattebox kauft.

Aber wozu? Damit man sich mit der extra Windschutzscheibe nicht unerwünschte Reflexe einfängt und damit schnelle Bewegungen im Freien nicht allesamt aussehen wie die der Zombies aus 28 Days Later?

Ohne Filter (und den ganzen anderen Lakritz-Schmarren, da muss ich bei dem schwarzen Zeug immer dran denken) kann man weise lächelnd die original-Sonnenblende davor bajonetten. Oder sogar darauf verzichten, weil einen ein leichter Reflex gar nicht stört. Dann sieht man sich's zuhause an, merkt, dass in etwa 10-20% der Aufnahmen ein zu kurzer Shutter dem kritischen Pixelpeeper-Auge überhaupt auffällt. Und dann wendet man ReelSmartMotionBlur bzw. verwandte Methoden an. Ich weiß, es gibt sie für Apple (als Plugin oder selbstgebaut via Motion), Adobe (mindestens in AAE) und, wie gesagt, in Resolve Studio und Free. Wenn man sich Brandon Lis Passion of Andalucía ansieht, dann gibt es darin einige Strobo-Schwenks. Das kümmert offenbar ihn und die 37.000 Youtube-Bejubler und weitere 865.000 mutmaßlich wohlwollende Viewer nicht sonderlich. Bevor man sich durch allzu ängstliche Beachtung der Filmlook-Merkmale (darum geht es hier, nicht wahr?) selbst ausbremst und durch Tonnen von teurem und fummeligem Zubehör-Geraffel eine dynamische Aufnahme nicht mehr zustande kommt, sollte man mal einen Moment überlegen.

Was tu ich hier gerade? Propagiere ich "fix it in post"?

Da hier auch das 50Hz-Flackern bei ungünstigem Shutter und bei chinesischen LEDs erwähnt wurde: auch da gibt es in Resolve einen Filter dagegen. Ich habe diesen mal ausprobiert und war sehr positiv überrascht.

Selbstverständlich würde ich bei Kunstlicht lieber 25p und 1/50 Shutter nehmen, also keinen Automatik-Shutter. Aber eine der Nachteile der Sony A7Siii ist nun einmal, dass sich der Shutter gar nicht an die Bildrate koppeln lässt, wie in dedizierten Cinema-Kameras.

Und hier finde ich es interessant, dass gewissermaßen, in jeder Situation, in der die A7Siii ein vermeintliches Problem hat, Resolve eine Abhilfe hat. Videomäßig scharf aussehende Bilder? Glow. Flache SLog-Profile? Eine ganze Reihe guter Workflows. Nur 1080 bei 8- bis 10-facher Zeitlupe? Superscale. Rauschfilter, Motionblur, De-Flicker. Ich schluckte zuerst, als das kostenlose Resolve meine A7Siii-Clips nicht importieren wollte (ich schneide in FCP, aber ich korrigiere in Resolve), aber mittlerweile finde ich die 200 €, die ich hier im Forum für die Lizenz bezahlt habe, läppisch. Genau wie ich nicht finde, dass die A7Siii teuer ist für das, was sie kann.
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Mediamind
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Sa 09 Jan, 2021 11:18

Flicker Free hatte ich bei der Recklinghauser Hochzeit auch bereits in Erwägung gezogen. Da es aber kein gut bnezahlter Job war, habe ich dann doch nicht die 149 USD investiert. Überigens, der YTer hat ebenfalls die vorhandene Beleuchtung als Kunstlicht bezeichnet (der Stachel sitzt tief :-)
Axel, Du hast ja Recht, man kann für ein bißchen mehr Motion Blur den Aufwand ins Absurde ausufern lassen. Bei vielen Verwendungen sieht die Kundschaft den Unterschied gar nicht. Bei Drohne z.B. mache ich mir keine Köpfe mehr, ob ich die 180 Grad Regel einhalte oder nicht. Ich gehe da zwar nicht auf 1/1000 Shutter, die NDs verwende ich aber eher großzügig geschätzt und nicht mach der reinen Lehre des heilgen 1/50-stels.
Beim Wechsel des Eye-AF von einer zu einer anderen Person innerhalb einer Gruppe bin ich weiter. Entweder Touch AF oder den Focusrahmen begrenzen. Ein Wechsel von Person zu Person über einen Funktionskey geht leider nicht. Da ich mit dem Sucher arbeite, ist das für mich eher unpraktisch. Ich arbeite aus der Hand nicht gerne mit dem Backsidemonitor.




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 09 Jan, 2021 11:28

Resolve hat ein eigenes sehr gut funktionierendes Flicker free, da lohnt das Plugin kaum.
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Sa 09 Jan, 2021 11:49

Resolve ist ohne Frage ein gutes Programm. Ich scheue nur den Spagat zwischen verschiedenen NLE. Bei FCPX fühle ich mich über die Jahre hinweg immer sicherer und entdecke trotzdem immer wieder für mich neue Möglichkeiten. In Summe habe ich darüber hinaus eine Menge Geld in Plugins investiert. Ich muss mich selbst disziplinieren und nicht auf jeden Zug aufspringen, ansonsten kommt man am Ende nirgend an. Bild, Ton, Licht, Drohne, Buchhaltung, Rechtliches, ... sind schon ein sooo weites Feld. 2021 will ich die Dinge unkomplizierter gestalten. Ich bin eindeutig ein Gearboy. Ich schleppe immer zu viel Zeugs mit mir herum. Besser wird das Ergebnis auch mit dem 3. Ersatzrecorder und der 10. Optik nicht. Eher im Gegenteil, es hält mich ab zu Filmen. Seit der A7SIII nutze ich zu 90% nur noch diese Kamera und nur noch das 24-70 Art. Dann kommt das 85 mm f:1.4 und selten das 70-200.
Das deckt sich mit der Erfahrung von diesem YTer, man braucht nicht mehr:



Neben ausgedünnter Ausrüstung habe ich für 2021 vor (sollte in diesem Jahr überhaupt geheiratet werden) den Ton besser hinbekommen und vor allem mit Assistenz zur arbeiten. Ich stehe kurz davor, mir eine 2. A7SIII zuzulegen und meine Assistentin damit auszustatten. Dann dürfen die Gh5en in den Ruhestand gehen.




rush
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von rush » Sa 09 Jan, 2021 12:08

@Mediamind... Ich bin momentan auch dabei etwas zu entschlacken. Nur fehlt mir noch die "passende" Sony dafür ;-)

Wahrscheinlich wird es bei mir perspektivisch dann iwann die A7r V / A9xx werden - sofern Sony diese in Sachen Video nicht unnötig kastriert.
Die krassen LowLight Fähigkeiten der A7SIII benötige ich nicht / habe ich nie gebraucht.

Ein nutzbarer S35 Crop Mode in guter 4K 10Bit Quali und ebenso 10bit @ 4K FF müssten aber schon an Board sein - dann wäre der Umstieg von der A7rII für mich ziemlich eindeutig vorgegeben - und die Pocket 4K würde dann vermutlich auch früher oder später wegen akuter Wenignutzung gehen.
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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Axel » Sa 09 Jan, 2021 12:19

Mediamind hat geschrieben:
Sa 09 Jan, 2021 11:49
Resolve ist ohne Frage ein gutes Programm. Ich scheue nur den Spagat zwischen verschiedenen NLE. Bei FCPX fühle ich mich über die Jahre hinweg immer sicherer und entdecke trotzdem immer wieder für mich neue Möglichkeiten.
Ich bin ja auch ein FCP-Fanboy. Ich darf dir aber sagen, dass der Roundtrip mittels FCPXML eine Sache von 30 Sekunden ist. SLog3 kannst du in FCP sorglos schon im Inspektor mit Kamera-LUT SLog3 überziehen (Browser >alle Clips auswählen), ohne für Resolve was kaputtzumachen. Du kannst alle Pages vor Color getrost überspringen. Die Post, die dir Resolve Studio bietet, müsstest du in FCP durch viele Plugins teuer bezahlen, und die sind nicht so gut. Stichwort Tracker. Der ist gut und einfach. Und viele, viele Features, für die man eine lange Liste bräuchte. Allein der neue Color Warper ist ähnlich wie Cinema Grade, Verschieben von Farbe, Sättigung und Helligkeit direkt auf dem Bild.

Tip: wenn du mal Zeit hast, mach ein kleines Testprojekt in 8-bit (erlaubt die freie Version), schick's nach Resolve und importiere dort "Timeline von XML" (o.ä.). Alle Einstellungen werden automatisch übernommen. Dann siehst du, wie gut das gelöst ist.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




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Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Sa 09 Jan, 2021 12:26

Lowlight ist für mich umso wichtiger, früher musste ich Handstände machen, damit ich bei abendlichen Gesellschaften klar kam. Jetzt habe ich eher das Problem, dass mir die Qualität des Lichts nicht zusagt und das kann man mit geringen Aufwand fixen. Das ist im Vergleich zu vorher ein Luxusproblem. Meine S1 werde ich erst einmal behalten, in Sachen Dynamik und Optiken habe ich hier einfach tolle Optionen. Mal schauen, was Sony 2021 noch alles zu bieten hat. Eine Nachfolge der A7III mit 10 Bit wäre nice und würde den Rahmen nicht sprengen.
@Axel: Da der Lockdown mich praktisch seit 2020 aus dem Rennen geworfen hat, werde ich das einmal probieren. Cinema Grade habe ich seinerzeit teuer gekauft und es läuft (noch) nicht mit dem M1. Außerdem habe ich keinen guten Workflow in FCPX zur Einbindung des Colorcheckers von A-Rite, der in Cinema Grade ist einfach schlecht gelöst und ich will keinesfalls in das eigentlich obsolete Color Finale investieren. Resolve bietet da ja einen geeigneten Workflow, soweit ich weis.




Alex T
Beiträge: 100

Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Alex T » Sa 09 Jan, 2021 12:29

Mediamind hat geschrieben:
Sa 09 Jan, 2021 11:18
Überigens, der YTer hat ebenfalls die vorhandene Beleuchtung als Kunstlicht bezeichnet (der Stachel sitzt tief :-)
Sorry, ich hab mir das nicht ausgedacht :)
Stimmt schon, dass der Begriff "Kunstlicht" in der Branche nicht wirklich gut gewählt ist und aufs Glatteis führt. Warmlicht wäre m.E. passender mit der Unterscheidung, ob es sich um Profi-Equipment handelt oder nicht.
Ansonsten kann man auch Begriffe wie "Practicals", "vorhandene Lichtquellen", "Motivbeleuchtung", "Raum-, Gartenbeleuchtung" oder ähnliches verwenden...




roki100
Beiträge: 5782

Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von roki100 » Sa 09 Jan, 2021 12:41

Mediamind hat geschrieben:
Sa 09 Jan, 2021 11:49
Sehr schön...so muss es sein.... bei der Atmosphäre, Licht und all die schöne Menschen, würde das ganze mMn auch mit GH5en super aussehen. Eben anders, als wenn ein paar Bayer in Leder Latex Latzhosen tanzen und die Helene hin und her durch die Berge und Wälder hin zu ihren zukünftigen Ehemann wandert... ;)




Mediamind
Beiträge: 902

Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von Mediamind » Sa 09 Jan, 2021 12:58

Lieber Roki, das triggert meine Verbundenheit mit Bayern und den Menschen dort :-)
So eine richtig ländliche Hochzeit ist doch ein Highlight:

Ist übrigens mit einer Gh5 aufgenommen.




klusterdegenerierung
Beiträge: 19134

Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 09 Jan, 2021 12:59

Mediamind hat geschrieben:
Sa 09 Jan, 2021 11:49
Resolve ist ohne Frage ein gutes Programm. Ich scheue nur den Spagat zwischen verschiedenen NLE.
Wenn es nicht so viele Clips betrifft gibt es ja auch noch die Möglichkeit diese in Resolve zu entflickern und zu exportieren und dann hinterher in FCP gegen das originale auszutauschen.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




roki100
Beiträge: 5782

Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von roki100 » Sa 09 Jan, 2021 13:16

Mediamind hat geschrieben:
Sa 09 Jan, 2021 12:58
Lieber Roki, das triggert meine Verbundenheit mit Bayern und den Menschen dort :-)
So eine richtig ländliche Hochzeit ist doch ein Highlight:

Ist übrigens mit einer Gh5 aufgenommen.
haha... ;) Ja auch schön, nur eben anders.... ;)




pillepalle
Beiträge: 3212

Re: Sony A7S III erste Erfahrungen, Bugs, Problemlösungen,...

Beitrag von pillepalle » Sa 09 Jan, 2021 13:35

Alex T hat geschrieben:
Sa 09 Jan, 2021 12:29
Mediamind hat geschrieben:
Sa 09 Jan, 2021 11:18
Überigens, der YTer hat ebenfalls die vorhandene Beleuchtung als Kunstlicht bezeichnet (der Stachel sitzt tief :-)
Sorry, ich hab mir das nicht ausgedacht :)
Stimmt schon, dass der Begriff "Kunstlicht" in der Branche nicht wirklich gut gewählt ist und aufs Glatteis führt. Warmlicht wäre m.E. passender mit der Unterscheidung, ob es sich um Profi-Equipment handelt oder nicht.
Ansonsten kann man auch Begriffe wie "Practicals", "vorhandene Lichtquellen", "Motivbeleuchtung", "Raum-, Gartenbeleuchtung" oder ähnliches verwenden...
Korrekterweise hätte man tatsächlich flimmerfreies Licht sagen müssen, wenn man diese Eigenschaft meint. Denn es ist eben nicht mehr davon abhängig, ob es künstlich erzeugt wird (siehe HMI oder LED), oder ob es sich um Tageslicht handelt. Ist aber schon ein wenig Erbsenzählerei, denn normalerweise versteht man aus dem Zusammenhang, welche Eigenschaft des Lichts gemeint ist. Zumal eigentlich alle haushaltsüblichen Lichtquellen flackern ...außer vielleicht Kerzen, oder das Kaminfeuer :)

In der Fotografie ist übrigens Dauerlicht der Oberbegriff für alle Lichtarten (unabhängig von der Farbtemperatur), wenn man es z.B. von Blitzlicht unterscheiden möchte. Mit dem Begriff Kunstlicht war künstliches Licht gemeint (im Gegensatz zu Tageslicht, bzw. natürlichem Licht) und es bezieht sich meist auf Licht mit einer Farbtemperatur von 3200K (Wolfram) oder 3400K (Halogen), da künstliches Licht früher diese Farbtemperatur hatte. Kann aber eben in Zeiten von HMI und LED Leuchten (die ja auch künstlich sind) auch zu Verwirrung führen, wenn man nicht weiß, ob damit die Farbtemperatur, die Art der Beleuchtung (Dauer- oder Blitzlicht), oder die Natur des Lichts gemeint ist (künstlich oder natürlich). Auch Begriffe wie Heisslicht, sagen spätestens seit HMI Licht nichts über die Farbtemperatur aus.

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




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