Tonaufnahme und -gestaltung Forum



Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln



Fragen zur Tonaufzeichnung, Ausrüstung (Mikros etc.), aber auch zu gestalterischen Aspekten.
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freezer
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Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Do 05 Sep, 2019 20:59

Ich bin auf der Suche nach hilfreichen Meinungen zu folgenden Überlegungen:

Ausgangssituation
Ein Freund von mir, arbeitet seit kurzem an einer Doku über einen Musikverein - Vorproduktion halbfertig und Finanzierung noch in Schwebe, aber kommenden Montag ist bereits ein Orchesterkonzert aufzuzeichnen, aus dem dann Ausschnitte in der Doku verwendet werden sollen. Ursprünglich war die Hoffnung, dass der ORF sowieso eine Tonaufzeichnung durchführt und besagter Freund diese dann mitnutzen darf. Der enge Zeitplan ist auch nicht seine Schuld - das Projekt fiel ihm sehr kurzfristig in den Schoss.
Daraus ist leider nichts geworden und er hat sich nun an mich gewendet, ob wir trotzdem eine schöne Tonaufnahme irgendwie zustande bringen. Die Zeit bis Montag ist kurz und wir versuchen möglichst im Rahmen der vorhandenen Ausstattung zu bleiben, um Kosten zu sparen.
Eine technisch perfekte Aufnahme ist daher nicht nötig, sie muss nur gut genug sein, um sie im Rahmen der Doku einsetzen zu können.

Der Aufnahmeort
Ein großer Konzertsaal 38m lang, 16m breit und 11,5m hoch mit einer umlaufenden Galerie und einer zweiten Galerie am hinteren Ende des Saales. Hinter der Bühne steht eine riesige Orgel - fast über die gesamte Raumbreite. Der Saal fasst über 1.000 Personen. Das Orchester spielt Beethovens 9. Symphonie "Ode an die Freude" inklusive Männerchor.

Bild
Bild © www.mcg.at

Da - wo im Foto das Klavier steht - wird der Dirigent stehen, rundherum das Orchester und auf den oberen Stufen der Chor (zumindest ist das unsere Einschätzung - verlässliche Infos haben wir noch nicht).

Die Herausforderungen
Normalerweise würde zB der ORF über dem Orchester eine Seilabspannung vornehmen und dann eine Decca-Tree aufhängen plus eventuelle Stützmikrofone. Das können wir alles nicht, vor allem haben wir keine Möglichkeit direkt über den Musikern etwas abzuhängen. Eine XY, ORTF oder MS Aufnahme am Boden in der Raummitte geht auch nicht, die Mikrofonierung sollte wegen der Bildaufzeichnung und aus Rücksicht auf die Konzertbesucher möglichst unauffällig sein. Die große Saalbreite und Raumhöhe macht es auch nicht einfacher.

Der derzeitige Plan
Über den ersten Rängen in Höhe der Galerie werden auf einem 2m Auslegerarm links und rechts jeweils ein Rode NTG-3 (Superniere) auf das Orchester ausgerichtet. Mit jeweils 50m XLR in einen Tascam DR-70D.
Links und rechts vom Dirigenten kommen auf Mikrofonstative jeweils ein Rode Reporter (Kugel). Der Dirigent und sein Pult spielt sozusagen ein wenig Schalltrennkörper. Gehen ebenfalls in den Tascam.
Am hinteren Ende des Saales steht eine URSA Mini Pro für die Totale, deren eingebautes Stereomikrofon nutzen wir für den Raumklang (dafür reicht es allemal - wie ich aus Erfahrung weiß).
Insgesamt platzieren wir 5 weitere Kameras (2 mitten im Orchester), deren Ton wir eventuell reinmischen könnten - falls passend.

Die Frage
Haben wir in unseren Überlegungen einen Denkfehler und damit lässt sich keine halbwegs brauchbare räumliche Aufnahme machen?
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srone
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von srone » Do 05 Sep, 2019 21:17

ich würde von oben/ bühnenvorderkante, ein strauss-paket abhängen, also zwei nieren plus zwei kugeln, alle 4 kanäle seperat aufzeichnen, den rest über die ursula, als atmo, kommt dann hin...:-)

edit: im prinzip baust du ja dasselbe auf, aber handelst dir gewisse laufzeit unterschiede, sprich phasenprobleme damit ein, das wird es matschig machen...;-)

lg

srone
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handiro
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von handiro » Do 05 Sep, 2019 22:00

Ich würde mir das hier ausleihen und vor dem Dirigentenpult aufstellen:
https://schoeps.de/produkte/stereo/ster ... -64-u.html
Den Kameraton für den Hall...
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Doc Brown
Beiträge: 39

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Doc Brown » Fr 06 Sep, 2019 12:00

Die ORTF Anordnung kann man mit jedem Nieren Paar auf der Schiene selber einstellen.

Mach Dir eine Schablone aus Pappe o.ä., damit Du nicht vor Ort mit Geodreieck und Lineal fummeln musst: Ein Pappdreieck mit Hypothenuse 170mm (Kapselabstand), die Katheten sind 110°(Winkel zwischen den beiden Mikrofonen), mit "ORTF" und den Abmessungen beschriften und pack das in den Mikrofonkoffer.

Einziger Nachteil: es sind u.U. dann eben keine Schoeps Mikrofone. Zudem, Superlux stellt mit den S502 auch ein ORTF Mikrofon her.




K.-D. Schmidt
Beiträge: 701

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von K.-D. Schmidt » Fr 06 Sep, 2019 12:57

Bei 110° gibt es keine Katheten und Hypotenuse, sondern nur Schenkel und Basis.




ruessel
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von ruessel » Fr 06 Sep, 2019 13:17

Niere und Klassik.....beißt sich?
Gruss vom Ruessel

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Etwas für die Ohren: www.ohrwurmaudio.eu




Frank Glencairn
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 06 Sep, 2019 13:57

Wär das nicht was für Rüssels Kulgel-Flächen-Dingsbums?




pillepalle
Beiträge: 1099

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von pillepalle » Fr 06 Sep, 2019 14:29

Mikrofone sind eigentlich bei jeder Orchesteraufnahme im Bild, wenn man mal darauf achtet. Das Hauptmikrofon kann man auch abhängen und das hilft natürlich, aber die Stützmikrofone stehen in der Regel auf Stativen. Ein Dezentes Mikrofon mit Ständer in der Nähe des Dirigenten stört eigentlich wenig und wird auch häufig gemacht. Hier mal ein einfaches Beispiel zu dem Thema:

https://www.sounddirect.at/blog/2019032 ... -anfänger/

AB Aufnahmen mit Kugeln, oder der Decca Tree, sind in der Klassik gängiger als Hauptmikrofon als z.B. Äquivalenzsysteme. In eurem Fall ist es glaube ich egal, weil ihr ja keine reine Musikaufnahme machen wollt. Ich würde mich bei ORTF als Hauptmikrofon auch nicht stur an die 110° Mikrofonwinkel halten, sondern ihn auf die breite des Orchestera anpassen. Das ist in der Regel einfacher als den Abstand zum Orchester zu ändern. Ggf. würde ich mir auch Mikrofone leihen, wenn ich sie nicht selber zur Verfügung hätte.



VG




freezer
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Fr 06 Sep, 2019 16:46

srone hat geschrieben:
Do 05 Sep, 2019 21:17
ich würde von oben/ bühnenvorderkante, ein strauss-paket abhängen, also zwei nieren plus zwei kugeln, alle 4 kanäle seperat aufzeichnen, den rest über die ursula, als atmo, kommt dann hin...:-)

edit: im prinzip baust du ja dasselbe auf, aber handelst dir gewisse laufzeit unterschiede, sprich phasenprobleme damit ein, das wird es matschig machen...;-)
Hmm, ich würde meinen Leica-Lasermesser mitnehmen und die Distanzen der Mikros genau ausmessen und notieren. Dann könnte ich doch die gröbsten Laufzeitunterschiede in der Post per Delay ausgleichen, oder denke ich da falsch?

Von oben was abhängen geht mit unseren Mitteln leider gar nicht - da sind 16m zu überbrücken, bei einer Raumhöhe von 11,5m. Bei anderen Konzerten werden dort eh Traversen gehängt, aber die Möglichkeit haben wir leider diesmal nicht.
handiro hat geschrieben:
Do 05 Sep, 2019 22:00
Ich würde mir das hier ausleihen und vor dem Dirigentenpult aufstellen:
https://schoeps.de/produkte/stereo/ster ... -64-u.html
Zusätzlich leihen ist vorläufig leider nicht drin, aber wäre zweifelsohne eine gute Wahl.
Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 06 Sep, 2019 13:57
Wär das nicht was für Rüssels Kulgel-Flächen-Dingsbums?
Ja, wäre es - wenn genügend Vorbereitungszeit bliebe.
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srone
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von srone » Fr 06 Sep, 2019 16:51

freezer hat geschrieben:
Fr 06 Sep, 2019 16:46
srone hat geschrieben:
Do 05 Sep, 2019 21:17
ich würde von oben/ bühnenvorderkante, ein strauss-paket abhängen, also zwei nieren plus zwei kugeln, alle 4 kanäle seperat aufzeichnen, den rest über die ursula, als atmo, kommt dann hin...:-)

edit: im prinzip baust du ja dasselbe auf, aber handelst dir gewisse laufzeit unterschiede, sprich phasenprobleme damit ein, das wird es matschig machen...;-)
Hmm, ich würde meinen Leica-Lasermesser mitnehmen und die Distanzen der Mikros genau ausmessen und notieren. Dann könnte ich doch die gröbsten Laufzeitunterschiede in der Post per Delay ausgleichen, oder denke ich da falsch?

Von oben was abhängen geht mit unseren Mitteln leider gar nicht - da sind 16m zu überbrücken, bei einer Raumhöhe von 11,5m. Bei anderen Konzerten werden dort eh Traversen gehängt, aber die Möglichkeit haben wir leider diesmal nicht.
ja, da denkst du falsch, denke zb mal an raumreflektionen, das lässt sich kaum via delay kompensieren.

ich dachte da auch eher an ein quergespanntes drahtseil von welchem dann die mikros abgehängt werden, sowas könnte man sich sicher beim stadttheater leihen, nur mal so als idee.

lg

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ruessel
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von ruessel » Fr 06 Sep, 2019 16:56

Wär das nicht was für Rüssels Kulgel-Flächen-Dingsbums?
Ich bin von Kugelflächenaufnahmen bei Klassik mehr als begeistert. Wenig Aufwand, hervorragende Ergebnisse. siehe: viewtopic.php?f=68&t=114237&p=709154&hi ... on#p709154



Kugelfläche direkt via XLR (48V) in die Canon HDV Kamera - ohne Nachbearbeitung. War so gut, der Veranstalter produzierte vom Kameraton gleich CDs.
Gruss vom Ruessel

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Auf Achse
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Auf Achse » Fr 06 Sep, 2019 17:50

Willst nicht einen Kugel - Mikrofonverleih aufmachen Rüssel? Ich glaub die Kundschaft würd dir die Tür einrennen!

Auf Achse




freezer
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Fr 06 Sep, 2019 20:07

Ich habe nochmals nachgedacht und werde handiros Vorschlag mit der ORTF Aufnahme vor dem Dirgientenpult umsetzen. Daher habe ich jetzt spontan selbst noch investiert und mir ein zweites Rode NT-2A (ist in der Charakteristik umschaltbar) geholt. Damit lässt sich zumindest nun eine saubere Stereoaufnahme machen.

Sollten die Stützmikros links rechts nun die Rode NTG3 Supernieren bleiben, oder besser die Rode Reporter Kugeln dafür verwenden?
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pillepalle
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von pillepalle » Fr 06 Sep, 2019 20:23

Was möchtest Du denn mit den beiden Mikros von außen stützen? Die Rode Reporter Mikros sind dynamische Mikros die sehr unempfindlich sind und sehr nahe an der Schallquelle stehen müssten.

VG




srone
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von srone » Fr 06 Sep, 2019 20:43

freezer hat geschrieben:
Fr 06 Sep, 2019 20:07
Ich habe nochmals nachgedacht und werde handiros Vorschlag mit der ORTF Aufnahme vor dem Dirgientenpult umsetzen. Daher habe ich jetzt spontan selbst noch investiert und mir ein zweites Rode NT-2A (ist in der Charakteristik umschaltbar) geholt. Damit lässt sich zumindest nun eine saubere Stereoaufnahme machen.

Sollten die Stützmikros links rechts nun die Rode NTG3 Supernieren bleiben, oder besser die Rode Reporter Kugeln dafür verwenden?
dann pack die kugeln unter das ortf, ich denke du hast strauss-paket, nicht gegoogelt und es sagt dir nichts, das ortf macht den direktschall, die kugeln geben dir die möglicht den raum einzubeziehen, bei einer 4-spur aufnahme - eben unabhängig vom direktschall, somit lässt sich recht einfach eine stimmige mischung im raum erzielen, damit ist selbst die ursula obsolet...;-)

lg

srone
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freezer
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Fr 06 Sep, 2019 21:13

srone hat geschrieben:
Fr 06 Sep, 2019 20:43

dann pack die kugeln unter das ortf, ich denke du hast strauss-paket, nicht gegoogelt und es sagt dir nichts, das ortf macht den direktschall, die kugeln geben dir die möglicht den raum einzubeziehen, bei einer 4-spur aufnahme - eben unabhängig vom direktschall, somit lässt sich recht einfach eine stimmige mischung im raum erzielen, damit ist selbst die ursula obsolet...;-)
Hmm, laut Sengpiel ist das Straus-Paket nicht empfehlenswert:
http://www.sengpielaudio.com/DasStraus-Paket.pdf
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handiro
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von handiro » Sa 07 Sep, 2019 14:01

Ich denke ORTF vor Dirigent wird genügen, es soll ja keine CD davon produziert werden. Allerdings sind Rhode einfach nicht so dolle, deswegen Schoeps. Ich weiss auch nicht warum aber diese Firma schafft es immer wieder mich zu überraschen, auch im Vergleich zu Neumann. Und ich habe aus der KM Serie sowohl ein Kugelpaar als auch Niere....Stützmikros würde ich weglassen.
Vorne die zwei und den Kameraton als Raumhall, basta. Die Ansage, sie könnten auch weiter auseinander stehen ist auch ok.
Laufzeitberechnungen, Laser, Winkelmessungen etc= over liquid wie Gisela in den Filserbriefen zu sagen pflegte :-)
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freezer
Beiträge: 1675

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Sa 07 Sep, 2019 18:15

handiro hat geschrieben:
Sa 07 Sep, 2019 14:01
Ich denke ORTF vor Dirigent wird genügen, es soll ja keine CD davon produziert werden. Allerdings sind Rhode einfach nicht so dolle, deswegen Schoeps. Ich weiss auch nicht warum aber diese Firma schafft es immer wieder mich zu überraschen, auch im Vergleich zu Neumann.
Ja, Schoeps würde ich kaufen, wenn solche Aufträge häufiger wären, aber ansonsten bin ich mit den Rode sehr zufrieden. Das NT2A hat einen tollen Klang, ebenso das NTG3.

Auf jeden Fall danke ich euch für die zahlreichen, hilfreichen Anregungen.
Falls Interesse besteht, poste ich am Montag ein paar Bilder vom Aufbau und der Probe.
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Auf Achse
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Auf Achse » Sa 07 Sep, 2019 19:05

Ja, bitte um Fotos, danke!!

Grüße und gutes Gelingen,
Auf Achse




speven stielberg
Beiträge: 302

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von speven stielberg » So 08 Sep, 2019 09:35

Ich frag mich gerade wie man sowas aussteuert ... ? Denn Klassik hat ja nen wahnsinns Dynamik-Umfang. Und soweit ich mich erinnere, kommt bei der 9. der lauteste Teil so ziemlich am Schluss.
Kannst Du denn schon bei den Proben dabei sein?




freezer
Beiträge: 1675

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » So 08 Sep, 2019 11:11

Ja, die Probe ist von 11 bis 14 Uhr.
Du darfst ja nicht vergessen, die Mikrofone stehen ja nicht ganz knapp vor einem Instrument, sondern mit ein paar Metern Abstand zum Orchester. Und das ist ein Konzertsaal mit einem niedrigen Raumgrundpegel (keine Fremdgeräusche von der Straße, Klimaanlage etc).
Sprich ich kann genügend Reserve nach oben beim Pegeln lassen.
Die NT2A selbst schaffen einen maximalen Schalldruckpegel von 147dB.
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Asjaman
Beiträge: 163

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Asjaman » So 08 Sep, 2019 12:03

"ein Orchesterkonzert aufzuzeichnen, aus dem dann Ausschnitte in der Doku verwendet werden sollen."

Unter Umständen lohnt es sich, beim Orchester anzufragen ob es vom aufzunehmenden Stück schon eine frühere amtliche Audio-Aufnahme gibt. Wenn im fertigen Film eh nur ein kurzer Ausschnitt gefragt ist, würde ich die Bilder hierzu mit dem Audio der CD bzw. vom Mitschnitt synchronisieren.

Wenn das wirklich gut klingen soll, wäre ein eigener Audio-Mitschnitt sehr aufwendig. Hängt auch sehr vom Werk und dem Abschnitt ab, der dann letztendlich benutzt wird.

Auf jeden Fall aber ist die vorgeschlagene Lösung mit dem Stereo-Mikro vor dem Pult eine gute "Notlösung". Ein möglichst hohes Stativ verwenden (was manchen Musikern wiederum nicht gefallen wird, da ein Stativ die Sicht auf den Dirigenten einschränkt. Bei reinen Audio-Produktionen steht so ein hohes Stativ oftmals hinter dem Dirigenten)




freezer
Beiträge: 1675

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Di 10 Sep, 2019 02:08

So, es war ein langer Tag - begonnen haben wir um 9:30 mit dem Einladen (vorher Kind in den Kindergarten gebracht - erster Tag nach Sommerpause):
1x URSA Mini 4.6k + Stativ und Zubehör
1x URSA Mini Pro + Stativ und Zubehör
1x Pocket 4k + Stativ und Zubehör
1x Canon XF305 + Stativ und Zubehör
2x Sony PDW F-800 + Stative und Zubehör
1x Sony RX0
1x Bodenstativ
1x Teradek Bolt 500
1x Shogun Inferno

2x Rode NT2A
2x Rode NTG3
1x Tascam DR70-D
1x Anker Akkupack (als Stromquelle für den Tascam)
3x 10m XLR-Kabel
2x 50m XLR-Kabeltrommel
2x Mikrofonstativ
1x Manfrotto Master Lichstativ
1x Gaffertape

Gripkiste mit vielen Superclamps, Magicarms, Bolzen, Klemmen, Doppel-Gelenkarm, etc
Pelicase mit mobilem Schnittplatz

Lichtsets für Interviews (Cineflex LED mit Softbox und Dedeolight DLD7D)
Tonsets für Interviews + Kopfhörer

Ankunft am Drehort gegen 10 Uhr - erste positive Überraschung: Ein Lastenlift den wir auch benützen dürfen und unsere Ansprechpartnerin kommt mit einem großen Transportschiebewagen, so dass wir nicht alles schleppen müssen. Weniger gut: Es gibt nicht viele Aufstellmöglichkeiten für unsere Kameras und Mikrofone - fast alle über 1.000 Plätze sind verkauft und dürfen Besucher nicht stören, keine Fluchtwege versperren, niemanden behindern - aber sollen gute Bilder machen - ich denke viele hier kennen diesen tollen Spagat.

Wir müssen rasch aufbauen, denn die Proben beginnen um 11 Uhr und unsere Befürchtungen bestätigen sich - während der Proben müssen wir leise sein, aufgrund des laut knarzenden Parketts ist an einen fortlaufenden Aufbau ab Start der Proben nicht zu denken. Während ich mit einem Assi die ORTF-Mikrofonierung aufbaue (auf Stativ in 2,7m Höhe, links vom Pult der Dirigentin), machen sich die anderen bereit um die Proben mitzufilmen.
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Am Ende des Saales in 32m Entfernung baue ich die URSA Mini 4.6k für die Totale auf.
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Als ich mich vergewissern will, ob die Pegel am Tascam passen, handle ich mir prompt eine Rüge von der Dirigentin vor dem gesamten Orchester ein, weil sie sich durch die Parkettgeräusche und meine Bewegungen hinter ihr in der Konzentration gestört fühlt. Verständlich.
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Wir filmen nun die Proben mit. Gleichzeitig bauen wir im Foyer eine Kamera und Licht für zwei Interviews auf. Leider einmal umsonst, denn die Dirigentin muss nach der zeitlich etwas überzogenen Probe zum nächsten Termin und steht uns erst um 18 Uhr für das Interview zur Verfügung. Da der ORF auch einen tagesaktuellen Kurzbeitrag machen will, müssen wir jedes Interview doppelt durchführen, einmal mit der URSA Mini Pro für die Doku und einmal mit dem Redakteur und der Sony PDW-800 für den Kurzbeitrag. Nicht hinterfragen - ist so ;-)

Nach den Interviews wird weiter aufgebaut - wir hängen nun auch die NTG3s seitlich auf Höhe der Logen auf und verlegen die Kabel runter zum Tascam.
Glücklicherweise lässt sich auf der zweiten Galerie die Pocket auf Doppel-Gelenkarm nach vorne abhängen (hier erweist sich die Versteuerung via App und Bluetooth als sehr praktisch). Dahinter kommt die Canon XF305 um mit ihrem 18x Zoom ein paar Nahe des Orchesters von oben einzufangen. Die Pocket macht mit einer 12mm Brennweite eine weitwinkelige Übersicht.

Eine Sony filmt links vorne auf die Dirigentin, eine weitere Sony steht am linken Saalrand und die kleine RX0 macht vom rechten Orchesterrand aus einen Überblick.

Ich checke die Tonaufnahmen von der Probe - die klingen viel besser als wir erwartet hatten - der Saal trägt mit seiner Spitzenakkustik seinen Teil dazu bei und das Orchester ist gut in Form, die Dirigentin Spitzenklasse (sie ist Chefdirigentin der Oper Graz, nächstes Jahr debütiert sie an der Berliner Staatsoper).

Wir bauen wieder für das Interview mit der Dirigentin auf. Pünktlich um 18 Uhr ist sie da und gibt zweimal ihr Interview.
Anschließend müssen wir die Pocket und die Sonys wieder abbauen - denn um 18:30 findet am Hauptplatz ein Flashmob mit dem Orchester statt.

Wir strömen mit den über 100 Musikern zurück zum Konzertsaal - letzte Vorbereitungen - um 19:30 startet das Konzert. Ich muss ein paar Gäste beruhigen, die befürchten von den Kameras gestört zu werden, einer Dame - die sich über die aufgestellten Mikrofone ärgert, muss ich erklären, dass wir leider ohne diesen einfach keinen Ton aufzeichnen können.
Pause ist nach den ersten zwei Stücken - danach kommt Beethovens Symphonie Nr. 9 - der für uns der wichtigste Teil des Abends.
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Obwohl ich die Symphonie Nr. 9 gut kenne, ist es nicht immer einfach, die richtigen Instrumente bzw. deren Spieler zu erwischen.

Gegen 22:00 ist das Konzert zu Ende, langer, tosender Applaus, die Hauptprotagonisten werden dreimal auf die Bühne gebeten - der Saal tobt.
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Für uns beginnt das Abbauen, aber auch noch weitere Interviews müssen gemacht werden.
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Um 23:45 ist alles in den Autos, um 00:15 steht die Ausrüstung wieder bei mir verstaut. Nun sind noch unzählige Akkus anzuhängen, Taschen und Koffer checken und gegebenenfalls Teile umräumen, Aufnahmen herunterspeichern und sichern.

2:00 Uhr - Beitrag hier fertiggestellt. Nun ein bisschen schlafen.
Um 8:15 Uhr geht es auf zum nächsten Dreh.
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suchor
Beiträge: 145

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von suchor » Di 10 Sep, 2019 06:55

Puh, harter Tag :)
Da freue ich mich schon mal wenn wir Ausschnitte sehen dürfen !
Danke fürs teilhaben dürfen.
LG Stefan




domain
Beiträge: 10930

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von domain » Di 10 Sep, 2019 07:17

Guten Morgen Robert, hoffentlich genug neue Kräfte für heute getankt und danke für die ausführliche Berichterstattung.
Bist ja ganz schön beschäftigt, Kompliment.
Ist mir noch nie aufgefallen, dass der Boden im Stephaniensaal knarzt. Bei einem Ball ist das allerdings wurscht.
Wieviele Helfer hattest du bei dem Dreh eigentlich?




Mediamind
Beiträge: 400

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Mediamind » Di 10 Sep, 2019 08:58

Ein schöner Batzen Arbeit. Das sind Aufträge, die ich selbst als total spannend empfinde. Ich habe im letzten Jahr mit noch kleineren Mitteln ein Symphonieorchester mit Schulchören aufnehmen dürfen. Was mich damals in den Irrsinn getrieben hat, war die unterschiedliche Charakteristik der verwendeten Kameras. Deine Ausstattung ist ebenfalls recht inhomogen. Wie schätzt Du die Probleme des Matching ein?
Das Publikum ist immer wieder für Überraschungen gut. Neben Beschwerden über störende Ausrüstungsgegenstände hatte ich ein sich wiederholendes Störgeräusch auf den Aufnahmen. Ich habe verzweifelt die Ursache gesucht, es klang nach einem Defekt. Bis mir klar wurde, dass ein Kind Turnschuhe mit Klettverschluss auf und zu machte und das über Minuten im Rhythmus zur Musik war ich am Rande des Wahnsinns.
Wäre schön, wenn Du eine Rückmeldung zum fertigen Produkt geben könntest, ich bin gespannt.




Auf Achse
Beiträge: 3671

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Auf Achse » Di 10 Sep, 2019 09:31

Schon reichlich schräg wenn sich Leute wegen der Mikros aufregen! Aber das sind wohl genau DIE die sich eh prinzipiell immer wegen irgendwas aufregen müssen. Sonst könnt ja sein daß sie nicht beachtet werden :-)

Wahnsinns Job, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, sogar deine Equipmentliste hast du hier veröffentlicht! Hoffentlich tauchen nicht irgendwo noch versteckte Überraschungen auf.

Bitte um links usw. wenns davon irgendwo was zu sehen gibt!

Viel Spaß und Erfolg in der Post,
Auf Achse




handiro
Beiträge: 3115

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von handiro » Di 10 Sep, 2019 22:05

Freut mich, dass es gut geklappt hat. Manchmal ist weniger eben mehr ;-) Trotzdem war Euer Aufwand enorm! Jedes Interview twice einmal BM und einmal Sony bitte....schon oberschräg IMHO. Ich hoffe, es schlägt sich angenehm auf dem Konto nieder!
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freezer
Beiträge: 1675

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Do 12 Sep, 2019 15:23

speven stielberg hat geschrieben:
So 08 Sep, 2019 09:35
Ich frag mich gerade wie man sowas aussteuert ... ? Denn Klassik hat ja nen wahnsinns Dynamik-Umfang. Und soweit ich mich erinnere, kommt bei der 9. der lauteste Teil so ziemlich am Schluss.
Kannst Du denn schon bei den Proben dabei sein?
Ich habe mir die Aufnahmen nun genauer angehört (und in iZotope RX Advanced per Spektralanzeige angesehen).
Wenn ich das lauteste Stück hernehme und auf -1,5dB normalisiere, dann liegt der lauteste Pegel logischweise bei -1,5dB und der leiseste Pegel - also Saalatmo an einer Stelle fast ohne Zuschauergeräuschen - bei rund -120dB.
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Blackbox
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von Blackbox » Do 12 Sep, 2019 17:46

Das ist seltsam.
118dB DR liegen doch weit über der möglichen Dynamic des 70D (>92dB SNR) bzw. der gesamten Aufnahmekette.
Da sollten doch eigenltich eher knapp 90dB zwischen peak und noisefloor möglich sein.




freezer
Beiträge: 1675

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Do 12 Sep, 2019 19:24

Blackbox hat geschrieben:
Do 12 Sep, 2019 17:46
Das ist seltsam.
118dB DR liegen doch weit über der möglichen Dynamic des 70D (>92dB SNR) bzw. der gesamten Aufnahmekette.
Da sollten doch eigenltich eher knapp 90dB zwischen peak und noisefloor möglich sein.
Sorry, da hast Du recht - ich hatte zuerst an einer leisen Stelle geschaut, die nicht im normalisierten Bereich lag.
Habs nochmals gecheckt:

Das Rauschen ist ja nicht gleichmäßig über alle Frequenzen verteilt - je nach Frequenz:
-110dB bis -112dB zwischen 10kHz und 24kHz
-105dB bis -108dB zwischen 4kHz und 7kHz
-96dB bis -100dB zwischen 700Hz und 3kHz
darunter steigt es immer mehr an - sieht aber eher wie die Saalatmo aus.
Spektrum_Normalisiert_DR70D.png
Der extreme Peak bei 20kHz ist ein sich alle 26 Sekunden für 7 Sekunden wiederholender Impuls von irgendeinem technischen Gerät.
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freezer
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Fr 20 Sep, 2019 14:32

So, da das Orchester einen Konzertauszug für einen TV-Auftritt zum Herzeigen brauchte, habe ich eine Mischung angefertigt und an zwei der Totalen angelegt.
Ode an die Freude:

Übersichtstotale (PCC4k)
https://we.tl/t-wqsNulQN6I

Totale (UM46k)
https://we.tl/t-P8E0PBYwwQ
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freezer
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Fr 20 Sep, 2019 14:41

handiro hat geschrieben:
Sa 07 Sep, 2019 14:01
Ich denke ORTF vor Dirigent wird genügen, es soll ja keine CD davon produziert werden. Allerdings sind Rhode einfach nicht so dolle, deswegen Schoeps. Ich weiss auch nicht warum aber diese Firma schafft es immer wieder mich zu überraschen, auch im Vergleich zu Neumann. Und ich habe aus der KM Serie sowohl ein Kugelpaar als auch Niere....Stützmikros würde ich weglassen.
Vorne die zwei und den Kameraton als Raumhall, basta. Die Ansage, sie könnten auch weiter auseinander stehen ist auch ok.
Laufzeitberechnungen, Laser, Winkelmessungen etc= over liquid wie Gisela in den Filserbriefen zu sagen pflegte :-)
Ich war übrigens froh, dass ich den Laserentfernungsmesser mit hatte. Damit konnte ich die Distanzen der Kameras genau bestimmen und den zeitlichen Versatz beim Tonanlegen perfekt korrigieren.
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rabe131
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Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von rabe131 » Fr 20 Sep, 2019 15:32

... ich hätte den Gesangssolisten auch ein eigenes Mikro spendiert und mir insgesamt etwas weniger "Raum" gewünscht,
falls da etwas dazugemischt ist.




freezer
Beiträge: 1675

Re: Orchestertonaufnahme mit einfachen Mitteln

Beitrag von freezer » Fr 20 Sep, 2019 16:37

rabe131 hat geschrieben:
Fr 20 Sep, 2019 15:32
... ich hätte den Gesangssolisten auch ein eigenes Mikro spendiert und mir insgesamt etwas weniger "Raum" gewünscht,
falls da etwas dazugemischt ist.
Das war leider nicht möglich, die sind nämlich während des gesamten Konzerts immer wieder woanders platziert gewesen.

Im Mix habe ich die Stereobasis um 21% verbreitert - denkst Du, es war zuviel? Reverb habe ich keinen hinzugefügt - der Raum ist einfach so eine Akustik.
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