rabe131
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Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von rabe131 » Sa 15 Sep, 2018 10:50

... finde halt die Lösung mit Hirose-Stecker und z. B. NP-1 Akku oder V-Mount elegant und sicher.

Für die Sony L Mount Lösung braucht man auch den Halter und die Akkus, kostet auch - und der
Recorder kann nicht mehr flach abgelegt werde, weil die Akkus überstehen.

Beim USB C und Anker ist der USB C die Schwachstelle. Vielleicht war das bei mir so, aber manchmal
wurde nur eine USB Einspeisung (von den doppelten am Anker) erkannt, und das Gerät ging kurz
in den Spar-Modus. Ob es in diesem Fall auch das volle Backup durch die Batterien im Halter gibt, müsste
ich noch einmal schauen, glaube aber nicht. Bei einer Konzertaufnahme etwas fatal...




TomStg
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Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von TomStg » Sa 15 Sep, 2018 12:46

rabe131 hat geschrieben:
Sa 15 Sep, 2018 10:50
... finde halt die Lösung mit Hirose-Stecker und z. B. NP-1 Akku oder V-Mount elegant und sicher.

Für die Sony L Mount Lösung braucht man auch den Halter und die Akkus, kostet auch - und der
Recorder kann nicht mehr flach abgelegt werde, weil die Akkus überstehen.
V-Mount sicher keine elegante Lösung, sondern die sperrigste und unhandlichste, die man wählen kann.
L-Mount Akkus sind eine der Standardbauarten für Akkus, hat ziemlich jeder in Gebrauch. Mit 2x NP-F550 liegt das Teil auch völlig flach - wobei dies kein wirklich wesentliches Kriterium ist. Außerdem kann mit dieser Akku-Lösung auch im laufenden Betrieb einer der zwei Akkus gewechselt werden.




rabe131
Beiträge: 250

Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von rabe131 » Sa 15 Sep, 2018 13:08

... jeder wie er meint, wa ja nur ein Hinweis, dass es andere Lösungen gibt.

An erster Stelle steht auch geschrieben NP1 Akku und nicht V Mount. Die entsprechen
gewichtsmäßig ungefähr zwei dicken Sony Akkus. Das Wechseln während des Betriebes
ist wirklich ein Vorteil. Aber sind die auch gut im Halter gesichert? Die Anschaffung des Sony-Halters
ist eine andere Sache, um fast den gleichen Preis bekommt man den Hirose-Adapter,
das war mein Argument.




TomWI
Beiträge: 218

Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von TomWI » Sa 15 Sep, 2018 13:53

rabe131 hat geschrieben:
Sa 15 Sep, 2018 10:50
Beim USB C und Anker ist der USB C die Schwachstelle. Vielleicht war das bei mir so, aber manchmal
wurde nur eine USB Einspeisung (von den doppelten am Anker) erkannt, und das Gerät ging kurz
in den Spar-Modus.
Dann hast Du eine ungeeignete Anker Powerbank genutzt. Von SoundDevices wird genau eine empfohlen, die "Anker PowerCore+ 20100 USB-C", siehe auch hier https://www.sounddevices.com/tech-notes ... ng-options

Diese Powerbank hat neben zwei USB-A genau einen USB-C Anschluss für den MixPre.




Valentino
Beiträge: 4595

Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von Valentino » So 30 Sep, 2018 00:17

TomStg hat geschrieben:
Fr 14 Sep, 2018 19:32
Ein Anschluss an V-Mount macht nur Sinn, wenn man wirklich tagelang netzunabhängig für alle Kanäle Phantomspannung braucht. Kommt so gut wie nie vor.
Beim Ton sind die V-Mount Akkus auch eher selten anzutreffen, hier sind meist noch die guten alten NP-Akkus in Betrieb und das Kabel, so wie Funkstrecken werden einfach seit Ewigkeiten mit Hirose Steckern mit Strom versorgt.
Entsprechende NP-zu-Hirose Verteiler hat jeder Ton-Assistent sich mal löten lassen.

Die ganzen Mischer-Taschen sind dafür auch schon ausgelegt, die Handgriffe für einen Akkutausch sind seit Jahren verinnerlicht, also warum zu Sony oder V-Mount wechseln. Letztere passen nur schlecht in die Taschen und lassen sich nicht so einfach wie die älteren NP-Akkus mit einer Hand wechseln. Dazu gibt es von den NP-Akkus auch schon seit Jahren entsprechende Lithium-Varianten mit knapp 70Wh.

Habe mit dem MixPre6 recht viel 4-Kanal-Ambisonic aufgezeichnet und war mit der Anker-USB-C Lösung nicht wirklich zufrieden. die 4xAA Batterien sind auch eher eine bessere USV bei den 4x48V Phantom. Dann doch besser gleich den Sony und USB-C als Backup. Bei hektischen EB-Alltag würde ich tunlichst die Finger von USB-C lassen. Weder Kabel/Stecker noch die Art der Verbindung und die Komplexität, wann eine höhere Spannung anliegt, sind in meinen Augen unnötige Fehlerquellen.
Dazu noch die Unart das man erst auf die Anker-Powerbank klicken muss, damit Strom anliegt. Dies verdeutlicht glaub recht gut wie "gebastelt" diese USB-Lösung ist. Eigentlich ist diese Idee der Stromversorgung auch eher für den Betrieb der MixPre-Serie an einem PC/MAC gedacht.
Es hat einfach seinen Sinn warum Hirose sich vor Jahrzehnten zum weltweiten Standard bei mobiler Tonaufzeichnung durchgesetzt hat.
Die Lösung mit dem Sony Akku ist auch nicht schlecht, hier sollten es aber keine China-Böller von Ebay sein und wenn es mal Kalt wird kann man nicht so schnell auf die guten "alten" NiMH-Akkus wechseln. Bei dem NP-System geht das.




Vollmeise
Beiträge: 1

Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von Vollmeise » Sa 12 Jan, 2019 17:11

Hallo zusammen!

zwar nicht speziell die Energieversorgung eines MixPre betreffend, aber allgemein gültig für die energiehungrige Arbeit im Feld:

Zwar können die erwähnten Akkulösungen von Anker, Sony etc genügend Energie für den Einsatz eines langen Arbeitstages abgeben, das Wiederaufladen dauert aber oft unerträglich lang. Selbst im Schnellademodus braucht der "Anker" rund fünf Stunden, regulär (über USB mit 2,1A Ladestrom) eher 8-10 Stunden.

Falls man dann am Ende eines Arbeitstages vergisst oder einfach nicht die Möglichkeit hat, über Nacht zu laden, hat man am nächsten Morgen ein Energieproblem.

Deshalb nutze ich ausschliesslich 18V-Systemakkus, wie sie von Werkzeugherstellern fürs (Bau)Handwerk angeboten werden. Für diese Akkus (für Akkuschrauber/-sägen/-winkelschleifer/-lampen etc) gibt es mittlerweise USB-Adapter, die den Akku in eine Powerbank verwandeln (mit zwei gleichzeitig nutzbaren 5V/2A Ausgängen).

Grosser Vorteil ist, dass sich diese "Werkzeugakkus" super schnell laden lassen und extrem robust sind. Der 18V/3Ah (54Wh) Akku ist in 22, der 18V/5Ah (90Wh) in 45, der 18V/6Ah (108Wh) in 55 Minuten voll aufgeladen.

Der Trick dieser Schnelladetechnik ist, dass während des Ladens ein Kühlluftstrom vom Ladegerät durch das Innere des Akkus geblasen wird und einer Erwärmung der Akkuzellen aufgrund der hohen Ladeströme entgegenwirkt.

So kann man selbst morgens beim Kaffee noch fix seine Akkus nachladen, falls abends vergessen :)




Valentino
Beiträge: 4595

Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von Valentino » Mo 14 Jan, 2019 23:27

Ja der Tip mit den Werkzeugakkus habe ich hier schon mehrmals gelesen.
Leider bringt das nichts, wenn man nur 2x5Volt mit 2 Ampere hat und dann halt eben ein MixPre6 betreiben will.
Deswegen auch diese spezielle Powerbank Empfehlung von Sound Devieces, da diese Rekorder sich die QickCharge bzw. Stromversorgung über die USB-C Technologie mit den höheren Spannungen zu nutze machen. Dazu ist der Formfaktor dieser Akkus nicht wirklich für den Betrieb von Feldmischern geeignet.

Wenn man diese Anker Powerbank dazu auch mit einem entsprechenden QC-3 USB-Ladegerät auflädt, dauert das auch keine 5h.

Für Hobbyisten sind die Werkzeugakkus bestimmt eine nette Bastellei, aber schon wer etwas ambitionierter unterwegs sein will greif zu NP, V-Mount oder den großen NP-F Akkus mit D-Tap von SWIT. Das kosten zweit Stück mit Ladegerät echt nicht die Welt.

Mal vergessen Akkus zu laden sollte mit einfachem Abkleben bzw. markieren und entsprechendem Check auch nicht mehr passieren.




Auf Achse
Beiträge: 3189

Re: Sound Devices MixPre-3/6: Audio-Recorder, Mixer und USB-Interface in einem // NAB 2017

Beitrag von Auf Achse » Di 15 Jan, 2019 09:25

Powerbanks sind zugegebenermaßen eine praktische Stromquelle. Aber daß sie durch mehrmalige Spannungswandlung extrem ineffizient sind und darüber hinaus mit den darauf angegebenen Leistungen nicht übereinstimmen dürfte nur wenig bekannt sein.



Dieses Video verbreitet zwar eine ziemlich negative Stimmung, aber die Aussage über die Funktionsweise ist korrekt.


Ab ca. TC 4:00









...........................





Ich denke für diverse mobile Ladeanwendungen sind günstige V-Mount Akkus mit eine Baseplate die diverse Spannugen bereitstellt die sinnvollere Wahl.

Für meine eigenen Anwendungen hab ich eine Lösung gefunden um die Powerbanks zu umgehen und nur die schon vorhandenen Akkus zu nutzen. Das erspart mir einerseits den Kauf dieses Dings und andererseits muß ich weniger zusätzliches Gerümpel mitschleppen. Und kann per Kameraakku trotzdem alles laden, von der GoPro bis zum Handy.

viewtopic.php?f=64&t=140346&p=935393#p935393

Grüße,
Auf Achse




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