funkytown
Beiträge: 791

Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von funkytown » So 13 Sep, 2020 15:07

Finde das Objektiv sehr interessant an der Pocket. Hat jemand schon Erfahrung damit?




Konsument
Beiträge: 170

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Konsument » So 13 Sep, 2020 15:24




Jörg
Beiträge: 8795

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Jörg » So 13 Sep, 2020 15:27

cantsin schreibt sich die Finger wund, über die BM und unkorrigierte Objektive.
Distortion unkorrigiert 3,41 % Barrel !!
das willst du nicht sehen im Ergebnis.




Darth Schneider
Beiträge: 6938

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Darth Schneider » So 13 Sep, 2020 15:34

Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert, Z.b. das günstige Meike 16mm scheint da besser abzuschneiden, und somit besser zu den Pockets passen oder liege ich da falsch ?
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




Jörg
Beiträge: 8795

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Jörg » So 13 Sep, 2020 15:37

Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert
weil das an den meisten cams keine Rolle spielt, die ihrerseits korrigieren.
Macht die BM imho nicht.




roki100
Beiträge: 6288

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von roki100 » So 13 Sep, 2020 15:41

In Wirklichkeit sind das alles Japaner, doch wegen "Distortion unkorrigiert 3,41 % Barrel !!" sehen die nach Chinesen aus ;)



Olympus sind sehr gute Linsen! Im Vergleich zu Panasonic auch Staub geschützt ;)
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




Darth Schneider
Beiträge: 6938

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Darth Schneider » So 13 Sep, 2020 15:46

Ja aber so teure Primes ? Das verstehe ich nicht.
Das wäre doch schon sinnvoll die teuren Gläser zu korrigieren, dann verkaufen die doch mehr davon. Speziell jetzt wo Fotolinsen immer interessanter werden für immer mehr Filmer die eben u.a. auch mit nicht wenigen BMD/ZCam Kameras filmen.
Und die Motivation von Black Magic Design verstehe ich, in dieser Hinsicht auch nicht, die MFT Linsen werden elektronisch erkannt, man hat sogar Touch Fokus, kann die Blende über die Kamera einstellen, aber die doofen Linsen korrigieren kann die Kamera nicht, obwohl das jede scheiss 300€ Canon Knipse das kann ? Komisches Konzept.

Und bei 16mm finde ich persönlich das neue Meike interessant, das Samjang hat eine 14mm Cine Linse, die soll sehr gut sein, dann wäre da noch das 16mm MFT Sigma, das soll auch gut sein, aber korrigiert ? keine Ahnung.
Mir wäre das Olympus zu teuer, für eine Festbrennweite.
Lieber gleich das Olympus 12-40, oder noch viel besser das 12-100.
was die Blende betrifft.
Die 4K Pocket hat je zwei native Iso Einstellungen. Und der Blenden sweetspot beim Filmen lieget doch eh etwas höher als 1.2....
Eher bei 2.0 oder 4....
Aber das ist nur meine Meinung.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !

Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 13 Sep, 2020 15:58, insgesamt 1-mal geändert.




srone
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von srone » So 13 Sep, 2020 15:50

du bekommst doch resolve dazu, da sind es dann ein paar klicks...;-)

lg

srone
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roki100
Beiträge: 6288

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von roki100 » So 13 Sep, 2020 15:50

Darth Schneider hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 15:46
Ja aber so teure Primes ? Das verstehe ich nicht.
Das wäre doch schon sinnvoll die teuren Gläser zu korrigieren, dann verkaufen die doch mehr davon.
Panasonic und Olympus Kameras korrigieren das automatisch... bei diese ein paar %te aber nicht etwas was man nachträglich nicht korrigieren könnte - in Davinci Resolve sind es mindestens zwei schritte und fertig aus die maus.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




Darth Schneider
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Darth Schneider » So 13 Sep, 2020 16:00

Meinst du jetzt mit aus die Maus, fertig mit der Korrektur, oder der Film ist kaputt ;-))
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




cantsin
Beiträge: 8652

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von cantsin » So 13 Sep, 2020 16:30

Darth Schneider hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 15:34
Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert
Weil man dadurch die optische Konstruktion vereinfacht und sowohl Gewicht, als auch Produktionskosten spart.




Darth Schneider
Beiträge: 6938

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Darth Schneider » So 13 Sep, 2020 16:40

Warum sind die Olympus Linsen dann so schwer ?
Korrigiert ist ja eh keine...
Vergleiche das Gewicht von Panasonic 12-35/35-100 mit Olympus 12-40/12-100 ? ;-))
Und das kleinen Panasonic Plastik Dinger haben sogar alle noch nen Stabi eingebaut, den man ein und ausschalten kann, das 12-40 leider nicht..
Das Panasonic/Leica 12-60 aber schon, und soll auch sonst sehr gut für Video sein...
Testsieger und beliebt sind alle, aber jedes hat seine Stärken und Schwächen, welche Linse ist ev noch etwas besser, für die 4K Pocket ?
Taugt der Stabilisator überhaupt was mit der Pocket, wenigstens beim stehen ?
Gruss Boris
und Danke für Antworten schon im Vorfeld.

P.S.
Obwohl am aller liebsten hätte ich eh das Olympus 12-100, aber meine Frau ist nicht meiner Meinung was den Preis betrifft...ist nur um 200 € mehr...
Grrrrr.
Gruss Boris
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funkytown
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von funkytown » So 13 Sep, 2020 16:49

roki100 hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 15:41
In Wirklichkeit sind das alles Japaner, doch wegen "Distortion unkorrigiert 3,41 % Barrel !!" sehen die nach Chinesen aus ;)



Olympus sind sehr gute Linsen! Im Vergleich zu Panasonic auch Staub geschützt ;)

Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.




Darth Schneider
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Darth Schneider » So 13 Sep, 2020 16:53


Hmmmm
Gruss Boris
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srone
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von srone » So 13 Sep, 2020 17:00

was meinst du mit "hmmm"?

lg

srone
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roki100
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von roki100 » So 13 Sep, 2020 17:08

hmmm = nicht cinematisch? ;)
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




srone
Beiträge: 9650

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von srone » So 13 Sep, 2020 17:24

roki100 hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 17:08
hmmm = nicht cinematisch? ;)
ok, aber wenn man falsch belichtet und schlecht graded kanns ja auch bichts werden...;-)

ich denke das liegt in dem fall wohl kaum am objektiv.

lg

srone
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roki100
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von roki100 » So 13 Sep, 2020 17:52

Eigentlich wollte Boris nur zeigen wie toll die verwendete Meike Linse ist - also eine alternative zu Olympus 17mm....?
ich denke das liegt in dem fall wohl kaum am objektiv.
Es liegt ganz klar an Alibaba Sensor...wenn Videobetitelung nicht mit BMPCC4K vermerkt wäre, würde ich denken es war ein Samsung S8....













nicht schimpfen, ich kann es nicht lassen, spaß muss sein...hehe ;)))
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




Darth Schneider
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Darth Schneider » So 13 Sep, 2020 17:53

Das Hmmm, heisst ich bin mir nicht sicher, habt ihr denn nie nur eine Folge alte Wickie Serie gesehen „?
Ps:Was Alibaba Sensor ?
Ich finde jetzt die Aufnahmen mehr als cinematisch genug, für mehr Kino mässige Bilder braucht es einfach viel mehr Kunst mit Licht, Requisiten, u.s.w....
Also Sony, hat ja die guten Video Sensoren quasi, sicher mit erfunden, und entwickelt diese ständig weiter, schon seit Jahrzehnten.
Gruss Boris
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Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 13 Sep, 2020 18:02, insgesamt 2-mal geändert.




srone
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von srone » So 13 Sep, 2020 17:59

Darth Schneider hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 17:53
Das Hmmm, heisst ich bin mir nicht sicher, habt ihr denn nie nur eine Folge alte Wickie Serie gesehen „?
na klar, doch fehlte irgendwie der bezug...;-)

jetzt fehlt noch ein "ich hab´s"...:-)

lg

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roki100
Beiträge: 6288

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von roki100 » So 13 Sep, 2020 18:11

funkytown hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 16:49
Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.
Na klar wird das überbewerte... Alles muss grade und exakt sein...Die Bananenförmige Lampe im Video würden manche (bevor mit filmen begonnen wird) ganz grade biegen... ;)
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




Darth Schneider
Beiträge: 6938

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von Darth Schneider » So 13 Sep, 2020 18:29

Vielleicht überzeugen dich Katzen, oder die Natur ? ;-)



Frank hat doch recht, MEIKE, das ist der günstige Festbrennweiten Sweet Spot, für die 4K Pockets, zumindest hab ich das so verstanden....
Ich denke die haben schon Charakter.
Gruss Boris
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funkytown
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Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von funkytown » So 13 Sep, 2020 19:26

Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.

Als Alternative zum Olympus sehe ich dann eher mein Zeiss Distagon 25/2 mit Speedbooster.

Mir ging es aber um den Vorteil des nativen (aktiven) lichtstarken Objektivs an der Pocket. Das Olympus hat ein sehr schönes Bokeh und umgerechnet eine f2.2 Anfangsblende.




klusterdegenerierung
Beiträge: 19455

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von klusterdegenerierung » So 13 Sep, 2020 20:22

funkytown hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 19:26
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.
Wenn ich diesen Umrechnungsblödsinn immer lese, Blende ändert sich, zum piepen.
Genaugenommen ändert sich nicht mal die Brennweite, einzig die Sensorfläche bei beiden hat eine unterschiedliche Größe, wodurch sich am Ende ein größerer oder kleinerer Bildausschnitt ergibt.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




funkytown
Beiträge: 791

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von funkytown » So 13 Sep, 2020 20:45

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 20:22
funkytown hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 19:26
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.
Wenn ich diesen Umrechnungsblödsinn immer lese, Blende ändert sich, zum piepen.
Genaugenommen ändert sich nicht mal die Brennweite, einzig die Sensorfläche bei beiden hat eine unterschiedliche Größe, wodurch sich am Ende ein größerer oder kleinerer Bildausschnitt ergibt.
Ich kann diesen Blödsinn auch nicht mehr lesen. Die Tiefenschärfe bei MFT 16mm f2.2 entspricht nun mal einem Vollformat bei 32mm f4.4.




cantsin
Beiträge: 8652

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von cantsin » So 13 Sep, 2020 20:49

funkytown hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 16:49
Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.
Wenn man sich das Video genau betrachtet, sieht man, wie sich darin die Balken biegen:
temp.jpg
...und auch, dass das teure Olympus-Objektiv chromatische Aberrationen hat, die bei Kameras wie der Pocket 4K nicht automatisch weggerechnet werden.

Die Bildverzerrung fällt nur bei dem Holzhaus-Motiv nicht so auf. Wenn das hingegen in einem modernen Glas-Beton-Gebäude aufgenommen worden wäre, würde es ein Problem.

Ob einen die Verzerrung stört, hängt also vom Motiv und Einsatzzweck (und auch vom Kunden/Auftraggeber) ab. Für kommerzielle Immobilienvideos z.B, sollte man zu etwas anderem greifen.
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.


Du rechnest verkehrt, weil bei den Cine-Meikes T-Stops und nicht F-Stops angegeben werden; in F-Stops ist das Objektiv 2.0.

Blickwinkel und Schärfentiefe des Meike 16mm/T2.2 (bzw. f2.0)-Objektivs an einer BM Pocket 4K in 4K DCI-Auflösung entsprechen bei Offenblende einem 21mm-Objektiv bei f2.6 an einer Super 35mm-Kinokamera. Das sind für professionelle Filmproduktionen immer noch sehr große Blendenöffnungen, die vom Focus Puller einiges abverlangen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




funkytown
Beiträge: 791

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von funkytown » So 13 Sep, 2020 21:09

cantsin hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 20:49
funkytown hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 16:49
Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.
Wenn man sich das Video genau betrachtet, sieht man, wie sich darin die Balken biegen:

temp.jpg
...und auch, dass das teure Olympus-Objektiv chromatische Aberrationen hat, die bei Kameras wie der Pocket 4K nicht automatisch weggerechnet werden.

Die Bildverzerrung fällt nur bei dem Holzhaus-Motiv nicht so auf. Wenn das hingegen in einem modernen Glas-Beton-Gebäude aufgenommen worden wäre, würde es ein Problem.

Ob einen die Verzerrung stört, hängt also vom Motiv und Einsatzzweck (und auch vom Kunden/Auftraggeber) ab. Für kommerzielle Immobilienvideos z.B, sollte man zu etwas anderem greifen.
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.


Du rechnest verkehrt, weil bei den Cine-Meikes T-Stops und nicht F-Stops angegeben werden; in F-Stops ist das Objektiv 2.0.

Blickwinkel und Schärfentiefe des Meike 16mm/T2.2 (bzw. f2.0)-Objektivs an einer BM Pocket 4K in 4K DCI-Auflösung entsprechen bei Offenblende einem 21mm-Objektiv bei f2.6 an einer Super 35mm-Kinokamera. Das sind für professionelle Filmproduktionen immer noch sehr große Blendenöffnungen, die vom Focus Puller einiges abverlangen.

Stimmt, die Verzerrungen können dann unter bestimmten Umständen unschön aussehen.

Was die Lichtstärke betrifft: Ok, dann sind es an Vollformat 32mm f4. Ob das viel oder wenig ist hängt halt davon ab, was man drehen will. Wie knapp die Tiefenschärfe ist, hängt ja auch davon ab wie nah man am Motiv ist.

Mir ging es nur darum: Das Meike 16mm ist hat nicht wirklich eine Alternative zum lichtstarken Olympus.

Es bleibt aber immer die Alternative mit Speedbooster und einem lichtstarken 24mm, z.B das Sigma Art 1.4. Oder mein Zeiss 25/2.




klusterdegenerierung
Beiträge: 19455

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von klusterdegenerierung » So 13 Sep, 2020 21:23

funkytown hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 20:45
klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 20:22


Wenn ich diesen Umrechnungsblödsinn immer lese, Blende ändert sich, zum piepen.
Genaugenommen ändert sich nicht mal die Brennweite, einzig die Sensorfläche bei beiden hat eine unterschiedliche Größe, wodurch sich am Ende ein größerer oder kleinerer Bildausschnitt ergibt.
Ich kann diesen Blödsinn auch nicht mehr lesen. Die Tiefenschärfe bei MFT 16mm f2.2 entspricht nun mal einem Vollformat bei 32mm f4.4.
Das ist dummes Zeug, oder hast Du schon mal gesehen dass das Bild bei der nutzung von VF zu APSC dunkler wird?
Würde sich die Tiefenschärfe ändern, würde sich auch die Helligkeit ändern oder umgekehrt, aber das ist nicht der Fall.

Bei einer 16mm Brennweite ändert sich nicht die Tiefenschärfe, lediglich der Eindruck, weil Du auf den mittleren Teil eines gecropten Bildes guckst.
Schau Dir das mal in Ruhe an, dann hat Deine Mystik ein Ende und endlich bleiben Deine Blenden gleich! :-)

"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




pillepalle
Beiträge: 3567

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von pillepalle » So 13 Sep, 2020 21:29

@ Kluster

Man croppt ja nicht rein, sondern man nutzt auch eine längere Brennweite, wenn man den gleichen Bildwinkel/Ausschnitt haben möchte. Eben ein 32mm Onjektiv statt eines 16ers. Deshalb ist die Tiefenschärfe dann im FF auch geringer als bei MTF. Deshalb spricht man ja eigentlich auch von äquivalenter Blende und Brennweite.

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...

Zuletzt geändert von pillepalle am So 13 Sep, 2020 21:31, insgesamt 1-mal geändert.




roki100
Beiträge: 6288

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von roki100 » So 13 Sep, 2020 21:30

funkytown hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 21:09
Stimmt, die Verzerrungen können dann unter bestimmten Umständen unschön aussehen.
und diese Minimale, lässt sich schön in DaVinci korrigieren. Am besten ist es, wenn Du die Möglichkeit hast, vorher die Linse einfach mal ausprobieren. Das habe ich nämlich auch getan, zwar mit der OG BMPCC, trotzdem einfach Top! Es war mir aber etwas zu teuer...hab mich am ende für Samyang 16mm 2.0 (EF) entschieden.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!

Zuletzt geändert von roki100 am So 13 Sep, 2020 21:31, insgesamt 1-mal geändert.




iasi
Beiträge: 16521

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von iasi » So 13 Sep, 2020 21:30

cantsin hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 16:30
Darth Schneider hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 15:34
Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert
Weil man dadurch die optische Konstruktion vereinfacht und sowohl Gewicht, als auch Produktionskosten spart.
Es ist eben immer auch ein Kompromiss:
Auflösung an den Rändern vs. Verzeichnung.
Will man Beides in hoher Qualität, dann wird´s teuer und schwer.
Bsp.: Das LAOWA 15 mm f/2 ZERO-D:
https://www.lenstip.com/525.4-Lens_revi ... ution.html

Und selbst ein 18mm Master Prime weist ein slight barrel aus:
http://www.reduser.net/forum/showthread ... ot-Results

Die f1.2-Reihe gibt es übrigens aktuell als Zugabe beim Kauf einer Kamera - also 1 Objektiv gratis dazu.
https://shop.olympus.eu/de_DE/promo.html?id=14701
Das 45 mm f/1.2 PRO zählt wohl zu den besten Objektiven für MFT - reizvoll.




klusterdegenerierung
Beiträge: 19455

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von klusterdegenerierung » So 13 Sep, 2020 21:37

pillepalle hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 21:29
@ Kluster

Man croppt ja nicht rein, sondern man nutzt auch eine längere Brennweite, wenn man den gleichen Bildwinkel/Ausschnitt haben möchte. Eben ein 32mm Onjektiv statt eines 16ers. Deshalb ist die Tiefenschärfe dann im FF auch geringer als bei MTF. Deshalb spricht man ja eigentlich auch von äquivalenter Blende und Brennweite.

VG
Tja, das Problemchen an der Geschichte ist aber, das es nicht so stimmt wie alle sagen, denn es ändert sich nur die Tiefenschärfe, weil man sich durch den Cropfaktor in eine andere Entfernung zum Gegenstand begibt als das vorher der Fall war und damit ändert nicht die Sensorgröße die Tiefenschärfe, sondern der Fotograf, der sich ein paar Meter zurückbegeben muß um auf den gleichen Bildausschnitt zu kommen und wie wir alle wissen, ändert sich der Standpunkt der Kamera oder der Standpunkt des Objekts, änder sich die Tiefenschärfe.

Ist also nicht korrekt wenn man sagt, das man mit einem 16mm an einer VF Cam eine andere Tiefenschärfe, als ein 16mm an einer MFT Cam bekommt.
Bleibt der Fotograf genau dort stehen wo er mit der VF steht, ändert sich nur der Bildausschnitt, nicht die Schärfe!

Und was schonmal absoluter blödsinn ist, ist das sich die Blende ändert, eine f1.8 Scherbe ist sowohl an fullframe als auch an MFT eine f1.8.
Würde sich dies ändern, müßte ja entweder ein Speedbooster oder ein Telekonverter dazwischen hängen, mumpitz.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




pillepalle
Beiträge: 3567

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von pillepalle » So 13 Sep, 2020 21:42

Nee, der Abstand ist der gleiche. Nur die Brennweite und das Sensorformat unterscheiden sich dann. Das ist schon richtig so, nur meist von den Leuten die die Beispiele machen nicht ganz richtig formuliert.

Die Blende ändert sich beim Formatwechsel Deines 1.8ers auch nicht, aber die Tiefenschärfe, denn durch die unterschiedlichen Bildwinkel, hast Du andere auch Abbildungsmaßstäbe.

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




klusterdegenerierung
Beiträge: 19455

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von klusterdegenerierung » So 13 Sep, 2020 21:52

Das Problem ist doch, das jemand der 5m von einem Objekt mit einer FF Cam und 16mm Objetiv entfernt steht bei einer gleichen Optik mit MFT Cam nicht auch 5m entfernt stehen bleibt, weil er wegen des 2x Crops dann nur die hälfte des Bildes aufs Foto bekommt.

Deswegen gehen 99% aller Cropfotografen, entweder auf eine ungefähre Entfernung von 10m zurück, oder nehmen wahlweise ein 8mm Objektiv.
Das Objektiv und die Entfernung sind das was die Tiefenschärfe verändert und da eines von beiden 99% aller machen, verstehen nur die 1% die auf 5m stehen bleiben, das sich nicht die Schärfe, sondern der Bildausschnitt ändert.

Alle wollen aber den gleichen Bildauschnitt wie mit einer FF Cam, deswegen entweder ein paar Schritte zurück, oder halbe Brennweite.
Leider sagt dann aber jeder dazu, das eine Crop Cam die DOF ändert, stimmt aber nur bedingt und hat nur was mit den Verhalten des Users, aber nicht mit der Sensorgröße, oder der verwendeten Brennweite zu tun.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




pillepalle
Beiträge: 3567

Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket

Beitrag von pillepalle » So 13 Sep, 2020 22:00

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 21:52
Das Problem ist doch, das jemand der 5m von einem Objekt mit einer FF Cam und 16mm Objetiv entfernt steht bei einer gleichen Optik mit MFT Cam nicht auch 5m entfernt stehen bleibt, weil er wegen des 2x Crops dann nur die hälfte des Bildes aufs Foto bekommt.
Wenn Du es so machst wie Du sagst, also mit MFT weiter weg gehst, hast Du im MFT Format auch eine höhere Tiefenschärfe (weil Du vom Objekt weiter weg stehst).
klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 13 Sep, 2020 21:52
Alle wollen aber den gleichen Bildauschnitt wie mit einer FF Cam, deswegen entweder ein paar Schritte zurück, oder halbe Brennweite.
Leider sagt dann aber jeder dazu, das eine Crop Cam die DOF ändert, stimmt aber nur bedingt und hat nur was mit den Verhalten des Users, aber nicht mit der Sensorgröße, oder der verwendeten Brennweite zu tun.
Das stimmt immer. Wenn Du ein vergleichbares Bild im FF machen möchtest, brauchst Du zwei Blenden mehr. Also auch mehr Licht um die gleiche Tiefenschärfe zu erreichen. Umgekehrt ist es genau so. Probier es einfach mal aus.

VG
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Sony FX3 - Praxistest

Wir hatten bereits Gelegenheit zu einem ausführlichen Test der neuen Sony FX3 in der Praxis und haben uns vor allem die Ergonomie, den Autofokusbetrieb bei 200mm f2.8 (!), die Hauttonreproduktion inkl. LOG/LUT, Cinetone und allen Farbprofilen, die starke Zeitlupenfunktion, den Akkuverbrauch, die Stabilisierungsleistung uvm. angeschaut: Ist die Sony FX3 die bessere A7S III? weiterlesen>>

Sony FX3 - Rolling Shutter und Debayering

Die Nähe der Sony FX3 zur Alpha 7SIII ist ja kein Geheimnis. Dennoch wollten wir natürlich wissen, ob sich an der Bildqualität gegenüber der Consumer-Schwester Unterschiede entdecken lassen... weiterlesen>>

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Die olympischen Spiele als großes bewegtes Puzzle, bei dem man sich die Teilchen passend zuschneiden kann -- genug Geduld vorausgesetzt...