dosaris
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von dosaris » So 14 Jun, 2020 11:20

Darth Schneider hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 11:10
...
Das ist ein Werbespot für ein iPhone, und man soll doch sehen das die mit einem solchen gedreht haben, sonst wäre das ganze doch ziemlich sinnfrei.
... man fühlt doch förmlich das da ein ganzes Team und viel Arbeit dahinter steckt.
genau.

Und deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass das gezeigte footage ausschließlich aus dem I-Phone kommt.
Ist halt Werbung, da gibt's auch Schauspieler, die einen Arzt, Prof etc spielen.
Dann kann 'ne ARRI auch smartphone "spielen"




Darth Schneider
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » So 14 Jun, 2020 11:22

Schau mal das Making of, es sieht schon so aus als hätten die das mit dem iPhone gedreht.
Und warum denn auch nicht ?

Das wäre so etwas von uncool wenn Apple jetzt wegen so was lügen würde, ich denke daher eher doch das iPhone....
Das hat Apple doch nicht nötig und entspricht doch auch nicht der Firmen Philosophie.
Ansonsten...
Nun ja...Ich habe genug talentierte Kinder in meinem Umfeld, mein Kollege der CGI kann, könnte wohl den CGI Schnee rein zaubern.
Ich habe eine gute Kamera.
Ansonsten muss ich wohl passen, ich habe weder genug Know How noch das nötige Licht Equipment um so etwas so toll umzusetzen...
Also ich könnte das ganz sicher nicht besser, egal mit welcher Kamera.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !

Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 14 Jun, 2020 11:27, insgesamt 1-mal geändert.




roki100
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 11:26

Unabhängig von Kamera Bewegung, Licht usw. (was ja gut ist, sieht eben nach Planung aus. Ich bekomme das auch nicht so hin), ist das andere, nämlich diese Schnee als Partikel, überhaupt nicht schön...
Die Bildqualität sieht nach Video aus usw.

Jetzt mal ehrlich liebe Profikamera Leute, bin ich (kein Profi) tatsächlich der einzige hier, der das so sieht? Dann ab mit eure Canon Cx00, RED, BMD, ARRI etc. bei eBay zum Verkauf und holt euch ein iPhone... ;)
Nun ja...Ich habe genug talentierte Kinder in meinem Umfeld, mein Kollege der CGI kann, könnte wohl den CGI Schnee rein zaubern.
kannst Du in ca. 2min. lernen. Schnee ist z.B. bei Apple Motion als Presets dabei...
Ich habe eine gute Kamera.
Reicht doch ein iPhone ;)
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!

Zuletzt geändert von roki100 am So 14 Jun, 2020 11:36, insgesamt 2-mal geändert.




Darth Schneider
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » So 14 Jun, 2020 11:31

Frag aber auch die zahlreichen Profis die schon jahrelang, erfolgreich ganz ohne Arri/Red oder Fairchild Sensoren und ohne Raw und Cinema Kameras ganz tolles Zeugs drehen...
Davon gibt es nämlich ganz viele.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




roki100
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 11:46

Darth Schneider hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 11:31
Frag aber auch die zahlreichen Profis die schon jahrelang, erfolgreich ganz ohne Arri/Red oder Fairchild Sensoren und ohne Raw und Cinema Kameras ganz tolles Zeugs drehen...
Davon gibt es nämlich ganz viele.
Gruss Boris
Gibt es. Ändert aber nichts daran, dass die Smartphones eben nicht für gewisse Looks geeignet ist bzw. nicht für professionelle Filmemacher geeignet, weil eben nur 8Bit usw.

Ich denke, die meisten Profikamera Leute würden sich nicht mal trauen mit nem iPhone zu erscheinen. :)
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




iasi
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von iasi » So 14 Jun, 2020 11:47

roki100 hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 10:42
iasi hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 10:34
Die Sensoren haben heute ein solches Niveau erreicht, dass die Unterschiede keine Rolle mehr spielen.
Ja, nur m.M. gilt das eben nicht für alle... Denn, es gibt Sensor Specs die sind scheinbar vorausgesetzt für ein gutes Dynamic Range oder vorausgesetzt damit es nicht nach zu Videomäßig (oderso) aussieht...Siehe z.B. die neue Canon Kamera, der Sensor wurde mit DGO ausgestattet. Siehe Arri Sensoren, ebenso mit DGO, oder die älteren BMD Kameras (aber auch die neue G2) die alle haben DGO... Nur so als Beispiel....
Und es macht beim schauen schon einen gewissen unterschied zu iPhone oder GH5S, P4K usw. Zumindest für meine Augen.
RAW kann Sensor Specs eben nicht ersetzen.

@Boris,
Licht usw. ist immer gut. Das habe ich auch nicht angesprochen. Wie bereits erwähnt,. wenn der Film gut ist, dann schaue ich mir den an, auch wenn dieser nur mit nem iPhone gedreht wurde.
Dynamic Range: Setzt man Licht, kann man den Kontrast steuern. Natürlich ist es ein Vorteil, wenn die Kamera einen Kontrastumfang bewältigt, der den Aufwand zur Kontrastminderung beim Ausleuchten reduziert. Die Frage ist doch aber, wieviel DR ist denn das Minimum.
Denn man trifft nun einmal auf Helligkeitsunterschiede in der Natur, die auch der beste Sensor nicht bewältigen kann.
Auch bei einer Alexa wird oft in der Effekt-Post nachgeholfen und der helle, zeichnungsfrei und farblose Himmel ersetzt.
Was der Camerashootout 2012 gezeigt hatte, war letztlich, dass man keinen Unterschied beim Ergebnis erkennen kann, wenn eingearbeitete Teams mit ihren Kameras in kontrollierten Lichtsituationen arbeiten. Die Arbeitsweise unterschied sich jedoch erheblich.

Raw muss Sensor Specs auch nicht ersetzen. Im Falle von DR ist das dann die Aufgabe der Lichtgestaltung.
Selbst solche Tricks wie HDRx von Red bewältigen nicht alle Lichtsituationen.
Raw erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten.

Mir fällt immer die Geschichte vom DP ein, der gezwungen war, vom Negativ auf Digi-Cams zu wechseln. Er belichtete seine Negative immer eine Blende reichlicher. Diese gewohnte Arbeitsweise verzieh ihm eine Alexa eben nun einmal eher, als eine damalige Red MX.
Das hatte letztlich nichts mit den Sensor Specs zu tun.




iasi
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von iasi » So 14 Jun, 2020 11:53

roki100 hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 11:46
Darth Schneider hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 11:31
Frag aber auch die zahlreichen Profis die schon jahrelang, erfolgreich ganz ohne Arri/Red oder Fairchild Sensoren und ohne Raw und Cinema Kameras ganz tolles Zeugs drehen...
Davon gibt es nämlich ganz viele.
Gruss Boris
Gibt es. Ändert aber nichts daran, dass die Smartphones eben nicht für gewisse Looks geeignet ist bzw. nicht für professionelle Filmemacher geeignet, weil eben nur 8Bit usw.

Ich denke, die meisten Profikamera Leute würden sich nicht mal trauen mit nem iPhone zu erscheinen. :)
Das Ergebnis muss sich gar nicht so sehr unterscheiden. Was sich unterscheidet, ist die Arbeitsweise.

Und da ein iPhone-Dreh sehr viel aufwändiger wird, wenn nicht gerade der Smartphone-Look das Ziel ist, trauen sich die meisten Profikamera Leute nicht mit einem iPhone zu erscheinen. Zumal sie damit auch die Gestaltungsmöglichkeiten in der Post über Bord werfen würden, was man ihnen kaum erlauben dürfte.




roki100
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 11:55

@iasi
Ich denke, ein Profi Kameramann wird sich nicht zwingen lassen (z.B.) eine Canon Kamera mit DGO-Sensor für Filmdreh zu verwenden, statt sein mitgebrachte iPhone ;)
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




andieymi
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von andieymi » So 14 Jun, 2020 11:57

Das bestätigt eigentlich nichts. Nur dass es "typisch deutsches Licht" gibt (sehe ich ähnlich, da ist dann auch oft Arri im Spiel, macht es nicht besser), wie eben dass es äußert talentierte Amateure gibt, die aus einer M100 (wie im anderen Thread) ziemlich cineastisches rausholen können. Darüber müssen wir eigentlich nicht diskutieren. Oder auch aus einem iPhone mit gewissen abstrichen. Aber es geht ja bitte niemand her und behauptet dass der Spot aussieht wie auf etwas anderem als auf einem iPhone gedreht? Das macht ihn ja nicht schlechter oder besser.

Das etwas wie die Beispiele oben von Dark oder Chernobyl so wie sie hier stehen nicht auf einer Pocket möglich ist, ohne dass man sieht, dass es eine Pocket ist - dann aber auch nicht. Das ist an sich kein Qualitätsmerkmal, dass ist nur wertfrei die Erfahrung, dass die BMPCC einfach "eigene" Bilder liefert. So wie es z.B. auch eine Monochrome Arri oder Red macht. Oder IMAX. Oder 8mm Film. Wie gesagt, ich halte mich auch da mit Wertungen zurück, ich kenn es auch nur aus jahrelanger Erfahrungen mit der BMPCC, dass sie aussieht wie sehr filmisches Kleinformat. Das fängt nicht beim Licht an und hört auch irgendwann beim Grading auf weil ich es vergessen kann, aus einer 2K Cam die super kleinformat Film-emuliert, etwas machen zu wollen, für das Großformat Film wenig geeignet ist. Auch weil die alte Pocket einfach nicht zur Neigungsgruppe glossy-high-key-richtig-belichtet-Corporate-Talking-Head gehört hat.

Wo wir uns vermutlich alle einig sind ist, dass mit unterschiedlichen Kamera projektspezifisch gute und schlechtere Resultate möglich sind und dass es nicht nur an der Kamera liegt. Was jetzt nicht sinnvoll ist, ist zu behaupten alles ist mit allem möglich. Das ist einfach, sorry - Blödsinn! In den Händen der Macher wäre Dark oder Chernobyl sicher auch mit einer Pocket 2K gut geworden. Aber anders. Es gibt auch Sachen die würden anders aussehen. Aber würde es gleich aussehen als mit der 65er als 4K Extraktion (ist mein letzter Stand zu Dark, Staffel 1, mittlerweile vmtl LF? ich weiß es nicht...) Spätestens für die notwendigen VFX (da war Dark S2 leider sehr mau) würde die Pocket für eine UHD delivery einfach praxismäßig aussteigen. Also wie in kannste Vergessen. Hätten sie es dann ohne VFX geschafft, wohl kaum? Das heißt jetzt nicht dass nicht viele VFX in Season2 nicht gut waren, aber mit der Pocket wären sie vmtl durchgäng so, die guten sind ohne gut geworden, aber eben nicht alle.

Ich mach mich jetzt angreifbar, aber zeigt mir mal industry-standard Car-Commercials, die auf der Pocket gedreht sind, so etwas wie guten Branchenstandard darstellt, die objektmäßig-VFX lastig ist, super-clean und glossy versteht sich von selbst. Ich kennen zumindest keine. Mag es trotzdem geben. Trotzdem glaube ich, dass die Pocket als Sensor für so einen Look schwer geeignet ist. Dass sie gut für Kurzfilme taugt (wo wir extrem schöne bespiele schon gesehen haben) ist etwas anderes. Aber das ist klassisches 16mm Terrain.




Jott
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Jott » So 14 Jun, 2020 12:03

„ Und deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass das gezeigte footage ausschließlich aus dem I-Phone kommt.“

Ist aber so. Macht dir das Angst?

Schon der Shootout 1843 hatte gezeigt, dass gestandene Hollywoodprofis das iPhone nicht erkennen konnten.




Darth Schneider
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » So 14 Jun, 2020 12:05

@roki und Iasi
Ich wollte eigentlich überhaupt nicht sagen das jetzt für alles ein iPhone genügt. Ich wollte mit dem Apple TV Spot nur aufzeigen das es nicht zwingend eine Arri, Red, BMD oder eine sonstige Raw Cinema Kamera sein muss...
Womit und mit welchem Format wurde Star Wars Episode 7, und oder Episode 8 gedreht ??
Ich dachte das war weder Raw noch 16 Bit...
Trotzdem, so viele Effekte, CGI, Green Screen, ganz ohne Arri Raw....
Ohne, Red/ Arri oder Fairchild Sensor....
Wenn ich mich nicht täusche, war das ein Sony Sensor.
Übrigens die gleiche Firma die unter anderem Sensoren für die Gh5s und die 4K Pocket macht.
Gruss Boris
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roki100
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 12:13

genau so genügt die BMD, Arri etc. Kamera bestimmt nicht für alles. Trotzdem würde eine Profi-Kameramann nicht zu lange überlegen welche Kamera er für seinen professionellen Auftrag wählen würde: iPhone, oder eine BMD, Arri, Canon Cx00 etc.

Ich denke, spätestens dann, wenn die Smartphones mehr als 8 Bit können, wird das vll. anders aussehen... Technisch gesehen können die das jetzt schon, ist nur nicht aktiviert. Passende Apps gibt es schon, wie z.B. FilmicPro. Nur eben alles in 8Bit.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




Darth Schneider
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » So 14 Jun, 2020 12:31

Die C100 filmt übrigens auch in 8Bit, ohne Raw und Starshine Pictures Stephan hat mir mal anvertraut das die Bilder trotzdem womöglich noch eher besser sind als die von meiner 12 Bit Pocket..
Auch der Kluster filmt doch unter anderem auch mit seinen Sony Alphas und lebt davon....
Also das mit den Bits ist doch eher sehr relativ...
Ausserdem bin ich gespannt, was noch kommt.
Apple könnte ja unter Umständen auf die Idee kommen Pro Res Raw in die kommenden iPhones zu implementieren....
Gruss Boris
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roki100
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 12:42

Die C100 filmt übrigens auch in 8Bit, ohne Raw und Starshine Pictures Stephan hat mir mal anvertraut das die Bilder trotzdem womöglich noch eher besser sind als die von meiner 12 Bit Pocket..
Liegt wahrscheinlich an den Sensor...? :)

Es gibt gute 8Bit Kamera, C100 wäre eine davon. Außerdem ist 8Bit 422 doch schon was anderes als 8Bit 420. Bei C100 sieht aber beides gut aus.

Es kommt doch auf das an, was man filmen möchte. Wenn man Feuerwehr oder ähnliches filmt, Werbung etc. dann würde ich z.B. die BMPCC dafür nicht wählen... Es ist aber nicht so, dass das damit nicht geht.... es geht, ist aber m.M. eben etwas anderes. Wenn ich einen Auftrag hätte, einen Film zu drehen, dann würde ich die BMCC oder BMPCC wählen, weil es sieht verdammt gut&cinematisch aus. :) Mit der GH5/G9 z.B. lässt sich das zwar auch machen und Aufnahmen von beide Kameras gut mischen und zwar nur dann, wenn man VLOG zu GHAlex LogC und anschließend FilmConverter (für GH5/G9 Arri LogC als Profil wählt und bei BMPCC einfach nur Blackmagic Pocket Profil) verwendet. Sieht beides fast 1zu1 gleich. Das ist aber eine Spezialität von FilmConverter bzw. zwei unterschiedliche Kameras zu mischen, den selben Look zu verpassen usw. deswegen gibt es unterschiedliche Kamera Profile.... Sieht aber auf jeden Fall gut aus. Mit BMPCC4K konnte ich das damals nicht testen, weil es das passende Profil für FilmConverter noch nicht gab.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!

Zuletzt geändert von roki100 am So 14 Jun, 2020 13:05, insgesamt 4-mal geändert.




Mantas
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Mantas » So 14 Jun, 2020 12:56

iasi hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 10:34

Es geht doch nicht um Raw ersetzt Bild- und Lichtgestaltung beim Dreh.
Raw und die Postmöglichkeiten erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten.

Die eine Aufnahme aus Blade of the Immortal ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel:
Bildaufbau und -gestaltung sind sehr gut. Die beiden wichtigen Bildelemente liegen auf einer Diagonalen, wobei sich nur eine der Personen bewegt. Es ist eine Totale von oben auf ein chaotisches Szenario nach einem Kampf, mit unzähligen Leichen. Und doch wird das Auge auf das zweite Bildelement gelenkt. Durch das Grading, welches die hellen Bereiche an der Toten subtil verstärkt. Man hätte dies auch mit zusätzlicher Beleuchtung kaum derart unterschwellig erreichen können. Zumal der Aufwand während der Dreharbeiten noch etwas höher gewesen wäre.
Ich kenne die Szene nicht, aber für subtitles Aufhellen braucht man nicht unbedingt RAW :)




roki100
Beiträge: 6352

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 14:38

andieymi hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 11:57
Ich mach mich jetzt angreifbar, aber zeigt mir mal industry-standard Car-Commercials, die auf der Pocket gedreht sind, so etwas wie guten Branchenstandard darstellt, die objektmäßig-VFX lastig ist, super-clean und glossy versteht sich von selbst. Ich kennen zumindest keine. Mag es trotzdem geben. Trotzdem glaube ich, dass die Pocket als Sensor für so einen Look schwer geeignet ist. Dass sie gut für Kurzfilme taugt (wo wir extrem schöne bespiele schon gesehen haben) ist etwas anderes. Aber das ist klassisches 16mm Terrain.
Ich finde auch dass die Pocket dafür nicht geeignet ist, was aber nicht unmöglich bedeutet. Es sieht eben etwas anders aus, aber nicht unschön oder so.
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Darth Schneider
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » So 14 Jun, 2020 14:54

Also für Hochglanz Werbung sind die neuen Pockets doch eigentlich schon geeignet...finde ich zumindest.

Gruss Boris
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roki100
Beiträge: 6352

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 15:02

Darth Schneider hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 14:54
Also für Hochglanz Werbung sind die neuen Pockets doch eigentlich schon geeignet...finde ich zumindest.

Gruss Boris
das sieht gut aus. Mit nem iPhone würde das aber auch nicht schlechter aussehen.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




Jott
Beiträge: 18945

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Jott » So 14 Jun, 2020 15:03

Mantas hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 12:56
iasi hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 10:34

Ich kenne die Szene nicht, aber für subtitles Aufhellen braucht man nicht unbedingt RAW :)
In Iasis Welt schon, wissen wir doch. Ein professioneller Colorist, der so was mit ProRes macht, ist irre.




Funless
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Funless » So 14 Jun, 2020 15:15

Ehrlich gesagt bezweifle ich sogar, dass Blade of the Immortal überhaupt in RAW aufgenommen wurde, denn Takashi Miike ist nicht dafür bekannt den Hauptteil der Produktion in der post machen zu lassen. Er war eher schon immer für practical effects shots bekannt, was seine Filme eben auch auszeichnen und besonders machen.
MfG
Funless

Leonidas hat geschrieben:THIS!! IS!! SPARTA!!




Darth Schneider
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Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » So 14 Jun, 2020 15:27

@roki
Aussehen vielleicht schon....
Also für solche Werbespots, ist es aber doch schon sehr von Vorteil wenn man mindestens eine richtige Kamera, mit echten manuellen Objektiven hat.
Ich habe viel früher auch einige so ähnliche Werbespots und Imagefime gedreht.
Zu Betacam Sp/M2 Zeiten...gefühlt vor 2000 Jahren...
Der Kunde würde dann aber, auch heute, wohl kaum 15 Tausend oder 30 Tausend Franken bezahlen wenn da einer alleine mit dem iPhone auf dem
Küchentisch Zuhause dreht. ;—)
Gruss Boris
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andieymi
Beiträge: 351

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von andieymi » So 14 Jun, 2020 15:47

roki100 hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 14:38
andieymi hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 11:57
Ich mach mich jetzt angreifbar, aber zeigt mir mal industry-standard Car-Commercials, die auf der Pocket gedreht sind, so etwas wie guten Branchenstandard darstellt, die objektmäßig-VFX lastig ist, super-clean und glossy versteht sich von selbst. Ich kennen zumindest keine. Mag es trotzdem geben. Trotzdem glaube ich, dass die Pocket als Sensor für so einen Look schwer geeignet ist. Dass sie gut für Kurzfilme taugt (wo wir extrem schöne bespiele schon gesehen haben) ist etwas anderes. Aber das ist klassisches 16mm Terrain.
Ich finde auch dass die Pocket dafür nicht geeignet ist, was aber nicht unmöglich bedeutet. Es sieht eben etwas anders aus, aber nicht unschön oder so.
Darth Schneider hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 14:54
Also für Hochglanz Werbung sind die neuen Pockets doch eigentlich schon geeignet...finde ich zumindest.

Gruss Boris
Es ging ja - im Ursprungsposting immer um die alte ohne Sony-Sensor. Die neuen gehen durchaus in die Richtung. Vielleicht manchen sogar zu clean/hochglanz. Hach, man kann es auch niemandem Recht machen... ;D

Ich habe auch nie gesagt, dass es nicht geht. Es geht ums "anders aussehen", das ist erstmal völlig wertfrei. Es herrscht ja tlw keine Uneinigkeit darüber, dass die Pocket einen halbwegs eigenen Look mitbringt. Der Threadersteller befand dann, dass "anders" nicht mehr gefällt. Es geht halt dann durchaus hier oft in die Richtung argumentativ, dass das Blödsinn ist, weil die Kamera völlig egal sei, was definitiv Blödsinn ist, wie jede Verallgemeinerung. Wenn man so genau identifizieren kann, dass das was nicht gefällt an der Kamera liegt und nicht nur an der restlichen Umsetzung, dann ist das ein legitimer Punkt.

Die Binsenweisheit dass alles irgendwie geht - ja nein vielleicht. Manches ist vielleicht möglich, aber vielleicht mit überproportionalem Aufwand versehen, wie z.B. der originalen BMPCC einen glossy, scharfen Look aufzwängen zu wollen. Genau so wie eben die neueren Sony-Sensoren genau das schon eher mitbringen. Das macht das Argument dass es nicht nur um die Kamera geht ja nicht unrichtig. Aber es geht eben auch um die Kamera.




pillepalle
Beiträge: 3613

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von pillepalle » So 14 Jun, 2020 16:21

@ andieymi

Genau, es geht auch um die Kamera, sowie es um alles andere geht. Der Kamera und dessen Bildqualität wird oft nur ein viel zu hoher Stellenwert eingeräumt, gemessen an dem was sie zum Endergebnis beiträgt. Es ist eben relativ einfach die Unzufriedenheit der eigenen Arbeit den Mängeln der Technik zuzuschreiben. Selbst wenn zwei Filmemacher mit exakt der gleichen Technik/Equipment arbeiten würden, wären ihre Ergebnisse sicher nicht identisch, eben weil das Equipment nicht die entscheidende Rolle spielt. Es wird in Foren oft so getan als ob die fehlende Technik die größte Baustelle wäre und die neue Kamera dann alles ändert... das wirkt eben ein wenig albern.

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




roki100
Beiträge: 6352

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 16:31

eben, es ist nicht nur die Kamera, es spielt auch die eigene Fähigkeit diese richtig zu bedienen. Zu den Fähigkeiten zähle ich ich auch die Konzentration!! Die Konzentration! Manch Kameramänner fangen an zu zittern wenn ein Model vor der Linse schwenkt und tanzt, da nutzt auch eine gute Nikon Z6 nix. ;)
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




pillepalle
Beiträge: 3613

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von pillepalle » So 14 Jun, 2020 16:36

@ roki100

Das ich dabei gezittert habe, wäre mir neu :) Aber das Beispiel kannst Du von mir aus auch nehmen. Wenn das Ergebnis Käse ist, suche ich die Ursache erstmal bei mir und nicht bei der Z6 ;)

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




roki100
Beiträge: 6352

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von roki100 » So 14 Jun, 2020 16:42

war doch spaß lieber pillepalle... :) Das Ergebnis ist doch gut.
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




srone
Beiträge: 9673

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von srone » So 14 Jun, 2020 16:42

pillepalle hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 16:36
@ roki100

Das ich dabei gezittert habe, wäre mir neu :) Aber das Beispiel kannst Du von mir aus auch nehmen. Wenn das Ergebnis Käse ist, suche ich die Ursache erstmal bei mir und nicht bei der Z6 ;)

VG
die frage wäre dann - wars zuviel oder zu wenig bouquet...:-)))

lg

srone
"x-log is the new raw"




Darth Schneider
Beiträge: 7012

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » So 14 Jun, 2020 16:50

Bouquet is out, Toneh ist jetzt angesagt...
Witzig...Und wahr...
Armer Tony, schon wieder auf seiner Titelseite, kein Wunder die Schärfe sollte ganz auf seiner Frau liegen, die ist viel schöner. Dann noch das Wort das so ähnlich tönt wie Tony ;-)


Gruss Boris
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MuffinOne
Beiträge: 6

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von MuffinOne » Mi 21 Okt, 2020 21:03

Ich habe den Thread von Anfang bis Ende gelesen und fand ihn auch durchaus Unterhaltsam ;)

Da es hier um die BMPCC und ihren Look geht und ich die BMMCC mit dem quasi identischen Sensor habe finde ich kann man hier ruhig auch weiter um Filmlooks und wie sie mit den alten BM Kameras entworfen werden diskutieren.

Ich bin generell sehr interessiert im Grading und Filmlooks und möchte in DR gern auch eigene Looks erstellen können. Allerdings wirkt das beim üben immer eher so als wüsste ich nicht was ich tue bzw. nicht wirklich kontrolliert trotz zahlreicher Tutorials die alle anders sind.
Einen Standard Orange Teal look finde ich z.B. ok wenn’s passt aber ich möchte eher ein wenig außergewöhnlichere Sachen probieren.
Ich bin z.B. immer begeistert von den Filmlooks aus Zack Snyder filmen. Sei es 300, Sucker Punch, Batman v Superman oder auch Watchmen. Die haben alle einen für mich besonderen Stil. Ich weiß auch das man vorher die shots entsprechend planen muss um diese in Post zu bearbeiten. Die Behind the Scenes dokus von 300 sehen z.B. nicht besonders aus in der Ausleuchtung im Green Screen aber wenn ich dann am Ende die Scene mit dem Wolfkampf sehe welche quasi Monochrom und dunkel ist und bei hellem Licht gedreht wurde, da frage ich mich schon wie bekommt man das genau so hin.
Wenn man die Scopes in DR der Szene betrachtet, dann sind diese sogar relativ neutral und driften in keiner Farbe ab.



Frank hat zum Beispiel gesagt, er bekommt mit Raw jeden Look hin den er möchte. Vielleicht gibt es hier noch einige Tips sodass ich es auch lernen kann.

Soo langer Text :D

Grüße Muffin




Darth Schneider
Beiträge: 7012

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Darth Schneider » Do 22 Okt, 2020 06:52

Ich weiss nicht wie Frank das machen würde, aber ich denke, es ist auf jeden Fall komplizierter als es ausschaut im Making Of, und man braucht Trucks voller Licht, und eine grosse erfahrene Crew (auch wenn es am Schluss ganz dunkel wirken soll). Ausserdem braucht man für so eine Szene auch Schauspieler, den Wolf, das Set, Kostüme und Maske...und, und, und.
Was das Colorgrading und das beleuchten betrifft, haben die sehr guten Leute jahrelange Erfahrung und Übung mit der Materie und werden womöglich ihr Wissen nicht einfach so weiter geben, könnt ich mir vorstellen.
Aber gute YouTube Schulungen auch Making Ofs und viel ausprobieren hift ganz sicher weiter.
Das Ganze mit dem Look von einem Film wie 300 ist ja auch eher sehr komplex. Der fängt auf jedenfalls mit Frank Millers Comic Band 300 an, der zeigt schon mal der den eigentlichen Lock des Films...
Gruss Boris
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Saint.Manuel
Beiträge: 121

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Saint.Manuel » Do 22 Okt, 2020 08:23

MuffinOne hat geschrieben:
Mi 21 Okt, 2020 21:03

Ich bin z.B. immer begeistert von den Filmlooks aus Zack Snyder filmen. Sei es 300, Sucker Punch, Batman v Superman oder auch Watchmen. Die haben alle einen für mich besonderen Stil. Ich weiß auch das man vorher die shots entsprechend planen muss um diese in Post zu bearbeiten. Die Behind the Scenes dokus von 300 sehen z.B. nicht besonders aus in der Ausleuchtung im Green Screen aber wenn ich dann am Ende die Scene mit dem Wolfkampf sehe welche quasi Monochrom und dunkel ist und bei hellem Licht gedreht wurde, da frage ich mich schon wie bekommt man das genau so hin.
Du hast hier Filme genannt, die Snyder zusammen mit Larry Fong gedreht hat. Der ist meiner Meinung nach ein wichtiger Teil in der Gleichung für Snyders "Filmlook": https://en.wikipedia.org/wiki/Larry_Fong




Frank Glencairn
Beiträge: 12883

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von Frank Glencairn » Do 22 Okt, 2020 08:40

http://frankglencairn.wordpress.com/

Finger weg von der PocketPro Boris!




funkytown
Beiträge: 791

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von funkytown » Do 22 Okt, 2020 12:07

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Fr 08 Mai, 2020 00:45
Naja, Blende 4 bei einem so kleinen Sensor mit 2x crop, das ist schon arg Handycam Urlaubsfilm.
Da hat ja ne echte Sony Handycam eine noch geringere Startblende. ;-)
Naja, das halte ich für eine etwas verzerrte Darstellung. Selbst bei Blende 4 und einem Motivabstand von 1,5m beträgt der Schärfebereich "nur" etwa 1 Meter. Es kommt (wie immer) halt darauf an, wie und was man filmen möchte.

Ich würde für die Pocket 4K das Nokton 17.5mm / f0.95 empfehlen. Entspricht etwa 35mm/2 bei Vollformat. Etwas weich bei Offenblende, aber genau das wirkt ja dem scharfen "Camcorder-Look" entgegen. Alternativ einfach einen Speedbooster 0,64 nutzen, dann hat man nur noch einen Cropfaktor von 1,2.




cantsin
Beiträge: 8696

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von cantsin » Do 22 Okt, 2020 12:20

funkytown hat geschrieben:
Do 22 Okt, 2020 12:07
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Fr 08 Mai, 2020 00:45
Naja, Blende 4 bei einem so kleinen Sensor mit 2x crop, das ist schon arg Handycam Urlaubsfilm.
Da hat ja ne echte Sony Handycam eine noch geringere Startblende. ;-)
Naja, das halte ich für eine etwas verzerrte Darstellung. Selbst bei Blende 4 und einem Motivabstand von 1,5m beträgt der Schärfebereich "nur" etwa 1 Meter. Es kommt (wie immer) halt darauf an, wie und was man filmen möchte.

Ich würde für die Pocket 4K das Nokton 17.5mm / f0.95 empfehlen. Entspricht etwa 35mm/2 bei Vollformat.
Es geht hier allerdings um die ursprüngliche Pocket mit 1"/s16-Sensor. Der ist nur halb so groß wie der der Pocket 4K.




funkytown
Beiträge: 791

Re: Nach einem Jahr mit der OG BMPCC finde ich das Bild nicht mehr schön.

Beitrag von funkytown » Do 22 Okt, 2020 12:26

cantsin hat geschrieben:
Do 22 Okt, 2020 12:20
funkytown hat geschrieben:
Do 22 Okt, 2020 12:07


Naja, das halte ich für eine etwas verzerrte Darstellung. Selbst bei Blende 4 und einem Motivabstand von 1,5m beträgt der Schärfebereich "nur" etwa 1 Meter. Es kommt (wie immer) halt darauf an, wie und was man filmen möchte.

Ich würde für die Pocket 4K das Nokton 17.5mm / f0.95 empfehlen. Entspricht etwa 35mm/2 bei Vollformat.
Es geht hier allerdings um die ursprüngliche Pocket mit 1"/s16-Sensor. Der ist nur halb so groß wie der der Pocket 4K.
Ach so, danke für den Hinweis. Allerdings kann ich dann das Problem auch nicht verstehen. Ich verwende die alte Pocket immer noch mit dem Laowa 7,5mm/f2 auf einem Gimbal. Trotz großem Schärfentiefebereich habe ich da einen schönen Filmlook.




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