pillepalle
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von pillepalle » Mi 07 Nov, 2018 20:02

roki100 hat geschrieben:
Mi 07 Nov, 2018 19:53

In fast jedem Interview wurde berichtet, dass die eingebauten Mikrofone sehr gut sind? Die stelle ist aber ungünstig, da kommt man doch mit den Finger dran.
Ja, für scratch sound :) Das Problem bei Kameramikros ist, das sie meist an der falschen Position sind (nämlich an der Kamera). Man hängt ja nicht immer dem Sprecher mit dem Weitwinkel direkt vor der Nase.

VG




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Mi 07 Nov, 2018 20:10

iasi hat geschrieben:
Mi 07 Nov, 2018 19:48
Na immerhin bietet die Pocket4k nun auch XLR mit Phantomspannung, was immerhin einen ordentlichen Tonkanal ermöglicht.
Auch der XLR-Input hat den schwachen Preamp, nur rauscht der nicht so stark wie die Stereoklinke.




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Mi 07 Nov, 2018 20:30

O Mann. :( Ich hoffe es handelt sich um ein einfaches Firmware Problem. Und das ist m.M. höchstwahrscheinlich, denn die Entwickler von BM produzieren letzter Zeit m.M. merkwürdige Bugs. Es gab Zeiten wo die BM Entwickler gut waren, dann änderte sich was bei BM. Gute Leute sind plötzlich nicht mehr bei BM. Bekannt ist das von BM Fusion Community, doch wer weiß, welche Änderungen es da noch gab. :( Auf jeden Fall scheint auch DaVinci Resolve betroffen zu sein: viewtopic.php?f=63&t=143494&p=966806#p966806

Ich hoffe die Argumentieren nicht so in etwa: ist doch eine 1300 Euro Kamera was erwartet ihr den. :(




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Mi 07 Nov, 2018 21:24

cantsin hat geschrieben:
Mi 07 Nov, 2018 20:10
iasi hat geschrieben:
Mi 07 Nov, 2018 19:48
Na immerhin bietet die Pocket4k nun auch XLR mit Phantomspannung, was immerhin einen ordentlichen Tonkanal ermöglicht.
Auch der XLR-Input hat den schwachen Preamp, nur rauscht der nicht so stark wie die Stereoklinke.
Dank Phantomspannung und symmetrischer Beschaltung braucht es hier auch keinen starken Preamp und Störsignale werden minimiert.




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Mi 07 Nov, 2018 21:29

roki100 hat geschrieben:
Mi 07 Nov, 2018 20:30
O Mann. :( Ich hoffe es handelt sich um ein einfaches Firmware Problem. Und das ist m.M. höchstwahrscheinlich, denn die Entwickler von BM produzieren letzter Zeit m.M. merkwürdige Bugs. Es gab Zeiten wo die BM Entwickler gut waren, dann änderte sich was bei BM. Gute Leute sind plötzlich nicht mehr bei BM. Bekannt ist das von BM Fusion Community, doch wer weiß, welche Änderungen es da noch gab. :( Auf jeden Fall scheint auch DaVinci Resolve betroffen zu sein: viewtopic.php?f=63&t=143494&p=966806#p966806

Ich hoffe die Argumentieren nicht so in etwa: ist doch eine 1300 Euro Kamera was erwartet ihr den. :(
Früher war alles besser?
Ne - sicher nicht.

Mit der BMCC konnte man z.B. keine brauchbaren Mikrofonaufnahmen machen.

Jetzt haben wir XLR und die Leute wollen immer noch per 3,5mm-Klinkenstecker Mikros anschließen.

Kamerainterne Mikrofone kann man doch eh nicht ernsthaft einsetzen wollen.




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Mi 07 Nov, 2018 21:38

iasi hat geschrieben:
Mi 07 Nov, 2018 21:29
Mit der BMCC konnte man z.B. keine brauchbaren Mikrofonaufnahmen machen.
Das stimmt nicht. Mit Mikrophonen wie dem Ohrwurm waren da sehr brauchbare Aufnahmen möglich. Mit der neuen Kamera leider nicht mehr.
Jetzt haben wir XLR und die Leute wollen immer noch per 3,5mm-Klinkenstecker Mikros anschließen.
Nochmals: Die Preamp-Schwäche hat auch der XLR-Anschluss. (Abgesehen vom Problem Stereoton.) Mit XLR ist bei dieser Kamera wenig bis nichts gewonnen.

Um es mal plastisch zusammenzufassen:
Bei den alten Kameras gab es Stereoeingänge, die mit Mikros wie dem Ohrwurm und dem Rode StereoMic X gute Ambient-Aufnahmen gemacht haben.

Bei der neuen Kamera gibt es einen unbrauchbaren Stereoeingang und einen zu schwachen Mono-XLR-Eingang. Wobei hinzukommt, dass man in eigentlich allen Situationen, in denen man XLR-Mono-Mikrofone einsetzt (wie z.B. Interviews), sowieso besser zum externen Recorder greift.

(Mich erstaunt ja immer, wie fest Deine Meinung ist, ohne dass Du die Kamera selbst benutzt bzw. die hier genannten Funktionen ausprobiert hast.)




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Mi 07 Nov, 2018 21:41

Zumindest was die Software (Fusion und DaVinci) angeht, da waren die mal besser. Auch die Wartezeit auf Fehlerbehebungen waren kürzer. Ich dachte, wenn das eine betroffen ist, dann auch das andere (Firmware für Kameras). Doch wie es aussieht haben die Probleme mit dem Ton schon länger :(
Jetzt haben wir XLR und die Leute wollen immer noch per 3,5mm-Klinkenstecker Mikros anschließen.
Ja, aber auch damit scheint es Probleme zu geben. Und es ist doch Mono?




ruessel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Do 08 Nov, 2018 09:08

Bei den alten Kameras gab es Stereoeingänge, die mit Mikros wie dem Ohrwurm
Vielleicht läßt sich da was machen. Die Ohrwurmkapsel kann bei entsprechender Spannungsversorgung bis 4V Eff. am Ausgang liefern, das würde sogar einen Line Eingang (0.7V) hilflos übersteuern. Allerdings reichen da auch keine 2V PlugIn Spannung, es müßten schon min. 9V sein.
Frage: Liegt am XLR der Pocket immer Spannung (48V) an, also auch wenn über die 3,5mm Buchse aufgenommen wird? Dann könnte man von dort die Spannung beziehen, sonst müßte eine 9V Batterie her......
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Frank Glencairn
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank Glencairn » Do 08 Nov, 2018 09:15

Phantom Power kannste im Menü an/aus schalten.
Die Frage ist doch, ob die Klinkenbuchse überhaupt PlugIn Power liefert - wenn nicht, isses kein Wunder, daß es mit dem Ohrwurm nicht klappt, oder?

Und kannst du vielleicht was zu dem XLR/auf Stereo Buchse Thema sagen, daß ich oben angeschnitten hatte?




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Do 08 Nov, 2018 09:21

ruessel hat geschrieben:
Do 08 Nov, 2018 09:08
Frage: Liegt am XLR der Pocket immer Spannung (48V) an, also auch wenn über die 3,5mm Buchse aufgenommen wird? Dann könnte man von dort die Spannung beziehen, sonst müßte eine 9V Batterie her......
Die 48V phantom power des XLR-Eingangs lassen sich im Kameramenü ein- und ausschalten, und liegen immer an, wenn aktiviert - auch wenn etwas an der Miniklinke hängt.

Für einen Ohrwurm mit Line-out hättest Du schon einen Käufer..

@Frank: Ja, Plugin-Power wird geliefert, sonst käme ja überhaupt kein Signal aus dem Ohrwurm. Der Pegel ist auch identisch mit dem des Rode Stereomic X bei +20db (das ohne Plugin-Power läuft und an anderen Kameras und Recordern in dieser Einstellung ungefähr den gleichen Pegel wie der Ohrwurm liefert).




ruessel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Do 08 Nov, 2018 09:45

Na, das wäre doch mal einen Test wert. Ich selber bin immer noch am überlegen ob ich mir diese Kamera antue.... meine alte Pocket bringt mir Bilder, ich vermisse kein 4K.

Kannst Du das vorab testen? Ich würde einen Probeadapter basteln, ich muss nur noch wissen ob der XLR Stecker Normgerecht verdrahtet ist um die Spannung raus zu ziehen. Liegen da 48 oder 24V an?
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Frank Glencairn
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank Glencairn » Do 08 Nov, 2018 09:49

48V




ruessel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Do 08 Nov, 2018 10:00

Die Frage ist doch, ob die Klinkenbuchse überhaupt PlugIn Power liefert - wenn nicht, isses kein Wunder, daß es mit dem Ohrwurm nicht klappt, oder?
der Ohrwurm läuft auch mit 0.5V.....eher schlecht. Bei 0V kommt gar nix raus. Alle Elektredmikrofone haben einen eingebauten JFET der direkt mit der Membrane in Verbindung steht (extrem Hochohmig, mehrere MegaOhm), durch die anliegende Spannung kommt erst der Ausgang zu Stande. Außer Dynamikmikrofone (auch Bändchen) benötigt jedes Mikro eine außen liegende Spannung. Mit Außen meine ich die Tonkapsel, eine Batterie kann natürlich im Mikro liegen, aber außen an der Tonkapsel.

Wichtig für die Mikrofonausgansspannung ist allerdings nicht nur die Spannung, sondern auch noch der Widerstand der PlugIn Spannung. Hier kann es um 50% Reduktion kommen, wenn der Widerstand völlig verkehrt für die Mikrofonkapsel ist. Ich habe dafür einen Testaufbau, einen hochwertigen 1 Meter Hornlautsprecher der über einen D1 Verstärker bis ca. 140 dB einen sauberen Sinus erzeugen kann. Die Tonkapsel wird über einen Abschlusswiderstand an einen Ozzi angeschlossen. Mit einen Stereo Poti regel ich den Speisewiderstand, der zweite Kanal des Potis hängt an einem Widerstandmesser dran. Nun wird die Lautstärke immer lauter gedreht bis der Sinus im Ozzi anfängt zu verzerren, dann wird der Widerstand verändert bis der Sinus wieder sauber ist. Das läuft solange bis eine Lautstärke gefunden ist, die vom Widerstand ausgereizt ist - und die Tonkapsel von der Lautstärke am Ende ist. Am Widerstandsmesser lese ich dann den idealen Widerstandswert ab. Diesen idealen Widerstand kann man dann gut in XLR Systemen einbauen, die konstanten Strom liefern, nur dort läuft die Kapsel in höchstleistung.
Gruss vom Ruessel

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cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Do 08 Nov, 2018 10:27

ruessel hat geschrieben:
Do 08 Nov, 2018 09:45
meine alte Pocket bringt mir Bilder, ich vermisse kein 4K.
Der Vorteil, den sie bringt, sind auch nicht 4K, sondern sauberes 2K/FullHD und drei Blenden Lichtstärkegewinn.
Kannst Du das vorab testen?

Sehr gerne!




ruessel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Do 08 Nov, 2018 10:30

Der Vorteil, den sie bringt, sind auch nicht 4K, sondern sauberes 2K/FullHD und drei Blenden Lichtstärkegewinn.
gut..... Kamera wird bestellt.

Dann fahre ich mal die Tage zu Conrad und besorge Teile für den Adapter (9.1 Volt Z-Diode).
Gruss vom Ruessel

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achtpfund
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von achtpfund » Do 08 Nov, 2018 11:50

Wenn ich schon die alte BMPCC besitze und mir eine neuere Kamera anschaffen würde, wäre es nicht die BMPCC4K sondern wahrscheinlich ein größerer Sensor, um die alte BMPCC je nach Situation sinnvoll zu ergänzen, auch wenns nur 8Bit sind.
Die Wahl der Kamera während eines Drehs ist längst keine Konstante mehr.




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Do 08 Nov, 2018 12:23

achtpfund hat geschrieben:
Do 08 Nov, 2018 11:50
Wenn ich schon die alte BMPCC besitze und mir eine neuere Kamera anschaffen würde, wäre es nicht die BMPCC4K sondern wahrscheinlich ein größerer Sensor,
Die Pocket 4K hat einen (signifikant) größeren Sensor als die alte Pocket, 18,96mm x 10mm ggü. 12,48 x 7,02 mm. Das ist mehr als die doppelte Sensoroberfläche.




achtpfund
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von achtpfund » Do 08 Nov, 2018 12:38

Die Pocket 4K hat einen (signifikant) größeren Sensor als die alte Pocket, 18,96mm x 10mm ggü. 12,48 x 7,02 mm. Das ist mehr als die doppelte Sensoroberfläche.
..., was trotzdem signifikant weniger ist als FF oder sogar APS-C.
Es geht auch nicht nur um die Sensorgröße.
Einen modernen Autofocus z.b. lernt man schnell lieben, auch beim szenischen Dreh.




ruessel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Do 08 Nov, 2018 12:41

Sehr gerne!
Gebe mir nochmal per mail etc. die genaue Lieferadresse an.
Ich habe eben überlegt, ein Test mit einer 9V Batterie geht schneller. Ich brate da was zusammen, um zu sehen ob eine höhere Spannung an der Pocket etwas positives bewirkt. Sollte der Innenwiderstand im Mikrofoneingang der Pocket zu niederohmig sein, wird die Batterie nicht viel bringen, der JFET ist dann zu sehr belastet. Ich hoffe auf + 6dB......
Gruss vom Ruessel

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roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Do 08 Nov, 2018 23:21

achtpfund hat geschrieben:
Do 08 Nov, 2018 11:50
Wenn ich schon die alte BMPCC besitze und mir eine neuere Kamera anschaffen würde, wäre es nicht die BMPCC4K sondern wahrscheinlich ein größerer Sensor, um die alte BMPCC je nach Situation sinnvoll zu ergänzen, auch wenns nur 8Bit sind.
Die Wahl der Kamera während eines Drehs ist längst keine Konstante mehr.
sehe ich ähnlich. Mich hat die P4K auch nicht überzeugt. Ganz ehrlich, ich finde die Bildqualität der alten Pocket besser...und mit dem Viltrox EF-M2 und Canon EF Objektive, umso besser. Wahrscheinlich bin ich der einzige der das so sieht (warum auch immer). Die alte hat etwas, was ich bisher nur bei der Arri gesehen habe, nämlich die Bildqualität. Ohne viel Schnickschnack und mehr als die Einstellungen in Menü brauche ich nicht. Und wenn, dann habe ich über den externen BM VA den Rest (z.B. LUTS). Die alte BMPCC ist nur in Verbindung mit Resolve (Studio wegen Spatial Threshold) m.M. immer noch unschlagbar für den Preis. Und das wichtigste, meine Frau kann endlich damit auch umgehen (manuellen Focus bedienen)... ;) SlowMotion funktioniert auch mit "Optical Flow" sehr gut, damit kann ich auf 60fps verzichten (auch wenn es nicht exakt das selbe ist), auf 4k sowieso, weil ich da keinen großen unterschied in Details sehe... Wenn es schon eine zweite Kamera sein soll, dann würde ich mir vll. eine OpenSource/Linux Kamera holen, oder eine Sony A7sIII, oder eine Canon+Magic Lantern. Tauschen würde ich die BMPCC gegen keine Kamera, es hat einfach anderen Look, so natürlichen, und nicht so zu digitalen...und es macht einfach spaß damit zu filmen. Ist zwar mit alles drum und dran (Cage/Rig, externe Mikrofon usw) keine Pocket für die Pocket mehr, dennoch.




ruessel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Fr 09 Nov, 2018 10:16

Bild

Der Pocket Adapter ist zusammen gebraten und mit viel Heißkleber schnell haltbar gemacht, soll ja nur ein erster Versuch sein.
Mein Versuch hier am Tascam DR-05 war ernüchtern, mit 9V Adapter gerade ein Gewinn von +2 dB. Aber hier ist die Abstimmung eigentlich schon vorher perfekt, mal schauen wie es bei der neuen Pocket ausschaut. Der Adapter geht gleich zur Post, die 9V Batterie lasse ich dran, sie verbraucht nur Strom wenn der Ohrwurm in der Buchse steckt..... hoffentlich geht die Batterie+Kabel in diesen unruhigen Zeiten durch die Post... immerhin ist da eine Landesgrenze dazwischen.... ;-)
Gruss vom Ruessel

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MrMeeseeks
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von MrMeeseeks » Fr 09 Nov, 2018 11:51

achtpfund hat geschrieben:
Do 08 Nov, 2018 12:38
Die Pocket 4K hat einen (signifikant) größeren Sensor als die alte Pocket, 18,96mm x 10mm ggü. 12,48 x 7,02 mm. Das ist mehr als die doppelte Sensoroberfläche.
..., was trotzdem signifikant weniger ist als FF oder sogar APS-C.
Es geht auch nicht nur um die Sensorgröße.
Einen modernen Autofocus z.b. lernt man schnell lieben, auch beim szenischen Dreh.
"signifikant"... aps-c canon 1,6...bmpcc 4k 1,9 crop.

Ein moderner Autofokus kommt nur bei den typischen Youtube Knilchen zum Einsatz, beim szenischen Dreh (was auch immer das heißen möge) wohl eher nicht.

Die BMPCC 4k ist in allen Belangen besser. Allein das grauenhafte Display der BMPCC muss man mit einem externen Monitor kompensieren, was sie automatisch größer macht als eine BMPCC 4k.




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Fr 09 Nov, 2018 12:43

ruessel hat geschrieben:
Fr 09 Nov, 2018 10:16
Der Pocket Adapter ist zusammen gebraten und mit viel Heißkleber schnell haltbar gemacht, soll ja nur ein erster Versuch sein.
Hallo Wolfgang, ich habe Dir eine private Nachricht geschickt.




ruessel
Beiträge: 5289

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Fr 09 Nov, 2018 12:50

Hallo Wolfgang, ich habe Dir eine private Nachricht geeschickt.
Ja, ist klar....ich Dir auch. Ist unterwegs.....
Gruss vom Ruessel

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roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Fr 09 Nov, 2018 13:17

ruessel hat geschrieben:
Fr 09 Nov, 2018 10:16
Bild

Der Pocket Adapter ist zusammen gebraten und mit viel Heißkleber schnell haltbar gemacht, soll ja nur ein erster Versuch sein.
Mein Versuch hier am Tascam DR-05 war ernüchtern, mit 9V Adapter gerade ein Gewinn von +2 dB. Aber hier ist die Abstimmung eigentlich schon vorher perfekt, mal schauen wie es bei der neuen Pocket ausschaut. Der Adapter geht gleich zur Post, die 9V Batterie lasse ich dran, sie verbraucht nur Strom wenn der Ohrwurm in der Buchse steckt..... hoffentlich geht die Batterie+Kabel in diesen unruhigen Zeiten durch die Post... immerhin ist da eine Landesgrenze dazwischen.... ;-)
sieht wie ne Bombe aus.




ruessel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von ruessel » Fr 09 Nov, 2018 14:35

sieht wie ne Bombe aus.
Sage ich doch..... mal schauen ob es ankommt.
Gruss vom Ruessel

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cantsin
Beiträge: 5436

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Fr 09 Nov, 2018 14:59

ruessel hat geschrieben:
Fr 09 Nov, 2018 14:35
sieht wie ne Bombe aus.
Sage ich doch..... mal schauen ob es ankommt.
Offtopic: Ich gehöre zu den Anmeldern einer politischen Demonstration in meiner Stadt am 17.11. Das wird lustig. :-)




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Fr 09 Nov, 2018 15:04

cantsin hat geschrieben:
Fr 09 Nov, 2018 14:59
ruessel hat geschrieben:
Fr 09 Nov, 2018 14:35


Sage ich doch..... mal schauen ob es ankommt.
Offtopic: Ich gehöre zu den Anmeldern einer politischen Demonstration in meiner Stadt am 17.11. Das wird lustig. :-)
solange ihr beiden nicht Namen wie AL-Habibis trägt, sondern Wolfgang und Johan... dann kommt alles problemlos durch. EU 2018!




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Fr 09 Nov, 2018 20:57




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Fr 09 Nov, 2018 23:29




Darth Schneider
Beiträge: 2694

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » Sa 10 Nov, 2018 07:17

Ach ja, Hauptsache möglichst heisse Frauen bei den Rewiews abfilmen, das gibt viele Likes.
Gruss Boris




Frank Glencairn
Beiträge: 8442

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 10 Nov, 2018 08:01

Naja, sieht aus wie ne magersüchtige Stripperin, aus nem 80er Jahre Trailerpark - "heiß" geht anders.




iasi
Beiträge: 12043

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Sa 10 Nov, 2018 08:29

roki100 hat geschrieben:
Fr 09 Nov, 2018 20:57
Immer wieder beeindruckend, wie geschwätzig Leute sein können, die doch eigentlich mit Bilder sprechen sollten.
Also dieser Test ist eine ziemliche Zeitverschwendung.

Ganz so als ob eine alte Seherin aus verstreuten Knochen liest.




Axel
Beiträge: 12299

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Axel » Sa 10 Nov, 2018 09:45

Ich mache zur Zeit wieder Tests mit meiner kleinen spiegellosen Hybrid-Gurke. Was ist mit Licht? Angeregt durch einen NoFilmSchool-Artikel über Chiaroscuro-Lighting (den Artikel, nicht das überaus doofe Video dazu) und Welles' posthum veröffentlichten The Other Side Of The Wind frage ich mich, in welchem Maße das "Malen mit Licht" eine Frage meiner Haltung, meiner Einstellung ist oder eine der unterschiedlichen Kamera-Philosophien.

(eine Mischung aus 16mm und Super8, absolut no budget, ein in den Garten geschlepptes Autowrack und Taschenlampen, sogar das Wasser für den Regen wurde von einem Gartenschlauch des Nachbarn geklaut, ich verlinkte das Video schon mal im Januar 2009, es wurde aber direkt danach "vom Nutzer entfernt" - Tip: nicht größer ziehen, dann stören schlechte Auflösung und Kompressionsartefakte zu sehr)

Bekanntlich ist eines der bekannteren Zitate von Welles, dass der größte Feind der Kunst die Abwesenheit von Beschränkungen ist. Brauche ich Raw, um mit Licht zu malen? Wird mich 8-bit Interframe ewig unzufrieden sein lassen? Leide ich an der Next Camera Disorder? Sorry für das kleine OT.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




iasi
Beiträge: 12043

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Sa 10 Nov, 2018 10:13

Axel hat geschrieben:
Sa 10 Nov, 2018 09:45
Bekanntlich ist eines der bekannteren Zitate von Welles, dass der größte Feind der Kunst die Abwesenheit von Beschränkungen ist. Brauche ich Raw, um mit Licht zu malen? Wird mich 8-bit Interframe ewig unzufrieden sein lassen? Leide ich an der Next Camera Disorder? Sorry für das kleine OT.
Die Abwesenheit von Beschränkungen hatte Citizen Kane geschadet?

Dieses Welles-Zitat scheint mir eher der Versuch der Beschönigung der zunehmenden Beschränkungen zu sein, mit denen Welles leben musste.

Je mehr Gestaltungsspielraum ich habe, umso besser - sofern man diesen Spielraum auch nutzen kann und nicht im Regelwerk des 08/15-Filmemachens gefangen ist.
Gerade bei Citizen Kane hat dies Welles doch toll demonstriert.

Raw ist doch nicht das Zaubermittel, das aus jedem "ich-geh-mal-raus-und-dreh-was"-Video einen tollen Film macht.
Es eröffnet aber weitere Gestaltungsmöglichkeiten, die man mit 8-Bit eben nicht hat.
Licht setzen und richtig belichten muss man auch bei Raw.




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Mittlerweile läuft Magic Lantern mit der EOS-M hinreichend stabil, um damit 2,5K RAW-Clips zu erstellen. Daher haben wir mal einen ersten Auflösungstest in 2,5K gewagt... weiterlesen>>

Panasonic S1: Hauttöne im 10 Bit HLG, Flat und Standard Bildprofil - inkl. Vergleich mit GH5S

Wir erkunden weiter die Panasonic S1 auf slashCAM. Diesmal haben wir uns die Hauttonwiedergabe in unterschiedlichen Bildprofilen angeschaut u.a. im neuen Flat-Profil und in 10 Bit HLG. Als Vergleich haben wir die Panasonic GH5S dazugenommen. Auch die manuellen Fokussier- und Makrofähigkeiten des neuen LUMIX S 24-105mm / F4.0 Objektivs haben wir uns kurz angeschaut ... weiterlesen>>

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YGT - Sinking Ship

Computergenerierte Visuals mit ziemlich analog anmutendem Reiz, was sicher auch an der gezeigten Welt liegt, die sehr an Fantasy-Vorstellungen mit surrealen Einschlägen erinnert -- ein paar Infos zur Entstehung hier.