izanagi
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Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von izanagi » Mo 09 Okt, 2017 16:19

Hallo liebe Gemeinde, vorweg habt bitte Nachsicht, ich bin neu in der Fotografieszene.
Ich bin dabei im gewerblichen Portfolio neben der Videobearbeitung auch Produktfoto und -videoproduktion anzubieten.
Nun möchte ich die Eierlegendewollmilchsau. Keine Film + Fotokamera sondern eine Videokamera die beides beherrscht.
Das die BMPC die Viedeoaufnahmen beherrscht habe ich mit erstaunen in den Youtube Videos gesehen. Wunderschön und professionell.
Die Outdoor Aufnahme sind bei mir eher privater Natur, bei mir geht es eher um Indoor Szenen (zukünftig kleine Werbespots) und Studioaufnahmen von Produkten.
dazu gehört natürlich auch die Fotografie.

Die BMPC ist jetzt keine DSLR Cam, aber sind die Fotos der Filmkamera qualitativ gut ? 4096 sind ja vergleichbar mit 12MP. Das ist schon echt kritisch für hochwertige DIN2 Drucke.
Wenn die ausreicht, komme ich gleich zur zweiten Frage... dem Objektiv. Ich benötige einmal ein Weitwinkel für Studio Szenen wie Wohn&Küchen Bereiche bei denen man eben nur 2 Meter Platz hat.
Zum anderen benötige ich ein Makro Objektiv für die Produkt(detail)fotos.

Habt ihr da ein paar Tipps und ein gutes Preisleistungs-Verhältnis ?
Ich habe hier eine Liste der passenden Objektive gefunden, wo es auch Canon Objektive um die 300-500 € gibt.
http://wolfcrow.com/blog/the-blackmagic ... s-systems/
Ich kann jedoch noch nicht sagen welche für meine Zwecke brauchbar wären.
Derzeit stehe ich unter Zeitdruck, da ich für Halloween einen Film drehen muss, erst danach habe ich Zeit mich richtig mit der Materie zu befassen. Heisst, ich brauche professionelle Einkaufsberatung :)

Meine dritte Frage wäre, ist ein Bewegungsstabilisator für den Torso/Schulter zu empfehlen oder ein Hand-Schwebestativ ?

Die Blackmagic unterstützt kein HDR korrekt? Was mir sehr zusagt sind die 30fps in 4k, das ist schon zukunftssicher. Mit dem Shutter Speed und ISO`s hab ich mich noch nicht auseinandergesetzt. Das RAW Format der BMPC gefällt mir sehr sehr gut für die Postproduction in AE.
Bisschen Angst habe ich um die hin und wieder erwähnten vertikalen Streifen bei der Kamera, das wäre natürlich ein NoGo, ich weiss jetzt nicht ob nur einige oder alle Blackmagic das Problem haben.
Ich möchte die Kamera gebraucht kaufen, daher hab ich da höchste Sorge.

Mir ist aufgefallen das Blackmagic die Production cam garnicht mehr anbieten. jetzt sind die Micro Cinema und die Pocket Cinema in den Fokus gerückt.
Sind die neuen genauso gut von der Bildqualität ? Sind jedenfalls im Vergleich recht günstig.

Viele Grüße und besten dank




cantsin
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von cantsin » Mo 09 Okt, 2017 16:40

izanagi hat geschrieben:
Mo 09 Okt, 2017 16:19
Die BMPC ist jetzt keine DSLR Cam, aber sind die Fotos der Filmkamera qualitativ gut ? 4096 sind ja vergleichbar mit 12MP. Das ist schon echt kritisch für hochwertige DIN2 Drucke.
Alle Blackmagic-Kameras sind reine Videokameras. Zwar kann man die DNGs, die sie im Raw-Videomodus aufnimmt, auch als Digitalfotos verwenden/entwickeln. Die Kamera ist aber dafür nicht konstruiert: Es gibt keine Belichtungsautomatik, keinen Autofokus, keine schnelle Einstellung der Verschlusszeit, keinen Blitzschuh. Ausserdem hat der Sensor der BMPC nur einen relativ schwachen Dynamikumfang von ca. 10 Blenden. Eine Einsteiger-DSLR von Nikon oder Canon macht bessere Bilder, wenn es nur um Standbilder geht.
Mir ist aufgefallen das Blackmagic die Production cam garnicht mehr anbieten.
Stimmt, die Kamera ist ausgelaufen.
jetzt sind die Micro Cinema und die Pocket Cinema in den Fokus gerückt.
Sind die neuen genauso gut von der Bildqualität ?
Sie haben zwar mehr Dynamikumfang, aber nur 1920x1080 Sensorauflösung und sind damit für Fotos ungeeignet.




klusterdegenerierung
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 09 Okt, 2017 16:58

Die Frage ist, was Du ausgeben möchtest?
Mit meiner Kombi realisiere ich genau das was Du möchtest.
FS700/4K mit Shogun, gibt es auch gebraucht und macht halt 4K DNGs die man auch schon mal im ACR aufs doppelte blasen kann.

Das ganze gibt es gebraucht schon für roundabout 3500-4000€ wenns gut läuft.
Allerdings wird dann auch damit nicht fotografiert, sondern gefilmt, aber sonst wäre Deine Frage ja eh obsolet, denn jede DSLR macht ja auch Raw Fotos! ;-)




Darth Schneider
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Darth Schneider » Mo 09 Okt, 2017 17:15

Sorry ich könnte deine Fragen nicht ganz fertig lesen weil ich laut lachen musste.
Du willst dir im Ernst eine BMD Cinemacam auch zum fotografieren kaufen ?
Natürlich ginge das, theoretisch müsstest du nur die Famerate auf 1 stellen.
Spass beiseite.
Möglich ist sicher vieles, aber um Fotos zu machen, nimm besser eine Fotokamera.
Wenn du Beides in einer Kiste mit grossem ( ähnlich wie bei den Black Magic Modellen ) Sensor haben willst, dann kommst um eine Canon 1D oder ähnliches nicht herum, das ganze kostet dann aber mit Linsen ganz schnell mehr als
10 000€. Wenn die Fotos nicht ganz so wichtig sind wäre eine Sony der Alpha 7r oder 7s Mark 2 Vieleicht auch eine Lösung. Versteh mich richtig, die Sonys sind wirklich absolut super Kameras, und viel günstiger wie eine BMCC oder eine 1D. Aber was Fotos betrifft kann Sony noch nicht wirklich mit Canon mithalten, was nicht zuletzt auch an der Objektiv Auswahl liegt. BMD Kameras sind wirklich nur zum filmen.
Gruss Boris




klusterdegenerierung
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 09 Okt, 2017 21:15

Darth Schneider hat geschrieben:
Mo 09 Okt, 2017 17:15
Sorry ich könnte deine Fragen nicht ganz fertig lesen weil ich laut lachen musste.
Du willst dir im Ernst eine BMD Cinemacam auch zum fotografieren kaufen ?
Boris, warum eigentlich immer so spießig?
Klar kann er mit der BMD fotgrafieren! Er braucht genauso wie bei ner DSLR nur den Auslöser drücken!!
Bei den DSLR schreit jeder nach mehr continous frames, wenn aber so eine BMD 25 statt 10 per sec macht, dann meckert man, albern!




MrMeeseeks
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von MrMeeseeks » Di 10 Okt, 2017 00:24

Darth Schneider hat geschrieben:
Mo 09 Okt, 2017 17:15
üAber was Fotos betrifft kann Sony noch nicht wirklich mit Canon mithalten, was nicht zuletzt auch an der Objektiv Auswahl liegt. BMD Kameras sind wirklich nur zum filmen.
Gruss Boris
Ist natürlich absoluter Blödsinn. Die Canon Sensoren sind technisch unterste Schublade und weit..weit...abgeschlagen. Dazu sind die Bodys auch dem Tode geweiht. Und immer die Leier mit den Objektiven, sie sind zahlreich, das wars dann auch schon. Auf der dxomark Rangliste dauert es ewig bis mal das erste Canon Objektiv auftaucht. Davon abgesehen kann man im Gegensatz zu Canon alle möglichen Objektive adaptieren.

Übrigens ist deine obere Aussage mit "laut lachen" ebenfalls Blödsinn. Einer der beliebtesten Features aktueller Panasonic Kameras ist der 4K Fotomodus in welchem man 8mp aus einem 4k Video extrahieren kann. Bei einer BMPC samt Raw wäre das sogar noch wesentlich sinvoller, vor allem weil es keine typischen Rolling Shutter Probleme gibt.




ZacFilm
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von ZacFilm » Di 10 Okt, 2017 00:27

Naja, ich denke, dass jede 300 Euro Knipse bessere Bilder macht in RAW, daher - Spra dir den Hassle mit Blackmagic... Würde ich sagen...




Darth Schneider
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Darth Schneider » Di 10 Okt, 2017 08:01

Also wenn jetzt die Sensoren von Canon so schlecht sind, warum arbeiten denn so viele Fotografen damit ? Klar hat Sony kräftig aufgeholt, Vorallem für uns Filmer, aber für professionelle Product Photografie würde ich jetzt viel lieber zu einer 5D oder einer1D und noch lieber zu einer Hasselblad greifen als einer Sony Alpha, oder gar einer Black Magic. Die sind dafür gebaut und können super Fotos machen, die man für teures Geld verkaufen kann. Klar die Sonys schaffen das auch, wobei aber die Bedienung zu fumelig ist, und die Linsen Auswahl ist ( von Sony ) sehr begrenzt.
Aber denkt doch was ihr wollt.
Spiessig wollt ich überigens nicht sein. Aber wenn ich das witzig finde wenn jemand zum Fotografieren eine "Cinecam" kaufen und benutzen möchte, dann finde ich das eben witzig, Sorry ! Nicht böse gemeint.
Um 4K Fotos zu machen braucht man jetzt wirklich keine Ursa Mini, ( das würde ja ewig gehen mit der Kiste ein Foto zu machen und einen Blitz steuern kann sie auch nicht ) das alles schafft ja sogar meine 4 Jahre alte RX 10, ich kann die Fotos sogar direkt auf einen 4K Tv, in echtem 4K anschauen über einen cleanen HDMI, oder einen BMD Rekorder ran hängen um die Bildqualität noch zu verbessern und die Bitrate zu erhöhen, ( beim filmen) und inzwischen können das auch einige DSLRs, auch mit grossen Sensoren. professionell Filmen und professionell Fotografieren.
Ganz Egal ob von Sony, Panasonic, Canon, Nikon, BMD, Red, Fuji, ganz viele Kameras sind super, welche Marke ist doch schlussendlich einfach nur Geschmacksache, nicht mehr und nicht weniger, und die Auswahl sollte natürlich auch vom und Einsatzzweck und wird immer vom Budget bestimmt werden. Nicht vom Ego von Fans bestimmter Marken.
Hoffentlich
Gruss Boris




freezer
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von freezer » Di 10 Okt, 2017 08:43

ZacFilm hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 00:27
Naja, ich denke, dass jede 300 Euro Knipse bessere Bilder macht in RAW, daher - Spra dir den Hassle mit Blackmagic... Würde ich sagen...
Welche 300 Euro Knipse soll das denn sein, die bessere Bild in RAW macht?
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Darth Schneider
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Darth Schneider » Di 10 Okt, 2017 08:56

Standbilder ?
300€ wohl keine, aber für 500€ kriegst du eine A6000. Die Fotos wären sicher nicht zwangsläufig besser als wenn du mit der Ursa Fotografieren würdest. Aber viel schlechter sicher auch nicht, dafür aber viel, viel, schneller und du könntest einen Blitz synchronisieren und ein Sucher ist auch noch inbegriffen, bei der Ursa kostet der Alleine soviel wie eine Gh5 mit zwei schönen Linsen, die dann wiederum fast so gut filmt wie eine Ursa Mini Pro.
Wer reine High End Filmproduktionen für Tv und Kino macht sollte die Ursa Minis ins Auge fassen, wenn jemand noch mit der selben Kiste professionell, oder einfach anspruchsvoll fotografieren möchte, dann wäre das ein Fehlkauf, Spiessigkeit hin oder her.
Gruss Boris




freezer
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von freezer » Di 10 Okt, 2017 09:27

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 08:56
Standbilder ?
300€ wohl keine, aber für 500€ kriegst du eine A6000. Die Fotos wären sicher nicht zwangsläufig besser als wenn du mit der Ursa Fotografieren würdest. Aber viel schlechter sicher auch nicht, dafür aber viel, viel, schneller und du könntest einen Blitz synchronisieren und ein Sucher ist auch noch inbegriffen, bei der Ursa kostet der Alleine soviel wie eine Gh5 mit zwei schönen Linsen, die dann wiederum fast so gut filmt wie eine Ursa Mini Pro.
Wer reine High End Filmproduktionen für Tv und Kino macht sollte die Ursa Minis ins Auge fassen, wenn jemand noch mit der selben Kiste professionell, oder einfach anspruchsvoll fotografieren möchte, dann wäre das ein Fehlkauf, Spiessigkeit hin oder her.
Gruss Boris
Ich bin eh bei Dir, dass es besser ist eine dezidierte DSLR für das Fotografieren zu nutzen.
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Jost
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Jost » Di 10 Okt, 2017 09:33

Lass die Finger von der BM. Nach längstens 50 Minuten ist der Akku am Ende und der lässt sich nicht wechseln. Man benötigt also zwingend eine extern Batterie-Lösung - oder ein langes Kabel. Im Grunde ist sie eine reine Stativ-Kamera.

Super-unhandlich noch dazu. Ohne zusätzlichen Griff bekommst Du die BM noch nicht einmal sicher aus der Foto-Tasche.

Außerdem ist sie ein schwerer 1,7-Kilo-Klotz. Durch das hohe Gewicht holst Du Dir ein Problem nach dem anderen ins Haus: Alles muss massiver/größer ausfallen. Je weiter Du Dich aber vom Mainstream entfernst, desto höher werden die Kosten.

4K-Raw ist übrigens nicht 12MP, sondern nur rund 8MP. Das reicht nicht für einen professionellen Foto-Anspruch.

Indoor ist ein APS-C-Sensor schon ok, Vollformat wäre besser, bereitet aber Probleme beim manuellen Scharfstellen in der Motiv-Verfolgung. Micro-Four-Thirds hat Indoor einen zu kleinen Sensor. Da muss man dann zusätzlich in einen Speedbooster investieren.

Im Grunde bleibt bei der Anforderung APS-C + 4K nur Nikon. Und die gelten nicht unbedingt als Video-erfahren.




freezer
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von freezer » Di 10 Okt, 2017 09:46

Ich finde die Sony A7sII würde die Ansprüche an das Fotografieren und Filmen sehr gut erfüllen. Ein Freund von mir ist gerade von der Canon 5D Mark IV auf die A7sII umgestiegen, eben weil er von der Filmfunktion der 5D nicht überzeugt war.
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Darth Schneider
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Darth Schneider » Di 10 Okt, 2017 09:48

oder eine Gh5 zum filmen und eine günstigereCanon, Nikon oder Fuji Dslr, für die Fotos. Ich kenne auch Leute die haben wegen den Fotos, von Sony Alpha wieder zu Canon oder zu Fuji gewechselt.
Gruss Boris




cantsin
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von cantsin » Di 10 Okt, 2017 09:53

freezer hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 08:43
Welche 300 Euro Knipse soll das denn sein, die bessere Bild in RAW macht?
Den Body der Canon EOS-M10 gibt's aktuell für 230 EUR. Mit 5K Sensorpixeln sowie 11,3 Blenden Dynamikumfang und 800 ISO Low Light laut DxOmark dürfte die Raw-Standbildqualität besser sein als beim alten 4K-Sensor der BMPC. Für 280 EUR kriegt man eine Sony a5000 mit 5,4K Sensorpixeln, 13 Blenden Dynamikumfang und 1100 ISO Low Light. Und für knapp 400 eine Nikon D3300 mit 6K Sensorpixeln und sonst ähnlichen Sensordaten wie die a5000.




freezer
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von freezer » Di 10 Okt, 2017 10:07

cantsin hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 09:53
freezer hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 08:43
Welche 300 Euro Knipse soll das denn sein, die bessere Bild in RAW macht?
Den Body der Canon EOS-M10 gibt's aktuell für 230 EUR. Mit 5K Sensorpixeln sowie 11,3 Blenden Dynamikumfang und 800 ISO Low Light laut DxOmark dürfte die Raw-Standbildqualität besser sein als beim alten 4K-Sensor der BMPC. Für 280 EUR kriegt man eine Sony a5000 mit 5,4K Sensorpixeln, 13 Blenden Dynamikumfang und 1100 ISO Low Light. Und für knapp 400 eine Nikon D3300 mit 6K Sensorpixeln und sonst ähnlichen Sensordaten wie die a5000.
Danke!
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markusG
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von markusG » Di 10 Okt, 2017 12:13

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 08:01
Also wenn jetzt die Sensoren von Canon so schlecht sind, warum arbeiten denn so viele Fotografen damit ?
Ganz einfach: längere Tradition und Profi-Service. Jedenfalls bemerke ich inzwischen dass immer mehr mit Sony gearbeitet wird, v.a.D. natürlich im Videobereich. Da muss jeder für sich entscheiden ob man da bei Sony glücklich wird (z.B. Serviceleistung), denn was Qualität und Ausstattung angeht (z.B. Objektivauswahl) liegen da schon lange keine Welten mehr dazwischen; leider auch finanziell nicht mehr^^

Ich finde jedenfalls dass die A7Rii so ziemlich perfekt das abbildet (v.a.D. hohe Auflösung für Produktfotos), was izanagi sich da so vorstellt. Ob das Budget dafür genügt ist eine andere Frage (aber dann würde ich eher das Gewerbe in Frage stellen statt die technischen Mittel :P). Natürlich ist das dann wieder ein Kompromiss, aber wenn es hart auf hart kommt bleibt ja noch das dazumieten einer kompatiblen FS*-Videokamera usw.




izanagi
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von izanagi » Di 10 Okt, 2017 14:46

:O wow ! also erstmal vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten, damit hätte ich in so kurzer Zeit nicht gerechnet :)
Also im Grund fällt mir auf das die Blackmagic keine großen Anhänger hier findet. Ich habe die letzte Zeit viel gelesen und Videoberichte sowie vergleiche mit anderen Kameras wie die Red gesehen.
Das war Grund genug für eine BMPC wobei die Kosten mich etwas zurückhielten. Die Kamera allein wird ja nicht viel bringen, ich brauche da zwei Obktive für meine Zwecke. Hatte mit 1200€ für die (alte) Kamera gehofft im Gebrauchtzustand, aber die liegt aktuell noch bei 1600€.
Also mit 2500€ hatte ich gerechnet inkl. Weitwinkel und Makro Objektiv (gern auch gebraucht). Studiolicht habe ich bereits hier.
Mit fehlt nur noch ein riesiger Leuchtkasten den ich als weißen Untergrund haben möchte und dachte an einen Selbstbau mit Ultra LED Teppich(oder Halogen) und einer weiß milchigen Glasboden damit dieser kein zu großes Licht an den Körper abgibt. EIne leichte Refketion auf dem Glas wäre sehr wünschenswert wenn auch bei Weiß so gut wie unmöglich. Obs technisch umsetzbar ist weiss ich nicht.

Aber zum wesentlichen... Foto + Video scheint wohl wirklich nicht machbar, es sei denn man verzichtet auf eine Filmkamera und nutzt eine Sony Fotocam für Videoaufnahmen. So habe ich eure Empfehlung verstanden.
Mein Investment ist nicht besonders hoch aus dem einfachen Grund das ich es 1. erstmal nur nebensächlich anbiete und mich hineintaste 2. ein eigenes Produkt auf den Markt bringe und dafür Indoor Szenen drehen muss, ich hier also meine eigenen Erfahrungen sammeln kann 3. keine Auftragslage existiert, das brauch ja auch Monate bis ich da im Thema bin. Wenn es denn funktioniert und mir das ganze Spass macht kann man größer investieren.

Aktuell ist die Produktfotografie zweitrangig, das heisst nötig wäre es erst nächstes Jahr, sofern Kundeninteresse gegeben und ich die Erfahrung gesammelt habe. Daher gäbe es als erstes den Plan:
BMCP mit zwei Objektiven die später auf der Fotokamera passen. Budget 2500€
Im nächsten Jahr dann zusätzlich eine 500€ Canon die mit den Objektiven kompatibel ist.

Ein anderer Plan wäre, auf die Filmkamera zu verzichten und eine gebrauchte A7sII zu kaufen, gibts ab 1100€ bereits. Dazu dann dann Weitwinkel und Makro Objektiv. Budget 2000€

Also ich habe Youtube Videos der A7sII gesehen und muss sagen die sehen echt gut aus. Mit der richtigen Postproduktion ist da schon professioneller Filmlook vorhanden. Also die Idee find ich jetzt nicht verkehrt.
Nur die begrenzten 24fps bei 4K stören mich. Was ist eure finale Empfehlung ?




Jost
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Jost » Di 10 Okt, 2017 15:59

izanagi hat geschrieben:
Mo 09 Okt, 2017 16:19
Jetzt sind die Micro Cinema und die Pocket Cinema in den Fokus gerückt.
Sind die neuen genauso gut von der Bildqualität ? Sind jedenfalls im Vergleich recht günstig.
Nein, sie sind schlechter in der Bildqualität. Sie nehmen nur in Full-HD auf. Jedes Bild ist nur 2MP groß. Das ist für Foto völlig unbrauchbar.
Dass sie so günstig sind, hat Gründe. Die Micro hat kein Display, die Pocket ein Mäusekino. Es muss also ein externer Monitor her, der auch noch irgendwie befestigt werden will.

Indoor sind sie unbrauchbar. Dort wird oft mit 24mm-Objektiven gearbeitet. Der Crop-Faktor beider Cameras liegt bei ~3. Du benötigst also Indoor ein 8mm Objektiv. Vergiss auch das.

Ich weiß zwar nicht, was Du vor hast, aber gewerbliche Din-A2-Abzüge liegen bereits an der Grenze von Mittelklasse-Kameras und setzen Licht-Equipment voraus.
Versuche es mit einer gebrauchten Nikon D800 und einem externen Rekorder mit Bildschirm wie den Atomos Ninja 2 HDMI Field Rekorder.
Dann hast Du Foto definitiv abgedeckt, einen verlässlichen und komfortablen Monitor sowie eine vernünftige Full-HD-Aufnahme.
Mit ein paar Akkus und einem gebrauchten Nikon Nikkor AF 20-35 mm F/2.8
liegt man bei ~2000 Euro.

Wie gesagt: Vergiss alles von Blackmagic. Ich habe selbst eine 2,5 und wollte auf 4K aufsteigen. Hin und her überlegt. Am Ende ist es eine 4.6 geworden, weil all das, was BM in 4K im Portfolio hat, kein richtiger Zugewinn gegenüber der 2.5 ist.
4K heißt bei BM: Weniger Dynamik als eine 2.5. Da ist eine GH5, trotz des Gurken-Codecs, die weitaus bessere Wahl. Das fängt mit dem geringeren Gewicht an und hört bei der richtig guten Bildstabilisierung nicht auf.

Die A7sII ist für Foto keine gute Idee. Die hat 12MP. Das ist eine super lichtstarke Filmcam. Und informiere Dich mal, was die Objektive kosten.




markusG
Beiträge: 650

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von markusG » Di 10 Okt, 2017 17:38

Jost hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 15:59
Indoor sind sie unbrauchbar. Dort wird oft mit 24mm-Objektiven gearbeitet. Der Crop-Faktor beider Cameras liegt bei ~3. Du benötigst also Indoor ein 8mm Objektiv. Vergiss auch das.
Ich muss da mal ganz kurz ne Lanze für die liebe kleine Pocket brechen :D es gibt inzwischen ne ganze Bandbreite an passenden Objektiven, sei es Festbrennweiten oder Zooms. Von Low-Budget-Industrie-Objektiven, Preisknüllern bis Profisegment ist inzwischen einiges auf dem Markt, je nach gusto.

Für Fotos bleibt natürlich die Limitierung der Auflösung. Davon abgesehen dass sie viel Strom zieht. und alle anderen Unannehmlichkeiten.
Jost hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 15:59
Da ist eine GH5, trotz des Gurken-Codecs, die weitaus bessere Wahl. Das fängt mit dem geringeren Gewicht an und hört bei der richtig guten Bildstabilisierung nicht auf.
Ganz ehrlich? Finde auch diese (zusammen mit der A7RII) ziemlich passend für das geforderte Einsatzgebiet! :)




izanagi
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von izanagi » Mi 11 Okt, 2017 02:18

Jost hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 15:59
Nein, sie sind schlechter in der Bildqualität. Sie nehmen nur in Full-HD auf. Jedes Bild ist nur 2MP groß. Das ist für Foto völlig unbrauchbar.
Okey, die habe ich mir auch nicht so genau angeschaut, war zu stark auf die 4k fixiert. Das sie günstiger sind hat mich auch schon stuzig gemacht.
Jost hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 15:59
Ich weiß zwar nicht, was Du vor hast, aber gewerbliche Din-A2-Abzüge liegen bereits an der Grenze von Mittelklasse-Kameras und setzen Licht-Equipment voraus.
36MP ja das klingt nach dem was Kunden von hochauflösenden Produktfotografien für den Print Einsatz erwarten :)
Ich brauche allein für ein A2 Poster schon 7000px für den Bilderdruck, bei 150dpi auch gern die Hälfte bei der Betrachtungsdistanz von Postern. Also da würden auch 22MP noch reichen. Aber 36MP wäre natürlich Oberklasse.
Da werd ich wohl auch nicht drumrum kommen. Ich hatte ja erst an Web Bilder gedacht, da könnte eine 4K ja ausreichen, aber da wäre ich zu sehr eingeschränkt, sollte doch mal Print gewünscht sein.
Da habt ihr natürlich recht, da macht die Filmkamera nix her.
Jost hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 15:59
Die A7sII ist für Foto keine gute Idee. Die hat 12MP. Das ist eine super lichtstarke Filmcam. Und informiere Dich mal, was die Objektive kosten.
Ja hab mir gerade mal die Spezi angeschaut, ist ja garkeine Fotocam :D war ich zu schnell beeidruckt von den Youttube Bildern das ich das westenliche vergessen habe. Ach ärgert mich das, die Eierwollmilchsau gibts nicht.
Würdest du denn für eine Filmcam, die A7sII der BMPC vorziehen ? Du hast ja bereits soviele Negativpunkte aufgezählt.

Die A7sII hat ja nen E-Mount korrekt? Also passen da so etliche E Objektive auch die von Canon ja ? Ich hatte einige makro und weitwinkel um die 400 euro gesehen.
Wieviel mm wäre denn empfehlenswert bei einer Indoor Szene mit wenig Platz und soviel wie möglich von der Küchenzeile aufzunehmen. Weitwinkel in 12mm ?
Auf was achte ich, wenn ich keine zig Objektive kaufen möchte sondern flexibel agieren möchte, z.b. ein Objektiv für alle Indoor Szenen. Ein Objektiv für Outdoor, Landschaften, welche mm Objektive sind da zu empfehlen um Allrounder zu haben.

Mich ärgert die Separierung nur, da ich unbedingt zu halloween ein Privat Video in TOP Qualität drehen wollte. Und das nächste gewerbliche Projekt ist auch wieder ein Filmdreh. Die Fotografie käme eigentlich erst zum späteren Zeitpunkt.
Daher wäre die Videocam für mich derzeit sogar wichtiger. Und da ich sehr auf 4K fokusiert bin reichen mir Full-HD nicht mehr aus. Schwierige Entscheidung :(




Darth Schneider
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Darth Schneider » Mi 11 Okt, 2017 06:26

Auf die Sonys passen aber keine Canon Linsen, nur mit einem teuren Adapter, und nur mit zu grossen Kompromissen. Ich denke dir bleibt nur Auswahl wirklich nur, die Nikon D850 oder eine Canon 1D X Mark 2, Canon 5D Mark 4, Sony A7r Mark 2.
Wenn ich da an Anforderungen, A2 Prints und 4 K Video denke, gibt es nichts mehr anderes was bezahlbar ist. Ausser den Ursa Minis, die aber wirklich nur für Film Pdoduktionen geeignet sind, egal was da die Kollegen zum Teil geschrieben haben.
Nachher kommen dann Marken wie Hasselblad (ab 20 000€) zum Fotografieren, und Red ( 8K, ab 100 000€ , 4k ab 20 000 €)zum filmen. Da gibt es dann nichts gescheites unter diesen Preisen.
Gruss Boris




markusG
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von markusG » Mi 11 Okt, 2017 10:19

izanagi hat geschrieben:
Mi 11 Okt, 2017 02:18
Ja hab mir gerade mal die Spezi angeschaut, ist ja garkeine Fotocam :D war ich zu schnell beeidruckt von den Youttube Bildern das ich das westenliche vergessen habe. Ach ärgert mich das, die Eierwollmilchsau gibts nicht.
NATÜRLICH ist es eine Fotocam! Wie kommst du denn auf die Idee dass es keine sein soll? Sie ist halt auf hohe Sensibilität optimiert, daher das "S" im Namen. Die eierlegende Wollmilchsau die du suchst wäre - im Falle von Sony - eben die "R"-Variante, R=Resolution. Die macht auch super Videos, nur eben bei Schwachlicht nicht so rauschfrei wie die "S", aber scheint bei dir ja nachrangig zu sein?

Jost hat geschrieben:
Di 10 Okt, 2017 15:59
Auf die Sonys passen aber keine Canon Linsen
Ist das ne Voraussetzung? So wie ich das verstanden habe hat izanagi keinen Restbestand? Da gingen genausogut x-beliebige Objektive, sogar A-Mount mit "günstigem" LA-E3 Adapter. Hat ja nen IBIS.


*EDIT: vielleicht auch einen Blick übern Tellerrand wert: die Olympus EM1-mk2. Macht dank Sensorshift auch hochauflösende Bilder für Produktshoots

https://vimeo.com/190997458
https://vimeo.com/214020653




Darth Schneider
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Darth Schneider » Mi 11 Okt, 2017 14:01

Was ist Sensor Shift ?
Das tönt für mich nach so etwas wie "deeper pixels" (Aussage von Tim Cook von Apple, über die neue iPhone Kamera )




markusG
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von markusG » Mi 11 Okt, 2017 14:59

Der Sensor ist nicht fest verbaut, sondern hängt im Stabilisator. Das ermöglicht es, dass durch minimale Verschiebungen Serienbilder geschossen werden die dann verrechnet werden. Ähnliches bietet auch Pentax an; afaik Sony zzT nicht, aber vielleicht gibt's ja ne Kamera-App die das kann^^

Das hat natürlich seine Grenzen (z.B. nur statische Motive).

http://www.imaging-resource.com/PRODS/o ... iTECH2.HTM




Darth Schneider
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Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Darth Schneider » Mi 11 Okt, 2017 15:07

Thanks




Jost
Beiträge: 844

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Jost » Do 12 Okt, 2017 01:10

izanagi hat geschrieben:
Mi 11 Okt, 2017 02:18
Würdest du denn für eine Filmcam, die A7sII der BMPC vorziehen ? Du hast ja bereits soviele Negativpunkte aufgezählt.
Der große Nachteil der Sony ist der Minibildschirm. Mäusekino. Für das professionelle Arbeiten benötigt man einen externen Monitor. Alles andere ist wie Klatschen mit einer Hand. Der zusätzliche Monitor macht den Gewichtsvorteil der Sony zu einem Teil wieder zunichte. Der große Monitor zieht außerdem ordentlich Strom. Aus der Sony kommt der nicht, also benötigt man ein intelligentes Strommanagement. Anderenfalls läuft man mit zwei Ladegeräten für zwei verschiedene Akkutypen rum. Und: Wohin mit dem externen Monitor? Der ist schließlich größer als die ganze Kamera. Auf den Blitzschuh stecken? Wohin dann mit dem Mikro?

Die BM hat einen eingebauten 5-Zoll-Monitor. Fertig.

Ich komme aus der professionellen Fotografie. Iso, Blende, Zeit und Raw - und schon ist alles gut. Genau das und nicht mehr kann die BM. Ihr Menü ist so übersichtlich, dass es praktisch keiner Einarbeitungszeit bedarf.
Schau Dir mal hier die Einstellungsmöglichkeiten der Sony an.


Das ist für mich schon ein Grund, schreiend wegzulaufen. Alles viel zu kompliziert.
Das muss man wollen. Und viele wollen das nicht nur, sondern können das ganz ausgezeichnet. Es kann also kein Hexenwerk sein.
Unsere Video-Profis nutzen die Sony A9 mit Monitor.
Die A7sII würde ich nicht nehmen. Das ist ein Film-Nachtsichtgerät, das für die professionelle Fotografie ungeeignet ist. Eher was in Richtung A7R.

Die Krux ist, dass Video auf professioneller Ebene eine sauteure Angelegenheit ist. Besonders 4K. Und wenn Du vor hast, die Cam auch noch von der Schulter mobil zu nutzen - schau mal was Rigs kosten. Da verschwinden die Hunderter schneller als Du Hunderter sagen kannst.




izanagi
Beiträge: 25

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von izanagi » Do 12 Okt, 2017 16:13

Seid mir nicht böse das ich nicht auf jedes einzelne Argument eingehen kann :)

@Jost
Also BM ist schon ne tolle Sache, aber dann die 2.5 und nicht die 4k wenn ich es richtig verstanden habe. Sony=Minibildschirm wäre für "mich" also für meine Bedürfnisse kein K.O. Kriterium, ganz einfach weil ich keine groß gescripteten Filme drehen würde und auch nicht in 500km Drehorten oder gar Auslandseinsätzen einen Film drehen muss. Das ist ne andere Welt, da würd ich natürlich auch mit Monitoren und Equipment aufschlagen. Mein Film Bedarf ist wirklich sehr überschaulich und kurz gehalten. Mini Display reicht aus, solange man etwas erkennen kann.

Die A7sII irritiert mich etwas da der eine sagt sie sei eine Fotokamera, du hingegen sagst eher unbrauchbar. Ich sehe bei 12MP jetzt auch nicht so das große Potenzial gegenüber einer 22 oder 36MP Fotocam. Vielleicht irre ich mich da auch.

@markusG
ich orientiere mich an Aussage von Jost und dem Datenblatt der A7sII. Mir schien die jetzt nicht als wirkliche Fotokamera. Aber ihr habt da auch alle unterschiedliche Meinungen.
Ich hab mir die ISOs der A7sII angeschaut, sehr beeidruckend wie man da die Nacht zum Tage macht. Ich glaube auch der Schwarzwert wäre auf nem OLED traumhaft. Rauschfrei ist natürlich ein Argument Markus, aber du hast recht das wäre (bzw. muss) zu vernachlässigen sein da ich wenn überhaupt Produktfoto und Werbevideos mache und die sind immer künstlich ausbeleuchtet, daher können wir drauf verzichten. Klar ist es schade wenn man mal privat Nachtfotos machen möchte, aber wir können nicht alles haben.
Also liegt der Fokus doch auf die "R" und nicht die "S" Version.

@Darth
siehst du da fehlt mir die Fachkenntnis. Ich dachte dieser E-Mount wäre universal, so das man alles draufschrauben kann :D

Also, wenn ich wirklich für den "Anfang" erstmal beides haben möchte, wäre die Nikon D850 interessant korrekt? DSLR Fotografie + 4K Filmaufnahmen.
Hahaha, während ich diesen Satz schrieb, schaute ich mal was die überhaupt kostet :D
Da ist er hin der Traum ! Das ist mir too much. Hauptsache erstmal schöne Inspiration auf Youtube und dann die knallharte Realität. Verdammt.
Und die Objektive kosten keine 500€ sondern 5000€ wird ja immer besser. Jetzt hab ich Depression.

Eine Canon 5D Mark 4 würde ja gerade so noch gehen, aber ohne Objektiv, ich weiss nicht wie sehr man ohne Objektiv überhaupt Arbeiten kann !?
Die Sony A7r Mark 2 gäbe es gebraucht für 2000€ aber die Objektive sind ja so teuer. Hatte gehofft das eines um die 400-500€ kostet.
In den Reviews hat die Sony A7R II gegen die Canon gewonnen.

Andere Frage: Wie es mit der Inflationsrate aus bei Kameras. Der Wertverlust, ist der so hoch wie bei Handys und Fernseher ? Oder kann man die noch gut Verkaufen.
PS: habe gerade das geniale Kamerafahrzeug SurfaceONE entdeckt, für Produktpräsentationen hammer.




izanagi
Beiträge: 25

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von izanagi » So 15 Okt, 2017 02:36

Ich denke mich für die Sony A7R II entschieden zu haben.
ich würde dann auch erstmal kein Objektiv mit fester Brennweite kaufen sondern ein Zoom Objektiv wie das
Sony SEL2870 für 400 €
Ich denke fürs Filmen wäre ne feste Brennweite unbrauchbar. Hier bin ich flexibel mit 28-70mm.

Nun die Frage wo ich die Cam kaufe. Sie soll um die 2000€ kosten, aber gebraucht gibt es sie selten. Ich hab jetzt nen Fotoforum gefunden bei denen ich mehrere Angebote fand die aber etwas älter sind. Mal versuchen.
Ansonsten gibt es noch Ebay aus Irland Frankreich. habe aber kein Bock auf Zoll. Und dann gibts noch einen Händler der in China Sitzt, da weiss ich nicht ob er ein deutschen Lager hat.




Jott
Beiträge: 12796

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von Jott » So 15 Okt, 2017 06:15

Irland? Frankreich? Zoll? Oh Mann. Alles EU.

Wenn etwas dazu gemogelt werden sollte, dann VAT, aber du redest doch von "gewerblich"?

Kauf deine Kamera bei einem seriösen Händler, kein Grauimport. Wenn die paar Euro Unterschied existenziell sind, bist du auf dem falschen Dampfer.




rush
Beiträge: 7669

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von rush » So 15 Okt, 2017 09:26

Jost hat geschrieben:
Do 12 Okt, 2017 01:10

Der große Nachteil der Sony ist der Minibildschirm. Mäusekino. Für das professionelle Arbeiten benötigt man einen externen Monitor. Alles andere ist wie Klatschen mit einer Hand. Der zusätzliche Monitor macht den Gewichtsvorteil der Sony zu einem Teil wieder zunichte. [...]

Die BM hat einen eingebauten 5-Zoll-Monitor. Fertig.
Ganz ehrlich: In diesem Punkt bin ich so überhaupt nicht bei dir. Im Gegenteil. Für mich ist neben dem Bildschirm der eingebaute EVF in der A7rII einer der Gründe gewesen auf ein spiegelloses System zu wechseln, da ich zum filmen den wunderbar hellen und klaren Sucher verwenden kann und eben nicht auf das rückwärtige Display oder gar externe Monitore angewiesen bin.

Bei Sonnenlicht zeigt auch der eingebaute 5" Monitor einer BM nicht mehr unbedingt das an, was uns die Realität dank Umgebungslicht und Co glauben zu sehen lässt. Da wird so ein Monitor eher zum Schätzeisen - mit dem Auge am Sucher dagegen sehe ich tatsächlich das Bild, was ich am Ende auch bekomme.

Mag sein das sich der ein oder andere allein auf die Belichtungshelferlein und Peaking verlässt - dann mag das auch bei Sonnenlicht gehen.. aber Details und dergleichen gehen bei Streulicht auf den meisten Monitoren ganz einfach verloren... und das sieht man dann erst in der Post.

Es ist also immer auch eine Frage der Arbeitsweise.... ich würde mir an eine 2.5er BM beispielsweise auch eher noch einen EVF dranflantschen und mich nicht allein auf das Display verlassen.
keep ya head up




izanagi
Beiträge: 25

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von izanagi » So 15 Okt, 2017 18:00

Nein Jott, kein Grauimport. Wenn dann schon vernüftig. Aber da kämen mir zuviel Steuern und Gebühren auf die 2k € deswegen hab ich davon erstmal abgesehen.
Ich schaue nach einer gebrauchten. Leider sind die im Sommer alle weg, jetzt aktuell siehts schlecht aus.
Mit seriösen Händler, meinst du deutschen Händler ? Es gibt ja auch viele seriöse Ebayhändler sowohl China als auch EU, weiss nicht was du mit seriös meinst.
Deutsche Händler sind imo aber zu teuer als Neuware.




rush
Beiträge: 7669

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von rush » So 15 Okt, 2017 19:55

izanagi hat geschrieben:
So 15 Okt, 2017 18:00
Nein Jott, kein Grauimport. Wenn dann schon vernüftig.
Die meisten "Händler" die über Frankreich oder auch die UK/Irland und Co ihre Ware anbieten - haben im großen Stil Grauimporte im Angebot. Das betrifft vermutlich 90% dieser "seriösen Ebayhändler" aus China wie du sie nennst.

Die Kameras werden "irgendwie" und nicht ganz "sauber" nach Europa eingeführt... und du bekommst die Kamera dann in der Regel auch tatsächlich und gar für 'nen halbwegs fairen Preis direkt aus der EU geliefert - aber ohne eine ordentliche Rechnung und oft auch ohne die nötigen Papiere. Wenn dann mal ein Garantiefall eintritt - kann das bereits ein Problem sein. Und da gibt es noch ein paar weitere Kleinigkeiten... wenn du also selbstständig unterwegs bist - ist das keine wirkliche Lösung.

Darauf wollte Jott ganz einfach nur hinweisen denke ich...
keep ya head up




izanagi
Beiträge: 25

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von izanagi » So 15 Okt, 2017 20:08

Vom Händler aus, achso , ich dachte er meinte mich damit das ich illegal importieren möchten.
Rechnung und Garantie müssen schon sauber sein, das ist wichtig. Am liebsten wäre mir daher eine gebrauchte aus Deutschland. Wenn jemand noch Foto Börsen kennt, ich bin sehr dankbar.




markusG
Beiträge: 650

Re: Einstieg Blackmagic Production 4k

Beitrag von markusG » So 15 Okt, 2017 20:55

izanagi hat geschrieben:
Do 12 Okt, 2017 16:13
Also, wenn ich wirklich für den "Anfang" erstmal beides haben möchte, wäre die Nikon D850 interessant korrekt? DSLR Fotografie + 4K Filmaufnahmen.
Hahaha, während ich diesen Satz schrieb, schaute ich mal was die überhaupt kostet :D
Da ist er hin der Traum ! Das ist mir too much. Hauptsache erstmal schöne Inspiration auf Youtube und dann die knallharte Realität. Verdammt.
Und die Objektive kosten keine 500€ sondern 5000€ wird ja immer besser. Jetzt hab ich Depression.
Ok also ich würde da an deiner Stelle echt mal nochmal überdenken wer denn was von Vollformat (a.k.a. Kleinbild, FF35, 135 oder was auch immer) in's Ohr gesetzt hat. Wenn das nicht in dein Geschäftsmodell passt würde ich mir entweder a) Das Geschäftsmodell überdenken oder b) wie andere auch mit kleinen Brötchen anfagen. Also entweder mietest du den Kram und setzt das so auch auf die Rechnung, oder du beginnst vielleicht auch einfach mal mit ner älteren Kamera wie 5D mk2, oder eben mit APS-C wie die Sony A6300/A6500. Bei letzteren sind dann auch die Neupreise ne ganze Ecke geringer, und die Qualität ist echt extrem in Ordnung.

Vielleicht ist KB für dich zu Beginn einfach ein unnötiger (teurer und aufwändiger) Schritt, den du wenn überhaupt später mal vollziehen kannst. Wahrscheinlich würde in deinem Fall auch mFT & die Panasonic GH5/GH4 Sinn machen. Oder halt Olympus.




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