Guten Tag. Wahrscheinlich ist diese Frage bzw. dieses Thema eine Art Dauerbrenner... aber kann es sein, dass die Akku-Laufzeit einer Gopro Hero 11 Black echt schlecht ist?
Zum einen kann man, wenn man die Kamera einfach nur eingeschaltet hat und nichts weiter tut, als auf den Vorschaubildschirm zu schauen, zuschauen, wie die Akku-Ladung abnimmt! Ich habe mal grob gemessen und kam auf ca. 1% Ladungsabnahme alle 70-75 Sekunden. Einfach beim Nichtstun!
Außerdem habe ich hier gerade noch eine DJI Osmo Aktion 4 und habe diese mal neben die Gopro Hero 11 Black gestellt und eine Zeitrafferaufnahme machen lassen mit je identischen Einstellungen. Ergebnis: die Gopro ging nach ca. 2:15 Stunden mangels Akku aus, während die DJI noch 66% Ladung hatte!
Ist das wirklich normal? Die DJI hätte immerhin 3x so lange durchgehalten! Ich meine okay... die DJI ist etwas neuer (von der Technik her), der Akku hat etwas mehr Kapazität und der Gopro-Akku ist auch nicht mehr der neuste... aber so krasse Unterschiede?
Hab jetzt direkt mal zwei unterschiedliche Noname-Akkus mit mehr Kapazität bestellt, aber dass die wirklich länger halten glaube ich erst, wenn ich es sehe. ;)
Die Akkulaufzeit der GoPro Hero 11 variiert stark je nach Einstellung, aber
mit dem Standard-Enduro-Akku können Sie bei hoher Auflösung wie 5.3K/60fps mit etwa 35-60 Minuten rechnen, während bei niedrigeren Einstellungen (z.B. 1080p/30fps) über 100 Minuten möglich sind. Faktoren wie Luftstrom (bei externer Kühlung mehr Laufzeit), Temperatur und Nutzung von WLAN beeinflussen die Dauer, wobei der Enduro-Akku bei Kälte besser abschneidet. Für längere Aufnahmen sind Zusatz-Akkus oder der Volta-Akkugriff empfehlenswert, der die Laufzeit verdreifachen kann.
Eine Gopro Hero 11 Black läuft bei uns auch gelegentlich noch bei Automotive-Drehs mit. Meist aber mit Blick über die Motorhaube/Dach in die Landschaft, um dort von den 5.3k Resolution zu profitieren. Wenn wir wissen, es wird wichtig, legen wir ein USB-C dazu. Aber grundsätzlich ist das Arbeiten mit Gopros aus der Mode gekommen, weil diese Dinger einfach nervig und unzuverlässig sind. Die Akkus sind gefühlt immer leer oder nur halbvoll, auch wenn man sie nur wenige Tage vorab aufgeladen hat. Die Kameras bricken gelegentlich. Das Arbeiten mit der Action 5 von DJI ist dagegen eine echte Erleichterung, weil man hier ohne Kopfzerbrechen drei Stunden drehen kann, ohne ständig gegenchecken zu müsssen, ob die Kamera noch läuft. Und für letzteres: Die DJIs spucken auch im Recording-Betrieb noch ein laufendes Videobild in die App. Gopro nicht.
Dem kann ich nur zustimmen.
Wie oft hatten wir es schon, dass die GoPro einfach ausgegangen ist während sie eigentlich filmen sollte. Vielleicht Kurzurlaub oder Zigarettenpause, ich weiß es nicht. Man kann DJI mögen oder nicht (ich mag sie), sie machen fast alles richtig.
...zumindest bis zum Spitzenprodukt, der Osmo Pocket 3. Bei der Osmo360 und der Action 5 - wie ich hörte auch bei der Action 6 - muss man da schon abstriche machen. Die Osmo360 (und ihre Software für Windows) war ein echter Schnellschuss. Bei Gopro gingen die Probleme mit der 7 los.
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