rdcl
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Re: DaVinci Resolve

Beitrag von rdcl » Di 20 Feb, 2018 09:42

Hier wird immer gesagt der GPU Treiber kann das Signal verändern, die Einstellungen können unterschiedlich sein, man kann nicht sicher sein was die GPU ausgibt, wahrscheinlich wäre die Kalibrierung im Eimer... gibt es dafür auch etwas handfesteres als könnte, wahrscheinlich, möglicherweise? Ich streite das nicht generell ab, aber irgendwie bezweifle ich auch dass verschiedene GPUs das Signal nach Lust und Laune verbiegen.
Vielleicht kann ja mal jemand zum Vergleich ein HDMI Signal einer üblichen Grafikkarte abgreifen und mit dem Signal einer I/O Karte vergleichen?




Frank Glencairn
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Re: DaVinci Resolve

Beitrag von Frank Glencairn » Di 20 Feb, 2018 09:51

Orsa hat geschrieben:
So 18 Feb, 2018 21:18
Für meine bisherigen Schnittprogrammen FC-7 und FCP-X sowie auch Premiere benötigte ich keine Deck Link Karte. Mein Computer hat HDMI und Thunderbolt Ausgänge und die Bildschirme haben HDMI Eingänge, die mit den bisherigen Programmen problemlos funktionierten. Frage: warum denn nicht mit DaVinci Resolve?

In a nut shell:

Weil man zwar prinzipiell auch mit ner Bohrmaschine einen Nagel in die Wand hauen kann,
ein Hammer aber dafür einfach in jeder Hinsicht besser ist.

Side note: lass die Finger von Resolve, das ist nix für einen wie dich.




blickfeld
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Re: DaVinci Resolve

Beitrag von blickfeld » Di 20 Feb, 2018 16:55

rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 09:42
Hier wird immer gesagt der GPU Treiber kann das Signal verändern, die Einstellungen können unterschiedlich sein, man kann nicht sicher sein was die GPU ausgibt, wahrscheinlich wäre die Kalibrierung im Eimer... gibt es dafür auch etwas handfesteres als könnte, wahrscheinlich, möglicherweise? Ich streite das nicht generell ab, aber irgendwie bezweifle ich auch dass verschiedene GPUs das Signal nach Lust und Laune verbiegen.
Vielleicht kann ja mal jemand zum Vergleich ein HDMI Signal einer üblichen Grafikkarte abgreifen und mit dem Signal einer I/O Karte vergleichen?
wenn dir die aussage nicht gut genug ist, bestell dir einfach jemand, der monitore professionell kalibiert. der hat die messgeräte dabei und kann dir live und vor ort den unterschied zeigen.
was, wenn überhaupt, wirst du so oder so nicht glauben.
was auch du nicht verstehst, selbst jedes betriebsystem kann auswirkung auf den signalweg haben.
beste beispiel ist auch die ausgabe durch verschiedene player. vlc spielt (sehr wahrscheinlich) ein anderes bild ab als der mediaplayer, als quicktime, scratch play, etc.
hier drücke ich mich vielleicht nicht richtig aus, da mir vielleicht das richtige vokabular fehlt. die player haben halt alle verschiedene algorithmen unter der haube, mit dem sie das bild "verbessern" wollen. in wirklichkeit verfälschen sie halt das bild. z.b. gibt scratch ein valides bild aus. wenn eine video i/o dran ist.




rdcl
Beiträge: 126

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von rdcl » Di 20 Feb, 2018 17:48

blickfeld hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 16:55
rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 09:42
Hier wird immer gesagt der GPU Treiber kann das Signal verändern, die Einstellungen können unterschiedlich sein, man kann nicht sicher sein was die GPU ausgibt, wahrscheinlich wäre die Kalibrierung im Eimer... gibt es dafür auch etwas handfesteres als könnte, wahrscheinlich, möglicherweise? Ich streite das nicht generell ab, aber irgendwie bezweifle ich auch dass verschiedene GPUs das Signal nach Lust und Laune verbiegen.
Vielleicht kann ja mal jemand zum Vergleich ein HDMI Signal einer üblichen Grafikkarte abgreifen und mit dem Signal einer I/O Karte vergleichen?
wenn dir die aussage nicht gut genug ist, bestell dir einfach jemand, der monitore professionell kalibiert. der hat die messgeräte dabei und kann dir live und vor ort den unterschied zeigen.
was, wenn überhaupt, wirst du so oder so nicht glauben.
was auch du nicht verstehst, selbst jedes betriebsystem kann auswirkung auf den signalweg haben.
beste beispiel ist auch die ausgabe durch verschiedene player. vlc spielt (sehr wahrscheinlich) ein anderes bild ab als der mediaplayer, als quicktime, scratch play, etc.
hier drücke ich mich vielleicht nicht richtig aus, da mir vielleicht das richtige vokabular fehlt. die player haben halt alle verschiedene algorithmen unter der haube, mit dem sie das bild "verbessern" wollen. in wirklichkeit verfälschen sie halt das bild. z.b. gibt scratch ein valides bild aus. wenn eine video i/o dran ist.
Ich hatte gehofft den Techniker umgehen zu können. Hätte ja sein können dass es da etwas konkretes im Netz zu finden gibt, ohne kann und wahrscheinlich.
Ein "unbearbeitetes" Signal zum Monitor auszugeben müsste für jede Grafikkarte ja theoretisch einfacher sein als irgendwelche Veränderungen vorzunehmen. Und standardmäßig sind ja auch keine Zusatzsettings aktiviert, zumindest keine auf die man selbst Einfluss nehmen kann (bei NVidia). Man kann ja sogar entscheiden ob der "Player" (in dem Fall die Anwendung, NLE) oder der Treiber die Konfiguration übernehmen soll.

Von daher hätte mich einfach mal interessiert wie die reinen Outputsignale sich unterscheiden.

Es gibt z.B. von Blackmagic auch HDMI --> SDI Konverter und andersrum. Wird da das Signal eigentlich verändert oder nur durchgeschliffen?




Frank Glencairn
Beiträge: 7520

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von Frank Glencairn » Di 20 Feb, 2018 18:06

rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 17:48


Von daher hätte mich einfach mal interessiert wie die reinen Outputsignale sich unterscheiden.

Es gibt z.B. von Blackmagic auch HDMI --> SDI Konverter und andersrum. Wird da das Signal eigentlich verändert oder nur durchgeschliffen?
Das eine ist ein Videosignal (YUV) das andere ist ein Computermonitorsignal (RGB).

Und ja, das Signal wird ohne Änderung durchgeschliffen.




blickfeld
Beiträge: 1308

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von blickfeld » Di 20 Feb, 2018 18:08

rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 17:48
blickfeld hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 16:55

wenn dir die aussage nicht gut genug ist, bestell dir einfach jemand, der monitore professionell kalibiert. der hat die messgeräte dabei und kann dir live und vor ort den unterschied zeigen.
was, wenn überhaupt, wirst du so oder so nicht glauben.
was auch du nicht verstehst, selbst jedes betriebsystem kann auswirkung auf den signalweg haben.
beste beispiel ist auch die ausgabe durch verschiedene player. vlc spielt (sehr wahrscheinlich) ein anderes bild ab als der mediaplayer, als quicktime, scratch play, etc.
hier drücke ich mich vielleicht nicht richtig aus, da mir vielleicht das richtige vokabular fehlt. die player haben halt alle verschiedene algorithmen unter der haube, mit dem sie das bild "verbessern" wollen. in wirklichkeit verfälschen sie halt das bild. z.b. gibt scratch ein valides bild aus. wenn eine video i/o dran ist.
Ich hatte gehofft den Techniker umgehen zu können. Hätte ja sein können dass es da etwas konkretes im Netz zu finden gibt, ohne kann und wahrscheinlich.
Ein "unbearbeitetes" Signal zum Monitor auszugeben müsste für jede Grafikkarte ja theoretisch einfacher sein als irgendwelche Veränderungen vorzunehmen. Und standardmäßig sind ja auch keine Zusatzsettings aktiviert, zumindest keine auf die man selbst Einfluss nehmen kann (bei NVidia). Man kann ja sogar entscheiden ob der "Player" (in dem Fall die Anwendung, NLE) oder der Treiber die Konfiguration übernehmen soll.

Von daher hätte mich einfach mal interessiert wie die reinen Outputsignale sich unterscheiden.

Es gibt z.B. von Blackmagic auch HDMI --> SDI Konverter und andersrum. Wird da das Signal eigentlich verändert oder nur durchgeschliffen?
deine frage würde schon mehrfach vonleuten beantwortet, in bezug auf graka und signal. du willst sie halt nicht hören. und auch google beantwortet die frage. du musst halt nur google benutzen. mir wird das jedenfalls zu anstrengend. ich beschränke mich jetzt auf das korrigieren von falschaussage und nicht mehr. hat so oder so keinen sinn




Sammy D
Beiträge: 897

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von Sammy D » Di 20 Feb, 2018 18:13

In Bezug auf FCPX kann das unveraenderte Signal via HDMI (oder Thunderbolt mit entsprechendem Display) als AV Output ausgegeben werden. Funktioniert aber nur mit Final Cut.




rdcl
Beiträge: 126

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von rdcl » Di 20 Feb, 2018 18:15

Nvidia Karten können YUV ausgeben.




rdcl
Beiträge: 126

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von rdcl » Di 20 Feb, 2018 18:16

blickfeld hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:08
rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 17:48


Ich hatte gehofft den Techniker umgehen zu können. Hätte ja sein können dass es da etwas konkretes im Netz zu finden gibt, ohne kann und wahrscheinlich.
Ein "unbearbeitetes" Signal zum Monitor auszugeben müsste für jede Grafikkarte ja theoretisch einfacher sein als irgendwelche Veränderungen vorzunehmen. Und standardmäßig sind ja auch keine Zusatzsettings aktiviert, zumindest keine auf die man selbst Einfluss nehmen kann (bei NVidia). Man kann ja sogar entscheiden ob der "Player" (in dem Fall die Anwendung, NLE) oder der Treiber die Konfiguration übernehmen soll.

Von daher hätte mich einfach mal interessiert wie die reinen Outputsignale sich unterscheiden.

Es gibt z.B. von Blackmagic auch HDMI --> SDI Konverter und andersrum. Wird da das Signal eigentlich verändert oder nur durchgeschliffen?
deine frage würde schon mehrfach vonleuten beantwortet, in bezug auf graka und signal. du willst sie halt nicht hören. und auch google beantwortet die frage. du musst halt nur google benutzen. mir wird das jedenfalls zu anstrengend. ich beschränke mich jetzt auf das korrigieren von falschaussage und nicht mehr. hat so oder so keinen sinn
Ich habe nach dem konkreten Signalunterschied gefragt. Wo wurde das beantwortet?




Frank Glencairn
Beiträge: 7520

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 20 Feb, 2018 18:18

rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:15
Nvidia Karten können YUV ausgeben.
Das nutzt dir halt bei Resolve nix.




MK
Beiträge: 1081

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von MK » Di 20 Feb, 2018 18:20

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 08:33
wer von den hier Anwesenden tauscht lustig seine Karten
Da sowohl Blackmagic als auch AJA bei Karten die teilweise über 1000 EUR kosten besch...eidene Billiglüfter verbauen, kommt das doch hin und wieder vor dass man die Karte wechseln muss weil das Teil mal wieder röhrt wie ein Hirsch in der Brunft.




rdcl
Beiträge: 126

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von rdcl » Di 20 Feb, 2018 18:21

Frank Glencairn hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:18
rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:15
Nvidia Karten können YUV ausgeben.
Das nutzt dir halt bei Resolve nix.
Schon klar. Mir geht es auch eher darum ob es möglich ist aus einer Consumer Grafikkarte wie einer GTX das gleiche Signal wie aus einer z.B. Decklink zu bekommen. Von SDI mal abgesehen.




blickfeld
Beiträge: 1308

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von blickfeld » Di 20 Feb, 2018 18:32

rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:16
blickfeld hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:08

deine frage würde schon mehrfach vonleuten beantwortet, in bezug auf graka und signal. du willst sie halt nicht hören. und auch google beantwortet die frage. du musst halt nur google benutzen. mir wird das jedenfalls zu anstrengend. ich beschränke mich jetzt auf das korrigieren von falschaussage und nicht mehr. hat so oder so keinen sinn
Ich habe nach dem konkreten Signalunterschied gefragt. Wo wurde das beantwortet?
diese frage wurde mehrfach beantwortet. ja, es gibt einen unterschied. lesen ist schob schwer. wenn es dich interessiert hatte, wärst du bei einer google recherche z.b. auf lift gamma gain gestoßen, wo das u.a. erklärt wird. auch auf andere seiten. jedoch bist du, anscheinend, genau so resistent wie mash. wie gesagt, ich bin dann mal raus.




rdcl
Beiträge: 126

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von rdcl » Di 20 Feb, 2018 18:36

blickfeld hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:32
rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:16


Ich habe nach dem konkreten Signalunterschied gefragt. Wo wurde das beantwortet?
diese frage wurde mehrfach beantwortet. ja, es gibt einen unterschied. lesen ist schob schwer. wenn es dich interessiert hatte, wärst du bei einer google recherche z.b. auf lift gamma gain gestoßen, wo das u.a. erklärt wird. auch auf andere seiten. jedoch bist du, anscheinend, genau so resistent wie mash. wie gesagt, ich bin dann mal raus.
Und für einen Link bist du dir zu fein?




Alf_300
Beiträge: 7358

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von Alf_300 » Di 20 Feb, 2018 18:38

Genau, nehmt Google denn Blickfeld kann es nicht erklären.




klusterdegenerierung
Beiträge: 10766

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 20 Feb, 2018 20:37

MK hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:20
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 08:33
wer von den hier Anwesenden tauscht lustig seine Karten
Da sowohl Blackmagic als auch AJA bei Karten die teilweise über 1000 EUR kosten besch...eidene Billiglüfter verbauen, kommt das doch hin und wieder vor dass man die Karte wechseln muss weil das Teil mal wieder röhrt wie ein Hirsch in der Brunft.
Ich meinte nicht die io Karten sondern die Nvidias.
"disliken und nicht abonnieren vergessen"




caiman
Beiträge: 45

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von caiman » Di 20 Feb, 2018 23:11

rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:21
Mir geht es auch eher darum ob es möglich ist aus einer Consumer Grafikkarte wie einer GTX das gleiche Signal wie aus einer z.B. Decklink zu bekommen. Von SDI mal abgesehen.
Ja das geht. Zb. mit einem Kalibrierungstool wie color monki.
dazu musst du ein Lut für den Monitor welcher an der Graka angeschlossen ist erzeugen. für den gewünschten Farbraum zB. Rec 709.
Dann musst du ein Lut für den Monitor welcher an der Decklink angeschlossen ist erzeugen. Für den selben Farbraum versteht sich.
Dieses Lut muss entweder in den Monitor selbst importiert werden oder in Davinci, in die Ausgangssettings. Dieses Lut kann man mit DisplayCAL erzeugen.




mash_gh4
Beiträge: 2484

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von mash_gh4 » Mi 21 Feb, 2018 01:09

caiman hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 23:11
Ja das geht. Zb. mit einem Kalibrierungstool wie color monki.
dazu musst du ein Lut für den Monitor welcher an der Graka angeschlossen ist erzeugen. für den gewünschten Farbraum zB. Rec 709.
Dann musst du ein Lut für den Monitor welcher an der Decklink angeschlossen ist erzeugen. Für den selben Farbraum versteht sich.
Dieses Lut muss entweder in den Monitor selbst importiert werden oder in Davinci, in die Ausgangssettings. Dieses Lut kann man mit DisplayCAL erzeugen.
technisch gesehen ist ganze sache leider aus etwas anderen gründen kompliziert.

das ganze hat nämlich mehr mit der frage zu tun, wie man die betreffenden hardware-devices anspricht bzw. ihnen die daten übergibt.

das kann in einer weise erfolgen, wo man einfach einen block mit jenen werten an die ausgabekarte übergibt, die bereits genau das enthalten, was dann letztlich übers kabel geschickt wird -- das ist in etwa die funktionsweise, die man normalerweise diesen broadcast-ausgabekarten vorfindet --, oder aber man bedient sich div. anderer grafik-schnittstellen, die zwar eine ganze menge mehr können als nur irgendwelche 'textures' auszugeben, aber sich dafür in der regel wesentlich abstrakterer mittel bedienen. das erschwert natürlich auch die tatsächliche kontrolle und umsetzung ein wenig.

diese problematik trifft leider auch ganz speziell auch auf jene OpenGL ausgabemöglichkeiten zu, mit denen die meisten professionellen videobearbeitungsprograme ihre bilder auf den computerbildschirm malen. OpenGL ist seiner grundsätzlichen konzeption nach farbraum-agnostisch und behandelt licht und farben nicht gemäß irgendwelcher überkommenen fernsehstandards, sondern in weit präziseren fließkomma-werten und linearer darstellung -- was allerdings auf grund seiner praktischen vorzüge mittlerweile ohnehin auch in jeder anspruchsvolleren bild- und videoverarbeitungssoftware in ganz gleicher weise gemacht wird. diese grundsätzlich andere herangehensweise bedeutet allerdings nicht, dass man nicht auch auf diesem weg ganz korrekte farbausgaben und ausgaben über die tradierten ausgabeprotkolle und broadcast standards realisieren könnte, nur muss man sich darum in etwas anders gearteter weise kümmern.

ziemlich nachvollziehbar sind die damit verbunden möglichkeiten, die jeweils unterschiedlichen qualitätsansprüchen bzw. nötigem aufwand zuzuordnen sind, in folgendem abschitt er apple TN für entwickler skizziert:

https://developer.apple.com/library/con ... NT_EXAMPLE

man kann sich also u.u. überhaupt nicht um die hier nötigen anpassungen kümmern, und der einfach irgendwas unaufbereitetes ähnlich wirkendes über die grafikkarte auf den schirm malen, oder eben wirklich sauberes color managment nutzen, um die die notwendigen umrechnungen und anpassungen an einen vorgegebenen ausgabefarbraum in befriedigender weise abzuwickeln. wenn man letzters auf sicht nimmt, kann man damit aber prinzipiell durchaus die selbe ausgabequlität wie über decklink-karten erreichen.

im falle von apple ist das so gelöst, dass zwar die OpenGL grafikfunktionalität tatsächlich vom system color managment losgelöst funktioniert, man aber trotzdem beim explizit beim system anfragen kann, welche umrechnung bzw. darstellungsfilter man nutzen könnte, um den angeschlossenen monitoren gerecht zu werden. dafür ist dann zwar tatsächlich ein gewisser zusatzaufwand von nöten, aber es wird auf diese indirekte weise doch realtiv vernünftig unterstützt. das ist auch der grund, warum man in der apple ausgabe von resolve, genau diese elementare funktionalität geboten bekommt -- und damit auch am eingbauten P3 display eines imacs einigermaßen vernünftige farben angezeigt bekommt --, während man unter windows od. linux von solchem luxus weiterhin nur träumen kann. auf den anderen plattformen werden vom resolve zur vorschau eben leider wirklich gänzlich unaufbereitet rec709 farbwerte an die computerdisplays geschickt. die würden aber aus kompatibilität zu den erwartungen aller anderen anwedungen im regelfall natürlich vierlmehr sRGB werte erwarten. deswegen schauen eben leider resolve produktionen, die von benutzern unter windows direkt am computerschirm gemacht wurden, regelmäßig wieder völlig unbrauchbbar aus, weil eben die kontrast- und helligkeitsgestaltung auf einen falschen farbraum bzw. diesbezügliche ungereimtheiten in der ausgabe beziehen.

die frage der kalibrierung ist von dieser ganzen geschichte weitestgehend losgelöst. wenn der angeschlossene monitor selbst in der lage ist, werte, die man ihm schickt, in korrekter weise wiederzugeben -- also im regelfall hardwarekalibrierung nutzt --, ist das ganze ohnehin relativ einfach, weil man ja wirklich nur korrekte daten für den entsprechenden farbraum gemäß betreffenden standards ausgben muss. das können irgenwelche alltäglichen computergrafikkarten ganz genauso gut wie broadcast-ausgabe-devices. wie leben ja nicht mehr im analogen zeitalter, wo es wirklich um "signale" od. exakte spannungswerte und zeitkritische synchronisation der ausgabe gefordert wird, sondern wirklich nur mehr einfache umissverständliche zahlen über die leitung geschickt werden.

kalibirerung ist im grund eine völlig andere baustelle, die man in einer perfekten welt, wo ohnehin alles wunderbar gemäß der norm läuft, gar nicht erst brauchen sollte. korrekte übersetzungen in den erwarteten farbraum der übertragung benötigt es aber auch bereits hier!

wenn ich also resolve immer wieder dafür kritisiere, dass es in dieser hinsicht extrem unflexibel und benutzerfeindlich ist, geht's da noch gar nicht um irgendwelche nöte der softwarseitigen kompensation von darstellungsmängeln der angeschlossenen geräte, sondern vorrangig einmal darum, das man nur einfach für jeden genutzten monitor einstellen können sollte, ob es sich dabei um ein gerät handelt, das rec709, P3 od. eben auch sRGB erwartet. damit wären wir schon einen riesigen schritt weiter.

die entsprechenden umrechnungen zw. diesen standardfarbräumen ist auch nicht sonderlich komliziert und ganz klar definiert. es geht hier um eine auswahlmöglichkeit, wie man sie bspw. im nuke od. natron findet, wo man für jeden viewer auswählen kann, in welcher weise die ausgabe gemäß eines klar standardisierten farbraumes übersetzt wird.

da diese umrechnung zw. standardisierten farbräumen aber bereits viel ähnlichkeit und berührungspunkte mit jene techniken aufweisen, mit denen man es auch bei softwareseitigen kompensierungen von darstellungsmängeln zu tun hat, macht's hier natürlich durchaus sinn, wenn man neben der bloßen anpassung an fest vorgegebene standards der farbübertragung eben auch diese lokalen anpassungsnöte gleich miteinbezieht. das ist auch deshalb sinnvoll, weil man mit solchen ansätzen, die systemweit von allen anwendungen genutzte werden können, es den benutzern deutlich einfacher macht, ihre geräte tatsächlich sauber zu konfigurieren. proprietäre lösungen, die dann wieder nur in einem ganz speziellen programm funktioniere, und jedes mal wieder auf völlig andere weise kalibriert werden müssen, sind diesbezüglich immer ein ärgernis. systemweite monitorprofilunterstützung ist daher zwar sicher mehr als zweitrangiger luxus anzusehen, würde aber für jene, die bspw. auf laptops od. rechnern mit integriertem display arbeiten, auch diesen weg eröffnen.

ich finde es wirklich schade, dass jede auseinandersetzung mit diesen fragen und benutzerwünschen immer wieder von derart unhaltbaren vorteilen und weit verbreiteten irrtümern geprägt ist, dass man kaum vernünftig darüber reden kann.




klusterdegenerierung
Beiträge: 10766

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 21 Feb, 2018 18:03

Wenn ich den letzten post in ein Kindle packen würde, hätte ich schon ein Buch!
"disliken und nicht abonnieren vergessen"




blickfeld
Beiträge: 1308

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von blickfeld » Mi 21 Feb, 2018 19:48

rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:36
blickfeld hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:32


diese frage wurde mehrfach beantwortet. ja, es gibt einen unterschied. lesen ist schob schwer. wenn es dich interessiert hatte, wärst du bei einer google recherche z.b. auf lift gamma gain gestoßen, wo das u.a. erklärt wird. auch auf andere seiten. jedoch bist du, anscheinend, genau so resistent wie mash. wie gesagt, ich bin dann mal raus.
Und für einen Link bist du dir zu fein?
so wie du dich aufführst, jupp, da bin ich mir zu fein für. weil es sehr wahrscheinlich einfach keinen sinn macht.




rdcl
Beiträge: 126

Re: DaVinci Resolve

Beitrag von rdcl » Mi 21 Feb, 2018 20:31

blickfeld hat geschrieben:
Mi 21 Feb, 2018 19:48
rdcl hat geschrieben:
Di 20 Feb, 2018 18:36


Und für einen Link bist du dir zu fein?
so wie du dich aufführst, jupp, da bin ich mir zu fein für. weil es sehr wahrscheinlich einfach keinen sinn macht.
Ich führe mich auf? Warum denn so dünnhäutig? Und schon wieder dieses wahrscheinlich...
Du begreifst auch garnicht dass ich dir hier nirgendwo widerspreche. Ich wollte lediglich wissen wie genau das OS, der Treiber etc. das Signal bei einer gewöhnlichen Grafikkarte verändert. Das sollte ja wohl irgendwo dokumentiert sein oder nicht? Um dann herauszufinden ob man das umgehen kann und somit ein "unverändertes" Signal ausgeben kann, genau wie z.B. bei einer Decklink. Tut mir leid dass dich die Frage so aufregt.




PowerMac
Beiträge: 7433

Re: DaVinci Resolve: Wie Viewer-Ausgabe auf externen Monitor?

Beitrag von PowerMac » Mi 21 Feb, 2018 21:05

boys, chillt mal, boys




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