Hardware: Schnittrechner, Grafikkarten und mehr Forum



Arbeits-PC trotz Hardware-Krise



Die Hardware ist tot, es lebe die Hardware. Fragen zu Optimierung von Schnittsystemen, den idealen Komponenten sowie Verkabelungen, RAID...
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NiemandBesonderes
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Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von NiemandBesonderes » So 16 Mai, 2021 22:55

Hi,

da die Arbeitsperspektive bei mir so langsam wieder besser aussieht, mach ich mir aktuell wieder Gedanken was Investitionen angeht und blöderweise steht das Thema Schnittrechner ziemlich weit oben auf der Einkaufsliste, denn mein alter PC hat leider den Geist aufgegeben.

Mein Problem ist aktuell, dass ich mich seit einer halben Ewigkeit nicht mehr mit PC-Hardware beschäftigt hab und mein alter PC nie zum arbeiten gedacht war. (Das war vor locker 7-8 Jahren. Da hab ich noch lange nicht daran gedacht diese Karriere einzuschagen.)
Ich hab also noch nie einen Arbeitsrechner zusammengestellt.

Ich hoffe ihr könnt mir bei dieser Baustelle etwas helfen. :)


Da ich aktuell die Zeit mit einem Rechner überbrücke, den mir ein Kollege netterweise geliehen hat, kann ich weder tausende Euro ansparen, noch darauf warten, dass sich der Grafikkartenmarkt beruhigt. (Bis 2023 warten, wird die Geduld meines Kollegen sicherlich etwas überspannen ^^")


Ich würd jetzt einfach die 1000€ Empfehlung von hardwaredealz übernehmen, also:
Mainboard: MSI B550M Pro-VDH
CPU: Ryzen 5 5600X
RAM: 2x8GB G.Skill Aegis
SSD: 500GB M.2 von Kingston
Netzteil: Be Quiet 500W Pure Power 11
CPU-Kühler: Be Quiet Pure Rock 2
Gehäuse: Be Quiet Pure Base 500

und dazu statt der 3060Ti eine 1030 oä reinpacken, bis ich eine GraKa für einen halbwegs normalen Preis bekomme.


Da ich ja noch nie einen Arbeitsrechner zusammengestellt hab, frag ich mich jetzt ob Mainboard und Gehäuse eine vernünftige Investition sind. 2 SSD- und 4 Sata-Slots klingen für mich ziemlich solide.

Die anderen beiden fragwürdige Komponente sind mMn. die CPU und natürlich die Grafikkarte.
Ich würd eher dazu tendieren statt einer Ryzen 5 eine 7er zu nehmen. Die GraKa könnte das Upgrade zwar eher vertragen, aber zwischen 200-400€ kann man aktuell ja rein gar nichts kaufen.

Aber was meint ihr? Ist das eine Konfiguration die auch für die Arbeit taugt? Was für eine Übergangs-Grafikkarte würdet ihr an meiner Stelle nehmen?




cantsin
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von cantsin » So 16 Mai, 2021 22:57

Die Frage ist erst einmal, mit welcher Software und welchem Bildmaterial Du arbeiten willst...




NiemandBesonderes
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von NiemandBesonderes » Mo 17 Mai, 2021 00:47

Oh, jo. ^^" Das ich das vergessen hab...


Was Bildmaterial angeht:

Aktuell ist es vorwiegend Full-HD und ein Mischmasch aus XAVCS und AVCHD im h264-Codec.

Mit dem Grafikkarten-Upgrade sollte aber auf jeden Fall 4k ProRes und 4k XAVCS (das nächste Kamera-Upgrade wäre eine a7s3) im h265 Codec möglich sein.

Kein RAW und kein 8K.


Bei Programmen ist es etwas komplizierter, da ich da grad im Wechsel bin:

Für Schnitt bin ich auf Resolve gewechselt.
Für manch Agentur-Auftrag brauche ich gelegentlich noch After Effects und Premiere, aber auf lange Sicht will ich eigentlich von der Agenturarbeit weg.

Davon abgesehen mach in letzter Zeit viel mit Blender und Unreal, also Simulation, Mo-Cap und Virtual Production.
Wär schön wenn da mehr gehen würde, aber das sind reine Hobbyprojekte.

Also in aller erster Linie Resolve.




Frank Glencairn
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von Frank Glencairn » Mo 17 Mai, 2021 08:28

Ja, kannst du schon machen, ist natürlich kein Rennpferd, wird aber wohl einigermaßen laufen.
Bei der GPU würd ich vielleicht über ne gebrauchte Karte mit mehr Bums nachdenken.
24 GB RAM als Minimum wär wahrscheinlich auch nicht verkehrt. Dezidierte Platten für OS/Programme und Material wäre auch ne Überlegung.

Die ganzen LongGop Codecs (H264/65 etc.) sind halt immer suboptimal, und kosten massiv Performance.
Wenns zu arg stottert, mußt du dir halt überlegen, ob du die Clips nicht einfach vorher einfach nach Cineform wandelst,
und dir damit ne Menge Kopfzerbrechen und Ärger sparst.




dienstag_01
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von dienstag_01 » Mo 17 Mai, 2021 08:43

Wenn man mit h264/h265 Material arbeiten will, sollte man wahrscheinlich einen Intel Prozessor mit Quicksync wählen.
Edit: Mit Nvidia De- und Encoding scheint es einige Probleme mit nicht ganz aktuellen Grafikkarten zu geben, es gab hier einen längeren Thread mit einer, ich glaube, GTX1050.
Die 2GB der geplanten GPU funktionieren, solange man nicht mit einem Effekt wie Denoising arbeitet, dann geht (fast) nichts mehr.
Allerdings habe ich keine Ahnung, ob eine GTX1030 unter der Version 17 von Resolve überhaupt läuft. Bis zur 16 sollte es gehen.
Zuletzt geändert von dienstag_01 am Mo 17 Mai, 2021 08:51, insgesamt 1-mal geändert.




Jost
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von Jost » Mo 17 Mai, 2021 08:47

Eine 1030er ist rausgeschmissenes Geld. Die liegt von der Leistung her auf Höhe einer integrierten Grafikeinheit. Habe meine gerade aus dem Home Cinema PC rausgeschmissen und durch eine 3400G-CPU ersetzt. Geringerer Stromverbrauch, höhere Leistung.
Es ist zu überlegen, auf eine Intel-CPU auszuweichen, die gleich Quicksync mitbringt. Damit sollte das H.265-Codieren gut funktionieren.




dienstag_01
Beiträge: 11126

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von dienstag_01 » Mo 17 Mai, 2021 08:55

Jost hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 08:47
Eine 1030er ist rausgeschmissenes Geld. Die liegt von der Leistung her auf Höhe einer integrierten Grafikeinheit. Habe meine gerade aus dem Home Cinema PC rausgeschmissen und durch eine 3400G-CPU ersetzt. Geringerer Stromverbrauch, höhere Leistung.
Es ist zu überlegen, auf eine Intel-CPU auszuweichen, die gleich Quicksync mitbringt. Damit sollte das H.265-Codieren gut funktionieren.
Und damit arbeitest du mit Resolve?




rush
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von rush » Mo 17 Mai, 2021 10:01

Die angeklungene A7SIII kann ja auch in h.264 All Intra bewegt werden sofern man mit h.265 Probleme haben sollte... Ein späteres Upgrade auf eine andere GraKa ist dann ja noch immer möglich und einfacher zu realisieren als Board&CPU zu erneuern.

Ich würde daher eher die etwas leistungsstärkere CPU mit mehr Kernen wählen und mit einer erschwinglichen GraKa starten... Bei mir steckt noch eine GTX1070 unter der Haube und mit All Intra 10bit 422 aus der Sony hat sie keine Probleme.
H.265 habe ich tatsächlich noch nicht weiter genutzt da ich teilweise auch am Laptop schneide und spätestens dort h.265 etwas mehr bremsen dürfe bzw ich generell noch zwecks Kompatibilität auf h.264 setzen werde... Wenn Mal Material rausgegeben werden muss ist h.265 schon eher Mal problematisch - je nachdem womit die entsprechenden Stellen dann unterwegs sind. In einigen kleineren Firmen sind die NLEs ja nicht immer super up to date - wenn man Pech hat muss man dann ständig wandeln / transcodieren.

Hat man sein Material nur selbst in den Händen ist das natürlich eine andere Baustelle.

Da die Software Hersteller mit gefühlt jedem Update besser auf mehr Kernen skalieren würde ich dahingehend von Beginn an etwas mehr Augenmerk drauf setzen um langfristig eine gute Ausgangsbasis zu haben.
Der GraKa-wechsel ist - wenn man im selben Hause bleibt - ja nur ein kurzer Klacks. Aktuell sind die Preise ja fernab von Gut und Böse um da wirklich was potentes für bezahlbares Geld zu bekommen.
keep ya head up




dienstag_01
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von dienstag_01 » Mo 17 Mai, 2021 10:15

rush hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 10:01
Die angeklungene A7SIII kann ja auch in h.264 All Intra bewegt werden sofern man mit h.265 Probleme haben sollte... Ein späteres Upgrade auf eine andere GraKa ist dann ja noch immer möglich und einfacher zu realisieren als Board&CPU zu erneuern.

Ich würde daher eher die etwas leistungsstärkere CPU mit mehr Kernen wählen und mit einer erschwinglichen GraKa starten... Bei mir steckt noch eine GTX1070 unter der Haube und mit All Intra 10bit 422 aus der Sony hat sie keine Probleme.
H.265 habe ich tatsächlich noch nicht weiter genutzt da ich teilweise auch am Laptop schneide und spätestens dort h.265 etwas mehr bremsen dürfe bzw ich generell noch zwecks Kompatibilität auf h.264 setzen werde... Wenn Mal Material rausgegeben werden muss ist h.265 schon eher Mal problematisch - je nachdem womit die entsprechenden Stellen dann unterwegs sind. In einigen kleineren Firmen sind die NLEs ja nicht immer super up to date - wenn man Pech hat muss man dann ständig wandeln / transcodieren.

Hat man sein Material nur selbst in den Händen ist das natürlich eine andere Baustelle.

Da die Software Hersteller mit gefühlt jedem Update besser auf mehr Kernen skalieren würde ich dahingehend von Beginn an etwas mehr Augenmerk drauf setzen um langfristig eine gute Ausgangsbasis zu haben.
Der GraKa-wechsel ist - wenn man im selben Hause bleibt - ja nur ein kurzer Klacks. Aktuell sind die Preise ja fernab von Gut und Böse um da wirklich was potentes für bezahlbares Geld zu bekommen.
Wenn man mit hochkomprimiertem Material wie h264/h265 arbeitet, ist das, denke ich, genau der falsche Weg. Die Fortschritte sind dort in den letzten Jahren ausschließlich durch Hardware-De- und Encoding erzielt worden. Und das findet auf der GPU statt (Ausnahme vielleicht: der Mac mit den neuen Chips, da kenne ich mich zuwenig aus)




rush
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von rush » Mo 17 Mai, 2021 10:21

h.264 All Intra ( XAVC S-I) ist ja eben alles andere als hochkomprimiert - jeder Frame wird einzeln abgespeichert ohne GOP Reihen.

Entsprechend problemlos lässt es sich dann im Schnitt auch wieder verarbeiten.
keep ya head up




mash_gh4
Beiträge: 4220

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von mash_gh4 » Mo 17 Mai, 2021 10:43

rush hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 10:21
h.264 All Intra ( XAVC S-I) ist ja eben alles andere als hochkomprimiert - jeder Frame wird einzeln abgespeichert ohne GOP Reihen.

Entsprechend problemlos lässt es sich dann im Schnitt auch wieder verarbeiten.
aber halt auch mit mind, 4facherm bandbreitenbedarf bei gleicher bildqualität!

das dekomprimieren erledigt aber in beiden fällen die iGPU einer dafür geeigneten CPU genauso gut wie die entsprechenden einhheiten auf grafikkarten. in dem zusammehnag sind eher 10bit h.264 und 4:2:2 farbsubsampling ein problem, weil sie sehr oft nicht unterstützt werden.




dienstag_01
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von dienstag_01 » Mo 17 Mai, 2021 10:47

rush hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 10:21
h.264 All Intra ( XAVC S-I) ist ja eben alles andere als hochkomprimiert - jeder Frame wird einzeln abgespeichert ohne GOP Reihen.

Entsprechend problemlos lässt es sich dann im Schnitt auch wieder verarbeiten.
Bei gering komprimiertem Material muss man sich generell wenig Gedanken wegen der Performance machen.
Da der TO aber von hochkomprimiertem schreibt, wollte ich nochmal auf den wesentlichen Punkt der Hardwarebeschleunigung hinweisen.




cantsin
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von cantsin » Mo 17 Mai, 2021 11:14

dienstag_01 hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 10:47
rush hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 10:21
h.264 All Intra ( XAVC S-I) ist ja eben alles andere als hochkomprimiert - jeder Frame wird einzeln abgespeichert ohne GOP Reihen.

Entsprechend problemlos lässt es sich dann im Schnitt auch wieder verarbeiten.
Bei gering komprimiertem Material muss man sich generell wenig Gedanken wegen der Performance machen.
Wobei auch h.265 All Intra, trotz Fehlen von GOP, ein Resourcenfresser ist und in 4K mein eigenes System (Ryzen 3900x + GTX1080Ti + Resolve) an den Rand seiner Leistungsfähigkeit bringt.




dienstag_01
Beiträge: 11126

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von dienstag_01 » Mo 17 Mai, 2021 12:03

cantsin hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 11:14
dienstag_01 hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 10:47

Bei gering komprimiertem Material muss man sich generell wenig Gedanken wegen der Performance machen.
Wobei auch h.265 All Intra, trotz Fehlen von GOP, ein Resourcenfresser ist und in 4K mein eigenes System (Ryzen 3900x + GTX1080Ti + Resolve) an den Rand seiner Leistungsfähigkeit bringt.
Das kann ich mir schon vorstellen, zur Not muss man dann eben doch mal Material in einen leichter zu verarbeitenden Codec wandeln.
Da muss man dann etwas für seinen eigenen Workflow gewichten, was so die zu erwartenden Szenarien sind.




NiemandBesonderes
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von NiemandBesonderes » Di 18 Mai, 2021 16:02

Mmmh, okay.

Also einfacher Schnitt könnte wohl auch in 4K funktionieren, solange kein großes Compositing dazukommt. Das ist schonmal beruhigend.

Ich geh jetzt auch erstmal von h264 und h265 aus. Die a7s3 werd ich mir, wenn jetzt kein unerwarteter Geldregen kommt erst in 1,5-2 Jahren leisten können. Ich hatte überlegt die Zeit bis dahin mit einem Atomos Ninja zu überbrücken, damit ich 4k produzieren kann, aber da muss ich mich erstmal noch etwas mit beschäftigen. Hab noch nicht mit ProRes geschnitten, nur viel gutes davon gehört.

Das mit dem QuickSync versteh ich ehrlich gesagt nicht. Was ist das bzw. ist das eine reine Software-Angelegenheit oder beruht dieser Vorteil auf der Bauart der Karte?

Also ich war mir mit NVIDIA eigentlich schon sehr sicher. Nicht unbedingt, weil die Karten gerade so gehyped werden, sondern eher, da ich das Gefühl hab, dass immer mehr Software-Entwickler ihre Programme auf NVIDIA optimieren.
Gerade bei Blender hab ich das extrem mitbekommen. Wie viele Features da ausschließlich für NVIDIA-Karten verfügbar waren/sind ist echt nicht mehr feierlich.

Ich behalt das mit dem QuickSync mal im Auge bzw. aber nach meiner uninformierten Denkweise nach, würd ich einfach darauf hoffen, dass NVIDIA das Decoding-Problem behoben kriegt und würd mich jetzt nicht wegen einem aktuellen Software-Problem auf eine Marke festlegen.


Bei der GraKa weiß ich grad aber echt nicht, was ich machen soll.

Das die 1030 ein extremer Flaschenhals sein wird, ist mir klar, aber weder will ich was gebrauchtes kaufen, noch will ich jetzt etwas im 300€ Spektrum reinpacken und mich todärgern, wenn die Grafikkarten wieder zu normalen Preisen verfügbar sind. (Ich bin halt auch nicht der Typ, der seine Hardware weiterverkauft.)

Ich hab kein Problem Dinge wie Stative gebraucht zu kaufen, aber bei Elektronik hab ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Wenn jemand einen Shop kennt, wo man gebrauchte Karten bekommt, die von Profis überprüft sind, überleg ichs mir, aber auf sowas wie ebay will ich eigentlich nicht zurückgreifen.

Aber apropos Grafikkarte:
Mal angenommen es wären alle Karten zu UVP verfügbar. Was wäre eure Empfehlung, für das spätere Grafikkarten-Upgrade?

Sind die 0,04 Ghz die die 3070 mehr hat relevant oder sollte ich, wenn ich was zukunftsichereres haben will, doch gleich die 3080 anpeilen? (bzw. das Intel-Equivalent. Ich bin jetzt nicht auf NVIDIA festgelegt)

Ich weiß leider nicht so wirklich wie sich Taktgeschwindigkeit und gRAM konkret auswirken. Nur das mehr besser ist.




markusG
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von markusG » Di 18 Mai, 2021 17:26

moin...also wenn das ganze Hobbymäßig brauchst und eh einen Komplett-PC brauchst, dann würde ich mich vielleicht auch mal bei den Komplettsystemen umschauen. Das ist vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss, aber derzeit u.U. eine sinnvolle Alternative. Z.B. der Omen-PC von HP:

https://www.mediamarkt.de/de/product/_h ... rm=2727181

Die CPU soll nur unmerklich langsamer sein als die "normale" Version mit höherem Energie-Budget, die 3060Ti sollte für deine Zwecke erstmal ein guter Start sein und eine Weile "halten" (gerade Blender bzw. Cycles profitiert ja von der neuen Generation an RTX-Kernen). Mit dem Aufrüsten bist du bissl eingeschränkt, aber bissl Luft gibt es dennoch. Finde das Angebot jedenfalls in Hinblick auf die derzeitige Lage in Ordnung. Auf Quicksync musst du wohl verzichten - ob AMDs iGPU unterstützt wird muss dir jmd anders beantworten...vlt gibt es das System aber auch mit ner Intel-CPU...




dienstag_01
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von dienstag_01 » Di 18 Mai, 2021 18:58

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Di 18 Mai, 2021 16:02
Mmmh, okay.

Also einfacher Schnitt könnte wohl auch in 4K funktionieren, solange kein großes Compositing dazukommt. Das ist schonmal beruhigend.

Ich geh jetzt auch erstmal von h264 und h265 aus. Die a7s3 werd ich mir, wenn jetzt kein unerwarteter Geldregen kommt erst in 1,5-2 Jahren leisten können. Ich hatte überlegt die Zeit bis dahin mit einem Atomos Ninja zu überbrücken, damit ich 4k produzieren kann, aber da muss ich mich erstmal noch etwas mit beschäftigen. Hab noch nicht mit ProRes geschnitten, nur viel gutes davon gehört.

Das mit dem QuickSync versteh ich ehrlich gesagt nicht. Was ist das bzw. ist das eine reine Software-Angelegenheit oder beruht dieser Vorteil auf der Bauart der Karte?

Also ich war mir mit NVIDIA eigentlich schon sehr sicher. Nicht unbedingt, weil die Karten gerade so gehyped werden, sondern eher, da ich das Gefühl hab, dass immer mehr Software-Entwickler ihre Programme auf NVIDIA optimieren.
Gerade bei Blender hab ich das extrem mitbekommen. Wie viele Features da ausschließlich für NVIDIA-Karten verfügbar waren/sind ist echt nicht mehr feierlich.

Ich behalt das mit dem QuickSync mal im Auge bzw. aber nach meiner uninformierten Denkweise nach, würd ich einfach darauf hoffen, dass NVIDIA das Decoding-Problem behoben kriegt und würd mich jetzt nicht wegen einem aktuellen Software-Problem auf eine Marke festlegen.


Bei der GraKa weiß ich grad aber echt nicht, was ich machen soll.

Das die 1030 ein extremer Flaschenhals sein wird, ist mir klar, aber weder will ich was gebrauchtes kaufen, noch will ich jetzt etwas im 300€ Spektrum reinpacken und mich todärgern, wenn die Grafikkarten wieder zu normalen Preisen verfügbar sind. (Ich bin halt auch nicht der Typ, der seine Hardware weiterverkauft.)

Ich hab kein Problem Dinge wie Stative gebraucht zu kaufen, aber bei Elektronik hab ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Wenn jemand einen Shop kennt, wo man gebrauchte Karten bekommt, die von Profis überprüft sind, überleg ichs mir, aber auf sowas wie ebay will ich eigentlich nicht zurückgreifen.

Aber apropos Grafikkarte:
Mal angenommen es wären alle Karten zu UVP verfügbar. Was wäre eure Empfehlung, für das spätere Grafikkarten-Upgrade?

Sind die 0,04 Ghz die die 3070 mehr hat relevant oder sollte ich, wenn ich was zukunftsichereres haben will, doch gleich die 3080 anpeilen? (bzw. das Intel-Equivalent. Ich bin jetzt nicht auf NVIDIA festgelegt)

Ich weiß leider nicht so wirklich wie sich Taktgeschwindigkeit und gRAM konkret auswirken. Nur das mehr besser ist.
Quicksync ist die Hardwarebeschleunigung des auf dem Inter-Prozessor verbauten internen Grafikchips (iGPU). Resolve unterstützt aber inzwischen auch die Pendants von Nvidia (NVDEC und NVENC) und AMD (keine Ahnung, wie das da gerade heißt) GPUs (nicht CPUs).
Die Hardwarebeschleunigung für h264, noch mehr für h265, bringt einen wesentlichen Performanceschub im Vergleich zur CPU.

Ob die GTX1030 unter Resolve dafür geeignet ist, weiß ich nicht.

Allgemein kann man feststellen, dass die Größe des Grafikspeichers für die Performance unter Resolve eine wesentlich größere Rolle als die Rechengeschwindigkeit (Taktzahl) des Grafikchips spielt.




NiemandBesonderes
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Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von NiemandBesonderes » Di 25 Mai, 2021 21:17

So. Endlich mal wieder etwas Zeit zum antworten.
markusG hat geschrieben:
Di 18 Mai, 2021 17:26
moin...also wenn das ganze Hobbymäßig brauchst und eh einen Komplett-PC brauchst, dann würde ich mich vielleicht auch mal bei den Komplettsystemen umschauen.
Ich fürchte ich wurde etwas missverstanden:

Ich brauch den Rechner eben nicht hobbymäßig.

Ja, aktuell nutze ich Blender nur hobbymäßig, aber ich überlege ernsthaft, mit 3D Geld zu verdienen, sobald ich damit auf dem entsprechenden Erfahrungsstand bin und sich die Gelegenheit bietet.

Vielleicht wirkt es so, als wär ich der letzte Amateuer, weil ich hier von h264/h265 rede und nicht mehr als 1000€ übrig hab, aber dem ist (zumindest mMn.) nicht so.

Ich brauch halt jetzt einen PC.
Für meine aktuellen Jobs, brauch ich nur einen Rechner der 8Bit FullHD in h264 schafft, aber da das so überhaupt nicht zukunftssicher ist, will ich mich direkt für das 10Bit 4K einer a7s3 ausstatten, nur das ich erstmal die passende Grafikkarte weglasse, da ich sie aktuell weder brauch noch bezahlen kann.



Zu den Fertig-PCs:

Ich hab nichts gegen Fertig-PCs, aber ich hab so überhaupt kein Bock auf das ganze Leuchtzeug und irgendwie sind 99% aller Fertig-PCs immer diese albernen Möchtegern-Raumschiffe.
Bei dem genannten Modell ist es ja noch human und ich will niemanden beleidigen der darauf steht, aber mein Ding ist es mal so überhaupt nicht.



Aber nochmal zurück zu dem geplanten Build:
cantsin hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 11:14
dienstag_01 hat geschrieben:
Mo 17 Mai, 2021 10:47

Bei gering komprimiertem Material muss man sich generell wenig Gedanken wegen der Performance machen.
Wobei auch h.265 All Intra, trotz Fehlen von GOP, ein Resourcenfresser ist und in 4K mein eigenes System (Ryzen 3900x + GTX1080Ti + Resolve) an den Rand seiner Leistungsfähigkeit bringt.
Also wenn ich dich richtig verstehe wird auch eine 3060Ti noch lange nicht für das a7s3-Material reichen.
Die 1080Ti hat ja 11GB und ich käme ja selbst mit einer 3080 nur auf 10GB.
Dh. ich brauch mindestenst eine 3060 Twin Edge (12GB) oder sogar eine 3090 um das vernünftig schneiden zu können?


Vlt ist das eine richtig blöde Frage, aber was spricht eigentlich dagegen 2 Grafikkarten einzubauen?
Ich weiß, dass das bei Gamern für eine Weile recht beliebt war, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht ob man die Specs einfach aufsummieren kann oder ob das für Schnitt allgemein unsinnig ist.

Mit 2 1030er hätt ich 4GB für 200€ und wenn ich die später mit 2 3060Ti´s austausche hätt ich 16GB und dann vermutlich genug für das a7s3-Material.

Zumindest wenn die Rechnung so aufgeht. ^^




Jost
Beiträge: 1679

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von Jost » Mi 26 Mai, 2021 07:24

Nein, die Rechengeschwindigkeit erhöht sich zwar. Nicht jedoch das angesprochene Ram. Wenn zwei 2GB-Ram-Karten verbaut werden, bleibt es bei 2-GB-Ram.




pillepalle
Beiträge: 4004

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von pillepalle » Mi 26 Mai, 2021 07:35

Die Leistung hängt immer auch dabvon ab was die jeweilige Software unterstützt. Hier ist ganz gut erklärt wovon Resolve profitiert und wovon weniger:

https://www.pugetsystems.com/recommende ... mendations

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




markusG
Beiträge: 1817

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von markusG » Mi 26 Mai, 2021 08:38

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Di 25 Mai, 2021 21:17
Ich fürchte ich wurde etwas missverstanden:

Ich brauch den Rechner eben nicht hobbymäßig.
Pardon, das war ein freudscher Verleser von mir :D
NiemandBesonderes hat geschrieben:
Di 25 Mai, 2021 21:17
Zu den Fertig-PCs:

Ich hab nichts gegen Fertig-PCs, aber ich hab so überhaupt kein Bock auf das ganze Leuchtzeug und irgendwie sind 99% aller Fertig-PCs immer diese albernen Möchtegern-Raumschiffe.
Ich weiß genau was du meinst^^ Tja also entweder abschalten (das Leuchtzeugs), zustickern, oder in ein anderes Gehäuse stecken. Kannst dir auch einen Anbieter suchen der einem gleich andere Gehäuse konfigurieren lässt. Das von mir verlinkte war nur ein Beispiel zum Konzept Fertig-PC, aber es gibt ja noch Zwischendinger wie CSL, MemoryPC, Mifcom, Agando usw. wo du die PCs konfigurieren kannst. Da würde ich aber anrufen bzgl. tatsächlicher Lieferbarkeit.

Da kannst du dann auch den OEM Preis der Grafikkarten beurteilen. Bedenke dass z.B. die UVP für die Founders Edition gilt, die Boardpartner aber an sich schon höhere Preise veranschlagt haben; dass die in 1-2 Jahren darunter fallen halte ich für ziemlich optimistisch - in der Zwischenzeit kannst du damit Geld verdienen. Würde also die 3060 non-Ti nicht gleich abschreiben. In der Zwischenzeit kann es nämlich an ganz anderen Stellen Engpässe und damit höhere Preise geben...

*edit:
https://www.igorslab.de/nvidia-geforce- ... sdroge/10/




Jost
Beiträge: 1679

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von Jost » Mi 26 Mai, 2021 16:13

Man kann sich den Rechner auch konfektionieren lassen. Alternate macht das zum Beispiel und auch Mindfactory. Die berechnen so um die 100 Euro für den Zusammenbau. Dann darf man sicher sein, dass man einen Rechner ohne Bloatware bekommt. Außerdem weiß man, was verbaut ist.
Irgendwo muss immer gespart werden, wenn das Budget knapp ist.
Aber man kann es drehen und wenden, wie man will: Eine 3060 geht nicht unter 740 Euro weg und eine 2070 nähert sich dem Preis, den man vor 8 Monaten für eine 2080TI gezahlt hat.




markusG
Beiträge: 1817

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von markusG » Mi 26 Mai, 2021 16:19

Jost hat geschrieben:
Mi 26 Mai, 2021 16:13
Man kann sich den Rechner auch konfektionieren lassen. Alternate macht das zum Beispiel und auch Mindfactory.
Das Problem sind dabei die Verfügbarkeiten und Preise der Grafikkarten. Gerade Mindfactory hat iirc eine ziemlich geschrumpfte Auswahl und hat zwischenzeitlich auch mal das ganze RTX Sortiment rausgenommen.

Da würde ich im Zweifel vlt. nach ner gebrauchten 1070 schauen und später austauschen, wenn man den Rest von o.g. Anbietern zusammenstellen lässt.

Die 1000€ vom TO sind halt schon bissl knapp...
Zuletzt geändert von markusG am Mi 26 Mai, 2021 16:22, insgesamt 2-mal geändert.




cantsin
Beiträge: 9224

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von cantsin » Mi 26 Mai, 2021 16:20

Jost hat geschrieben:
Mi 26 Mai, 2021 16:13
Man kann sich den Rechner auch konfektionieren lassen. Alternate macht das zum Beispiel und auch Mindfactory. Die berechnen so um die 100 Euro für den Zusammenbau. Dann darf man sicher sein, dass man einen Rechner ohne Bloatware bekommt. Außerdem weiß man, was verbaut ist.
Kann das nur empfehlen, und hab mir meinen eigenen PC so bauen lassen. Die 100 EUR sind letztlich gut angelegt, weil man ein getestetes System mit Gesamtgarantie bekommt.




NiemandBesonderes
Beiträge: 27

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von NiemandBesonderes » Di 01 Jun, 2021 20:37

markusG hat geschrieben:
Mi 26 Mai, 2021 16:19

Die 1000€ vom TO sind halt schon bissl knapp...
Die 1000€ wären ja nur das Budget für die aktuelle Übergangslösung, damit ich den Rechner wenigstens für Full-HD-Schnitt nutzen kann.

Etwas Spielraum hab ich aber schon und wenn ich mit einer 1070 zumindest die Krise überbrücken kann, wär das wohl auch ein annehmbarer Kompromiss.

Ist aber trotzdem ein ganz schön saurer Apfel mindestens 400€ für eine gebrauchte Grafikkarte zu zahlen, die vor einem halben Jahrzehnt rauskam und vorraussichtlich nicht länger als 1-2 Jahre in Gebrauch sein wird.


Das mit dem Konfektionieren klingt auf jeden Fall interessant.
Ist aber die Frage, ob das wirklich so klappt, wie beschrieben.

Also wenn damit die "Komplettsystem Montage & Test" gemeint ist (https://www.mindfactory.de/info_center. ... st_montage) steht alles mit dabei abgesehen von der Grafikkarte und ich find auch nichts, was sagt, dass man gebrauchte Komponenten einschicken kann, die mit verbaut werden und auch unter die Garantie fallen.

Bei Alternate hab ich jetzt auch nur einen ähnlichen Zusammenbauservice gefunden.

Wenn ich so eine nachträgliche Garantie auf die gebrauchte Grafikkarte bekommen könnte, wär mir das die 100€ auf jeden Fall wert, aber ich find nichts, was mich das annehmen sollte.

Fürs reine Zusammenbauen zahl ich aber nicht.
Ich hatte mich schon richtig darauf gefreut endlich mal wieder einen PC zusammenzubauen und ich bin mir da sehr sicher, dass ich das hinkriege.




cantsin
Beiträge: 9224

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von cantsin » Di 01 Jun, 2021 20:46

Warum nicht einfach einen M1 Mac Mini nehmen? Ist im Preisrahmen, leistungsfähig genug für Resolve bzw. besser als alle vergleichbaren PC-Lösungen in der Preisklasse, und mit gutem Wiederverkaufswert, wenn sich die Lage bei den Grafikkarten wieder entspannt und Du doch einen größeren Rechner anschaffst.




markusG
Beiträge: 1817

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von markusG » Di 01 Jun, 2021 21:26

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Di 01 Jun, 2021 20:37
find auch nichts, was sagt, dass man gebrauchte Komponenten einschicken kann, die mit verbaut werden und auch unter die Garantie fallen.
Das wird dir kein seriöser Händler anbieten ;)

Nimm doch erstmal das was du so pi mal Daumen kriegst. Hab neulich ein System mit Ryzen 9 + 32GB Ram + RTX2060 für ~2000€ gesehen, damit kommt man schon ein gutes Stück weit. Ist kein explizites Schnäppchen, kriegt man auch selber aus Einzelkomponenten so zusammengestellt (preislich), aber die RTX2060 ist ja nun auch nicht nichts und dürfte für viele Bereiche völlig ausreichen, erst Recht wenn es erstmal um FHD Schnitt geht. Kannst du in 1-2 Jahren immer noch tauschen bzw. ergänzen. Bis dahin hast du deine Brötchen verdient.

Ob du lieber zusammenbaust und dadurch mehr Kontrolle hast oder das ganze fertig zusammengestellt kaufst ist dann eher Präferenzfrage.

@vcantsin: spätestens bei Blender ist das dann - derzeit - suboptimal. Aber da es ja eher noch Hobby ist...




NiemandBesonderes
Beiträge: 27

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von NiemandBesonderes » Di 01 Jun, 2021 22:19

cantsin hat geschrieben:
Di 01 Jun, 2021 20:46
Warum nicht einfach einen M1 Mac Mini nehmen? Ist im Preisrahmen, leistungsfähig genug für Resolve bzw. besser als alle vergleichbaren PC-Lösungen in der Preisklasse, und mit gutem Wiederverkaufswert, wenn sich die Lage bei den Grafikkarten wieder entspannt und Du doch einen größeren Rechner anschaffst.
Ne, sry.

Weder kann ich mir vorstellen, dass Apple und ich in diesem Leben nochmal Freunde werden, noch ist der Mini für meinen Workflow geeignet.

Das soll jetzt absolut kein Apple-Bashing sein. Ich hab in meiner Ausbildung mal ernsthaft versucht mich an Apple ranzutasten und bin allein wegen dem veränderten Tastatur- und Fensterlayout wahnsinnig geworden.
Keine Ahnung, mein Hirn ist da einfach im Autopilot und es stört mich irgendwie sehr, wenn ich darüber nachdenken muss, wo der minimieren-button ist.

Diese Mini-PCs wären bei mir auch das reinste Dongle-Chaos.
Ich brauch halt mindestens 8 USB-Anschlüsse und bin es auch gewöhnt zwei Monitore zu nutzen.




NiemandBesonderes
Beiträge: 27

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von NiemandBesonderes » Mi 02 Jun, 2021 00:46

markusG hat geschrieben:
Di 01 Jun, 2021 21:26

Das wird dir kein seriöser Händler anbieten ;)
Ah, ok. Yo, danke das du´s nochmal bestätigst. Klingt auch etwas zu gut um wahr zu sein.
markusG hat geschrieben:
Di 01 Jun, 2021 21:26

Nimm doch erstmal das was du so pi mal Daumen kriegst.
Das ist auch der Plan aber gerade die aktuelle Marktentwicklung macht mich übelst kirre. ^^"

Mein erster Impuls war ja erstmal ganz konservativ im Budget zu bleiben und die Zeit mit ner 1030 oder 1650 zu überbrücken, aber bei der Vorstellung, dass die Krise jetzt noch 1-2 Jahre dauern könnte, kommt halt die Angst hoch, dass die Mittelklasse- und High-End-Karten dann das doppelte oder so kosten.

Aber nicht nur der Grafikkartenmarkt, sondern auch unser Markt.
Manche meiner Kollegen halten 4K schon für Kinderkram.

Aber naja. Vermutlich sollte ich mich wirklich nicht so bekloppt machen.
Es ist noch kein Meister von Himmel gefallen. Auch nicht durch nen 12K Schnittrechner. ^^




Bluboy
Beiträge: 1805

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von Bluboy » Mi 02 Jun, 2021 05:08

INTEL berichtet, es kann Jahre dauern bis wieder normal produziert werden kann. das wird bei den anderen Anbietern von Chip-Produkten kaum anders sein.




markusG
Beiträge: 1817

Re: Arbeits-PC trotz Hardware-Krise

Beitrag von markusG » Mi 02 Jun, 2021 11:26

NiemandBesonderes hat geschrieben:
Mi 02 Jun, 2021 00:46
Das ist auch der Plan aber gerade die aktuelle Marktentwicklung macht mich übelst kirre. ^^"
Solange alles lieferbar ist ist schonmal ein Schritt nach vorne; im Studio mussten wir Monate warten weil die CPUs nicht lieferbar waren^^

Anstatt sich über die GPU Preise zu kümmern würde ich an deiner Stelle mal ein passendes Angebot raussuchen was ungefähr in deinem Budget liegt. Ich persönlich würde z.B. die RTX 3060 non-ti als Kompromiss sehen aus bezahlbar und zukunftsfähig, quasi als Basis. Dann erst wieder ab der RTX 3080. Halt nach Budget.

Und dann schau doch mal was das Gesamtsystem an Aufpreis hat ggü. der UVP der Grafikkarte (die Preisentwicklung in den Vergleichsportalen anschauen, nicht die UVP der Founders Edition falls vorhanden...). So kann ein 100% Aufschlag nur für die Grafikkarte ein 20% Aufschlag für das Gesamtsystem bedeuten. Was imho für ein System, mit dem man Kohle verdient, verkraftbar ist, privat vielleicht eher ein "teures Hobby" hervorruft. Nur meine 2 Eurocent ;)




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