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Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55



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Pianist
Beiträge: 9214

Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Pianist »

Schönen guten Tag an alle!

Ich nutze ja seit mehreren Jahren für meine Aufträge verschiedene Kamera-Objektiv-Kombinationen und entscheide in der Regel rein nach praktischen Erwägungen, was für den jeweiligen Zweck am besten passt. Was ich nie gemacht habe, ist ein echter 1:1-Vergleich anhand von identischen Motiven. Daher erst mal als Frage in die Runde: ist sowas überhaupt sinnvoll? Bringt das echte Erkenntnisse? Und wie müsste das aufgebaut sein, damit es überhaupt einen Nutzen bereitet?

Folgende vier Varianten würde ich vergleichen wollen:

FX 9 im Super-35-Modus mit Fujinon MK 18-55 t2.9
FX 9 im Vollformat-Modus mit Zeiss CZ.2 28-80 t2.9
C 300 mk iii (Super 35) mit Fujinon XK 20-120 t3.5
FX 6 mit Sony PZ 28-135 f4 (nur interessehalber)

Ich würde wohl einfach mal mein Garagengebäude aufnehmen, vermutlich wohl mit gleichbleibender Stativposition, dann sieht man auch gleich die leichten Unterschiede im Bildwinkel bei Anfangsbrennweite. Alles bei offener Blende. Ich würde jeweils einen korrekten Weißabgleich mit Graukarte machen. Aber wie verfahre ich mit dem Bild? Ich sollte wohl in S-Log3 bzw. C-Log3 aufnehmen, und müsste einen Colorchecker ins Bild stellen, aber ich habe keine Software, mit der ich das Bild egalisieren kann. Und die LUTs für Sony und Canon sind vermutlich auch nicht komplett identisch bzw. liefern nicht das identische Ergebnis. Die Frage ist ja ohnehin, ob ich überhaupt ein identisches Ergebnis für den Vergleich brauche...

Bisher treffe ich meine Wahl nach folgenden Kriterien:

Wenn ich mich viel zu Fuß bewege und/oder viel von der Schulter drehe, nehme ich die FX 9 mit dem Fujinon MK 18-55 und nichts weiter dran, weil das dann mit acht Kilo relativ leicht ist. Wenn ich mehr vom Stativ machen will, und die Kamera nur zwischendurch mal auf die Schulter nehme, dann die C 300 mk iii mit dem 20-120. Das ist auch die Kombination, die ich immer nehme, sobald es in Richtung Bahnbetrieb, Schifffahrt oder Luftfahrt geht, weil ich dann wirklich ein Sechsfach-Zoom brauche. Bei der C 300 mk iii gefällt es mir gut, dass man die Empfindlichkeit in kleinen Schritten wählen kann, während man bei der FX 9 auf die beiden Basiswerte festgelegt ist. Der obere Wert von 4.000 ISO ist aber (im Gegensatz zu den 12.800 bei der FX 9) immerhin benutzbar. Insgesamt gefällt mir das Bild der C 300 mk iii auch etwas besser als das Sony-Bild. Aber wie gesagt: ohne 1:1-Vergleich identischer Motive.

Das Zeiss CZ.2 28-80 hatte ich ursprünglich mal gebraucht für die FX 6 angeschafft, weil man die ja in Vierkah nicht auf Super-35 runterschalten kann und ich ein Vollformat-Zoom haben wollte, mit dem ich zumindest die Bereiche von leichtem Weitwinkel bis zu meiner üblichen O-Ton-Brennweite abdecke. Allerdings ist die FX 6 dafür zu klein und zu leicht, das ist nur dann halbwegs beim Tragen ausbalanciert, wenn ich hinten einen Hotswap-Adapter und da einen fetten Akku ranmache. Denn man kann ja den Griff nicht gegen einen auswechseln, der weiter vorne liegt, ohne den Ton zu verlieren.

An sich wollte ich das CZ.2 28-80 wieder verkaufen, aber das ist schlichtweg unmöglich geworden, weil Zeiss den Listenpreis derweil von 18.000 auf 10.000 Euro gesenkt hat und jemand, der sowas haben möchte, dann gleich ein neues kaufen kann. Und für 5.000 Euro würde ich es nicht verkaufen wollen. Da ich vor einem Jahr eine gebrauchte FX 9 gekauft habe, um damit die beiden Fujinon MK im Super-35-Modus zu nutzen, habe ich jetzt einfach mal das Zeiss da rangebaut, mit Objektivstütze und Chrosziel-Kompendium, und die FX 9 auf Vollformat geschaltet. Bei einem ersten kurzen Test habe ich keinen nennenswerten Unterschied gesehen, meiner Meinung nach ist das Fujinon MK sogar eine Spur schärfer. Aber man kann mit dem 28-80 bei Vollformat natürlich schön mit atmungsfreien Schärfenverlagerungen spielen, und insgesamt ist die Mühle angenehmer tragbar als die FX 6 mit dem Zeiss. Vorteil aller Fujinons hingegen ist der Macrohebel, den ich durchaus öfter mal brauche. Beim Zeiss machen sich die 18 Blendenlamellen positiv bemerkbar, vor allem wenn man im Halbdunkel viele punktförmige Lichtquellen im Bild hat, zum Beispiel die Signale in einem Rangierbahnhof. Also es wird vermutlich nicht die eine einzige perfekte Kombination geben...

Den E-Mount am Zeiss habe ich damals übrigens korrekt shimmen lassen.

Also: wie sollte Eurer Meinung nach ein Versuchsaufbau sinnvollerweise aussehen? Oder kann ich mir das alles sparen, weil ich ja ohnehin anhand der jeweiligen zu erwartenden Situationen meine Ausrüstung wähle? Ich habe zwischendurch auch immer mal wieder über lichtstarke Festbrennweiten nachgedacht, aber die ergeben bei meinen Einsätzen einfach keinerlei Sinn, also ein 2,8fach-Zoom ist das Minimum. Neulich habe ich mal das 18-35 t2.0 Cine-Zoom von Sigma an die C 300 mk iii gebaut, da gefällt mir die etwas kürzere Anfangsbrennweite extrem gut, aber für O-Töne finde ich die 35mm dann noch zu weit. Da hätte ich gerne mindestens 50mm bei Super-35, und habe schon drüber nachgedacht, dazu noch ein gebrauchtes 50-150 zu kaufen, aber das ist ein ganz schöner Klopper, den ich mir zusätzlich in den Rucksack packen müsste, und ich sehe mich vor Ort einfach keine Objektive wechseln, weil ich niemanden warten lassen möchte.

Also irgendwie geht es mir gerade mit den Kameras und den Objektiven wie mit den Mikrofonen, ich habe zu viele und die Auswahl fällt mir zu schwer...

Es bedankt sich Matthias!
Filmemacher für besondere Aufgaben



rush
Beiträge: 15307

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von rush »

Du drehst dich mal wieder im Kreise und dir eher selbst im Wege - ist ja nicht die erste Diskussion zur Thematik deiner Kamera/Objektivkombinationen.

Ich würde es runtergebrochen so Zusammenfassen: Nutze was dir taugt und insbesondere praktisch sinnvoll erscheint.

Zwischen einem Sony 24-70er GM und einem Sigma 24-70er Art gibt es auch Nuancen und kleinere Unterschiede - aber machen die den Braten fett?

Ich würde Usability im Bewegtbildbereich fast immer vor den letzten 5% Bildqualität wichten - nichts ist nerviger als mit Technik unterwegs zu sein die nicht zu den Anforderungen passt, nur weil sie sich jemand wünscht oder man meint da noch was rausholen zu können. Man beschränkt sich dann an anderer Stelle meist wieder und das Spiel beginnt von vorn.

Teste es gerne - aber wie sinnvoll es ist zwei komplett unterschiedliche Kameras mit unterschiedlichen Optiken zu "testen" ist eben auch so eine Frage - bzw. wäre für mich eigentlich nur relevant wenn das Material häufiger gemischt werden muss.

Von den genannten Optionen würde ich wahrscheinlich am ehesten das XK 20-120er als primäres Glas auswählen - und dann entweder an der C300 oder halt adaptiert der flexiblen FX9 betreiben. Klar - die größte und schwerste Kombi - aber sie würde die anderen Ressourcen quasi freigeben ;-)

Da du aber (wie Mikrofonen) lieber sammelst und entsprechend mehr als weniger Tech Gear im Portfolio hast - ist das wahrscheinlich keine probate Option.
keep ya head up



Bildlauf
Beiträge: 2884

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Bildlauf »

Pianist hat geschrieben: Fr 20 Mär, 2026 10:16 ist sowas überhaupt sinnvoll? Bringt das echte Erkenntnisse?
Ich finde solche A-B Vergleiche (oder A-B-C-D, wie auch immer) nicht so wichtig. Ist die Frage, ob sich für Dich der Aufwand lohnt, außer es ist Spaß für Dich. Einer Community kann es natürlich auch helfen.

Man wird bestimmt Unterschiede hinsichtlich Schärfe feststellen bei solchen A-B- Vergleichen. Aber Objektive reagieren ja auch unterschiedlich bei Gegenlicht, dann die verschiedenen Brennweiten und deren Performance. Und den "Look" erkennt man erst beim diversen Einsatz.
Zusammengefasst gesagt, man merkt doch am besten bei Drehs, wie etwas reagiert und ich würde anhand Deiner Erfahrungen von Drehs entscheiden bzw. schon gedrehte Filme vergleichen (man weiß ja i.d.R. aus dem Kopf was man da verwendet hat an Kamera-Obejktiv-Kombis).

Also Vergleiche ich zb sony vs. Panasonic A-B mäßig ist es irgendwie gleich, aber wenn man ein Projekt filmt mit sony oder Panasonic, schaut es irgendwie signifikant unterscheidlicher aus, weil man verschiedenste Szenenvarianten hat und eben auch bestimmte Kombis aus Kamera und Objektiv.



Pianist
Beiträge: 9214

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Pianist »

Ja, Ihr habt beide vollkommen Recht.

Am liebsten drehe ich übrigens tatsächlich mit der C 300 mk iii und dem Fujinon 20-120. Der Kamera habe ich auch einen anständigen Sucher (den EVF-V70) spendiert, ebenfalls gebraucht (aber praktisch neuwertig) gekauft. Das ist die Kamera, mit der ich auf einer Bahnbaustelle wirklich alles abdecken kann. Außer Zeitraffer, das kann sie nicht. Dafür hatte ich neulich dann noch die a7s iii mit Sony 28-70 dabei.

Also eine Lösung gibt es immer, und man wird sich von dem Gedanken verabschieden müssen, dass man alles mit einer einzigen Einheit abdecken kann. Da ich vieles gebraucht gekauft habe und ansonsten sparsam bin, ist das auch finanziell vertretbar.

Ein paar direkte Vergleichsaufnahmen kann ich aber trotzdem mal machen.

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



Alex
Beiträge: 2280

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Alex »

Wenn ich solche Tests mache, dann immer mit Person im Bild. Das ist mir wichtiger als Gebäude.



Pianist
Beiträge: 9214

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Pianist »

Ja, das stimmt natürlich. Und in meinem Fall sollte die Person dann am besten noch eine orangefarbene Warnjacke tragen.

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



Bildlauf
Beiträge: 2884

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Bildlauf »

Pianist hat geschrieben: Fr 20 Mär, 2026 13:07 Ja, das stimmt natürlich. Und in meinem Fall sollte die Person dann am besten noch eine orangefarbene Warnjacke tragen.
Dieses Warnjacken-orange haut natürlich gut rein ins Bild.....

Und Idee, wen Du eine all in one Kamera suchst, wie wäre s mit der C400?

interne ND´s, Motorzoom geht, Audioanschlüsse, Zeitraffer kann sie auch meine ich.
Und Vorteil mit tripple ISO (3 Stufe 12800), wo Du im Lowlight noch viele Optionen hast (dunklere Bahnbereiche zb).
Hat auch den Cinema Body und etwas größer (Gewicht), was Du ja magst.
Kenne sie jetzt nicht genauer die Kamera, aber ich glaube die hat so ziemlich viel/alles an Bord.

Dürfte ich heute nochmal komplett neu kaufen, also Equipment-mäßig alles auf null, würde ich es wesentlich weniger exzessiv gestalten. Für meine Geschmack habe ich hier viel zu viel Kram, aber ich fand kaufen früher irgendwie geil. Heute ziere ich mich eher zu kaufen und schiebe Kaufentscheidungen auf die lange Bank.

Würde heute nur auf ein System setzen (wahrscheinlich 2 x sony a7V, ich will nur DSLM Formfaktor) und bei Objektiven auf einige günstige AF Festbrennweiten und günstiges Fisheye setzen (Viltrox, Artisan und Co) und ein sigma Zoom 24-70 und ein Tele Zoom (Sigma) (die Zooms für Brot/Butter). Dazu paar günstige Vintage Objektive (Zenith, FD, Pentax und Co.) just for fun.
Das reicht eigentlich. Zurückblickend betrachtet habe ich mich etwas überkauft, man kann sich ja gönnen, bin ebenfalls eher sparsam in vielen Bereichen, aber trotzdem ist es mir einfach zu viel Stuff hier, vieles streng genommen unnötig.



Pianist
Beiträge: 9214

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Pianist »

Vermutlich ist das eine normale Entwicklung. Ich würde auch nicht mal von "unnötig" sprechen. Manchmal ist es gut, für einen bestimmten Zweck genau irgendetwas griffbereit zu haben, daher schmeiße ich irgendwelches kleines Zubehör (Adapter, Rohre...) nie weg. Und manchmal hat man plötzlich für irgendwas eine Lösung, weil man irgendein kleines Gerät aufgehoben hat, was man jahrelang nicht benutzt hat.

Im Prinzip bin ich schon ganz zufrieden, dass sich jetzt alles nur noch um den E-Mount dreht, so dass ich je nach Bedarf alles mit allem kombinieren kann. Mal abgesehen vom Sonderfall C 300 mk iii und dem Fujinon 20-120 mit PL-Mount. In Spitzenzeiten hatte ich fünf verschiedene Mounts im Einsatz.

Manchmal, wenn ich nur Interviews drehe, habe ich die GM-Festbrennweiten dran. Die habe ich ja auch fast alle. Das ist auch die einzige Situation, in der ich mal mit Autofocus drehe.

Was die C 400 angeht: die Frage stellt sich nicht, weil man da den Sucher EVF-V70 nicht anschließen kann. Außerdem müsste man ja wirklich alles adaptieren, denn die gibt es wohl nur mit RF-Mount. Nein, also das wäre wohl nur was für Neubeginner, oder für Leute, die einen grundsätzlichen Systemwechsel anstreben.

An sich funktionieren die ganzen Sony-Sachen ja, also da will ich wirklich nicht meckern. Und mal ehrlich: keiner meiner Auftraggeber würde jemals irgendwie über die Bildqualität etwas sagen, die ist mehr als gut. Nur ich selbst finde eben, dass das Canon-Bild schöner aussieht. Also wenn ich in C-Log3 drehe und meine Spezial-LUT drauflege und etwas nachjustiere, könnte ich auch leicht behaupten, dass ich das mit einer Alexa mini gedreht habe.

Neulich hatte ich zwei Nachtschichten mit einem Schleifzug, da habe ich mit FX 9 und Fujinon MK 18-55 gedreht, und zwar in der hohen ISO, weil es wirklich arschdunkel war, und mit den Ergebnissen bin ich mehr als zufrieden. Hätte ich sicher auch mit der C 300 mk iii und dem Sigma Cine 18-35 t2 machen können. Werde ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren, wenn ich eine ähnliche Situation habe. Diese Kombination hat eine deutlich kürzere Gesamtlänge, so dass ich auf einem engen Führerstand noch ein Stück weiter in die Ecke komme.

Im Sprecherraum habe auch immer Entscheidungsschwierigkeiten, ob mir von Microtech Gefell das M 990 (Röhrenmikrofon mit moderner Kapsel) oder das M 92.1s (Röhrenmikrofon mit historischer M7-Kapsel) klanglich besser gefällt. So nehme ich mal das eine, mal das andere (und lasse fünf andere Spitzenmikrofone im Schrank).

Der Gebrauchtmarkt ist derzeit ohnehin am Boden, also man würde kaum irgendwas losbekommen. Will ich ja im Prinzip auch nicht.

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



Bildlauf
Beiträge: 2884

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Bildlauf »

Ja kann schon eine normale Entwicklung sein.
Dennoch würde ich paar Sachen schon als unnötig erachten bei mir.
Also zwei Systeme brauche ich eigentlich nicht. Wofür 4 Kameras??? (2 x sony, 2 x Panasonic). Für beide Systeme Festbrennweitenreihe, Zooms, vieles doppelt.
Und ich mache ja nichtmal Multicam.

Merke seit geraumer Zeit, mir ist es schlichtweg zu viel Stuff, so viel brauche ich gar nicht.

Aber wiederum wenn jemand Spaß dran hat ist es ja ok.
Ich habe früher Unmenge an Fahrrädern gehabt (2010 bis 2012 ca.), und fand es besonders rituell mir dann jeden morgen zu überlegen, mit welchem Fahrrad ich zur Arbeit fahre. Wenn das jemandem Freude bereitet, warum sollte man das auch nicht so tun. Rein vom Ding her reicht für die City aber eigentlich ein Fahrrad, das sollte dann nur gut sein, genauso wie eine Kamera (ggf. mit backup Kamera) dann auch insgesamt für einen gut sein sollte.

Wegen der C400 verstehe ich, wäre dann tatsächlich nur bei einem Equipment-Neustart sinnvoll.
Wegen der ISO, ich weiß ja nicht auf welcher Du warst, aber die ISO Performances sind schon wirklich gut heutzutage, also insb. habe ich da mit sony auch gute Erfahrung (wie Du mit FX9).



Pianist
Beiträge: 9214

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Pianist »

Man muss ja Entscheidungen immer aus der Perspektive des Zeitpunktes bewerten, wo man sie getroffen hat. Es wird sicher damals Gründe gehabt haben, warum Du das so gekauft hast. Zwei komplette Sätze mit unterschiedlichen Mounts ist aber vielleicht wirklich ein Zustand, an dem man nicht unbedingt festhalten muss.

Als ich vor einigen Jahren alles umgekrempelt habe, war mir wichtig, möglichst viele Kombinationsmöglichkeiten zu haben, und das ist nun mal der E-Mount. Wer heute neu anfängt, kann natürlich genau so alles auf Canon RF aufbauen, und hat dann vielleicht eine C 400, eine C 70 und eine R 6.

Ich habe ja bis auf Weiteres auch die Burano verworfen, obwohl die natürlich sowohl die FX 9 als auch die C 300 mk iii ersetzen könnte. Und alle Objektive könnte ich weiternutzen. Wirklich alle. Denn es sind nur sechs kleine Schrauben, und der PL-Mount ist ab und es kommt der E-Mount zum Vorschein.

Wenn ich irgendwo mal eine gut erhaltene wenig gebrauchte Burano zu einem akzeptablen Preis kriege, dann denke ich noch mal drüber nach.

Da ich mit der FX 9 und der C 300 mk iii absolut zufrieden bin, ist das aber wirklich nicht vorrangig.

Matthias
Filmemacher für besondere Aufgaben



Bildlauf
Beiträge: 2884

Re: Bildvergleich Zeiss CZ.2 28-80, Fujinon XK 20-120 und Fujinon MK 18-55

Beitrag von Bildlauf »

Pianist hat geschrieben: Fr 20 Mär, 2026 16:40 Man muss ja Entscheidungen immer aus der Perspektive des Zeitpunktes bewerten, wo man sie getroffen hat. Es wird sicher damals Gründe gehabt haben, warum Du das so gekauft hast. Zwei komplette Sätze mit unterschiedlichen Mounts ist aber vielleicht wirklich ein Zustand, an dem man nicht unbedingt festhalten muss.

Als ich vor einigen Jahren alles umgekrempelt habe, war mir wichtig, möglichst viele Kombinationsmöglichkeiten zu haben, und das ist nun mal der E-Mount. Wer heute neu anfängt, kann natürlich genau so alles auf Canon RF aufbauen, und hat dann vielleicht eine C 400, eine C 70 und eine R 6.

Ich habe ja bis auf Weiteres auch die Burano verworfen, obwohl die natürlich sowohl die FX 9 als auch die C 300 mk iii ersetzen könnte. Und alle Objektive könnte ich weiternutzen. Wirklich alle. Denn es sind nur sechs kleine Schrauben, und der PL-Mount ist ab und es kommt der E-Mount zum Vorschein.

Wenn ich irgendwo mal eine gut erhaltene wenig gebrauchte Burano zu einem akzeptablen Preis kriege, dann denke ich noch mal drüber nach.

Da ich mit der FX 9 und der C 300 mk iii absolut zufrieden bin, ist das aber wirklich nicht vorrangig.

Matthias

Da hast Du natürlich recht. Ich wollte einfach mal ein anderes System kennenlernen mit dem Sony-Erwerb und fand das ja auch alles spannend und sowas gehört einfach dazu.
Man muss natürlich betrachten wie man es zu damaliger Zeit fand, und da war es was positives.



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