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journeys_and_scorpions
Beiträge: 6

Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von journeys_and_scorpions » Mo 01 Feb, 2021 03:31

Hallo zusammen,

ich will eine Ausbildung als Videoeditor/cutter machen.

Welche Option wäre da am besten aus eurer Sicht? Z.b.: SAE...also Akademien?

Oder die 3jährige Bild und Ton Ausbildung...über die ich ehrlich gesagt wenig Plätze finde.

Ich möchte auf jeden Fall im Videoeditor Bereich tätig sein.

Was wäre der beste Weg?


Grüße

Alex




rdcl
Beiträge: 1504

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von rdcl » Mo 01 Feb, 2021 06:24

Film- und Videoeditor ist ein eigener Ausbildungsberuf. Das wäre wahrscheinlich eher was für dich als Mediengestslter Bild und Ton.
Wie da die Chancen stehen was zu finden hängt auch stark von der Stadt ab. Die meisten Stellen dürfte es in München geben, dann vielleicht noch Köln und Hamburg. Ist aber nur geschätzt.




journeys_and_scorpions
Beiträge: 6

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von journeys_and_scorpions » Mo 01 Feb, 2021 22:01

Hallo :-)

Ich finde zum Beispiel zur IHK Ausbildung keine freien Stellen. Lediglich die zu bezahlenden sind verfügbar.

Unterscheiden sich diese denn? Hat da jemand Erfahrung?




Gore
Beiträge: 135

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Gore » Fr 02 Apr, 2021 23:34

Hallo journeys_and_scorpions.

Ich bin gelernter Mediengestalter Bild und Ton. Meine Ausbildung ist allerdings schon ein paar Jahre her. Inzwischen habe ich in anderen Bereichen gearbeitet, die mit Bild und Ton nichts zu tun hatten. Daher bin ich aus dem Beruf eigentlich raus. Trotzdem erzähle ich Dir, wie es war.

Die Ausbildung habe ich an einer Akademie absolviert, die diesen Ausbildungsgang allerdings nicht mehr anbietet. Die technischen Unterrichtsfächer waren u.a. Bildtechnik, Elektrotechnik, Tontechnik und Mathematik. Für mich war es sehr einfach, weil ich zuvor ein paar Semester Physik an einer Universität studiert habe. Andere angehende Mediengestalter hatten mit diesen Fächern (vor allem Bildtechnik) in unserem "Jahrgang" allerdings Schwierigkeiten.

Zu den technischen Fächern kamen dann Fächer wie Redaktion, Medienrecht, Schnitt und Gestaltung. In Sachen Gestaltung mussten wir dann z.B. erst einmal mit Fotokameras nach draußen und nach gewissen gestalterischen Blickpunkten Fotos erstellen, bevor wir überhaupt eine EB-Kamera in die Finger bekommen haben. Ein wenig Photoshop haben wir auch gelernt. Später kamen Grundlagen in Cinema 4D hinzu. Cinema 4D war aber recht wenig. Es wurde nur kurz angerissen.

Neben dem Unterricht haben wir parallel dazu laufende Aufgaben/Projekte gehabt. Dazu mussten wir im EB-Team raus und Beiträge erstellen, die dann z.B. auf freien TV-Sendern liefen. Die Projekte mussten wir komplett durchplanen und vorbereiten. Dazu gehörte dann auch das Einholen von Drehgenehmigungen, Rechten, sowie das Ausführen von Kalkulationen. Im hauseigenen Tonstudio mussten wir Sprecher aufnehmen. Als Projekt konnte auch mal die Aufnahme einer Musikband sein. Die Projekte mussten natürlich innerhalb einer jeweiligen Deadline fertiggestellt werden, so dass man am Ende das fertige Masterband hatte oder eine Musik-CD. Zu all diesen Projekten kam noch ein mehrmonatiges Praktikum in einem Produktionsbetrieb hinzu.

Das alles hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Entsprechend habe ich mich mit Herzblut reingehangen und am Ende mit 1,7 abgeschlossen.

Noch im Medienrausch steckend, dachte ich natürlich, dass ich mit meinem 1,7er Abschluss leicht einen Job finden würde. Es folgten Bewerbungen beim NDR, beim ZDF, in diversen Tonstudios und bei anderen. Doch dann wurde ich sehr schnell auf den harten Boden der Realität zurückgeholt: Der NDR nimmt nur eigene Leute und keine Fremden, beim ZDF sagte man mir, dass man "nur Volontäre" einstelle. Mit mir als fertig ausgebildeten Mediengestalter Bild und Ton könne man nicht viel anfangen. (Keine Ahnung, was die Aktion vom ZDF sollte.) In den Tonstudios fragte man nur: "Wer schickt Dich?" Dort wäre also Vitamin B angesagt gewesen. Der Chef eines (bekannteren) Tonstudios sagte mir auch, dass man dort im kompletten ersten Jahr ohne Bezahlung arbeiten würde. Auf meine Frage, wie ich meine Miete bezahlen solle, meinte er wortwörtlich: "Ist nicht mein Problem. Dann musst Du halt am Wochenende Pizza ausfahren oder so etwas. Ich habe hier noch 200 andere Bewerbungen liegen..."

Eine Mini-Produktionsfirma, bestehend aus zwei Typen, war ebenfalls dreist: An meinem Vorstellungstag war nur der Chef anwesend. Er selbst hatte gar keine Ausbildung im Medienbereich, konnte es aber nicht unterlassen, herablassend und sich selbst aufspielend unablässig mein mitgebrachtes Reel zu kritisieren. Er selbst war allerdings der Meinung, dass er keine Ausbildung bräuchte. Von mir verlangte er aber, dass ich mich in meiner Freizeit mit seiner Technik vertraut mache, deren Rechner repariere und insgesamt zum Nulltarif arbeite. Er meinte: "Du kannst hier gerne alles machen und Dich um alles kümmern. Aber es gibt nur ein Problem - ich kann Dich nicht bezahlen. Du musst das aber auch verstehen. Ich habe zwei kleine Kinder, die Firma läuft nur im ersten Gang und ich muss knallhart kalkulieren." Natürlich habe ich abgesagt und ihm alles Gute gewünscht. Seine Endreaktion: "Och, schade. Ich habe mich schon auf Dich gefreut."

Ende vom Lied: Ich habe dann irgendwann einen "normalen" Job angenommen, um nicht lange arbeitssuchend zu sein. Während des normalen Jobs habe ich mich zwar weiterhin im Medienbereich beworben, aber keinen Medienjob bekommen, weil mir "die Erfahrung fehle" oder weil die vielen kleinen Produktionsfirmen mit dem Budget knappsten und niemanden fest einstellen wollten. Hier biss sich die Katze also in den S.c.h.w.a.n.z.: Um Erfahrung sammeln zu können, musste ich irgendwo einsteigen. Doch man ließ mich nicht einsteigen, weil mir die Erfahrung fehlte. Welch eine Ironie.

Generell lernt man als Mediengestalter von allem etwas. Die ganz wenigen Kollegen aus meinem Jahrgang, die einen Job ergattern konnten (sofern sie ihn heute noch haben), haben sich dann auf eine Sache spezialisiert. Ich hätte auch gerne den Schnitt genommen, bin aber nirgends reingekommen. Einmal hatte ich alternativ ein Angebot als Regieassistent für eine deutsche Kinofilmproduktion. Auch hier sagte man mir, dass ich die drei bis vier Monate ohne Bezahlung arbeiten solle, weil kein Budget da wäre. Dafür würde es sich aber toll machen, die Marke "Film" im Lebenslauf für spätere Projekte stehen zu haben. Ich habe trotzdem abgelehnt, weil ich mich nicht ausbeuten lasse. Den Job hat dann ein junger Abiturient (ohne Bezahlung) gemacht. (Wenn man noch zu Hause wohnt und keine eigenen Unkosten hat, kann man es sich ja leisten, solche Jobs zu machen.) Als ich über den Film recherchiert habe, habe ich herausgefunden, dass er aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachen Fördergelder bekommen hat. Insgesamt ein niedriger siebenstelliger Betrag. Von wegen "kein Budget"...

Um also noch einmal Deine Frage zu beantworten: Als Mediengestalter Bild und Ton ist man erst einmal eine Art "Allrounder". Aber niemand macht alles alleine. Medien und Film sind immer Teamwork. Man wird sich also einen Bereich aussuchen, auf den man sich spezialisiert. Wenn Du Schnitt machen möchtest, würde ich danach noch eine Ausbildung oder ein Studium als Editor ranhängen. Als Mediengestalter bringst Du dann die Basics mit (die je nach Ausbildungsbetrieb auch gründlicher sein können), so dass Dir die Spezialisierung leichter fällt. Wenn Du keine Ausbildung als Mediengestalter findest, bleibt Dir wohl - wie hier bereits erwähnt - nur eine direkte Ausbildung (oder ein Studium) als Editor übrig.

Die SAE hat wohl keinen so guten Ruf. Viele Leute kritisieren, dass man dort zu viel Geld für eine Ausbildung zahlen muss, die nicht viel wert ist. Ob es so stimmt, kann ich nicht sagen, weil ich nicht an der SAE war. Ich bin der Meinung, dass etwas immer so gut wird, wie man sich selber auch reinhängt. Ich würde die SAE als Chance sehen, mir dort so viele Infos und so viel Wissen wie möglich zu holen für das Geld. Ich würde die Dozenten ausfragen, die dortigen Bücher durchgehen, die dortigen Arbeitsplätze möglichst oft buchen und möglichst viel in Eigenregie zu machen. Den einen oder anderen Besuch beim "Offenen Tag der SAE" habe ich auch schon mitgemacht. Dort meinten die Dozenten, dass viele Teilnehmer die Arbeitsplätze nur sporadisch buchen würden. Ich würde dort zuschlagen, zumal dort ja immerhin noch ein Bachelor am Ende dabei rausspringt. Schließlich lässt man dort viel Geld und kostbare Zeit. Vielleicht gibt es hier SAE-Absolventen, die Dir da Genaueres berichten können?

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen! :)




Jalue
Beiträge: 1003

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Jalue » Sa 03 Apr, 2021 10:42

Moin Alex,

viele Wege führen nach Rom, ob nun (betriebliche) Mediengestalter-Ausbildung, private Filmakademie oder Filmhochschule. In allen Fällen solltest du dir die Bewertungen genau ansehen und wenn möglich mit Absolventen sprechen, da es in der Medienausbildung viel Wildwuchs gibt.

Abraten würde ich dir von dem früher üblichen Einstieg nur über Assistenzen und Praktika. In einer zunehmend „akademisierten“ Gesellschaft wirst du damit langfristig das Nachsehen haben gegenüber formell ausgebildeten Mitbewerbern - und im Falle einer Arbeitslosigkeit schlichtweg als ungelernt gelten. Dennoch sind ein paar Praktika vor und während der Ausbildung natürlich sinnvoll, um Referenzen und Erfahrungen zu sammeln.

Womit wir beim Kernproblem wären: Wie den Fuß in die Tür kriegen? In der Medienbranche ist das schon immer ein Catch-22 Dilemma gewesen, die der Mitforist schon dargelegt hat: Um (bezahlte) Aufträge zu bekommen, brauchst du professionelle Referenzen. Aber um die zu sammeln, benötigst du ja vorher Aufträge … Für das Problem gibt es keine Patentlösung, letztlich haben alle Profis, die ich kenne, sich in einem Zickzack-Kurs aus Praktika, Ausbildung und Billo-Jobs, bzw. Low-Budget-Projekten nach „oben gehangelt“. Nach ein paar Jahren macht es dann Klick und plötzlich giltst du als Profi. Wenn du durchhältst.

Womit wir bei dem ernüchternden Erfahrungsbericht von Gore wären: Wie lange liegt das zurück, wenn ich fragen darf? Der Einstieg ist sicher nicht leicht und bis vor wenigen Jahren war es definitiv so übel, wie von dir beschrieben. Da gab es Firmen, deren „Personal“ fast nur aus Praktis, Volos und dergleichen bestand und die Arroganz der „Öffis“ gegenüber Bewerbern war Legion. Allerdings, so zumindest mein Eindruck, ändert sich das gerade.

Der demographische Wandel schlägt auch in der Medienbranche durch, die Zeiten, in denen sich Leute für jedes noch so blöde Praktikum ein Bein abgehackt hätten, sind weitgehend vorbei. Sehe ich an jungen KollegInnen. Und an älteren aus der Boomer-Generation, die zunehmend den Abgang machen – sei es aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie einfach den Kanal voll haben.

Nach dem aktuellen „Corona-Knick“ wird die Branche weiter expandieren und da bieten sich gute Chancen für motivierte, gut ausgebildete Einsteiger. Just my two cents.




Bluboy
Beiträge: 1591

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Bluboy » So 04 Apr, 2021 06:34




pillepalle
Beiträge: 3804

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von pillepalle » So 04 Apr, 2021 06:36

Oha, selbst die Tonleute verdienen mehr als ein Kameramann... hätte ich nicht gedacht.

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




Jott
Beiträge: 19121

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Jott » So 04 Apr, 2021 06:57

Der Kameramensch muss ja wegen raw nur noch einfach draufhalten, das geht schnell, kein Aufwand (siehe der heilige Kamerashootout von 2012), gestaltet und geleuchtet wird in der Post, nicht am Set, wie man lernt. Klar gibt‘s dafür nur wenig Geld! :-)




Pianist
Beiträge: 6647

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Pianist » So 04 Apr, 2021 17:51

Gore hat geschrieben:
Fr 02 Apr, 2021 23:34
Hallo journeys_and_scorpions.

Ich bin gelernter Mediengestalter Bild und Ton. Meine Ausbildung ist allerdings schon ein paar Jahre her. Inzwischen habe ich in anderen Bereichen gearbeitet, die mit Bild und Ton nichts zu tun hatten. Daher bin ich aus dem Beruf eigentlich raus. Trotzdem erzähle ich Dir, wie es war.

Die Ausbildung habe ich an einer Akademie absolviert, die diesen Ausbildungsgang allerdings nicht mehr anbietet. Die technischen Unterrichtsfächer waren u.a. Bildtechnik, Elektrotechnik, Tontechnik und Mathematik. Für mich war es sehr einfach, weil ich zuvor ein paar Semester Physik an einer Universität studiert habe. Andere angehende Mediengestalter hatten mit diesen Fächern (vor allem Bildtechnik) in unserem "Jahrgang" allerdings Schwierigkeiten.

Zu den technischen Fächern kamen dann Fächer wie Redaktion, Medienrecht, Schnitt und Gestaltung. In Sachen Gestaltung mussten wir dann z.B. erst einmal mit Fotokameras nach draußen und nach gewissen gestalterischen Blickpunkten Fotos erstellen, bevor wir überhaupt eine EB-Kamera in die Finger bekommen haben. Ein wenig Photoshop haben wir auch gelernt. Später kamen Grundlagen in Cinema 4D hinzu. Cinema 4D war aber recht wenig. Es wurde nur kurz angerissen.

Neben dem Unterricht haben wir parallel dazu laufende Aufgaben/Projekte gehabt. Dazu mussten wir im EB-Team raus und Beiträge erstellen, die dann z.B. auf freien TV-Sendern liefen. Die Projekte mussten wir komplett durchplanen und vorbereiten. Dazu gehörte dann auch das Einholen von Drehgenehmigungen, Rechten, sowie das Ausführen von Kalkulationen. Im hauseigenen Tonstudio mussten wir Sprecher aufnehmen. Als Projekt konnte auch mal die Aufnahme einer Musikband sein. Die Projekte mussten natürlich innerhalb einer jeweiligen Deadline fertiggestellt werden, so dass man am Ende das fertige Masterband hatte oder eine Musik-CD. Zu all diesen Projekten kam noch ein mehrmonatiges Praktikum in einem Produktionsbetrieb hinzu.

Das alles hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Entsprechend habe ich mich mit Herzblut reingehangen und am Ende mit 1,7 abgeschlossen.

Noch im Medienrausch steckend, dachte ich natürlich, dass ich mit meinem 1,7er Abschluss leicht einen Job finden würde. Es folgten Bewerbungen beim NDR, beim ZDF, in diversen Tonstudios und bei anderen. Doch dann wurde ich sehr schnell auf den harten Boden der Realität zurückgeholt: Der NDR nimmt nur eigene Leute und keine Fremden, beim ZDF sagte man mir, dass man "nur Volontäre" einstelle. Mit mir als fertig ausgebildeten Mediengestalter Bild und Ton könne man nicht viel anfangen. (Keine Ahnung, was die Aktion vom ZDF sollte.) In den Tonstudios fragte man nur: "Wer schickt Dich?" Dort wäre also Vitamin B angesagt gewesen. Der Chef eines (bekannteren) Tonstudios sagte mir auch, dass man dort im kompletten ersten Jahr ohne Bezahlung arbeiten würde. Auf meine Frage, wie ich meine Miete bezahlen solle, meinte er wortwörtlich: "Ist nicht mein Problem. Dann musst Du halt am Wochenende Pizza ausfahren oder so etwas. Ich habe hier noch 200 andere Bewerbungen liegen..."

Eine Mini-Produktionsfirma, bestehend aus zwei Typen, war ebenfalls dreist: An meinem Vorstellungstag war nur der Chef anwesend. Er selbst hatte gar keine Ausbildung im Medienbereich, konnte es aber nicht unterlassen, herablassend und sich selbst aufspielend unablässig mein mitgebrachtes Reel zu kritisieren. Er selbst war allerdings der Meinung, dass er keine Ausbildung bräuchte. Von mir verlangte er aber, dass ich mich in meiner Freizeit mit seiner Technik vertraut mache, deren Rechner repariere und insgesamt zum Nulltarif arbeite. Er meinte: "Du kannst hier gerne alles machen und Dich um alles kümmern. Aber es gibt nur ein Problem - ich kann Dich nicht bezahlen. Du musst das aber auch verstehen. Ich habe zwei kleine Kinder, die Firma läuft nur im ersten Gang und ich muss knallhart kalkulieren." Natürlich habe ich abgesagt und ihm alles Gute gewünscht. Seine Endreaktion: "Och, schade. Ich habe mich schon auf Dich gefreut."

Ende vom Lied: Ich habe dann irgendwann einen "normalen" Job angenommen, um nicht lange arbeitssuchend zu sein. Während des normalen Jobs habe ich mich zwar weiterhin im Medienbereich beworben, aber keinen Medienjob bekommen, weil mir "die Erfahrung fehle" oder weil die vielen kleinen Produktionsfirmen mit dem Budget knappsten und niemanden fest einstellen wollten. Hier biss sich die Katze also in den S.c.h.w.a.n.z.: Um Erfahrung sammeln zu können, musste ich irgendwo einsteigen. Doch man ließ mich nicht einsteigen, weil mir die Erfahrung fehlte. Welch eine Ironie.

Generell lernt man als Mediengestalter von allem etwas. Die ganz wenigen Kollegen aus meinem Jahrgang, die einen Job ergattern konnten (sofern sie ihn heute noch haben), haben sich dann auf eine Sache spezialisiert. Ich hätte auch gerne den Schnitt genommen, bin aber nirgends reingekommen. Einmal hatte ich alternativ ein Angebot als Regieassistent für eine deutsche Kinofilmproduktion. Auch hier sagte man mir, dass ich die drei bis vier Monate ohne Bezahlung arbeiten solle, weil kein Budget da wäre. Dafür würde es sich aber toll machen, die Marke "Film" im Lebenslauf für spätere Projekte stehen zu haben. Ich habe trotzdem abgelehnt, weil ich mich nicht ausbeuten lasse. Den Job hat dann ein junger Abiturient (ohne Bezahlung) gemacht. (Wenn man noch zu Hause wohnt und keine eigenen Unkosten hat, kann man es sich ja leisten, solche Jobs zu machen.) Als ich über den Film recherchiert habe, habe ich herausgefunden, dass er aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachen Fördergelder bekommen hat. Insgesamt ein niedriger siebenstelliger Betrag. Von wegen "kein Budget"...

Um also noch einmal Deine Frage zu beantworten: Als Mediengestalter Bild und Ton ist man erst einmal eine Art "Allrounder". Aber niemand macht alles alleine. Medien und Film sind immer Teamwork. Man wird sich also einen Bereich aussuchen, auf den man sich spezialisiert. Wenn Du Schnitt machen möchtest, würde ich danach noch eine Ausbildung oder ein Studium als Editor ranhängen. Als Mediengestalter bringst Du dann die Basics mit (die je nach Ausbildungsbetrieb auch gründlicher sein können), so dass Dir die Spezialisierung leichter fällt. Wenn Du keine Ausbildung als Mediengestalter findest, bleibt Dir wohl - wie hier bereits erwähnt - nur eine direkte Ausbildung (oder ein Studium) als Editor übrig.

Die SAE hat wohl keinen so guten Ruf. Viele Leute kritisieren, dass man dort zu viel Geld für eine Ausbildung zahlen muss, die nicht viel wert ist. Ob es so stimmt, kann ich nicht sagen, weil ich nicht an der SAE war. Ich bin der Meinung, dass etwas immer so gut wird, wie man sich selber auch reinhängt. Ich würde die SAE als Chance sehen, mir dort so viele Infos und so viel Wissen wie möglich zu holen für das Geld. Ich würde die Dozenten ausfragen, die dortigen Bücher durchgehen, die dortigen Arbeitsplätze möglichst oft buchen und möglichst viel in Eigenregie zu machen. Den einen oder anderen Besuch beim "Offenen Tag der SAE" habe ich auch schon mitgemacht. Dort meinten die Dozenten, dass viele Teilnehmer die Arbeitsplätze nur sporadisch buchen würden. Ich würde dort zuschlagen, zumal dort ja immerhin noch ein Bachelor am Ende dabei rausspringt. Schließlich lässt man dort viel Geld und kostbare Zeit. Vielleicht gibt es hier SAE-Absolventen, die Dir da Genaueres berichten können?

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen! :)
Ich habe hier jetzt mal ganz bewusst Deinen kompletten Text zitiert, weil ich den wirklich hervorragend finde. Du hast hier einen wohlreflektierten, sauber formulierten und bis zu jedem Punkt und jedem Komma fehlerfreien Text abgeliefert, den man genau so überall drucken könnte. Von daher ist es extrem schade, dass Du nicht in der Medienbranche geblieben bist. Aber eine abgeschlossene Berufsausbildung ist ja auf jeden Fall erst mal eine gute Sache. Nun weiß ich zwar nicht, was Du derzeit beruflich machst, aber mal so aus dem Bauch heraus möchte ich Dir empfehlen, sofern das möglich ist, ein Studium an einer Universität zu absolvieren. Ich vermute, dass Du Abitur hast, und in Deinem Kopf scheint es ziemlich aufgeräumt zu sein, das erkennt man ja an Deinen Zeilen. Von daher: qualifiziere Dich so gut wie möglich. Ich bin mir absolut sicher, dass Du beruflichen Erfolg haben wirst, in welcher Branche auch immer. Mein persönliches Beispiel: Ich habe Politikwissenschaft studiert, parallel schon was für Produktionsfirmen und Sender gemacht, und inzwischen mache ich seit 25 Jahren eigenverantwortlich als Freiberufler komplette Filme in verschiedenen Bereichen, vor allem zum Thema Eisenbahn und Nahverkehr, aber auch sehr viel im Politikbereich, und habe immer gute Aufträge. Das liegt vor allem daran, dass ich mich nicht als Künstler, sondern als Handwerker sehe, und immer freundlich und zuverlässig bin. Du scheinst so ähnlich zu ticken, und solche Leute werden überall gebraucht, nicht nur in der Medienbranche.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




Jott
Beiträge: 19121

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Jott » So 04 Apr, 2021 21:09

Ergänzend: mein Steuer- und Rechtsberater sagt, dass man heutzutage mindestens 3.000 im Monat für einen Mitarbeiter hinlegen muss, wenn er/sie auch nur eine fehlerfreie E-Mail schreiben können soll. Klingt irre, aber stimmt.

Insofern: Pianist liegt richtig.




Gore
Beiträge: 135

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Gore » Mo 05 Apr, 2021 01:23

Vielen Dank für eure Fragen, Anregungen und netten Antworten. Der Abschluss meiner Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton liegt mittlerweile knapp 10 Jahre zurück. Weil ich aber trotz meines Abschlusses leider keinen Fuß in die Bewegtbildbranche bekommen habe, habe ich damals im Anschluss daran eine (kürzere) Weiterbildung im Printbereich (Photoshop, Illustrator, InDesign, Acrobat) abgeschlossen. Doch auch in diesem Bereich hat man mich abgelehnt. Hier bestand das gleiche Problem: Ich sollte Erfahrung vorweisen, welche ich nicht hatte. Um welche sammeln zu können, hätte ich irgendwo starten müssen. Aber ohne Erfahrung kein Start. Die berühmte Katze, die sich mal wieder selbst in den.....

Also habe ich danach feste Jobs außerhalb des Medienbereichs angenommen, um nicht länger arbeitslos zu sein. Nun arbeite ich mittlerweile in Teilzeit in einem kleinen Geschäft und bekomme einen Stundenlohn, der niedriger ist als in so manchem Studentenjob. All die Dinge, die ich mal gelernt habe, scheinen nichts wert gewesen zu sein und sind mittlerweile stark verblasst. Im Medienbereich bin ich derzeit jedenfalls recht weit abgeschlagen.

Zu meinem Bildungsstand: Gymnasiales Abitur, insgesamt zwei abgeschlossene Berufsausbildungen, mit nun 46 Jahren ein immer noch aufgeräumtes Gehirn, ordnungsgemäßes Deutsch in Wort und Schrift, Erfahrungen im Kunden-, Service- und Akquisebereich, stets korrekte Umgangsformen und Diplomatie gegenüber Kunden, sowie Pünktlichkeit, nie krankgefeiert und trotz allem heute nur ein mehr schlecht als recht bezahlter 0815-Job in einem Laden. Das Rennen im Medienbereich machen zahlreiche andere Leute, die entsprechend andere Medienlebensläufe haben - also Jungs wie ihr, die 10, 15, 20, 25 Jahre und länger in der Szene arbeiten. Ich kann so etwas leider nicht vorweisen.

Gerne würde ich (noch einmal) studieren. Zur Zeit nutze ich meine Freizeit immerhin dafür, um über Tutorials und Übungen in Eigenregie überhaupt erst einmal wieder in die einst gelernten Sachen/Programme hineinzukommen. Im Grunde genommen fange ich im Medienbereich mehr oder weniger wieder von vorne an. So kann das Leben spielen. (Immerhin bin ich nicht verbittert.)

Sorry übrigens, dass ich so viel geschrieben habe. In diesem Thema geht es schließlich um Alex und wie wir ihm helfen können.
Zuletzt geändert von Gore am Mo 05 Apr, 2021 10:26, insgesamt 3-mal geändert.




Bluboy
Beiträge: 1591

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Bluboy » Mo 05 Apr, 2021 07:25

Fu hättest bei einem Vorstellungsgespräch fragen konnen ob Du einen derzeit leeren Schnittplatz für einen halbe Tag haben kannst um zu zeigen was Du gelernt hast unf dass Du genau der Richtige bist.

oder dass Du die Kaffemaschine nicht einschalten kannst.




Darth Schneider
Beiträge: 7324

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Darth Schneider » Mo 05 Apr, 2021 07:33

@Jott und Pianist.
Das mit der Rechtschreibung sehe ich aber nicht so eng.
Erstens mal, verdiene ich aber locker das doppelte von 3000, habe eine leitende Position bei keiner armen Gemeinde und schreibe trotzdem überhaupt nicht wirklich fehlerfrei. Ja ich habe nicht mal die dritte Sekundarstufe, weil ich mich damals lieber auf meine Ballett Ausbildung konzentrieren und trainieren wollte anstatt die Schulbank zu drücken und so, damals für mich, nur unnötig Zeit zu verlieren.
Zweitens, ist es wirklich nicht in allen Bereichen und bei allen Jobs beim Film, Fernsehen und bei den sonstigen Medien soo wichtig fehlerfreie eMail Texte zu schreiben.
Da gibt es doch hoffentlich schon noch, nicht nur einige viel wichtigere Eigenschaften und Anforderungen als ein korrekt gesetztes Komma.;D

Was mir mehr zu denken gibt, ist das jemand der ausgebildet ist, einfach keinen Job findet, das ist hart.
Man möchte helfen und kann trotzdem nicht.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !

Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mo 05 Apr, 2021 07:56, insgesamt 1-mal geändert.




Bluboy
Beiträge: 1591

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Bluboy » Mo 05 Apr, 2021 07:54

Darth
Du würdest Dich bitter beklagen wenn nächsten Ersten das Komma auf dem Lohnzettel falsch gesetzt wäre ;-))




Darth Schneider
Beiträge: 7324

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Darth Schneider » Mo 05 Apr, 2021 07:59

Lass dich nicht täuschen, das Leben in der Schweiz ist schweineteuer.
Ich denke dennoch das Gore wenn er fleissig weiter sucht und nicht aufgibt, schon einen Job bei den Medien finden wird. Nicht wegen der Rechtschreibung, mehr wegen der Art und Weise wie und so ehrlich wie er zu schreiben scheint...
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




Gore
Beiträge: 135

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Gore » Mo 05 Apr, 2021 10:12

Ja. Die Rechtschreibung ist in der beruflichen Praxis tatsächlich nicht so wichtig. Ich habe bereits viele Kollegen und auch einen Geschäftsführer kennengelernt, deren Rechtschreibung und vor allem deren Grammatik eine Katastrophe waren. Machte aber nichts. Die hatten ihre Jobs trotzdem. Weit verbreitet ist derzeit z.B. die Unsitte, einzelne Wörter als zwei getrennte, jeweils mit Großbuchstaben beginnende Wörter zu schreiben. Zum Beispiel "Bild Schirm" oder "Drucker Patrone" oder "Netz Kabel".




Pianist
Beiträge: 6647

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Pianist » Mo 05 Apr, 2021 10:19

Ja, in Fachkreisen "Deppenleerzeichen" genannt.

Du, aber mal ganz ehrlich - das ist ein ziemlich tragischer Lebenslauf! Mich macht das wirklich betroffen, dass jemand mit so viel Potenzial bisher nicht die Möglichkeit hatte, das angemessen zu nutzen. Darf ich mal ganz neugierig fragen, ob es da im Hintergrund irgendwelche Hemmnisse gibt, die Dir das Leben schwermachen?

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




Gore
Beiträge: 135

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Gore » Mo 05 Apr, 2021 10:50

Psychisch und physisch bin ich soweit gesund. Natürlich habe ich auch längst darüber nachgedacht, warum ich im Medienbereich nicht weiterkomme. Mein Handicap ist, dass ich mich für zu viele Dinge interessiere und mich dann verzettele. Ich übe verschiedene Dinge gleichzeitig und komme in den jeweils einzelnen Bereichen nur entsprechend langsam voran. Hinzu kommt, dass ich mir die verschiedenen Dinge autodidaktisch aneignen muss. Ich muss halt fleißiger, konsequenter und strukturierter üben - es nützt ja nichts.

@Alex: Welchen Tipp kann ich Dir noch geben? Ausbildung und/oder Studium wurden bereits genannt. Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du mit einem Job bedeutend mehr Glück hast als ich.




journeys_and_scorpions
Beiträge: 6

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von journeys_and_scorpions » Mo 05 Apr, 2021 18:42

Hallo :-)

Vielen Dank an euch alle. Das ist mehr Info als ich gedacht hatte. Und auch wirklich hautnah erläutert...da überlegt man schon ob die passion dafür reicht.

Ich bin 37 und möchte einfach in Zukunft Veränderung. Videocut, Bild & ton fand ich schon immer toll.

Und nun ist der Punkt an dem ich etwas ändern möchte. Ausbildung beim Fernsehen finde ich wenig. Es sind mehr die Akademien, die man selber zahlen muss. Ob das am Ende auch für die Zukunft gut ist...ich möchte nicht umsonst Löhnen.




Jalue
Beiträge: 1003

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Jalue » Di 06 Apr, 2021 01:12

@Alex: Nein, allein für das Zertifikat einer dieser privaten Akademien kannst du dir keine Socke kaufen. Hilft nur was in Verbindung mit praktischen Referenzen - so ähnlich wie ein Führerschein.

@Gore: Vor zehn Jahren, das hatte ich vermutet. Meines Wissens ist das wissenschaftlich/publizistisch nie wirklich aufgearbeitet worden, aber die Jahre 2000 (New Economy-Krise) bis 2014 (Finanzmarktkrise ff.) waren eine maximal-miese Zeit in unserer Branche, wobei der Strukturwandel (Digitalisierung, Online-Video) noch einen draufgesetzt hat, zuzüglich zahlloser Babyboomer, die sich um jeden Job kloppten, kurz; eine "100-Euro-pro-Tag-inklusive-Ausrüstung"-Zeit.

Ist vorbei.

Wie wär's mit einem zweiten Versuch ... ? ;-)
Zuletzt geändert von Jalue am Di 06 Apr, 2021 01:22, insgesamt 1-mal geändert.




Gore
Beiträge: 135

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Gore » Di 06 Apr, 2021 01:17

@Alex,
vielleicht kannst Du über das Arbeitsamt einen Bildungsgutschein bekommen?

@Jalue,
an dem bastele ich bereits. Meine Mittel sind zwar beschränkt, ich kann keine großen Brötchen backen und es geht auch nur langsam voran, aber es ist besser als Stillstand.




Jalue
Beiträge: 1003

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Jalue » Di 06 Apr, 2021 01:24

Good Luck! Es haben sich ja auch neue Geschäftsfelder aufgetan, die dir Chancen bieten, je nach Neigung; Luftaufnahmen (mit Drohnen), Live-Streaming, Motion-Design ...




journeys_and_scorpions
Beiträge: 6

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von journeys_and_scorpions » Di 06 Apr, 2021 01:32

Ja, ich werde gucken was ich mache...und wie.

Momentan wünsche ich es euch mehr als mir, wenn ich mir eure Posts wiederholt durchlese.

Ich bin dankbar für eure Zeit und Worte und hoffe das ihr voran kommt :-).




Jalue
Beiträge: 1003

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Jalue » Di 06 Apr, 2021 02:09

Thanks! Aber vermutlich unnötig. Für die, die durchgehalten haben, läuft es (wieder) gut! ;-)




Gore
Beiträge: 135

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Gore » Di 06 Apr, 2021 15:35

@Alex,
um die Jungs, die bereits jahrelang oder jahrzehntelang unterwegs sind, mache ich mir auch keine Sorgen. Die werden es nach wie vor packen. Ich bin hier das Problemkind. 😂




Jalue
Beiträge: 1003

Re: Ausbildungsoptionen für Videoeditor

Beitrag von Jalue » Mi 07 Apr, 2021 21:51

@Gore; na nach dem Eindruck, den du hier hinterlässt, bist du eher ein "gebranntes Kind". Eines von vielen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, du hättest die besten Voraussetzungen dafür, dass es im zweiten Anlauf klappt, also nur Mut!




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