FocusPIT hat geschrieben: ↑Do 01 Jan, 2026 15:56
Vorerst habe ich ein Problem zu lösen: In der Mitte der Kamera habe ich immer das Rode VideoMic X angebracht. Doch das ist nun nicht mehr möglich. Wenn ich mit den 3 Motore die Zahnkränze bewege, wird das Geräusch davon in den Ton mit eingebracht und das zu stark. Hat jemand von Euch eine Idee, wie oder wo ich das Mikro anbringen könnte um diese Geräusche zu beseitigen oder deutlich zu minimieren?
Das Mic an der Mattebox anzubringen, hast Du bereits getestet? Also vor den Motoren und nicht dahinter.
Ich würde das Stereo Mik gar nicht erst auf dem Kamera Rig montieren, sondern auf einem separaten Stativ 1 oder 2m weit weg.
Du wirst ja mit dem grossen Setup doch wahrscheinlich eh vom Stativ und nicht aus der Hand filmen, oder ?
Andere Variante wäre das Mik an einem langen Magic Arm/und/oder Mini Boompole, der am Stativkopf oder an einem Stativbein befestigt ist…
1. Ist ein Windpuschel drauf mit langen und damit Windaktiven Haaren, können Haare ins Bild kommen (Weitwinkel) - bei starken Wind (mir schon passiert)
2. Wird an der Optik von Hand nachgestellt (oder mit Motorkraft), können Handgeräusche oder auch Optikgeräusche (Motor) mit aufgezeichnet werden.
ergo: Mikro immer soweit weg von der Optik wie möglich. Anderthalb Handbreite ist meist save.
Darth Schneider hat geschrieben: ↑Fr 02 Jan, 2026 10:15
Ich würde das Stereo Mik gar nicht erst auf dem Kamera Rig montieren, sondern auf einem separaten Stativ 1 oder 2m weit weg.
Du wirst ja mit dem grossen Setup doch wahrscheinlich eh vom Stativ und nicht aus der Hand filmen, oder ?
Andere Variante wäre das Mik an einem langen Magic Arm/und/oder Mini Boompole, der am Stativkopf oder an einem Stativbein befestigt ist…
Hallo Dath Schneider,
vielen Dank für deine Empfehlungen. Ja, das stimmt, ich bin mit einem Stativ unterwegs, mit der Hand ist dieses Setup nicht zu bewerkstelligen. Stativbein oder Magic Arm werde ich testen. Mini Boompole kommt eher nicht in Frage, denn in der Hand halte ich die Steuerung für die Motore.
Besten Gruß
FocusPIT
ruessel hat geschrieben: ↑Fr 02 Jan, 2026 10:35
Mikro immer weit von der Optik montieren.
1. Ist ein Windpuschel drauf mit langen und damit Windaktiven Haaren, können Haare ins Bild kommen (Weitwinkel) - bei starken Wind (mir schon passiert)
2. Wird an der Optik von Hand nachgestellt (oder mit Motorkraft), können Handgeräusche oder auch Optikgeräusche (Motor) mit aufgezeichnet werden.
ergo: Mikro immer soweit weg von der Optik wie möglich. Anderthalb Handbreite ist meist save.
Hallo ruessel,
vielen Dank für deine Mühe.
Der Windpuschel kommt nicht ins Bild, denn das lange Objektiv verhindert das.
Die Optik wird mit dem Nano II handweel und dem power grip gesteuert. Beides nicht am Objektiv befestigt. Damit kann ich alles ohne Berührung steuern: Focus, Zoom und Blende.
Mikro weit weg werde ich machen.
Deine Überlegungen und auch die von Darth Schneider haben mir neue Wege für den Ton aufgezeigt. Danke.
Besten Gruß
FocusPIT
FocusPIT hat geschrieben: ↑Do 01 Jan, 2026 15:56
Vorerst habe ich ein Problem zu lösen: In der Mitte der Kamera habe ich immer das Rode VideoMic X angebracht. Doch das ist nun nicht mehr möglich. Wenn ich mit den 3 Motore die Zahnkränze bewege, wird das Geräusch davon in den Ton mit eingebracht und das zu stark. Hat jemand von Euch eine Idee, wie oder wo ich das Mikro anbringen könnte um diese Geräusche zu beseitigen oder deutlich zu minimieren?
Das Mic an der Mattebox anzubringen, hast Du bereits getestet? Also vor den Motoren und nicht dahinter.
Hallo Jost,
danke für deine Idee und deine Zeit.
Das VideoMic X von Rode hat Kugel-Charakteristik. Es ist für Umgebungsgeräusche gemacht, dafür ist es perfekt. Auf der Mattebox anzubringen würde nichts bringen.
Besten Gruß
FocusPIT
Dann wäre das tatsächlich sinnfrei. Hast Du mal getestet, das Mic am Akku anzubringen? Der Abstand zwischen Mic und Stellmotoren würde sich vergrößern und zusätzlich das Objektiv zwischen Stellmotoren und Mic liegen. Die Stellmotor-Geräusche würden dann nicht mehr direkt auf das Mic treffen.
Jost hat geschrieben: ↑Fr 02 Jan, 2026 12:32
Dann wäre das tatsächlich sinnfrei. Hast Du mal getestet, das Mic am Akku anzubringen? Der Abstand zwischen Mic und Stellmotoren würde sich vergrößern und zusätzlich das Objektiv zwischen Stellmotoren und Mic liegen. Die Stellmotor-Geräusche würden dann nicht mehr direkt auf das Mic treffen.
... Ich werde alle Empfehlungen testen. Dank Dir und Allen für die Mühen.
Gruß
FocusPIT
FocusPIT hat geschrieben: ↑Fr 02 Jan, 2026 13:20
Jost hat geschrieben: ↑Fr 02 Jan, 2026 12:32
Dann wäre das tatsächlich sinnfrei. Hast Du mal getestet, das Mic am Akku anzubringen? Der Abstand zwischen Mic und Stellmotoren würde sich vergrößern und zusätzlich das Objektiv zwischen Stellmotoren und Mic liegen. Die Stellmotor-Geräusche würden dann nicht mehr direkt auf das Mic treffen.
... Ich werde alle Empfehlungen testen. Dank Dir und Allen für die Mühen.
Gruß
FocusPIT
Danke nochmal an alle Empfehlungen. Hier meine vorläufige Lösung. Entfernt von den Motore und dem Objektiv war richtig. Das Gummiband ist um das Mikro gelegt und weiter oben dann am Rig befestigt. Diese Lösung muss so ausgeführt werden, dass sie sich schnell am Rig und dem Mikro befestigen läßt. Das Mikro nimmt nur die „Atmo“ auf, es hat eine Kugelcharakteristik. Es muss unbedingt eine Entkoppelung von Mikro und Rig erfolgen. Solange eine Verbindung von Metall an Metall besteht, wird das Geräusch übertragen. Mit dem Gummiband war das Geräusch entkoppelt.
Gruß an Alle
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Hallo Alle,
habe eine gute vorläufige Lösung. Eine Spinne für ein Richtmikrophon habe ich "entfremdet". In dieser Spinne hängt nun das Stereo-Mikrophon und das Drehen der Motoren ist fast nicht mehr zu hören. Bei normalen Umweltgeräuschen werden die Geräusche der Zahnkränze untergehen.
Danke nochmal Allen für die Tips.
Gruß
FocusPIT
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Widerstrebt dieses Glas nicht jeglichen Mindest-Anforderungen die du normalerweise an ein Objektiv stellst und sonst konsequent bemängelst? Mir fielen ad hoc folgende Punkte ein - wobei es sicher noch weitere gäbe.
Das Ding ist:
- Groß
- Schwer
- Klobig
- Ältere Rechnung
- Ohne AF
- Ohne sonstige innere Motoren
- ohne Kontakte
- Muss an wackelige Adapter angeschlossen werden um sie z.B. an der ZR nutzen zu können...
- benötigt externe Anbauten fur den Focus Puller usw.
Was hat dich also ausgerechnet dazu bewogen dieses Glas anzuschaffen? Allein der Preis?
rush hat geschrieben: ↑Sa 10 Jan, 2026 12:13
@iasi:
Widerstrebt dieses Glas nicht jeglichen Anforderungen die du normalerweise an ein Objektiv stellst und sonst konsequent bemängelst? Mir fielen ad hoc folgende Punkte ein - wobei es sicher noch weitere gäbe.
Das Ding ist:
- Groß
- Schwer
- Klobig
- Ältere Rechnung
- Ohne AF
- Ohne sonstige innere Motoren
- ohne Kontakte
- Muss an wackelige Adapter angeschlossen werden um sie z.B. an der ZR nutzen zu können...
- benötigt externe Anbauten fur den Focus Puller usw.
Was hat dich also ausgerechnet dazu bewogen dieses Glas anzuschaffen? Allein der Preis?
So schwer und groß sind die CF nun auch nicht. An einer dickeren Kamera sind sie sogar für Cine-Linsen vergleichsweise kompakt.
Lange Brennweiten mit T1.5 oder T2.2 sind schon bei T2.8 oder T4 so abgeblendet, dass sie sehr gute Abbildungsleistung bieten.
85mm und vor allem 135mm nutze ich meist vom Stativ, daher ist´s nicht gar so tragisch mit der Größe und dem Gewicht.
Ohne AF - leider ja.
Mit E- und EF-Anschlüssen sind es ältere Rechnungen - richtig - aber das 85er zeigt u.a. null Focus-breathing.
Man muss leider immer auch Kompromisse eingehen.
Will ich z.B. ein Tele-Zoom, das nicht ausfährt, also Innen-Zoom bietet, muss ich auch Kompromisse eingehen:
Ein einen ordentlichen Happen mehr kostendes Premista 80-250mmT2.9-3.5 ist schwerer, hat eine geringe Brennweite, bietet keinen AF ... erfordert also auch Kompromisse.
Übrigens. Ein weiterer Kompromiss:
Mein EF-Z-Adapter mit VND für die ZR kostet mich leider den AF.
Würde z.B. Sony eine FX3-II mit internem Raw und internem eND herausbringen, würde ich
Zuletzt geändert von iasi am Sa 10 Jan, 2026 13:18, insgesamt 1-mal geändert.
Vom CF hast du übrigens nichts geschrieben und ich denke auch nicht das der Preis für das CF, sondern vermutlich eher das "normale" Xeen mit knapp 1.2kg galt.
Mir ging's auch gar nicht generell um das Glas - ich kenne einige der Samyang Rehousings aka Xeen wie das 85er. Solide Dinger und funktional, es lässt sich durchaus gut damit arbeiten.
Haben aber verhältnismäßig wenig Charakter und sind eben noch ganz schöne Trümmer, insbesondere wenn man sie an kleinen DSLMs adaptiert nutzen möchte wie einer ZR da der Adapter ja auch nochmal Gewicht mitbringt plus eventuelle Anbauten und Mattebox zwecks ND sofern die Kamera einen solchen nicht verbaut hat.
Auch die Naheinstellgrenze ist insbesondere beim 85er eher bescheiden was den Praxisnutzen hier und da einschränkt.
Das 135er Xeen etwa besitzt eine kürzere Naheinstellgrenze als das 85er - was ziemlich merkwürdig ist.
Ich hätte dir eher was in Richtung der modernen Nikons zugetraut - also sowas wie das 28-135er... Klar deutlich teurer - aber bei deinem Anforderungsprofil an Glas bleiben effektiv betrachtet nicht allzu viele Optionen.
rush hat geschrieben: ↑Sa 10 Jan, 2026 13:13
Vom CF hast du übrigens nichts geschrieben und ich denke auch nicht das der Preis für das CF, sondern vermutlich eher das "normale" Xeen mit knapp 1.2kg galt.
Mir ging's auch gar nicht generell um das Glas - ich kenne einige der Samyang Rehousings aka Xeen wie das 85er. Solide Dinger und funktional, es lässt sich durchaus gut damit arbeiten.
Haben aber verhältnismäßig wenig Charakter und sind eben noch ganz schöne Trümmer, insbesondere wenn man sie an kleinen DSLMs adaptiert nutzen möchte wie einer ZR da der Adapter ja auch nochmal Gewicht mitbringt plus eventuelle Anbauten und Mattebox zwecks ND sofern die Kamera einen solchen nicht verbaut hat.
Auch die Naheinstellgrenze ist insbesondere beim 85er eher bescheiden was den Praxisnutzen hier und da einschränkt.
Ich hätte dir eher was in Richtung der modernen Nikons zugetraut - also sowas wie das 28-135er... Klar deutlich teurer - aber bei deinem Anforderungsprofil an Glas bleiben effektiv betrachtet nicht allzu viele Optionen.
Mit dem 28-135 liebäugle ich durchaus. Aber es ist dann doch auch ein recht großes Zoom - gerade an der ZR. :)
Das 24-120 ist kein Innen-Zoom etc. aber ich hab´s dann doch erstmal für die ZR gekauft.
Kompromisse.
Und doch - es sind die CF-Versionen. Ich hab mir das 85er und das 135er für zwar mehr als die 155€, aber dennoch einem guten Preis, bestellt - mit EF-Mount.
Für die ZR sind sie - wie du ja auch sagst - eher nicht ideal. Dafür hatte ich sie - trotz des Adapters, den ich habe - auch nicht gedacht.
Was den Charakter von Objektiven betrifft, bin ich sowieso ziemlich grobschlächtig. Ich will vor allem leicht abgeblendet ordentliche und neutrale Abbildungsleistung.
Für speziellen Look suche ich dann eher nach Objektiven mit extremen Eigenschaften:
T/S oder SMT - oder gleich Scherben, mit drastischem Look, wie z.B. ein altes, großes 135/f1.8.
Wie du sagst: Die Xeen sind solide und funktionale Dinger.
Hallo,
ich habe im Dezember eine Pentacon six TL beim Fotohändler meines Vertrauens für 49€ erstanden und dazu noch ein Carl Zeiss Tessar 80/2.8 für 80€, ein Carl Zeiss Flektogon 4/50 für 60€ und das Carl Zeiss Sonor 2.8 180 für 200€ bei Ebay gekauft. Eine total vergessene, entschleunigte Art zu fotografieren - 6x6 mit 120 Rollfilm 12 Aufnahmen. Da überlegt man schon vor dem Auslösen, wenn ein SW Foto so um die 2€ kostet. Die analog entwickelten Aufnahmen haben eine ganz besondere Ästhetik mit ihren analogen Schwächen und strahlen irgendwie etwas Lebendiges aus. Dazu 10 Tage Spannung ob auch paar Bilder geworden sind. Das Sonor habe ich an der A1 probiert und es schlägt sich auch da nicht schlecht.
Habe mir die S9 auch mal im Laden angesehen. Im Netz wird sie ja von fast allen als "besonders klein" angepriesen. Ich hatte beim Händler aber einen völlig anderen Eindruck.
FocusPIT hat geschrieben: ↑Mi 07 Jan, 2026 17:38
Hallo Alle,
habe eine gute vorläufige Lösung. Eine Spinne für ein Richtmikrophon habe ich "entfremdet". In dieser Spinne hängt nun das Stereo-Mikrophon und das Drehen der Motoren ist fast nicht mehr zu hören.
FocusPIT
Hallo Alle,
mit der Lösung war ich nicht zufrieden. Sie behinderte beim Neigen des Stativs. Jetzt hängt das Mikro in einem Gummi, der an dem Zoom F6 befestigt ist. Keine Behinderung bei der Arbeit mit dem Stativ und es sind keine Störgeräusche durch die Motore zu hören, wenn sie die Zahnkränze des Objektiv bewegen.
Gruß an Alle
FocusPIT
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Meine ewige Suche nach dem idealen Run-and-Gun-Mini-Bruststativ (wofür ich vor allem alte Super 8-Kamera- und Video-Camcorder-Bruststative aus den 1960er-80ern Jahren verwende) ist mit dem Ulanzi MT-43 zumindest vorläufig am Endpunkt:
Screenshot From 2026-01-16 16-06-16.png
Dieses Video ist eine gute Zusammenfassung, einschließlich der wenigen Schwachpunkte:
Der Haken: Das Modell gibt's schon seit längerer Zeit nicht mehr, und sein Nachfolger MT-44 ist ein weitaus primitiverer Selfiestick. Meine Vermutung ist, dass der MT-43 mit seiner hohen Materialqualität (Vollmetall + Carbon-Mittelsäule) und seinen Features (Arca Swiss-Wechselplatte, Coldshoe, Panoramakopf) zu teuer in der Produktion und für die Zielgruppe war. Nach anderthalb Jahren Suche habe ich ihn dann bei einem polnischen Händler gefunden.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
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das ist nun die letzte Info zum Thema "Geräusche entkoppeln". Dann werde ich Euch damit nicht weiter behelligen. Ich danke allen für die Zeit, die sie für meine Infos aufgebracht haben.
Habe bei Amazon 35 dieser Gummis bestellt. Hier die Maße: 0.10cm breit und 20cm im Umfang und eine Dicke von 0,15cm. Sie sind besser geeignet als die roten Gummis, denn die Breite von 0.10cm legen sich sich breiter um das Mikro, der Halt ist dadurch besser. Das Ergebnis: keine Geräusche durch das Ziehen von Focus, Zoom oder Blende mit den Motoren.
Besten Gruß
aus Frankfurt
FocusPIT
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rush hat geschrieben: ↑Sa 17 Jan, 2026 11:16
Sieht zugegebenermaßen schon reichlich experimentell und nach DIY aus :-)
Eignet sich damit am wahrscheinlich am ehesten für feste Stettings bei denen die Kamera nicht viel bewegt wird?
Wenn das der Use Case ist sollte es ja passen.
Wäre mir aber tatsächlich zu fragil und unflexibel - weil ich mich mit Kamera und Stativ viel bewege, Kamera runter - rauf etc..
Ich hätte es wahrscheinlich versucht über Magic Arme o.ä. zu lösen - also eher nach oben/seitlich weg aus der Achse anstatt nach unten :+)
Aber viele Wege führen nach Rom und wenn's funktioniert - why not!
Hallo rush,
danke für die Anregung. Tatsächlich ist der Magic Arm noch nicht erledigt. Was dagegen spricht ist, die Geräusche sind bis in die Rohre des Stativs zu hören. Deshalb waren zwei Arten von Störgeräuschen zu beseitigen: Schallübertragung durch die Luft und Schallübertragung durch Weiterleitung von Metall zu Metall.
Ich arbeite z.Z. an einem Architektur-Projekt und bin mit diesem Setting unterwegs. Alle Einstellungen von einem Take zu einem nächsten Take sind relativ aufwendig: Perspektive finden, Stativ einstellen, Aufnahmepegel einrichten, Überlegungen zu Schärfentiefe oder Offenblende, ND-Filter einschieben usw. So werde ich die ersten Aufnahmen starten und wenn die Ergebnisse stimmen und sich das Setting als brauchbar erwiesen hat, dann geht es so erst mal weiter.
Nicht gekauft, da Open Source-Software, sondern als Gratis-Update installiert:
Darktable 5.4, die neueste Version des Raw-Fotokonverters: https://www.darktable.org
Wichtigste Neuerung:
Den ursprünglich für Blender entwickelten "AgX"-Tonemapper gibt es jetzt auch in Darktable (als Alternative zu den bisherigen Tonemappern "Filmic RGB" und "Sigmoid").
agx.png
Eigentlich kriegt man damit seine Bilder zu 90%-100% dorthin, wo man sie will. Hier mal ein Beispiel eines gestern geschossenen Fotos vor Piet Mondriaans Geburtshaus in Amersfoort, dessen Belichtungs- und Farbkorrekturen ich komplett in AgX erledigen konnte:
DSC_2306-dt.jpg
(Wer will, kann Darktable auch zum 'Entwickeln' von CinemaDNG-Video-Raw verwenden...)
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
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rush hat geschrieben: ↑Sa 17 Jan, 2026 11:16
Sieht zugegebenermaßen schon reichlich experimentell und nach DIY aus :-)
Eignet sich damit am wahrscheinlich am ehesten für feste Stettings bei denen die Kamera nicht viel bewegt wird?
Wenn das der Use Case ist sollte es ja passen.
Wäre mir aber tatsächlich zu fragil und unflexibel - weil ich mich mit Kamera und Stativ viel bewege, Kamera runter - rauf etc..
Ich hätte es wahrscheinlich versucht über Magic Arme o.ä. zu lösen - also eher nach oben/seitlich weg aus der Achse anstatt nach unten :+)
Aber viele Wege führen nach Rom und wenn's funktioniert - why not!
Hallo rush, Hallo Alle,
das mit dem Magic Arm hat mir keine Ruhe gelassen. Habe den Magic Arm von Smallrig 4464 bestellt und ihn heute am Stativ angebracht. Die Konstruktion ist perfekt, denn drehe ich die Flügelschraube fest, dann sind gleichzeit auch die zwei Kugeln festgedreht. Die Geräusche beim Drehen der Zahnkränze durch die Motore sind jedoch in der Aufnahme überdeutlich zu hören. Leider kommt der Magic Arm deshalb für mich nicht in Frage.
Meine "Gummi-Version" habe ich verbessert. Nun halten zwei Gummis das Mikro. Es sind keine Geräusche zu hören, wenn die Zahnkränze durch die Motore bewegt werden.
Den Magic Arm 4464 von Smallrig kann ich empfehlen. Es ist ein gutes durchdachtes Produkt.
Besten Gruß rush und Allen
FocusPIT
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