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Polaroid mal anders.....



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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 23 Nov, 2017 12:35

Es brennt in meiner Seele.... 80 Jahre hat die Kamera irgendwo gelegen - unversehrt nur verdreckt - kommt zu mir und wird getötet, wegen nix. :-(
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Auf Achse
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Auf Achse » Do 23 Nov, 2017 13:57

Ginge eigentlich eine Reparatur in der Art von Windschutzscheiben - Kleber?
Ist mir klar daß damit die optsche Qualität nicht gerade steigt, aber der Schnitzer wäre zumindest vertuscht :-) Und du könntest sie in die Vitrine legen ohne daß dir jedesmal schlecht wird .....

Auf Achse




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 23 Nov, 2017 14:16

Ich bin kein großer Vitrinenleger.....;-)

Diese Kameras gibt es noch zu hunderten...... ich lege sie weg, evtl. als Ersatzteillager.
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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Do 23 Nov, 2017 17:00

Deinen Frust kann ich gut nachvollziehen. Am besten gleich in Einzelteile zerlegen und ab damit in die "Wunderkiste". Bei mir befinden sich einige hundert Teile darin und die waren immer wieder sehr nützlich bei den unterschiedlichsten Bastelprojekten.
Apropos Vitrine. Stehen die Kameras bei dir einfach so rum oder gar in undurchsichtigen Schubladen oder Schränken?
Die Detolf Glaskästen von Ikea vereinen durchsichtige prestigeträchtige Schaukästen mit praktischem Aufbewahrungsort. Auf einer Seite ist eine leicht zu öffnende und staubdichte Glastüre.
http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/10119206/

Hier die extra beleuchtete Vitrine mit einem mir schleierhaften Horizontal-Mikroskop oben drauf und dem Pathè Baby Filmprojektor hinten auf dem Büroschrank.

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Fr 24 Nov, 2017 08:43

Du wohnst ja in einem Filmmuseum ;-)

Bei mir sind sie Staubsicher in Stapelboxen gelagert.
Im Moment geht es noch um alles auszuprobieren, deshalb bei mir der Foto-Overload. Es wird sich schnell herausstellen welche Kameras meine Lieblinge werden (max. 5 Stück), der Rest kommt wieder in die Bucht, der Preisverfall bei 40-80 Jahre alten Kameras im Wiederverkauf geht gegen 0, besonders wenn sie glaubhaft laufen.
Es ist doch toll Kameras zwischen 2,- (Minolta 115ex) bis 120,- (Horizont) ausprobieren zu können, die zu ihrer Zeit ein vielfaches gekostet haben. Inzwischen müssen hier 35 Kameras liegen und haben mich ca. 500,- Euro gekostet. Da verbrennen hier Leute mehr Geld mit schlechter Hardware aus dieser Zeit.

Trotz ich mir nun ein weiteres Kaufverbot auferlegt habe, musste ich gestern noch für 25,- zuschlagen: Eine japanische Vollmetall 17.5mm Homer Kamera aus den 50er Jahren.

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Auf Achse
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Auf Achse » Fr 24 Nov, 2017 09:08

Na die ist aber herzig !!!!

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Fr 24 Nov, 2017 09:21

Man nennt sie auch "die japanische Spionage Kamera".

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Sa 25 Nov, 2017 11:35

Vom Händler Bewertet: A-

meine Ikoflex für 60,- ist angekommen. Sieht aus als wenn sie erst vor 5 Jahren gebaut wurde, etwas verstaubt aber Chrom & Leder fast perfekt.

Aber ich will das Teil nicht zum anschauen haben sondern benutzen - hart benutzen.
Was soll ich sagen, die Kamera war noch vom Postmann kalt - Shutter klemmt total. Bei Zimmertemperatur löst er aus aber das ist nie 1/300 Shutter, eher 1/10. Also aufgemacht, Frontlinse entfernt (nach Ultraschallbad wie neu). Shutterdose vorsichtig geöffnet, sehr Wartungsfreundlich hergestellt. Gereinigt - eher ausgespült mit Alkohol, es kam eine gelb/braue Soße heraus. Alles lässt nun leichter drehen, Shutter ist auch gleich flinker und klingt gesund. Nur "Bulb" geht nicht, spielt den letzten Shutterwert ab = 1 Sekunde.

Da kommt es wieder.... der Anspruch auf 100% Funktion. Ich habe fast 1 Stunde mit Lupe gebraucht um in groben Zügen diese Feinmechanik zu verstehen - was schreibe ich, eher nur einen Überblick zu bekommen. Wenn man bedenkt, ab 1910 wurden solche Shutter mit Blende gebaut - Hut ab, da steckt eine Menge Hirnschmalz drin...... leider mehr als ich zur Verfügung habe.

Beim Bulb ist es anscheinend so, man nimmt 1 Sekunde aber wenn der Auslöser noch gedrückt ist, schwenkt ein Fangblech ein und hindert so die Uhr weiter laufen zu lassen, erst wenn der Auslöser wieder in Ausgangsstellung fährt löst sich das Fangblech und die restliche Zeit von 1 Sekunde läuft ab und der Verschluss schließt.
Mein Fangblech schlackert ohne Funktion im Uhrwerk rum, daneben ist eine Feder ohne Funktion und wackelt unmotiviert im Verschluss. Klar ist, beide gehören irgendwie zusammen. Ich vermute da ist etwas an der Feder gebrochen, also nachgebogen und befestigt wo ich vermutete - dann geht gar nix mehr, der Auslöser ist dann nicht mehr drückbar. Also andere Stelle gesucht wieder nix.... ich fing gestern um 17 Uhr an, um 23 Uhr hörte ich vor Erschöpfung auf.... konnte noch nicht mal die Nachrichten im TV scharf sehen, 6 Stunden intensiv mit Uhrmacherlupe zollten ihren Tribut.

Kennt ihr das Gefühl, ein Konstrukteur von 1910 ohne Computerhilfe, LED Lupen etc. zeigt einem wo "Der Frosch die Locken hat"? Jetzt suche ich hilflos im Netz nach einem Foto von einer geöffneten Ikonflex wo ich sehen kann wie die Feder wirklich ausschaut und vor allen Dingen befestigt ist.

Ich fühle mich schwach und hilflos! :-(
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Alf_300
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Alf_300 » Sa 25 Nov, 2017 12:33

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Sa 25 Nov, 2017 13:54

Ein Leidensgenosse von dir, obwohl, wenn es wieder funktioniert, dann kommt große Freude auf.
So gelangt wieder Dramatik ins Leben.
Hast du nicht mal von einer Yashica 124 G geschrieben, die du günstig ersteigern konntest?

http://www.blende-und-zeit.sirutor-und- ... &thread=38




u.a.m.




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mo 27 Nov, 2017 08:30

Danke für die Anteilnahme :-)
Gestern - plötzlich - ohne Vorankündigung, ich lag in der warmen Badewanne, hatte ich die Funktion der Feder vor den Augen. Siehe da es funktioniert - Danke an mein Unterbewusstsein das unermüdlich im Hintergrund gearbeitet hat.

Nun ist alles gereinigt, es schnurrt und ich fing an den Verschluss auf seine Zeiten zu kontrollieren, ist ja digital kein Problem. Katastrophe, der schnellste Shutter ist 1/300 zum Einstellen - gemessen habe ich zwischen 1/90 und 1/100. Die längste Zeit zu Einstellen ist 1 Sekunde, gemessen habe ich 1,7 Sekunden. Das Teil läuft einfach zu langsam ab. Wie ich gelesen habe sind 20-30% Abweichung normal bei alten Knipsen und Negativfilm steckt das auch weg. Das hier ist aber schon heftig. Muss mich mal schlau machen ob es ein Schräubchen im Compur gibt zum justieren der Zeiten - sehen kann ich so eine Einstellschraube nicht.
Eigentlich wollte ich einen A- Bewerteten Apparat nur kurz säubern und nicht tagelang dran rumschrauben.
Hast du nicht mal von einer Yashica 124 G geschrieben, die du günstig ersteigern konntest?
Leider nein.
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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Mo 27 Nov, 2017 10:57

Wie misst du denn die kurzen Verschlusszeiten? Die Zeitspanne vom ersten Lichtstrahl bis zum Erlöschen desselben kann es bei Zentralverschlüssen ja wohl nicht sein, weil die ja nicht schlagartig öffnen und schließen, sondern sich wie schnell öffnende und schließende Blende verhalten. Also zählt eigentlich nur das Integral der gesamten durchgelassenen Lichtmenge.
Etwas anders sieht das bei den längeren Verschlusszeiten aus, wo nach meinem Eindruck unter 1/30 bereits dass Hemmwerk zum Einsatz kommt. Bei den kürzeren Zeiten dürfte wohl nur mit mehr oder weniger starker Federvorspannung gearbeitet werden und diese Federn erlahmen wohl mit der Zeit.
Besonders deutlich bei meinem ersten richtigen Fotoapparat, der Werra zu bemerken, wo die Einstellung zum 1/750 nur gegen einen zusätzlichen Federwiderstand zu erreichen ist.
Die hat übrigens einen einzigartigen Zentralverschluss, bei dem die Verschlusslamellen doppelsichelförmig sind und sich nur weiterdrehen müssen. Dafür ist aber ein lichtabhaltender Hilfsverschluss nötig, da beim Aufziehen die Lamellen im Retourgang geöffnet und weiterdrehend wieder geschlossen werden. Aber die langen Verschußzeiten funktionieren bei mir auch nicht mehr richtig, das Hemmwerk bleibt zwischdurch stecken.
Habe versucht, den Verschluss auszubauen, um ihn gesamt mit Bremsenreiniger zu behandeln, finde aber keine Schrauben zum Öffnen, wohl alles unter dem "Leder".
Bei der 40 Jahre alten Yashica-Mat 124 G funktioniert aber alles noch bestens, auch die eine Sekunde, kann ich dir nur empfehlen.

Die Werra
Bild




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mo 27 Nov, 2017 13:05

Wie misst du denn die kurzen Verschlusszeiten?
Ich habe mir ein Messgerät gekauft, misst Lichtblitze bis zu 1/8000. Das Messgerät ist 35mm dick und wird anstelle des Filmes eingelegt, ein Lichttransistor mit 1mm Durchmesser liegt also dann auf Filmebene. Er misst das Licht, was an diesem 1mm Fleck auch den Film erreichen würde.
das Problem hatte ich oben schon beschrieben, mein Bürolicht (LED) hatte immer 1/333 angezeigt, egal wie lang der Verschluss auf war - ich habe die LED in der Decke gemessen! Eine Batterie-Taschenlampe LED hatte wieder einen anderen Wert angezeigt, ging auch nicht. Ich bin dann nochmal los in den Baumarkt und habe mir eine Halogenlampe 30W gekauft - das ist analoges Licht ;-) jetzt misst es richtig.
finde aber keine Schrauben zum Öffnen, wohl alles unter dem "Leder".
Hatte ich jetzt auch nicht, es gab eine Zentralmutter (0,2mm dick), sie läuft um die Lichtöffnung. Darunter ist noch ein Ring (Deckel) der lässt sich mit einem geöffneten Zirkel um 30 Grad drehen und abnehmen - Prinzip Gurkenglasgewinde.
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Auf Achse
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Auf Achse » Mo 27 Nov, 2017 21:23

ruessel hat geschrieben:
Mo 27 Nov, 2017 13:05
..... mein Bürolicht (LED) hatte immer 1/333 angezeigt, egal wie lang der Verschluss auf war - .......
Hört sich nach gepulstem LED Licht an ....

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Di 28 Nov, 2017 09:23

Hört sich nach gepulstem LED Licht an ....
Ja so ist es. Ob 230V LED oder 12V LED - alles gepulst. Am wenigsten hatte ich das bei einer 3V LED Taschenlampe erwartet. Ganz schlimm finde ich das bei den Rückleuchten einiger Fahrzeughersteller auf der dunklen Autobahn, ein wenig die Augen bewegen und es gibt da so einen hässlichen Stroboskop Effekt.
Demnächst werde ich mich damit mal beschäftigen müssen. Für ein neues Mikrofon kommt auch eine digitale Adress LEDzeile rein, sie hat ein eigenes Register im LED Gehäuse um die Kleincomputerbefehle über eine extra Datenleitung (Status-LED) selbstständig auszuführen..... da wird auch schon gepulst aber im kHz Bereich. Die neuen LEDs werden immer intelligenter.....
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Auf Achse
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Auf Achse » Di 28 Nov, 2017 10:35

ruessel hat geschrieben:
Di 28 Nov, 2017 09:23
Ganz schlimm finde ich das bei den Rückleuchten einiger Fahrzeughersteller auf der dunklen Autobahn, ein wenig die Augen bewegen und es gibt da so einen hässlichen Stroboskop Effekt.
Na super, du hast das auch? Ich kenn bisher niemanden dessen Augen einen überdurchschnittlich schnellen "Bildaufbau" haben und das sieht.
Ich seh im Kino bei rascheren Bewegungen im Bild auch das p24 Ruckeln, deshalb geht für mich nur ganz hinten sitzen ....

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Di 28 Nov, 2017 10:51

Im Kino habe ich kein Problem aber Heimbeamer, bei Augenbewegung zerfällt das Bild schnell in Regenbogenfarben...... das nervt.
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Auf Achse » Di 28 Nov, 2017 11:02

Beim Beamer gibts dieses Problem vor allem bei DLP Projektoren die nur 5 (glaub ich) Segmente im Farbrad haben. Bei denen mit 7 Segmenten gibts das kaum (hat meiner).
Ansonsten Beamer mit anderem Bildaufbau kaufen :-)

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 07 Dez, 2017 10:51

Mal was zu 50er Jahre Licht.

habe zum Preis eines Döners ein Presse-Blitz aus den 50-60er gekauft (Erbe Hamburger Pressefotograf). Der Akku mit Elektronik wiegt gefühlt 10 Kg ist ein sehr großes Bakelit Gehäuse zum umhängen. Daran dann die Blitzkeule mit einem riesigen Blitzreflektor. Mal schauen ob ich das Ding ohne Gehäuse zum laufen bekomme, ich finde die SW Pressefotos aus dieser Zeit haben was..... was auch immer. Liegt bestimmt am großen Reflektor.....

Bild
Bild

Im Moment bin ich aber eher mit Farbe, Fussleisten etc. beschäftigt.... nimmt einfach kein Ende, kann Innenfarbe nicht mehr riechen und würde gerne mal wieder am Basteltisch fummeln.
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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Do 07 Dez, 2017 15:31

Ich nehme an, du baust dein Fotomuseum aus ;-) Gutes Gelingen!
Unglaublich was sich so alles sammeln lässt:
https://photobutmore.de/vintagephoto/blitz/
1965 kaufte ich meinen ersten aufsteckbaren Elektronenblitz mit NC-Akku, ich glaube Cornett hieß er. Dafür musste ich 3 Monate in einem Versandhaus arbeiten. Funktionierte ohne separates Netzgerät (war integriert) und ohne mechanischen Zerhacker über viele Jahre, in den letzten Jahrzehnten aber nur mehr testweise. Bis zuletzt aber war er fähig, ein kleines Blatt Papier vor dem Reflektor mit einem vernehmlichen Knall umzuwerfen. Irgendwie müssen die Photonen doch einen ziemlichen Druck erzeugen können.
Vor ca. 10 Jahren habe ich ihn zerlegt und zwar wegen seines brauchbaren versenkbaren Blitzschuhadapters (quasi ein ausklappbares Parallelogramm), den Rest habe ich wie üblich schubladisiert bzw. entsorgt.
Vielleicht bringst du dein Museumsstück ja wieder zum Leuchten, das Licht dürfte angenehm sein und kein Hochklappen des Blitzes gegen eine weiße Fläche zur halbwegs indirekten Beleuchtung erfordern.
Auffallen aber wirst du damit bestimmt :-)




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 07 Dez, 2017 15:48

Ja, die Blitzseite hatte ich auch gefunden.

ich hatte in den frühen 80er Jahren den Blitzflash überhaupt..... eine Blitzröhre aus dem Starfighter (sie hatten 2, einen sichtbaren und einen unsichtbaren in IR - hatte zu dieser Zeit bei einer Lichtfirma gearbeitet), dazu einen Karton 350V Blitzelkos. Ich wollte u.a. einen Bus von vorne bis hinten ausleuchten. Das aufladen an der Steckdose hatte fast 10 Minuten gedauert dann ausgelöst..... ein Blitz mit lauten fauchen, die Röhre flog mir um die Ohren bzw. die Splitter davon, das Kofferradio daneben war plötzlich stumm (elektromagnetischer Impuls?). Ich bin dann zu einem Techniker der meine Schaltung kurz nachrechnete: die Röhre war um das mehrfache überlastet, die Energie entsprach für eine Millisekunde einer kleinen Dynamitstange. Ich habe dann die Finger davon gelassen.

Ich habe auch ein neues Blitzgerät gefunden im design der alten...... angeblich schönes Licht wegen dem runden Blitzkopf.

https://profoto.com/de/a1

Bild
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