Ich bin zwar auch wenig angetan vom Trailer und so manchen Stra-Besetzung, aber wenn man sich "Odyssey" ansehen möchte, dann muss es wohl im IMAX sein. Denn das IMAX-Format sehe ich bei dem Film als einzige echte Stärke.Funless hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 08:45 Mittlerweile weiß ich, dass ich mir "Odyssey" zwar irgendwann anschauen werde aber (aus den bereits oben von mir genannten Gründen) definitiv nicht im Kino.
Wer ist „man“? Du? Filmliebhaber, Filmemacher, Filmenthusiasten? Du hast jetzt zwei Trailer gesehen und spekulierst schon über die Stärken des Films. Bist du Hellseher oder hast du den ganzen Film schon vorab gesehen, um solche Aussagen jetzt schon behaupten zu können?iasi hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 10:19 …aber wenn man sich "Odyssey" ansehen möchte, dann muss es wohl im IMAX sein. Denn das IMAX-Format sehe ich bei dem Film als einzige echte Stärke.
Hast du noch nie einen IMAX-Film oder einen 70mm-Film gesehen?7River hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 11:22Wer ist „man“? Du? Filmliebhaber, Filmemacher, Filmenthusiasten? Du hast jetzt zwei Trailer gesehen und spekulierst schon über die Stärken des Films. Bist du Hellseher oder hast du den ganzen Film schon vorab gesehen, um solche Aussagen jetzt schon behaupten zu können?iasi hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 10:19 …aber wenn man sich "Odyssey" ansehen möchte, dann muss es wohl im IMAX sein. Denn das IMAX-Format sehe ich bei dem Film als einzige echte Stärke.
Das lässt meinen Blutdruck gar nicht steigen, weil ich tatsächlich kein Nolan-Fan bin. Aus meiner Sicht seine zwei Hauptprobleme: erstens fehlt das Emotionale. Ob absichtlich oder nicht weiß ich nicht. Was passiert, so sensationell es auch sein mag, lässt mich kalt. Zweitens neigt er zu Bedeutungsschwangerschaft. Er kann nicht gut mit Andeutungen, Doppeldeutigkeit und Vielschichtigkeit spielen. Wenn man seinen Film über Träume, Inception, etwa mit Jim Jarmuschs The Limits of Control vergleicht, sieht man's. Das Unbewusste muss bei Nolan fein säuberlich konstruiert sein. Keine Sekunde lang denkt man, jo, so könnten Träume entstehen! Das könnte ein großes Problem bei Odysseus sein.MaxSchreck hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 06:32Nolans gesamtes Schaffenswerk ist ein einziger Haufen Müll und dieser Odysseus Schinken sieht bislang wie die Krönung dieses Haufens aus.
Auf den oben von mir erwähnten YT-Kanälen sagte einer, das ist die ihr-wisst-schon-was von Ellen Page. Ohh-ho-hoo!Jott hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 05:29 An den Polyphem wird man sich gewöhnen müssen: auf den ersten Blick sieht man da was anderes als ein Auge!
Der geborene Vertikalfilmer jedenfalls.
... große Schärfentiefe bei Filmen in echten Höhlen (dunkel) und IMAX: die Quadratur des Kreises.iasi hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 10:19... aber wenn man sich "Odyssey" ansehen möchte, dann muss es wohl im IMAX sein. Denn das IMAX-Format sehe ich bei dem Film als einzige echte Stärke.
Nö, ich nicht. Denn was soll mir eine Aufführung in Großformat bringen wenn der Film selbst mir nicht gefallen wird? Ich habe mir noch nie einen Film angeschaut (oder gar für gut befunden) weil er "nur" tolle Bilder zu bieten hatte und sonst nix. Tatsächlich ist die visuelle Umsetzung/Darbietung eines Films für mich persönlich lediglich die B-Note. Allerdings ist das eine rein persönliche Befindlichkeit von mir und allen die sich den Film im Kino anschauen möchten, wünsche ich natürlich viel Spaß dabei.iasi hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 10:19 Denn das IMAX-Format sehe ich bei dem Film als einzige echte Stärke.
Das du hohe Ansprüche hast, war mir schon klar. Ich behaupte mal, dass das die meisten Kinozuschauer nicht stören wird. Selbst bei großartigen Filmen wie „Gladiator“ oder „Braveheart“ findet man Kleinigkeiten, an denen man sich aufziehen könnte. Sei es jetzt irgendwelche historischen Ungenauigkeiten oder halt Fehler, wie die berühmte Gasflasche oder ein Flugzeug am Himmel. Die passieren nun mal.iasi hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 11:38
Hast du noch nie einen IMAX-Film oder einen 70mm-Film gesehen?
Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, wie ein im IMAX-Format gedrehter Film in einem IMAX-Kino aussehen wird.
Da können dann auch wie in den IMAX-Dokus Blumen auf der Leinwand wachsen, an der Bildqualität ändert sich nichts.
Und wenn Polyphem aussieht, wie ein Mann mit einer Puppe in der Hand in einer Höhle, dann wird die Höhle doch wenigstens in voller IMAX-Qualität zu sehen sein.
Dumm nur, dass die moderne Unterkleidung der Gegner in ihren strahlenden Rüstungen deutlich zu erkennen sein wird. :)
Wenn ein Gebäude im Hintergrund zusammenstürzt, stechen die Flammen dann leider so ins Auge, dass das Gebäude so klein wirkt, wie es wohl auch war. ;)
...
Praktische Tricks sind nun einmal die Tricks, die man schon zu Kirk Douglas-Zeiten nutze.
Ich bemühe mal wieder mein altbekanntes Lawrence-Beispiel: Gesehen im eigenen Kino in 35mm und dann im 70mm-Kino. Die Fahrt zum 70mm-Kino hatte sich definitiv gelohnt: Ein anderes Kinoerlebnis.7River hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 12:18Das du hohe Ansprüche hast, war mir schon klar. Ich behaupte mal, dass das die meisten Kinozuschauer nicht stören wird. Selbst bei großartigen Filmen wie „Gladiator“ oder „Braveheart“ findet man Kleinigkeiten, an denen man sich aufziehen könnte. Sei es jetzt irgendwelche historischen Ungenauigkeiten oder halt Fehler, wie die berühmte Gasflasche oder ein Flugzeug am Himmel. Die passieren nun mal.iasi hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 11:38
Hast du noch nie einen IMAX-Film oder einen 70mm-Film gesehen?
Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, wie ein im IMAX-Format gedrehter Film in einem IMAX-Kino aussehen wird.
Da können dann auch wie in den IMAX-Dokus Blumen auf der Leinwand wachsen, an der Bildqualität ändert sich nichts.
Und wenn Polyphem aussieht, wie ein Mann mit einer Puppe in der Hand in einer Höhle, dann wird die Höhle doch wenigstens in voller IMAX-Qualität zu sehen sein.
Dumm nur, dass die moderne Unterkleidung der Gegner in ihren strahlenden Rüstungen deutlich zu erkennen sein wird. :)
Wenn ein Gebäude im Hintergrund zusammenstürzt, stechen die Flammen dann leider so ins Auge, dass das Gebäude so klein wirkt, wie es wohl auch war. ;)
...
Praktische Tricks sind nun einmal die Tricks, die man schon zu Kirk Douglas-Zeiten nutze.
IMAX ist natürlich IMAX. Das wäre jetzt das Optimum. Aber ein gutes Breitbildformat, wie in den meisten Kinos, ist nicht so viel schlechter.
Da Nolan ein ziemlicher Geheimniskrämer ist, besteht noch Hoffnung. :)Jott hat geschrieben: Mo 11 Mai, 2026 13:54 Mal schauen, ob der kleine Zyklop immer noch so klein ist, wenn er nicht im Hintergrund rumlungert, der Schlingel. damit man ihn im Trailer noch nicht so richtig sehen kann.
Und soweit ich las, hat sie dafür den Zyklopen und irgendwelche anderen Gruppen von Underdogs in einem positiveren Licht dargestellt, als man es zuvor getan hat, hat sich also das Buch in der "Übersetzung" (ins woke...) so hingedreht, wie es sich für sie besser anfühlte.Axel hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 07:22 Er sagte, Wilson sei offenbar insofern „woke“ als sie sexistische oder sklaverei-apologetische Begriffe des Originaltextes eben nicht beschönigend übersetze. Also trog mich meine allergische Reaktion auf die Kulturkampf-Wächter nicht: die haben absolut keine Ahnung, wovon sie sprechen.
Die greifen in dem Artikel die englische Übersetzung auf, in der das Wort "Schlampe" vorkommt und lassen zum einen völlig aus, um welche Übersetzung es sich handelt (= von wann) und übersehen darüber hinaus, daß das deutsche Wort "Schlampe" vor nur wenigen Jahrzehnten eine ganz andere Bedeutung hatte, als was wir heute überwiegend verstehen. Noch in "Jurassic Park" bezeichnet die von Samuel L. Jackson gespielte Figur "Ray Arnold" den männlichen Charakter Dennis Nedry als "Schlampe" („Das soll ein Arbeitsplatz sein? Der ist vielleicht 'ne alte Schlampe!“) wegen dessen Unordnung - hier Schlampe von "schlampig". Heute handelt es sich Frauen gegenüber um eine extrem herabwertende Bezeichnung. Wie soll man nun ein englisches, also fremdsprachiges Wort (welches man übrigens lachhafter Weise in dem Artikel völlig unerwähnt lässt) bewerten, welches evtl. in dem Kontext vor Jahrzehnten verwendet wurde? Hier geht es nur um ein Wort bzw. wenige, die im Artikel bewertet wurden. Nimmt man noch viele andere hinzu, die von den Übersetzern im Zeitgeist und damit den jeweiligen moralischen Maßstäben verwendet wurden, sehen wir schnell, wie müßig das alles ist.TomStg hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 08:45 Dass Wilson nur die bisherigen englischen Übersetzungen nach ihren Vorstellungen korrigiert, fällt hier glatt unter den Tisch. Denn weder das griechische Original noch die deutschen Übersetzungen bieten Anlass für Korrekturen „sexistischer“ Inhalte.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/n ... n-100.html
Müßig würde ich nicht sagen. Es ist schon ein Ringen um das richtige Verständnis. Sprach-Archäologie. Aber es kann nie mit Sicherheit beantwortet werden. Der Witz ist nun, dass, wenn jemand etwa den Geist Homers, Odysseus' oder Zeus' spiritistisch beschwören könnte, ihm mit Babbel zeitgenössisches Englisch oder Deutsch beibringen könnte und ihn direkt fragen, ob er Schlampe habe sagen wollen, wenn wir es also mit Sicherheit beantworten könnten, wäre das für das Verständnis des nicht-akademischen Menschen in 2026 nicht hilfreich. Es hätte etwas Belehrendes in der einen oder anderen Richtung, und ich persönlich glaube nicht, dass es überhaupt darum geht. Botschaften zu verbreiten ist Aufgabe von Propaganda, nicht von Dramen und Epen. Es gibt, glaube ich mit Frazer, mehr Gemeinsames als Trennendes in alten oder fremden Mythen. Wir können nicht wissen, wie die alten Griechen "drauf" waren, aber wir verstehen den Kern, das Herz, ihrer Geschichten. Das heißt, wenn wir uns nicht von modernen weltanschaulichen Irrungen und Wirrungen beirren oder verwirren lassen.MaxSchreck hat geschrieben:... sehen wir schnell, wie müßig das alles ist.
Ohne die mittlerweile eher negative Konnotation von "woke" spricht dies doch für die Übersetzung.Axel hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 07:22 Hatte eine lange Diskussion mit einem Altphilologen, der kürzlich Emily Wilsons Übersetzung als Taschenbuch gekauft hatte. Ich las ein paar Anfangsverse laut. Klare, einfache Sprache. Er sagte, Wilson sei offenbar insofern „woke“ als sie sexistische oder sklaverei-apologetische Begriffe des Originaltextes eben nicht beschönigend übersetze. Also trog mich meine allergische Reaktion auf die Kulturkampf-Wächter nicht: die haben absolut keine Ahnung, wovon sie sprechen.
Der andere Aspekt von Wilsons Herangehensweise ist das Behalten des Versmaßes. Mein Freund kann den Text im Original lesen und dort dessen lyrische Qualität würdigen. Er sagt, jemand, der kein einziges Wort Altgriechisch versteht und es (gut) vorgelesen bekommt, kann sie würdigen. Er sagt: in der Übersetzung? Vergiss es! Es ist nicht das Wesentliche der Odyssey. Das Wesentliche ist die Story.
Auch das breite Publikum kann Lyrisches genießen - in einer Übersetzung.Axel hat geschrieben: Mi 27 Mai, 2026 13:21 @iasi
Es ging wirklich nur um den Genuss des Lyrischen. Und da ist „tell me of a complicated man“ vielleicht was für Dr. Phil., für das breite Publikum ist es Hurz.
Der Cast zeigt doch vor allem das Bestreben, an den Kinokassen erfolgreich zu sein.7River hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 07:12 Das wird eher eine zeitgemäße, moderne Umsetzung, eine freie Interpretation, würde ich mal sagen. Das zeigen nicht nur die wikinger-ähnlichen Boote oder die seltsamen Rüstungen, sondern auch der Cast. Wer da jetzt großen Wert auf historische Genauigkeit legt, ist im falschen Film. Die Geschichte ist doch sowieso ein Märchen.
So klar ist es nun mal nicht, was bei Nolans Version nun zeitgemäß sein soll.7River hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 07:50 Ich glaube, du weißt genau, wo sich zeitgemäß drauf bezog.
EDIT: Und wenn alte Film- und Tricktechnik gute Ergebnisse erzielen, warum nicht.
Brad Pitt und Diane Kruger waren allerdings auch, was sich Klein Fritzchen (uns Wolfgang) so vorgestellt hat. Nicht, dass sie nicht gepasst hätten. Sie passten zu gut. So gut, dass sie schon vorweg nehmen, was A.I. bald liefert.Darth Schneider hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 06:21
Aber seit bekannt wurde wer den Achilles und die Helena spielt bin ich schon etwas skeptisch dem Film gegenüber. Die beiden Rollen doofer zu casten geht nicht…
23 Minuten Blabla.Darth Schneider hat geschrieben: Do 28 Mai, 2026 19:04 Coole Sichtweise über Vorurteile, Storys und uns Nerds…😎
Er wiederholt das Plappern, das er sich herausgepickt hat - somit ist es für mich BlaBla.Darth Schneider hat geschrieben: Fr 29 Mai, 2026 08:59 was denn bla bla ?
Es geht ja nicht um den Trailer, mehr darum was die Leute und Kritiker darüber plappern.
Und ich finde der Prinz hat absolut recht.
Wir können uns ja noch nicht mal vorstellen, wie es ohne Strom, Wasser und Auto ist.Darth Schneider hat geschrieben: Fr 29 Mai, 2026 10:26 Es geht darum das wir das Gefühl haben zu wissen wie es/ und die Charaktere im Film aussehen sollten.
Aber unser Bild von der Antike in Wirklich überhaupt nicht der Realität entspricht.


