Die echten Aufnahmen sind also, im Gegensatz zum Film, nicht die Realität?Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mo 01 Jun, 2026 07:46 @Max/Alex
Klar es gibt zig Filmaufnahmen von echten Atom Explosionen.
Die zum Teil noch wunderschön aussehen….
Der Schein trügt.
Weil das ist nun mal nicht die brutale Realität.
Zwischen Filmaufnahmen und so was furchtbares selber aus nächster Nähe zu erleben, liegen Welten…
90% der Menschen wären ja schon völlig überfordert wenn nur eine kleine Handgranate in 20 Meter Entfernung explodieren würde…
Das kannst du dir gerne weiterhin einreden.Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mo 01 Jun, 2026 08:30 Eine sehr verzerrte Realität, weil erstens die Kameras waren sehr weit weg und die Augen der Menschen so nah dran wie der Oppenheimer würden das ganz anders sehen/ erleben…
Zu sehen im Film…
Alex ≠ Axel
Dir ist schon klar, daß die bis zu 50 Kameras, die die Armee damals bei jedem Test aufgestellt hat, u.a. Photosonics highspeed Kameras, nicht zu unserer oder generell der Unterhaltung irgendwelcher Zivilisten dienten, sondern für die Post-OP Analysen der Detonation durch Wissenschaftler? Abgesehen davon ist die Castle Bravo Explosion die einzige, an die ich mich erinnere, die verstörend ästhetisch aussieht, weil mit Cinemascope aus einem Flugzeug aufgenommen. Die meisten anderen sind sehr objektiv aber nichtsdestotrotz angsteinflößend - im Gegensatz zu...naja... ;)Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mo 01 Jun, 2026 07:46 @Max/Alex
Klar es gibt zig Filmaufnahmen von echten Atom Explosionen.
Die zum Teil noch wunderschön aussehen….
Jetzt sieh es doch einfach ein, Nolans kleine Benzinexplosion sieht einfach nicht authentisch aus. Egal aus welchem Blickwinkel oder aus welchen "Augen".Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mo 01 Jun, 2026 11:38 Highspeed Kameras, toll klar, die sehen aber leider völlig anders als unsere Augen…
Somit bleibe ich dabei.
Die ganzen Analysen haben null und nix damit zu tun wie so eine Explosion für menschliche Augen die sich in der Nähe befinden wirklich ausschaut und sich anfühlt.
Trolle reden gerne über das, was sie tun.MaxSchreck hat geschrieben: ↑Mo 01 Jun, 2026 14:41 Darth. So langsam ist das nur noch Trolling, was Du hier machst. Denn wenn echte Aufnahmen für Dich keine Referenz sind, kann man auch einfach einen platzenden Ballon aufnehmen und das dort reinschneiden, denn woher sollen wir denn wissen, ob eine Atombombe in Wirklichkeit nicht aussieht wie ein platzender Ballon?
Heute beide Teile geschaut. Unfreiwillig komische Stellen? Ja. Zum Beispiel, wenn der eher enttäuschend maskierte Polyphem von den Ithakern zum Besäufnis eingeladen wird und alle mit den Fingern schnippsen, als käme nun eine Sirtaki-Einlage. Auch wirkt Armand Assante wie ein überarbeiteter Uber-Fahrer - „Odysseus ist in 5 min bei dir“. Aber man gewöhnt sich an ihn, und spielen kann er. Wenn man Isabella Rossellini als Athene gesehen hat, kann man sich Zendaya daneben nur als deren Putzfrau vorstellen. Konchalovski kann Drama. Mitgebracht hat der ehemalige Tarkowski-Mitstreiter auch dessen Komponisten, Edward Artemev, und die immer passende Musik fiel mir angenehm nicht auf. Was an dieser Ur-Story auf eine Weise besonders sexistisch ist, ist natürlich, dass Penelope übermenschliche Treue lebt, während der Ehemann sich von jeder Bitch be-zirzen lässt. Penelope und Telemachos haben wirkliche character arcs, Odysseus hat nur eine prahlerische Reise irgendwo zwischen James Bond (Circe und Calypso sind so‘n bisschen die Ur-Bond-Girls) und Münchhausen. Das Ende wiederum vereint das wunderbar kalt und schnell servierte Rachegemetzel (in jeder Filmversion wohl trotzdem verharmlost, weil im Original noch die Mägde ermordet werden) mit der großen Liebe und den Freudentränen. Bin schon gespannt auf den Nolan.Darth Schneider hat geschrieben: ↑Mo 01 Jun, 2026 08:21 Hier Low Budget:
Ich hab genau mal 10 Minuten geschafft zu schauen…😂
Und ich freue mich lieber auf Nolans Version…


