Cool ?

Als Serien Anhänger sowas von natürlich
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Als Serien Anhänger ganz klar nörio
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Darth Schneider
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Darth Schneider » Mi 03 Aug, 2022 20:51

Die Serie packt nicht von den Trailern bisher nicht so.
Das mag aber auch daran liegen das ich irgendwie zu fest auf die alten Bücher und auf die Verfilmung von Jackson fixiert bin….
Und weil ich denke die Ringe sind doch inzwischen zerstört, Sauron auch..
Und es ist doch eigentlich schon alles spannende und wichtige von Tolkiens Herr der Ringe erzählt….;)
Aber mal schauen wie das denn wird..
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




Steelfox
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Steelfox » Do 04 Aug, 2022 08:40

Die Serie spielt zeitlich rund 1000 Jahre (im zweiten Zeitalter) vor den Filmen.
Wenn man bedenkt, wie weit "wir" uns technologich in 1000 Jahren entwickelt haben und das Setting dieser Serie sich aber nicht groß von denen der Filme unterscheidet, dann ist das schon etwas seltsam. Aber gut, es ist ja nur eine fiktive Geschichte. Wie würde das Aussehen, wenn es eine Serie/Film gäbe, die 1000 Jahre NACH Jacksons Filmen angesiedelt ist? Gäbe es da weiterhin Zauberer und Drachen? Gerade im Bereich Fantasy wird die technologische Entwicklung der Völker immer irgendwie vernachlässigt. Das Prequel von GoT scheint genau das gleiche Problem zu haben.

Bei Star Wars und Star Treck (Kirk mal ausgenommen) wurde der Fortschritt innerhalb des jeweiligen Universums halbwegs berücksichtigt. Der Trailer von Andor ist super. Man hat das Gefühl, dass es in die Zeitlinie passt.

Aber dennoch, ich freue mich drauf.
"Mensch Leute, lest doch mal ein Bildband."
Sterling Archer




Largo
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Largo » Do 04 Aug, 2022 10:36

Steelfox hat geschrieben:
Do 04 Aug, 2022 08:40
Wenn man bedenkt, wie weit "wir" uns technologich in 1000 Jahren entwickelt haben und das Setting dieser Serie sich aber nicht groß von denen der Filme unterscheidet, dann ist das schon etwas seltsam.
Gar nicht. Gab es in der Geschichte der Menschheit oft, das technologische Errungenschaften vergessen wurden.
mykenische Kultur, die antiken Griechen, die alten Ägypter, die alten Römer.. das finstere Mittelalter hat einen riesen Rückschritt eingeleitet, ähnliches gab es auch zwischen den verschiedenen Volksdynastien. Da gab es immer wieder riesige Rückschritte oder Stillstand während Jahrhunderten bis über 1000 Jahre. Auch kennen wir Naturvölker, die über tausende Jahre fast unverändert gelebt haben.




klusterdegenerierung
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 04 Aug, 2022 12:28

7River hat geschrieben:
Mi 03 Aug, 2022 20:22
iasi hat geschrieben:
Mi 03 Aug, 2022 19:04
Wieder dieses Blabla zu beliebigen Hochglanzbildern untermalt mit aufdringlicher Bombast-Musik.
Ich weiß nicht, was Du immer hast.
Kennen wir es anders?
Bild
"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz!"




markusG
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von markusG » Fr 05 Aug, 2022 22:11




Map die Karte
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Map die Karte » Fr 12 Aug, 2022 18:07




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Map die Karte » Di 16 Aug, 2022 13:46




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Map die Karte » Mi 24 Aug, 2022 05:17





Axel
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Axel » Mi 24 Aug, 2022 08:18

Der neue Trailer macht umso mehr Lust auf ein gutes Buch. Es sind nicht nur die Farben und die generelle CGI-Beliebigkeit (obwohl auch das. Das wird Avatar 2 zum Flop machen). Die säuselnde keltische Pop-Ballade anstelle des wagnerhaften Howard Shore. Die verwechselbaren Bilder, wie aus einem Shutterstock-Archiv für Fantasy-Serien.

Nun möchte ich nicht gerne sagen, es sind Frauen und Schwarze, aber es sind Frauen und Schwarze aus den falschen Gründen. LOTR ist nicht Star Trek. Die kürzlich verstorbene Lieutenant Uhura war vor 56 Jahren nicht zufällig und beliebig eine der Namensnennung werte schwarze Frau auf der Brücke (wiewohl im recht knappen Kostüm). Multikulti war das Programm der Sternenflotte, später ergänzt durch die Captains Janeway und Sisko und zumal Commander Dax ("alter Mann").

Wer das Ausgangsmaterial nicht ernst nimmt, der darf sich nicht wundern, wenn er scheitert. Der Erfolg von The Exorzist beruhte darauf, dass der atheistische Friedkin beschloss, den Aberglauben konsequent ernstzunehmen, was in ernstzunehmendem Horror resultierte (wie u.a. Rob Ager hervorhebt, schob er der hanebüchenen Geschichte noch einen Subtext von sexuellem Missbrauch unter - wenn einmal erkannt, unübersehbar). Es gibt keine tröstliche Rationalität oder Ironie (Scream), um den Horror zu relativieren.

In der Fiktion, die LOTR ist, gibt es keinen Globalismus, es gibt keine Theorien der Aufklärung, die die Moderne kennzeichnen, und es gibt noch nicht einmal den Hauch einer Vorstellung davon, was Postmodernismus ist. Everything everywhere all at once? Nicht in Mittelerde.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




andieymi
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von andieymi » Mi 24 Aug, 2022 09:37

Ich lass mich am 2.September gern vom Gegenteil überzeugen:

Aber, das Problem ist - wie so oft - nicht die Erzählweise, sondern der Stoff an sich. Es reicht eben nicht, das x-te Unterhaltungsprodukt aus dem Tolkien-Universum zu produzieren, das mit mehr oder weniger erträglichen VFX aufzupolieren und mit einem möglichst diversen Cast auszustatten, wenn die Geschichten dahinter in Wirklichkeit niemanden (mehr) interessieren, weil entweder schon dagewesen oder aber völlig lieblos erzählt, weil sie in dem ganzen Budget keinen Platz für Story mehr gefunden haben.

Ich schau's mir jedenfalls an, meine Erwartungen sind niedrig um im idealfall positiv überrascht zu werden.




7River
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von 7River » Mi 24 Aug, 2022 10:39

Der Trailer macht Lust auf mehr. Den ersten Teil werde ich mir anschauen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“




Axel
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Axel » Mi 24 Aug, 2022 12:25

andieymi hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 09:37
Aber, das Problem ist - wie so oft - nicht die Erzählweise, sondern der Stoff an sich. Es reicht eben nicht, das x-te Unterhaltungsprodukt aus dem Tolkien-Universum zu produzieren, das mit mehr oder weniger erträglichen VFX aufzupolieren und mit einem möglichst diversen Cast auszustatten, wenn die Geschichten dahinter in Wirklichkeit niemanden (mehr) interessieren, weil entweder schon dagewesen oder aber völlig lieblos erzählt, weil sie in dem ganzen Budget keinen Platz für Story mehr gefunden haben.
Weißt du was? Mich hat Fantasy nie interessiert. Nicht die Bohne. Bei LOTR (der Original-Trilogie) ging's nur um die Umsetzung. Das für Ende des 20. Jahrhunderts sensationelle World-Building. Die Besetzung. Frodo, speziell Elijah Woods Augen, sind wie die Antwort der Renaissance auf die Frage, die das Mittelalter gestellt hat: und was hab ich damit zu tun? Gleichzeitig stilisiert aussehend wie aus einem Michelangelo-Fresco und ausdrucksvoll, Identifikation erleichternd. Galadriel, mit der immer speziellen Kate Blanchett, die auch in anderen, zeitgenössischen Stoffen wirkt wie eine alte Seele. Vergleicht mal Morfydd Clark damit:
Bild
Warum um alles in der Welt hat man dieses still freigegeben? Der halbgeöffnete Mund war eine berüchtigte 80er/90er Filmposter-Geste:
Bild

Die zwei Türme waren auch gut, aber das eigentliche Highlight der Trilogie war für mich die Rückkehr des Königs. Und zwar diesmal vom erzählerischen Standpunkt aus gesehen. Bei den meisten guten Filmen sind Exposition und Klimax originell, das Ende dagegen eher ein Rausschmeißer. Wie wenn man im Club plötzlich das Putzlicht einschaltet, obwohl noch alle drupp sind. Der Grund dafür ist, dass das Ende einer Erzählung einen formalen Abschluss bringen muss, obwohl noch einiges zu sagen gewesen wäre. Es ist ein Abwürgen. Gefällt jemandem das Finale einer klassischen Sinfonie? Ja doch, es ist zuende ...
andieymi hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 09:37
Ich schau's mir jedenfalls an, meine Erwartungen sind niedrig um im idealfall positiv überrascht zu werden.
Diese Haltung fällt iasi schwer, der ansonsten oft nicht Unrecht hat. Das Glas ist halb leer. Ich werde wohl auch die erste Episode sehen. Kleiner Tip für eine erste Episode: Sandman. Die Prämisse wird wie in einem Psycho-Experiment erklärt. Danach sich mit einem Sartre-Kenner in ein Wurmloch verkrümeln. Die weiteren Folgen und Staffeln können im Vergleich nur Zeit Totschlagen sein.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




Funless
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Funless » Mi 24 Aug, 2022 12:46

Sandman habe ich bisher 4 Folgen geschaut (aufgrund der kürzlichen Anschaffung des RS 3 bin ich im Augenblick mehr am filmen als Filme/Serien zu gucken) und bin bisher sehr angetan. Hoffe, dass es für die restlichen 6 Folgen auch weiterhin gilt.

Bei LOTR bin ich zugegebenermaßen sehr zwiegespalten. Tolkien's Trilogie habe ich insgesamt 4 Mal gelesen und das obwohl ich der Fantasy Literatur noch nie etwas abgewinnen konnte und auch weiterhin nicht dazu in der Lage bin. Und ich hielt LOTR eigentlich auch für unverfilmbar, basierend auf dem was sich in meinem Kopfkino abspielte wenn ich die Bücher gelesen habe. Von daher finde ich Jackson's Trilogie insgesamt okay kann aber den kommerziellen und emotionalen Erfolg dieser drei Filme schon nachvollziehen.

Die Hobbit Trilogie habe ich mir allerdings nicht angeschaut und werde ich auch weiterhin nicht aus o.g. Gründen tun.

Und was die erste Folge dieser Serie betrifft, da halte ich es wie andieymi. Ohne große Erwartungen anschauen, hab' eh Amazon Prime.
MfG
Funless


No Cenobites were harmed during filming.




Darth Schneider
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Darth Schneider » Mi 24 Aug, 2022 15:23

Also der Trailer macht grundsätzlich schon Lust das zu schauen.
Aber andererseits wirken die schönen Bilder schon etwas verloren.
Denn obwohl ich die Herr der Ringe Bücher auch zwei mal gelesen habe, (und natürlich die Filme kenne), habe ich keine Ahnung um was die Serie eigentlich genau denn handeln soll.
Das nimmt dem Trailer für mich leider die Spannung, die fehlt nämlich trotz tollem Cgi..
Aber vielleicht liegt es einfach daran das die ganze Herr der Ringe Geschichte mit samt dem Ende ja eigentlich schon fix fertig erzählt ist…
Mal schauen wie das denn wird…
Gruss Boris




iasi
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Mi 24 Aug, 2022 15:36

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 15:23
Also der Trailer macht grundsätzlich schon Lust das zu schauen.
Aber andererseits wirken die schönen Bilder schon etwas verloren.
Denn obwohl ich die Herr der Ringe Bücher auch zwei mal gelesen habe, (und natürlich die Filme kenne), habe ich keine Ahnung um was die Serie eigentlich genau denn handeln soll.
Das nimmt dem Trailer für mich leider die Spannung, die fehlt nämlich trotz tollem Cgi..
Aber vielleicht liegt es einfach daran das die ganze Herr der Ringe Geschichte mit samt dem Ende ja eigentlich schon fix fertig erzählt ist…
Mal schauen wie das denn wird…
Gruss Boris
Woher soll die Spannung denn kommen?
Da wird zwar viel geredet, aber von einem echten Konflikt, der einen packen könnte ist nicht viel zu erkennen.

Bei "House Of The Dragon" wird zwar viel Bombast gezeigt, aber dann läuft doch alles über Dialoge und Konflikte werden letztlich nur behauptet.




Darth Schneider
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Darth Schneider » Mi 24 Aug, 2022 16:43

@iasi
Du hast recht, die Schauspieler plappern in dem Trailer, manchmal irgend was belangloses (weil voll ohne Bezug zum Publikum) und schauen sonst meistens nur sehr, sehr dramatisch in zig Close ups aus der Wäsche.
Und sie schreiten wohin, oder fuchteln unnötig mit nem Ritter Schwert herum, als wäre es ein Samurai Schwert..;)))
Gruss Boris




iasi
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Mi 24 Aug, 2022 17:14

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 16:43
@iasi
Du hast recht, die Schauspieler plappern in dem Trailer, manchmal irgend was belangloses (weil voll ohne Bezug zum Publikum) und schauen sonst meistens nur sehr, sehr dramatisch in zig Close ups aus der Wäsche.
Und sie schreiten wohin, oder fuchteln unnötig mit nem Ritter Schwert herum, als wäre es ein Samurai Schwert..;)))
Gruss Boris
Bei House of the Dragons bekommt man zuerst einen Off-Monolog und dann kann man minutenlang mit ansehen, wie ein Madel auf einem Drachen reitet, dann in einer Kutsche fährt und schließlich durch den Königspalast läuft.
In der gleichen Zeit hat Games of Throne in der ersten Folge schon die Gefahr der Weißen Wanderer, die Nachtwache und die Starks eingeführt - ohne viel Gerede.




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von markusG » Mi 24 Aug, 2022 21:26

andieymi hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 09:37
Aber, das Problem ist - wie so oft - nicht die Erzählweise, sondern der Stoff an sich. [...]wenn die Geschichten dahinter in Wirklichkeit niemanden (mehr) interessieren, weil entweder schon dagewesen oder aber völlig lieblos erzählt
Auch wenn es eine unpopuläre Meinung sein dürfte: ich finde nicht dass Herr der Ringe ein besonders guter Epos ist. Es war vlt zu seiner Entstehungszeit etwas bedeutsames, aber man merkt den Büchern ihr Alter an, und wer sich jüngere Fantasy-Literatur zu Gemühte führt - die natürlich auch auf tolkienschen Schultern stehen - wird sicherlich sich das Gähnen nicht verkneifen. Ich habe Herr der Ringe total spät gelesen, da war ich bereits durch andere Fantasy-Werke geprägt. Hab es zwar trotzdem verschlungen aufgrund des Genres, aber World Building usw. ist nun keine Kunst eines einzelnen Genies mehr. Noch eklatanter fand ich es als ich den Hobbit las - nach dem Herr der Ringe. Quasi das selbe in grün, lediglich abgespeckter, ein Testlauf. Das Aufblähen der Filme in mehrere Teile schrie da ziemlich laut Geldmacherei.
Darth Schneider hat geschrieben:Denn obwohl ich die Herr der Ringe Bücher auch zwei mal gelesen habe, (und natürlich die Filme kenne), habe ich keine Ahnung um was die Serie eigentlich genau denn handeln soll.
Naja hast du auch das Silmarillion* gelesen? Oder den ganzen Kladeradatsch drumherum (ich glaube "Nachrichten aus Mittelerde" usw.)? Quellen, um Film-/Serienstoff zu entwickeln gibt es sicher reichlich.

Ich glaube viele stört es dass Mittelerde auch mal bunt, "freundlich" dargestellt wird. Der Herr der Ringe von Peter Jackson hatte ja zusehend ein eher düsteres bzw. herbes Setting, vom Auenland und Bruchtal/Rivendell mal abgesehen. Viele Ruinen, Schlachtfelder, Legenden, "Geisterkönige", vieles was auf eine gloreichere Vergangenheit hindeutet. ich würde mal abwarten, ob die Serie den Bogen schließen wird.

*ich fand es furchtbar lahm zu lesen und hab es daher nie zuende gelesen




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Mi 24 Aug, 2022 21:54

Herr der Ringe ist reaktionär.
Das waren die Bücher schon bei ihrer Erstveröffentlichung.
Dieses Geschmarre mit den edlen Abstammungslinien und den Helden, die überlegene Helden sind, weil adliges Blut in ihren Adern fließt.
Alles dreht sich dann auch um Könige und Führer - oder Auserwählte.
Auf dieser Welle reitet ja auch Games of Throne - oder Dune.
Werke wie z.B. Solaris sind da schon inovativer und kopieren eben nicht nur alte Sagen über große Herrscher.




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Axel » Mi 24 Aug, 2022 22:49

iasi hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 21:54
Herr der Ringe ist reaktionär.
Das hat das Genre so an sich. Vielleicht finden es hier einige deshalb nicht so prickelnd. Aber der Erfolg von LOTR, Titanic, Avatar und Marvel sagt mir, dass das ein Grundbedürfnis sehr vieler ist. Weltflucht oder romantische Ausflüge in die Vergangenheit. Solaris bietet keins von beidem. Toll übrigens, dass es den ganzen Film in HD gibt:


Trotzdem ist Frodo ein Underdog, und er lässt sich nicht von der Macht korrumpieren, zumindest überwiegend nicht. Das gesamte amerikanische Erzählkino seit ca. 1990 trübt kein Wässerchen mehr. Wie gut, dass ich nicht alle alten Filme kenne. Gestern gesehen: Mein ist die Rache von 1979:


Alte Filme. Forgotten Silver.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Mi 24 Aug, 2022 23:39

Es müssen nicht immer die Könige und Adligen sein, um die es sich dreht.
Das zeigt durchaus auch das Unterhaltungskino.

Schon komisch - da kommt mir gerade spontan der hier in den Sinn (hätte auch ein anderer sein können):



Oder diese erfolgreiche Serie hier kommt ganz ohne Hochblütige und Herrscher aus:




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von markusG » Do 25 Aug, 2022 06:36

iasi hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 23:39
Es müssen nicht immer die Könige und Adligen sein, um die es sich dreht.
Wie Axel schon schrieb - das gehört quasi zum Genre (High Fantasy). Die Leute wollen ja gerade Könige und Adlige sehen (bzw davon lesen), und du kritisiert dass es um Könige und Adlige geht...




iasi
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Do 25 Aug, 2022 11:49

markusG hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 06:36
iasi hat geschrieben:
Mi 24 Aug, 2022 23:39
Es müssen nicht immer die Könige und Adligen sein, um die es sich dreht.
Wie Axel schon schrieb - das gehört quasi zum Genre (High Fantasy). Die Leute wollen ja gerade Könige und Adlige sehen (bzw davon lesen), und du kritisiert dass es um Könige und Adlige geht...
Nein - genau das eben nicht.
Es ist doch gerade eine Schwäche, wenn einem die Fantasie fehlt und man sich einem idealisierten europäischen Mittelalter bedienen muss, um eine eigenständige Welt zu erschaffen.

Meist ist es ja auch nur ein Brei alter Sagen, der uns da als High Fantasy präsentiert wird.




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 25 Aug, 2022 12:07

So großspurig wie Du hier immer kritisierst, sollte man meinen das Du mit einem Pappkarton und Loch drin den weltbesten Film drehen könntest.
Wann bekommen wir eigentlich nach soo vielen Jahren hochtrabender Phrasen endlich eines Deiner Meisterwerke zu sehen?
"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz!"




Jott
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Jott » Do 25 Aug, 2022 12:11

Wieso wird Iasi eigentlich nicht Filmkritiker? Allein die visionäre Fähigkeit, Filme und Serien zu zerreißen, bevor man sie überhaupt gesehen hat, ist sensationell.




markusG
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von markusG » Do 25 Aug, 2022 12:13

iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 11:49
Nein - genau das eben nicht.
Doch. Gerade Herr der Ringe hat ja quasi den Prototypen für high fantasy geliefert.

Es steht die frei high fantasy einfallslos zu finden, aber das hat dann nichts mit der Serie zu tun. Es gibt genug andere Fantasy Genres, aber da passt Herr der Ringe nunmal nicht rein, da es quasi das eigene Genre "erfunden" hat (quasi, da auch bzw gerade Tolkien nicht in einem literarischen Vakuum gelebt hat).

Genauso könntest du es einfallslos finden, dass Schuhe nur auf Füße passen. Denn darauf läuft deine "Argumentation" hinaus.




Axel
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Axel » Do 25 Aug, 2022 12:22

markusG hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 12:13
Genauso könntest du es einfallslos finden, dass Schuhe nur auf Füße passen. Denn darauf läuft deine "Argumentation" hinaus.
Oder warum müssen Western eigentlich immer mit Pferden und Revolvern sein?
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




iasi
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Do 25 Aug, 2022 13:53

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 12:07
So großspurig wie Du hier immer kritisierst, sollte man meinen das Du mit einem Pappkarton und Loch drin den weltbesten Film drehen könntest.
Wann bekommen wir eigentlich nach soo vielen Jahren hochtrabender Phrasen endlich eines Deiner Meisterwerke zu sehen?
Ja - die wichtigsten Filmkritiker waren schließlich auch alle ganz große Filmemacher - zumindest in den Augen von klusterdegenerierung. :)




klusterdegenerierung
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 25 Aug, 2022 14:00

iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 13:53
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 12:07
So großspurig wie Du hier immer kritisierst, sollte man meinen das Du mit einem Pappkarton und Loch drin den weltbesten Film drehen könntest.
Wann bekommen wir eigentlich nach soo vielen Jahren hochtrabender Phrasen endlich eines Deiner Meisterwerke zu sehen?
Ja - die wichtigsten Filmkritiker waren schließlich auch alle ganz große Filmemacher - zumindest in den Augen von klusterdegenerierung. :)
Das wohl kaum, aber die haben auch nicht gleichzeitig den ganzen Tag über RED Cams, Technik, Lichtsetzen, Sensoren, Trailer ach was weiß ich, Du bist eben ein alles Könner, sowas gibt es nur einmal in ein paar hundert Jahren.
"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz!"




iasi
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Do 25 Aug, 2022 14:09

Axel hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 12:22
markusG hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 12:13
Genauso könntest du es einfallslos finden, dass Schuhe nur auf Füße passen. Denn darauf läuft deine "Argumentation" hinaus.
Oder warum müssen Western eigentlich immer mit Pferden und Revolvern sein?
Ja - genau. Denn da beginnt die Fantasie, wo wir uns von Bekanntem und Klischees entfernen.

Man muss sich doch nur diese verklärten Indianerdarstellungen heutiger Zeit betrachten. Die sind letztlich nur das entgegengesetze Klischees von früheren Darstellungen.
Schöne Welt mit einer Moral, wie wir sie uns erträumen - und die daher immer sehr nah an unserer Welt ist.
Zelten ohne Gaskocher - ganz wild.

Ach ja - übrigens gibt es auch schon sehr lange Hand-schuhe - und die passen nicht auf Füße. :)




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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Do 25 Aug, 2022 14:14

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 14:00
iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 13:53


Ja - die wichtigsten Filmkritiker waren schließlich auch alle ganz große Filmemacher - zumindest in den Augen von klusterdegenerierung. :)
Das wohl kaum, aber die haben auch nicht gleichzeitig den ganzen Tag über RED Cams, Technik, Lichtsetzen, Sensoren, Trailer ach was weiß ich, Du bist eben ein alles Könner, sowas gibt es nur einmal in ein paar hundert Jahren.
Oh doch. Die beschäftigen sich sogar sehr mit Filmemachen und auch der Technik, die dazu genutzt wird.

Literaturkritiker sollten doch wohl auch die Sprache kennen und Ahnung von Linguistik haben - findest du nicht?




markusG
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von markusG » Do 25 Aug, 2022 14:21

iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 14:09
Ach ja - übrigens gibt es auch schon sehr lange Hand-schuhe - und die passen nicht auf Füße. :)
Ja eben. Das ist dann nämlich was völlig anderes und eben nicht austauschbar. Geh mal mit deine:r Lebenspartner:in in einem Schuhladen Handschuhe kaufen. Viel Spaß.

Herr der Ringe ist untrennbar mit High Fantasy verbunden - per Definition. Es ist quasi äquivalent. Der Anfang von allem.

Willst du Low Fantasy / Sword & Scorcery -> schau dir Conan der Barbar an. Willst du Science Fantasy -> John Carter. Steampunk + Western? -> Wild Wild West. Dark Fantasy? -> Underworld, Castlevania usw. usf. Das Fantasy-Feld gibt genug Abwechslung her, aber ein Genre (oder von mir aus auch Subgenre) aufgrund seiner Essenz/Schlüsselelemente zu kritisieren ist irgendwie hirnrissig. Dafür gibt es doch zig andere Genres. Wenn du Schuhe für deine Füße suchst und nicht für die Hände, dann kauf dir halt Schuhe.

Mich langweilt auch dass in den ganzen Marvelfilmen ständig (Super)helden die Hauptrolle spielen. Ganz schön uninspiriert und langweilig.




iasi
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Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von iasi » Do 25 Aug, 2022 19:58

markusG hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 14:21
iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 14:09
Ach ja - übrigens gibt es auch schon sehr lange Hand-schuhe - und die passen nicht auf Füße. :)
Ja eben. Das ist dann nämlich was völlig anderes und eben nicht austauschbar. Geh mal mit deine:r Lebenspartner:in in einem Schuhladen Handschuhe kaufen. Viel Spaß.

Herr der Ringe ist untrennbar mit High Fantasy verbunden - per Definition. Es ist quasi äquivalent. Der Anfang von allem.

Willst du Low Fantasy / Sword & Scorcery -> schau dir Conan der Barbar an. Willst du Science Fantasy -> John Carter. Steampunk + Western? -> Wild Wild West. Dark Fantasy? -> Underworld, Castlevania usw. usf. Das Fantasy-Feld gibt genug Abwechslung her, aber ein Genre (oder von mir aus auch Subgenre) aufgrund seiner Essenz/Schlüsselelemente zu kritisieren ist irgendwie hirnrissig. Dafür gibt es doch zig andere Genres. Wenn du Schuhe für deine Füße suchst und nicht für die Hände, dann kauf dir halt Schuhe.

Mich langweilt auch dass in den ganzen Marvelfilmen ständig (Super)helden die Hauptrolle spielen. Ganz schön uninspiriert und langweilig.
High Fantasy ist´s eben gerade nicht. Das ist doch kaum mehr als das aufgemotzte Nibelungenlied.
Was hat Herr der Ringe denn mehr an Fantasy zu bieten als Conan der Barbar?
Auch bei Conan hat man epische Strukturen und die klare Unterteilung in gute und böse Figuren.

Und richtig - die Marvelfilme nutzen sich auch mehr und mehr ab.
Warum wohl sind Loki, Deadpool und der arogante Dr.Strange wohl so populär? Eben weil die Leute genug haben von den eindeutig guten Helden.

Aber um wieder auf Herr der Ringe zurückzukommen:
Epische Struktur mit Gut und Böse in einem idealisierten europäischen Mittelalter.
Das hast du auch bei Dune und 300 - selbst wenn Dune in der Zukunft und 300 in der Antike spielen sollen.
Ja - so etwas wird als High Fantasy bezeichnet.

Schon witzig, dass das Nibelungenlied nicht ganz in den High Fantasy-Schublade passt, da die Charaktere zu differenziert sind und sich nicht klar in gut und böse trennen lassen.




Darth Schneider
Beiträge: 12324

Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von Darth Schneider » Do 25 Aug, 2022 20:23

Schauen wir doch erst mal den ersten Teil….Und dann wenn der erste Teil gut war schauen wir den zweiten Teil.;))
Vorher ist das doch nur reine Spekulation anhand von zwei, drei Trailern….
Reine Kopfgeburten mit ein wenig Gehirntango….D

Trailer können auch durchaus einen falschen Eindruck vom Endprodukt erwecken..
Gruss Boris




markusG
Beiträge: 2844

Re: Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne

Beitrag von markusG » Do 25 Aug, 2022 20:43

iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 19:58
High Fantasy ist´s eben gerade nicht.
[x] eigenständigen Welt
[x] kulturelle und gesellschaftliche Gestaltung gleicht einem idealisierten europäischen Mittelalter
[x] detailierte Ausgestaltung dieser Welt (eigene Flora, Fauna, Geschichte, Religionen, Sprachen)
[x] mythologischen Aspekte
[x] Motive ähnlich bekannter Sagen und Legenden
[x] Magie, fremdartige Wesen, Völker und Ungeheuer sind zentraler Bestandteil der Welt
[x] Handlung folgt schematischen Aufbau
[x] globale Bedrohung z.B. durch eine finstere Macht
[x] Protagonisten beschreiten Quest und reifen während dieser zu Helden heran

Herr der Ringe ist wie gesagt der Prototyp der High Fantasy.
iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 19:58
Das ist doch kaum mehr als das aufgemotzte Nibelungenlied.
Heldenepen gibt es schon bedeutend länger als das Nibelungenlied. Wie gesagt hat Tolkien nicht in nem Vakkum gelebt, im Gegenteil - er war "vom Fach".
iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 19:58
Was hat Herr der Ringe denn mehr an Fantasy zu bieten als Conan der Barbar?
Wie kommst du darauf dass es um "mehr" geht?
iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 19:58
Ja - so etwas wird als High Fantasy bezeichnet.
Eben hast du noch das Gegenteil behauptet...
iasi hat geschrieben:
Do 25 Aug, 2022 19:58
Schon witzig, dass das Nibelungenlied nicht ganz in den High Fantasy-Schublade passt, da die Charaktere zu differenziert sind und sich nicht klar in gut und böse trennen lassen.
Deine Definition von High Fantasy ist also dass es keine differenzierten Charaktere gibt? Ich glaube an dieser Stelle müssen wir nicht weiter schreiben...diese Definition existiert lediglich in deinem Kopf.




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