Seite 1 von 2

Auslöschung und was er bedeutet

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 15:36
von Axel
Am 18. Februar startete Alex Garlands ("Ex Machina") Science Fiction - Thriller Annihilation in den USA-Kinos, Auftraggeber war Paramount. Der Film kostete 40 Millionen Dollar und spielte in diesen ersten 18 Tagen 26,6 Millionen wieder ein.


Durch einen Vertrag mit Produzent Scott Rudin behielt Garland das Recht auf den final cut. Der Film war dem Studio zu verschroben geraten, sie wollten nachdrehen und ändern, aber das ging nicht. In der Befürchtung, der Film würde floppen, verkaufte Paramount die internationalen Rechte an Netflix, für einen Apfel und ein Ei. Netflix (wenn dort bei Spielfilmen steht "Ein Netflix Original" ist es häufig ein Notverkauf, das Pendant zum altbekannten Direkt-zur-Videothek) trat schon häufiger als Resteverwerter in Erscheinung. Was in TV und Kino (vermeintlich) keiner sehen wollte, wird dort ins "moderne Antiquariat" gepackt.

Ich habe mir vorgenommen, nicht zu spoilern. Ich finde eh, der Trailer verrät das meiste. Man packe einige (Bild)-Motive und Themen aus Tarkowskis Solaris und Stalker in einen Smoothie-Mixer, dann noch ein bisschen Contact, erinnere sich daran, dass die Hauptfigur ja Natalie Portman ist, darum noch ein paar Federn vom Black Swan, dann kommt einem noch in den Sinn, dass es ein Mainstream-Blockbuster werden soll. Also noch ein kräftiger Schuss (sehr guten) CGI-Horror rein, Stufe 3, eine Minute.

Mir hat der Film gefallen, mich aber auch ein bisschen enttäuscht. Liegt es daran, dass der Film "zu intellektuell" (Paramount) geraten ist? Sicher nicht. Ich würde sagen, er ist zu wenig emotional, trotz im übrigen erstklassiger schauspielerischer Leistungen. Das hat wohl damit zu tun, dass er doch zu verkopft ist? Nein, er hat von einem genug, aber vom anderen nicht. Eine ähnliche Kritik würde ich bei Ex Machina auch anbringen.

Es ist keine gut verdauliche Unterhaltung wie der Rest von Paramounts Tinnef (Transformers Bumblebee und Mission Impossible Teil sowieso). Es ist ein Rückläufer. Aber er "lohnt" sich. Wenn die Aktionäre wollen, dass Kino zukünftig dem Bertelsmann Angebot des Monats ähnelt, dann sei es so, ich nehme dann lieber die B-Ware, die vielleicht (wie hier) teilweise etwas unausgegoren ist, aber etwas wagt. Und den Zuschauern etwas zutraut. Ridley Scotts letzten beiden Alien-Selbstfeierfilme wirkten auf mich wie Reader's Digest Versionen von echtem Kino, ich mochte sie nicht. Ach ja, Prometheus darf auch in den Mixer.

Übrigens ist Auslöschung auf Netflix in atemberaubendem 4k Dolby Vision. Der Film nutzt es in dunklen und grellen Szenen und in psychedelischen Farben voll aus.

"Annihilation" mit Natalie Portman: auf Netflix statt im Kino

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 15:42
von slashCAM

Der neue Horror-Sci-Fi Film "Annihilation" "Auslöschung" des britischen Regisseurs Alex Garland "Ex Machina" wurde von der Kritik hoch gelobt "Ein furioses Meisterwerk, B...
Bild
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
"Annihilation" mit Natalie Portman: auf Netflix statt im Kino

Re:

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 16:57
von stip
Ich vermute eher die Produzenten haben die Reaktion der Zuschauer, der Film sei anspruchsvoll, für sich übersetzt in "zu anspruchsvoll" für die Leinwand. Produzenten eben. Ohne es zu kennen wette ich, Garlands Weigerung, das Ende zu ändern, ist zu 100% richtig :)

Re: Auslöschung und was er bedeutet

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 18:27
von -paleface-
Axel hat geschrieben:
Mi 14 Mär, 2018 15:36
Übrigens ist Auslöschung auf Netflix in atemberaubendem 4k Dolby Vision. Der Film nutzt es in dunklen und grellen Szenen und in psychedelischen Farben voll aus.
Brennen in der HDR Version auch überall die Lichter aus?

Optisch hat der Film mir eher mässig gefallen. Alleine schon das schlecht gemachte CGI bei dem Wohnhaus am Anfang.

Inhaltlich fand ich die ersten 20min schwach. Aber dann wird es doch interessant.
Die Musik im Finale fand ich sehr gut. Hab da sogar zurück gespult und mir noch mal angesehen.

Ich würde dem Film eine 7/10 geben.

Re:

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 18:42
von Axel
7/10 finde ich fair, obwohl ich solche Bewertungen bei Filmen ähnlich doof finde wie bei Menschen.
Brennen in der HDR Version auch überall die Lichter aus?
Interessant. Was meinst du? Gib mal einen Timecode mit einem Beispiel an, ich vergleiche das dann auf dem Rechner und dem TV.

Re:

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 21:13
von Fader8
Eine Schande! Wenn ich Garland wäre, würde ich das nicht so hinnehmen.

Nunja, wer mit sub 16'000 kb/s bitrate zufrieden gibt..

Kino bleibt die Messlatte für Qualität!

Re:

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 21:17
von Fader8
Zu anspruchsvoll...lächerlich wie man da bevormundet wird. Als ob alle nur Marvel-Filme verstehen würden und all die anderen Filme die zum 1000x mal die gleiche Geschichte im gleichen Stil erzählen

Re:

Verfasst: Mi 14 Mär, 2018 21:26
von godehart
Sicher nicht die schlechteste Unterhaltung. Die Schauspielleistung ist überwiegend beachtlich. Leider gabs auch ein paar Ungereimtheiten im Plot. SPOILER! Ich kann ja verstehen dass eine gewisse Dame badass-mäßig mit der Knarre umgehen soll und deswegen 7 Jahre gedient hat. Wie sie allerdings dann noch studieren und habilitieren konnte mit nicht mal 40 Lenzen bleibt ein Geheimnis von Hollywood. Immer mal wieder wurden Plotelemente einfach gescriptet ohne darauf zu achten, dass die Figur, die Geschichte noch plausibel bleibt. Ich finde ja gerade guter Sci-Fi oder Mystery lebt davon, dass Figuren echt rüber kommen, als Kontrast zum Artifiziellen.
Dann fiel auch auf, das sich manchmal etwas sehr bemüht wurde alle Möglichen Referenzen zu bedienen. Möglichst krasser Genre Crossover. Anders als bei Bright bleibt dieser Film aber oft ein Flickenteppich mit teils groben Nähten.

Re: Auslöschung und was er bedeutet

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 00:37
von Funless
Also mir hat der Film außerordentlich gut gefallen. Besonders angetan war ich vom color grading, kann mich nicht erinnern vorher in einem Film so vielfältige Variationen von Grün gesehen zu haben.

Garlands Handschrift, ich nenne es mal „Immersion durch Distanz“, die in Ex Machina schon recht ausgereift war, erfährt in Annihilation aus meiner Sicht nochmal eine Steigerung. Die ruhige Kamera, so gut wie keine aufdringlichen CUs oder ECUs (bzw. nur dort eingesetzt wo es auf den Punkt passt), keine hektischen Schnitte, dann noch anamorph aufgenommen ... Ja in der Tat hätte der Film im Kino am besten gewirkt mit Verzicht auf den obligatorischen sowie risikofreien Mitte/Mitte Platz, sondern eher im vorderen Sitzreihendrittel.

Anyway, wenn wir hier schon bewerten, dann bekommt der Film von mir sogar eine 9/10. Ich bin zugegebenermaßen bei meiner Wertung auch etwas beeinflußt von den im Film gezeigten Reminiszenzen an The Thing. Und mir hat die Dubstep Mucke am Finale auch gut gefallen. Fand‘ ich passend.

Ich muß schon sagen, dass ich von Netflix angenehm überrascht bin. Legte ich es mir ursprünglich für Star Trek: Discovery zu und wollte es eigentlich am Ende der Staffel wieder kündigen, entdecke ich fast jeden Tag aufs neue äußerst interessante Perlen zum anschauen. Na man gönnt sich ja sonst nix.

Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 02:37
von eXp
Ich hab mir den Film auch gerade angesehen. Bis auf das Ende im Leuchtturm fand ich ihn wirklich klasse, am Ende wurde es mir dann aber doch etwas zu durchgeknallt (die Stelle mit der Figur die alles nachmacht).

Was die ausgebrannten Lichter angeht, ich hab den Film nicht in HDR gesehen und bei mir waren die Lichter auch ausgebrannt (speziell der Himmel). Daher gehe ich davon aus dass es zum Bildlook gehört und so gewollt ist.

Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 06:44
von Darth Schneider
Sorry, absolut nein, den Streifen werde ich mir ganz sicher nicht ansehen. Erstens mag ich diese, sich ja sooo ernst nehmende Miss Portman nicht mehr anschauen, bei dem verknorzten Gesicht hat bei mir die Lust auf diesen Film gleich in der ersten Szene schon auf auf Stop geschaltet. Zweitens finde ich den Trailer ziemlich langweilig, drittens hat mir Ex Machina gar nicht gefallen.
Gruss Boris

Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 09:06
von macaw
Wenn man die Reaktionen hier so liest könnte man meinen es mit einem Meisterwerk der Filmkunst zu tun zu haben. Ich hab mir das Teil mal komplett gegeben, aber schon früh dümpelte mit der Streifen zu sehr dahin, daß ich irgendwann nur noch mit halber Aufmerksamkeit gefolgt bin, die andere Hälfte widmete ich meinem Tablet und YouTube, obwohl es doch so einige interessante Ideen und Segmente gab. Aber diese langweilige Nebenhandlung mit der Affäre von Portman und ihrem komischen Ehemann derart aufzubauschen dass man den gesamten Film damit bestückt hat mich stellenweise doch etwas genervt. Und das letzte Segment hat es auch nicht besser gemacht, das wirkte beinahe wie eine Tanzperformance von Pia Bausch o. dgl., was dieses Regenbogen-Alien da mit der Portman vollführt hat. Insgesamt ein durchschnittlicher Film.
Merke: Ein Director's cut heißt nicht, daß ein super Film dabei herauskommt...

Re: Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 12:25
von Sammy D
godehart hat geschrieben:
Mi 14 Mär, 2018 21:26
Sicher nicht die schlechteste Unterhaltung. Die Schauspielleistung ist überwiegend beachtlich. Leider gabs auch ein paar Ungereimtheiten im Plot.

SPOILER! Ich kann ja verstehen dass eine gewisse Dame badass-mäßig mit der Knarre umgehen soll und deswegen 7 Jahre gedient hat. Wie sie allerdings dann noch studieren und habilitieren konnte mit nicht mal 40 Lenzen bleibt ein Geheimnis von Hollywood....

Wieso geht das nicht? Wenn sie mit 17 oder 18 abschliesst, sieben Jahre zur Armee geht, ist sie 25. Vier Jahre College, zwei Grad School, zwei bis drei Jahre PhD. Und schon ist sie Professor. Eine Habilitation gibt es in den USA nicht.

Re: Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 16:00
von Axel
godehart hat geschrieben:
Mi 14 Mär, 2018 21:26
SPOILER! Ich kann ja verstehen dass eine gewisse Dame badass-mäßig mit der Knarre umgehen soll und deswegen 7 Jahre gedient hat. Wie sie allerdings dann noch studieren und habilitieren konnte mit nicht mal 40 Lenzen bleibt ein Geheimnis von Hollywood.
Das ist nicht so unrealistisch. Alle Teilnehmerinnen der Expedition haben Brüche in ihren Biografien. Meine eigene Biografie, aber auch die vieler Leute, die ich kenne, ist von Brüchen gekennzeichnet. And now for something completely different. Besonders trifft dies auf Frauen zu. Kinder (aber auch die Entscheidung gegen Mutterschaft, die im Raum steht, solange das Zeitfenster offen ist, ist ja ungefähr Lenas biologisches Alter) sind die einschneidendsten existenziellen Veränderer.

Warum besteht die Gruppe nicht aus Männern?

Ebenfalls SPOILER:
Die Frage ist bloß, warum *muss* Lena diesen Background haben? Den Alligator hätte doch auch jemand anderes aus der Gruppe erschießen können, nur zum Beispiel ...
Der Titel beantwortet die Frage. Was wird eigentlich ausgelöscht? Das Leben? Die Existenz?

Nein, denn es geschehen auf zellulärer Ebene nur Verwandlungen, Mutationen. Ausgelöscht wird dabei nur die selbst wahrgenommene Identität. Dieser Alien-Bär kann mit der Stimme von Cass sprechen, sie ist also in gewisser Weise nicht "ausgelöscht". Josie scheint ihre Verwandlung in einen Strauch (?) gutzuheißen. Wirklich: ... und nun zu etwas GANZ anderem.

Lena ist Biologin, die Zell-Verwandlungen erforscht, und sie betont, dass Werden und Vergehen bereits in die Zellen einprogrammiert ist. Wir verstehen den Alterungsprozess (oder Krebs) als Degeneration, aber auf welcher Grundlage? Als Individuen sind wir "kranke Tiere" (Nietzsche), weil wir ernsthaft glauben, unser trotziges Aufbäumen gegen diese natürlichen Prozesse sei rational oder hätte jemals etwas an dieser Prognose geändert. Nicht schon deshalb, weil wir sterblich sind.
macaw hat geschrieben:Wenn man die Reaktionen hier so liest könnte man meinen es mit einem Meisterwerk der Filmkunst zu tun zu haben. Ich hab mir das Teil mal komplett gegeben, aber schon früh dümpelte mit der Streifen zu sehr dahin ...
Man erkennt aber Meisterwerke in der Regel nicht daran, dass alle sagen, Mensch, Daumen hoch, zehn von zehn, sondern im Gegenteil, dass sie vor allem anfangs krass unterschiedliche Reaktionen hervorrufen.
Funless hat geschrieben:Garlands Handschrift, ich nenne es mal „Immersion durch Distanz“, die in Ex Machina schon recht ausgereift war, erfährt in Annihilation aus meiner Sicht nochmal eine Steigerung. Die ruhige Kamera, so gut wie keine aufdringlichen CUs oder ECUs (bzw. nur dort eingesetzt wo es auf den Punkt passt), keine hektischen Schnitte ...
Interessant. Gut beobachtet. NUR Garlands Handschrift? Oder auch teilweise befördert, ermöglicht, ermutigt durch Bilder in höherer technischer Qualität (4k HDR) als man es kennt?
eXp hat geschrieben:Was die ausgebrannten Lichter angeht, ich hab den Film nicht in HDR gesehen und bei mir waren die Lichter auch ausgebrannt (speziell der Himmel). Daher gehe ich davon aus dass es zum Bildlook gehört und so gewollt ist.
Definitiv nicht. Ich habe auf dem Computer ein bisschen quergeskippt. Alles, was "Licht" sein soll, clippt matt. Schlimm in einem Film, der wohl nach wie vor auf 90% SDR-Panels geschaut wird und bei dem Licht (der Schimmer) eine so zentrale Rolle spielt. Nicht in SDR ansehen!

Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 18:45
von Jan
Was kostet der Film bei Netflix ?

VG
Jan

Re: Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 18:54
von macaw
Jan hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 18:45
Was kostet der Film bei Netflix ?

VG
Jan
?

wenn das ernst war: nix.

Re: Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 20:03
von Funless
Axel hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 16:00
Funless hat geschrieben:Garlands Handschrift, ich nenne es mal „Immersion durch Distanz“, die in Ex Machina schon recht ausgereift war, erfährt in Annihilation aus meiner Sicht nochmal eine Steigerung. Die ruhige Kamera, so gut wie keine aufdringlichen CUs oder ECUs (bzw. nur dort eingesetzt wo es auf den Punkt passt), keine hektischen Schnitte ...
Interessant. Gut beobachtet. NUR Garlands Handschrift? Oder auch teilweise befördert, ermöglicht, ermutigt durch Bilder in höherer technischer Qualität (4k HDR) als man es kennt?
Ich beziehe es auf Garland weil er, wie gesagt, auch schon in Ex Machina so einen Stil anwendete. Auch dort ruhige Bilder, lange Einstellungen, keine messerscharfen Dialogduelle. Der Plot trägt sich größtenteils durch die Protagonisten, ihre Gestik und Mimik. Auch dort entwickelt sich gerade aufgrund der permanenten visuellen Distanz zum Geschehen eine geradezu beängstigende Immersion. Der wesentliche Unterschied zu Annihilation ist, dass Ex Machina ein Kammerspiel im eher kleinen Raum ist, während Annihilation ebenfalls wie ein Kammerspiel aufgebaut ist, nur in einem größeren Raum, dennoch abgekapselt von der (eigentlichen, richtigen, realen) Außenwelt durch den Schimmer.

Ich kann mir schon vorstellen, dass dieser Film auf einer entsprechenden Glotze in 4K und HDR einen zusätzlichen Benefit-Kick bekommen würde. Doch in SDR (hab‘ ja kein HDR Gerät) fand‘ ich ihn visuell dennoch sehr sehenswert. Aber wie ich schon im anderen thread schrieb‘ achte ich beim Filmeschauen nicht unbedingt auf clippende Highlights.

Darum kann ich diesem Ratschlag ...
Axel hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 16:00
Nicht in SDR ansehen!
... antworten: Doch, kann man ruhig machen. Der Film ist auch in SDR gut und sehenswert.

Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 20:23
von Rick SSon
Nice, da lohnt sich mein Heimkino in Zukunft wohl umso mehr :-D

Gucke ohnehin seit Jahren nur noch zuhause, das Rumgerammel im Kino braucht keiner.

Re: Re:

Verfasst: Do 15 Mär, 2018 21:11
von Funless
Rick SSon hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 20:23
Gucke ohnehin seit Jahren nur noch zuhause, das Rumgerammel im Kino braucht keiner.
Ahhhh Nee, Kino ist schon geil und das will ich auch nicht missen.

Auch wenn ich zugegebenermaßen im Vergleich zu früher weitaus seltener ins Kino gehe, finde ich einen Kinobesuch nach wie vor als besonderes Erlebnis. Natürlich muss auch der Film passen (bspw. war die analoge 70mm Roadshow Fassung von The Hateful Eight so ein perfekt passender Film für‘s Kino, respektive die große Leinwand) und wie ich oben schon geschrieben habe, wäre Annihilation auch ein sehr passender Film für‘s Kino gewesen. Was das betrifft, kann man die Amis ein bisschen darum beneiden, dass die sich den Film im Kino anschauen konnten.

Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 09:33
von Frank Glencairn
Bah, der Streifen besteht ja fast nur aus HDR Effekt Shots, und Particle System Demo Einstellungen.
In fast jeder Szene knallt ein 10k HDMI direkt in die Kamera, und jede Nachttischlampe hat mindestens 2K.
In SDR ist das dann noch unanschaubarer als in HDR.

Über Jahre haben wir uns einen Dynamic Range gewünscht, bei dem eine Lampe eben nicht ausbrennt.
Jetzt wo die meisten Kameras das können, drehen wir die Lichter so weit auf daß sie aussehen wie mit nem 10 Jahre alten Handy gefilmt.

Ich hoffe mal daß das ein Ausreißer war, und zukünftige HDR Produktionen nicht dermaßen effekthascherisch gedreht werden.

Ansonsten fand ich den Film mit seiner Hyper-political-correct-SJW-Regenbogen-Einhorn Welt auch eher nervig.

Re: Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 17:26
von eXp
Axel hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 16:00
eXp hat geschrieben:Was die ausgebrannten Lichter angeht, ich hab den Film nicht in HDR gesehen und bei mir waren die Lichter auch ausgebrannt (speziell der Himmel). Daher gehe ich davon aus dass es zum Bildlook gehört und so gewollt ist.
Definitiv nicht. Ich habe auf dem Computer ein bisschen quergeskippt. Alles, was "Licht" sein soll, clippt matt. Schlimm in einem Film, der wohl nach wie vor auf 90% SDR-Panels geschaut wird und bei dem Licht (der Schimmer) eine so zentrale Rolle spielt. Nicht in SDR ansehen!
Schau mal bei 35 Minuten und 57 Sekunden wo das Krokodil aus dem Wasser kommt, da hab ich keinerlei Zeichnung mehr in dem bewegten Wasser. Sieht für mich wie ausgebrannt aus. Egal was, es sieht scheiße aus.

Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 17:39
von Frank Glencairn
Ja, is durch den ganzen Film durch einfach ne Blow-Out und HDR-Effekt Galore
03cd515a-b7b9-4cbf-b22c-eb80834c0fcb.jpg
4d5de708-a1e5-4574-b331-1779c3f0cd26.jpg
13c0afc2-cc45-4f9a-8fbf-19e47844eb67.jpg
67a31173-6f77-425c-ac86-9e6ed4a14a43.jpg
ffbe84cc-4166-47a1-8020-13c316616b14.jpg

Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 18:15
von rob
hier geht's nicht um HDR sondern wer die coolsten horizontalen anamorphen "Light Streaks" hinbekommt.

Schließlich wurde auf auf der RED mit Panavision G und auf der Sony mit Primo Anamorphoten gefilmt und dafür nimmst du soviel KW wie du kriegen kannst - am besten direkt von vorne ;-)

im Ernst:

Hochwertig kommt der Look nicht unbedingt rüber - eher "experimentell"

aber:

die Story ist zumindest minimal komplexer als der Hollywood-Einheitsbrei und eine Frauenkombo mit gebrochenen Charakteren auch allemal interessanter.

just my 2 cents

Rob

Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 18:26
von dienstag_01
Ich kann mir auch ehrlich nicht vorstellen, dass diese Lichter n i c h t clippen sollen.

Re: Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 18:39
von macaw
Funless hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 21:11
Rick SSon hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 20:23
Gucke ohnehin seit Jahren nur noch zuhause, das Rumgerammel im Kino braucht keiner.
Natürlich muss auch der Film passen (bspw. war die analoge 70mm Roadshow Fassung von The Hateful Eight so ein perfekt passender Film für‘s Kino, respektive die große Leinwand) und wie ich oben schon geschrieben habe, wäre Annihilation auch ein sehr passender Film für‘s Kino gewesen. Was das betrifft, kann man die Amis ein bisschen darum beneiden, dass die sich den Film im Kino anschauen konnten.
Lol. Hateful Eight, 65mm um die anmutige Weite einer...Hütte (???) einzufangen. Dafür wäre IMAX streng genommen das passendere Format, schade daß der Film nicht von Nolan war...

Und Annihilation sieht nach einem besseren TV Film aus, hat aber nicht den geringsten Hauch eines Kino-feelings.

Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 19:01
von eXp
65mm für stundenlanges Gelaber, das lohnt sich auf jeden Fall !

Re: Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 19:06
von Funless
macaw hat geschrieben:
Fr 16 Mär, 2018 18:39
Funless hat geschrieben:
Do 15 Mär, 2018 21:11


Natürlich muss auch der Film passen (bspw. war die analoge 70mm Roadshow Fassung von The Hateful Eight so ein perfekt passender Film für‘s Kino, respektive die große Leinwand) und wie ich oben schon geschrieben habe, wäre Annihilation auch ein sehr passender Film für‘s Kino gewesen. Was das betrifft, kann man die Amis ein bisschen darum beneiden, dass die sich den Film im Kino anschauen konnten.
Lol. Hateful Eight, 65mm um die anmutige Weite einer...Hütte (???) einzufangen. Dafür wäre IMAX streng genommen das passendere Format, schade daß der Film nicht von Nolan war...
Vielleicht wusstest du es nicht, aber die 70mm Roadshow Fassung von The Hateful Eight ist eine andere Version als diejenige Fassung (die sog. Multiplex-Fassung) welche als DCP in den Kinos gezeigt wurde und letztendlich auch für BD und DVD ausgewertet wurde. Und im Vergleich zur Multiplex-Fassung kann bestätigt werden, dass die 70mm Roadshow Fassung sehr gut auf der großen Leinwand zur Geltung kam.
macaw hat geschrieben:
Fr 16 Mär, 2018 18:39
Und Annihilation sieht nach einem besseren TV Film aus, hat aber nicht den geringsten Hauch eines Kino-feelings.
Das ist deine Meinung zum Film. Ich bin da eben anderer Meinung. Aber wie dir Axel ja bereits weiter oben schrieb‘, ist es ja gut, dass ein Film verschiedene Meinungen auslöst.
eXp hat geschrieben:
Fr 16 Mär, 2018 19:01
65mm für stundenlanges Gelaber, das lohnt sich auf jeden Fall !
Für alle deren Aufmerksamkeitsspanne nicht länger als 30 Sek. dauert gibt es ja zum Glück noch Meisterwerke wie Transformers oder die Avengers.

Re: Re:

Verfasst: Fr 16 Mär, 2018 19:22
von eXp
Funless hat geschrieben:
Fr 16 Mär, 2018 19:06
eXp hat geschrieben:
Fr 16 Mär, 2018 19:01
65mm für stundenlanges Gelaber, das lohnt sich auf jeden Fall !
Für alle deren Aufmerksamkeitsspanne nicht länger als 30 Sek. dauert gibt es ja zum Glück noch Meisterwerke wie Transformers oder die Avengers.
Das ist doch genauso ein Rotz ! In den meisten Tarantino-Filmen, besonders Hateful Eight, ist dieses endlose lange und nichtssagende Gelaber einfach eine Qual.
Der einzige Film von ihm den ich wirklich richtig gut fand war Django Unchained.

Re: Re:

Verfasst: Sa 17 Mär, 2018 08:15
von Axel
Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 16 Mär, 2018 17:39
Ja, is durch den ganzen Film durch einfach ne Blow-Out und HDR-Effekt Galore
In "meinem" HDR-Thread schriebst du:
Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 01 Mär, 2018 11:25
Licht (und Schatten) war schon immer das wirkungsvollste Gestaltungsmittel beim Film, da ändert sich nichts.
Und das trifft auf Science-Fiction-Filme, den Einsatz von Lensflares, anamorph oder nicht (rob mit seinem JJ Abrams-Vergleich) ebenso zu. Man dreht einfach nicht wie für How I Met Your Mother, sondern man setzt die Dunkelheit (des Alls) gegen Sterne, Sonnen, grelle Himmel und grelle Scheinwerfer. Der alte Kinokämpe Ridley Scott drehte ja beispielsweise seinen Film The Martian nicht für HDR. Ich hatte den Film in iTunes in der HD-Version gekauft (für den alten Fernseher) und erhielt automatisch eine HDR Version mit dem neuen. Da gibt es Lichteffekte und auch Lowkey-Gradation in praktisch jeder Einstellung, die von HDR profitieren, aber in der SDR-Version (die ich ja vorher kannte) nicht clippen oder absaufen.


Meines Erachtens verwechselt ihr schlechtes *Grading* für SDR (man muss ja davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrheit den Film so sieht) damit, dass HDR selbst albernen Bildkitsch bedeutet, vergleichbar etwa mit dem Frosch aus JAWS 3, der in schlechtem 3D überraschend auf den Zuschauer zuspringt und so ungefähr der beste Effekt in diesem Schrottfilm ist. Die SDR-Grading-Version von Auslöschung ist technisch misslungen, echt merkwürdig und ärgerlich.

Aber stellt euch The Martian oder einen beliebigen anderen Science-Fiction-Film ohne die o.e. Lichteffekte vor! Irgendjemand sagte mal, wer dem Kino seine Schauwerte übelnimmt, hat es nicht verstanden. Das unterschreibe ich zu 100%. Kino ist auch Effekthascherei.

HDR ist ja zuerst eine technische Änderung auf der Wiedergabeseite. Erinnert ihr euch an Dolby SR / Dolby Surround (Rauschunterdrückung, die die nutzbare Dynamik im analogen Lichtton erweiterte, und diskrete Surroundsignale in Stereospuren), das Ende der 80er im Kino Mono (und das extrem seltene 6-Kanal-Magnetton) ablöste? Es gab natürlich zunächst alberne Surround-Effekte in diesem "Surround-Ready".

Man mochte darüber spotten, aber ein Zurück zu Mono gab es nicht. Trotzdem dauerte die Umrüstung (vor allem für die einige Jahre später ihre Siegeszüge antretenden Dolby Digital und DTS) in den Kinos selbst ihre Zeit. Deshalb musste die Audio-Abmischung "mono-kompatibel" sein.

Eine ähnliche technik-skeptische und konservative Kritik wurde auch damals laut: Auch in Mono (für Millennials erstaunliche Tatsache: fast alle Kinofilme bis etwa 1985/1990 waren mono!) und in geringerer Dynamik wusste man Atmosphäre filigran darzustellen, machte man den Ton dreidimensional.

Die Frage, ob man HDR "mag" oder nicht, kann sich ja heute nur auf einige prahlerische Exzesse beziehen. Dass es in einigen Jahren der Standard sein wird (mit weitaus besseren specs als heute) ist ja wohl sonnenklar. Wer dann sagt, pass mal auf, ich habe das mal ganz geschmackvoll und nach alter Schule auf SDR gegradet, kriegt schlicht einen Tritt in den Arsch.

Wenn man wollte, könnte man den alten Paten exzessiv für HDR graden. Nicht alle alten Filme würden in HDR besser aussehen, für Apocalypse Now wäre es wohl zum Beispiel kontraproduktiv. Praktisch alle, die selbst kein HDR sehen können, vergessen, dass es nicht nur ein paar Gegenlicht-Shots sind, die es besser kann, sondern auch besonders feiner differenzierte dunkle Szenen. Mir fällt es nicht schwer, mir das in HDR vorzustellen:


Sähet ihr dann in SDR eine Version, in der die Lichter iPhone-mäßig ausbrennen, würdet ihr sagen, Der Pate ist "einfach ne Blow-Out und HDR-Effekt Galore".

Re:

Verfasst: Sa 17 Mär, 2018 09:24
von Funless
1.) Finde ich den Film im (SDR-)Grading überhaupt nicht misslungen. Wieso kommt man nicht auf das naheliegende, dass dieser surrealistische Look innerhalb des Schimmers beabsichtigt war? Oder gibt es etwa auch beim Grading in den Szenen am Anfang die in der Uni, bzw. in der Wohnung spielen auch etwas zu monieren?

2.) Finde ich HDR mit dem Siegeszug von Dolby Sourround, Dolby Digital oder DTS zu vergleichen doch etwas weit hergeholt. Letztgenannte brachten die Immersion beim Film selbst für den letzten nicht Gehörlosen Deppen bemerkbar ein ganzes Stück weiter als Mono oder Dolby Stereo. Ich wage jedoch nach wie vor zu bezweifeln, dass HDR den gleichen Immersionseffekt bringen wird vor allem in Anbracht der Relation des Aufwands und Ertrags.

Es wird aus meiner Sicht ein Liebhaberfeature werden (und bleiben) mit einer kleinen aber treuen Fangemeinde, die sich beim HDR-Filmeschauen bei einem Glas Dujardin an plastischer Tiefe in den Schatten und nicht ausgebrannten Highlights erfreuen.

Re: Re:

Verfasst: Sa 17 Mär, 2018 09:44
von Axel
Funless hat geschrieben:
Sa 17 Mär, 2018 09:24
Dolby Sourround, Dolby Digital oder DTS (...) Letztgenannte brachten die Immersion (...) ein ganzes Stück weiter als Mono oder Dolby Stereo. Ich wage jedoch nach wie vor zu bezweifeln, dass HDR den gleichen Immersionseffekt bringen wird vor allem in Anbracht der Relation des Aufwands und Ertrags.
Um aus einem Mono-Kino ein THX- oder Dolby-zertifiziertes Surround-Kino zu machen, reichte es nicht, einen neuen Abtaster anzuschrauben, einen Prozessor aufzustellen und ein paar zusätzliche Lautsprecherboxen anzubringen. Das war für bestehende Kinos ein Umbau. Bagger rein, Bagger raus. Aber es war nötig, um konkurrieren zu können. Sehr großer finanzieller Aufwand für Kinos. 2018 ist es nicht mehr ruinös, einen Digitalprojektor auszuwechseln. Sind doch sowieso überwiegend geleast.
Funless hat geschrieben:
Sa 17 Mär, 2018 09:24
Es wird aus meiner Sicht ein Liebhaberfeature werden (und bleiben) mit einer kleinen aber treuen Fangemeinde, die sich beim HDR-Filmeschauen bei einem Glas Dujardin an plastischer Tiefe in den Schatten und nicht ausgebrannten Highlights erfreuen.
Man muss es vielleicht umgekehrt sehen. Mit der Verbreitung von HDR-Displays werden Konsumenten "schlau" und mittelfristig fähig, das ausdrucksschwächere SDR als solches zu erkennen. Damit kann man dann keinem mehr kommen. Ob bei einem Dujardin oder mit Chlorwasser gemischtem Coke-Konzentrat und muffigem Genmais (Filme sind ja nur der Köder, um dieses Soylent Green an den Mann zu bringen).

Fazit also (wie bei SD): Nicht weil HDR besser ist, wird es sich durchsetzen, sondern weil SDR schlechter ist. 100 nits? Lass mal stecken.

Re:

Verfasst: Sa 17 Mär, 2018 12:25
von Funless
Dann schlage ich folgendes vor:

Ich speichere diesen Annihilation Thread und deinen HDR Thread in meinen Favoriten Ordner und in fünf Jahren, also im März 2023, diskutieren wir weiter. Und sollte sich zu dem Zeitpunkt HDR (so wie von dir prophezeit wurde) verbreitet und durchgesetzt haben, bin ich gerne bereit hier in aller Form zuzugeben, dass ich falsch lag.

Re:

Verfasst: Sa 17 Mär, 2018 12:41
von Axel
Mir geht's nicht darum, Recht zu behalten. Ich glaube, Frank hat im Ganzen Recht, wenn er sagt, dass HDR praktisch nichts an der Machart von Filmen ändern wird (Nachbarthread). Auch deine Einschätzung hat etwas für sich. Sie würde aber heißen, dass wir - für narrative Formate - einen Endpunkt erreicht haben. Was sich Ingenieure noch an Verbesserungen ausdenken könnten, wären nur noch kurzfristige Moden, die man getrost ignorieren kann. Nicht schlecht.

Re:

Verfasst: Sa 17 Mär, 2018 14:03
von Funless
Ja in der Tat bin ich der Ansicht, dass für narrative Formate der Endpunkt bereits erreicht wurde. Und ich persönlich finde das auch gar nicht mal so schlecht, denn über kurz oder lang wird es darum gehen interessante Geschichten zu erzählen. Und das kann mir als Schnöder Zuschauer nur recht sein. Die modernen TV-Serien (bingewatching) machen es vor und ökonomisch gesehen sind für sie auch hohe Produktionskosten (bspw. Game of Thrones ca. 10 Mio. USD pro Folge) mittlerweile lohnenswerter weil gewinnbringender als ein VFX Blockbuster Spektakel Movie.

Interessant fand ich in dem Zusammenhang in der Sendung ttt das Interview mit Robert Schwentke, dem Regisseur und Autor des Films Der Hauptmann, der sinngemäß sagte, dass heutzutage die größte Herausforderung bei einem Kinofilm darin besteht innerhalb von 90-120 Minuten eine gute und interessante Geschichte mit innerhalb des Makrokosmos des Films glaubhaften Charakteren und entsprechender Entwicklung zu erzählen, während eine TV-Serie formatbedingt dafür den Luxus von mehr Zeit zur Verfügung hat.

Und genau das schafft Annihilation aus meiner persönlichen Sicht (um wieder den Bogen zum eigentlichen Thema zu schließen). Blendet man die ganzen „nice to have“ Gimmicks wie 4K und HDR aus, bleibt dennoch ein (ich betone: für mich) kurzweiliger, interessanter und sehenswerter Film übrig.

Nichtsdestotrotz hat 4K und HDR in der Delivery aus meiner Sicht für bestimmte Produktionen dennoch seine Berechtigung wie z.B bei sowas ...



... und auch das finde ich nicht schlecht.

Re: Re:

Verfasst: Sa 17 Mär, 2018 14:32
von Uwe
Funless hat geschrieben:
Sa 17 Mär, 2018 14:03
... Nichtsdestotrotz hat 4K und HDR in der Delivery aus meiner Sicht für bestimmte Produktionen dennoch seine Berechtigung wie z.B bei sowas ...
Für Science Fiction Fans bestimmt ein Fest. Aber der wurde wohl nicht für HDR gemastert, oder gibt's da andere Infos?

Edit: Gerade gegoogelt - scheint wohl doch Dolby Vision zu sein: http://www.imdb.com/title/tt1677720/technical