Postproduktion allgemein Forum



Schnittzeit für Konzertfilm einschätzen



Fragen rund um die Nachbearbeitung, Videoschnitt, Export, etc. (div. Software)
Antworten
TomStg
Beiträge: 2886

Re: Schnittzeit für Konzertfilm einschätzen

Beitrag von TomStg » Di 20 Sep, 2022 15:32

Dann einigen wir uns doch auf folgendes:

1. Ihr ward schlecht vorbereitet.

2. Korrekte Belichtung ist nicht Euer Ding.

3. Eine ordentliche Nachbearbeitung war Euch zu aufwendig.

4. Der Kunde war anspruchslos.




wabu
Beiträge: 250

Re: Schnittzeit für Konzertfilm einschätzen

Beitrag von wabu » Di 20 Sep, 2022 16:06

Du hast es wie immer auf den Punkt gebracht.
Ohne dich hätten wir es nicht bemerkt
man lernt nie aus




wolfgang
Beiträge: 6030

Re: Schnittzeit für Konzertfilm einschätzen

Beitrag von wolfgang » Fr 23 Sep, 2022 10:38

Naja, als Hinweis auf den erforderlichen Zeitaufwand für einen Mehrkameraschnitt können diese Angaben von BeFe schon hilfreich sein. Es ist aufwendig - vor allem mit manuell zu justierenden Kameras.

Die restliche Kritik - ja klar, die ist schon berechtigt. Einen Mehrkameraschnitt würde ich gerade mit Consumer-Geräten nur mit fixem Weißabgleich an allen Geräten machen. Dann ist der grundsätzliche Ausgleich schon deutlich besser möglich, egal, wie die Lichttemperatur während der Aufführung schwankt. DAS würde ich schon so machen.
Lieben Gruß,
Wolfgang




kledano
Beiträge: 92

Re: Schnittzeit für Konzertfilm einschätzen

Beitrag von kledano » Di 27 Sep, 2022 15:01

Hallo Karolin,
ich habe mir die bisherigen Antwworten nicht durchgelesen, wenn ich also etwas wiederhole, sieh es mir nach.

Vorweg: Es gibt 1 Millionen Menschen, die eh alles besser wissen als Du. Also stör Dich nicht an denen, die nur rummeckern und keine Lösungen haben.

Ich kenne solche Projekte und meine Rechnung ist wie folgt:
Für eine 4 Kamera-Semi-Live-Abmischung bei einem 3-Stunden-Event veranschlage ich die 5-fache Zeit, also 15 Stunden., oder 2 Tage.
Anschließend 2 Tage Feintunig und - wenn man 100%ig sicher gehen will - einen 5. Tag als Reserve.

Fazit:
Unter 3 Tage geht nichts
4 Tage ist seriös kalkuliert
5 Ttage ist mit Sicherheitsnetz

Das alles setzt voraus, dass Du mit der Technik einigermaßen problemlos umgehen kannst und Du Dir eine Vorstellung erarbeitet hast, nach welchen Gesichtspunkten Du schneiden/abmischen willst.
Dank und Gruß
Kledano




gunman
Beiträge: 1348

Re: Schnittzeit für Konzertfilm einschätzen

Beitrag von gunman » Di 27 Sep, 2022 18:20

TomStg hat geschrieben:
Mo 19 Sep, 2022 15:49
BeFe hat geschrieben:
Mo 19 Sep, 2022 10:11
Das Problem waren nicht die Kameras, sondern die dauern wechselnde Bühnenbeleuchtung. Da war wenig zu machen.
Es sieht furchtbar aus!

Natürlich lässt sich auch bei wechselnder Beleuchtung etwas machen. Schon mal was von Keyframes gehört?
Also für mich sieht es nicht "furchtbar" aus, da habe ich schon ganz andere Sachen gesehen !
Was mich nicht umbringt macht mich nur stärker




Social Media

       
 Aktuelle Beiträge [alle Foren]
 
» Sorbische Musikvideos
von klusterdegenerierung - Mo 8:23
» Weiteres RED Patent im Zusammenhang mit komprimiertem RAW
von Darth Schneider - Mo 7:12
» Nach dem Trailer zu urteilen, könnte das doch was werden — Für Serien nicht Filme
von Map die Karte - Mo 5:25
» Nach dem Trailer zu urteilen, könnte das doch was werden — Für Games
von Map die Karte - Mo 5:18
» Nach dem Trailer zu urteilen, könnte der doch was werden
von Map die Karte - Mo 5:17
» Neu gewählt: Die 100 besten Filme der Welt - mit neuer Überraschungs-Nummer 1
von iasi - So 23:27
» Heavy Metal meets Midjourney: Musikvideo aus 10.000 KI-generierten Bildern
von markusG - So 22:37
» Blackmagic DaVinci Resolve für iPad Pro: Ultramobiler Videoschnitt mit Farbkorrektur
von Bilderspiele - So 22:02
» Was schaust Du gerade?
von Map die Karte - So 22:01
» Analog Aufnahme mit Pinnacle DV500 DVD
von vaio - So 19:57
» Something big is coming!
von klusterdegenerierung - So 17:19
» -SONY FX- Erfahrungsaustausch
von j.t.jefferson - So 16:38
» Wo bekomme ich Adobe Patches?
von klusterdegenerierung - So 16:19
» Green Beret by Stephen Hillenberg
von jogol - So 16:05
» Verkauf nach Todesfall
von PeJu - So 15:23
» DJI Mini 3: Neue Einsteiger-Drohne mit C1-Drohnen-Zertifikat im Anflug
von klusterdegenerierung - So 14:42
» Klasse Smallrig V-Mount Akkus
von klusterdegenerierung - So 10:27
» The Witcher: Blood Origin — Declan De Barra/Lauren Schmidt
von Map die Karte - So 8:19
» Nvidia RTX 6000 mit 48 GB Speicher und 8 Pin Stromanschluss kostet 7349 Dollar
von iasi - Sa 23:41
» Rode Wirelesss Go II - die beste 2-Kanal-Funkstrecke für Indies inkl. Pro-Funktionen?
von BomboClaat - Sa 18:04
» Foto- vs. Filmobjektive.
von Jalue - Sa 17:31
» Alles Cine? Sony FX30 Sensor Test - Rolling Shutter und 4K-Debayering
von j.t.jefferson - Sa 15:37
» AVCHD-Videos schneiden. Welches Muxer-Ausgabeformat?
von Jott - Sa 13:59
» Wenn man schon beim Trailer wegen eines Logiklochs Lachkrämpfe bekommt
von 7River - Sa 13:55
» FFmpeg direkt im Browser nutzen - FFMPEG.WASM
von vaio - Sa 13:41
» Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht (The Lord of the Rings: The Rings of Power) — Patrick McKay/John D. Payne
von iasi - Sa 11:49
» JVC Camcorder MiniDV-Einzugsproblem (defekt?)
von Jott - Fr 21:24
» RED weitet compressed RAW-Patente aus
von j.t.jefferson - Fr 19:37
» 7Artisans Vision T1.05 Cine Objektive
von klusterdegenerierung - Fr 19:36
» Was hast Du zuletzt gekauft?
von ruessel - Fr 17:03
» Maske erzeugt Schleier - Bug?
von Cineman - Fr 16:07
» Filmen Tipps für Anfänger - Einfach und schnell umzusetzen
von Mitten-ins-Auge - Fr 14:53
» Cinematic Hacker B-Roll [Short]
von HAL_1704 - Fr 14:13
» Indiana Jones 5
von Steelfox - Fr 13:54
» Warum nicht schon längst ein "Drehmos" Sensor?
von DKPost - Fr 13:54
 
neuester Artikel
 
Neues RAW Patent von RED

RED wurde ein weiteres Patent im Zusammenhang mit komprimiertem RAW erteilt. Womit die Firma wohl weitere Lizenzeinnahmequellen in neuen Geräteklassen erschließen will... weiterlesen>>

Test: Resolve auf dem iPad

Wir haben soeben unseren Beta-Zugang zu Blackmagic Designs DaVinci Resolve for iPad erhalten und wollen hier einen ersten Überblick sowie unsere ersten Eindrücke vom "ultramobilen" Tablet-Videoschnitt und Farbkorrektur-Workflow schildern. Zum Einsatz kam neben der (bemerkenswert stabilen) Betaversion von DaVinci Resolve 18 for iPad Apples aktuelles iPad Pro 12.9" (6. Generation) WiFi Cellular inkl. 1 TB SSD sowie der aktuell Apple Pencil (2. Generation). weiterlesen>>