MiniDV ist ein digitales Format, also ist die Übertragung über Firewire immer verlustfrei, genau wie das Kopieren von Dateien.
Du brauchst für DV-Grabbing kein Firewire 800.
VIA Chip, es gibt gute Gründe für den niedrigen PreisTomStg hat geschrieben: ↑Do 27 Nov, 2025 21:27 Eine passende Capture-Software für DV wäre das gute alte Scenalyzer:
http://www.scenalyzer.com/
Für die FireWire-Karte reicht:
Firewire PCI-Express-Karte, pci karte mit FireWire-Kabel IEEE 1394 Controller für Desktop PC https://amzn.eu/d/fwBtVc8
...finde ich gut...den Ausdruck in dem Zusammenhang ;))
"Ohne jede Änderung" haut nicht hin. DV hat seinen eigenen, niedrig komprimierten Intraframe-Codec. Brennen auf DVD bedeutet Reencoding in das von Dir genannte MPEG-2 mit Qualitätsverlust.
Bei allem Respekt, aber das ist doch ein im Jahr 2025 sinnbefreiter Vorschlag. MPEG-2 ist ein Uralt-Codec mit nach heutigen Maßstäben grottiger Bitrate/Qualitätsratio.
Das ursprüngliche MiniDV bzw. DV stammt aus der Mitte der 90er Jahre, wurde aber erst gegen Ende der 90er bzw. eher Anfang der 2000er überhaupt erschwinglich. Bevor es den Sprung in den Massenmarkt geschafft hat, war es eher etwas für Prosumer und Enthusiasten, aber auch durchaus im kommerziellen Einsatz, denn Profi-Technik war noch sehr viel teurer - aber nicht grundsätzlich besser geeignet. Das wussten auch die Hersteller und brachten mit DVCAM und DVCPRO "professionellere" Formate mit dem (im Prinzip) gleichen Codec, aber leicht modifizierter Bandaufzeichnung (weniger Laufzeit pro Kassette) auf den Markt.
Und selbst die Prosumer-DV-Kameras waren gut genug für ein Kinofilm-Meisterwerk wie Thomas Vinterbergs "Das Fest", oder den IMHO besten deutschen Genre-Spielfilm der Nullerjahre, "Hotte im Paradies" von Dominik Graf (der übrigens aktuell in Michael Angeles hervorragendem Buch über die Geschichte des Berliner Stuttgarter Platzes wegen seines punkt- und detailgenauen Realismus gewürdigt wird).Jott hat geschrieben: ↑Fr 28 Nov, 2025 14:17 Anekdote:
DV (bzw. DVCAM mit schneller laufendem Band) fand sich auch in sehr teuren Schulterboliden von Sony und Ikegami. Die Qualität war erstaunlich hochwertig - der Flaschenhals war also nicht die Aufzeichnung, sondern alles andere: Sensoren und Optiken machten einen riesigen Unterschied zwischen 1.000 Euro-Camcordern und 30.000 Euro-Schulterboliden. Beides DV, aber andere Welten!
Das Fest ;-)cantsin hat geschrieben: ↑Fr 28 Nov, 2025 15:43Und selbst die Prosumer-DV-Kameras waren gut genug für ein Kinofilm-Meisterwerk wie Thomas Vinterbergs "Das Fest", oder den IMHO besten deutschen Genre-Spielfilm der Nullerjahre, "Hotte im Paradies" von Dominik Graf (der übrigens aktuell in Michael Angeles hervorragendem Buch über die Geschichte des Berliner Stuttgarter Platzes wegen seines punkt- und detailgenauen Realismus gewürdigt wird).Jott hat geschrieben: ↑Fr 28 Nov, 2025 14:17 Anekdote:
DV (bzw. DVCAM mit schneller laufendem Band) fand sich auch in sehr teuren Schulterboliden von Sony und Ikegami. Die Qualität war erstaunlich hochwertig - der Flaschenhals war also nicht die Aufzeichnung, sondern alles andere: Sensoren und Optiken machten einen riesigen Unterschied zwischen 1.000 Euro-Camcordern und 30.000 Euro-Schulterboliden. Beides DV, aber andere Welten!
Hauptsächlich die Sony DCR-PC7:
Und was bringt das? Du kannst leider das hochskalierte Signal am DVD-Player dank HDCP-Kopierschutz nicht abgreifen, nicht einmal wenn Deine DVD keinen Kopierschutz hat.Jott hat geschrieben: ↑Fr 28 Nov, 2025 12:02 Du hast nicht verstanden, worauf ich raus wollte. Der Weg DV-DVD-Player-Fernseher automatisiert die Fettnäpfchen Rechteckpixel (Verzerrung) und Interlaced. Dazu sehr guter Hardware-Blowup zu HD.
Egal. War ein Tipp, wie DV sehr gut aussehen kann auf einem Fernseher. Wie geschrieben: erst ausprobieren, dann belächeln.
Der Trick ist unter anderem, NICHT an einem PC-Monitor zu gucken.
Was MPEG 2 angeht: nach wie vor TV-Basistechnik. Uralt, aber nicht tot zu kriegen.
Ist halt so.
Das liegt dann aber auch an Deinen Playern. Es gibt keinen Grund eine Übertragung via HDMI zu verschlüsseln, solange kein verschlüsselter Content wiedergegeben werden soll.freezer hat geschrieben: ↑Fr 28 Nov, 2025 18:59 Und was bringt das? Du kannst leider das hochskalierte Signal am DVD-Player dank HDCP-Kopierschutz nicht abgreifen, nicht einmal wenn Deine DVD keinen Kopierschutz hat.
Hab hier noch zwei Denon DVD-Player mit Faroudja DCDi Scalern, damals einer der besten um aus Interlaced Progressiv und HD-Upscaling zu machen.
Aber an nicht HDCP-Geräte kann ich nur das SD-Analogsignal schicken. Gerade getestet.
Ich wüsste jetzt keine SD Kamera, die ich aus heutiger Sicht aus als besonders kontrastreich, im Sinne eines besonders hohen Dynamikumfangs, bezeichnen würde.
Wie waren die Objektive für DV Camcorder hinsichtlich Kontrast, Schärfe und sonstigen Abbildungseigenschaften ?TheBubble hat geschrieben: ↑Fr 28 Nov, 2025 21:33Ich wüsste jetzt keine SD Kamera, die ich aus heutiger Sicht aus als besonders kontrastreich, im Sinne eines besonders hohen Dynamikumfangs, bezeichnen würde.
Eher war es doch so, dass die CCD Bildwandler alter Geräte aus den 90ern oft nicht einmal genug Pixel hatten, um die volle SD-Auflösung auszunutzen. Wenn wenigstens das Rauschen bei wenig Licht noch beherrschbar war, dann hatte man ein gutes (und wahrscheinlich auch teures) Gerät, über die Anzahl der Blendenstufen hat man damals vermutlich noch nicht gefachsimpelt.
Grottig nach heutigen Kriterien.
Doch, s.u.
Aus der Grundüberlegung des HDCP. Ein Player schickt, nach erfolgreichem "Handshake" nur an Geräte, die KEINE Aufnahmegeräte sind. Dein TV gibt sich nicht als Rekorder zu erkennen.Jott hat geschrieben: ↑Fr 28 Nov, 2025 19:29 Du kannst selbstgebrannte DVDs nicht hochskaliert abspielen? Genau so schaue ich öfter mal alte Filme meiner Kinder aus DV-Zeiten an. Damals am Mac mit fcp in DV geschnitten und auf DVD gebrannt wie beschrieben. Sieht am Fernseher erstaunlich gut aus.
Wo soll denn da ein Kopierschutz herkommen?
Der Kopierschutz durch HDCP liegt nicht auf der Scheibe, sondern am/im Abspielgerät.
