cantsin
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von cantsin » Fr 19 Mai, 2017 22:08

Sorry, aber diese Debatten über Sensorgrößen sind ungefähr so sinnvoll wie Debatten über anatomische Größen...

Die reale Bildqualität einer Kamera hängt doch nicht nur von der Sensorgröße ab, sondern ferner von der Qualität der Signalverarbeitung (Debayering/color science, Entrauschung und sonstige Signalfilterung), des Codecs (Bittiefe, Bitrate, Effizienz/Qualität), der Bandbreite des Speichermediums sowie, nicht zu vergessen, des Objektivs vor der Kamera. Ausserdem ist bei der Bilddynamik nicht so sehr die Sensorgröße, sondern der Pixelpitch auf dem Sensor entscheidend.

Eine Blackmagic Cinema Camera (BMCC) mit ihrem 2,5K-Four Thirds-Sensor z.B. liefert wegen der ungleich besseren Signalverarbeitung bewegte Bilder, die ein paar Ligen oberhalb des Consumer-8bit-Materials aus einer A7s spielen, und wegen der großen Sensorpixel auch eine deutlich bessere Bilddynamik als eine MFT-Consumer-Kamera mit 16 oder 22 Sensor-Megapixeln.




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Fr 19 Mai, 2017 22:27

...also mir brauchste das nicht erklären,

aber bei solchen Beiträgen aus einem Nachbarfred wäre m.M.n. zumindest ambulante Hilfe ratsam:
TheGadgetFilms hat geschrieben:
Do 18 Mai, 2017 21:05
Selbst mit dem 0.71 vignettiert das Sigma ja schon...
Tatsächlich wäre das für mich eine Enstcheidung gegen die GH5 gewesen, hätte ich es vorher gecheckt.
BMCC? Das war doch dieser Briefbeschwerer den man immer als Werbegeschenk bekommen hat ;)
Erstens gibt es es keinerlei belastbaren Beweise dafür, das daß Sigma 18-35mmm auf dem 0,71er (Ultra) Speedbooster bei 18mm vignettiert (eher das Gegenteil trifft zu) und zweitens ist diese abfällige Bemerkung mit dem Briefbeschwerer m.M.n. unnötig.

But thats real life here...
Zuletzt geändert von Olaf Kringel am Fr 19 Mai, 2017 22:31, insgesamt 1-mal geändert.




r.p.television
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von r.p.television » Fr 19 Mai, 2017 22:30

cantsin hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 22:08
Ausserdem ist bei der Bilddynamik nicht so sehr die Sensorgröße, sondern der Pixelpitch auf dem Sensor entscheidend.

Eine Blackmagic Cinema Camera (BMCC) mit ihrem 2,5K-Four Thirds-Sensor z.B. liefert wegen der ungleich besseren Signalverarbeitung bewegte Bilder, die ein paar Ligen oberhalb des Consumer-8bit-Materials aus einer A7s spielen, und wegen der großen Sensorpixel auch eine deutlich bessere Bilddynamik als eine MFT-Consumer-Kamera mit 16 oder 22 Sensor-Megapixeln.
Eben. Man vergleiche mal die zusammenhängenden Pixelpitchs:
A7sii mit 12 Megapixeln auf Vollformat.
GH5 mit 20 Megapixeln auf MFT. Warum muss man sich wundern warum hier die DR derart beschnitten ist. (Lustigerweise schafft es aber Sony mit einem 1"-Sensor (RX100 V bzw Phantom 4 Pro) 12,5 Stops auf die Speicherkarte zu schreibenm, die für so nen kleinen Sensor verdammt gut ausehen).




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Fr 19 Mai, 2017 22:40

...also ich verbuche das schon einmal als sehr positiv, das ich nicht der eizige hier bin welcher denkt, das sich die reale Bildqualität eben nicht ausschließlich rein über die Sensorgröße definiert.

Bei der tieferen Technikfachsimpelei bin ich dann aber raus, denn da habt Ihr mehr Plan davon.

Ich bin da eher der Typ, welcher sich unterschiedliche cams schnappt und damit einfach Vergleiche filmt.

Wenn ich die Unterschiede sehe, muss ich diese nicht zwingend (komplett) technisch verstehen, aber das tun die Auftraggeber in der Regel auch nicht ;)




Peppermintpost
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Peppermintpost » Fr 19 Mai, 2017 23:01

cantsin hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 22:08

Die reale Bildqualität einer Kamera hängt doch nicht nur von der Sensorgröße ab, sondern ferner von der Qualität der Signalverarbeitung (Debayering/color science, Entrauschung und sonstige Signalfilterung), des Codecs (Bittiefe, Bitrate, Effizienz/Qualität), der Bandbreite des Speichermediums sowie, nicht zu vergessen, des Objektivs vor der Kamera. Ausserdem ist bei der Bilddynamik nicht so sehr die Sensorgröße, sondern der Pixelpitch auf dem Sensor entscheidend.
genau so ist es. die qualität nach sensorgrösse zu beurteilen ist totaler unsinn. ich hab aber auch nirgendwo gelesen das das jemand gemacht hat. was anderes ist es natürlich wenn man über den look spricht. dann hat die sensorgrösse schon massiven einfluss. aber auch hier sagt natürlich keiner das ein grosser sensor mit 5.6er kit linse besser aussieht als mft mit 0.95er noktor. aber wenn ich ein anständiges glass an einer FF kamera betreibe, dann sieht das ergebnis schon anders aus als wenn ich ein gutes glass an mft betreibe.

aber wenn man sagt das es anders aussieht bekommen hier ja schon wieder viele schnappathmung.

und natürlich ist die aussage: grosser sensor = besseres low light unsinn. klar spielt die pixel grösse eine deutlich wichtigere rolle. aber 4k an mft und 4k an FF ergibt natürlich sofort das die pixel grösser werden. auch wenn es kameras gibt die dann die auflösung an den grossen sensoren derart in die höhe treiben das die pixel auch wieder klein sind und damit keinen low light vorteil haben, nur weil es auch ausnahmen von der regel gibt bedeutet das ja nicht das das grundsätzlich unsinn ist. wie im video beispiel kann man ja gut sehen das eine 5DMK3 bei low light immer noch super aussieht und die kamera ist aus der steinzeit.
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Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Fr 19 Mai, 2017 23:15

Peppermintpost hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 23:01
was anderes ist es natürlich wenn man über den look spricht. dann hat die sensorgrösse schon massiven einfluss. aber auch hier sagt natürlich
keiner das ein grosser sensor mit 5.6er kit linse besser aussieht als mft mit 0.95er noktor.
...dafür braucht es nicht einmal unterschiedliche Geschwindigkeiten der Scherben.

Hier ist ein Videovergleich zwischen zwei (nahezu) gleich schnellen Brot und Butter Objektiven:



Wo genau siehst Du den massiven Unterschied im look, außer der technikbedingt marginal niedrigeren Schärfentiefe des Kleinbildsensors?




Peppermintpost
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Peppermintpost » Sa 20 Mai, 2017 00:00

Olaf Kringel hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 23:15

Wo genau siehst Du den massiven Unterschied im look, außer der technikbedingt marginal niedrigeren Schärfentiefe des Kleinbildsensors?
genau da ist der unterschied
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cantsin
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von cantsin » Sa 20 Mai, 2017 00:21

Peppermintpost hat geschrieben:
Sa 20 Mai, 2017 00:00
Olaf Kringel hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 23:15

Wo genau siehst Du den massiven Unterschied im look, außer der technikbedingt marginal niedrigeren Schärfentiefe des Kleinbildsensors?
genau da ist der unterschied
F2.8 bei Full Frame entspricht hinsichtlich Tiefenschärfe F2.0 bei s35mm/APS-C. In Filmproduktionen wird fast nie mit solchen Blenden gedreht, schon gar nicht im Telebereich.




rush
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von rush » Sa 20 Mai, 2017 11:50

Olaf Kringel hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 22:40
...also ich verbuche das schon einmal als sehr positiv, das ich nicht der eizige hier bin welcher denkt, das sich die reale Bildqualität eben nicht ausschließlich rein über die Sensorgröße definiert.
Das sagt ja vermutlich auch niemand... da gehören eben immer verschiedene Faktoren dazu... nicht zuletzt das Erscheinungsjahr in dem Kameras herausgekommen sind mit entsprechendem Sensor-Design.

Mit MFT kann man ganz sicher auch gut arbeiten und besonders filmen! Selbst habe ich sehr gern mit der GH2 gedreht, allerdings nur mit wirklich lichtstarken und guten Objektiven... fotografisch fand ich die Bilder von der Anmutung im A-B Vergleich zu meiner damaligen vollformatigen Nikon jedoch gefühlt eine Stufe schlechter... kann auch daran liegen, das die GH2 in Sachen Dynamik und AF etc. kein Brüller war und es mit GH/ Gh5 da sicher einen Schub nach vorn gegeben hat.

Letztlich muss ja jeder auch das für ihn passende Tool finden - und ob man nun MFT oder APS-C nutzt macht den Braten hinten raus auch nicht fett... schöne Filme kann man mit beiden Systemen auf die Leinwand bzw. den Fernseher bringen - da entscheiden ganz andere Fähigkeiten über das qualitative Ergebnis :)
keep ya head up




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Sa 20 Mai, 2017 15:05

rush hat geschrieben:
Sa 20 Mai, 2017 11:50
Letztlich muss ja jeder auch das für ihn passende Tool finden - und ob man nun MFT oder APS-C nutzt macht den Braten hinten raus auch nicht fett... schöne Filme kann man mit beiden Systemen auf die Leinwand bzw. den Fernseher bringen - da entscheiden ganz andere Fähigkeiten über das qualitative Ergebnis :)
...sehe ich absolut genauso.

Hier hat jemand einmal etwas zum Thema "Mythen, welche sich hartnäckig halten" sehr schön zusammengefasst:



(besonders interessant ist der letzte Teil, wo es um die Sensorgröße in Bezug auf einen besonderen look geht)




Peppermintpost
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Peppermintpost » Sa 20 Mai, 2017 16:31

und danach gleich noch das hier anschauen:



physik ist nur was für schwachköpfe wie wir jetzt alle gelernt haben
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Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Sa 20 Mai, 2017 18:25

...ich vermute, der TO verliert hier langsam den Überlick und zähle daher noch mal die hilfreichsten Hinweise faktisch auf:

drumstorm verfügt über ca. 600,- EUR budget und findet sowohl die Sony A6000 als auch die Panasonic GX80 interessant.

Gefilmt werden sollen mit der neuen cam Konzerte, Wanderungen, alltägliches und handheld Szenen in einem camcage.

__________________________________________________________________________________________________________
Hinweis strassenfilm: Konzerte sind mit der Panasonic GX80 und entsprechend schnellen Gläsern (F1.7 / F1.4) kein Problem

Hinweis dosaris: mit F1.4 Glas, ISO 3200 und Speedbooster kann man auch ohne Stativ Nachtaufnahmen mit der GX80 machen

Hinweis nachtaktiv: für Konzerte und low light sollte man immer den größtmöglichen Sensor nehmen

Hinweis Jan: eher zur Panasonic G81 greifen, da diese der A6000 überlegen ist / alternativ die Panasonic G70, falls kein Stabi benötigt wird

Hinweis r.p.television: rät zu einer Sony A7 und wenn zukunftssicheres 4K benötigt wird zu einer Sony A6500 bzw. Sony A7Sii für evtl. vorhandenes Altglas

Hinweis rush: eine gebrauchte Sony A6300 ist ein guter Kompromiss und fast 50% günstiger als eine Sony A6500

Hinweis r.p.television: dann doch lieber etwas mehr für die Sony A6500 ausgeben weil ein interner Stabi sehr wichtig ist
__________________________________________________________________________________________________________


...m.M.n. wäre es nun sinnvoll, wenn sich der TO noch einmal melden würde um sich zu äußern, bzw. die eine oder andere Sache gezielt zu hinterfragen um so weiter helfen zu können.




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Di 23 Mai, 2017 23:23

...hallo drumstorm?

Wenn sich hier schon so viele Leute bemühen Dir zu helfen, wäre eine Rückmeldung doch sehr nett...




DeeZiD
Beiträge: 415

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von DeeZiD » Mi 24 Mai, 2017 06:03

cantsin hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 22:08
Sorry, aber diese Debatten über Sensorgrößen sind ungefähr so sinnvoll wie Debatten über anatomische Größen...

Die reale Bildqualität einer Kamera hängt doch nicht nur von der Sensorgröße ab, sondern ferner von der Qualität der Signalverarbeitung (Debayering/color science, Entrauschung und sonstige Signalfilterung), des Codecs (Bittiefe, Bitrate, Effizienz/Qualität), der Bandbreite des Speichermediums sowie, nicht zu vergessen, des Objektivs vor der Kamera. Ausserdem ist bei der Bilddynamik nicht so sehr die Sensorgröße, sondern der Pixelpitch auf dem Sensor entscheidend.

Eine Blackmagic Cinema Camera (BMCC) mit ihrem 2,5K-Four Thirds-Sensor z.B. liefert wegen der ungleich besseren Signalverarbeitung bewegte Bilder, die ein paar Ligen oberhalb des Consumer-8bit-Materials aus einer A7s spielen, und wegen der großen Sensorpixel auch eine deutlich bessere Bilddynamik als eine MFT-Consumer-Kamera mit 16 oder 22 Sensor-Megapixeln.
Liegt allerdings daran, dass die BMCC praktisch keinerlei Processing nach dem Debayering machtm waehrend eine GH5, A7s2 usw... allerhand Verschlimmbesserungen draufklatschen...




drumstorm
Beiträge: 22

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von drumstorm » Sa 27 Mai, 2017 22:04

Vielen Dank für eure ganzen antworten auch wenn ich hier eine ungewollte Diskussion losgetreten habe... war die letzten Tage im Urlaub und habe daher nicht mehr geantwortet.

Ich komm immer noch zu keinem Entschluss, außer dass ich momentan mit der alpha 7 II liebäugle auch wenn es eine Investition ist die ich eigentlich nicht tätigen wollte, aber wir hier ja alle wissen gibt man doch immer mehr für seinen Kamera Kram aus als man wollte...

Lg




Olaf Kringel
Beiträge: 1188

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Sa 27 Mai, 2017 23:01

drumstorm hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 22:04
...aber wir hier ja alle wissen gibt man doch immer mehr für seinen Kamera Kram aus als man wollte...

Lg
...nö,

gibt genug Leute, welche nicht über ein flexibles budget verfügen und entsprechend dankbar für eine budgetgebundene Beratung sind.

Hier standen glaube ich 600,- EUR im Raum!

Ich wünsche Dir aber trotzdem viel Spaß mit der neuen cam...
Zuletzt geändert von Olaf Kringel am Sa 27 Mai, 2017 23:06, insgesamt 1-mal geändert.




cantsin
Beiträge: 3674

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von cantsin » Sa 27 Mai, 2017 23:05

drumstorm hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 22:04
Ich komm immer noch zu keinem Entschluss, außer dass ich momentan mit der alpha 7 II liebäugle
...die so ziemlich die allerletzte Kamera ist, die man in Betracht ziehen sollte, man Videos drehen will...




Olaf Kringel
Beiträge: 1188

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Sa 27 Mai, 2017 23:06

...lass Ihn doch,

die cam hat immerhin "EINEN GROßEN SENSOR"...




nachtaktiv
Beiträge: 2623

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von nachtaktiv » Sa 27 Mai, 2017 23:23

A7II - tofte wahl. gut ausbalancierte einsteiger vollformatcam mit internem bild stabi, so das man alles mögliche an vollformat altglas dran ballern kann und ohne irgendwelche schummelsachen wie speedbooster und co. den kompletten bildcharakter bekommt. XAVC-S an bord - läuft.

ja, kostet bissl mehr. klar. aber du wirst es kaum bereuen.




rush
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von rush » Sa 27 Mai, 2017 23:30

Olaf Kringel hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 23:01


gibt genug Leute, welche nicht über ein flexibles budget verfügen und entsprechend dankbar für eine budgetgebundene Beratung sind.

Hier standen glaube ich 600,- EUR im Raum!

Der Grundanschaffungspreis ist ja oft die "kleinste" Baustelle, wenn man tiefer ins Hobby einsteigen möchte und es auch mal über einen Schnappschuss hinaus gehen soll... beginnt ja schon damit, das man für "spiegellose" Kameras mindestens die doppelte Menge an Akkus einplanen sollte wenn man von einer klassischen DSLR kommt... wo ich mit meiner Nikon DSLR oft noch mit einem Akku über den Tag gekommen bin, verbraten die stromhungrigen kleinen Sonys systembedingt deutlich mehr Saft - entsprechend öfter ist der Akku zu wechseln und wieder zu laden = Zeit&Geld...

Und vom Glas brauchen wir sicherlich erst gar nicht anzufangen bei einem Budget von 600€... da ist man ziemlich schnell am Ende... i.d.R. sind KB-Gläser ja auch nochmal eine Spur teurer im Vergleich zu APS-C.

Da Sony in Sachen Glas sowieso noch lange nicht so weit ist wie etwa Canon oder Nikon - steht man sowieso immer ein wenig zwischen den Stühlen. Mir fehlt es besonders am längeren Ende noch an einigen Sachen... besonders kompakte längere Festbrennweiten die dennoch bezahlbar sind...

Es ist und bleibt kein einfaches Unterfangen das richtige Modell zu finden - aber hin und wieder kommt man eben bei zu eng bemessenen Budgetgrenzen ganz klar an Grenzen... da nun aber auch schon über eine A7II nachgedacht wurde, scheint der Threadersteller ja nicht ganz "fix" bei dem Anfangs genannten Budget zu sein... aber auch hier: KB-Glas kostet oft mehr, und wenn man zudem Tele mag, bekommt man an KB sogar "weniger" ;)

Ich würde in dem Fall daher eher zu Sony APS-C tendieren... ich nutze sowohl Sony KB als auch APS-C... eine a6300 mit 18-105er deckt schon verdammt viel ab - und der Stabi steckt im Objektiv...
keep ya head up

Zuletzt geändert von rush am Sa 27 Mai, 2017 23:32, insgesamt 1-mal geändert.




cantsin
Beiträge: 3674

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von cantsin » Sa 27 Mai, 2017 23:31

nachtaktiv hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 23:23
ja, kostet bissl mehr. klar. aber du wirst es kaum bereuen.
Doch, weil die Kamera nicht für den Videoeinsatz gedacht ist und heftigstes Moiré und Aliasing produziert.

Siehe u.a.:
http://www.sonyalphaforum.com/topic/156 ... for-video/
http://gizmodo.com/field-notes-sony-a7- ... 1668410924
https://www.dpreview.com/forums/thread/4011315




Olaf Kringel
Beiträge: 1188

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Sa 27 Mai, 2017 23:40

rush hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 23:30


Und vom Glas brauchen wir sicherlich erst gar nicht anzufangen bei einem Budget von 600€... da ist man ziemlich schnell am Ende... i.d.R. sind KB-Gläser ja auch nochmal eine Spur teurer im Vergleich zu APS-C.
...von Glas war doch keine Rede, sondern vom "Body":
drumstorm hat geschrieben:
Di 16 Mai, 2017 17:25

Es sollte ine Systemkamera sein und der Body sollte nicht über 600€ kosten.

Lg und schönen Abend noch
...hattest Du eigentlich meine Zusammenfassung gelesen?
Olaf Kringel hat geschrieben:
Sa 20 Mai, 2017 18:25
...ich vermute, der TO verliert hier langsam den Überlick und zähle daher noch mal die hilfreichsten Hinweise faktisch auf:

drumstorm verfügt über ca. 600,- EUR budget und findet sowohl die Sony A6000 als auch die Panasonic GX80 interessant.

Gefilmt werden sollen mit der neuen cam Konzerte, Wanderungen, alltägliches und handheld Szenen in einem camcage.

__________________________________________________________________________________________________________
Hinweis strassenfilm: Konzerte sind mit der Panasonic GX80 und entsprechend schnellen Gläsern (F1.7 / F1.4) kein Problem

Hinweis dosaris: mit F1.4 Glas, ISO 3200 und Speedbooster kann man auch ohne Stativ Nachtaufnahmen mit der GX80 machen

Hinweis nachtaktiv: für Konzerte und low light sollte man immer den größtmöglichen Sensor nehmen

Hinweis Jan: eher zur Panasonic G81 greifen, da diese der A6000 überlegen ist / alternativ die Panasonic G70, falls kein Stabi benötigt wird

Hinweis r.p.television: rät zu einer Sony A7 und wenn zukunftssicheres 4K benötigt wird zu einer Sony A6500 bzw. Sony A7Sii für evtl. vorhandenes Altglas

Hinweis rush: eine gebrauchte Sony A6300 ist ein guter Kompromiss und fast 50% günstiger als eine Sony A6500

Hinweis r.p.television: dann doch lieber etwas mehr für die Sony A6500 ausgeben weil ein interner Stabi sehr wichtig ist
__________________________________________________________________________________________________________


...m.M.n. wäre es nun sinnvoll, wenn sich der TO noch einmal melden würde um sich zu äußern, bzw. die eine oder andere Sache gezielt zu hinterfragen um so weiter helfen zu können.

...dem Ergebnis nach wäre Er mit einer Pana GX80 und nem Pana 25mm F1.7 fast genau da, wo es hingehen sollte... aber evtl. wollte der TO ja von vorn herein gar keine Pana ;)))
Zuletzt geändert von Olaf Kringel am Sa 27 Mai, 2017 23:51, insgesamt 1-mal geändert.




rush
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von rush » Sa 27 Mai, 2017 23:49

Olaf Kringel hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 23:40


...von Glas war doch keine Rede, sondern vom "Body":
Aber das geht ja leider auch immer einher ;) Ohne Glas macht ein "neuer toller" Body wenig Sinn... und adaptieren ist auf Dauer auch nicht immer die beste Lösung - auch wenn das von Canon her noch halbwegs gut funktioniert.

Ich habe meinen Objektivpark daher beim Umstieg konsequent angefangen umzubauen und setze auf natives Glas. Fotografiere aber auch viel, daher ist mit ein flotter AF durchaus wichtig und ein Adapter trägt nur unnötig auf und zieht nochmal mehr Strom... daher sollte das mit dem Glas ja auch eher nur als Hinweis gemeint sein... wer auf eine KB-Sony setzt, muss eben mit höheren Folgekosten rechnen wenn er irgendwann komplett auf Sony setzen möchte.
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Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » Sa 27 Mai, 2017 23:57

rush hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 23:49

...daher ist mit ein flotter AF durchaus wichtig und ein Adapter trägt nur unnötig auf und zieht nochmal mehr Strom... daher sollte das mit dem Glas ja auch eher nur als Hinweis gemeint sein... wer auf eine KB-Sony setzt, muss eben mit höheren Folgekosten rechnen wenn er irgendwann komplett auf Sony setzen möchte.
...und das schönste daran ist, mit dem Pana 25mm F1.7 braucht es an der GX80 gar keinen Adapter und der Fokus ist auch recht fix...

Die Beratung war also doch gar nicht mal schlecht und für jemanden welcher es ernst gemeint hätte auch durchaus zielführend :)

Es lohnt sich halt immer mal bei slashcam reinzuschauen...
Zuletzt geändert von Olaf Kringel am Sa 27 Mai, 2017 23:58, insgesamt 1-mal geändert.




nachtaktiv
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von nachtaktiv » Sa 27 Mai, 2017 23:58

komisch, für mich war spiegellos der BILLIGSTE einstieg ins großsensorfilmen. einfach, weil an ner spiegelreflex längst nicht jedes hippe altglas dran passt.

nex5(n), adapter für 10€, und dann die flohmarktlinsen von 5-50 € da dran gehauen.

akkus gibts von drittanbietern. weiß nicht, ob die besser geworden sind, aber es gibt auch schon welche von deutschen anbietern. es muss nicht das teure sony zeug sein.

moire und aliasing ... oh nee, nicht DIESE diskussion schon wieder. -.- ... das sind doch ausnahmesituationen, die zu gefühlt 99% nie vorkommen.

das is doch jetzt schon wieder maulen auf höchstem niveau.

/edit: nicht schon wieder diese panasonic werbung... -.- ..

/edit II: wenn ich auf die nasen hier im forum immer gehört hätte, welche kamera nicht geeignet ist, hätte ich kaum einen schnipsel gedreht in den letzten jahren...
Zuletzt geändert von nachtaktiv am So 28 Mai, 2017 00:02, insgesamt 1-mal geändert.




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » So 28 Mai, 2017 00:02

nachtaktiv hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 23:58


/edit: nicht schon wieder diese panasonic werbung... -.- ..
...don't panic, neben der permanenten Sony Werbung geht die eh unter ;)




nachtaktiv
Beiträge: 2623

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von nachtaktiv » So 28 Mai, 2017 00:06

hier gibts keine permanente sony werbung. nur DEIN ständiges panasonic getrommel. kriegst du prozente, oder was? wieso wird denn jetzt SCHON WIEDER alles auf anfang gestellt, und der arme mann wieder mit GX80 genervt. er hat doch jetzt ne cam in die engere auswahl. warum wird denn da jetz unbedingt wieder versucht, dagegen zu trompeten?

laßt ihn doch seine A7II käufn. ich bin überzeugt, er wird ne menge spass mit der knipse haben. und natürlich wird diese cam auch ihre schwächen haben. wissen wir doch auch, das KEINE cam alles kann und wir alle mindestens noch ne 2.... 3... oder mehr haben.




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » So 28 Mai, 2017 00:10

nachtaktiv hat geschrieben:
So 28 Mai, 2017 00:06
er hat doch jetzt ne cam in die engere auswahl. warum wird denn da jetz unbedingt wieder versucht, dagegen zu trompeten?
...Trommel und Trompete beherrsche ich leider nicht,

aber ich habe Ihm viel Spaß mit seiner neuen cam gewünscht.




cantsin
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von cantsin » So 28 Mai, 2017 00:12

nachtaktiv hat geschrieben:
Sa 27 Mai, 2017 23:58
moire und aliasing ... oh nee, nicht DIESE diskussion schon wieder. -.- ... das sind doch ausnahmesituationen, die zu gefühlt 99% nie vorkommen.
Eben nicht bei der A7/A7 II. Die ist eine Moirée-Bombe im Videobetrieb, die so mit keiner anderen Kamera vergleichbar ist. Hattest Du die Kamera jemals? Und damit gefilmt?




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » So 28 Mai, 2017 00:32

...wäre 4K Video evtl. wichtig?




nachtaktiv
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von nachtaktiv » So 28 Mai, 2017 00:45

cantsin hat geschrieben:
So 28 Mai, 2017 00:12

Eben nicht bei der A7/A7 II. Die ist eine Moirée-Bombe im Videobetrieb, die so mit keiner anderen Kamera vergleichbar ist. Hattest Du die Kamera jemals? Und damit gefilmt?
nein, nur mit dem vorgänger A7 und mit der 7s. brauch ich aber auch nicht. weil hier mal wieder ein extrembeispiel gezeigt wird. mauern und dächer mit scharfem canon foto zoomobjektiv, was wahrscheinlich auf f14 abgeblendet wurde, um knackscharf zu sein. wer will denn so nen videolook? in seiner praxis, wo er abends eher auf den konzerten offenblendig unterwegs is, irgendwo zwischen 1.4 und 2.8.. wie oft wird das moire da noch vorkommen? und treten bands permanent vor backsteinmauern auf?

und klar - so gut wie jede kamera kann ich an ihrer archillesferse scheisse aussehen lassen.




Olaf Kringel
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Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » So 28 Mai, 2017 00:53

nachtaktiv hat geschrieben:
So 28 Mai, 2017 00:45
... wo er abends eher auf den konzerten offenblendig unterwegs is, irgendwo zwischen 1.4 und 2.8.. wie oft wird das moire da noch vorkommen?
...und genau da passt das Pana 25mm F1.7 in der Kombi zur GX80 doch recht gut und gleich noch in 4K!

Denn wir erinnern uns:
strassenfilm hat geschrieben:
Fr 19 Mai, 2017 00:49

Mal ein paar Fakten aus dem richtigen Leben, hatte ich oben schon angerissen:
Kraftklub & KIZ - Konzertmitschnitte (Auftraggeber: Universal. Haste auch schon mal von gehört, oder, Nachtaktiv?) locations: u.a. Wuhlheide und Max-Schmeling Halle in Berlin (jeweils so 8000 Leute). 25 Kameras, alles dabei von den großen Sony-broadcastmühlen über FS7, C100, diverse 5D2, GoPros hinter der Bühne und und und..


Ich sags ja, ein Blick auf slashcam holt einen immer wieder in die Realität zurück :)
Zuletzt geändert von Olaf Kringel am So 28 Mai, 2017 01:09, insgesamt 1-mal geändert.




nachtaktiv
Beiträge: 2623

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von nachtaktiv » So 28 Mai, 2017 01:08

nein, passt eben nicht. zumindest nicht, wenn das konzert mal in nem kleineren club ist. da ist dann das 50mm equivalent nicht weitwinklig genug. und wenn ich dann ein 12mm brauche, um unterm strich ein 24mm weitwinkel zu kriegen, das auch noch lichtstark sein soll..... dann simmer wieder bei "rauskaufen aus dem crop nachteil". während ich tonnenweise 24mm altglas bekommen kann (bei mir ein kiron 24mm f2, neben einem samyang 24mm 1.4 "neuglas")...

passt auch auf breiten bühnen nicht unbedingt.. habe letztes jahr bis zu 15 köpfige tanzcrews mit apsc und 24mm gefilmt was einem ff von 36mm entspricht. und hab in ner stadthalle gerade noch so die ganze bühne drauf gekriegt, aus der 12. reihe oder so....

halbwegs lichtstärke + weitwinklig wird immer schnell teuer bei crop... hab ich lange zeit leidige erfahrung mit machen müssen. bis endlich mal ein speedbooster klon kam.




Benutzername
Beiträge: 1969

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Benutzername » So 28 Mai, 2017 01:18

so, jetzt ist aber mal gut hier. guckt mal auf die uhr. geht mal gefälligst ins bett.
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




Olaf Kringel
Beiträge: 1188

Re: Von Dslr zu Dslm, doch welche?

Beitrag von Olaf Kringel » So 28 Mai, 2017 01:20

...ich kuschel mich einfach mal in mein 4K Kissen :)
Zuletzt geändert von Olaf Kringel am So 28 Mai, 2017 01:22, insgesamt 1-mal geändert.




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