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Urheberrechte bei Dokumentarfilm



Fragen zu GEMA, Drehgenehmigungen, Urheberrechte, Aufführungsrechte uä.
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Aldomix
Beiträge: 45

Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von Aldomix » Mo 09 Jan, 2017 11:49

Hallo zusammen,

Bisher drehte ich nur mit Statisten/Schauspielern, die nichts weiter urheberrechtlich relevantes im Film getan haben, und habe auch bei Gegenständen mehr oder weniger darauf geachtet, mir keine weiteren Gedanken über das Thema Urheberrechte machen zu müssen. Nun hätte ich aber doch zwei Themen, bei denen ich mich mit dem „gesunden Menschenverstand“ im Kreis drehe und gerne Infos aus der Praxis hätte, oder zumindest Tipps, wo man sich zu dem Thema schlau machen kann.
Es handelt sich dabei um kommerzielle, dokumentarische Produktionen.

1. Wie sieht es aus, wenn ich einen Künstler bei der Arbeit und auch seine fertigen Kunstwerke filme? (z. B. Maler, Holzschnitzer, o. ä.). Muss ich hier die Rechte für das filmen und zeigen der Kunstwerke noch extra abklären und vertraglich festhalten oder ist das automatisch mit der normalen Einverständniserklärung ihn filmen zu dürfen und weiteren email-Verkehr automatisch abgedeckt?
Wenn es wegen der Urheberrechte an den Kunstwerken weiteres bedarf, habt ihr vielleicht einen Tip, wo ich Vorlagen für so etwas finden könnte?

2. Wie sieht es aus, wenn ich in einer Druckerei filme (Buchdruck und Nachbearbeitung/Bindung).
Muss ich hier mit den Urhebern die Rechte abklären, wenn ich diese Abläufe filmen möchte?
Wer wäre das? Verlag, Autor, Gestalter Cover, ...?
Ist das zu umgehen? Also, wie könnte ich das filmen, ohne, dass es urheberrechtlich problematisch wird?
Reicht es, dass man den Buchtitel nicht erkennt und keine Bilder aus dem Buch sieht?
Wie ist es bei offenen Einstellungen, die den technischen Ablauf zeigen sollen? Kann es hier problematisch werden, wenn im Standbild mit heranzoomen der Buchtitel/Gestaltung/Aufmachung erkennbar wird?

Vielen Dank schon mal im Voraus
Aldomix




didah
Beiträge: 946

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von didah » Mo 09 Jan, 2017 14:25

also bei der ersten fragestellung kann ichs mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass da dann noch was nachkommen muss. wenn der künstler damit einverstanden ist, gefilmt zu werden, wie er ein stück schafft, so kann es fast nicht sein, sich nochmal extra das stück absegnen lassen zu müssen.

und eigentlich auch bei der zweiten fragestellung denke ich gibts keine probleme, bzw wenns welche gibt, dann hat die eher die druckerei als du...

AAAAABER - das ist was ich mir denk und was ich mir denk stimmt halt auch nicht immer ;) ich kann nur eins sagen: ich mach jetzt seit ein paar jahren beiträge fürs tv und hab mir noch nie was unterschreiben lassen. wenn ich jetzt bei firma xy anruf, dort was drehen will und eine zusage bekomm, reicht das mir, der firma und dem sender als einverständniserklärung. und auch wenn ich voxpos auf der strasse dreh und sag "hey, wir sind vom sender xy, was halten sie von blablabla" lass ich nichts unterschreiben. wer eine kamera vors gesicht gehalten bekommt und dann eine antwort gibt, gibt automatisch sein einverständnis. kein papierkrieg notwendig, keine probleme bis jetzt. und nochmal: das ist wie ichs mach und mirs denk - obs auch so im gesetzt steht weiss ich nicht...

lg
mean people suck




Jommnn
Beiträge: 259

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von Jommnn » Mo 09 Jan, 2017 14:44

Ist ein schwieriges Terrain. Vorab, da geht es auch nicht nur um Urheber-, sondern auch um Persönlichkeitsrechte.

Ich weiß nicht, ob jemanden damit gedient ist, wenn man ihm sein Bauchgefühl mitteilt. Ich kann da natürlich keine rechtsverbindliche Auskunft zu geben, das einzige, wozu ich mich einmal informiert habe:

Konkludentes Handeln (also z. B. bewusstes Sprechen in die Kamera) wird anscheinend in journalistischen Zusammenhängen tatsächlich idR als Einverständnis gewertet. Wenn du sagst "kommerziell" ist aber die Frage, ob die Personen sich in einem werblichen Zusammenhang gerückt fühlen könnten. Dann sollte das auf jeden Fall per Einverständniserklärung geregelt sein. Ist es rein dokumentarisch, reicht evtl. tatsächlich der Emailwechsel aus, um sich abzusichern.

Zu den Urheberrechtsfragen äußert sich hoffentlich ein berufenerer Mund.




dienstag_01
Beiträge: 9999

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von dienstag_01 » Mo 09 Jan, 2017 14:55

uniquedition hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob jemanden damit gedient ist, wenn man ihm sein Bauchgefühl mitteilt.
Und ich weiss nicht, ob man Erfahrungswerte mit Bauchgefühl gleichsetzen kann.
uniquedition hat geschrieben:Wenn du sagst "kommerziell" ist aber die Frage, ob die Personen sich in einem werblichen Zusammenhang gerückt fühlen könnten.
Er sagt aber nicht nur *kommerziell*, sondern auch *dokumentarisch*.




Jommnn
Beiträge: 259

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von Jommnn » Mo 09 Jan, 2017 15:00

dienstag_01 hat geschrieben:
uniquedition hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob jemanden damit gedient ist, wenn man ihm sein Bauchgefühl mitteilt.
Und ich weiss nicht, ob man Erfahrungswerte mit Bauchgefühl gleichsetzen kann.
"Bisher ist nix passiert" ist in meinen Augen ein wackliger Erfahrungswert, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
dienstag_01 hat geschrieben:
uniquedition hat geschrieben:Wenn du sagst "kommerziell" ist aber die Frage, ob die Personen sich in einem werblichen Zusammenhang gerückt fühlen könnten.
Er sagt aber nicht nur *kommerziell*, sondern auch *dokumentarisch*.
Ich hab im Konjunktiv geschrieben, weil ich aus den Infos nicht wissen kann, wie genau sich der Hintergrund darstellt. Du kannst auch eine Doku im Auftrag eines kommerziellen Unternehmens drehen.




dienstag_01
Beiträge: 9999

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von dienstag_01 » Mo 09 Jan, 2017 15:06

uniquedition hat geschrieben:"Bisher ist nix passiert" ist in meinen Augen ein wackliger Erfahrungswert, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
*Bisher ist nichts passiert* ist die einzig mögliche Formulierung für einen Erfahrungswert ;)
uniquedition hat geschrieben:Du kannst auch eine Doku im Auftrag eines kommerziellen Unternehmens drehen.
Das ändert nichts daran, dass es eine Doku ist.
Weil, das andere wäre dann Werbung ;)




Jommnn
Beiträge: 259

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von Jommnn » Mo 09 Jan, 2017 15:14

Ist ja glaube ich klar, was ich gemeint habe, letztlich ausschlaggebend ist halt die Rechtsverbindlichkeit. Wenn sich jemand auf die Wahrscheinlichkeit verlassen will, ist das natürlich seine Entscheidung. Und natürlich gut möglich, dass es ein rein dokumentarisches Format ist und meine Bedenken sind völlig unnötig. Geschenkt. Es kann aber halt auch irgendeine Lifestyle-Reisedoku für Mercedes Benz TV sein und das wäre dann möglicherweise werblich zu werten.




dienstag_01
Beiträge: 9999

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von dienstag_01 » Mo 09 Jan, 2017 15:24

uniquedition hat geschrieben:Es kann aber halt auch irgendeine Lifestyle-Reisedoku für Mercedes Benz TV sein und das wäre dann möglicherweise werblich zu werten.
Nur das bei Persönlichkeitsrechten und auch beim Urheberrecht nicht zwischen Werbung und Doku unterschieden wird.
Wenn man an so einem Projekt (z.B. Werbung) einen angemessenen Anteil haben will, muss man sich schon selbst um einen Vertrag kümmern.




Aldomix
Beiträge: 45

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von Aldomix » Mo 09 Jan, 2017 15:27

Vielen Dank schon mal für die Antworten.
Es handelt sich bei den Filmen tatsächlich nicht um Werbung oder Auftragsarbeiten, sondern sagen wir mal um Erklärfilme im Doku-Stil. Nicht TV sondern eigener Vertrieb DVDs.

Früher, als ich noch angestellt war, war mir das natürlich herzlich egal, denn es war deren Job, das vorher abzuklären. Ich habe nur gefilmt und später geschnitten. Und dort war vieles nach dem Motto: Augen zu und durch. Wird schon nichts passieren. Soweit ich weiß, ist auch nie was gekommen.
Da es aber nun mein Job und mein Geldbeutel ist, wollte ich da nicht so blauäugig dran gehen.

Wegen der Persönlichkeitsrechte mache ich mir keine weiteren Gedanken. Und eine Vorlage für die Einverständniserklärung habe ich ja durch meine bisherigen Produktionen.
Es geht nun wirklich speziell darum:
1. Brauche ich für das Filmen eines Künstler bei seiner Tätigkeit zusätzlich zu seinem Einverständnis noch eine Erklärung zum Urheberrecht, wegen der Abbildung seiner Kunstwerke.
2. Wenn mit der Druckerei alles geklärt ist und ich dort drehen kann. Benötige ich noch zusätzliche Erklärungen von Verlagen, Autoren, Gestaltern deren Bücher ich während des Druckvorgangs filme.




dienstag_01
Beiträge: 9999

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von dienstag_01 » Mo 09 Jan, 2017 15:41

1. Brauche ich für das Filmen eines Künstler bei seiner Tätigkeit zusätzlich zu seinem Einverständnis noch eine Erklärung zum Urheberrecht, wegen der Abbildung seiner Kunstwerke.
Das ist doch nur eine Frage, wie die Einverständniserklärung formuliert ist. Wenn sie allgemein die Verwendung von Aufnahmen mit dem Künstler in seinem Umfeld gestattet, ist gut. Oder willst du auch noch den Kaffeemaschinenhersteller fragen ;)
2. Wenn mit der Druckerei alles geklärt ist und ich dort drehen kann. Benötige ich noch zusätzliche Erklärungen von Verlagen, Autoren, Gestaltern deren Bücher ich während des Druckvorgangs filme.
Hier ist die Frage, was wie gezeigt wird. Liegt die Aufmerksamkeit auf der Druckmaschine, dem Druckvorgang (oder vorbereitenden Arbeiten), dann würde ich mir keine Gedanken machen. Bei Arbeiten an einer konkreten Druckvorlage mit Großaufnahme einer Seite/Buches etc. würde ich mal nachfragen.




Aldomix
Beiträge: 45

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von Aldomix » Mo 09 Jan, 2017 20:41

dienstag_01 hat geschrieben: Das ist doch nur eine Frage, wie die Einverständniserklärung formuliert ist. Wenn sie allgemein die Verwendung von Aufnahmen mit dem Künstler in seinem Umfeld gestattet, ist gut. Oder willst du auch noch den Kaffeemaschinenhersteller fragen ;)
Ja, hast wohl recht. Wohl auch mit dem Kaffeemaschinenhersteller. Den Gedanken hatte ich jedoch bisher noch unterdrücken können. :)
dienstag_01 hat geschrieben: Hier ist die Frage, was wie gezeigt wird. Liegt die Aufmerksamkeit auf der Druckmaschine, dem Druckvorgang (oder vorbereitenden Arbeiten), dann würde ich mir keine Gedanken machen. Bei Arbeiten an einer konkreten Druckvorlage mit Großaufnahme einer Seite/Buches etc. würde ich mal nachfragen.
Da werde ich mir noch klar werden müssen, was ich genau will. Eigentlich sollten schon auch ein paar nähere Einstellungen dabei sein. Dann geht es, wohl nicht ohne. Werde das aber tatsächlich vor Ort mit der Druckerei nochmal besprechen.

Vielen Dank für die Infos und die Hilfe bei der Gedankensortierung.




dosaris
Beiträge: 1037

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von dosaris » Di 10 Jan, 2017 17:51

für unsere TV-Reportagen handhaben wir dies bisher so:

zu 1) unkritisch, wenn der Künstler Zugang (auch zu seinen Werken) gewährt:
konkludente Einwilligung!

zu 2) hier nehmen wir die engere Panoramafreiheit in Anspruch, denn durch
den gewährten Zugang ist nebenläufiges Abbilden von Objekten der engeren
Umgebung (als Staffage) unvermeidlich.

wie zuvor:
bisher ohne Probleme.

Das bedeutet nicht, dass nicht morgen ein spitzfindiger Winkeladvokat ein
neues Geschäftsfeld ausbauen will und versucht, Dich mit
Abmahnungen rauszubluffen.
Hier wäre sicher eine Berufs-Rechtschutz-Versicherung sinnvoll.
Die bietet im Regelfall/Einzelfall auch fundierte Rechtsberatung.




DWUA
Beiträge: 2126

Re: Urheberrechte bei Dokumentarfilm

Beitrag von DWUA » Di 10 Jan, 2017 22:24

@ Aldomix

Sei froh, dass du das alles mit noch lebenden Personen ganz einfach abklären kannst.
Schwieriger wird's hier:

www.gib.uni-tuebingen.de/image?function ... leReason=5

;))




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