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Viel Technik - wenig Know-How



Anschluss eines Videorecorders, Fragen zu TV-Karten, DVB-T, einem PC fürs eigene Mediacenter, ...
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pillepalle
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Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von pillepalle » Mo 29 Mär, 2021 00:36

Das man im Fernsehn auch mal schlechte Bilder zu sehen bekommt ist ja eigentlich nichts ungewöhnliches. Aber was das Filmteam bei der heutigen Sendung von Druckfrisch veranstaltet hat, ließ mich dann doch staunend zurück. Schlechtes Licht, schlechtes Framing und selten mal scharf. Mit vier Kameras am Start (eine auf dem Stativ, eine auf einer Steadycam, eine auf einem Gimbal und einer Drohne), wovon die Drohnenaufnahmen zu Beginn noch das filmische Highlight des Interviews sind. Irgendwie scheint auch im Ersten der Qualitätsstandart dramatisch gesunken zu sein.

https://www.daserste.de/information/wis ... o-100.html

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




Jott
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Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Jott » Mo 29 Mär, 2021 05:52

Bei denen ist halt Autofokus mit Face-/Eye Tracking noch nicht angekommen. Ist ein Segen, wenn man‘s von Hand nicht gebacken kriegt - aber wäre halt nicht „Profi“.




pillepalle
Beiträge: 4003

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von pillepalle » Mo 29 Mär, 2021 06:04

Weiss gerade nicht, ob's auf dem Gimbal war, aber Teilweise springt der Fokus da lustig durch die Gegend. So schlecht kann man selbst von Hand nicht fokussieren. Das kann eigentlich nur ein AF gewesen sein. Bis auf den Ton ist da eigentlich alles schief gelaufen. Selbst der Schnitt.

Ich frage mich warum man so etwas sendet. Dann lieber einen Uralt-Beitrag recyceln, wenn man es nicht nochmal drehen kann.

VG
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Jott
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Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Jott » Mo 29 Mär, 2021 06:11

Mag sein - dann halt ein falsch eingesetzter hilfloser Einfach-Autofokus. Mit Face-/Eyetracking kriegt man solchen Quatsch nicht hin. Können halt nur Amateur-Kameras! :-)

Und ja, man hätte bei mehreren Kameras im Schnitt die Verkacker wohl besser verstecken können, statt auf „versendet sich“ zu hoffen.

Was wir natürlich nicht wissen ist, wie weit Crew und Cutter unter die Motivationsschwelle gedumpt wurden.




pillepalle
Beiträge: 4003

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von pillepalle » Mo 29 Mär, 2021 06:26

Klar, ideal wären die Bedingungen vielleicht nicht. Man kann ja auch mal einen schlechten Tag haben, aber fast alle gleichzeitig? Wenn etwas Handwerklich schlecht gemacht ist, scheint es jedenfalls kein KO-Kriterium zu sein.

Ich hatte letzte Woche an der gleichen Location gedreht wie ein Team des Dritten Programs. Hatte wenig Zeit zu schauen was die machen, aber die hatten auch eine dicke Kamera auf dem Stativ, zwei Leute die mit Gimbal und DSLM herum liefen und eine Drohne. Waren mit Moderatorin glaube ich sieben Mann für einen Bericht im Lokalteil.

VG
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Bluboy
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Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Bluboy » Mo 29 Mär, 2021 06:56

Arri Alexa und davinci Resolve ;-)

https://tmc-production.de/technik




Mantas
Beiträge: 803

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Mantas » Mo 29 Mär, 2021 09:32

Druckfrisch ist doch bekannt für Spielereien und keine Regeln. Manchmal schlecht, manchmal sehr interessant.




Jörg
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Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Jörg » Mo 29 Mär, 2021 09:48

aber die hatten auch eine dicke Kamera auf dem Stativ, zwei Leute die mit Gimbal und DSLM herum liefen und eine Drohne. Waren mit Moderatorin glaube ich sieben Mann für einen Bericht im Lokalteil.
die haben aber auch eine Mission zu erfüllen.
Verschleudere mal ein paar Milliarden Zwangsgebühren im Jahr...
Selbst für diese Geldvernichtungsprofis vom TV nicht immer ganz einfach.




pillepalle
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Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von pillepalle » Mo 29 Mär, 2021 10:18

Mantas hat geschrieben:
Mo 29 Mär, 2021 09:32
Druckfrisch ist doch bekannt für Spielereien und keine Regeln. Manchmal schlecht, manchmal sehr interessant.
Ja, ich kenne die Sendung, aber das kann mir keiner als Stil/Spiel verkaufen. Würde ich sowas beim Kunden abgeben, dann würde er es mir zu Recht um die Ohren hauen. Ich rede hier auch nicht von Perfektion. Mich wundert nur das es niemanden gibt der da nochmal drauf schaut und sowas gesendet wird. Es gibt anscheinend kein 'zu schlecht' mehr.

VG
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Mantas
Beiträge: 803

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Mantas » Mo 29 Mär, 2021 15:12

pillepalle hat geschrieben:
Mo 29 Mär, 2021 10:18
Mantas hat geschrieben:
Mo 29 Mär, 2021 09:32
Druckfrisch ist doch bekannt für Spielereien und keine Regeln. Manchmal schlecht, manchmal sehr interessant.
Ja, ich kenne die Sendung, aber das kann mir keiner als Stil/Spiel verkaufen. Würde ich sowas beim Kunden abgeben, dann würde er es mir zu Recht um die Ohren hauen. Ich rede hier auch nicht von Perfektion. Mich wundert nur das es niemanden gibt der da nochmal drauf schaut und sowas gesendet wird. Es gibt anscheinend kein 'zu schlecht' mehr.

VG
Verstehe, hab gestern nur die Waldszene gesehen.

Kann mich erinnern, dass die damals mit Schärfe viel gespielt haben(als Stilmittel) . Damals als die 5d kam und alles immer hell war und die Schärfe hin und her geballert wurde :)




dienstag_01
Beiträge: 11117

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von dienstag_01 » Mo 29 Mär, 2021 16:07

Irgendwie regt mich sowas überhaupt nicht mehr auf, ehrlich.
(Wahrscheinlich fehlt mir jeder Handwerkerstolz)

Allerdings, worüber ich mich von früh bis spät aufregen könnte bei diesem Format, dass das Drehen an sich so inszeniert wird.
Buchbesprechung als Live Act, mit einer Kamera wie beim Stierkampf ;)

Von daher, ich denke, das könnte sogar bewusst drin gelassen worden sein, sozusagen als Authentizitätsnachweis.




pillepalle
Beiträge: 4003

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von pillepalle » Mo 29 Mär, 2021 17:23

Aufregen kann ich mich darüber auch nicht... ich war einfach nur sprachlos was da durchgewunken und dem Zuschauer präsentiert wird. Auf irgend einem Youtube-Kanal ist sowas egal, da erwartet man auch nichts. Auch bei tagesaktuellen TV-Sachen und Nachrichten drücke ich gerne alle beide Augen zu. Das Team mitzufilmen gehört bei Druckfrisch auch zum Stil - das ist mir schon alles klar. Von mir aus war die Lust auch gering, oder die Bezahlung schlecht (letzteres glaube ich eher nicht), eben Dienst nach Vorschrift. Das rechtfertigt aber alles nicht so eine Arbeit abzuliefern und dann auch noch zu senden. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, wo es mir besonders auffiel.

Ich finde es tendenziell ja gut, dass auch bei den Öffentlich Rechtlichen mit kleinen günstigen Kameras gedreht und neue Formate ausprobiert werden. Wobei mich diese unmotivierten Kamerabewegungen mittlerweile nur noch nerven :) Es muss auch nicht alles perfekt sein. Ich gebe ja auch zu das man als Filmer da vielleicht auch genauer hin schaut und auf Dinge achtet, die den meisten Zuschauern gar nicht auffallen. Aber das sind ja alles keine Anfänger und Mittel und Manpower haben sie eigentlich ohne Ende. Ist einfach schade, dass so lieblos hingerotztes Zeug einfach hingenommen wird. Versendet sich schon irgendwie...

VG
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dienstag_01
Beiträge: 11117

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von dienstag_01 » Mo 29 Mär, 2021 17:42

pillepalle hat geschrieben:
Mo 29 Mär, 2021 17:23
Aufregen kann ich mich darüber auch nicht... ich war einfach nur sprachlos was da durchgewunken und dem Zuschauer präsentiert wird. Auf irgend einem Youtube-Kanal ist sowas egal, da erwartet man auch nichts. Auch bei tagesaktuellen TV-Sachen und Nachrichten drücke ich gerne alle beide Augen zu. Das Team mitzufilmen gehört bei Druckfrisch auch zum Stil - das ist mir schon alles klar. Von mir aus war die Lust auch gering, oder die Bezahlung schlecht (letzteres glaube ich eher nicht), eben Dienst nach Vorschrift. Das rechtfertigt aber alles nicht so eine Arbeit abzuliefern und dann auch noch zu senden. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, wo es mir besonders auffiel.

Ich finde es tendenziell ja gut, dass auch bei den Öffentlich Rechtlichen mit kleinen günstigen Kameras gedreht und neue Formate ausprobiert werden. Wobei mich diese unmotivierten Kamerabewegungen mittlerweile nur noch nerven :) Es muss auch nicht alles perfekt sein. Ich gebe ja auch zu das man als Filmer da vielleicht auch genauer hin schaut und auf Dinge achtet, die den meisten Zuschauern gar nicht auffallen. Aber das sind ja alles keine Anfänger und Mittel und Manpower haben sie eigentlich ohne Ende. Ist einfach schade, dass so lieblos hingerotztes Zeug einfach hingenommen wird. Versendet sich schon irgendwie...

VG
Ich denke, mit lieblos hat das nichts zu tun, das ist gewollt. Gibt ja Zwischenschnitte in die komplette Unschärfe. Scheinbar ist die Vorstellung, dass das Spannung triggert.




pillepalle
Beiträge: 4003

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von pillepalle » Mo 29 Mär, 2021 18:01

@ dienstag_01

Ahhh... gewollt den Fokus mehrmals zwischen Hintergrund und Objekt hin und her pumpen, oder den Fokus oft auf unwichtige Stellen im Bild zu legen. Verstehe... :) Dann sind die Ruckler des sich zentrierenden Gimbals, die allgemein gruseligen Ausschnitte (auch mit der Steadicam), die unmotivierten Kamerabewegungen, das schlechte Licht und der schlechte Schnitt vermutlich auch gewollt ;) Wenn das wirklich so gewollt sein sollte, dann hätte ich tatsächlich einen Grund mich aufzuregen *g*

VG
Eigene Gedanken müsste man haben...




Bluboy
Beiträge: 1789

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Bluboy » Mo 29 Mär, 2021 18:13

TMC hat mehrere Videos auf Youtube, alle in 480x64o Grusel
da sollten sich die 6k Fans mal Gedanken drüber machen wie man so 20 Jahre überleben kann.




TheGadgetFilms
Beiträge: 1100

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von TheGadgetFilms » Di 30 Mär, 2021 10:31

Das ist doch total normal. Jeder zweite "Filmer" im Norden liefert so einen Dreck ab, aber das ist hip und cool.
Die Amateure haben ihre Fanbase, die die schlechte Qualität feiern, alles unter dem Deckmantel "Kunst".
Gerade von der Hauptschule gekommen, funky Iphone und schon biste Pro, wenn 100 10jährige Mädchen deine Posts liken.
Hauptsache alles ist schön verwackelt und unscharf, dann hat man auch immer eine Ausrede für seine Unfähigkeit: Ist so gewollt ;)




Jott
Beiträge: 19292

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Jott » Di 30 Mär, 2021 11:22

Es ist aber wirklich große Kunst, mit einem iPhone unscharfe Bilder zu machen. Das schafft nicht jeder.




Gore
Beiträge: 135

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Gore » Fr 02 Apr, 2021 16:34

Jörg hat geschrieben:
Mo 29 Mär, 2021 09:48
...
Verschleudere mal ein paar Milliarden Zwangsgebühren im Jahr...
Selbst für diese Geldvernichtungsprofis vom TV nicht immer ganz einfach.
Solange sich das Volk nicht gegen diese Zwangsgebühren wehrt, können die halt munter weitermachen. Aber die meisten Leute aus der Bevölkerung wissen z.B. gar nicht, dass ein Teil der sogenannten "Rundfunkbeiträge" für die Pensionen der Ruheständler der öffentlich rechtlichen Sender draufgeht. Das Volk müsste mal wissen, was und wen es da eigentlich bezahlt. Vielleicht würde es ja eine entsprechende Reaktion auslösen? Coronaleugner, Querdenker und Co haben wir ja schon. Vielleicht würde sich in Sachen "Rundfunkbeiträge" auch mal das normal denkende Volk bewegen und einen Wandel herbeiführen? (Zum Beispiel zumindest eine Senkung der Beiträge, damit die Selbstbedienungsmentalität bei den öffentlich rechtlichen Sendern eingedämmt wird.)




Bluboy
Beiträge: 1789

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Bluboy » Fr 02 Apr, 2021 16:57

Anstatt das Sytem ändern zu wollen könnte man auch die Beamtenlaufbahn einschlagen.




TomStg
Beiträge: 2422

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von TomStg » Fr 02 Apr, 2021 18:39

Gore hat geschrieben:
Fr 02 Apr, 2021 16:34
Vielleicht würde sich in Sachen "Rundfunkbeiträge" auch mal das normal denkende Volk bewegen und einen Wandel herbeiführen? (Zum Beispiel zumindest eine Senkung der Beiträge, damit die Selbstbedienungsmentalität bei den öffentlich rechtlichen Sendern eingedämmt wird.)
Die linksgrünen öffentlichen Anstalten für Volkserziehung und betreutes Denken funken in Deutschland mit 71 Radiosendern und 23 TV-Sendern. Dieser weltweit einmalige Moloch wird mit jährlich 8 Milliarden Euro Zwangsgebühren finanziert.
Dieser medienpolitische GAU hat eine Dominanz und eine Widerstandskraft, die gesetzlich so gewollt ist und deshalb - wenn überhaupt - allenfalls nur noch gesetzlich geändert werden könnte.




dosaris
Beiträge: 1460

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von dosaris » Fr 02 Apr, 2021 18:46

TomStg hat geschrieben:
Fr 02 Apr, 2021 18:39

Die linksgrünen öffentlichen Anstalten für Volkserziehung und betreutes Denken funken in Deutschland mit 71 Radiosendern und 23 TV-Sendern. Dieser weltweit einmalige Moloch wird mit jährlich 8 Milliarden Euro Zwangsgebühren finanziert.
alles eine Frage der Perspektive:

von rechts-außen betrachtet ist alles nur links zu finden.




Gore
Beiträge: 135

Re: Viel Technik - wenig Know-How

Beitrag von Gore » Fr 02 Apr, 2021 21:33

Ich selbst sehe mich politisch in der Mitte. Komme mit allen aus und habe keine Streits. Ich bin weder politisch links noch rechts. Aber ganz von der Hand zu weisen ist es nicht, dass unsere öffentlichen Medien einen gewissen (mal mehr, mal weniger stark ausgeprägten) Linksdrall haben. Es stimmt schon. Liegt aber auch daran, dass "links" natürlich zum "guten Ton" in unserer Gesellschaft gehört und alles Rechte (auch alles, was bereits als rechts verdächtigt wird) sofort bekämpft werden muss. Die Medien sorgen schon dafür, dass der gesellschaftliche Tenor eher links, weltoffen und multikulturell ist. So haben wir gefälligst zu sein. Jeder, dem der demographische Wandel, sowie die sich stetig in Richtung Migrationshintergrund wandelnde Gesellschaft in Deutschland in dieser Form nicht gutheißt, wird sowieso sofort in eine gewisse Ecke gedrückt und bekommt dort die Nazi-, Rassisten- oder Sonstwaskeule übergezogen. Seien wir ehrlich: Es ist so. Dies fällt den "normalen" Deutschen auch längst auf.

In vielen Werbungen (vor allem Printwerbungen) ist mir und anderen Leuten bereits auch mehr und mehr aufgefallen, dass dort auffallend oft schwarze Menschen auftauchen - als würde dies die gesellschaftliche Zusammensetzung wiederspiegeln und als wäre ein Großteil unserer Bevölkerung schwarz. In der Stadt, in der ich lebe, hat man längst das Bestreben, möglichst oft Schwarze z.B. auch auf öffentlichen Printwerbungen abzubilden. (Gerne auch mal die Kombination "schwarz, männlich mit weiß, blond, weiblich". Bereits x-mal gesehen. Selbst im Kindergartenbereich wirbt man damit. Kein Scherz.)

In meiner Stadt, seit jeher rot-grün regiert, bringt man auch Flyer und andere "Informationsschriften" heraus, in denen z.B. ein weißes Mädchen mit einem schwarzen und einem asiatischen Jungen gegen "Rassismus" kämpfen. Der vermeintliche "Rassist" ist selbstverständlich ein weißer Mann. Alles bereits gesehen. Dies alles wird als politisch und gesellschaftlich selbstverständlich und richtig erachtet.

Und ja, unsere öffentlich rechtlichen Medien sind damals entstanden, um die deutsche Nachkriegsgeneration umzuerziehen. In der britischen Besatzungszone war z.B. Hugh Greene mit dafür verantwortlich. Nicht verwunderlich, dass der NDR z.B. unter anderem den "Hugh-Greene-Weg" als Adresse hat. In der Aussage von TomStg steckt also wirklich auch eine gewisse Wahrheit.

Wenn ich mir manchmal die laufende Transformation unserer Gesellschaft und die öffentlichen Meinungen und Meinungsmachenden angucke, höre und sehe, habe ich manchmal das Gefühl, dass unser Land an einer kulturellen Autoimmunerkrankung leidet. Oft kommt es mir vor, als würde man die eigene Kultur negieren (oder vereinzelt fast schon bekämpfen - z.B. Maulkorb für Polizisten aufgrund politischer Korrektheit) und sämtliche fremde Kulturen hofieren und fördern. In meiner Stadt rechnet man z.B. damit, dass die nativ deutsche Bevölkerung in ca 10 Jahren in der Minderheit sein wird. Als einst gelernter Mediengestalter habe ich bereits mehrfach erlebt, wie dieser Zustand bewusst angestrebt, für gut befunden und medial präsentiert wird. Selbstverständlich haben wir dies toll zu finden. Tut man es nicht, wissen wir, welche Stigmatisierung droht.

Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht vergessen, dass viele ausländische Menschen in Deutschland schlechtere Jobs haben und oft Tätigkeiten ausüben, die nativ Deutsche nicht so gerne (oder gar nicht) machen würden. Ohne die Arbeit vieler dieser Menschen würden bestimmte Dinge hier nicht funktionieren. Sicherlich ist dies auch ein Aspekt, warum der gesellschaftlich eher linke Tenor so ist wie er nun einmal ist.

Und wie gesagt: Ich bin politisch in der Mitte angesiedelt und gehöre keiner Partei an. Insgesamt ist es auch ein schwieriges und komplexes Thema.

Verzeihung: Das eigentliche Thema lautete ja "Viel Technik - wenig Know-How".




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