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Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)



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roki100
Beiträge: 11564

Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Mo 11 Mai, 2020 23:47

Hier können wir über jede Art von Linsen (Vintage, Anamorphic & Co. ) diskutieren und eventuell auch ein paar Beispiele zeigen. :)



Finde ich persönlich sehr schön. :)
Jesus und das (zweite) Gebot: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!’
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iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 07:35

Ich halte es wie Roger Deakins:
Flares, Verzeichnungen, Abschattungen, Breathing und all die anderen Dinge "auf dem Bild" reissen den Zuschauer aus dem Bild.
Will man dies bewußt als filmsprachliches Mittel einsetzen, so spricht zwar nicht dagegen, aber doch nicht aufgrund eines Looks, den sich das Bauchgefühl wünscht. Man sollte alte Linsen und Techniken vermeiden, die einem den "natürlichen" und ungestörten Blick auf das Bild versperren.




rabe131
Beiträge: 365

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von rabe131 » Di 12 Mai, 2020 09:29

... wäre mir zu viel und auffällig, weil auch schwer in den Griff zu bringen, vor allem
wenn die Aufnahme nicht wiederholbar ist.

Die Nikon AIS haben mitunter auch Flares, aber mit abschätzbarem Verhalten. Das
35mm/2,8 tendiert ziemlich zu grünen Flares (nicht so schön), beim 50mm/1,4 eher rote usw. -
hier aber eher fleckenförmig und nicht stark konturierte Sicheln - wie im Beispiel oben...




iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 10:44

rabe131 hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 09:29
... wäre mir zu viel und auffällig, weil auch schwer in den Griff zu bringen, vor allem
wenn die Aufnahme nicht wiederholbar ist.

Die Nikon AIS haben mitunter auch Flares, aber mit abschätzbarem Verhalten. Das
35mm/2,8 tendiert ziemlich zu grünen Flares (nicht so schön), beim 50mm/1,4 eher rote usw. -
hier aber eher fleckenförmig und nicht stark konturierte Sicheln - wie im Beispiel oben...
Deakins betont diesen Punkt im Podcast ebenfalls.
Die Aufnahmen mit verschiedenen Brennweiten lassen sich dann nicht gut kombinieren.

Übrigens: Welches Programm, welches Plugin bietet für die Post eigentlich besonders viele Gestaltungsmöglichkeiten für einen Bokeh-Effekt?




andieymi
Beiträge: 990

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von andieymi » Di 12 Mai, 2020 12:43

iasi hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 07:35
Ich halte es wie Roger Deakins:
Flares, Verzeichnungen, Abschattungen, Breathing und all die anderen Dinge "auf dem Bild" reissen den Zuschauer aus dem Bild.
Will man dies bewußt als filmsprachliches Mittel einsetzen, so spricht zwar nicht dagegen, aber doch nicht aufgrund eines Looks, den sich das Bauchgefühl wünscht. Man sollte alte Linsen und Techniken vermeiden, die einem den "natürlichen" und ungestörten Blick auf das Bild versperren.

Ich hab die Episode leider aus Zeitgründen noch nicht gehört und Deakins Meinung ist zu respektieren. Es sollte allerdings in eigene Überlegungen einfließen, dass das aus Perspektive eines DPs gesprochen ist, der zu jedem Zeitpunkt 150+ Zuarbeitende in allen Gewerken hat um sicherzustellen, dass es dann wirklich am Lichtweg vom Motiv in die Kamera passt.

Da sind die Studiofugen perfekt verkittet und man muss nicht evtl. aus Kostengründen möglicherweise suboptimal on Location drehen. Mindestens 10 Leute in HMU kümmern sich um alle körperlichen Aspekte der Talents bevor überhaupt Kostüm beginnt. Im Licht werkelt ein Tagesbudget, das ist bei anderen das komplette Drehtagsbudget inkl. Buyouts. Aus dieser Perspektive mit Idealbedingungen vor der Kamera zu arbeiten macht es einem leicht zu sagen es soll nichts den Blick auf dieses vor der Kamera minutiös kontrollierte Bild versperren.

Das das Gesamtresultat möglicherweise die Storystimmung besser kommuniziert, wenn ich 60% des Bilds im Gegenlichtflare verstecke, statt auf die geballte budgetbedingt-unkontrollierbare Grausamkeit vor der Kamera zu blicken, ist auf den Stufen darunter vielleicht die (traurige) Wahrheit. Wo Deakins sicher recht hat ist der Ansatz, dass es doch bitte der Story & Authentizität dienen möge. Aber das können Flares und Distortion teilweise, wenn das Gegenteil zu sehr ablenken würde. Letztendlich ist auch Vieles Geschmack und hängt von Sehgewohnheiten ab. Alte Anamorphoten rufen möglicherweise in manchen Erinnerungen & Gefühle hervor, die sich in Kombination mit Sehgewohnheiten auf die subjektive Wahrnehmung der Geschichte defintiv (produktiv!) auswirken können.

Film ist ein recht junges Medium, da bildet sich erst so etwas wie eine epochal-medieninterne Sprache heraus mit der Schwierigkeit, dass die erzählten Geschichten multimedial- und multidimensionaler sein können, als z.B. in der Malerei. Dass Mindhunter sphärisch dreht, sich aber in moderaten Dosen Stilmittel und Unzulänglichkeiten der 70er Technik für eine 70er Story bedient (rein in der Post, Distortion alter Anamorphoten der "Epoche") halte ich für legitm, es verkauft das Setting sicher besser als ungefilterte & abgeblendete Master Primes. Aber eben aus einer Praxistauglichkeit heraus, wo man nicht mit den Unzulänglichkeiten der Originaloptiken arbeiten will. Wenn Sandgren für First Man 16mm und IMAX mischt tut er das vmtl in dem Wissen, dass im letzten Drittel und am Ende der Reise sich der luftleere, totenstille Raum in kornlosem IMAX erst verkauft wenn die Filmrealität auf der Erde in grainy 16mm etabliert ist. Startet er mit IMAX geht der Effekt völlig verloren.

Mir hat mein Kamera-Prof. im Studium mal vorgeworfen die Schauspieler zu schonungslos der allsehenden Kamera auszuliefern. Dass das mit oscarreifen Schauspielern am Ende gut gehen kann (aber nicht muss!), aber spätestens in der Liga darunter aufhört, habe ich daraus mitgenommen. Dass vielleicht bestimmte Techniken als Stilmitel, sofern sie nicht als Selbstzweck funktionieren sondern die Story unterstützen können legitim sind, zeigt vielleicht das First Man Beispiel oben. Dass Deakins Story immer an oberste Stelle stellt, glaube ich ihm persönlich seit 1917 in keinem Wort mehr, ich habe selten einen Film gesehen der ein so reines Gimmick war wie genannter. Und eines muss man bei allem Respekt vor den alten Granden sagen: Junge und geniale DPs wie z.B. Bradford Young entwickeln das Medium auf eine Art weiter, erzählen Geschichten in zeitgemäßer Form, ohne dass Kameraarbeit dadurch schaden nehmen würde. Andere honorige-DPs (da nehm ich Deakins jetzt trotzdem mal aus) ballern die Spitzlichter mit Alexa auf 800 noch wie zu 50D-Zeiten, aber fürchten sich vor Filtern und Flares und allem was noch so artifiziell sein könnte. Ist Klar, die permanente Sliderfahrt um "das Bild dynamischer zu machen" ist es sicher (artifiziell), aber nicht jedes Stilmitteln vernichtet die Story, sofern es nicht zum Selbstzweck verkommt.




Cinemator
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von Cinemator » Di 12 Mai, 2020 14:49

Auch hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust, wie man so schön altbacken sagt. Die Vintage-Optiken begeistern mich aber schon, besonders die Anamorphoten. Entscheidend ist stets das Einzelbeispiel. Ein langweiliges, inhaltsleeres Bild kann dadurch schon bereichert werden, wenn das Artefaktische dezent und mit bedacht eingesetzt wird. Es muß nur ein seltener Gast sein und darf sich nicht prostituieren.

Anders beim ersten Blade Runner aus den 80ern. Was wäre dieser Film ohne die ganzen anamorphen Artefakte und Flares. Ich denke, diese Dinge regen schon das Gehirn des Zuschauers im Kino an und ergänzen das Unsagbare eines solchen Films und führen ihn in eine ganz eigene Welt voller Phantasien und Träume. Das geschieht wohl völlig unbewußt und stützt dadurch massiv die eigentliche Story, die sich ja auch in nüchternen Bildern erzählen lassen würde, nur dann eben nicht so faszinierend.
Er: Was ist mit dir? Sie: Nichts, was du ändern könntest. (Casablanca)




iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 16:30

@andieymi

Dein Argument mit den beschränkten Produktionsmöglichkeiten überzeugt mich nicht so ganz.

Warum soll es im Produktionsablauf helfen, wenn ich die Abbildungseigenschaften eines Objektivs auch noch berücksichtigen muss?

Ein Flare ist ein Störung, wenn ich ihn nicht gerade gezielt als filmsprachliches Mittel einsetze. Und dadurch lenkt er vom eigentlichen Bildinhalt ab.
Wenn nun in jedem Star Trek-Film und jeder ST-Serie jedes Bild mit Flares überstrahlt, dann schreit dies dem Zuschauer doch nur entgegen: Hallo! Ich will modern sein!
So etwas hatte man in den alten ST-Serien nicht. Hier wurde dem Zuschauer eben nicht bewußt gemacht, dass er ein Filmbild sieht.

Anamorph? Welchen Zweck erfüllen dessen Abweichungen vom normalem Sehen? Warum soll ich diese wollen? Breitformat ist heute doch kein wirkliches Problem mehr. Im Herbst kommt z.B. eine 12.000€-Cine-Cam, die man problemlos auf Breitbild bescheiden kann, da sie mit 8k-Auflösung und FF-Sensor genügend Fleisch bietet.

Ich habe auch noch alte Objektive, die gerade offen ein sehr eigenes Bild abliefern. Aber was nutzt es dem Film? Zumal es dann auch nicht möglich ist, zwischen Brennweiten zu wechseln, da sich die Bilder dann zu sehr unterscheiden.




roki100
Beiträge: 11564

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Di 12 Mai, 2020 17:51

Cinemator hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 14:49
Auch hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust, wie man so schön altbacken sagt. Die Vintage-Optiken begeistern mich aber schon, besonders die Anamorphoten.
so sehe ich das auch.

Hat jemand zufällig die Anamorphic Linse Sirui 50mm F1.8 im Einsatz und kann was darüber berichten? Ich finde so ein SLR Anamorphic Adapter irgendwie besser.

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Darth Schneider
Beiträge: 11857

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von Darth Schneider » Di 12 Mai, 2020 18:09

Ein Adapter ist doch niemals besser als eine Linse ohne Adapter, darum sind die aller meisten Anamorphic Objektive so teuer.
Gruss Boris
Alles vor und rund herum um die Kamera ist für einen guten Film viel, viel wichtiger als die Kamera selber.




pillepalle
Beiträge: 5606

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von pillepalle » Di 12 Mai, 2020 18:35

Aber wäre es da nicht sinnvoller sich für ein Projekt mal einen Satz Optiken zu Mieten? Ein Set Atals Optiken bekommt man schon für 300,-€ pro Tag, eins von Kowa ab 700,-€/Tag. Und wenn man es sich leisten kann bekommt man einen Satz Cooke Anamorphics ab 1500,-€/Tag (zzgl. Versicherung und MwSt). Das ist doch tausendmal besser als mit Adaptern herumzufuchteln, die dann doch wieder ein Kompromiss sind.

VG
Seit die Phönizier das Geld erfunden haben erwarte ich keinen Dank mehr.




iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 18:41

Bei Anamorphoten denke ich immer an die Kinoprojektion und den Versuch aus der 35mm-Kopie mehr Bildfläche herauszuholen. Letztlich machten dann aber die lichtschwächere Projektion, die doch erheblichen Verluste durch den Vorsatz und eben auch die oben und unten verschenkte Leinwandfläche die Vorteile zunichte.

Vor allem sind die Bildfehler eben erheblich - und man hatte sie früher eben in Kauf genommen, um auf die Kosten und erschwerten Drehbedingungen von 65mm verzichten zu können und dennoch Breitbildformat bei ausreichender Bildfläche zu erhalten.

Heute haben wir Kameras mit großem Sensor, hoher Auflösung und dennoch geringen Baumaßen. Ob die Daten nun von einem S35- oder FF-Breitbildformat kommen, interessiert die Speicherkarte ebenso wenig wie die Post.
65mm bedeutete viel Negativmaterial, geringe Aufnahmezeit pro Magazin und schwere und große Kameras.

Mag ja sein, dass mancher Bildfehler schick und/oder schön findet. Es gibt schließlich auch Leute, denen das Fokuspumpen gefällt.

Interessant fände ich eigentlich eher die Frage der Brennweite und der Blende. Diese haben doch einen erheblich größeren Anteil an der Filmsprache bzw. einen größere Wirkung als filmisches Gestaltungsmittel, als Flares usw.




roki100
Beiträge: 11564

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Di 12 Mai, 2020 18:59

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 18:09
Ein Adapter ist doch niemals besser als eine Linse ohne Adapter, darum sind die aller meisten Anamorphic Objektive so teuer.
Gruss Boris
im Vergleich zu SIRUI ist dieser SLR Adapter, wie im Video gezeigt, schon irgendwie besser oder nicht? Ich finde SIRUI sieht (warum auch immer) gar nicht nach Anamorphic aus. Schau dir mal ein paar Video zu SIRUI und SLR Adapter an.


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iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 19:12

roki100 hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 17:51
Cinemator hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 14:49
Auch hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust, wie man so schön altbacken sagt. Die Vintage-Optiken begeistern mich aber schon, besonders die Anamorphoten.
so sehe ich das auch.

Hat jemand zufällig die Anamorphic Linse Sirui 50mm F1.8 im Einsatz und kann was darüber berichten? Ich finde so ein SLR Anamorphic Adapter irgendwie besser.

ohhh - die Aufnahmen sind aber nicht überzeugend. Gerade bei Totalen fehlt die Schärfenebene, da es keine Schärfe gibt. Und die Farben der Flares knallen extrem rein - gerade, weil die Linse so weich zeichnet.
Also da gibt es nun wirklich bessere Anamorphoten.
Das Ding erinnert irgendwie an billige Weitwinkelvorsätze und Telekonverter.




roki100
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Di 12 Mai, 2020 19:17

Es kommt denke ich auf die Linse hinter dem anamprphic Adapter an? Dennoch, da sind schon ein paar gute Szenen dabei finde ich.
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iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 19:44

Ich bin gerade auf dieses Video gestoßen:



Sehr interessant, da der Arri-Mann wirklich anschaulich erklärt, was den Unterschied zwischen einem Arri Signature Prime und einer - ich sag mal - "bezahlbaren" Linse ausmacht.




roki100
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Di 12 Mai, 2020 19:48

ja aber der Preis ist so hoch, da sage ich mir nicht nur "kann ich mir sowieso nicht leisten" sondern irgendwie "kriminell und unverschämt"... ;)
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iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 20:03

roki100 hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 19:48
ja aber der Preis ist so hoch, da sage ich mir nicht nur "kann ich mir sowieso nicht leisten" sondern irgendwie "kriminell und unverschämt"... ;)
Ich werde wohl auch nie Inhalte drehen, die nach Arri Signature Primes verlangen, bzw. ein entsprechendes Budget zur Verfügung haben, aber dies sind eben nun einmal Objektive höchster Qualität.
Allein schon, dass sie T1.8 von 12 bis 150mm bieten.




roki100
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Di 12 Mai, 2020 20:22

Höchste Qualität bestimmt... doch das rechtfertigt m.M. nichts den hohen Preis. Da gibt es Sachen die komplexer in der Verarbeitung, Gestaltung, Zusammensetzung usw. ist, wie z.B. ein Auto. Kann ich verstehen, aber für ein paar Gläser, Metall, von mir aus auch Handarbeit und Präzession etc. ist das m.M. ziemlicher Irrsinn. Ich halte auch nicht viel von diese verrückte Künstler die auf weiße Papier einfach Farben drauf schmieren und dafür dann tausende von $/€, sogar Millionen verlangen... ;) So stelle ich mir die Entwickler von dieser Arri Linse vor.
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iasi
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von iasi » Di 12 Mai, 2020 20:39

roki100 hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 20:22
Höchste Qualität bestimmt... doch das rechtfertigt m.M. nichts den hohen Preis. Da gibt es Sachen die komplexer in der Verarbeitung, Gestaltung, Zusammensetzung usw. ist, wie z.B. ein Auto. Kann ich verstehen, aber für ein paar Gläser, Metall, von mir aus auch Handarbeit und Präzession etc. ist das m.M. ziemlicher Irrsinn. Ich halte auch nicht viel von diese verrückte Künstler die auf weiße Papier einfach Farben drauf schmieren und dafür dann tausende von $/€, sogar Millionen verlangen... ;) So stelle ich mir die Entwickler von dieser Arri Linse vor.
Du kannst Entwicklungs- und Produktionskosten über die Stückzahlen und notwendigerweise attraktiven Preis oder eben bei geringen Stückzahlen über den Preis reinholen.
Der Arri-Mann sagt im Video, dass das Glas im Objektiv mehr Wert sei als Gold. ;)

Klar darf man sich fragen, ob die maximale Qualität wirklich so einen hohen Preis wert ist oder ob man doch lieber zu mehr Kompromissen bereit ist, aber wenn man sich ansieht, welcher enorme Aufwand für so manches 120-Minuten-Filmchen betrieben wird ...
Bei 1700$ Produktionskosten für jedes Filmbild, will man eben möglichst keine Kompromisse eingehen.
Es soll sich schließlich möglichst auszahlen.




roki100
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Di 12 Mai, 2020 20:44

Der Arri-Mann sagt im Video, dass das Glas im Objektiv mehr Wert sei als Gold. ;)
Ja das sagt er. Die Bilder werden dadurch nicht automatisch goldartiger. Ist nur meine Meinung, vll. so viel im vergleich zu anderen Linsen, die vll. 20fach günstiger sind, dass wenn sich ein normaler Mensch das Bildergebnis am ende anschaut, keine goldartigen unterschied, geschweige denn, Rechtfertigung für den hohen Preis darin sieht/findet.

Wenn wir noch erfahren würden, woher das material für die Gläser kommen und was derjenige verdient der das ausgegraben hat, dann würden so manch normale Menschen bestimmt zu gerne dem Arri Menschen die Arri Linse auf dem Kopf verhauen.
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Cinemator
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von Cinemator » Mi 13 Mai, 2020 12:54

iasi hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 19:12
roki100 hat geschrieben:
Di 12 Mai, 2020 17:51

so sehe ich das auch.

Hat jemand zufällig die Anamorphic Linse Sirui 50mm F1.8 im Einsatz und kann was darüber berichten? Ich finde so ein SLR Anamorphic Adapter irgendwie besser.

ohhh - die Aufnahmen sind aber nicht überzeugend. Gerade bei Totalen fehlt die Schärfenebene, da es keine Schärfe gibt. Und die Farben der Flares knallen extrem rein - gerade, weil die Linse so weich zeichnet.
Also da gibt es nun wirklich bessere Anamorphoten.
Das Ding erinnert irgendwie an billige Weitwinkelvorsätze und Telekonverter.


Jobmäßig habe ich mit Anamorphic nichts am Hut. Und wenn, würde ich mir die extrem teuren Teile von Cooke & Co. leihen.

Privat verwende ich budgetmäßig die Adapter von SLR Magic x1.33 50 und x2.0 50, mit dem Vorteil ab ca. 25mm Taking Lens überall vignettenfrei ranzupassen. Übrigens top an den Meike Cine Gläsern (25, 35 und 50mm). Cams BMP4k und very special auch BMCC2.5. Raw natürlich. Das SLR x2.0 verwende ich an der GH5 im 4:3 Anamorphic Modus. Seit zwei Wochen habe ich auch das Sirius.

SLR-Blende aber immer erst ab 5.6, besser 8 und höher. Einstellung fummelig und schwierig (Doppel-Fokussierung und waagerechte Ausrichtung). Groß und schwer. Artefakte satt. Mit den SLR Dioptern sind auch close ups möglich.

Das Sirius ist für den Preis ein absoluter Hammer. Easy zu handeln, auch offen 1.8 annehmbar gut scharf. Declicked, aber keine Zahnkränze. Klein und leicht. Überraschend gut verarbeitet. Hochwertig verpackt wie Apple Produkte.

Beide Hersteller bieten Hollywood Look für die kleine Kasse. Ordentliche Flares, elliptische Highlights, interessantes Bokeh und Abwendung vom langweiligen 16:9, ohne Letterboxen zu müssen. Umgang mit Licht ist aber das A und O.
Kompromisse muss man auch eingehen. Besser und noch bezahlbar sind wohl Vintage Isco: anamorphicstore . com

Meine private Einschätzung: SLR Magic verhalten sich optisch ein bisschen wie Rabauken, wollen oft einfach nicht gehorchen. Dadurch aber von wilder und individueller Charakteristik. Sirius ist dagegen eher der glattgestriegelte Businessman. Liegt im Mainstream und macht anstandsfrei und sauber seine Arbeit. Ich habe mit beiden Typen meinen Spaß.

Bei vielen Deutschen scheinen solche Lösungen im Gegensatz zu anderen Ländern aber nicht so gut anzukommen. Anamorphic insgesamt nicht, leider :-)))
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roki100
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Mi 13 Mai, 2020 13:05

Cinemator hat geschrieben:
Mi 13 Mai, 2020 12:54
SLR Magic x1.33 50 und x2.0 50....very special auch BMCC2.5. Raw natürlich. Das SLR x2.0 verwende ich an der GH5 im 4:3 Anamorphic Modus. Seit zwei Wochen habe ich auch das Sirius.

Also very special mit dem Fairchild Sensor...uff, will sofort haben! ;)
Das Sirius ist für den Preis ein absoluter Hammer. Easy zu handeln, auch offen 1.8 annehmbar gut scharf. Declicked, aber keine Zahnkränze. Klein und leicht. Überraschend gut verarbeitet. Hochwertig verpackt wie Apple Produkte.
Wo kann man die in DE am besten kaufen? Laut SlashCam heißt es:
"Nicht mehr als 500 Euro soll der SIRUI 50mm/F1.8 1,33x Anamorphot kosten. Er ist für APS-C/S35 Bildkreise gerechnet uns soll zum Start mit in drei Mount-Varianten verfügbar sein: Sony FE, FUJI X und MicroFourThirds. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,85m und der manuelle Fokusring hat einen Drehwinkel von 143 Grad. Das Gewicht beträgt ca. 560 Gramm. "
https://www.slashcam.de/news/single/SIR ... 15335.html

500 würde ich dafür zahlen. Findet man aber nix.
Bei vielen Deutschen scheinen solche Lösungen im Gegensatz zu anderen Ländern aber nicht so gut anzukommen. Anamorphic insgesamt nicht, leider :-)))
Ja leider, irgendwie Hauptsache Farb korrigiert/WB stimmt und alles ist gut, sieht man doch bei all den DE Serien, Filme (außer Dark). ;)
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Funless
Beiträge: 5026

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von Funless » Mi 13 Mai, 2020 14:08

roki100 hat geschrieben:
Mi 13 Mai, 2020 13:05
Wo kann man die in DE am besten kaufen? Laut SlashCam heißt es:
"Nicht mehr als 500 Euro soll der SIRUI 50mm/F1.8 1,33x Anamorphot kosten. Er ist für APS-C/S35 Bildkreise gerechnet uns soll zum Start mit in drei Mount-Varianten verfügbar sein: Sony FE, FUJI X und MicroFourThirds. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,85m und der manuelle Fokusring hat einen Drehwinkel von 143 Grad. Das Gewicht beträgt ca. 560 Gramm. "
https://www.slashcam.de/news/single/SIR ... 15335.html

500 würde ich dafür zahlen. Findet man aber nix.
500 war der Early Adopter Preis als das Objektiv noch im Crowdfunding war. Jetzt bekommt man es für (ich glaube) ca. 700 Euro.
MfG
Funless


No Cenobites were harmed during filming.




Cinemator
Beiträge: 728

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von Cinemator » Mi 13 Mai, 2020 14:48

@roki, wie Funless schon sagt, 500 war damals der Start up-Preis mit Risikobonus. Ich hatte versucht, das Teil direkt in China schnell und günstig zu bekommen, war aber vergeblich. Habe nun die regulären 699 bezahlt (Quelle in D siehe pn). Mußt sonst warten, bis einer sich davon trennen will. Ich werde es leider nicht sein. Guck mal alternativ nach alten Isco bzw. Kreuznach Schneider. Die sollen erstaunlich gut sein. Bestimmt hat hier im Forum jemand Erfahrung damit.
Für die kleinen Fairchild Sensoren reichen aber x1.33, bei x2.0 hast du nachher nur Tesafilmhöhe... :-)
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roki100
Beiträge: 11564

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Do 14 Mai, 2020 01:13

also diese isco usw. gefällt mir irgendwie nicht....dann besser SIRIU - Ist schon bestellt (danke nochmal für die PN)....ich habe mir ein paar Videos angeschaut und das ist schon ein must have ding :) freue mich wenn es da ist.
Bild entquetschen kann ich dann mit CineEye+Smartphone, da gibt es Anamorphic Modus... :)

Interessanter vergleich:




GH5:



Sony a7iii:



P4K:



Also das ist schon toll.
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TheGadgetFilms
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Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von TheGadgetFilms » Do 14 Mai, 2020 13:18

Was man noch bedenken sollte, die ganzen Isco, Kowa usw Projektionslinsen haben eine unglaubliche Qualität.
Die haben neu um die 4k gekostet. Nur der anamorphote Block. Ein DIY Setup kostet mit gutem Variablem Diopter um die 1000 Euro, und man hat die Möglichkeit, verschiedene Brennweiten damit zu benutzen. Natürlich bestehen auch Einschränkungen (1.8x macht bei 4:3 zb mehr Sinn), und man muss basteln usw. Aber wenn es einem um die reine Bildqualität geht, würde ich immer die Göttinger oder Japaner Selbstbauvariante vorziehen, bis zu einem Gewissen Budget. Wenn man sich natürlich den ganzen Stress geben will ;)




roki100
Beiträge: 11564

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Do 14 Mai, 2020 14:43

ja das ist es, man muss basteln. Und wenn etwas nicht klappt, dann verzweifle ich... und sieht vll. so aus:

Bild
https://dielichtfaenger.com/blog/anamorph-filmen


Daher lieber SIRUI und alles sieht gut aus. ;)
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TheGadgetFilms
Beiträge: 1181

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von TheGadgetFilms » Do 14 Mai, 2020 15:31

Klar, muss halt jeder für sich selbst wissen. Siriu stellt bestimmt ne einfache und kostengünstige Alternative dar, wobei ich selbst keine Ahnung ob der Qualität hab. Solange sie nicht so unterirdisch wie die SLR Magic ist ;)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




roki100
Beiträge: 11564

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Do 14 Mai, 2020 17:05

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Do 14 Mai, 2020 15:31
Solange sie nicht so unterirdisch wie die SLR Magic ist ;)
Gut das ich die SLR Magic nicht gekauft habe! :) Das war echt knapp (hatte es im Warenkorb...).

Das Filmic-Automat Ding was Du hast, wiegt bestimmt 5-8kg oder so? ;)) Macht bestimmt schöne Bilder.

Übrigens, SIRUI Bildqualität ist super, jedoch, wie es aussieht, wird es viel zu scharf für die BMPCC sein (finde ich). Durch die Entzerrung verschwinden aber (denke ich) all die aliasings und moirés die durch die schärfe dann zum Vorschein kommen... :)
Mit der G9 wird es aber bestimmt gut kombinieren.
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Cinemator
Beiträge: 728

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von Cinemator » Do 14 Mai, 2020 18:25

Also, so ganz verteufeln würde ich SLR Magic Adapter nicht. Anbei mal eine Beispiel, wie man mit der Unschärfe so eine Art "gemalte Bilder" hinbekommt. Dazu habe ich typische Lensflares und ovale Highlights provoziert.
GH5, Taking Lens Samyang 50mm, SLR Magic Adapter x2.0.
Werde mal ähnliches mit dem Sirui ausprobieren.
Er: Was ist mit dir? Sie: Nichts, was du ändern könntest. (Casablanca)

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TheGadgetFilms
Beiträge: 1181

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von TheGadgetFilms » Do 14 Mai, 2020 23:24

roki100 hat geschrieben:
Do 14 Mai, 2020 17:05
TheGadgetFilms hat geschrieben:
Do 14 Mai, 2020 15:31
Solange sie nicht so unterirdisch wie die SLR Magic ist ;)
Gut das ich die SLR Magic nicht gekauft habe! :) Das war echt knapp (hatte es im Warenkorb...).

Das Filmic-Automat Ding was Du hast, wiegt bestimmt 5-8kg oder so? ;)) Macht bestimmt schöne Bilder.

Übrigens, SIRUI Bildqualität ist super, jedoch, wie es aussieht, wird es viel zu scharf für die BMPCC sein (finde ich). Durch die Entzerrung verschwinden aber (denke ich) all die aliasings und moirés die durch die schärfe dann zum Vorschein kommen... :)
Mit der G9 wird es aber bestimmt gut kombinieren.
Ne ganz so schlimm ist es nicht ;) Passt ohne Monitor sogar auf den Ronin S.




roki100
Beiträge: 11564

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Do 14 Mai, 2020 23:34

schlimm ist das auf gar kein Fall. Und bisschen schwer ist finde ich besser/stabiler zu halten...da ist die Muskulatur etwas angespannt und insgesamt somit stabiler als wenn man nur ein Fotoapparat hält.
Jesus und das (zweite) Gebot: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!’
SlashCam-User und das (erste) Gebot über alles: "Du sollst deine Kamera lieben wie dich selbst!"




roki100
Beiträge: 11564

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von roki100 » Fr 15 Mai, 2020 16:36

also SIRUI liefert sehr schnell. Die Anamorphic Linse ist schon angekommen. :)
Bildschirmfoto 2020-05-15 um 16.36.21.png
Also wie schon erwähnt wurde, das Ding ist echt hochwertig verarbeitet....
Mit BMPCC ist das Ganze nun cinematischer als cinematisch. ;)
Jesus und das (zweite) Gebot: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!’
SlashCam-User und das (erste) Gebot über alles: "Du sollst deine Kamera lieben wie dich selbst!"

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srone
Beiträge: 10474

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von srone » Fr 15 Mai, 2020 17:42

na dann viel spass damit...:-)

lg

srone
ten thousand posts later...




Funless
Beiträge: 5026

Re: Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)

Beitrag von Funless » Fr 15 Mai, 2020 17:43

Na dann Glückwunsch zur Anschaffung und ganz viel Spaß damit.
MfG
Funless


No Cenobites were harmed during filming.




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