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Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?



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sylar
Beiträge: 18

Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von sylar » Mo 23 Apr, 2018 14:54

Hallo zusammen,

ich habe eine GH5 und erstelle meistens Imagefilme (Produkte oder Unternehmensfilme) bzw. auch Eventfilme (z.B. Festival, Hochzeit). Möchte ein Stativ, dass nicht zu schwer ist, damit man es auch mal bei Events auf den Rucksack schnallen kann. :-)

Was empfiehlt ihr an "max Höhe"?
Außerdem würden alle Stative einen Slider passen?

Nun habe ich festgestellt, dass ich doch mal ein Stativ benötige.
Da mein Budget nicht riesig ist, sollte es unter etwa unter 150€ sein.

Ich habe viel hier im Forum gelesen und zur Auswahl habe ich mir mal diese herausgesucht:

Manfrotto MKBFRA4-BH Befree + Velbon PH-368 Stativkopf
https://www.amazon.de/Manfrotto-MKBFRA4 ... +manfrotto
https://www.amazon.de/Velbon-FBA_PH368- ... rds=velbon

Velbon Videomate-638 Video
https://www.amazon.de/dp/B007X5HKFI/ref ... B00R3KPYHE

Neewer Alluminum Alloy 158 mit Fluid Video Kopf
https://www.amazon.de/dp/B01M66W9NF/ref ... B00R3KPYHE

Primaphoto PHKV001 2-Wege Video Kit
https://www.amazon.de/Primaphoto-PHKV00 ... op?ie=UTF8

Oder ein bisschen teurer bzw. mehr Möglichkeiten mit dem Stativ:
Manfrotto MT055XPRO3 055 + Velbon PH-368 Stativkopf
https://www.amazon.de/gp/product/B00IQ7 ... mtectip-21

Welches würdet ihr am ehesten empfehlen?




cantsin
Beiträge: 4322

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von cantsin » Mo 23 Apr, 2018 15:36

Für 150 Euro ist IMHO nichts vernünftiges zu kriegen, oder höchstens gebraucht.

Für Rucksack- bzw. Schultertransport-Tauglichkeit würde ich das Kit Manfrotto 500-Kopf + 755XB-Beine empfehlen, dessen Neupreis bei 500 liegt. Das Befree ist ein Notnagel und eigentlich unterdimensoniert für Deine Kamera. Ruckelfrei schwenken kann man damit nicht.

Eventuell könntest Du noch ein Sirui-Video-Monopod + Manfrotto 500- (oder: Sparversion Manfrotto 128-) Fluidkopf als Alternative erwägen. Das ist gerade für Eventfilmerei praktisch und sehr gut transportabel.

Von dem Velbon/Primafoto/Neewer-Zeug würde ich die Finger lassen. Dann lieber auf einem Flohmarkt ein solides altes Metallstativ für ein paar Euro schießen.




Jan
Beiträge: 9050

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Jan » Mo 23 Apr, 2018 19:58

Ich kann immer nicht verstehen, warum User eine Kamera für 2500€ besitzen, aber dann beim Stativ in der Preisklasse einer 500€ Kamera kaufen wollen, das passt halt einfach nicht zusammen. Das Primaphoto/Neewer/Velbon-Zeig ist gut für User, die einfach keine Knete haben und etwas Fluidartiges zum Schwenken benötigen, oft handelt es sich bei diesen Usern um Kameras von 300-500€. Ich kann auch keinen neuen Porsche kaufen und dann nicht mit den Felgenpreisen klarkommen.

Klein und leicht und eine gute Höhe (Festival) und wenn möglich noch günstig schließen sich auch gleich mal aus, wenn leicht und robust, dann wird es teuer = Carbon. Wenn der Kopf etwas taugen soll, dann wird es auch teuer.
Wer es nicht einfach erklären kann, hat es auch noch nicht verstanden.

Albert Einstein (1879-1955)




Frank B.
Beiträge: 7515

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Frank B. » Mo 23 Apr, 2018 21:38

Das sehe ich etwas anders. Es kommt immer darauf an, was man machen will und wie portabel etwas sein soll. Ich kann z.B. mit einem großen Manfrotto oder Sachtler oder sonstigen Profistativen nicht viel anfangen. Einen Benro H8 Kopf habe ich wieder verkauft. Zu groß auf Reisen und sonst brauche ich ihn selten. Wenn ich nur gelegentlich mal einen Schwenk oder Tilt brauche, muss ich nicht mehrere hundert Euro ausgeben. Eine GH5 ist auch nicht unbedingt eine Profikamera. Wenn man jetzt eine FS5 oder eine Ursa hat oder viel in Telebereichen schwenken will, sieht es wieder anders aus.
Ich habe mir für meine Kamera neulich einen Manfrotto MHXPRO-2W B-Ware im Sonderangebot für 50 Euro gekauft, den ich mir auf einen preiswerten Carbonunterbau vom Chinesen aus der Bucht geschraubt habe, den ich mir schon vor längerer Zeit mal gekauft hatte. Der hat glaub ich damals rnd 70 Euro mit Kugelkopf gekostet. Den Kopf fand ich nicht so dolle, deshalb jetzt der Manfrotto. Die Kombi hat mich also insgesamt 120 Euro gekostet und reicht mir für meine Kameras, die auch ungefähr die Größe einer GH5 haben. Vor allem ist das Teil noch portabel für mich auf Reisen.




rush
Beiträge: 8200

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von rush » Mo 23 Apr, 2018 22:04

Das Velbon Videomate-638 sieht ja nahezu identisch zum Velbon DV7000 aus - zumindest beim betrachten der Produktbilder... letzteres, also das 7000er war vor Ewigkeiten mein Einsteigerstativ... fand das für den Preis eigentlich immer ziemlich "okay". Natürlich nicht zu vergleichen mit den großen Stelzen und Köpfen - aber die Gh5 ist ja in der Tat keine "Monster-Kamer" und wenn's auch noch halbwegs kompakt sein soll kommen die großen Eisen ja eh nicht in Frage.

Wichtig für Video sind auf jedenfall feste Beinanschläge oder eine Mittelspinne (wegen mir auch Bodenspinne - bin ich aber kein Fan von) ... viele der einfachen Fotostative würden mich völlig in den Wahnsinn treiben, da man die Kamera dann ja nur nervig nivelliert bekommt und ein Bein schnell mal durchslippen/verrutschen kann... zudem ist man bei den Varianten mit vorgegebenen "Fixpositionen" auch immer ein wenig eingeschränkt... Arbeitshöhe ist ebenfalls nicht ganz unwichtig. Das Velbon kann man ja noch ausfahren, aber dann wirds schon etwas instabil - besonders bei Brennweiten die über den Weitwinkelbereich hinausgehen ;) Aber das Problem haben ja viele andere auch.

Nach dem Velbon DV7000 bin ich dann später beim Bilora 936 Pro gelandet und war damit recht lang zufrieden bzw. habe es noch immer als "kleines" Backup-Stativ rumliegen ;)

https://www.foto-erhardt.de/stative/bil ... tativ.html
keep ya head up




sylar
Beiträge: 18

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von sylar » Di 24 Apr, 2018 08:03

Vielen Dank für eure Antworten.

Aber ja Frank hat eigentlich recht, ich nutze es nur mal für einen Schwenk oder eine Slider fahrt. Trotzdem sollte es auch für unterwegs nicht zu schwer sein.

Rush, würdest du das Bilora klar dem DV7000 vorziehen?

Sonst noch jemand eine alternative oder einen Tipp zu meiner Auswahl?




Frank Glencairn
Beiträge: 7482

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 24 Apr, 2018 11:06

Jan hat geschrieben:
Mo 23 Apr, 2018 19:58
Ich kann immer nicht verstehen, warum User eine Kamera für 2500€ besitzen, aber dann beim Stativ in der Preisklasse einer 500€ Kamera kaufen wollen, das passt halt einfach nicht zusammen.
Was hat den der Preis der Kamera mit dem Stativ zu tun?
Soweit ich mich erinnere, sind Gewicht und die Brennweite der einzige Maßstab für Stativ und Kopf.




dosaris
Beiträge: 406

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von dosaris » Di 24 Apr, 2018 11:24

sylar hat geschrieben:
Di 24 Apr, 2018 08:03
Sonst noch jemand eine alternative oder einen Tipp zu meiner Auswahl?
ich setze bei Bedarf den Yunteng-Fluidkopf auf mein Standard-Velbon-Stativ.
Für cams bis 2 kg funktioniert das für meine Zwecke hinreichend brauchbar,
aber bei extrem-Tele (>50x) wird auch dies nicht mehr genügen
(da macht der Wind schon genügend Probleme)

zB: https://www.ebay.de/itm/YUNTENG-VCT288- ... SwyGBa3uOY




Jan
Beiträge: 9050

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Jan » Di 24 Apr, 2018 13:47

Frank Glencairn hat geschrieben:
Di 24 Apr, 2018 11:06
Jan hat geschrieben:
Mo 23 Apr, 2018 19:58
Ich kann immer nicht verstehen, warum User eine Kamera für 2500€ besitzen, aber dann beim Stativ in der Preisklasse einer 500€ Kamera kaufen wollen, das passt halt einfach nicht zusammen.
Was hat den der Preis der Kamera mit dem Stativ zu tun?
Soweit ich mich erinnere, sind Gewicht und die Brennweite der einzige Maßstab für Stativ und Kopf.

Das hat sehr wohl etwas zu tun, auch weil die User professionell arbeiten möchte und die nötige Kamera auch daheim hat. Mit keinem der genannten 150€ Stative kann man ruckfrei schwenken oder gar professionell arbeiten. Für den Anfänger mag das gehen. Ich habe lange mit dem DV7000 gearbeitet, aber damals auch nur am Anfang, als ich mit einer Consumer Panasonic GS500 gefilmt habe und einfach kein Geld hatte, das war damals aber auch kein professionelles Filmen. Das war so weit ok, bis auf das hohe Gewicht für die Einsteigerklasse dieses Stativs von 3,5 Kg, das Ding kann man ganz sicher nicht mal so einfach auf den Rucksack schnallen, ich war damals froh, das Stativ oft mit dem Auto mitzunehmen. Ich habe das Ding damals über das Festivalgelände geschleppt und mich wie ein Packesel gefühlt. Natürlich sind die höherwertigen Stative oft noch schwerer. Danach habe ich mit einer Manfrottokombi für ca. 500€ mit Videokopf gearbeitet, das kann man professionell nennen, das Stativ mit Bodenspinne wie auch den Kopf. Ich erinnere mich noch an den Velbon-Kopf des 7000, der sich teilweise mit abgedreht hatte, wenn man die Schwenkwirkung etwas schwergängiger eingestellt ist. Findige User aus dem Videotreffpunkt haben den Kopf dann festgeklebt. Ich kenne auch die noch höhere Klasse mit Sachtler und Vinten, das ist dann noch mal etwas anderes.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass hier User gar nicht wissen, worüber sie hier schreiben, gut möglich, dass sie niemals mit einer der drei Klassen jemals selbst gefilmt haben. Das kommt mir auch deswegen so vor, dass der User es mit dem Rucksack mitnehmen möchte und kein User hier vor den 3,5 kg warnt oder das als bedenklich einstuft.
Wer es nicht einfach erklären kann, hat es auch noch nicht verstanden.

Albert Einstein (1879-1955)




Frank Glencairn
Beiträge: 7482

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 24 Apr, 2018 14:28

Was nutzt die ein super leichtes Stativ, wenn ich die Aufnahmen danach in die Tonne kloppen kann, weil es wackelt wie ein Kuhschwanz, da die Kamera zu schwer ist, oder die Brennweite zu lang, der Schwenk ruckelt, oder es auch einfach nur windig ist.

Und mal ganz ehrlich 3.5 Kilo sind ein Witz, wer für sowas zu schwächlich ist, der sollte sich vielleicht ein anders Hobby zulegen, Briefmarken oder so.




Jan
Beiträge: 9050

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Jan » Di 24 Apr, 2018 14:34

Trage dieses Stativ mit 3,5 kg mal längere Zeit rum, das wird schwer mit der Zeit, ich bin kein Schwächling. Es gibt einen Grund, warum die Carbon-Stative gerade so beliebt sind, wenn man nur 1-2 kg tragen muss und das Stativ dennoch recht stabil wirkt. Man muss bei der Fragestellung des Threadstarters sogar eigentlich zwei Kombis kaufen, eins für die Reise mit dem Rucksack und eins für die professionellen Aufnahmen, was auch gern etwas höher und wertiger sein kann, besonders vom Kopf her.
Wer es nicht einfach erklären kann, hat es auch noch nicht verstanden.

Albert Einstein (1879-1955)




Frank Glencairn
Beiträge: 7482

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 24 Apr, 2018 14:54

Nur mal so zur Info: Allein der Kopf von meinem Vinten wiegt 8 Kilo ohne die Beine, und das kleine Vinten mit Manfrotto Kopf und Spinne immerhin noch 6,5 Kilo, und ja, die trage ich rum, plus Kamera wenn's sein muß.

Die Digibetas mit die wir früher stundenlang rumgeschleppt haben, wogen um die 15 Kilo, plus entsprechende Stative. Kameramann ist ein körperlich anstrengender Job, das wir immer gern vergessen. Wenn man halt mit einer 800 Gramm DSLR angefangen hat, kommt einem alles zuviel vor.




Frank B.
Beiträge: 7515

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Frank B. » Di 24 Apr, 2018 15:10

Hier gings aber grad darum, dass leichte und vor allem auch preiswerte Stative eine Berechtigung haben. Allerdings gibts große Qualitätsunterschiede. Aber per se muss das nicht sein, dass ein preiswertes Stativ automatisch schlecht ist. Es kann sein, dass ein relativ preiswertes Stativ seine Aufgabe erfüllt, gerade bei den leichten Kameras im Amateur- und Semiprobereich.




sylar
Beiträge: 18

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von sylar » Di 24 Apr, 2018 15:32

Frank B. hat geschrieben:
Di 24 Apr, 2018 15:10
Hier gings aber grad darum, dass leichte und vor allem auch preiswerte Stative eine Berechtigung haben. Allerdings gibts große Qualitätsunterschiede. Aber per se muss das nicht sein, dass ein preiswertes Stativ automatisch schlecht ist. Es kann sein, dass ein relativ preiswertes Stativ seine Aufgabe erfüllt, gerade bei den leichten Kameras im Amateur- und Semiprobereich.
Genau darauf möchte ich eigentlich hinaus. :-)

Eigentlich bräuchte ich zwei Stative, das stimmt. Trotzdem hätte ich für den Anfang gerne eine einigermaßen normale Kombi. Normales Stativ, dass man auch mal tragen kann, aber auch 2-3 sanfte Schwenks machen kann.

Und da ich momentan einfach unbedingt soviel Geld ausgeben möchte, schaue ich erstmal wie es damit klappt.




rush
Beiträge: 8200

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von rush » Di 24 Apr, 2018 16:11

sylar hat geschrieben:
Di 24 Apr, 2018 08:03


Rush, würdest du das Bilora klar dem DV7000 vorziehen?
Vom Kopf her fand ich den DV7000er eigentlich etwas angenehmer zu schwenken...
Rein vom Handling her war das Bilora 936 Pro damals für mich aber dennoch ein guter Schritt nach vorn in Sachen Handling/Usability. Dank der Nivelierhalbkugel kann man es auch sehr schnell und einfach wie bei "großen" Stativköpfen in die Waage bringen.

Habe in den letzten Jahren die Entwicklung kleinerer "Einsteigerstative" nicht mehr weiter verfolgt und kann daher jetzt auch nicht sagen ob es gute/bessere Alternativen gibt. Da müssen ggfs. andere aushelfen.

Ich habe sowohl das DV7000 aber besonders das 936er ziemlich gern genutzt und würde jedem "Einsteiger" durchaus empfehlen es sich einfach mal anzusehen und auszuprobieren.

Wenn man noch eine Spur höher einsteigen möchte, durchaus auch mal sowas wie den S6 von Benro ansehen... allerdings kann ich keine stelzen empfehlen, mit diversen Manfrottos bin ich nie wirklich warm geworden - aber das ist eine andere Geschichte und rein subjektiv.

Und die Geld/Kosten/Nutzen Diskussuion... lass dich davon nicht beirren.... fang erstmal an - dafür ist jedes Stativ erst einmal besser als kein Stativ.
Und wenn die Ansprüche, Kunden und Brennweiten wachsen - wirst du schon aus eigenem Anreiz in einer anderen Stufe schauen... aber dann kann man ein Bilora, Velbon oder whatever auch problemlos per Kleinanzeige wieder veräußern - oder es halt als Backupstativ bzw. für 'ne feste Totale der späteren Zweitkamera/GoPro etc hernehmen...
keep ya head up




Auf Achse
Beiträge: 3101

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Auf Achse » Di 24 Apr, 2018 22:33

Das Bilora 936 ist von den Beinen sicher nicht schlecht, der Kopf hat angeblich große Schwankungsbreiten von "ganz brauchbar" bis "reibt, steckt, dämpft ungleichmäßig, ..." usw. War auch mein Einsteigerstativ und der Kopf für den Anfang wirklich brauchbar. Ich hab ihn auf Manfrotto - Kameraplatten umgerüstet, für eine statische Kamera bei Konzerten ist es immer noch gut genug.

Einen großen Nachteil hat das Ding ..... es hat eine 65mm statt der genormten 75mm Kalotte. Das Weiterverwenden der Beine bei Aufrüsten auf einen höherwertigen Kopf fällt damit aus. Das Bilora gibts baugleich als Cullmann Alpha 9000, allerdings mit 75mm Kalotte. Der Kopf ist ganz anders als der Bilora und war bei meinem Set ziemlich unbrauchbar. Egal, abmontiert und gegen einen Sachtler Ace getauscht.

Das Bilora / Cullmann Set halte ich gewichtsmäßig für den Rucksack für grenzwertig, am besten ausprobieren.

Auf Achse




srone
Beiträge: 6871

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von srone » Di 24 Apr, 2018 23:08

man sollte bei der diskussion klar trennen, will ich schwenken oder nicht?

für ersteres brauchts halt einfach was schweres, da ist jedes 20 jahre alte sachtler oder vinten, jedem billigteil weit überlegen, für letzteres tuts auch ein ca 1kg schweres carbon fotostativ, dann bin ich eben auch mobil.

beides zusammen gibt es nicht...

lg

srone
"x-log is the new raw"




cantsin
Beiträge: 4322

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von cantsin » Mi 25 Apr, 2018 00:53

Auf Achse hat geschrieben:
Di 24 Apr, 2018 22:33
Weiterverwenden der Beine bei Aufrüsten auf einen höherwertigen Kopf fällt damit aus. Das Bilora gibts baugleich als Cullmann Alpha 9000, allerdings mit 75mm Kalotte.
In der Klasse gibt's noch den König KN-TRIPOD110, den Calumet auch unter eigenem Markennamen als Videostativ verkauft, auch mit 75mm-Halbschale. Die Beine sind in Ordnung, Kopf habe ich nie benutzt.

Aber alle diese Stative sind eigentlich zu schwer für das, was dem TO vorschwebt. Ich würde auf ein Manfrotto 190 mit 128er-Kopf gehen, was gebraucht für um die 150 Euro machbar sein sollte und besser ist als alles, was es für den Preis neu auf dem Markt gibt. Sowohl die Beine, als auch der Kopf sind schon seit Ewigkeiten auf dem Markt und deshalb relativ einfach gebraucht aufzutreiben.




sylar
Beiträge: 18

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von sylar » Mi 25 Apr, 2018 08:28

Danke nochmals für eure Tipps.

Werde diese Woche nochmals in Laden gehen und mir (wenn möglich) die Stative anschauen. Das früher hoch gelobte Velbon wird wohl nicht mehr so einfach "empfohlen". :-)
Und mir ist jetzt klar, dass es kein guten Kompromiss zwischen Mobil und guten Schwenks gibt.
Das Manfrotto 190 ist preislich gut, wobei ich auch eher Richtung Stativ mit "Spinne" gehe.
Da ein leichtes Stativ eben ein nachteil beim schwenk mit sich bringt.

Und rush hat recht, ein Stativ haben ist schon mal besser als keins für den Anfang. Steigern kann man sich immer noch.

Tendiere immer noch zu dem Velbon Videomate-638 Video, da es "leichter" ist und trotzdem einen recht guten Kopf hat. Wobei man dort keinen Slider anbringen kann oder sehe ich das falsch?




Frank B.
Beiträge: 7515

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Frank B. » Mi 25 Apr, 2018 08:56

Wie gesagt, es kommt drauf an, wie leicht es sein soll. Leicht und stabil bei Schwenks ist ein sich ausschließender Gegensatz. Man muss also Kompromisse machen und diese werden durch eine möglichst genaue Anforderungsbeschreibung deutlicher. Das musst du zunächst für dich klären.
M.E. braucht man keine Spinne. Gute Stative stehen durch Rasten an der Schulter sehr stabil. Wir reden ja von einer GH5 als zu stabilisierende Kamera. Ein guter, stabiler Unterbau, möglichst aus Carbon, wenn man weitere Wege damit geht und einen Kopf aus dem gehobenen Amateurbereich, das tuts eigentlich. Jedenfalls für mich. Ich persönlich würde den Manfrotto MHXPRO-2W oder den Manfrotto MVH 500 (etwas größer) empfehlen, weil ich die kenne. Sie sind beide stabiler als der Velbon, den ich auch habe. Der MHXPRO-2W ist relativ kompakt. Ich kann damit ausreichend sanft schwenken. Darunter w.g. ein leichtes Carbon oder Alustativ. Das fehlende Gewicht beim Schwenk kann durch gemäßigten Druck mit der linken Hand auf die Stativschulter erzeugt, während man mit der rechten Hand schwenkt oder man hängt die Videotasche an den Haken der Mittelsäule (nicht immer vorhanden). Meist funktionierts auch ohne Druckausübung.
Damit hast du einen guten Kompromiss aus Stabilität und Mobilität.

Noch eine Anregung. Man kann auch mit einem in der horizontalen, der Panoramaebene, fluidgedämpften Kugelkopf schwenken und tilten. Letzeres, wenn man ein Stativ mit um 90Grad kippbarer Mittelsäule verwendet. Vorteil eines Kugelkopfes ist, dass er sehr viel schneller in die Waage zu bringen ist als ein 2 Wege Videokopf. Für letzteren braucht man idealerweise eine Halbschale oder man variiert an den Beinlängen, was länger dauert. Wenn man die meisten Aufnahmen ohne Schwenk und Tilt macht, kann m.E. ein guter Kugelkopf auf einer kippbaren Mittelsäule eine gute Alternative sein.




Jost
Beiträge: 1070

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Jost » Mi 25 Apr, 2018 10:00

sylar hat geschrieben:
Mo 23 Apr, 2018 14:54
Hallo zusammen,

ich habe eine GH5 und erstelle meistens Imagefilme (Produkte oder Unternehmensfilme) bzw. auch Eventfilme (z.B. Festival, Hochzeit). Möchte ein Stativ, dass nicht zu schwer ist, damit man es auch mal bei Events auf den Rucksack schnallen kann. :-)

Was empfiehlt ihr an "max Höhe"?
Außerdem würden alle Stative einen Slider passen?

Nun habe ich festgestellt, dass ich doch mal ein Stativ benötige.
Da mein Budget nicht riesig ist, sollte es unter etwa unter 150€ sein.

Ich habe viel hier im Forum gelesen und zur Auswahl habe ich mir mal diese herausgesucht:

Manfrotto MKBFRA4-BH Befree + Velbon PH-368 Stativkopf
https://www.amazon.de/Manfrotto-MKBFRA4 ... +manfrotto
https://www.amazon.de/Velbon-FBA_PH368- ... rds=velbon

Velbon Videomate-638 Video
https://www.amazon.de/dp/B007X5HKFI/ref ... B00R3KPYHE

Neewer Alluminum Alloy 158 mit Fluid Video Kopf
https://www.amazon.de/dp/B01M66W9NF/ref ... B00R3KPYHE

Primaphoto PHKV001 2-Wege Video Kit
https://www.amazon.de/Primaphoto-PHKV00 ... op?ie=UTF8

Oder ein bisschen teurer bzw. mehr Möglichkeiten mit dem Stativ:
Manfrotto MT055XPRO3 055 + Velbon PH-368 Stativkopf
https://www.amazon.de/gp/product/B00IQ7 ... mtectip-21

Welches würdet ihr am ehesten empfehlen?
Beim nachgerüsteten Velbon PH-368 musst Du generell aufpassen, ob er mit Libelle kommt. Velbon vertreibt offenbar auch eine Variante ohne Libelle.
Ich hatte das Velbron DV-7000. Das war mein erstes Stativ, von dem man wirklich sagen konnte, dass weiche Schwenks möglich wurden. In den Kleinanzeigen wird gerade eins für 75 Euro angeboten.

Neu kaufen würde ich es nicht wieder. Nivelliereinrichtung und Counterbalance fehlen. Man kann es auch schlecht tragen. Da ist man mit einem BENRO A2573FS6 um Welten besser bedient.



Ich kenne jetzt Deinen Rucksack nicht, aber ich würde mal das Aufschnallen des Stativs testen. Weder das Velbron noch das Benro lassen sich nach meiner Meinung vernünftig auf einem Rucksack transportieren. Das wackelt und wankt alles hin und her. Mit aufgesetztem Videokopf gibt es keine Balance mehr. Meine Tests waren nicht erfolgreich.

Mit dem Beschweren des Stativs per Haken habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. Bei Wind gerät die Zusatzlast ins Schwingen. Das überträgt sich auf die Kamera.

An Deiner Stelle würde ich mich durch die Kleinanzeigen graben, um etwas Gebrauchtes zu kaufen. Das Budget ist für einen Neukauf zu knapp.




sylar
Beiträge: 18

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von sylar » Mi 25 Apr, 2018 10:36

Konnte man bei deinem BENRO oder auch Dv7000 den Kopf abschrauben und einen Slider anschrauben?




Jost
Beiträge: 1070

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Jost » Mi 25 Apr, 2018 13:17

sylar hat geschrieben:
Mi 25 Apr, 2018 10:36
Konnte man bei deinem BENRO oder auch Dv7000 den Kopf abschrauben und einen Slider anschrauben?
Ja, beide Köpfe sind geschraubt.




Jan
Beiträge: 9050

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Jan » Mi 25 Apr, 2018 20:26

sylar hat geschrieben:
Mi 25 Apr, 2018 08:28
Danke nochmals für eure Tipps.

Werde diese Woche nochmals in Laden gehen und mir (wenn möglich) die Stative anschauen. Das früher hoch gelobte Velbon wird wohl nicht mehr so einfach "empfohlen". :-)
Und mir ist jetzt klar, dass es kein guten Kompromiss zwischen Mobil und guten Schwenks gibt.

Ich selbst habe damals hier oft das Velbon DV 7000 empfohlen, damals hatte ich aber auch keine Ahnung was es noch besseres gibt. Danach habe ich mit dem Manfrotto 503er Kopf (vorher 501) und 525 MVB Stativ gearbeitet, das war dann schon mal eine Nummer professioneller. Diese Kombi hat selbst mein Kumpel, der das hauptberuflich macht, dafür benutzt, euch die "schönen" Bilder des Nachmittagsprogramm zu liefern (Sat 1 und Pro 7), für die Drehs in München für diese Sender war es eben gut genug.Aktuell kann man aber sagen, dass sich die Zeit eher verbessert hat, das Chinazeug gab es damals noch nicht, das taugt zwar nicht immer was, aber man bezahlt wenig Geld dafür.
Wer es nicht einfach erklären kann, hat es auch noch nicht verstanden.

Albert Einstein (1879-1955)




Jan
Beiträge: 9050

Re: Stativ mit Fluidkopf (Velbon)?

Beitrag von Jan » Mi 25 Apr, 2018 20:28

sylar hat geschrieben:
Mi 25 Apr, 2018 10:36
Konnte man bei deinem BENRO oder auch Dv7000 den Kopf abschrauben und einen Slider anschrauben?

Wie schon geschrieben, der Kopf des 7000er schraubt sich sogar (leider) sehr leicht ab.
Wer es nicht einfach erklären kann, hat es auch noch nicht verstanden.

Albert Einstein (1879-1955)




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