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Der erste Pfannekuchen...



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pillepalle
Beiträge: 1506

Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » Fr 24 Jan, 2020 21:20

Ich habe letztes Jahr bei einem gemeinnützigen Projekt mitgemacht und dabei in meiner Freizeit meinen ersten kleinen Dokumentarfilm gedreht. Aus filmischer Sicht gibt's da natürlich noch viel Verbesserungspotential und ich kenne selber natürlich auch die Schwächen des Films ganz gut. Für einige Aufnahmen (wie z.B. die handgehaltenen Aufnahmen im Wagen) werde ich hier vermutlich gesteinigt *g* Der erste Pfannekuchen gelingt nie so richtig. Trotzdem möchte ich euch das Ergebnis nicht vorenthalten, denn immerhin habe ich hier im Forum auch einiges von euch gelernt. Bis auf eine kurze GoPro4 Aufnahme und ein paar kurze Uralt-Schnipsel von der Nikon D800 ist alles mit der Z6 gedreht. Am besten vorher mal kurz die Videobeschreibung durchlesen ob einen das Thema überhaupt interessiert. Der Film Ist knapp eine Stunde lang und sicher nicht jedermanns Sache. Denen die Lust haben mal rein zu schauen danke ich schon mal im voraus...



VG




Frank Glencairn
Beiträge: 10210

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 24 Jan, 2020 21:26

Geile Mucke.




Frank Glencairn
Beiträge: 10210

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 24 Jan, 2020 21:31

Auch ansonsten gar nicht schlecht, von dem was ich auf die Schnelle jetzt gesehen hab.
Ich hab mich ein bisschen durchgeklickt, werd ich mir aber auf jeden Fall demnächst mal in Ruhe ganz anschauen.




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » Fr 24 Jan, 2020 21:33

Dank dir :) Es gibt leider keinen wirklichen Show-Down aber die letzten 20 Minuten sind vielleicht die interessantesten.

VG




klusterdegenerierung
Beiträge: 14573

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 24 Jan, 2020 21:36

Wirklich toll gemacht, schöne Einstellungen und toller Schnitt.
Mucke finde ich auch toll!

Ich hab nix zu meckern. ;-)
Danke fürs teilen.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




roki100
Beiträge: 3115

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von roki100 » Sa 25 Jan, 2020 08:57

Unabhängig jetzt von guter Bildqualität, gutes Ton usw.

Das was der Typ über Ungarn erzählt (ab 45:35), ist schlimmer als wie dargestellt. Da werden/wurden die nicht nur dazu gezwungen "Ungaren" zu sein, sondern teilweise systematisch verjagt, indem Nazis in Dörfer wie Schäferhunde losgelassen wurden... Die haben ihnen keine "Steinhäuser" (.LOL) gegen, sondern höchstwahrscheinlicher mit steine beworfen... Und ich spreche nicht vom Jahr 19xx, sondern all das passiert immer noch Jahr 20xx. Ein faschistische Regierung ist das da...



Wenn eine gewisse Gruppe in die ecke gedrängt wird und von den Rest systematisch ausgegrenzt, weil sie Schwarze, Zigeuner...oder Muslime heißen, (sie bekommen keine Arbeit, keine Wohnung in bestimmte gebiete usw. aufgrund der Betitelung/Namen usw.), dann entstehen Ghettos, es gibt kriminelle usw. Anders gesagt, das ist von jemandem so gewollt, um böse Geister aufzuwecken (Rassisten/Faschisten/Nationalisten). Es ist gewollt, dass das so ist, wie es ist. Da weiß jemand ganz genau, was zu tun ist, um Spaltungen, Unruhe und Hass auf eine gewisse Gruppe... zu verursachen.
Das was einige nennen "wir halten zusammen", "wir helfen einander" usw. Da ist nicht einfach so vom Himmel gefallen oder aus große Liebe voneinander entstanden, sondern das ist nur ein teil der Konsequenzen, die durch Jahrelange Unterdrückung, Ausgrenzung usw. sich so entwickelte... Sehr wenige nehmen das so wahr, viel mehr denkt man sich "ja, es ist doch schön, dass die zusammenhalten und einander helfen" ja aber natürlich und logisch, wenn sie keine andere Wahl hatten, anderen zu (ver)trauen bzw. das Gefühl der Zugehörigkeit, nie bekommen haben....

Ich finde schade, dass EU "Zigeuner" (ich schreibe bewusst Zigeuner, weil manche tatsächlich so genannt werden wollen und nicht anders) keine so große Anerkennung bekommen wie die Juden. Ich frage mich immer wieder, warum nicht? Die wurden zu der Zeit genau so behandelt... Es gibt unzählige "gegen Antisemitismus"-Demonstrationen (was ich gut finde), doch wenig "gegen Antiziganimus"-Demo und es wird kaum verbreitet, was den Zigeuner in die EU so alles passiert.
Zuletzt geändert von roki100 am Sa 25 Jan, 2020 09:44, insgesamt 7-mal geändert.




suchor
Beiträge: 189

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von suchor » Sa 25 Jan, 2020 09:31

Danke fürś Teilen.
Habe auch nur mal kurz drüber geschaut, werde es aber auf jedenfall ganz anschauen. Was ich bis jetzt gesehen habe...
Sehr schön, schön ruhig und unaufgeregt, coole Mucke und ,was mir fast als erstes aufgefallen ist, sauberer Ton. Darf ich fragen wie du den Ton bei den Interviews abgenommen hast?
Danke und LG
Stefan




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » Sa 25 Jan, 2020 09:50

@ roki100

Natürlich hätte man zu allem auch viel extremere Beispiele finden können. Im dem er z.B. Ungarn als Beispiel genannt hat, wollte er eher darauf hinaus, das die Roma dort eben nicht integriert, sondern assimiliert wurden und er bei seiner Reise in den 90ern eben selber gemerkt hat, wie unterschiedlich die verschiedenen Zigeunervölker in Europa sind. Ich habe ein paar Dinge auch bewusst etwas entschärft, denn trotz des nicht gerade leichten Themas, wollte ich nicht das der Film zu schwer wird und einen eher positiven Ansatz dabei verfolgen. Eben auch das verbindende und nicht nur das Trennende zeigen. Auch nicht nur Beispiele von Erfolgreichen, der Intellektuellen, sondern ein paar lebensnahe Beispiele. Es werden ja ohnehin fast alle Themen im Film nur angeschnitten. Ging auch nicht anders in der Kürze der Zeit. Der Film soll z.B. häufig in Schulen gezeigt werden und soll den Schülern dann unter anderem als Gesprächsgrundlage dienen, ohne als trockener Lehr- oder Geschichtsfilm daher zu kommen.

Es ist übrigens gar nicht bei allen Zigeunern so, dass sie lieber als Zigeuner bezeichnet werden, denn im Grunde handelt es sich bei dem Begriff ja um eine Fremdbezeichnung. Es kommt darauf an, wie man den Begriff Zigeuner benutzt und ob er abwertend gemeint ist, oder nicht. Was die im Film gezeigten Sinti vor allem am Begriff 'Sinti und Roma' stört, ist das darunter alle Zigeunervölker zusammengefasst werden (es gibt über ein Dutzend verschiedene in Europa) und alle in einen Topf geworfen werden. Wie z.B. die seit Ewigkeiten hier lebenden Sinti, mit Kriegsflüchtlingen aus Osteuropa. Und das über Zigeuner selbst in der Presse (aus Unwiswsenheit oder Sensationslust) meist Recht undifferenziert berichtet wird.

Natürlich wurden die Zigeuner von den Nazis genauso verfolgt wie die Juden. Aber bei solchen Vergleichen muss man immer sehr vorsichtig sein. Was in der Tat stimmt ist, das einige Juden natürlich andere Möglichkeiten hatten sich zu wehren, bzw zu fliehen oder das Land zu verlassen, denn sie hatten teilweise auch Recht angesehene und gesellschaftlich anerkannte Berufe (wie Anwälte, Ärtze, Bänker, ect.) wogegen z.B. fast alle Sinti einfache Handwerker, oder Musiker waren, die sich nur zurück gezogen haben. Während des Krieges haben viele von ihnen in Wäldern gelebt und sich dort vor den Nazis versteckt.

@ Suchor

Danke. Ich war bei den Interviews leider öfter auch alleine und hatte das Mikro dann an der Angel auf einem Stativ (mit Boomholder). Indoor eine Superniere (Microtech Gefell M310 ) und Outdoor ein kurzes Richtrohr (Sennheiser MKH8060). Als Recorder einen Zoom F4. Daneben hier und da noch ein Sanken cos-11 als Lavaliermikro in einen Tascam DR-10CS Bodypack-Recorder (als backup) das mich öfter mal gerettet hat :) Blöderweise hatte ich mich selber gar nicht mikrofoniert, weil ich ursprünglich gar nicht vor hatte selber im Film zu sprechen. Ging aber dann nicht anders und so war der Pegel bei meinen Fragen dann oft zu leise und ich mußte ihn stark anheben. Ganz so sauber wie ich ihn gerne gehabt hätte war der Ton leider auch nicht immer. Ich hatte öfter mal Hintergrundmusik im Film die ich dann heraus filtern musste (wegen der GEMA) um saubere Dialoge zu bekommen. Das war echt schade, denn oft war die Atmo recht schön und ich hätte sie gerne verwendet.

VG




Axel
Beiträge: 12819

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von Axel » Sa 25 Jan, 2020 10:53

Ihr habt schöne Namen (Titel). Interessante Reportage, hab auf technische Aspekte gar nicht geachtet, was ja eigentlich ideal ist.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




Frank Glencairn
Beiträge: 10210

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 25 Jan, 2020 12:49

Habs mir jetzt auch ganz angesehen. Und ja, nach ein paar Minuten war ich auch so drin, daß ich gar nicht mehr auf irgendwas technisches geachtet habe.

Natürlich sind da ein paar Kleinigkeiten drin, die man besser hätte lösen können - scheiß drauf.
Das ganze ist so interessant und so gut erzählt, daß die paar technischen Unzulänglichkeiten keine signifikante Rolle spielen.

Alles richtig gemacht würd ich sagen - vor allem für ne one-man-show - du hast da wirklich nen guten Job gemacht.




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » Sa 25 Jan, 2020 12:58

Danke. Auch noch mal an alle die sich die Zeit genommen haben da rein zu schauen. Ja, ich habe dabei viel gelernt. Vor allem was gut funktioniert und was nicht :) Das merkt man oft erst vor Ort und in der Praxis. Man kann ja nur versuchen es jedes Mal ein bisschen besser zu machen. Perfekt wird es vermutlich nie sein.

VG




3Dvideos
Beiträge: 531

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von 3Dvideos » So 26 Jan, 2020 11:06

Ich habe den PR-Film inzwischen komplett gesehen. Die Landesregierung fördert offenbar auch PR. Das Video ermöglicht, Menschen zu begegnen. Das Portrait deutet die Vielfalt der Sinti an. Den Jazz-Gitarristen und die Schrotthändlerin erlebt man auch in ihrer Tätigkeit. Warum der Musiker, der nicht einmal ein Instrument spielt, in einer Boxhalle steht, wird nicht verständlich.

Der Film benennt auch Konflikte, bleibt aber unkritisch und einseitig. Damit wird er journalistischen Standards nicht gerecht. Zum Beispiel hätte auch die Begründung der niederländischen Gemeinde für die Auflösung von Ghettos ins Bild oder ins Wort kommen müssen. Die Spannung von Selbstausgrenzung und Integration wird in unterschiedlichen Statements deutlich. Das Mädchen als Beispiel für die junge Generation zeigt eine Tendenz zur Abschottung. Der Kölner in der Boxhalle wirkt voll integriert.

Der Aufbau ist nicht stringent. Zwischen den Statements fehlen überzeugende Übergänge. Der Sprecher wirkt nicht authentisch. Seine Rolle scheint unklar definiert. Atmo, O-Ton und Sprechertext harmonieren noch nicht richtig. Das Video macht Appetit auf mehr Gypsi-Jazz.




roki100
Beiträge: 3115

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von roki100 » So 26 Jan, 2020 11:15

Warum der Musiker, der nicht einmal ein Instrument spielt, in einer Boxhalle steht, wird nicht verständlich.
vielleicht musste er nirgendswo hin und stand einfach da... .LOL ;))




3Dvideos
Beiträge: 531

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von 3Dvideos » So 26 Jan, 2020 11:21

roki100 hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 11:15
Warum der Musiker, der nicht einmal ein Instrument spielt, in einer Boxhalle steht, wird nicht verständlich.
vielleicht musste er nirgendswo hin und stand einfach da... .LOL ;))
Auf jeden Fall ist das Boxhallen-Image ( "Dummse-Tünn und Schäfers Nas" ) in Köln ambivalent. Für einen Musiker vielleicht doch nicht der beste Hintergrund.




roki100
Beiträge: 3115

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von roki100 » So 26 Jan, 2020 11:41

3Dvideos hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 11:21
roki100 hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 11:15


vielleicht musste er nirgendswo hin und stand einfach da... .LOL ;))
Auf jeden Fall ist das Boxhallen-Image ( "Dummse-Tünn und Schäfers Nas" ) in Köln ambivalent. Für einen Musiker vielleicht doch nicht der beste Hintergrund.
Es muss auch beim dreh im leben nicht alles Perfekt sein ....Boxhallen nutzen Sinti bestimmt auch für Hochzeiten.
Zuletzt geändert von roki100 am So 26 Jan, 2020 11:42, insgesamt 1-mal geändert.




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » So 26 Jan, 2020 11:41

@ 3Dvideos

Dank Dir für Dein Kommentar. Mir ist allerdings nicht so ganz klar wo Du da PR siehst? Es ging dabei auch nicht um objektiven Journalismus sondern um das Empowerment einer ethnischen Minderheit. Die werden zum Glück in unserem Land durch die Verfassung geschützt. Bei dem Film sollten ja gerade die Sinti selber mitwirken und er soll ihre Sicht der Dinge darstellen. Nicht die der Mehrheitsgesellschaft.

Mit dem nicht stringenten Aufbau hast Du schon Recht. Hatte auch viel zu wenig B-Roll Material. Offen gestanden wusste ich am Anfang des Projekts auch noch nicht was dabei heraus kommen sollte. Es gab eben keinen Script, oder Konzept, zu dem man dann passende Bilder und Geschichten sucht. Der Film sollte auch keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen geben, sondern die Leute eher zum Nachdenken anregen. Und eben der Mehrheitsgesellschaft diese Kultur ein wenig näher bringen. Wie viel Andersartigkeit verträgt unsere Gesellschaft? Wollen wir Integration, oder Assimilation? Müssen sich die Menschen an das System anpassen, oder wäre es vielleicht besser das System würde sich an die Menschen anpassen? Usw...

Den Musiker in der Boxhalle siehst Du schon am Anfang des Films auf der Bühne spielen. Ich konnte dazu aus urheberrechtlichen Gründen allerdings keinen Ton spielen. Deshalb ist der Ausschnitt auch nur so kurz. Die Boxhalle war einfach neben dem Veranstaltungsort und der einzig ruhige Raum in der Nähe ;) Der Musiker arbeitet mit seinem Verein übrigens schon mit Kindern in Brennpunkten (wie Köln-Chorweiler ect.) nur musste ich viele Hintergrund-Informationen heraus lassen, damit der Film nicht zu lang wird.

Die Kritik am Sprecher finde ich etwas schräg. Ich finde ihn ziemlich gut so. Wir hatten auch andere, z.B. emotionalere Sprechvarianten (wie in der Werbung), oder mehr geplapperte, noch unbeteiligtere. Aber der Sprecher spricht ja als Sinto und nicht als neutraler Beobachter.

VG




3Dvideos
Beiträge: 531

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von 3Dvideos » So 26 Jan, 2020 12:36

pillepalle hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 11:41
@ 3Dvideos

Dank Dir für Dein Kommentar. Mir ist allerdings nicht so ganz klar wo Du da PR siehst? Es ging dabei auch nicht um objektiven Journalismus sondern um das Empowerment einer ethnischen Minderheit.
Man kann PR auch Empowerment nennen.
Die werden zum Glück in unserem Land durch die Verfassung geschützt. Bei dem Film sollten ja gerade die Sinti selber mitwirken und er soll ihre Sicht der Dinge darstellen. Nicht die der Mehrheitsgesellschaft.
Journalisten lassen eben beide Seiten zu Wort kommen wie die Bibel: Da gibt es zwei Schöpfungsgeschichten mit unterschiedlichen Ansichten.
Mit dem nicht stringenten Aufbau hast Du schon Recht. Hatte auch viel zu wenig B-Roll Material. Offen gestanden wusste ich am Anfang des Projekts auch noch nicht was dabei heraus kommen sollte. Es gab eben keinen Script, oder Konzept, zu dem man dann passende Bilder und Geschichten sucht. Der Film sollte auch keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen geben, sondern die Leute eher zum Nachdenken anregen. Und eben der Mehrheitsgesellschaft diese Kultur ein wenig näher bringen. Wie viel Andersartigkeit verträgt unsere Gesellschaft? Wollen wir Integration, oder Assimilation? Müssen sich die Menschen an das System anpassen, oder wäre es vielleicht besser das System würde sich an die Menschen anpassen? Usw...
Ehrlich gesagt, habe ich selbst schon so einen Film gemacht, der nur einen anonymen Alkoholiker in seiner Selbstdarstellung zu Wort kommen lässt. Der Film war nicht unkritisch, aber der anoyme Alkoholiker hat natürlich eher seine Erfolgsgeschichte erzählt, wobei dann eine objektive Einordnung, etwa durch einen Arzt, fehlte.
Den Musiker in der Boxhalle siehst Du schon am Anfang des Films auf der Bühne spielen.
;-) Das erkennt aber auch nur ein Insider.
Ich konnte dazu aus urheberrechtlichen Gründen allerdings keinen Ton spielen. Deshalb ist der Ausschnitt auch nur so kurz. Die Boxhalle war einfach neben dem Veranstaltungsort und der einzig ruhige Raum in der Nähe ;)
Bei einem Imagefilm sollte man keine faulen Kompromisse eingehen durch Rechtfertigung mit Nebensächlichkeiten. Wie wäre ein Interview in dem Zigeunerwagen des Kulturvereins gewesen? Erst spielt der Musiker was vor, dann erzählt er über seinen Musikunterricht...
Der Musiker arbeitet mit seinem Verein übrigens schon mit Kindern in Brennpunkten (wie Köln-Chorweiler ect.) nur musste ich viele Hintergrund-Informationen heraus lassen, damit der Film nicht zu lang wird.
Was waren denn die Kriterien für die Länge des Films? Es hätten doch auch 90 Minuten sein können.
Die Kritik am Sprecher finde ich etwas schräg. Ich finde ihn ziemlich gut so. Wir hatten auch andere, z.B. emotionalere Sprechvarianten (wie in der Werbung), oder mehr geplapperte, noch unbeteiligtere.
Den Sprecher selbst stelle ich nicht in Frage. Ich finde, er ist nicht richtig eingesetzt.
Aber der Sprecher spricht ja als Sinto und nicht als neutraler Beobachter.
So kommt er nicht rüber, weil er so nicht eingeführt wurde. Stimmlich wirkt er objektiv, vom Text her ist er das nur zum Teil. Er übernimmt Texte, die in den O-Ton gehören, die Vereinsvertreter sagen müssen. Man hat den Eindruck, dass der Sprecher auf den Film akustisch aufgesetzt ist und daher nicht authentisch wirkt.




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » So 26 Jan, 2020 13:03

@ 3D-Videos

Klar, man hätte über jedes der angeschnittenen Themen einen eigenen Film machen können. Ursprünglich waren 45 Minuten für den Film geplant und mit einer Stunde wurde die Länge schon gesprengt. Aber deshalb kann man eben auch nicht besonders ausführlich auf alles eingehen. Zum Thema Religion hätte man auch noch viel mehr zeigen können. Die Sinti sind zwar fast alle katholische Christen, aber in sich äußerst heterogen. Das Wesentliche ist aber rüber gekommen. Das sie ihre eigene Religion leben und z.B. nicht am Leben der Pfarrgemeinden teilnehmen. Der Geistliche ist übrigens der einzige Nicht-Sinto der im ganzen Film zu Wort kommt.

Ich hatte sogar erst überlegt gar keinen Sprecher einzusetzen. Der Sprecher liefert eigentlich nur Hintergrundinformationen, die der Zuschauer sonst nicht hätte. Und natürlich ist er inhaltlich nicht objektiv, weil er eben die Meinung der Sinti vertritt. Schon im ersten Satz "Wir sind Sinti..." und auch in jeder seiner anderen Aussagen kommt rüber das er ein Sinto ist. Und das was Du vorschlägst (das hätten die Sinti sagen sollen) wollte ich eben nicht machen. Den Leuten irgendwas in den Mund legen, was sie sagen sollten. Klanglich unterscheidet er sich natürlich von den O-Tönen. Waren ja auch ganz andere Aufnahmebedingungen. Meinst Du es wäre besser gewesen ihn mit einem Lavaliermikro in ein Gartenhaus zu setzen, um den Text einzusprechen? *g* Aber trotzdem danke für die Anmerkung. Ich mache mir auf jeden Fall mal Gedanken wie man das in Zukunft besser hinbekommen könnte.

Die rechtliche Frage war übrigens auch keine Nebensächlichkeit. Eine der Auflagen für den Film war eben das keine Folgekosten dabei entstehen dürfen und GEMA Gebühren sind Folgekosten. Mit Steuergeldern sollte man sparsam umgehen ;) Das war alles Low-Budget. Wir hatte auch kein Budget für Equipment, sondern mussten unser eigenes benutzen. Wir dürfen mit dem Film auch keine Gewinne machen. Das war ein gemeinnütziges Projekt und die meisten der Beteiligten waren Laien und hatten ohne angemessene Honorierung ihre Zeit dafür geopfert. Ist doch klar das man da irgendwo Kompromisse machen muss. Du kannst es ja besser machen und mir zeigen wie man einen kompromisslosen Film macht ;)

VG




3Dvideos
Beiträge: 531

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von 3Dvideos » So 26 Jan, 2020 13:23

pillepalle hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 13:03
@ 3D-Videos

Klar, man hätte über jedes der angeschnittenen Themen einen eigenen Film machen können. Ursprünglich waren 45 Minuten für den Film geplant und mit einer Stunde wurde die Länge schon gesprengt.
Ich selbst kann aber auch 5 Minuten und in der Überschrift das Wesentliche auf den Punkt bringen...
Aber deshalb kann man eben auch nicht besonders ausführlich auf alles eingehen. Zum Thema Religion hätte man auch noch viel mehr zeigen können. Die Sinti sind zwar fast alle katholische Christen, aber in sich äußerst heterogen.
Auch sehr faszinierend. Ich sehe jedes Jahr einen Clan Allerheiligen auf Melaten.
Das Wesentliche ist aber rüber gekommen. Das sie ihre eigene Religion leben und z.B. nicht am Leben der Pfarrgemeinden teilnehmen. Der Geistliche ist übrigens der einzige Nicht-Sinto der im ganzen Film zu Wort kommt.
Ja, es gibt Sonderseelsorge. Auch für Binnenschiffer, für Schausteller...
Ich hatte sogar erst überlegt gar keinen Sprecher einzusetzen.
Das hätte den Film stringenter gemacht.
Der Sprecher liefert eigentlich nur Hintergrundinformationen, die der Zuschauer sonst nicht hätte. Und natürlich ist er inhaltlich nicht objektiv, weil er eben die Meinung der Sinti vertritt. Schon im ersten Satz "Wir sind Sinti..."
Das glaubt man eben der vermeintlich objektiven Stimme nicht.
und auch in jeder seiner anderen Aussagen kommt rüber das er ein Sinto ist.
...dass er das vorliest.
Und das was Du vorschlägst (das hätten die Sinti sagen sollen) wollte ich eben nicht machen. Den Leuten irgendwas in den Mund legen, was sie sagen sollten.
Als geschickter Interviewer setzen Sie die Themen...
Klanglich unterscheidet er sich natürlich von den O-Tönen. Waren ja auch ganz andere Aufnahmebedingungen. Meinst Du es wäre besser gewesen ihn mit einem Lavaliermikro in ein Gartenhaus zu setzen, um den Text einzusprechen? *g*
Ein authentischer Ton, der gut ausgesteuert ist, darf auch nach Gartenhaus klingen.
Aber trotzdem danke für die Anmerkung. Ich mache mir auf jeden Fall mal Gedanken wie man das in Zukunft besser hinbekommen könnte.
Auf gutes Gelingen.
Die rechtliche Frage war übrigens auch keine Nebensächlichkeit. Eine der Auflagen für den Film war eben das keine Folgekosten dabei entstehen dürfen und GEMA Gebühren sind Folgekosten.
Django ist bereits weitgehend GEMA-frei.
Mit Steuergeldern sollte man sparsam umgehen ;) Das war alles Low-Budget. Wir hatte auch kein Budget für Equipment, sondern mussten unser eigenes benutzen. Wir dürfen mit dem Film auch keine Gewinne machen. Das war ein gemeinnütziges Projekt und die meisten der Beteiligten waren Laien und hatten ohne angemessene Honorierung ihre Zeit dafür geopfert. Ist doch klar das man da irgendwo Kompromisse machen muss. Du kannst es ja besser machen und mir zeigen wie man einen kompromisslosen Film macht ;)
Ich arbeite natürlich auch selbst an mir. Sie haben Spaß an Gypsy-Jazz. Wie wäre es demnächst mit einem Django-Video?
VG




klusterdegenerierung
Beiträge: 14573

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von klusterdegenerierung » So 26 Jan, 2020 13:32

3Dvideos hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 12:36
Ehrlich gesagt, habe ich selbst schon so einen Film gemacht, der nur einen anonymen Alkoholiker in seiner Selbstdarstellung zu Wort kommen lässt.
Zeigen!
Warum verwendest Du Deine eigene Kritik nicht mal an Deinen eigenen Werken?
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » So 26 Jan, 2020 13:42

@ 3Dvideos

Klar, als geschickter Interviewer kann ich die Leute auch zu Aussagen bewegen, die sie eigentlich gar nicht so meinen ;) Es ging aber nicht um meine Meinung, oder die von irgendeinem Dritten, sondern um die der Sinti. Und selbst unter denen gibt es zu einigen Themen sehr unterschiedliche Auffassungen. Das ist nicht viel anders als in der Mehrheitsgesellschaft. Sie sollen sich am Ende aber damit identifizieren können. Eben nicht der Bericht des wilden Reporterteams sein, das im Laufschritt durch deren Siedlung marschiert und passende O-Töne zu vorgefertigten Themen einfängt.

Man kann den Film auch kürzer machen, z.B. die Musik und alles Schöne weglassen. Aber ich wollte dem Zuschauer zwischen dem gesagtem auch etwas Zeit geben darüber nachzudenken und das Ganze nicht zu trocken und anstrengend werden zu lassen. Immerhin hat es bei Dir bewirkt, das Dir deren Musik aufgefallen ist. Ist ja schon mal was :) Aufeinander zugehen und sich zu öffnen (das gilt auch für die Sinti) ist ein Anfang.

VG

PS: Django ist 1953 gestorben. Ab 2023 darf man seine Werke nutzen. Da war ich mit meinem Film leider etwas zu früh. Das hätte vieles für mich einfacher gemacht.




3Dvideos
Beiträge: 531

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von 3Dvideos » So 26 Jan, 2020 14:23

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 13:32
3Dvideos hat geschrieben:
So 26 Jan, 2020 12:36
Ehrlich gesagt, habe ich selbst schon so einen Film gemacht, der nur einen anonymen Alkoholiker in seiner Selbstdarstellung zu Wort kommen lässt.
Zeigen!
Warum verwendest Du Deine eigene Kritik nicht mal an Deinen eigenen Werken?
https://www.medienportal-koeln.de/media ... sucht.html

Der Film ist als Einstieg in eine Diskussion gedacht und soll Alkoholikern Mut machen, dass man nicht enden muss wie Harald Juhnke.

Der anonyme Alkoholiker hatte den Willen auszusteigen. Äußerlich ist der Film ein Motorradfilm. Der Protagonist erzählt seine Geschichte im Off.

Die kritische Debatte kann nach dem Impuls erfolgen.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14573

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von klusterdegenerierung » So 26 Jan, 2020 15:34

Kann man nicht gucken, nur bestellen.
Wenn Du sowas machst, warum zeigst Du uns nur Deine Zoo Filme die direkt ins off kommen?
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




domain
Beiträge: 10976

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von domain » So 26 Jan, 2020 21:03

Habe mir "Wir sind Sinti" angesehen, sehr beeindruckend und authentisch gemacht.
Die Bandbreite der Zigeunerlebensstile ist ja enorm, speziell wenn man die kitschigen meist unbewohnten Repräsentationspaläste in Rumänien mal gesehen hat. Wie sind solche Auswüchse in einem generell eher armen Land eigentlich möglich?
Vor Jahren habe ich im TV mal eine Doku darüber gesehen, find die aber nicht mehr.




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » So 26 Jan, 2020 21:40

@ domain

Ja, bei einer schnellen Suche habe ich gerade auch einen Artikel dazu vom MDR gefunden. Scheint aber auch nicht besonders gut recherchiert zu sein. Mit solchen Berichten lassen sich eben Schlagzeilen machen und sie führen eher dazu, dass noch mehr Vorurteile aufgebaut werden. Die meisten Roma in Rumänien leben eher an der Armutsgrenze und werden auch gesellschaftlich ausgegrenzt.

https://www.mdr.de/nachrichten/osteurop ... a-100.html

Die Problematik bei dem Thema ist, das es zur Geschichte der Zigeuner keine wissenschaftlich fundierten Quellen gibt, denn es gibt keine Geschichtsschreibung dazu. Man muss die Minderheiten selber befragen und sich häufig auf mündliche Überlieferungen verlassen. Vieles davon basiert mehr Spekulation als auf Fakten. Ich habe das selber an einigen Beispielen erlebt, das in wissenschaftlichen Einrichtungen Sinti als solche ausgegeben wurden, die gar keine waren, oder umgekehrt. Die meiste Literatur dazu ist von Nicht-Zigeunern geschrieben, die sich nur auf wenige historische Quellen Berufen können, in denen Zigeuner erwähnt wurden. Oder mittels Sprachforschung auf die Herkunft mancher Wörter schließen. Es hatte sich nie jemand für sie interessiert.

VG




domain
Beiträge: 10976

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von domain » Mo 27 Jan, 2020 17:16

Ich habe das übrigens nicht abwertend gemeint, denn den Begriff Kitsch gibt es ja nur im Deutschen, über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten.
Tatsache ist, dass die ca. 2 Millionen Roma in Rumänien von der Gesellschaft diskrimminiert werden und größtenteils in Armut leben. Umso auffälliger sind diese Prachtbauten. Damit soll der Mehheitsgesellschaft wohl demonstriert werden, zu welchen Leistungen man fähig ist, wenn nur genug Geld und Wille vorhanden ist.
Nebenbei ist es wohl auch ein allgemein menschliches Phänomen, seinen Reichtum und seine Fähigkeiten zur Schau zu stellen, um Anerkennung und Neid zu erwecken.
So gesehen auch in Bali, wo ein Reicher sein Schlafzimmer offen zur Straße hin baute um dort Mittagsschläfchen mit seiner Frau zu halten.
Ich ging dann auch auf die Rückseite des Hauses und konnte die luxuriöse Küche bewundern :-)

Bild

Bild




jogol
Beiträge: 696

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von jogol » Mo 27 Jan, 2020 17:38

Sehr interessant und gut gemacht!




rob
Administrator
Administrator
Beiträge: 1145

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von rob » Mi 29 Jan, 2020 11:54

Hab's jetzt auch mal sehen können: Klasse Umsetzung - vor allem als One-Man Band. Respekt!

Toller Ton und die Mucke macht einfach Laune.

Hast du komplett in N-Log mit der Z6 + Ninja V gefilmt?

Viele Grüße

Rob/
slashCAM




pillepalle
Beiträge: 1506

Re: Der erste Pfannekuchen...

Beitrag von pillepalle » Mi 29 Jan, 2020 12:55

Dank Dir :)

Ja, alles in N-log mit der Z6. Bis auf ein paar kurze alte Konzertszenen die ich noch mit der D800 gefilmt hatte (da merkt man auch den Unterschied) und einen Schnipsel mit einer GoPro4.

VG




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