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Ich kann nicht mehr - Kurzfilm



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Antworten
Malli
Beiträge: 15

Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Malli » Di 16 Jan, 2018 18:40

Hallo ihr Lieben,

Meine Schwester und ich haben uns mal an einem Kurzfilm versucht. Aufnahmen sind alle aus einer Sony Alpha 6000 gemacht. Das ist unser erster Kurzfilm und das Thema ist recht emotional :) Freue mich über Feedback!



Hier die Videobeschreibung:
Liebeskummer erfährt jeder Mensch mal in seinem Leben. Jeder geht anders mit ihm um, besser oder schlechter. Dieser Film soll ein abschreckendes Beispiel sein, der die Menschen zum Nachdenken anregen soll.
Wir wollen damit darauf aufmerksam machen, dass selbst die stärkste Persönlichkeit an Liebeskummer zerbrechen kann, auch wenn man es ihnen vielleicht nicht auf den ersten Blick ansieht.

Also versucht eure Freunde dabei so gut es geht zu unterstützen, seid für sie da und begleitet sie durch diese schwere Zeit, damit das Ende des Filmes nicht zur Realität wird.




MLJ
Beiträge: 1910

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von MLJ » Di 16 Jan, 2018 19:45

Hallo Malli,
zunächst vielen Dank fürs teilen und deine Schwester hat ihre Rolle sehr gut gespielt für dieses sensible Thema. Ich fand die Aufnahmen sehr gelungen sowie den Schnitt, aber ich habe auch etwas Kritik für dich im Gepäck.

Die Musik fängt toll an aber dann verliert sich das Timing und ist nicht konstant, das wäre aber wichtig da es im Zusammenhang mit den Bildern den Zuschauer etwas aus dem Takt bringt. Was ich stellenweise vermisst habe ist der O-Ton, also die Geräusche aus dem Wald z.B. oder die Atmo bei der Szene am Tisch. Was meiner Meinung nach die Bilder noch mehr unterstreichen könnte wäre wenn man Ihre Gedanken hört, was konkret in ihr vorgeht, was sie denkt.

Trotzdem, insgesamt ein fettes "Daumen hoch" von mir für dich und mir hat der Film sehr gut gefallen. Ein großes Kompliment auch an deine Schwester da sie eine sehr schwere Rolle sehr gut und glaubwürdig dargestellt hat, das können nicht viele Schauspielerinnen also richte ihr das bitte aus, okay ? ;)

Ich finde es sehr mutig sich an so ein sensibles Thema heran zu wagen und umzusetzen. Mir hat die Kameraführung sehr gut gefallen sowie die Übergänge. Also weiter so und hoffe wir bekommen bald noch mehr von dir hier zu sehen.

Zitat:
"Also versucht eure Freunde dabei so gut es geht zu unterstützen, seid für sie da und begleitet sie durch diese schwere Zeit, damit das Ende des Filmes nicht zur Realität wird."
Zitat ende.

Das stimmt und dem ist nichts hinzuzufügen.

Cheers

Mickey
The little Fox.... May U live 2 C the Dawn




Benutzername
Beiträge: 2075

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Benutzername » Di 16 Jan, 2018 20:11

schönes filmchen. aber wieso sucht die sich nicht einfach einen neuen freund!?!?!?!? vielleicht mal dazu einen film drehen, damit die leute mal darüber nachdenken, dass es nicht nur diesen einen kerl gibt. voll die verschwendung, sich wegen einem kerl oder einer frau das leben zu nehmen. einfach einen neuen partner suchen und gut ist.
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




7River
Beiträge: 1007

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von 7River » Mi 17 Jan, 2018 09:11

Warum sucht die sich nicht einfach einen neuen Freund?! Das sagt sich so leicht. Ist nun mal die Liebe. Man kann sich einfach einen neuen Sitzplatz suchen, oder ein neues Paar Socken... ;-)

Finde den ersten Kurzfilm auch gelungen.

Die Dame tippt den Satz „Wie Du willst“ ins Smartphone und lässt es dann fallen. Vielleicht hätte ihr Ex-Freund noch darauf antworten können, oder so. Jedenfalls mit dem Smartphone hätte man noch was machen können. Womöglich wäre dadurch ein noch intensiveres Ende machbar gewesen. Ist natürlich auch eine Frage des Machbaren, was einem zur Verfügung steht.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.




Sammy D
Beiträge: 897

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Sammy D » Mi 17 Jan, 2018 09:45

Benutzername hat geschrieben:
Di 16 Jan, 2018 20:11
... aber wieso sucht die sich nicht einfach einen neuen freund!?!?!?!? ...
Sicherlich. Wenn man die gesamte literarische Tradition und ueberhaupt die condicio humana mal ausblendet, eine durchaus legitime Frage...




Benutzername
Beiträge: 2075

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Benutzername » Mi 17 Jan, 2018 10:16

da muss man nichts ausblenden. liebe ist wie ein blauer fleck, der wieder verschwindet. da bleibt ein bisschen restliebe, aber die wird kein grund sein, sich umzubringen. leben geht auch ohne diese beziehung weiter. kommt halt einen andere beziehung. und warum macht die frau sich von einem kerl abhängig? warum braucht die den? was kann der, was ein anderer nicht besser kann? wenn ich darüber nachdenke, ist das ende eine schlimme messages. sich umzubringen, weil der freund schluss gemacht hat.

mein film hätte folgendes ende: sabines freund, horst, macht schluss. horst sieht nicht gut aus und benimmt sich wie ein idiot. er nimmt kleinen kindern ihr spielzeug weg, hilft einer oma nicht über die strasse und nimmt einem blinden obdachlosen geld aus dem hut. dann will sabine sich umbringen und bekommt noch eine nachricht von frank, einem anderen jungen mann, der netter ist und besser aussieht als horst und allen anderen auf slashcam. frank schreibt ihr, dass er gehört hat, das ihr freund schluss gemacht hat und frank sich gerne mit ihr treffen würde, nur um zu reden. dann sehen wir frank, der mit einem freund redet und ihm sagt, dass er gerne mit sabine zusammen wäre. dann sehen wir frank, wie er einem obdachlosen geld gibt, einer oma über die strasse hilft. dann bringt sich sabine um. die message: warum das leben wegschmeissen wegen einem kerl, egal, wie nett der ist. klar, horst habe ich überzeichnet, aber die message ist, dass es bessere kerle gibt als der jetzige freund.

http://amzn.to/2rep6C2

Der springende Punkt von Anthony de Mello

einer der wichtigsten gedanken in diesem buch: warum sich von einem menschen abhängig machen?
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




Darth Schneider
Beiträge: 1639

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Darth Schneider » Mi 17 Jan, 2018 10:23

Sehr schön gefilmt, geschnitten, vertont und auch sehr gut gespielt. Für den ersten Kurzfilm, wirklich super.
Einzig das Thema finde ich inzwischen ein wenig ausgelutscht, aber das soll nicht negativ sein.
Aber Herbstlaub und Liebeskummer mit sooo viel Slomo habe ich schon genug gesehen....Das ist mir zu Klischee mässig, das könnte man schon interessanter verpacken.
Aber das ist nur Geschmacksache.
Ich bin halt nicht mehr um die 20 Jahre alt, und weiss inzwischen das der Unterschied zwischen Liebe und verliebt sein riesig ist, so wie auch das verlassen werden, und unglücklich sein, zum Leben dazu gehört, wie das verliebt sein auch.
Ohne wirkliches Tief gibt es auch kein richtiges Hoch.
Und Kluster hat schon recht, es gibt viele coole, nette Männer da draussen und auch Frauen, manchmal nehmen wir unsere Gefühle, und uns selber, das betreffend viel zu ernst.
Ein neuer Freund wäre, wohl die beste Lösung, Ablenkung tut gut wenn man traurig ist. Aber wir Menschen werden unglaublich dumm, wenn wir verliebt sind und auch wenn wir Liebeskummer haben....und neigen dazu zu übertreiben und Fehlentscheidungen zu treffen, was man ja an den vielen Trennungen und Scheidungen sehen kann.....
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mi 17 Jan, 2018 10:48, insgesamt 1-mal geändert.




Benutzername
Beiträge: 2075

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Benutzername » Mi 17 Jan, 2018 10:35

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 17 Jan, 2018 10:23
Und Kluster
ja ne, is klar.
Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 17 Jan, 2018 10:23
Ein neuer Freund wäre, wohl die beste Lösung, Ablenkung tut gut wenn man traurig ist.
Ich kenn da'ne Kur, da hilft küssen nur. singt udo lindenberg.

ich interpretiere das ende wie folgt: frau verliert lutscher, der ihr auf den boden fällt, und weint deshalb. in der nähe ist ein kiosk und anstatt sich einen neuen lutscher zu kaufen, wirft sie sich vor einen lkw. das problem ist doch in der erziehung zu finden. uns wird nicht beigebracht, rational zu denken. wir sind viel zu emotional und dass kann übel enden. das muss man lernen und da müssen schon die eltern ihren teil zu beitragen.
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




patrone
Beiträge: 102

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von patrone » Mi 17 Jan, 2018 10:49

Hi Benutzername,
und die ganzen Depressiven sollen auch einfach mal ihren A…ch hochkriegen – oder einen guten Ratgeber lesen?
Mal abgesehen von der Sinnlosigkeit Deiner Hobby-Psychologie – ohne Liebeskummer und ähnliche menschliche Gefühle gäbe es wohl 90% der Bücher/Filme nicht. Aber schön das Du so selbst so positiv denkst – hilft der Filmemacherin hier sicher weite.
VG, die Patronen




Darth Schneider
Beiträge: 1639

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Darth Schneider » Mi 17 Jan, 2018 10:51

Hallo Benutzername
Udo hat doch recht, küssen hilft grundsätzlich immer und ja, wir Eltern können da glaub schon unseren Teil dazu beitragen, das der Liebeskummer unserer Teenager und jungen Menschen nicht am Schluss unter einem Zug endet.
An Patrone
Ich finde jetzt das was Benutzername schreibt gar nicht negativ.
Zumal wer Liebeskummer hat, hat immer eine kleine Depression, wenn nicht, ist es kein richtiger Liebeskummer.
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mi 17 Jan, 2018 10:58, insgesamt 1-mal geändert.




Benutzername
Beiträge: 2075

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Benutzername » Mi 17 Jan, 2018 10:57

patrone hat geschrieben:
Mi 17 Jan, 2018 10:49
Hi Benutzername,
und die ganzen Depressiven sollen auch einfach mal ihren A…ch hochkriegen – oder einen guten Ratgeber lesen?
schön, dass du mich für so einen idioten hältst, dass ich alles über einen kamm schere.

und jetzt komm bitte wieder zurück zum thema. das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. depressionen und liebeskummer kann man nicht vergleichen. das eine ist eine krankheit, dass andere nicht. das ich das auch noch erklären muss.
Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 17 Jan, 2018 10:51
Zumal wer Liebeskummer hat, hat immer eine kleine Depression
eine depressive phase, keine depression.
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.

Zuletzt geändert von Benutzername am Mi 17 Jan, 2018 11:00, insgesamt 1-mal geändert.




Darth Schneider
Beiträge: 1639

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Darth Schneider » Mi 17 Jan, 2018 11:00

An Benutzernsme
Mein Onkel ist ein Doktor der Psychiatrie und sagt, wer Liebeskummer hat, hat immer eine kleine Depression, sonst ist es kein richtiger Liebeskummer, somit ist eine Person mit Liebeskummer durchaus ein wenig als krank zu bezeichnen.
Gruss Boris




Benutzername
Beiträge: 2075

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Benutzername » Mi 17 Jan, 2018 11:02

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 17 Jan, 2018 11:00
An Benutzernsme
Mein Onkel ist ein Doktor der Psychiatrie und sagt, wer Liebeskummer hat, hat immer eine kleine Depression, sonst ist es kein richtiger Liebeskummer.
Gruss Boris
ich glaube, da verwechselt dein onkel etwas. depression ist eine krankheit und gehört nicht zum liebeskummer. eine depressive phase schon eher und ist völlig normal, weil wir uns abhängig gemacht haben.
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




Darth Schneider
Beiträge: 1639

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Darth Schneider » Mi 17 Jan, 2018 11:08

An Benutzername, laut meinem Onkel ist eine leichte Depression durchaus heilbar, und es gibt einen Unterschied zwischen schweren unheilbaren Depressionen und zwischen einer leichten Depression, das kann jeder mal kriegen und es kann auch von selber wieder weg gehen.
Wer Liebeskummer hat befindet sich in immer einem leicht depressiven Zustand, oder wie du es schreibst depressive Phase, ist also depressiv.
Gruss Boris




Benutzername
Beiträge: 2075

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Benutzername » Mi 17 Jan, 2018 11:17

Darth Schneider,

ich kann das nicht vergleichen, liebeskummer mit depressionen, was ich aber tun würde, wenn ich mich aus dem gleiche pool bedienen würde, wenn es um depressionen als krankheit geht und ich hier ähnlichkeiten sehen würde, was ich aber nicht tue.
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




Darth Schneider
Beiträge: 1639

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Darth Schneider » Mi 17 Jan, 2018 11:23

Wenn jetzt jemand so fest Liebeskummer hat das er oder sie Selbstmord begeht, oder Jahre lang darunter leidet war, oder ist, die Person sehr, sehr krank, wenn der Liebeskummer nach ein paar Wochen wieder verschwindet nur ein wenig.
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mi 17 Jan, 2018 11:27, insgesamt 1-mal geändert.




Benutzername
Beiträge: 2075

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Benutzername » Mi 17 Jan, 2018 11:26

liebeskummer kann eine depression einleiten, das stimmt.
Ihr seht mich vielleicht, ´nen toten Rottweiler Gassi führen, im Park, ohne Kopf, aber mit Nietenhalsband, wie ich ihn anschreie, weil das Mistvieh nicht zu bellen aufhören will.




Darth Schneider
Beiträge: 1639

Re: Ich kann nicht mehr - Kurzfilm

Beitrag von Darth Schneider » Mi 17 Jan, 2018 11:31

Ich wollte damit nur sagen, das wer Liebeskummer hat oder auch wer fest verliebt ist, verhält sich immer ein wenig krank und irrational ist es somit auch somit auch ein wenig.
Man sollte aufpassen das man in solchen Zuständen keine wichtige, einschneidenden Entscheidungen trifft, sonst bereut man das später vieleicht wenn man wieder „Gesund“ ist.
Tip von meinem Onkel.
Gruss Boris




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