pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 19:34

Ich frag mich wie die Tester hier auf so einen Weißabgleich kommen, ich habe meine Cam auch bislang nur in der Automatik benutzt und komm nicht annährend in so einen blau Bereich rein, das muss man mir echt mal zeigen wie das geht. Ich kanns nicht nachvollziehen und könnte sofort ganz reale Pics zeigen die unter dem automatischem Weißabgleich entstanden sind.

Zuletzt geändert von pilskopf am So 19 Dez, 2010 20:14, insgesamt 1-mal geändert.




Jan
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Jan » So 19 Dez, 2010 19:38

B.DeKid hat geschrieben:Canon soll und muss einzig und allein einen Nachfolger der XL Serie bringen


Im Fotobereich sollen sie die 5D Mark III bringen und mich würde aauch besonders eine neue 1Ds freuen.

Wie man aber so vernimmt wird es wohl nächstes Jahr erst mal eine 600 D ( freu ich mich auch schon drauf allein wegen der Nummer wird die gekauft weil ich damals mit der EOS 600 anfing gekauft)

1D wird wohl einen Nachfolger bekommen und die 1Ds wird vielleicht ein modulares System und mehr Richtung Mittelformat gehen.

.................................

Vermutung meiner Seits

der XL Nachfolger wird frühestens Ende 2011 erscheinen .

5D Mark III Anfang Mitte 2011



EVIL Modell mit Wechseloptik wohl auch 2011

MfG
B.DeKid

Die 600 D wird die 500 D und die 1000 D ersetzen, um das Produktprogramm zu kompletieren. Sie wird näher an einer 550 D sein als an der bisherigen 1000 D. Trotzdem sollte Sie unter der 550 D angesiedelt sein. Canon hat schon mehrfach hingewiesen, dass mit einer 1000 D mit Kampfpreis kein Geld zu verdienen ist, und man wie Konkurrent Nikon (zb D 3100) eher neue Funktionen und Technik einbaut, um die Kamera teurer verkaufen zu können.

Einen Kampfpreis wie die bisherige 1000 D wird es in der nächsten Zeit nicht mehr geben, das erledigen dann die neuen Systemkameras mit natürlich auch der neuen Optik !


Ich wäre mir aber gar nicht sicher, dass sie 600 D heissen wird, eher 4 stellig (zb 2000 D).


VG
Jan
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




Filmo

Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Filmo » So 19 Dez, 2010 19:48

Beim Weissabgleich dürfte etwas daneben gegangen sein,zwar gleicher Ausschnitt/Motiv aber schon mal verschiedene Lichtverhältnisse (Sonnenschein-D7, bedeckter Himmel-GH2)

Kit-Optiken haben noch selten jemanden vom Hocker gerissen in Bezug auf Lichtstärke (auch bei Canon nicht)

An verfügbaren Optiken wird sicher einiges nachgereicht werden,schon im Hinblick auf die AG 101

Und@Jan:eine 100%-Cam wirds wohl nie geben,irgend etwas wird uns immer fehlen...
Zuletzt geändert von Filmo am So 19 Dez, 2010 20:24, insgesamt 1-mal geändert.




B.DeKid
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von B.DeKid » So 19 Dez, 2010 19:52

Danke Jan für die Einschätzung.

Ich bezog mich auf Gerüchte von Canon Rumors.

MfG
B.DeKid




pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 19:54

Das Voigtländer 25mm 0,95f ist ja schon mal ein Prachtstück muss man zugeben. Hol ich mir die Tage, rein deswegen weil das so einmalig in dem Sektor ist. Zwar kein Schnäppchen aber bei den Werten ja auch nicht zu erwarten.

@ThomasDrever

Klar, wenn man Canon Objektive hat würd ich auch nicht gerade wechseln wollen.

Zuletzt geändert von pilskopf am So 19 Dez, 2010 19:58, insgesamt 1-mal geändert.




Jan
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Jan » So 19 Dez, 2010 19:58

Hallo,


an den Gerüchten ist ja oft auch etwas Wahres dran. Bei Canonrumors schaue ich selten vorbei. Einige Leute dort haben ja auch Kontakt zu den Firmen, etwas sickert immer durch.

Ich spreche halt oft mit Vertretern, Promotoren oder den Technik Gurus der Firmen.


100 % Wahrheit kann ich aber auch nicht versprechen.


Es wäre auch möglich bei Canon, die Position der 1000 D und 500 D gar nicht zu besetzen und mit den neuen Systemkameras anzufangen und die 550 als erste DSLR.


VG
Jan
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domain
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von domain » So 19 Dez, 2010 20:24

Ich seh schon, ich muss wohl noch auf eine brauchbare Nikon mit Vollformatsensor und überzeugenden Videofunktionen warten. Übrigens apropos Ultraweitwinkel und weil hier gelegentlich behauptet wird, es gäbe keines ohne zumindest leicht tonnenförmige Verzeichnung. Ich kenne überhaupt nur ein Weitwinkel mit extrem kurzer Brennweite, das absolut keine Verzeichnung hat, nämlich das Nikon 15 mm f3,5.
Diese Verzeichnungsfreiheit würde ich mir eigentlich bei allen Weitwinkelobjektiven wünschen, aber davon sind die meisten Consumercamcorder-Objektive ja weit entfernt. An jeder Linie speziell bei Archtekturaufnahmen kann man, wie hier gezeigt, im nachhinein das Lineal anlegen, da gibt es keine Verbiegungen. Für dieses und weitere Objektive wird also nur eine Nikon in Frage kommen.
http://www.kenrockwell.com/nikon/1535.htm
Zitat: "…and the image quality is outstanding because this 15mm has virtually no straight-line distortion. Most Nikon wide lenses, especially the 14-24mm AFS and 14mm f/2.8 AF, tend to bend straight lines slightly. The fact that this 15mm keeps lines ruler-straight, so long as you're at least 10 feet (3m) away, makes this 15mm lens uniquely handy for architectural photography."

Zuletzt geändert von domain am So 19 Dez, 2010 23:09, insgesamt 1-mal geändert.




pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 20:29

Dann schau dir wirklich mal das Pana 7 -14mm an. :D Du wirst keine Verzeichnungen entdecken. Kostet halt 1000€. Bei einer Nikon musst du auch erst warten bis du eine flimmerfreie Optik erhälst.

Da wird es z.B. auch benutzt, ich finds ja genial aber war mit zu teuer, das 9mm Olympus tut es ja auch. Es sind beides astreine Superweitwinkel die bis in die Ecken scharf sind.




B.DeKid
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von B.DeKid » So 19 Dez, 2010 20:53

Also in dem Video kann man das nur bedingt beurteilen - da wackelt ja immer alles ( Und wie kann man nur den Schild einer Kappe nicht knicken und den Aufkleber dran lassen tststs)

Hier kann man das etwas besser beurteilen

Olympus 7-14mm F/4
http://de.pixel-peeper.com/lenses/?lens=686&p=1

.........................

MfG

B.DeKid




pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 20:59

Ey, das 7-14mm ist nicht von Olympus. :D Ich red von dem Prachtstück hier. Das Olympus kostet noch mal doppelt so viel.

Und Fotos kann man hier sehen. http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=556345


Aber ich meine, auch das 9-18mm muss sich da überhaupt nicht verstecken und kostet eben nur die Hälfte. Nur sollte niemand behaupten das gäbe es eben nicht für mft. Und wo ist jetzt eigentlich die Alternative eines Voigtländers 25mm 0,95f für die Canons? :D

Zuletzt geändert von pilskopf am So 19 Dez, 2010 21:19, insgesamt 1-mal geändert.




domain
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von domain » So 19 Dez, 2010 21:19

pilskopf hat geschrieben:Bei einer Nikon musst du auch erst warten bis du eine flimmerfreie Optik erhälst.
Das Problem ist vielmehr, dass die Downscaling-Methoden bei heutigen DSLRs noch so primitiv sind, dass es zu Aliasing kommt. In Photoshop z.B. kann man leicht beweisen, dass eine astreine Reduktion möglich ist, aber nicht so einfach, weil das bikubische Skalieren offenbar doch ziemlichen Rechenaufwand erfordert. Aber das Problem wird man mit zunehmender Rechenleistung der internen Kamera-Prozessoren auch noch in den Griff bekommen.
Alles in allem ist die Zeit ist noch nicht wirklich reif für filmende Fotoapparate, aber die GH1 und die GH2 zeigen den Weg dorthin schon am deutlichsten auf.




pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 21:26

Wobei ich echt sagen muss, mit dieser Knipse lässt sich sehr leicht und einfach was drehen. Nicht komlizierter als mit einem Camcorder aber mit einer wesentlich besseren Qualität. Wozu ein Camcorder holen wenn man eine Gh2 dafür haben kann? Ich seh einfach keinen Sinn mehr in einem Camcorder .




B.DeKid
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von B.DeKid » So 19 Dez, 2010 21:33

Canon EF 24mm f/1.4L II
http://de.pixel-peeper.com/lenses/?lens=567

Das sollte reichen ;-) Ich glaub das muss sich vorm Voigtländer nicht verstecken ;-)

Ansonsten halt wenn man mal den Crop dazu rechnet dann gibts noch das Nikkor AIs 50mm f1.2 welches wohl auch ganz nett sein sollte;-)

MfG
B.DeKid

Es gibt auch linsen die f 0.7 anbieten http://en.wikipedia.org/wiki/Lens_speed




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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 21:38

Man sollte ja immer etwas abblenden um die optimale Schärfe zu erreichen. :D Das Objektiv ist auch noch mal 500€ teurer.

Also da hat MFT einfach ein paar Vorteile momentan. Vor allem sau klein und leicht. Ich will andere Hersteller ja nicht madig machen aber man darf die Vorteile des mft Systems ja gerne nennen. Das ist vielleicht nicht so schlecht wie machen denken, das hat bestimmt auch ne Chance verdient beachtet zu werden.

Zuletzt geändert von pilskopf am So 19 Dez, 2010 21:49, insgesamt 3-mal geändert.




domain
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von domain » So 19 Dez, 2010 21:39

Wenn ich heute mit der Videofilmerei beginnen würde, dann wäre es ohne Zweifel eine GH2. Wenn man aber schon Camcorder besitzt, dann halten sich die Vorteile m.E. sehr in Grenzen. Das Freistellen von Objekten über Schärfentiefe z.B. widerspricht gänzlich meiner Bildphilosophie, weil sie nämlich völlig unnatürlich ist und den Fähigkeiten des weitwinkeligen Auges auch nicht entspricht. Da gibt es andere Methoden um die Aufmerksamkeit auf was Wichtiges im Bild zu lenken und die Lowlightfähigkeiten interessieren mich auch nur begrenzt. Mich stört ein leichtes Gainrauschen überhaupt nicht, sieht so aus, wie mit einem ehemaligen 800 ASA-Film gemacht. Das gefällt mir sogar, das Grieseln ;-)




pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 21:52

Bildphilosophie, das Bild meiner GH2 ist so um ein vielfaches besser und schöner als das meiner HC9, das ist so ein gewaltiger Unterschied den ich selbst niemals erahnte. Ohne Scheiß, das ist wie Tag und Nacht. Die Dynamik des Bildes alleine, es ist berauschend was die Cam aufnimmt, das ist echt ein riesen Unterschied. Eine echte Spaß Kamera, bislang hab ich aber mehr Fotos geschossen als gedreht. :D Es geht hier nicht nur ums freistellen von Objekten.

Zuletzt geändert von pilskopf am So 19 Dez, 2010 22:09, insgesamt 1-mal geändert.




Clemens Schiesko
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Clemens Schiesko » So 19 Dez, 2010 22:08

domain hat geschrieben:[...]Das Freistellen von Objekten über Schärfentiefe z.B. widerspricht gänzlich meiner Bildphilosophie, weil sie nämlich völlig unnatürlich ist und den Fähigkeiten des weitwinkeligen Auges auch nicht entspricht. [...]
Sorry, falls ich jetzt deine Bildphilosophie in Frage stelle, aber das ist doch mal völliger Unsinn. Dem menschlichen Auge entspricht in etwa ein 50mm Objektiv an einem Vollformat Sensor und das ist mal alles andere als weitwinklig. Allein wenn man ein Auge zuhält (also keine 3D-Sicht) und das andere auf bestimmte Objekte fokussiert, wird einem das mehr als deutlich.
Da finde ich eher den Zoom eines Camcorders unnatürlich.
Oder meintest du das ironisch? Wenn ja, dann entschuldige meinen Einspruch ;)




domain
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von domain » So 19 Dez, 2010 22:18

Ist ja wunderbar, dass du von deiner GH2 so begeistert bist und die Freude daran will dir ja auch keiner nehmen.
Was aber sagen wohl die Eigner einer GZ-HM400 (HM-1) oder einer Pana 707 dazu?
So gravierend sind die Unterschiede nicht und schon mal gar nicht aufgrund der Messergebnisse und der ISO-Testbilder, ganz abgesehen davon, dass du mit einer 8-Bit-Codierung in H.264 sehr schnell an die Grenzen allein schon bei Kontrast- und Farbkorrekturen stoßen wirst. Viele gewünschte Korrekturen habe ich schon verwerfen müssen, weil Banding und andere noch schlimmere Fehler aufgetaucht sind. In diesem Format sind praktisch nur kleine Korrekturen möglich und das ist ein Jammer.
Bei der Aufnahme muss daher der Trend in eine ganz andere Richtung gehen, nämlich den bereits mit min. 14 Bit digitalisierenden A/D-Wandlern folgend. Eine Reduzierung auf 8-Bit bereits bei der Aufnahme ist daher schon mal mal grundsätzlich ein historischer Anachronismus.
Bei der finalen Ausgabe ist das kein Problem, dort reichen wirklich 8 Bit pro Farbe, wenn sie aufgrund einer wesentlich höheren Bandbreite des Aufnahmematerials optimiert und reduziert wurden.
RAW aber, in irgend einer standadisierten Form wäre der Geheimtipp beim Aufnahmematerial.




pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 22:30

Und so etwas könntest du ernsthaft mit einer Pana 707 drehen?




Filmo

Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Filmo » So 19 Dez, 2010 22:44

domain hat geschrieben:Ist ja wunderbar, dass du von deiner GH2 so begeistert bist und die Freude daran will dir ja auch keiner nehmen.
Was aber sagen wohl die Eigner einer GZ-HM400 (HM-1) oder einer Pana 707 dazu?
So gravierend sind die Unterschiede nicht und schon mal gar nicht aufgrund der Messergebnisse und der ISO-Testbilder, ganz abgesehen davon, dass du mit einer 8-Bit-Codierung in H.264 sehr schnell an die Grenzen allein schon bei Kontrast- und Farbkorrekturen stoßen wirst. Viele gewünschte Korrekturen habe ich schon verwerfen müssen, weil Banding und andere noch schlimmere Fehler aufgetaucht sind. In diesem Format sind praktisch nur kleine Korrekturen möglich und das ist ein Jammer.
Bei der Aufnahme muss daher der Trend in eine ganz andere Richtung gehen, nämlich den bereits mit min. 14 Bit digitalisierenden A/D-Wandlern folgend. Eine Reduzierung auf 8-Bit bereits bei der Aufnahme ist daher schon mal mal grundsätzlich ein historischer Anachronismus.
Bei der finalen Ausgabe ist das kein Problem, dort reichen wirklich 8 Bit pro Farbe, wenn sie aufgrund einer wesentlich höheren Bandbreite des Aufnahmematerials optimiert und reduziert wurden.
RAW aber, in irgend einer standadisierten Form wäre der Geheimtipp beim Aufnahmematerial.




GH2 und H.264???




domain
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von domain » So 19 Dez, 2010 22:49

@ Pilskopf
Das glaube ich schon mal sicher.
Die Lichtstärke ist nicht das Problem, da kommt es nur auf die generelle Lichtstärke in der Küche an und diesbezüglich kann ich dir sagen, dass in meiner Küche bei voller Beleuchtung ca. 400W insgesamt am Werk sind und sich die Aufnahmen bis auf die sinnlosen und zu starken Unschärfen bei Bloom nicht unterscheiden würden.
Denk an Moritz mit seinem Käsebrot. Das war sicher keine soo tolle Kamera und selbst diese hat für Aufnahmen in oder aus dem Kühlschrank heraus und überhaupt in seiner Küche locker gereicht.
Mach dir doch nichts vor. Jeder Kameramann kann mit fast jeder beliebigen Kamera sowas drehen wie der Bloom, wenn er will und wahrscheinlich noch besser.




pilskopf
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von pilskopf » So 19 Dez, 2010 22:52

Der Bloom ist ir ja echt egal,ich hab seine Aufnahme nur als Beispiel genommen, ich könnte gleichzeitig meine Projektor Aufnahmen hernehmen und wüsste ganz genau, nein, das ist mit einem normalem Camcorder aka Pana 707 nicht möglich.

Und um Unschärfen geht es hier ja schon auch ne. Nicht jedem gefallen diese, muss es ja auch ncht aber sie genau machen den Braten fett. Sie sind verdammt wichtig und notwendig. Ohne geht imo gar nicht mehr. Zumindest wenn um Details geht,




B.DeKid
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von B.DeKid » So 19 Dez, 2010 23:16

pilskopf hat geschrieben:....

Also da hat MFT einfach ein paar Vorteile momentan. .....
Im VIDEO Bereich mag das gut und gerne der Fall sein.

Im Kompakt Fotokamera Bereich wird sich das auch noch durchsetzen können.

Aber im DSLR Bereich spielt das keine Rolle und wird da auch keine Nennenswerten Erfolge erzielen.

Das Voigtländer ist bestimmt nen Top Glas , schade das es das nicht in der Classic Serie gibt wird aber seine Gründe haben.
Deren Objektive sind eh nie so schnell / Lichtstark. Leica übrigens auch nicht.
Ich weiss nicht woran das liegt vielleicht weil sie so klein sind Ich mein ich könnte mir gut vorstellen das ein kleiner Durchmesser sich negativ auf die Lichtdurchlässigkeit auswirkt. Weiss es aber wie gesagt nicht hat mich aber schon immer mal intressiert - irgend nen Optiker hier der das mal erläutern könnte?

Alles in allem ist das aber egal weil die GH2 ne feine Kamera im gesamt Paket darstellt.

OT:
Ich persl. bleib aber bei Canon , und wenn es Canon nicht geben würde dann würde ich wohl Nikon nutzen oder eben Pentax.

Leica M9 würde mich noch reizen wenn ich das Geld übrig hätte

Und ne Digitale Mittelformat wäre wohl so meine erste Investition da liebäugel ich schon seit nen paar Jahren mit und wenn ich mit dem Haus bau fertig bin steht so was an erster Stelle der Wunschliste;-)

/OT


MfG
B.DeKid




domain
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von domain » So 19 Dez, 2010 23:38

@ Pilskopf
Ich akzeptiere deine Meinung vollkommen.
Schließlich muss ja nicht jeder das Gleiche machen. Ich war immer schon ein Fan von dynamischen Superweitwinkelaufnahmen, habe aber auf dem Fotosektor auch mit extremen Schärfeuntiefen und starken Teleobjektiven gearbeitet. Das hat natürlich auch seinen speziellen Reiz.
Heute bin ich aber eher der Meinung, dass starke Aufnahmen im Grunde nur unwesentlich um Normalbrennweiten herum entstehen können und hauptsächlich das Auge des Fotografen oder des Filmers dabei eine Rolle spielt.
Ich meine, wenn jemand wirklich etwas zu sagen hat, dann braucht er keine außerordentlichen Brennweiten dazu.




Frank B.
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Frank B. » So 19 Dez, 2010 23:48

domain hat geschrieben:Ich meine, wenn jemand wirklich etwas zu sagen hat, dann braucht er keine außerordentlichen Brennweiten dazu.
Naja das mag vielleicht für das szenische Filmen einigermaßen gelten. Ich mache aber sehr viele Aufnahmen von Architektur bzw. Kunst - eher dokumentarisch. Da ist es oft so, dass man nicht nah genug ran kommt (z.B. eine Skulptur an einer Kirche) oder dass mal eine komplette gothische Kathedrale aufs Bild soll. Da brauche ich schon ordentlich Tele und WW. Ich werde mir wohl auch die GH2 holen und ein paar Objektive dazu. Ich denke, das angebotene 14-140 und ein WW. Meine Videokameras will ich dennoch nicht verkaufen, da die besser sind, wenn es auf den Ton ankommt und wichtig, wenn mehrere Blickwinkel bei bestimmten Events gebraucht werden.




domain
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von domain » Mo 20 Dez, 2010 00:07

Ist euch übrigens aufgefallen, dass bei meinem weiter oben gezeigten Architekturfoto die damals ca. achtjährige Tochter nur reinkopiert ist? Speziell die Blitzlichtschatten sind mit der Hand gemalt, fällt mir heute sofort auf, dass die nicht stimmen können :-)
Soll noch einer sagen, dass Fotos als Beweismittel dienen könnten.




B.DeKid
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von B.DeKid » Mo 20 Dez, 2010 00:12

Frank B

Dann kauf Dir doch lieber ein Tilt und Shift Objektiv?!

Ich mein gerade bei Gebäuden sind die ja von Vorteil.

MfG
B.DeKid




Frank B.
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Frank B. » Mo 20 Dez, 2010 00:29

B.DeKid hat geschrieben: Dann kauf Dir doch lieber ein Tilt und Shift Objektiv?!
Ich mein gerade bei Gebäuden sind die ja von Vorteil.
Ich kenne mich mit Objektiven überhaupt nicht gut aus. Hab bisher noch nie fotografiert (nur geknippst ;) ), sondern nur mit Amateurgeräten gefilmt. Gibt's denn sowas für die GH2? Wie sieht denn ein Schwenk oder Tilt damit aus oder kann man das nur für statische Aufnahmen verwenden?




B.DeKid
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von B.DeKid » Mo 20 Dez, 2010 00:56

http://www.the-digital-picture.com/revi ... eview.aspx

http://de.wikipedia.org/wiki/Tilt-und-Shift-Objektiv

...................................

Ja es sollte da Adapter geben ( an der GH2 geht aber der Weitwinkel dann etwas verloren)

Vorteil gerade bei Gebäuden ist das Du keine stürzenden Linen hast
http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%BCrzende_Linien

Somit ist gerade für deine Vorhaben so ein Objektiv natürlich eine Bereicherung!
Die Preise sind zwar ziemlich "heftig" aber es lohnt sich.

Nur so als Tip meiner seits.

Schwenken ist natürlich damit machbar weil man kann ja auch die Einstellungen auf Nullsetzen wenn es zu krassen Verschiebungen kommen sollte;-)

MfG
B.DeKid




Frank B.
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Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Frank B. » Mo 20 Dez, 2010 01:02

Danke, B.DeKid,
ich werde mich morgen mal mit den Links und einigen Recherchen dazu beschäftigen. Jetzt muss ich für heute Schluss machen. Muss morgen früh raus.




Filmo

Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Filmo » Mo 20 Dez, 2010 09:22

Nochmal:

Die Gh2 nimmt doch nicht in H.264 auf oder doch??

H.264, ist das nicht der Codec der Canon DSLR's?




deti
Beiträge: 3975

Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von deti » Mo 20 Dez, 2010 09:34

Filmo hat geschrieben:Nochmal:

Die Gh2 nimmt doch nicht in H.264 auf oder doch??

H.264, ist das nicht der Codec der Canon DSLR's?
H.264 ist ein Codec. Jede aktuelle Consumerkamera verwendet H.264, auch wenn der dazu verwendete Container variiert. Panasonic verwendet eine AVCHD-Struktur mit MTS-Datein und Canon MOV-Dateien.

Deti
Lieber mal selbst suchen... http://goo.gl




Filmo

Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von Filmo » Mo 20 Dez, 2010 09:42

Danke!




lofi
Beiträge: 186

Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von lofi » Mo 20 Dez, 2010 10:42




schuh
Beiträge: 9

Re: Test: Panasonic GH2 - der kompakte Überflieger

Beitrag von schuh » Mo 20 Dez, 2010 12:32

Hallo!
Was mich noch brennend bei der GH2 interessieren würde sind folgende Fragen:

- Wie stark ist der Rolling Shutter / Wobble Effekt tatsächlich?
(Den Rolling Shutter Effekt könnte man objektiv vergleichen, in dem man ein Blitzlicht abfilmt und den belichteten Streifen in % der Bildhöhe umrechnet. Wenn das Blitzlicht sehr gleichbleibende Zeiten hat, könnte man so verschiedene Kameras miteinander vergleichen.)

- Wie ist die Bildqualität im Crop-Modus? Entspricht der Crop-Modus wirklich einem 2/3 Zoll Sensor oder einem N16mm oder Super16mm Bildformat??

- Ist im Crop-Modus der Rolling-Shutter Effekt geringer?

- Welche max. Datenrate ist über den HDMI-Ausgang möglich?

- Ist das HDMI-Out-Signal ein echtes 50i-Signal oder vielleicht nur (was besser wäre) ein Container für das intern aufgenommene 24p Signal? Dann könnte man das 24p-Signal ja wieder extrahieren.

- Wie gut ist der beste Codec verglichen mit den ca 45Mbit/s der Canon 5D MII?

Vielleicht könnt Ihr Fragen ja noch bei den weiteren Tests mit berücksichtigen.

Vielen Dank und ein schönes Weihnachtsfest!

schuh




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Heute mal ein kleines Quiz: Für den slashCAM Praxistest zur neuen Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K haben wir auch Vergleichsshots mit der Pocket 4K aufgenommen. Vorab hier also mal ein kleines Kamera-Quiz in Form eines Blindvergleichs zwischen der Blackmagic PCC6K und der PCC4K. Wer kann die Pocket 6K von der 4K unterscheiden? Und welches Bild gefällt euch besser? Viel Spaß beim Knobeln! weiterlesen>>

Large Format Preisbrecher? Kinefinity MAVO LF

Eine RAW Kamera mit 6K Vollformat Sensor und hohen Frameraten unter 20.000 Euro ist auch im Jahre 2019 noch keine Selbstverständlichkeit. Von dieser Tatsache will die MAVO LF profitieren, die all dies ab ca. 16.000 Euro bietet. weiterlesen>>

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The 7 Habits of Highly Effective Artists

Wir hatten den Vortrag von Andrew Price auf der Blender Conference 2016 schon wieder vergessen, finden ihn aber derart gelungen, dass wir ihn an dieser Stelle noch einmal jedem/r ans Herz legen wollen, der/die beim Filmemachen etwas erreichen will.