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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von dienstag_01 » Do 11 Jun, 2020 11:46

-paleface- hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 09:46
Verstehe ich den Test eigentlich korrekt das die Pocket 6k mehr DR haben soll als die Ursa G2?
So wie ich das verstehe, haben die bei der Ursa den falschen Codec genommen.




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 11 Jun, 2020 12:00

Aber wenn eine Log Lut davon abhängig ist wie perfekt man belichtet, in jeglicher Hinsicht, dann müßte sich doch dem Hersteller auch die Frage stellen, ob es überhaupt Sinn macht eine solche Lut anzubieten.

Auf der einen Seite propagieren auch Profis das man Slog ETTR belichten soll, aber gerade ETTR und standard Lut können ja nunmal garnicht mit einander. Belichte ich in die Mitte oder gar etwas auf die Höhen, haut die Lut mir extremes Rauschen um die Ohren und Grundsätzlich sind diese Luts doch fasst durch die Bank zu Tiefen betont und sehen oft grusseliger aus als das InKamera Rec.

So ganz werde ich nicht Schlau aus dieser Thematik. Ehrlicher und kompetenter wäre wenn der Hersteller porpagieren würde das es immer individuell ist und man keine Lut anbieten kann, oder?
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Frank Glencairn » Do 11 Jun, 2020 12:24

ETTR = richtig belichtet. Nicht in Hinsicht auf das gewünschte Endergebnis (das ist Job der Post) sondern technisch richtig belichtet.
Wenn die Hersteller LUT was taugt, dann passt das am Ende, wenn nicht, mach dir ne eigene bessere.
http://frankglencairn.wordpress.com/

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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 11 Jun, 2020 14:02

Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 12:24
ETTR = richtig belichtet.
Eben, das ist ja genau das Problem bei den Herstellern, das sie selbst anscheinend nicht wissen das ETTR belichtetes Slog "richtig" belichtet ist, um so ärgerlicher das dann eine angeblich passende Lut nicht passt.
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cantsin
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von cantsin » Do 11 Jun, 2020 14:16

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 14:02
Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 12:24
ETTR = richtig belichtet.
Eben, das ist ja genau das Problem bei den Herstellern, das sie selbst anscheinend nicht wissen das ETTR belichtetes Slog "richtig" belichtet ist, um so ärgerlicher das dann eine angeblich passende Lut nicht passt.
Ich empfehle statt LUTs die Funktion "Transform Color Space" im Effekt-Menü von Resolve (alternativ auch in den Projekteinstellungen, falls man Material nur aus einer Kamera hat), bei der sich neben der Farbraum- und Gammatransformation auch Tone Mapping aktivieren lässt, was diese Probleme löst.




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von -paleface- » Do 11 Jun, 2020 18:22

dienstag_01 hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 11:46
-paleface- hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 09:46
Verstehe ich den Test eigentlich korrekt das die Pocket 6k mehr DR haben soll als die Ursa G2?
So wie ich das verstehe, haben die bei der Ursa den falschen Codec genommen.
Ich dachte nur die falsche Auflösung.
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 11 Jun, 2020 22:07

cantsin hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 14:16
Ich empfehle statt LUTs die Funktion "Transform Color Space" im Effekt-Menü von Resolve
In dem Kontext bin ich gerade auf diese Wilde aber dennoch interessante Bearbeitung gestoßen, was ich vorher soo auch noch nicht gesehen habe.

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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 11 Jun, 2020 22:47

Hier geht es um die Einbindung von Luts in Log.
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von DeeZiD » Do 11 Jun, 2020 23:07

cantsin hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 14:16
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 14:02


Eben, das ist ja genau das Problem bei den Herstellern, das sie selbst anscheinend nicht wissen das ETTR belichtetes Slog "richtig" belichtet ist, um so ärgerlicher das dann eine angeblich passende Lut nicht passt.
Ich empfehle statt LUTs die Funktion "Transform Color Space" im Effekt-Menü von Resolve (alternativ auch in den Projekteinstellungen, falls man Material nur aus einer Kamera hat), bei der sich neben der Farbraum- und Gammatransformation auch Tone Mapping aktivieren lässt, was diese Probleme löst.
Durch Kompression wie bei eben fast allen herstellerspezifischen Luts ;)
ACES halte ich deutlich besser für direkte Vergleiche, da das Material verschiedener Kameras bereits nach dem Import sehr ähnlich aussieht, während CST oder auch Luts i.d.R. zu völlig unterschiedlichen Resultaten führen.




DeeZiD
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von DeeZiD » Do 11 Jun, 2020 23:17

Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 12:24
ETTR = richtig belichtet. Nicht in Hinsicht auf das gewünschte Endergebnis (das ist Job der Post) sondern technisch richtig belichtet.
Wenn die Hersteller LUT was taugt, dann passt das am Ende, wenn nicht, mach dir ne eigene bessere.
Eh
gerade bei BMD Film V4 führt dieser Tipp ganz schnell zum Übersteuern des Rotkanals, teilweise gar sichtbar im BMD Braw-Demo-Material.
Bei S-log 2/3 kann man den Tipp aufgrund des furchtbaren 8 Bit Codecs und des gar schlimmeren Sony-Rauschteppichs (ja, sogar die FX9 sieht diesbezüglich furchtbar aus) immerhin nachvollziehen.


Links
https://www.blackmagicdesign.com/products/blackmagicraw (Clip1)


https://forum.blackmagicdesign.com/view ... wide+gamut




Jott
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Jott » Fr 12 Jun, 2020 07:56

Wie wär‘s mal mit einem Kameratestvideo-Festival?

Das Genre ist inzwischen in all seinen vielfältigen Spielarten so dominant, dass die breite Anerkennung überfällig ist.




rideck
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von rideck » Fr 12 Jun, 2020 09:11

@ Frank

Ich verstehe deine Bedenken, allerdings meine ich dass sie die Jungs bei Ihren Tests immer sehr viel Mühe geben.
Ich finde dass man sieht dass bei der FX 9 in den Highlights etwas mehr geht als bei der C500 MK II, auch wenn Sie
es mit den Farben irgendwie verhauen haben.




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 12 Jun, 2020 09:46

Ich finde bei den Ergebnisse der FX kann irgendwas nicht stimmen, das sieht ja aus als wäre da ein Denoising Algorithmus am werkeln, so ugly sieht ja nicht mal mein 8Bit Material aus der A7III aus.

Sieht sehr ähnlich aus wie bei einigen YT Lowlight Test, wo die YTuber vergessen haben das incamera denoising ab zu schalten.
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rideck
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von rideck » Fr 12 Jun, 2020 11:52

@ klusterdegenerierung

Lustig dass Du das schreibst, ich habe ihnen geschrieben und nachgefragt, warum das Material so schlecht aussieht :) Also vor allem farblich habe ich
selten so schlechtes FX9-Material gesehen.




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 12 Jun, 2020 12:12

rideck hat geschrieben:
Fr 12 Jun, 2020 11:52
Lustig dass Du das schreibst, ich habe ihnen geschrieben und nachgefragt
Dann zeig mal wo das gewesen sein soll und vorallem was das eine mit dem anderen zutun haben soll???
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Mantas
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Mantas » Fr 12 Jun, 2020 14:16

wundert mich auch, besonders die Aussage, dass die soft ist.

Im meinem direkten Vergleich zu FS7 war es ein riesen Unterschied. Was Rauschen angeht um vielfaches besser.
Wirkt bei dem Test nicht so.




rideck
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von rideck » Fr 12 Jun, 2020 15:30

@ klusterdegenerierung

Wo schreibe ich denn dass das miteinander zu tun hat? Was soll ich dir denn zeigen? Ich glaube Du hast meinen Post missverstanden.

@ Mantas
Wenn man sich die Testclips mal vergrößert nebeneinander ansieht, liegt die FX9 bei +5 näher an der Arri als an der C500 MK II. Alleine
die SH1 ist da noch mit dabei.




iasi
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von iasi » Sa 13 Jun, 2020 15:37

Jott hat geschrieben:
Fr 12 Jun, 2020 07:56
Wie wär‘s mal mit einem Kameratestvideo-Festival?

Das Genre ist inzwischen in all seinen vielfältigen Spielarten so dominant, dass die breite Anerkennung überfällig ist.
Gab´s doch schon: Das Camerashootout 2012.

Der Ansatz war sehr gut, das Testszenario aber leider ihne richtige Herausforderungen:
Eingearbeitete Teams traten mit ihren Kameras gegeneinander an. So kann man schon einmal davon ausgehen, dass das Maximum aus Kamera und Material herausgeholt wird.
Leider war es eine Studiosituation ein schlechtes Testszenario, bei der durch Lichtsetzung alle Kamera in einem Bereich betrieben wurden, die sie nicht an die Grenzen führten. Entsprechend schwierig war es dann auch Unterschiede zwischen den Ergebnissen zu erkennen.

Gib jemandem, der üblicherweise mit einer Amira arbeitet,verschiedene Kameras in die Hand, um einen Vergleichstest zu machen. Dann erwarte aber nicht wirklich objektive Ergebnisse.
Es ist wie mit diesen vielen Youtube-Tests:
1. Ein unbox-Video
2. rausrennen, um "Testvideos" zu drehen
3. Mit dem Testobjekt neben sich, in die Streaming-Cam die Bewertung reinquatschen.
Einarbeitung? Was ist das?




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Jott » Sa 13 Jun, 2020 19:07

Das war kein „Festival“, sondert Zacuto-Werbung für Riggerümpel.

Ich will ein richtiges Festival, mit Siegern in diversen Kategorien (dümmster Auftritt, schlechteste Footage etc.), Die Kameras sind völlig egal.




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von iasi » Sa 13 Jun, 2020 21:09

Jott hat geschrieben:
Sa 13 Jun, 2020 19:07
Das war kein „Festival“, sondert Zacuto-Werbung für Riggerümpel.

Ich will ein richtiges Festival, mit Siegern in diversen Kategorien (dümmster Auftritt, schlechteste Footage etc.), Die Kameras sind völlig egal.
Und du willst das ganz uneigennützig organisieren und finanzieren?
Respekt. :)




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Jott » So 14 Jun, 2020 06:30

Wo steht, dass ich so was organisieren will? Keine Zeit. Ich finde nur, selbige ist reif, weil das Genre so dominant geworden ist. Und es könnte extrem lustig werden. Einen Sonderpreis gibt‘s für die höchste Anzahl an Jump Cuts bei den Leuten, die keinen Satz am Stück gebacken kriegen, während sie fachmännisch gegen die Reifen treten.

Gibt‘s eigentlich auch Frauen in dem Genre, mal abgesehen von iJustine?




Jörg
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Jörg » So 14 Jun, 2020 07:27

Gibt‘s eigentlich auch Frauen in dem Genre
die haben für solch Unsinn meist keine Lus tund/oder Zeit.




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von iasi » So 14 Jun, 2020 08:06

Jott hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 06:30
Wo steht, dass ich so was organisieren will?
Ich dachte das impliziert deine Kritik an der Zacuto-Werbung.
Es gibt schließlich nicht viele (ob Mann oder Frau), die völlig uneigennützig Zeit und Geld investieren würden.

Aber vielleicht wird ja jemand durch so eine Cam-Test-Show zum Youtube-Millionär. :)




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » So 14 Jun, 2020 09:11

iasi hat geschrieben:
So 14 Jun, 2020 08:06
Es gibt schließlich nicht viele (ob Mann oder Frau), die völlig uneigennützig Zeit und Geld investieren würden.
Eben, warum dann selbige nicht sinnvoll nutzen.
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 18 Jun, 2020 23:31

DeeZiD hat geschrieben:
Do 11 Jun, 2020 00:30
Bei den oben erwähnten Log-Gammas wäre eben dies nicht der Fall, was auch der Grund ist, warum viele Einsteiger in die Materie über die Falschfarben ihrer Kameras entsetzt sind, nachdem sie vergessen haben das Manual zu lesen, welches eben genau obiges Phänomen beschreiben würde.
Hallo DeeZid,
ich habe mich dem Thema noch mal gewidmet, und der Standard Slog Lut noch mal eine Chance gegeben weil ich das mit den gamut Farben auch vergleichen wollte, da es wohl oft nur eine bestimmte Farbe betrifft und man diese gerne mal übersieht wenn man nicht drauf achtet.

Bei meiner FS700 scheint es das Orange zu sein.
Weil ich auch nicht gänzlich beratungsresistent sein will ;-) habe ich mich noch mal mit dem Lut workflow im Nodetree beschäftigt und festgestellt, das ich wohl wie viele, die Korrektur Node hinter die Lut Node platziere, was zum graden der Lut und nicht zum graden des Quellfootage führt.

Legt man die Lut ans Ende der Kette und die Korrekturnode als erstes, ist alles gut und man hat den vollen Umfang trotz Lut,
insofern kann man die Lut doch als Basis nutzen, ohne das sie das Material zerstört, was ich nicht erwartet hätte.

Kann es sein das es bei dem Dok Kameratest zu den gleichen Problemen kam, was auch Jörg ansprach?
Hier mal ein Vergleich zwischen Lut und normaler Korrektur, man sieht sehr schön, dass das echte Orange wohl mehr Rotanteile besitzt.

Allerdings muß ich dazu sagen, das mir das Orange aus dem unkorregiertem Gamut besser gefällt, besonders wenn es in der Haut auftaucht.
Danke Dir noch mal sehr für den Hinweis! :-)
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von dienstag_01 » Fr 19 Jun, 2020 00:59

klusterdegenerierung hat geschrieben:Legt man die Lut ans Ende der Kette und die Korrekturnode als erstes, ist alles gut und man hat den vollen Umfang trotz Lut,
insofern kann man die Lut doch als Basis nutzen, ohne das sie das Material zerstört, was ich nicht erwartet hätte.
Das ist doch genau das, was seit Jahren (wenn denn überhaupt Lut) hier empfohlen wird.
Nie wahrgenommen?




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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 19 Jun, 2020 09:56

dienstag_01 hat geschrieben:
Fr 19 Jun, 2020 00:59
klusterdegenerierung hat geschrieben:Legt man die Lut ans Ende der Kette und die Korrekturnode als erstes, ist alles gut und man hat den vollen Umfang trotz Lut,
insofern kann man die Lut doch als Basis nutzen, ohne das sie das Material zerstört, was ich nicht erwartet hätte.
Das ist doch genau das, was seit Jahren (wenn denn überhaupt Lut) hier empfohlen wird.
Nie wahrgenommen?
Das kann ich nicht mal genau sagen, vielleicht habe ich sogar an der Lut selbst rumgedreht.
Ich muß aber dazu sagen, das ich mich nicht wirklich groß damit beschäftigt habe, weil der Gedanke, das ich trotz lut eh alles selbst noch mal einstellen muß, mir so abwegig vorkam, das ich diesen Weg für eher aufwendiger hielt.

Nun, wo DeeZid noch mal das Farb Problem ins Spiel brachte, sah ich mich veranlasst das zu überprüfen und zu überdenken, denn jetzt steht ja quasi eine Art Notwendigkeit dahinter, zumindest wenn man was filmt was Farbrelevant ist, wie zb. Product shots.

Ich lerne ja gerne und nutze auch gerne unkonventionelles, deswegen bin ich eigentlich immer gut mit der ohne Lut Variante klar gekommen.
Aber eines habe ich trotzdem noch nicht so recht durchschaut, vielleicht kannst Du mir da weiter helfen.

Ohne habe ich manchmal das Problem, das ich um Kontrast ins Bild zu bekommen, einen recht kleinen Spielraum habe bevor was clippt und manchmal stellt sich auch der richtige Kontrastumfang überhaupt nicht ein und das Log ist auf verdei und verderb flau.

Mit einer der poppigere Slog Luts, lässt sich allerdings der Konstrast soweit zurück fahren, das noch genügend da ist, aber ohne dabei in der Skala an beiden Enden über zu gehen, bzw zu clippen.

Weißt Du was da passiert und warum genau dies manuell wesentlich schwieriger zu realisieren scheint?
Danke! :-)
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 19 Jun, 2020 10:29

Dazu müßte ich erst mal wissen wie du das mit dem Kontrast überhaupt machst.

Kontrastregler, LGG, Curve?
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Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 19 Jun, 2020 11:05

Tja, Frank, da habe ich schon einiges versucht, aber irgendwie verhält es sich immer anders und so richtig komme ich nicht auf einen grünen Zweig.

Ob S Kurve, oder Gain/Gamma oder der einfache Kontrast Regler, irgendwo zwackt es dann und wann immer.
Wobei es jetzt nicht wirklich dramatisch ist, aber dann und wann könnte ich schon das ko...kriegen, so habe ich die Tage wieder eine weiße Maschine ich einer recht weißen Halle mit anderen weißen Maschinen in Slog gefilmt, was ich öfters mache, aber diesmal, ProRes HQ 10Bit, irgendwie extremst flauschig und ob mit ACES, oder Lut, oder selbst, die Ergenisse fielen durch die Bank so übertrieben aus, da wurde das leicht umbra weiß zu einem Grün und alles was etwas heller war, flog mir direkt um die Ohren.

Andersrum, bekam ich so schwer Kontrast rein, das es mir bei manuell dann auch schnell um die Ohren flog.
Aber das scheint dann wohl eher am generellen DR Umfang der Szene zu liegen, der hier quasi nicht vorhanden war, oder? ;-)
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Beitrag von dienstag_01 » Fr 19 Jun, 2020 11:08

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Fr 19 Jun, 2020 09:56
dienstag_01 hat geschrieben:
Fr 19 Jun, 2020 00:59

Das ist doch genau das, was seit Jahren (wenn denn überhaupt Lut) hier empfohlen wird.
Nie wahrgenommen?
Das kann ich nicht mal genau sagen, vielleicht habe ich sogar an der Lut selbst rumgedreht.
Ich muß aber dazu sagen, das ich mich nicht wirklich groß damit beschäftigt habe, weil der Gedanke, das ich trotz lut eh alles selbst noch mal einstellen muß, mir so abwegig vorkam, das ich diesen Weg für eher aufwendiger hielt.

Nun, wo DeeZid noch mal das Farb Problem ins Spiel brachte, sah ich mich veranlasst das zu überprüfen und zu überdenken, denn jetzt steht ja quasi eine Art Notwendigkeit dahinter, zumindest wenn man was filmt was Farbrelevant ist, wie zb. Product shots.

Ich lerne ja gerne und nutze auch gerne unkonventionelles, deswegen bin ich eigentlich immer gut mit der ohne Lut Variante klar gekommen.
Aber eines habe ich trotzdem noch nicht so recht durchschaut, vielleicht kannst Du mir da weiter helfen.

Ohne habe ich manchmal das Problem, das ich um Kontrast ins Bild zu bekommen, einen recht kleinen Spielraum habe bevor was clippt und manchmal stellt sich auch der richtige Kontrastumfang überhaupt nicht ein und das Log ist auf verdei und verderb flau.

Mit einer der poppigere Slog Luts, lässt sich allerdings der Konstrast soweit zurück fahren, das noch genügend da ist, aber ohne dabei in der Skala an beiden Enden über zu gehen, bzw zu clippen.

Weißt Du was da passiert und warum genau dies manuell wesentlich schwieriger zu realisieren scheint?
Danke! :-)
Bei deinem Problem kann ich dir nicht helfen, dass ist mir zu speziell.

Ich hatte die Frage auch mehr aus der Richtung gestellt, dass es sehr auffällig ist, dass die Diskussion mit dir hier öfter komplett aus dem Ruder läuft. Und wenn du so einen alten Hut, wie, dass man die LUT in Resolve erst im letzten Node anwendet (wenn überhaupt LUT) - was bisher allerdings fast ausschließlich die Luma Range betreffend diskutiert wurde, logischerweise, möchte man hinzufügen - nicht kennst, scheint dafür zu sprechen, dass du an der Klärung grundsätzlicher Fragen eher weniger Interesse hast, sondern eher an der Lösung ganz spezieller Probleme. Dass dabei die Gefahr besteht, dass der Überblick verloren gehen kann, scheint dich nicht zu stören.
Nicht, dass du mich falsch verstehst, ich habe nichts dagegen. Das ist eher so eine Art Bestandsaufnahme, was an der Kommunikation mit dir vielleicht so anders ist.
Interessant.
Und für mich an manchen Stellen nur sehr schwer zu begreifen.




Frank Glencairn
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 19 Jun, 2020 11:51

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Fr 19 Jun, 2020 11:05

Andersrum, bekam ich so schwer Kontrast rein, das es mir bei manuell dann auch schnell um die Ohren flog.
Aber das scheint dann wohl eher am generellen DR Umfang der Szene zu liegen, der hier quasi nicht vorhanden war, oder? ;-)
Da müßte ich erst mal das Material haben, alles andere wäre nur Kaffeesatzleserei.

Und ja, es gibt natürlich Situationen da gibt das Motiv nicht viel Kontrast her.
Ich hab mal in einer weißen Traglufthalle gedreht. Erster Impuls: Geil! Gigantische Softbox - ja von wegen.
Es mußten dann zwei 4K HMIs her um halbwegs Kontrast zu erzeugen.

Hab jetzt leider keine Bilder von der Location mehr zur Hand, nur screenshots (geleuchtet und gegradet).


2020-06-19 12.02.47 www.youtube.com 8c2cb7c8846b.jpg
2020-06-19 12.03.55 www.youtube.com eaf1fbbfb7d9.jpg
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Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 19 Jun, 2020 12:49

@dienstag,
schade das es, egal wie sehr ich mich auch um neutralität bemühe, es immer wieder ins analysieren und kompromittieren meiner Persönlichkeit geht.

Kann man, wenn man will nachvollziehen, aber eine Notwendigkeit zur Klärung, besteht dafür nicht.
Man kann auch durchaus Worte finden die dem anderen nicht immer wieder vorhalten wie anders und unpassend er hier ist.
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Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 19 Jun, 2020 12:51

@Frank
Uff ui, ja da kommt viel Licht dahin wo man es nicht braucht.
Ist eben dem Blickwinkel geschuldet, zu viel Blendenstufen zwischen unten und oben.

Das Licht kommt nicht dahin wo es hin soll.
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Beitrag von dienstag_01 » Fr 19 Jun, 2020 13:23

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Fr 19 Jun, 2020 12:49
@dienstag,
schade das es, egal wie sehr ich mich auch um neutralität bemühe, es immer wieder ins analysieren und kompromittieren meiner Persönlichkeit geht.

Kann man, wenn man will nachvollziehen, aber eine Notwendigkeit zur Klärung, besteht dafür nicht.
Man kann auch durchaus Worte finden die dem anderen nicht immer wieder vorhalten wie anders und unpassend er hier ist.
Ich sage überhaupt nicht, dass du unpassend bist. Deine Herangehensweise ist nur komplett anders als meine. Ich finde das eher interessant als falsch. Sonst hätte ich mir keine Gedanken darüber gemacht.




Jörg
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Re: AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

Beitrag von Jörg » Fr 19 Jun, 2020 13:36

es immer wieder ins analysieren und kompromittieren meiner Persönlichkeit geht.
woran, um alles in der Welt, mag das liegen ?????




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Sony FX3 - Praxistest

Wir hatten bereits Gelegenheit zu einem ausführlichen Test der neuen Sony FX3 in der Praxis und haben uns vor allem die Ergonomie, den Autofokusbetrieb bei 200mm f2.8 (!), die Hauttonreproduktion inkl. LOG/LUT, Cinetone und allen Farbprofilen, die starke Zeitlupenfunktion, den Akkuverbrauch, die Stabilisierungsleistung uvm. angeschaut: Ist die Sony FX3 die bessere A7S III? weiterlesen>>

Sony FX3 - Rolling Shutter und Debayering

Die Nähe der Sony FX3 zur Alpha 7SIII ist ja kein Geheimnis. Dennoch wollten wir natürlich wissen, ob sich an der Bildqualität gegenüber der Consumer-Schwester Unterschiede entdecken lassen... weiterlesen>>

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Die olympischen Spiele als großes bewegtes Puzzle, bei dem man sich die Teilchen passend zuschneiden kann -- genug Geduld vorausgesetzt...