Orbiter1
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » Sa 09 Nov, 2019 14:28

Frank B. hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 13:04
Ich darf eigentlich diese Drohne (ich glaube sie hat unter 400g Fluggewicht) nicht mehr ohne Führerschein und Registrierung benutzen (Ab wann gilt eigentlich diese Regelung? - Jetzt schon?)
Die Übergangsfrist endet am 31.06.2020, die neue Regelung gilt entsprechend ab 01.07.2020.




Jott
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » Sa 09 Nov, 2019 14:28

Der jetzige Stand um die irgendwann kommenden EU-Regeln ganz gut zusammengefasst, inclusiv Panikbremse in Sachen derzeit verkaufte Drohnen. Was den Weltuntergang laut Maya-Kalender am 1.7.2020 doch ein wenig relativiert! :-)

https://my-road.de/eu-drohnen-klassen/




Frank B.
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » Sa 09 Nov, 2019 14:33

Orbiter1 hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 14:28
Frank B. hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 13:04
Ich darf eigentlich diese Drohne (ich glaube sie hat unter 400g Fluggewicht) nicht mehr ohne Führerschein und Registrierung benutzen (Ab wann gilt eigentlich diese Regelung? - Jetzt schon?)
Die Übergangsfrist endet am 31.06.2020, die neue Regelung gilt entsprechend ab 01.07.2020.
Ich danke dir. Gut, dann ist mein nächster Sommerurlaub schon gar nicht mehr abgedeckt.




patfish
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von patfish » Sa 09 Nov, 2019 14:36

Frank B. hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 13:04
Ich darf eigentlich diese Drohne (ich glaube sie hat unter 400g Fluggewicht) nicht mehr ohne Führerschein und Registrierung benutzen (Ab wann gilt eigentlich diese Regelung? - Jetzt schon?) Ich werde die Drohne evtl. verkaufen oder anderweitig entsorgen und meine Versicherung kündigen. Ich habe keine Lust, das Ganze zu intensivieren und Unmengen Aufwand, Geld und Zeit hinein zu stecken, nur dass dann nächstes Jahr die Regelungen eh wieder verschärft werden, dass ich das Geld danach wieder in den Sand gesetzt habe. Ich habe keine Lust mehr auf sowas. Ziel erreicht. Danke!
Kommt ganz darauf an wo du wohnst ...Das EU Gesetz kommt nächstes Jahr im Juli falls du aber in Österreich wohnst darfst du schon seit 2014 keine Drohne über 250g bzw. 79Joule Einschlagskraft ohne Versicherung und Anmeldung (jährlich ca. 100€) bei der Austro Control (Jährlich 337€)bewegen.

Da die 337€ im Östereich mit dem neuen Gesetz wegfallen und auch viele ander Punkte viel einfacher werden ...sind wir in Österreich sogar mehr als froh über das kommende Gesetz 😁

Es gibt übrigends einen Trick auch mit größeren Drohnen ohne Anmeldung fliegen zu können. Beim filmen einfach immer unter den 79Joules Einschlagskraft bleiben! (bei einer 400g Drohne ist das ca 21m Höhe) dann bist du automatisch laut Gesetz Spielzeug und brauchst nichts anzumelden. Für ganz viele Filmaufnahmen reichen 20m ganz oft aus ... darüber darfst du dann aber nicht filmen wenn du keine Probleme mit dem Gestz bekommen willst.




Frank B.
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » Sa 09 Nov, 2019 14:44

patfish hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 14:36
Frank B. hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 13:04
Ich darf eigentlich diese Drohne (ich glaube sie hat unter 400g Fluggewicht) nicht mehr ohne Führerschein und Registrierung benutzen (Ab wann gilt eigentlich diese Regelung? - Jetzt schon?) Ich werde die Drohne evtl. verkaufen oder anderweitig entsorgen und meine Versicherung kündigen. Ich habe keine Lust, das Ganze zu intensivieren und Unmengen Aufwand, Geld und Zeit hinein zu stecken, nur dass dann nächstes Jahr die Regelungen eh wieder verschärft werden, dass ich das Geld danach wieder in den Sand gesetzt habe. Ich habe keine Lust mehr auf sowas. Ziel erreicht. Danke!
Kommt ganz darauf an wo du wohnst ...Das EU Gesetz kommt nächstes Jahr im Juli falls du aber in Österreich wohnst darfst du schon seit 2014 keine Drohne über 250g bzw. 79Joule Einschlagskraft ohne Versicherung und Anmeldung (jährlich ca. 100€) bei der Austro Control (Jährlich 337€)bewegen.

Da die 337€ im Östereich mit dem neuen Gesetz wegfallen und auch viele ander Punkte viel einfacher werden ...sind wir in Österreich sogar mehr als froh über das kommende Gesetz 😁

Es gibt übrigends einen Trick auch mit größeren Drohnen ohne Anmeldung fliegen zu können. Beim filmen einfach immer unter den 79Joules Einschlagskraft bleiben! (bei einer 400g Drohne ist das ca 21m Höhe) dann bist du automatisch laut Gesetz Spielzeug und brauchst nichts anzumelden. Für ganz viele Filmaufnahmen reichen 20m ganz oft aus ... darüber darfst du dann aber nicht filmen wenn du keine Probleme mit dem Gestz bekommen willst.
Also, ich wohne in Deutschland und habe, wie oben beschrieben, auch eine Versicherung. Ich glaube dir das eigentlich nicht so ganz, dass du mit deiner Flughöhe Gesetze umgehen kannst. Klar, mir reichen 20m für meine Anwendungen dicke. Mehr brauch ich gar nicht. Aber die Drohne hat halt das Potenzial auch höher zu steigen und da glaube ich nicht, dass ich irgendwelche Ordnungshüter davon überzeugen könnte, dass ich nie höher als 20m fliege und damit die Einschlagskraft verringere.

@Jott
Vielen Dank für die Seite. Ich habe nun mal gelesen und werde trotzdem nicht ganz schlau draus. Laut der Seite müsste meine Yuneec Breeze in die Kategorie A3 fallen, weil sie vor 2022 erstmals verkauft wurde und damit sozusagen unter einen gewissen Bestandsschutz fiele. Eine Registrierung muss trotzdem erfolgen, wie die Seite schreibt wird es dann dazu irgendwann eine Onlineregistrierung geben, wo man das eigentlich recht problemlos erledigen können müsste. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss ich keinen Führerschein machen. Bei diesem Punkt bin ich aber nicht sicher. Ich habe nichts davon gelesen. Vielleicht weißt du mehr?




Jott
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » Sa 09 Nov, 2019 15:14

Niemand weiß mehr. Die EU-Regeln wurden noch nicht in nationales Recht umgesetzt bzw. angepasst, sind also quasi nicht existent. Das kann alles dauern. Und bis dahin kann man schon mal spekulativ die Welt untergehen lassen oder halt nicht. Ist wohl Typsache.




Frank B.
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » Sa 09 Nov, 2019 15:36

Naja, vielleicht ein Jahr geb ich ihr noch, der Welt. Besser wirds aber nicht mehr.




Orbiter1
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » Sa 09 Nov, 2019 18:12

Frank B. hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 14:44
patfish hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 14:36

Ich habe nun mal gelesen und werde trotzdem nicht ganz schlau draus. Laut der Seite müsste meine Yuneec Breeze in die Kategorie A3 fallen, weil sie vor 2022 erstmals verkauft wurde und damit sozusagen unter einen gewissen Bestandsschutz fiele.
Jein! Ja, die Yuneec Breeze fällt unter Bestandsschutz. Nein, um die Verwirrung bei den Anwendern weiter zu steigern wurde bei den "Altkoptern" (vor dem 01.07.2022 im Handel) eine weitere Gewichtskategorie (unter 500g) eingeführt. Und für die gilt nicht A3 sondern folgender Teil von A1:

" ...müssen so betrieben werden, dass ein Fernpilot eines unbemannten Luftfahrzeugs keine Menschenansammlungen überfliegt und nach vernünftigem Ermessen davon ausgehen kann, dass keine unbeteiligte Person überflogen wird. Werden unerwarteter Weise unbeteiligte Personen überflogen, verkürzt der Fernpilot die Zeit, in der das unbemannte Luftfahrzeug diese Personen überfliegt, soweit wie möglich."
Eine Registrierung muss trotzdem erfolgen, wie die Seite schreibt wird es dann dazu irgendwann eine Onlineregistrierung geben, wo man das eigentlich recht problemlos erledigen können müsste.
So ist es.
Wenn ich es richtig verstanden habe, muss ich keinen Führerschein machen. Bei diesem Punkt bin ich aber nicht sicher. Ich habe nichts davon gelesen.
Die neue Drohnenverordnung verweist hier auf "einen Fernpiloten, der das von dem betreffenden Mitgliedstaat festgelegte Kompetenzniveau erfüllt." Wenn es gut läuft orientiert sich das zuständige deutsche Bundesverkehrsministerium am bisher geforderten Kompetenzniveau dieser Kopterkategorie, d. h. kein Kenntnisnachweis erforderlich. Wenn es schlecht läuft wird das der kleine Drohnenführerschein, d. h. Online-Training und Online-Prüfung. Demnächst wissen wir mehr.




patfish
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von patfish » Sa 09 Nov, 2019 21:23


Also, ich wohne in Deutschland und habe, wie oben beschrieben, auch eine Versicherung. Ich glaube dir das eigentlich nicht so ganz, dass du mit deiner Flughöhe Gesetze umgehen kannst. Klar, mir reichen 20m für meine Anwendungen dicke. Mehr brauch ich gar nicht. Aber die Drohne hat halt das Potenzial auch höher zu steigen und da glaube ich nicht, dass ich irgendwelche Ordnungshüter davon überzeugen könnte, dass ich nie höher als 20m fliege und damit die Einschlags Kraft verringere.
Kurz und schmerzlos:
Wirst du mit deinem Auto, weil es theoretisch 220 Km/h fahren könnte, in Österreich sofort bestraft nur, weil dort 130km/h Höchstgeschwindigkeit gilt?

In Österreich gilt eine Drohne unter 79Joule Einschlags-Energie als Spielzeug und ist somit nicht bei der Austro Control meldepflichtig bzw. Versicherungspflichtig (eine Versicherung ist aber trotzdem immer empfehlenswert!).
Die oft zitierten 250g stehen hier nirgends im Gesetz! Werden aber gerne in Artikeln oder Homepages genannt, weil man mit als Spielzeug definierten Drohne nicht höher als 30m aufsteigen darf und in diese Höhe entsprechen 250g eben einer Einschlag-Energie von 79 Joules. Deswegen darf ich mit meiner Mavic Air 430g ganz legal in Österreich ohne Anmeldung aufsteigen und filmen, wenn ich unter 18m Höhe (= 79 Joule) bleibe. Wenn man die Damen und Herren bei der Austro Control anruft, werden sie dir dies mittlerweile auch genau so bestätigen, auch wenn sie es natürlich nicht auf deren Homepage so präsentieren (die wollen eben mit Anmeldungen Geld verdienen).

Du brauchst es mir natürlich nicht zu glauben... das ändert aber nichts daran, dass es so ist :D

Ich weiß auch gar nicht warum ihr so Angst vor dem neuen EU- Drohnen Gesetz habt? ... ihr braucht nur eine registrierte Plakete (wird nicht viel kosten) und müsst einen simplen online Führerschein-Test bestehen (finde ich so gar gut!!!!) und dann könnt ihr ohne große Probleme eine auch wesentlich Größe Drohne ganz legal fliegen!

Ich freue mich schon darauf! :D




Frank B.
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » Sa 09 Nov, 2019 21:35

Puh, nicht ganz einfach. Danke erstmal für alle hier gegebenen Infos. Kann diese Argumentationen schon ein Stück nachvollziehen...
@patfish
...bis auf die Argumentation, die du zur Geschwindigkeit bringst. Stell dir vor, es gibt ein Fahrverbot für Landmaschinen auf der Autobahn, weil Traktoren z. B. nicht schneller als 50 km/h fahren können sollen. Da steht also ein Schild mit einem durchgestrichenen Traktor. Du befährst aber die Autobahn, weil dein Traktor bis zu 120 km/h schafft?




klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von klusterdegenerierung » So 10 Nov, 2019 00:37

patfish hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 21:23
In Österreich gilt eine Drohne unter 79Joule Einschlags-Energie als Spielzeug und ist somit nicht bei der Austro Control meldepflichtig bzw. Versicherungspflichtig (eine Versicherung ist aber trotzdem immer empfehlenswert!).
Die oft zitierten 250g stehen hier nirgends im Gesetz! Werden aber gerne in Artikeln oder Homepages genannt, weil man mit als Spielzeug definierten Drohne nicht höher als 30m aufsteigen darf und in diese Höhe entsprechen 250g eben einer Einschlag-Energie von 79 Joules. Deswegen darf ich mit meiner Mavic Air 430g ganz legal in Österreich ohne Anmeldung aufsteigen und filmen, wenn ich unter 18m Höhe (= 79 Joule) bleibe. Wenn man die Damen und Herren bei der Austro Control anruft, werden sie dir dies mittlerweile auch genau so bestätigen, auch wenn sie es natürlich nicht auf deren Homepage so präsentieren (die wollen eben mit Anmeldungen Geld verdienen).
Soweit alles richtig, aber ich habe mir für den Urlaub von Austro Control ein Schreiben senden lassen, das ich meine Air dort fliegen darf.

Dies wurde mir deshalb von der Control empfohlen, weil, ungefährer Wortlaut, es schon komische Gestalten auf dem Dorf gibt und wenn dort eine Drohne rumfliegt, auch wenn unterhalb von 18m und einer sich davon gestört fühlt, die Frage ist wem man im Zweifel glaubt, dem Deutschen Urlauber, oder dem Einheimischen, deswegen würde ich dieses Schreiben trotzdem immer empfehlen.

Darüberhinaus hast Du was vergessen, denn die Einschlagskraft hat nicht nur mit Gewicht und Höhe zu tun, sondern auch mit Geschwindigkeit und so veriet mir die Dame bei Austro Control, natürlich nur unter dem Hinweiß, wo kein Kläger usw, das wenn ich mit der Air so langsam fliege das ich fast stehen bleibe, könne ich auch bis ca. 50m hoch fliegen, schalte ich jedoch den Sportmode ein und gebe Vollgas, darf ich reintheoretisch nur 5m über der Wiese fliegen.

Zusätzlich kommt dann natürlich noch der Aspekt der Seehöhe dazu, so waren wir zb. auch malauf einer Alm und da war ich ja nun sehr weit oben, aber das ist ok, weil die Höhe zum Operator zählt.

Also alles nicht soo einfach bei den Österreichern, wenn man aber ein paar tricks kennt, kann man schon was machen und zur Not werden die Daten ja aufgezeichnet und die Beweisnot ist nicht sehr groß. :-)
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




patfish
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von patfish » So 10 Nov, 2019 03:10

Frank B. hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 21:35
Puh, nicht ganz einfach. Danke erstmal für alle hier gegebenen Infos. Kann diese Argumentationen schon ein Stück nachvollziehen...
@patfish
...bis auf die Argumentation, die du zur Geschwindigkeit bringst. Stell dir vor, es gibt ein Fahrverbot für Landmaschinen auf der Autobahn, weil Traktoren z. B. nicht schneller als 50 km/h fahren können sollen. Da steht also ein Schild mit einem durchgestrichenen Traktor. Du befährst aber die Autobahn, weil dein Traktor bis zu 120 km/h schafft?
??? was für ein irrwitziger Vergleichs-Versuch Haha.

Kurz: Ich finde die Einteilung zwischen Spielzeug und Drohne der Klasse 1 in Joule Einschlags-Energie (variable Kombination aus Gewicht, Höhe und Geschwindigkeit) und nicht in Startgewicht auch lustig. Die Grundlage für dieses Gesetzt bildet die für Menschen tötliche Einschlags-Energie ab 80 Joule. Das ist natürlich irgendwie nachvollziehbar, macht es aber auf Grund der vielen Variablen für den Gesetztgeber unnötig kompliziert :D ... was aber natürlich gut für uns Drohnenpiloten ist ;-) .

Bin echt gespannt ob im finalen EU Drohnen Gesetz 250g oder 79 joule (wie aktuell im Österreich) stehen wird :) ...Aber grundsätzlich ist es absolut egal, weil ich mach gerne einen online Test wenn ich dann ohne Austro Control Gebühren vom jährlich 337€ ohne Probleme auch eine 1Kg Drohne fliegen kann (und zwar auch am Wochenende (ist z.B. aktuell in Österreich bei Drohnen welche nicht als Spielzeug geflogen werden auch nicht erlaubt :D )




patfish
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von patfish » So 10 Nov, 2019 03:30

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 00:37
patfish hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 21:23
In Österreich gilt eine Drohne unter 79Joule Einschlags-Energie als Spielzeug und ist somit nicht bei der Austro Control meldepflichtig bzw. Versicherungspflichtig (eine Versicherung ist aber trotzdem immer empfehlenswert!).
Die oft zitierten 250g stehen hier nirgends im Gesetz! Werden aber gerne in Artikeln oder Homepages genannt, weil man mit als Spielzeug definierten Drohne nicht höher als 30m aufsteigen darf und in diese Höhe entsprechen 250g eben einer Einschlag-Energie von 79 Joules. Deswegen darf ich mit meiner Mavic Air 430g ganz legal in Österreich ohne Anmeldung aufsteigen und filmen, wenn ich unter 18m Höhe (= 79 Joule) bleibe. Wenn man die Damen und Herren bei der Austro Control anruft, werden sie dir dies mittlerweile auch genau so bestätigen, auch wenn sie es natürlich nicht auf deren Homepage so präsentieren (die wollen eben mit Anmeldungen Geld verdienen).
Soweit alles richtig, aber ich habe mir für den Urlaub von Austro Control ein Schreiben senden lassen, das ich meine Air dort fliegen darf.

Dies wurde mir deshalb von der Control empfohlen, weil, ungefährer Wortlaut, es schon komische Gestalten auf dem Dorf gibt und wenn dort eine Drohne rumfliegt, auch wenn unterhalb von 18m und einer sich davon gestört fühlt, die Frage ist wem man im Zweifel glaubt, dem Deutschen Urlauber, oder dem Einheimischen, deswegen würde ich dieses Schreiben trotzdem immer empfehlen.

Darüberhinaus hast Du was vergessen, denn die Einschlagskraft hat nicht nur mit Gewicht und Höhe zu tun, sondern auch mit Geschwindigkeit und so veriet mir die Dame bei Austro Control, natürlich nur unter dem Hinweiß, wo kein Kläger usw, das wenn ich mit der Air so langsam fliege das ich fast stehen bleibe, könne ich auch bis ca. 50m hoch fliegen, schalte ich jedoch den Sportmode ein und gebe Vollgas, darf ich reintheoretisch nur 5m über der Wiese fliegen.

Zusätzlich kommt dann natürlich noch der Aspekt der Seehöhe dazu, so waren wir zb. auch malauf einer Alm und da war ich ja nun sehr weit oben, aber das ist ok, weil die Höhe zum Operator zählt.

Also alles nicht soo einfach bei den Österreichern, wenn man aber ein paar tricks kennt, kann man schon was machen und zur Not werden die Daten ja aufgezeichnet und die Beweisnot ist nicht sehr groß. :-)
Ja, ich hab natürlich oben nur das
wesentliche angeführt. Stimmt alles was du schreibstbzw. ergänzt hast.

Das mit dem Schreiben find ich eine nette Idee :D
Der Dorfbesucher wird dir im Gegensatz zu dir aber sicher nicht deine Höhe
bzw. Joules vor Gericht beweisen können :D ...Aber ich kann ihn mit meinem Dialekt wahrscheinlich wirklich schon vor Ort etwas besser besänftigen :D ...normal schicken die aber gleich die Polizei (welche sich in 90% aller Fälle selber nicht auskennt ;-) )




Frank B.
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » So 10 Nov, 2019 05:29

patfish hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 03:10
Frank B. hat geschrieben:
Sa 09 Nov, 2019 21:35
Puh, nicht ganz einfach. Danke erstmal für alle hier gegebenen Infos. Kann diese Argumentationen schon ein Stück nachvollziehen...
@patfish
...bis auf die Argumentation, die du zur Geschwindigkeit bringst. Stell dir vor, es gibt ein Fahrverbot für Landmaschinen auf der Autobahn, weil Traktoren z. B. nicht schneller als 50 km/h fahren können sollen. Da steht also ein Schild mit einem durchgestrichenen Traktor. Du befährst aber die Autobahn, weil dein Traktor bis zu 120 km/h schafft?
??? was für ein irrwitziger Vergleichs-Versuch Haha.


Naja, er mag hinken, aber ich finde, anders als über festgelegte Gewichtsgrenzen und mit Überflugverboten kann man eigentlich nicht sinnvoll regeln. Dass diese Regelungen dann auch sinnvoll sind, will ich damit nicht sagen.
Wer rechnet denn bei euch aus, wann die 79 J erreicht sind und du nicht vielleicht schon die 80 J erreicht hast? Wird da eine Kurve mit der Drohne mitgeliefert, auf der man die Korrelation von Geschwindigkeit, Höhe und Gewicht ablesen kann oder muss man sich das selbst ausrechnen oder steht es in den Unterlagen zur Drohne, wie hoch und schnell man damit fliegen darf, um die 79J nicht zu erreichen? Wir sind aber davon ausgegangen, dass die jeweilige Drohne die 79J überschreiten kann und man nur durch einhalten der miteinander korrelierenden Größen die 79J nicht überschreitet und sich somit gesetzeskonform verhält. Wie will man das also überprüfen, ob man in jedem Moment die 79J nicht überschreitet?
Diese Regelung erscheint mir kaum nachprüfbar, wenn die Drohne das Potenzial hat, eine größere Einschlagskraft zu entwickeln. Wer will denn am Ende feststellen, ob die Drohne mit 79 oder 80 J eingeschlagen ist?
Man müsste vor Ort schon beim grenzüberschreitenden Fliegen erwischt werden und derjenige, der einen erwischt, müsste das Gewicht der Drohne wissen, ihre Höhe messen und die Geschwindigkeit. Und wie ist es denn bei einem Flug in den Bergen, von denen Österreich ja soviele hat? Wie willst du da beständig die korrekte Höhe fliegen, wenn du beispielsweise an einem Berghang Richtung Tal fliegst. Sry, ich kapier so eine komische Regelung nicht so richtig. Da brauchst du eigentlich auch gar keine.

Für mich spielt Österreich, wies dort auch immer sein mag, eh keine Rolle. Hier in den (bereits auf europäische Vereinheitlichung hin verfassten?) Drohnengesetzen habe ich nichts von 79J gelesen und ich vermute stark, dass sich diese Regelung auch nicht in Europa durchsetzen wird. Aber wie gesagt, Österreich ist für mich eh nicht ausschlaggebend. Trotzdem interessant, mal davon gehört zu haben.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 06:58

Frank B. hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 05:29
Hier in den (bereits auf europäische Vereinheitlichung hin verfassten?) Drohnengesetzen habe ich nichts von 79J gelesen und ich vermute stark, dass sich diese Regelung auch nicht in Europa durchsetzen wird. Aber wie gesagt, Österreich ist für mich eh nicht ausschlaggebend. Trotzdem interessant, mal davon gehört zu haben.
Da liegst du falsch. Die Ösis können das auch in Zukunft so handhaben wie bisher, zumindest in der Drohnenklasse C1 (250g bis 900g). Die ist wie folgt definiert:

"Ein UAS der Klasse C1 muss folgenden Kriterien genügen:
1. Es muss aus Materialien hergestellt sein und die Leistung und physischen Merkmale haben, die gewährleisten, dass bei einem Aufprall mit seiner Endgeschwindigkeit auf einen menschlichen Kopf die auf diesen übertragene Energie unter 80 J liegt oder alternativ die MTOM einschließlich der Nutzlast unter 900 g liegt.
...."

Und durch die in Klasse C1 vorgeschriebene Fernidentifikation ist das auch überwachbar.

"12. Es verfügt über eine direkte Fernidentifizierung,
......
b) die gewährleistet, dass während der gesamten Flugdauer die folgenden Daten des UA unter Verwendung eines offenen und dokumentierten Übertragungsprotokolls in Echtzeit direkt und regelmäßig so übermittelt werden, dass sie innerhalb des Sendebereichs von vorhandenen Mobilfunkgeräten direkt empfangen werden können:
i) die UAS-Betreibernummer,
ii) eine eindeutige physische Seriennummer des UA
iii) die geografische Position des UA und seine Höhe über der Oberfläche oder dem Startpunkt,
iv) der Streckenverlauf, gemessen im Uhrzeigersinn vom geografischen Norden, sowie die Geschwindigkeit über
Grund des UA
....."

Ich gehe eher davon aus dass die Ösis, nachdem der Missbrauch in der Klasse C1 nun problemlos nachweisbar ist, deutlich aggressiver gegen Drohnenpiloten vorgehen als das bisher der Fall war.




Frank B.
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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » So 10 Nov, 2019 07:33

Uhhhh, die Flugdaten werden fernüberwacht? Da ist ja jeder Flugfehler sofort entdeckt und kann direkt geahndet werden. Toll! Da gehts dann also über GPS-kontrollierte und funkübertragene Datenpakete, die irgendwo in einem Computer ausgewertet werden, der dann bei 80J eine rote Lampe und einen Druckvorgang eines Strafbescheids auslöst mit Abgleich der Adress- und Kontodaten.

Ich dachte in meiner Naivität immer, es ginge nur um die Identifikation des Fluggerätes, also eine Art elektronischer Fahrzeugschein. Puh, das ist hart aber nur konsequent für die Überwachungs-EU. Wäre eigentlich auch was für die Autos. Wer sitzt drin und fährt wie schnell wohin? Hat er die Geschwindigkeit eingehalten und auch kein Schild übersehen? Fehlt nur noch der Link zur politischen Einstellung und dann noch eine charakterliche Einstufung, die wiederum Folgen auf Staatsleistungen und Kreditwürdigkeit hat. Dann ist es endlich geschafft. Was China kann, kann auch die EU. Wir schaffen das!




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 07:48

Wenn du der Fernidentifizierung entgehen willst bleibt dir nur ein Kopter der Klasse C0 (unter 250g). Bei allen anderen Klassen ist sie vorgeschrieben.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » So 10 Nov, 2019 07:53

Und damit wird die Mavic Mini zum Bestseller werden. Man will ja wie gewohnt illegal und unerkannt fliegen dürfen, ist super wichtig.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von pillepalle » So 10 Nov, 2019 07:56

Eine Gopro an die Brieftaube geschnallt sollte auch noch legal sein :)

VG




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 07:58

Jott hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 07:53
Und damit wird die Mavic Mini zum Bestseller werden.
Die Mavic Mini ist aber gar nicht klassifiziert. Ob das nachträglich möglich ist wage ich zu bezweifeln.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 08:07

pillepalle hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 07:56
Eine Gopro an die Brieftaube geschnallt sollte auch noch legal sein :)

VG
Ist ein klarer Fall von Tierquälerei. Da kommt ein Verstoß gegen die Drohnenverordnung billiger. ;-)




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » So 10 Nov, 2019 08:14

Sobald alles in nationales Recht umgesetzt ist, wird der Klassenhinweis sofort auf Karton und Drohne stehen. Bis dahin weiß noch niemand, wie die Übergangsregeln aussehen werden. Die 249 Gramm kann man ja schon mal einhalten. Die Aufregung vielleicht vertagen? Bis dahin gilt immer noch Dobrindts gemaltes Drohnen-pdf, das jedes Kind versteht.

Trotzdem wurde schon da laut rumgeheult, der Spaß sei vorbei. War er aber nicht.

Drohnen kauft ihr scheinbar für‘s Leben, Kameras aber ständig neue? Komisch. Die Seele des Filmers ist kompliziert.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » So 10 Nov, 2019 08:17

Orbiter1 hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 07:48
Wenn du der Fernidentifizierung entgehen willst bleibt dir nur ein Kopter der Klasse C0 (unter 250g). Bei allen anderen Klassen ist sie vorgeschrieben.
Identifizieren ist halt nur was anderes als Kontrollieren. Und ja sry, ich habe Kontrolle echt nicht so gern. Nur, wenn ich sie selbst behalte, kann ich mit ihr was anfangen. Anderen gebe ich sie nur freiwillig und punktuell in der gerade notwendigen Dosis ab.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » So 10 Nov, 2019 08:26

Jott hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 08:14
Die 249 Gramm kann man ja schon mal einhalten.

...

Drohnen kauft ihr scheinbar für‘s Leben, Kameras aber ständig neue? Komisch. Die Seele des Filmers ist kompliziert.
Wozu 249g einhalten, wenn eh noch nichts in Sack und Tüten ist? Du weißt nicht, ob du das Teil nächstes Jahr noch so nutzen kannst wie dieses Jahr.
Bei den Kameras ist es bis jetzt meist so, dass ich selbst bzw, deren Defekt bestimmen, wie lange ich sie nutze und nicht irgendwelche Behörden. Ist nicht kompliziert.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » So 10 Nov, 2019 08:30

Mir fehlt dein zwanghafter Fatalismus.

Ich freue mich schon auf die Online-Registrierung und den Online-Nachweis: hat es denn eine (deutsche) Behörde jemals unter 3-5 Jahren hingekriegt, so was auf die Beine zu stellen? Kicher.




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Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank B. » So 10 Nov, 2019 08:35

Jott hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 08:30
Mir fehlt dein zwanghafter Fatalismus.

Ich freue mich schon auf die Online-Registrierung und den Online-Nachweis: hat es denn eine (deutsche) Behörde jemals unter 3-5 Jahren hingekriegt, so was auf die Beine zu stellen? Kicher.
Jeder Staat der Erde wäre sicher sehr stolz auf dich.




Frank Glencairn
Beiträge: 9556

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Frank Glencairn » So 10 Nov, 2019 08:38

Alternativ kann man die Kosten für ne eventuelle Ordnungswidrigkeit auch in den Preis mit einkalkulieren, oder läuft fliegen im Naturschutzgebiet schon unter Verbrechen als Straftat?




Orbiter1
Beiträge: 29

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 08:44

Jott hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 08:14
Sobald alles in nationales Recht umgesetzt ist, wird der Klassenhinweis sofort auf Karton und Drohne stehen.
Ja, aber bei den Mavic Minis die kommende Woche und den Monaten danach ausgeliefert werden ist das nicht der Fall.
...
Drohnen kauft ihr scheinbar für‘s Leben, Kameras aber ständig neue? Komisch. Die Seele des Filmers ist kompliziert.
Umso unwahrscheinlicher ist eine nachträgliche Klassifizierung ausgerechnet bei der preisgünstigen Mavic Mini.




Orbiter1
Beiträge: 29

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 08:50

Frank Glencairn hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 08:38
Alternativ kann man die Kosten für ne eventuelle Ordnungswidrigkeit auch in den Preis mit einkalkulieren, oder läuft fliegen im Naturschutzgebiet schon unter Verbrechen als Straftat?
Aktuell ist das keine Straftat. Wie die zukünftige Definition der no fly zones und der Bußgeldkatalog aussieht muss man abwarten. Das ist Teil der nationalen Gesetzgebung und daher auch im Rahmen der neuen EU-Drohnenverordnung von Land zu Land unterschiedlich.




Jott
Beiträge: 16454

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » So 10 Nov, 2019 08:51

Frank B. hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 08:35
Jott hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 08:30
Mir fehlt dein zwanghafter Fatalismus.

Ich freue mich schon auf die Online-Registrierung und den Online-Nachweis: hat es denn eine (deutsche) Behörde jemals unter 3-5 Jahren hingekriegt, so was auf die Beine zu stellen? Kicher.
Jeder Staat der Erde wäre sicher sehr stolz auf dich.
Stell dir vor, ich halte mich sogar beim Autofahren an Verkehrsregeln. Echt schlimm, solch untertäniges Verhalten.

Prognose zum Drohnen-Weltuntergang: irgendwann in 2020 wird die Erstellung einer Website oder App für Registrierung und Befähigungsnachweis europaweit ausgeschrieben. 2022 bekommt irgend eine unfähige Bude den Zuschlag und kriegt bis 2024 nichts gebacken. Dann neue Ausschreibung ...




Orbiter1
Beiträge: 29

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 09:20

Jott hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 08:51

Prognose zum Drohnen-Weltuntergang: irgendwann in 2020 wird die Erstellung einer Website oder App für Registrierung und Befähigungsnachweis europaweit ausgeschrieben. 2022 bekommt irgend eine unfähige Bude den Zuschlag und kriegt bis 2024 nichts gebacken. Dann neue Ausschreibung ...
Deine Prognose wird nicht eintreffen. Eine Registrierung von Kopterpiloten bei der Luftfahrtbehörde (z. B. um auch nachts Kopter zwischen 5 kg und 25 kg fliegen zu dürfen) gibt es bereits heute. Die kostet 50 Euro. Und Unternehmen bei denen man den kleinen Drohnenführerschein (Onlinetraining und Onlineprüfung) machen kann gibt es ebenfalls schon reichlich.




Jott
Beiträge: 16454

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » So 10 Nov, 2019 09:23

Wir reden hier von Mini-Dröhnchen und panischen Überwachungsängsten.

Hat schon jemand die Slashcam-Redaktion angezeigt? Irgendwas war doch sicher verboten bei den Testflügen? :-)
Zuletzt geändert von Jott am So 10 Nov, 2019 09:30, insgesamt 1-mal geändert.




Orbiter1
Beiträge: 29

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Orbiter1 » So 10 Nov, 2019 09:25

Jott hat geschrieben:
So 10 Nov, 2019 09:23
Wir reden hier von Mini-Dröhnchen.
Wir reden hier von Onlineregistrierung, Onlinetraining und Onlineprüfung. Gibt's schon.




Jott
Beiträge: 16454

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von Jott » So 10 Nov, 2019 09:33

“Für die Registrierung muss jeder Mitgliedsstaat der Europäischen Union eine (Online-) Plattform schaffen, in der sich die Betreiber eintragen können. Aktuell existieren diese Systeme noch nicht. Die Plattformen sollen jedoch einen Austausch der Informationen innerhalb der EU ermöglichen.“




klusterdegenerierung
Beiträge: 14208

Re: DJI Mavic Mini im Praxistest - die führerscheinfreie Einsteigerdrohne - gut genug für Pros?

Beitrag von klusterdegenerierung » So 10 Nov, 2019 09:36

Mir stellt sich in dieser ganzen Diskusion nur eine Frage, wollt ihr fliegen oder filmen?
Wenn ihr das mal geklärt habt, können sich alle wieder beruhigen, denn wenn es nur darum geht spaß am fliegen zu haben, dann schraubt die Cam ab, denn die meißten Verbote beziehen sich auf filmfähige Drohnen.

Ich wollte wegen dem ewigen Lärm auch schon mal die ganzen Tauben und Raben hier verklagen, denn die sind ja nicht unbedingt leiser als eine Drohne, aber leider geht das nicht, da die nicht filmen. ;-)))))))
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




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