vaio
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Re: Sensor 1x1 oder warum ein Smartphone niemals eine sehr gute Kamera sein kann

Beitrag von vaio » So 28 Jul, 2019 14:44

dustdancer hat geschrieben:
Mo 22 Jul, 2019 06:28
Jott hat geschrieben:
So 21 Jul, 2019 23:59
Du brauchst nur eine der gängigen Filmapps wie FilmicPro. Damit kann man sehr viel machen, und eben auch die gewünschte Framerate wählen und fixieren. Soderbergh hatte diese App für seine iPhone-Spielfilme verwendet.
Wieso wird eigentlich immer noch die Mär weiter getragen, dass Filmic Pro oder andere Software CFR (Constant Frame Rate, hier als fixierte Framerate bezeichnet) schafft? Es ist immer noch eine VFR, die dann zwar nähere an der gewünschten Frame Rate dran liegt, als der Gerätstandart, aber halt keine CFR ist.
Das ist so, dennoch ist das für den Schnitt und die weitere Bearbeitung vollkommen vernachlässigbar, da ich keine Schnittsoftware kenne, die damit Probleme hätte. Eine größere Hürde sind dagegen der hohe Akkuverbrauch und Temperaturanstieg des iPhones, während der intensiven Nutzung der FilmicPro-App. Das sollte man bei der Planung berücksichtigen. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. So nehme ich beim Filmen neben dem iPhone, noch 1 oder 2 Ladekabel, eine oder mehrere Powerbanks und eine kleine Kühltasche mit. Je nachdem was ich vor habe. Die Qualität reicht für mich vollkommen aus.
Zurück in die Zukunft




domain
Beiträge: 10976

Re: Sensor 1x1 oder warum ein Smartphone niemals eine sehr gute Kamera sein kann

Beitrag von domain » Mo 29 Jul, 2019 07:46

Im Bedarfsfall eine Kühltasche mitzunehmen ist eigentlich eine gute Idee. Neben etwas längeren USB Kabeln und Powerbanks könnte man zur Kühlung auch kleine sehr kalte Getränkefläschchen und eine Jause mitnehmen.




mash_gh4
Beiträge: 3229

Re: Sensor 1x1 oder warum ein Smartphone niemals eine sehr gute Kamera sein kann

Beitrag von mash_gh4 » Mo 29 Jul, 2019 11:19

interessant ist es schon, wie selbstverständlich diese ganze geschichte mittlerweile zumindest im journalistischen umfeld professionell genutzt, diskutiert und institutionell gelehrt wird.

https://www.tvtechnology.com/opinions/w ... rd-for-eng
https://www.tvtechnology.com/opinions/e ... d-go-wrong
https://www.tvtechnology.com/opinions/h ... journalism

https://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_journalism
https://reutersinstitute.politics.ox.ac ... ile-phones
https://mojoconference.asia/




domain
Beiträge: 10976

Re: Sensor 1x1 oder warum ein Smartphone niemals eine sehr gute Kamera sein kann

Beitrag von domain » Di 30 Jul, 2019 13:11

Diese Entwicklung zeigt wieder mal das Diktat der technischen Möglichkeiten.
Wenn möglich, dann muss offensichtlich auch der mobile one-man Echtzeitjournalismus auf Teufel komm raus realisiert werden und zwar ohne kritischen Gegencheck, sondern einfach dem folgend, was dem Journalisten als maximal medienwirksam erscheint, also eine höchst subjektive Herangehensweise.
Meine Erfahrung als gereiftes Semester aber hat ergeben, dass man im Sinne einer Entschleunigung nichts versäumt, wenn man mal eine Woche keine superaktuellen Meldungen und Berichte mehr verfolgen muss.
Nachlesen oder Nachschauen mit Bewertung reicht auch. So schnell verändert sich unsere Welt nun auch wieder nicht.




mash_gh4
Beiträge: 3229

Re: Sensor 1x1 oder warum ein Smartphone niemals eine sehr gute Kamera sein kann

Beitrag von mash_gh4 » Di 30 Jul, 2019 15:01

ja, der qualität tut es sicher nicht gut, wenn entsprechendes fachwissen und ergänzende zusammenarbeit verschwinden.

dass war ja schon mit dem verschwinden des berufstands setzer so, und auch am ständig wachsenden anteil von veröffentlichten fotos, die so nebenbei am handy von diesbezüglich denkbar unbegnadeten zeignossen fabriziert werden, statt sachkundige und geübte fotografen hinzuziehen, ist es recht deutlich nachvollziehbar...

das ändert aber nichts daran, dass entsprechende entwicklungen durchaus auch ganz erfreuliche nebenwirkungen bzw. tatsächliche eine befreiende wirkung entfalten können.

ich hab ähnliches bereits in den frühen 90er jahren erlebt, als mein damaliger lehrmeister ganz begeistert mit billigen videokameras herum gerannt ist, weil er diese krücken, trotz aller unübersehbaren visuellen einschränkungen, als viel befriedigender empfunden hat, als das mühselige geld-aufstellen und die materialschlacht, wie sie mit klassischer filmarbeit zwingend verbunden waren. für jemanden wie ihn, der auch die andere seite dieser alternative zuvor bereits praktisch auskosten durfte, hat das durchaus sinn gemacht. für uns junge daneben, die wir diese wahl und die daraus erwachsende erfahrungen noch nicht hatten, war dagegen dieses ganze consumer-video-zeug völlig inakzeptable und unbefriedigend. so haben wir dann mit schrecklichen ungenügenden super8-versuchen und minderwertigstem 16mm-equipment ein ganz ähnliches anrennen gegen windmühlen durchgespielt, wie man es heute mit etwas anderen notlösungen auch wieder überall praktiziert. am kern der sache -- dem unverhältnis zw. den tatsächlich verfügbaren produktionsmitteln und dem angestrebten ziel bzw. der großen illusion, ja: "verblendung!", die über all dem schwebt -- hat sich nicht viel geändert. auch die offene frage, wie man sich damit tatsächlich vernünftig arrangiert, dürfte (zumindest im künstlerischen umfeld) weitestgehend die gleiche geblieben sein.




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