slashCAM
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4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von slashCAM » Mi 15 Mai, 2019 10:48

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Eigentlich sollte nach vier Jahren wieder ein neuer Windows-Testrechner her, doch statt dessen sind wir bei einem unerwarteten Upgrade des alten Systems gelandet -- ua. mit einem gebrauchten Xeon E5-2697V3. Unsere Beweggründe wollten wir euch einmal kurz darlegen...



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Ratgeber: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten




dienstag_01
Beiträge: 9331

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von dienstag_01 » Mi 15 Mai, 2019 11:08

Wie zukunftssicher eure Vorschläge sind, sieht man besonders eindrucksvoll an dem Ansinnen, 4 Jahre altes zukunftssicheres RAM durch neues, noch zukunftssicheres RAM ersetzen zu wollen.

Dass ihr euern Computer an den derzeitigen Entwicklungen (Stichwort Hardwareunterstützung) vorbeikonfiguriert, wird euch dann in 2 Jahren auffallen. Ziemlich zukunftssicher ;)




rudi
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Beiträge: 1115

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von rudi » Mi 15 Mai, 2019 14:35

dienstag_01 hat geschrieben:
Mi 15 Mai, 2019 11:08
Wie zukunftssicher eure Vorschläge sind, sieht man besonders eindrucksvoll an dem Ansinnen, 4 Jahre altes zukunftssicheres RAM durch neues, noch zukunftssicheres RAM ersetzen zu wollen.

Dass ihr euern Computer an den derzeitigen Entwicklungen (Stichwort Hardwareunterstützung) vorbeikonfiguriert, wird euch dann in 2 Jahren auffallen. Ziemlich zukunftssicher ;)
Die Frage war halt, ob man jetzt in eine komplett neue Basis investiert, was uns dann für min. 1000 Euro für einen AMD 1920X + Mainboard + 64 GB RAM beschert hätte. Doch das ist halt kaum schneller als jetzt der neue alte Xeon mit 48 GB RAM und praktisch null Aufwand für 600 Euro Aufpreis. Und beide Systeme dürften in einem halben Jahr mit PCI4.0 und bezahlbarem DDR4-4000 am Markt dann ungefähr gleich alt aussehen ;) Was uns mehr Sorgen macht, ist inwieweit die kumulativen Security Patches für Intel Prozessoren unseren Xeon im Laufe der Zeit immer mehr einbremsen werden...




dienstag_01
Beiträge: 9331

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von dienstag_01 » Mi 15 Mai, 2019 15:01

rudi hat geschrieben:
Mi 15 Mai, 2019 14:35
dienstag_01 hat geschrieben:
Mi 15 Mai, 2019 11:08
Wie zukunftssicher eure Vorschläge sind, sieht man besonders eindrucksvoll an dem Ansinnen, 4 Jahre altes zukunftssicheres RAM durch neues, noch zukunftssicheres RAM ersetzen zu wollen.

Dass ihr euern Computer an den derzeitigen Entwicklungen (Stichwort Hardwareunterstützung) vorbeikonfiguriert, wird euch dann in 2 Jahren auffallen. Ziemlich zukunftssicher ;)
Die Frage war halt, ob man jetzt in eine komplett neue Basis investiert, was uns dann für min. 1000 Euro für einen AMD 1920X + Mainboard + 64 GB RAM beschert hätte. Doch das ist halt kaum schneller als jetzt der neue alte Xeon mit 48 GB RAM und praktisch null Aufwand für 600 Euro Aufpreis. Und beide Systeme dürften in einem halben Jahr mit PCI4.0 und bezahlbarem DDR4-4000 am Markt dann ungefähr gleich alt aussehen ;) Was uns mehr Sorgen macht, ist inwieweit die kumulativen Security Patches für Intel Prozessoren unseren Xeon im Laufe der Zeit immer mehr einbremsen werden...
Vielleicht ist ja diese Frage mit diesen Alternativen schon Unfug ;) Vor allem, wenn es euch um h265 geht, wie im Artikel zu lesen ist.
Die Security Patches für Intel Prozessoren sollten beim Thema Zukunftssicherheit eigentlich alle Alarmglocken zum Kreischen bringen. Nichts anderes habe ich mit meiner Kritik an eurer RAM-Fehlkalkulation (der Fehler liegt im kleinen Wörtchen zukunftssicher) gemeint.




BigT
Beiträge: 24

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von BigT » Mi 15 Mai, 2019 17:48

Ganz fundamental betrachtet ist dieser Ansatz völlig richtig.

Die Obsoleszenz-Zyklen sind ja gerade in diesem Bereich extrem kurz und wenn man sich den ganzen Energieaufwand für Produktion und Recycling vorstellt, komplett unsinnig. Wenn ich nur an dieses idiotische Plexi-Oktaeder denke, in dem der jüngste i9-9900K verpackt war, das sicher bei der Hälfte der Käufer gleich im Abfall landete. Oder die aufwändige, fast wie eine Schmuckschatulle gestaltete Verpackung der Aorus GTX 1080TI. Überall Plastik, aufwändig bedruckte und geprägte Edelkartons, Styropore, Cellophan etc. etc.
Ich habe mittlerweile eine richtige Aversion gegen Neukäufe, weil das immer gleichbedeutend mit sinnlosem Edel-Verpackungsabfall ist.

Bei uns in der Schweiz habe ich mit dem "Benno-Shop" am Walensee sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn es um günstiges, sauber aufbereitetes PC-Gear geht.
Da wurde kürzlich einen Bulk Rechner mit i7-4790K für knapp dreihundert Euro pro Stück angeboten. Die leisten in Cinebench R15 immerhin über 800 Punkte und eigenen sich hervorragend als CPU-Rendersklaven.




Kamerafreund
Beiträge: 194

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von Kamerafreund » Mi 15 Mai, 2019 19:08

Schneidet hier keiner Beruflich? Ich würde auf die Vorsteuer meiner neuen Geräte nicht verzichten wollen - es müssen aber natürlich nicht die aktuellsten Komponenten sein..




KallePeng
Beiträge: 53

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von KallePeng » Mi 15 Mai, 2019 23:57

Doch, ich schneide beruflich, auf einem 7 Jahre alten i7 2600K ohne overclocking mit einer nvidia quadro k620 und 16 GB Ram, SSD Samsung 860M. Monitoring via SDI in Full HD mit AJA IO express. Oder eben per Displayport über die Graka in 4K, bzw. UHD.
Mal ehrlich, 4K macht doch nur mit ProRes oder DNxHD od. DNxHR Spaß.
Das flutscht übrigens Latenzfrei mit bis zu 2 Layern ohne rendern auf AVID.
Ja man muß H.265 transcodieren und das dauert z.T mehrere Stunden.
Aber dafür habe ich anschliessend iFrame only mit geringer Kompression.
Ach und die Vorsteuer?
Also meine Steuerberaterin hat mir mal gesagt, dass man nur mit abgeschriebenen Geräten wirklich Geld verdient ;-)
______________________________________________________________________________________________________________________________
Guter Geschmack ist ganz einfach: "Immer nur das Beste!" (Oscar Wilde)




PowerMac
Beiträge: 7452

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von PowerMac » Do 16 Mai, 2019 01:09

Nein, ich muss dich korrigieren. 4K und 6K und auch 8K machen online im Original ohne Intermediate-Codec Spaß. Etwa 4K der Panasonic EVA-1. SD-Karte überspielen und: Das ist geiles 4K. Etwa sogar an den notorisch lahmen Macs in FCP X. Hackintosh mit halbwegs schnellen i7 8900K und Vega 56 sowie 128 GB RAM. Schnitt via XSAN und NVME-SSDs auf Retina 4K-DCI-Monitor. Und an einem iMac Pro macht 8K-Schnitt mit Red RAW Spass. Die eingebaute Vega 64 schlägt auch unsere Red Rocket eigentlich. Selbst mit alten Mac Pros von 2009 geht Full Debayer 4K Schnitt von Red Raw ohne Transcoding.




motiongroup
Beiträge: 2848

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von motiongroup » Do 16 Mai, 2019 05:24

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 Etwa sogar an den notorisch lahmen Macs in FCP X. Hackintosh mit halbwegs schnellen i7 8900K und Vega 56 sowie 128 GB RAM. 
sorry aber das rödelt sogar auf einem alten 4970k und ner 970 er ohne Probleme

wer sich auf nem „alten“ nmp mit 4/6coder D500/700 mit 4kProjekten schwer tut macht was komplett atypisches mit dieser maschine..




vaio
Beiträge: 561

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von vaio » Do 16 Mai, 2019 08:19

„Denn soviel sei schon verraten: Trotz nahezu doppelter CPU-Leistung und dreifachem Speicher konnten wir bisher nur an wenigen Ecken einen spürbaren Geschwindigkeitsgewinn feststellen...“

Für mich nachvollziehbar, da man keineswegs von „doppelter CPU-Leistung“ sprechen kann. Die Hersteller möchten dem Verbraucher das nur suggerieren - mit speziell programmierten Messtools. Tatsächlich bleibt im Alltag davon kaum etwas zu spüren. In wenigen speziellen Anwendungsfällen kann man es messen. Ob es sich letztendlich lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Und:

„Und als letzter Vorteil sei auch noch erwähnt, dass wir unser System nach dem Umbau nicht einmal neu aufsetzen mussten.“

Das ist ein weiterer Punkt. Denn Windows trägt im Laufe der Jahre mit der immer größeren Registry ebenfalls dazu bei, dass Gesamtsystem zusätzlich zu „beschäftigen“ und letztendlich auch zu bremsen. Tipp: Das System neu aufsetzen. Weiterhin wird nur so sichergestellt, dass für sämtliche installierte SW die „neue Hardware“ auch korrekt eingebunden wird.
Zurück in die Zukunft




Kamerafreund
Beiträge: 194

Re: 4K-Schnittcomputer aufrüsten -- Geld sparen mit gebrauchten Komponenten

Beitrag von Kamerafreund » Do 16 Mai, 2019 11:34

Steinigt mich: ich schneide auf einem MacBook Pro late 2012 (16gb ram) Das hd material in prores aus dem Ninja v läuft butterweich in allen Schnittprogrammen (Premiere, Avid, resolve). 4k brauch ich nicht für Sendeanstalten aber selbst das würde in prores laut meinem Test laufen. Nur das Fairlight Panel in resolve hakt auch ganz ohne Videoeffekte. Ist glaub ich nicht gut implementiert.




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