slashCAM
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Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von slashCAM » Fr 25 Mai, 2018 10:21

Bild
Im Nachgang zur NAB 2018 hier unser Erfahrungsbericht zum von uns genutzten Interview-Equipment auf der Messe: Kamera, Stativ, Licht, Audio, Backup, Cages etc. Was hat gut funktioniert und wo sehen wir noch Raum für Verbesserungen? Was sind die wichtigsten Faktoren bei unseren aktuellen Interview-Setups?



Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Praxistest: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.




Ian
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von Ian » Fr 25 Mai, 2018 13:09

Leider komme ich nicht auf die Seite "Kamera: Panasonic GH5S"




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Fr 25 Mai, 2018 13:16

Hi Ian,

Danke für dein Feedback - jetzt funktioniert es.

Viele Grüße

Rob




Ian
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von Ian » Fr 25 Mai, 2018 13:28

Danke




TonBild
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von TonBild » Fr 25 Mai, 2018 14:57

slashCAM hat geschrieben:
Fr 25 Mai, 2018 10:21
Im Nachgang zur NAB 2018 hier unser Erfahrungsbericht zum von uns genutzten Interview-Equipment auf der Messe:
Ihr schreibt ja daß Ihr mit ein bis zwei Personen unterwegs seid.

Ist die Arbeit mit zwei Leuten nicht wesentlich angenehmer? Und zwar auch für die Personen auf den Messestand?

Dann kann sich einer ganz um den persönlichen sowie fachlichen Kontakt mit Interview Partner kümmern und der andere kann sich ganz auf die Aufnahmen konzentrieren.

Wenn die Firmenvertreter warten müssen bis alles aufgebaut ist oder sich der Fragesteller während des Interviews auch noch um die Technik kümmern muss ist das für die Vertreter wenig angenehm.

Und bei einigen merkt man das auch im Video.

Deshalb die Frage ob Ihr nicht grundsätzlich zu zweit arbeiten könnt und die Stellung der Fragen bzw. Ihr selbst auch im Video gezeigt werden können?

Die schriftliche Einblendung der Fragen wirkt für mich als Zuschauer auch etwas unnatürlich.




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Fr 25 Mai, 2018 15:27

Hallo TonBild,

Danke für dein Feedback.

Klar - zu zweit ist es einfacher - aber immer auch eine Frage des Aufwands.

Wir sind derzeit ganz happy damit, dass wir einen Weg gefunden haben, die Fragen auch im Ein-Mann-Team mit in das Interview zu packen - sicherlich etwas speziell aber zumindest derzeit so etwas wie unser "Stil" :-)

Das Blackmagic Interview von der NAB ist knapp 45.000 mal aufgerufen worden - das ist - zumindest für unsere Verhältnisse (bzw. im Vergleich) - schon gigantisch.

Viele Grüße

Rob




-paleface-
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von -paleface- » Sa 26 Mai, 2018 09:25

Ist so ein Setup denn wirklich einfacher zu handeln als gleich eine Kamera zu nutzen wo schon alles drinnen ist? Wie eine Ursa, Eva oder die FS Serie.

Da hat man einen Henkel zum Packen und einen Stativ in der anderen Hand und dann geht es los.
Alles um eine DSLR zu wickeln ist auch immer ein Kompromiss für Stabilität und Transport.

Nur eine DSLR für Einzel-Shots ist nach wie vor unübertroffen von der Flexibilität, klar. Aber so One-Band dinger...da wäre man mit einer etwas größeren Kamera vermutlich sogar schneller.
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TonBild
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von TonBild » Sa 26 Mai, 2018 10:05

rob hat geschrieben:
Fr 25 Mai, 2018 15:27
Das Blackmagic Interview von der NAB ist knapp 45.000 mal aufgerufen worden - das ist - zumindest für unsere Verhältnisse (bzw. im Vergleich) - schon gigantisch.
Ja, und Simon Westland von Blackmagic Design hat auch bei der Ein-Mann-Produktion so begeistert von seinem Produkt erzählt dass man bei ihm nicht das kleinste Anzeichen von Lampenfieber oder Angst vor der Kamera gespürt hat.

Übrigens trug es auch zu der lockeren Stimmung bei dass die Aufnahmen auf einem Sofa und nicht im Stehen gemacht worden sind.




TomStg
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von TomStg » Sa 26 Mai, 2018 11:34

-paleface- hat geschrieben:
Sa 26 Mai, 2018 09:25
Ist so ein Setup denn wirklich einfacher zu handeln als gleich eine Kamera zu nutzen wo schon alles drinnen ist? Wie eine Ursa, Eva oder die FS Serie.
Um es noch deutlicher zu auszudrücken:
Man hätte Mühe, eine unter diesen Rahmenbedingungen noch weniger geeignete Kamera zu finden, als die gewählte GH5s mit dem ganzen dazugehörigen Gerödel. Deshalb wurden die Slashcam-Jungs von den anderen Berichterstattern vermutlich auch belächelt wegen ihrer Fanboy-Ausstattung.




ZacFilm
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von ZacFilm » Sa 26 Mai, 2018 11:42

Wie gut, dass hier Menschen seit Jahren unentgeltlich hochqualitativen Content bereitstellen, nach Las Vegas reisen, usw... und ihr nichts besseres zu tun habt, als wegen der - vermeintlich - schlechten Kamerawahl zu meckern... An dieser Stelle nochmal einen Dank an das Slashcam Team - Ihr macht einen eucht guten Job.




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Sa 26 Mai, 2018 13:03

-paleface- hat geschrieben:
Sa 26 Mai, 2018 09:25
Ist so ein Setup denn wirklich einfacher zu handeln als gleich eine Kamera zu nutzen wo schon alles drinnen ist? Wie eine Ursa, Eva oder die FS Serie.

Da hat man einen Henkel zum Packen und einen Stativ in der anderen Hand und dann geht es los.
Hallo Paleface,

ich denke es gibt da tatsächlich 2 Philosophien. Zumindest wenn ich auf den Messen unterwegs bin, sehe ich die Hälfte der Kollegen auch mit DSLRs/DSLMS herumlaufen und die andere mit Henkelmännern etc.. Dabei spielt es keine Rolle ob sie für große oder kleine News Organisationen arbeiten.

Ich persönlich schätze beides. All In One und modulare Konzepte. Würde mich da nicht festlegen.

Hab aber auch zugegeben Spaß am Basteln bei den Komponenten. Für uns auch eine OptIon zu schauen wie div Equipment in der Praxis funktioniert.

Hoffe mal es ist auch für andere von Nutzen ....

Viele Grüße
Rob




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Sa 26 Mai, 2018 13:05

ZacFilm hat geschrieben:
Sa 26 Mai, 2018 11:42
Wie gut, dass hier Menschen seit Jahren unentgeltlich hochqualitativen Content bereitstellen, nach Las Vegas reisen, usw... und ihr nichts besseres zu tun habt, als wegen der - vermeintlich - schlechten Kamerawahl zu meckern... An dieser Stelle nochmal einen Dank an das Slashcam Team - Ihr macht einen eucht guten Job.

Hallo ZacFilm,

Danke für dein positives Feedback

Viele Grüße
Rob




DV_Chris
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von DV_Chris » Sa 26 Mai, 2018 13:45

ZacFilm hat geschrieben:
Sa 26 Mai, 2018 11:42
Wie gut, dass hier Menschen seit Jahren unentgeltlich hochqualitativen Content bereitstellen, nach Las Vegas reisen, usw... und ihr nichts besseres zu tun habt, als wegen der - vermeintlich - schlechten Kamerawahl zu meckern... An dieser Stelle nochmal einen Dank an das Slashcam Team - Ihr macht einen eucht guten Job.
Ich will jetzt nicht den Spaßverderber geben, aber man darf doch davon ausgehen, dass Slashcam sich aus Werbung und Sponsoren finanziert.




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Sa 26 Mai, 2018 14:21

Hallo DV_Chris

klar müssen wir uns finanzieren - im Vergleich zu anderen Newsseiten die mit 5-10 Mann Teams auf Messen unterwegs sind, backen wir allerdings eher kleine Brötchen. Auch wenn wir mittlerweile eine beachtliche Reichweite haben.

Aber apropos - vielleicht sollten wir das Forum für Händler kostenpflichtig machen -

"aber ich will jetzt nicht den Spaßverderber geben". ;-)

Viele Grüße
Rob




DV_Chris
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von DV_Chris » Sa 26 Mai, 2018 14:24

In dem Moment, wo ich das Forum _aktiv_ für Werbung benutzen würde, würde ich auch zahlen. Wiewohl Werbung hier für mich wohl wenig sinnvoll ist als öst. Händler.




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Sa 26 Mai, 2018 14:42

DV_Chris hat geschrieben:
Sa 26 Mai, 2018 14:24
In dem Moment, wo ich das Forum _aktiv_ für Werbung benutzen würde, würde ich auch zahlen. Wiewohl Werbung hier für mich wohl wenig sinnvoll ist als öst. Händler.
Na das ist doch super - dann freue ich mich auf in Zukunft tendenzfreie Beiträge von Dir.

Und jetzt gerne wieder On Topic sonst werden wir hier gleich vom Admin v. Dienst rausgeschmissen ...

Viele Grüße
Rob




-paleface-
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von -paleface- » So 27 Mai, 2018 18:06

rob hat geschrieben:
Sa 26 Mai, 2018 13:03
-paleface- hat geschrieben:
Sa 26 Mai, 2018 09:25
Ist so ein Setup denn wirklich einfacher zu handeln als gleich eine Kamera zu nutzen wo schon alles drinnen ist? Wie eine Ursa, Eva oder die FS Serie.

Da hat man einen Henkel zum Packen und einen Stativ in der anderen Hand und dann geht es los.
Hallo Paleface,

ich denke es gibt da tatsächlich 2 Philosophien. Zumindest wenn ich auf den Messen unterwegs bin, sehe ich die Hälfte der Kollegen auch mit DSLRs/DSLMS herumlaufen und die andere mit Henkelmännern etc.. Dabei spielt es keine Rolle ob sie für große oder kleine News Organisationen arbeiten.

Ich persönlich schätze beides. All In One und modulare Konzepte. Würde mich da nicht festlegen.

Hab aber auch zugegeben Spaß am Basteln bei den Komponenten. Für uns auch eine OptIon zu schauen wie div Equipment in der Praxis funktioniert.

Hoffe mal es ist auch für andere von Nutzen ....

Viele Grüße
Rob
War von mir auch nicht als Kritik oder abwertend gemeint, sondern lediglich als Anstoß zur Diskussion.
Ich hab es früher ja auch ähnlich gemacht. Wobei ich immer den Field-Monitor weggelassen habe.

Am Anfang, als ich mit der Ursamini gefilmt habe dachte ich mir erst....Fuck jetzt musst du viel schwerer schleppen.
Aber witzigerweise ist das gar nicht so, weil ich jetzt "besser" schleppe.
Ich kann die Kamera aufgrund ihrer Schulterplate überall abstellen oder einfach in eine Tasche packen.
Ich habe einen Stabilen Henkel an dem ich mich dranhängen könnte. Man kann die Kamera jemand fremden zum Tragen geben ohne Angst zu haben er bricht was ab.
Ich habe XLRs und einen stabilen Mirko Mount.
Und halt einen großen Monitor zum checken.

Ja...es ist mehr Gewicht. Aber es funktioniert einfach besser.
Auf einen Event wie zB. einem Konzert würde ich vermutlich auch wieder zur Gh5 greifen. Einfach weil man da manchmal nur mit einer Hand aus der hintersten Ecke filmt.
Aber so eine Messe...vermutlich würde ich da die Ursa nehmen.

Ich weiß natürlich nicht was bei euch so rumsteht. Und ich finde es auch gut so Setup Berichte zu lesen. Manchmal kommt man da ja selber auch auf gute neue Ideen.

daher...weiter machen! :-)
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rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » So 27 Mai, 2018 18:35

Hallo Paleface,

Danke für dein sachbezogenes Feedback.

Die Ursa Mini 4.6K haben wir auch in der Redaktion - ich mag ihr Bild sehr - finde sie aber in 2018 für Messe >zu viel< - vor allem auch wenn "nur" fürs WWW produziert wird.

Bin zwar selbst groß und eher breit gebaut aber wenn ich Gewicht einsparen kann, dann nehme ich das gerne an. Für einen Messetag bräuchte ich bei der Ursa Mini mind. einen 150er Akku.

Der große Monitor von der Ursa Mini ist allerdings Klasse und auch das Peaking gehört für mich bei BMD mit zum besten ...

Ich wiege mal demnächst div. Setups inkl. C200, Ursa Mini und GH5S im Rig

Viele Grüße
Rob




Jalue
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von Jalue » Mo 28 Mai, 2018 00:04

Danke für die Einblicke in eure Produktionsweise. Die daraus resultierende Diskussion ist ebenfalls interessant, wenn auch keinesfalls neu: Stehen die Vorteile videotauglicher Fotoapparate im vernünftigen Verhältnis zu den Nachteilen verglichen mit normalen Camcordern, gerade bei Brot-und-Butter-Jobs wie Messebeiträgen?

Ich selbst arbeite mit beiden Setups, kann aber ehrlich gesagt nicht schlüssig erklären, wann ich welches benutze. Oft genug fälle ich die Entscheidung aus dem Bauch heraus, doch zwei Faktoren, unabhängig von technischen Erwägungen, sind a) der „bevorzugte Stil“ des jeweiligen Kunden und b) die Summe aus Zeit- und Finanzbudget. Sagen wir mal so: Wenn man das in eine Formel gießen würde/könnte und am Ende stünde ein Minus vor dem Ergebnis, würde ich das jeweils andere Setup nutzen.

Besonders in Bezug auf a) gibt es meiner Meinung nach eine Menge Fehleinschätzungen. Klar, Redakteure und Agentur-Entscheider lieben den „DSLR-Look“, einfach weil er in der Branchen-Filterblase als Ausweis elaborierter Bildgestaltung gilt. Irgendwie „cineastisch“ halt. Endkunden ist das meiner Erfahrung nach hingegen völlig wumpe, die wollen vor allem wackelfreie, durchgehend scharfe, richtig belichtete, sauber kadrierte Einstellungen. Stimmiges Storytelling natürlich auch, wenn nicht vor allem. Durchschnittszuschauer bemerken den Unterschied ohnehin fast nie oder nur ex negativo, im Sinne von: „Also das Bild ist jetzt schärfer/heller/ruhiger als das andere“.

Oder kurz: Die ganze Diskussion könnte eine interessante Entwicklung nehmen, wenn man mal Endabnehmer zu ihren Präferenzen befragen und das Ganze so gut als möglich empirisch auswerten würde. Viel verlangt von einer kleinen Fachredaktion, ich weiß. Aber unmöglich … ?




Drushba
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von Drushba » Mo 28 Mai, 2018 00:36

Jalue hat geschrieben:
Mo 28 Mai, 2018 00:04
Danke für die Einblicke in eure Produktionsweise. Die daraus resultierende Diskussion ist ebenfalls interessant, wenn auch keinesfalls neu: Stehen die Vorteile videotauglicher Fotoapparate im vernünftigen Verhältnis zu den Nachteilen verglichen mit normalen Camcordern, gerade bei Brot-und-Butter-Jobs wie Messebeiträgen?

Ich selbst arbeite mit beiden Setups, kann aber ehrlich gesagt nicht schlüssig erklären, wann ich welches benutze. Oft genug fälle ich die Entscheidung aus dem Bauch heraus, doch zwei Faktoren, unabhängig von technischen Erwägungen, sind a) der „bevorzugte Stil“ des jeweiligen Kunden und b) die Summe aus Zeit- und Finanzbudget. Sagen wir mal so: Wenn man das in eine Formel gießen würde/könnte und am Ende stünde ein Minus vor dem Ergebnis, würde ich das jeweils andere Setup nutzen.

Besonders in Bezug auf a) gibt es meiner Meinung nach eine Menge Fehleinschätzungen. Klar, Redakteure und Agentur-Entscheider lieben den „DSLR-Look“, einfach weil er in der Branchen-Filterblase als Ausweis elaborierter Bildgestaltung gilt. Irgendwie „cineastisch“ halt. Endkunden ist das meiner Erfahrung nach hingegen völlig wumpe, die wollen vor allem wackelfreie, durchgehend scharfe, richtig belichtete, sauber kadrierte Einstellungen. Stimmiges Storytelling natürlich auch, wenn nicht vor allem. Durchschnittszuschauer bemerken den Unterschied ohnehin fast nie oder nur ex negativo, im Sinne von: „Also das Bild ist jetzt schärfer/heller/ruhiger als das andere“.

Oder kurz: Die ganze Diskussion könnte eine interessante Entwicklung nehmen, wenn man mal Endabnehmer zu ihren Präferenzen befragen und das Ganze so gut als möglich empirisch auswerten würde. Viel verlangt von einer kleinen Fachredaktion, ich weiß. Aber unmöglich … ?
Zustimmung. Und sagen wir mal so: Wichtigstes Kriterium von allen ist die korrekte Schärfe, vornehmlich auf den Augen der Protagonisten. Hier liefern Großformatkameras m.W. nach mittlerweile die besten Ergebnisse. Sei es eine Sony A7III als Vollformatvertreter oder eine Canon C200 für den APSC-Bereich. Schärfeebene liegt auf den Augen wie genagelt, auch wenn der Protagonist sich aufgeregt nach vorne beugt. Ich hatte dagegen mit Henkelmännern sehr oft Schärfeprobleme, die aber meist erst hinterher am Schneidetisch zu sehen waren (hatte mir aber auch keinen externen Monitor drangedingst, weil mobiler Henkelmann). Daher überlege ich mir gerade ein A7III Setup zuzulegen, oder eventuell eine C200.
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274




Jalue
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von Jalue » Mo 28 Mai, 2018 02:42

Ich meine gar nicht die Qualität der jeweiligen Schärfenautomatik. Ich meine die Großsensor-Obsession ganz allgemein. Einerseits haben uns diese Kameras eine Gestaltungsdimension, die früher High-End-Produktionen-vorbehalten war, beschert, was zweifellos ein Fortschritt ist. Andererseits wird dieser Einzelfaktor der Bildgestaltung völlig überbewertet, auf Kosten anderer filmsprachlicher Ausdrucksmittel.

Es ist ja schön und gut, wenn ich bei O-Tönen einen öden Hintergrund gnädig verschwimmen lassen kann, wahlweise meine Gesundheit schone, weil ich eine nächtliche Randale dank großem Sensor ohne Licht filmen kann. Aber da erschöpfen sich die Vorteile schon fast. Die Nachteile: Fast keine Möglichkeit, Schärfe zu ziehen mit Foto-Scherben (seien wir mal ehrlich; wie viele Kollegen nutzen hochwertige Cine-Primes, gar mit Schärfenassi, an diesen Kameras … ? ). Ständiger Linsenwechsel, oft fehlender Stabi und zumindest im Newsbereich dann doch keine hinreichende Brennweite.

Das Resultat: Eine Bildsprache, so statisch und konservativ, dass sie an Sissy-Zeiten erinnert, als Kameras noch so viel wie ein Kleinwagen wogen. Wahlweise Wackel-Dackel-YouTuber-Pfusch.




TonBild
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von TonBild » Mo 28 Mai, 2018 05:30

Jalue hat geschrieben:
Mo 28 Mai, 2018 02:42
Es ist ja schön und gut, wenn ich bei O-Tönen einen öden Hintergrund gnädig verschwimmen lassen kann, wahlweise meine Gesundheit schone, weil ich eine nächtliche Randale dank großem Sensor ohne Licht filmen kann. Aber da erschöpfen sich die Vorteile schon fast. Die Nachteile: Fast keine Möglichkeit, Schärfe zu ziehen mit Foto-Scherben (seien wir mal ehrlich; wie viele Kollegen nutzen hochwertige Cine-Primes, gar mit Schärfenassi, an diesen Kameras … ? ). Ständiger Linsenwechsel, oft fehlender Stabi und zumindest im Newsbereich dann doch keine hinreichende Brennweite.

Das Resultat: Eine Bildsprache, so statisch und konservativ, dass sie an Sissy-Zeiten erinnert, als Kameras noch so viel wie ein Kleinwagen wogen. Wahlweise Wackel-Dackel-YouTuber-Pfusch.
Wie findest du denn die Bildsprache auf



?

Hier wurden normale Camcorder und keine filmende Fotoapparate mit großem Sensor verwendet. Allerdings wurde diese Messevideos im Gegensatz zu Slashcam mit drei statt von einer Person gemacht.

Gerade bei Messevideos empfinde ich als Zuschauer die große Schärfentiefe von Kameras mit kleinem Sensor als viel informativer und nützlicher.

Und das Argument, man müsse auf Messen Grossensorkameras einsetzen weil das Licht dort so schlecht ist, kann ich nicht nachvollziehen weil man heute mit leichten LEDs die Messeinterviews gut beleuchten kann.

Am Anfang des oberen Videos sieht man den Moderator vor dem nächtlichen Las Vegas. Und beides ist scharf und richtig belichtet dank herkömmlichen Camcorder und kleinen LED Licht.

Welchen Sinn hätte es hier gemacht wenn der Hintergrund unscharf und durch die geringe Schärfentiefe eines großen Sensor nicht mehr erkennbar wäre?

Wollen die Filmemacher bei solcher unsinniger Bildsprache für den Kinolook bewundert werden und werden deshalb auch im journalistischen Bereich neuerdings so viele filmende Fotoapparate eingesetzt?

Wenn man zeigen möchte daß sich eine Person vor einem bestimmten Hintergrund befindet dann sind Kameras mit kleinem Sensor sinnvoll.

Wenn ich einen störenden Hintergrund in Unschärfe verschwinden lassen will, dann machen filmende Fotoapparate mit großem Sensor Sinn.

Aber man sollte sich vorher genau überlegen welche Bildsprache man verwendet und was man zeigen möchte.

Ich als Zuschauer möchte bei Messevideos möglichst auch den Hintergrund oder viele Details eines Produktes sehen. Einen Kinolook mit geringer Schärfentiefe finde ich zumindest in diesem Bereich für kontraproduktiv.




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Mo 28 Mai, 2018 08:23

Hallo miteinander,

interessante Diskussion.

Ich würde bei den Sensorgrößen noch etwas mehr in 3 Gruppen unterscheiden: Henkelmänner bis max. 1", DSLMs / Camcorder mit M43/ S35 Sensoren und Vollformat-DSLRs/DSLMs.

Viele Kollegen sind ja auch mit Vollformat Sony Alphas auf Messen unterwegs und hier ist die Versuchung groß, eine etwas zu knappe Schärfentiefe zu wählen. Für Messe eignet sich das meiner Meinung nach nicht so gut. Auf der anderen Seite sind die Alphas so lichtstark, dass man häufig problemlos auch mit einer f8 oder gar höher aufnehmen kann und dann passt die Schärfentiefe für den Messezusammenhang auch wieder - man muss halt nur bewußt darauf achten. Zumindest versuchen wir das so zu handhaben wenn wir mit den Alphas auf Messen unterwegs sind.

Kameras mit Sensorgrößen unterhalb von einem Zoll sind völlig in Ordnung - mir persönlich gefällt der Look einfach nicht sonderlich, kommt gelegentlich auch etwas lieblos rüber. Für mich teilweise schon recht nahe am Handy - und da finde ich Smartphones fast noch witziger ...

M43/S35 bidet für mich eine ziemlich gute Mischung aus ausreichend Schärfe für relevante Informationen und etwas höhenwertigerem Look.

Viele Grüße
Rob




TonBild
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von TonBild » Mo 28 Mai, 2018 12:01

rob hat geschrieben:
Mo 28 Mai, 2018 08:23
M43/S35 bidet für mich eine ziemlich gute Mischung aus ausreichend Schärfe für relevante Informationen und etwas höhenwertigerem Look.
Was man oft bei den Diskussionen über den Look vergisst ist sind die fachliche Kompetenz sowohl der Fragesteller als auch der Interviewpartner. Die Fragesteller müssen wissen, was genau die Zielgruppe des Videos interressiert (was bei Michael Lehmann-Horn und natürlich auch bei Euch und vielen anderen der Fall ist). Und so kann auch niemand ein gutes Messevideo machen wenn der nicht selbst Ahnung vom Thema hat. Und von der technischen Seite finde ich einen verständlichen Ton und eine gute Ausleuchtung sehr viel wichtiger als einen höhenwertigerem Look oder ähnliches.

Dann finde ich es immer schön wenn viele (gut ausgeleuchte) Detailaufnahmen gemacht werden und diese dann an passender Stelle eingeschnitten werden.

Was ich nicht mag sind Messevideos bei denen man wegen des schlechten Ton kaum verstehen kann was gesagt wird, bei denen das Produkt nicht ausreichend von allen Seiten oder in Nahaufnahmen gezeigt wird, bei denen man wegen einer fehlenden Beleuchtung wenig erkennen kann oder bei denen kaum fachliche Informationen vermittelt werden.

Gute Messevideos hängen also gar nicht so sehr von der verwendeten Kamera oder einem bestimmten Look ab, sondern von den Informationen in Ton und Bild, die man über ein neues Produkt erhält.

Aber um einen anstrengenden Messetag durchzustehen ist es wichtig, dass die Ausrüstung leicht zu transportieren ist, zuverlässig arbeitet und schnell eingerichtet werden kann. Die wichtiste Info für mich aus Eurem Artikel war deshalb folgende:

"Gerade im schnellen Messetakt wird das Stativ zig Mal am Tag auf- und abgebaut. Die beim Flowtech75 oben angebrachte Stativklemmung für den Auszug („Quick Release Brakes“) spart Zeit und erleichtert die Justage vor Ort deutlich – gerade auch für Single-Operator Szenarios."

Wisst Ihr, ob bzw. wann es dafür auch eine 100 mm Variante gibt?




rob
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von rob » Mo 28 Mai, 2018 13:31

TonBild hat geschrieben:
Mo 28 Mai, 2018 12:01
Wisst Ihr, ob bzw. wann es dafür auch eine 100 mm Variante gibt?
Es würde mich stark wundern, wenn nicht noch in 2018 eine 100er Version käme ...

Viele Grüße

Rob




Drushba
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von Drushba » Mo 28 Mai, 2018 17:40

Jalue hat geschrieben:
Mo 28 Mai, 2018 02:42
Die Nachteile: Fast keine Möglichkeit, Schärfe zu ziehen mit Foto-Scherben (seien wir mal ehrlich; wie viele Kollegen nutzen hochwertige Cine-Primes, gar mit Schärfenassi, an diesen Kameras … ? ). Ständiger Linsenwechsel, oft fehlender Stabi und zumindest im Newsbereich dann doch keine hinreichende Brennweite.
Ich habe den Eindruck, daß die neue Autfokustechnik gerade hier zum Gamechanger wird. Vollformat oder APSC mit präzisem Fokustracking... gibt zwar immer noch ein paar Unzulänglichkeiten, aber für den Profi auch einfache Workarounds. Bezüglich der letzten Generation von Vollformatknipsen gebe ich Dir völlig Recht, eine 5D MarK III konnte das nicht annähernd so gut wie eine C200 oder A7III und war für den Soloshooter extrem tricky bis unbrauchbar. Aber ungefähr ab der C300 Mark II ist es paradoxerweise doch möglich, ohne Schärfenassi im Großformat zu produzieren und die Schärfe mit Fokustracking auf den Augen des Interviewpartners zu halten und sogar in der Bewegung nachzuführen... das kann kein mir bekannter 1/3" Henkelmann so gut (oder das ist an mir vorbeigegangen, da lasse ich mich gerne aufklären).
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JoDon
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von JoDon » Mo 28 Mai, 2018 18:32

TonBild hat geschrieben:
Mo 28 Mai, 2018 05:30
Wie findest du denn die Bildsprache auf


Hier wurden normale Camcorder und keine filmende Fotoapparate mit großem Sensor verwendet. Allerdings wurde diese Messevideos im Gegensatz zu Slashcam mit drei statt von einer Person gemacht. ... Wollen die Filmemacher bei solcher unsinniger Bildsprache für den Kinolook bewundert werden und werden deshalb auch im journalistischen Bereich neuerdings so viele filmende Fotoapparate eingesetzt?
Ich glaube du bringst es auf den Punkt, wenn auch nicht bewußt.

Es spielt einfach keine Rolle mit wieviel Personen im Team oder mit welcher Kamera bzw. welchem "Look" (oh ja, der Look!!) es aufgenommen wird.
Es kommt hier praktisch nur auf interessante Information und die inhaltliche Aufbereitung an.



Johnnie Behiri, vom österreichischen Cinema5D, mach seine Interviews alleine, legt aber auf relevante Inhalte wert (in diesem Fall hat er sich um einen relevanten Gesprächspartner bemüht und nicht die Zeit mit dem "Look" verschwendet).




Jalue
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Re: Interviewequipment NAB 2018 - Was hat wie funktioniert? Panasonic GH5S, Sachtler Flowtech75, Kopflicht, Audio etc.

Beitrag von Jalue » Mo 28 Mai, 2018 19:12

@Tonbild: Mangelnde journalistische Qualität und schlechter Ton sind allerdings verbreitete Probleme, nicht nur bei Messevideos. In der Tat habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kunden/User/Zuschauer auf miesen Ton und inhaltliche Mängel kritischer reagieren als auf klassische Bildfehler. Merkt man besonders bei FB-Livestreams, wenn die User direkt kommentieren können. Mit unserer Diskussion hier hat das insofern zu tun, als die meisten Großsensorkameras, insbesondere Fotoapparate, schon mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt im Einsatz verlangen. Aufmerksamkeit, die dem „Einmannteam“ an anderer Stelle eben schnell fehlt.

@Rob. Das Videos von Henkelmännern dir etwas „lieblos“ vorkommen … ja ok, das geht mir auch oft so, aber da sind wir wieder beim Thema Sozialisation-durch-den Mediensektor. Dem Durchschnittsrezipienten ist das wie gesagt völlig wurscht im Gegenteil: Der reagiert allergisch, wenn CFO Herr Dr. Müller im Hintergrund „so unscharf“ ist. Kunsttheoretische Ausführungen zur Schönheit des zarten Bokehs können da dann auch nix mehr retten. Natürlich, da gebe ich dir recht, kann man auch bei Großsensormühlen abblenden und leider scheinen das viele nicht zu wissen. Tatsächlich gibt es, wenn ich meine DSLR auf F8 kneife, auch kaum noch einen Grund, sie überhaupt zu benutzen. Die sonstigen Nachteile bleiben mir ja erhalten.

@ Drushba: Agreed, da tut sich bei der neuesten Kamerageneration eine Menge. Trotzdem muss man mit einigen Nachteilen weiter leben, wie die seltsame Haptik vieler dieser Geräte, unzureichende Brennweitenbereiche, bzw. ständiges Linsenwechseln, fehlender Motorzoom …
Natürlich kann ich eine Großsensorkamera so bestücken, dass sich das verspielt, aber da stoßen wir, gerade bei Linsen, ganz schnell in Preisbereiche vor, die sich mit den üblichen Tagessätzen nicht mehr refinanzieren lassen. Man könnte auch sagen, als Einmann-Team/Veejay bekommt man für das gleiche Geld „weniger Kamera“ geboten … „Mach doch mal bitte nen Schwenk-Zoom auf Merkel und Seehofer da hinten“. „Äh, sorry, da muss ich erst die Linse wechseln. Und Zoomen geht nur von Hand …“ Zu Opas Zeiten waren sie da fast weiter, da hatten die Bell&Howells und Arri ST’s wenigstens Revolverköpfe ;-)

Bottom Line für mich ist: Der Trend geht zur Dritt- oder Viertkamera, die eine rundum-sorglos-Lösung für jeden Dreh, das ist Geschichte. Dazu gehört wohl, dass man sich wieder öfter mit Geräteverleihern abgibt, was viele Kleinproduzenten, mich eingeschlossen, zugegebenermaßen nur ungern tun. Dazu gehört aber auch, dass man sich Kunden "erzieht". "Du willst das mit Großsensor drehen? Gerne, kostet aber mehr und ich brauche einen Assistenten."




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