slashCAM
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ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von slashCAM » Fr 11 Mai, 2018 14:42

Bild
Nach unserem ersten kurzen Hands-On mit dem neuen ProRes RAW Format auf der NAB hier jetzt unser ProRes RAW Praxis-Test mit der Panasonic EVA1 und dem Atomos Shogun Inferno inkl. RAW-Vergleich zur Canon EOS C200 und zur Blackmagic Ursa Mini 4.6K. Wie lässt sich das neue ProRes RAW verarbeiten? Wie funktioniert der LOG/LUT Workflow? Wie komplex gestalten sich Farbkorrekturen? Wo liegen die Unterschiede zu 8 und 10 Bit u.v.m.



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Praxistest: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)




-paleface-
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von -paleface- » Fr 11 Mai, 2018 15:23

Tja.... und der Gewinner ist eine 4 Jahre alte Kamera! :-D

Rein vom Bild... nicht Handhabung!
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Drushba
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Drushba » Fr 11 Mai, 2018 16:07

Deutliche Kaufempfehlung für die Cams der nächsten Sensor-Generation.

;-)
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274




r.p.television
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von r.p.television » Fr 11 Mai, 2018 18:20

Welche der Kamera ist 4 Jahre alt?
Die Ursa gibt es mit dem 4.6K Sensor doch auch erst seit 2 Jahren....?




-paleface-
Beiträge: 2096

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von -paleface- » Fr 11 Mai, 2018 19:15

r.p.television hat geschrieben:
Fr 11 Mai, 2018 18:20
Welche der Kamera ist 4 Jahre alt?
Die Ursa gibt es mit dem 4.6K Sensor doch auch erst seit 2 Jahren....?
Du hast Recht! Ich hatte nur nach Ursa und nicht nach 4.6k gegoogelt.
Die Mini 4.6k scheint es seit März 2016 zu geben.
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r.p.television
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von r.p.television » Fr 11 Mai, 2018 19:24

-paleface- hat geschrieben:
Fr 11 Mai, 2018 19:15
r.p.television hat geschrieben:
Fr 11 Mai, 2018 18:20
Welche der Kamera ist 4 Jahre alt?
Die Ursa gibt es mit dem 4.6K Sensor doch auch erst seit 2 Jahren....?
Du hast Recht! Ich hatte nur nach Ursa und nicht nach 4.6k gegoogelt.
Die Mini 4.6k scheint es seit März 2016 zu geben.
Mich würde in dem Zusammenhang die Performance der FS5 mit ProRes Raw interessieren. In der Vergangenheit hat die Kamera mit dem mittlerweile doch recht betagten Sensor gar nicht so schlecht abgeschnitten. Zumal hier 120 fps in 4k im Burstmode gehen. Das kann keine andere Kamera außer die noch ältere FS700.
Wenn Sony nicht nur so ein lauwarmes Upgrade der FS5 rausbringt sondern einen echten Nachfolger wird das Rennen wieder spannend oder die anderen müssen sich direkt warm anziehen.




freezer
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von freezer » Fr 11 Mai, 2018 22:48

Bilde ich mir das nur ein, oder ruckelt die 240fps Zeitlupe der EVA1 als wären es gar nicht echte 240fps?
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




r.p.television
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von r.p.television » Sa 12 Mai, 2018 00:21

freezer hat geschrieben:
Fr 11 Mai, 2018 22:48
Bilde ich mir das nur ein, oder ruckelt die 240fps Zeitlupe der EVA1 als wären es gar nicht echte 240fps?
Ja, da ist was krumm.




rob
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von rob » Mo 14 Mai, 2018 11:12

freezer hat geschrieben:
Fr 11 Mai, 2018 22:48
Bilde ich mir das nur ein, oder ruckelt die 240fps Zeitlupe der EVA1 als wären es gar nicht echte 240fps?
Hallo Freezer,

Danke für den Hinweis.

Hab's mir nochmal angeschaut. Sorry mein Fehler - dafür kann die EVA1 nichts: ich hatte bei der Ziel-FPS noch 59,59 vom Take davor aktiviert und dann in FCPX das Konforming durcheinandergebracht - solche Vergleiche sind immer recht komplex.

Wir haben bestimmt nochmal eine Möglichkeit, die 240 fps anzuschauen, wenn Atomos das 5.7K Recording fertig hat ...

Viele Grüße
Rob




Darth Schneider
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Darth Schneider » Mo 14 Mai, 2018 11:30

An freezer

Naive Fragen
Stehe ich immer noch auf deiner Ignorliste ?
Immerhin überlege ich mir ernsthaft eine Pocket 4K zu bestellen....oder eine Gh5. Die zwei stehen zur Auswahl.
Könnte man diesen Rekorder nicht auch an die Gh5 ranhängen ?
Die hat doch diesen 6K Fotomodus. Theoretisch müsste man doch in dem Modus auch filmen können, kurze Sequenzen wenigstens...Die wird wohl kein 6K über die Anschlüsse herausbeamen können ?
Gute Grüsse Boris




Frank Glencairn
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Frank Glencairn » Mo 14 Mai, 2018 11:41

Die GH kann kein raw ausgeben




Darth Schneider
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Darth Schneider » Mo 14 Mai, 2018 11:45

Mein Denkfehler, ich dachte im Fotomodus geht raw, intern, aber das ist halt kein raw video, und schon gar nicht über die Anschlüsse.
Gruss Boris




Fader8
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Fader8 » Do 17 Mai, 2018 18:31

Eure EInschätzung: Wir PR RAW für Premiere / Resolve kommen?




7nic
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von 7nic » Do 17 Mai, 2018 19:05

Fader8 hat geschrieben:
Do 17 Mai, 2018 18:31
Eure EInschätzung: Wir PR RAW für Premiere / Resolve kommen?
Ja.
Nur scheinbar hat ein Ding eine Farbe, nur scheinbar ist es süß oder bitter; in Wirklichkeit gibt es nur Atome im leeren Raum. - Demokrit

neuzeit.tv ll nicolas-geissler.de




wolfgang
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von wolfgang » Do 17 Mai, 2018 19:09

Fader8 hat geschrieben:
Do 17 Mai, 2018 18:31
Eure EInschätzung: Wir PR RAW für Premiere / Resolve kommen?
Meinung die man in der Industrie hört: wenn es überhaupt kommt, dann dauerte wohl 6-12 Monate. Vorher gibt das Apple wohl nicht frei.

Die beobachten und wissen das vermutlich auch noch nicht. BM hat etwa seinen funktionierenden CDNG raw Workflow, samt Kompression. Hilft man da einem Wettbewerber? Schwierig.
Lieben Gruß,
Wolfgang




R S K
Beiträge: 724

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von R S K » Mo 11 Jun, 2018 19:21

Tatsächlich erweist sich RAW derzeit am Mac sogar als leicht performanter als vergleichbare, komprimierte RAW-Formate.
Entschuldigung… leicht?! 😄 Die Performance gegenüber sonstige raw Formate ist wie Tag und Nacht. Von leicht kann nicht mal ansatzweise die Rede sein, sorry.

wolfgang hat geschrieben:
Do 17 Mai, 2018 19:09
Hilft man da einem Wettbewerber? Schwierig.
Wie genau ist Apple „Wettbewerber”? Wohl eher ganz das Gegenteil. Wo ist es denn Pflicht, dass sie die EXTERNE Aufnahme freischalten? Die können doch locker die ProRes raw Aufnahme für INTERN implementieren und damit gleich dieses unsägliche CDNG loswerden (wo es danach ja keiner mehr der noch bei Sinnen ist benutzen wird 😜).

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 14 Mai, 2018 11:41
Die GH kann kein raw ausgeben
Noch nicht. 😏

- RK




wolfgang
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von wolfgang » Mo 11 Jun, 2018 21:58

Falsch verstanden. BM und Atomos sind seit geraumer Zeit direkte Wettbewerber. Verstärkt durch die bekannte persönliche Rivaliät der beiden Gründer.
Lieben Gruß,
Wolfgang




R S K
Beiträge: 724

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von R S K » Mi 13 Jun, 2018 11:01

wolfgang hat geschrieben:
Mo 11 Jun, 2018 21:58
Falsch verstanden. BM und Atomos sind seit geraumer Zeit direkte Wettbewerber. Verstärkt durch die bekannte persönliche Rivaliät der beiden Gründer.
Schon klar. Ich kenne Jeromy Young persönlich. Was ich nur damit meinte war, dass du doch damit direkt oder indirekt BM unterstellst, dass sie die Implementierung nur per EXTERNER Aufzeichnung lösen könnten anstatt „in camera”, oder? Was sie aber denke ich eben nicht (sofort) tun werden, genau aus dem Grund, ja. Wobei ich nicht weiß wie genau AtomOS und BMD in „direktem Wettbewerb” stehen sollten. Erst recht seit geraumer Zeit. Es gibt bestenfalls bei BMDs Video Assist eine winzige Überschneidung… aber sonst?

Wobei, klar, wenn sie die raw Ausgabe (nicht nur direkte Aufzeichnung, wie schon mit allen anderen ProRes Geschmacksrichtungen) bei ihren Kameras freischalten, dann besteht logischerweise die Gefahr, dass Leute ein AtomOS Rekorder kaufen um es abzugreifen, wo sie bekanntermaßen exponentiell besser sind als BMDs VA. Vielleicht erst die Kameras, dann einen neuen VA der auch HDR kann etc.? Oder beides zusammen? Mal schauen.

Dass BMD, speziell Grant, natürlich schmollen weil sie nicht zur „Premierenparty” eingeladen wurden, ist selbstredend. Von wegen „it still has issues”. 🙄 Die wissen genau was ProRes raw für ein „Game Changer” ist, werden sich fangen und klein beigeben, was sie intern mit Sicherheit auch schon gemacht haben. Naja, jedenfalls sobald Apple sie (und andere) auch lässt 😏… was natürlich kommen wird.

Ich bin nur gespannt wer als erstes raw über HDMI bringt. Vielleicht Nikon?

- RK
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wolfgang
Beiträge: 5714

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von wolfgang » Mi 13 Jun, 2018 15:29

R S K hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 11:01
wolfgang hat geschrieben:
Mo 11 Jun, 2018 21:58
Falsch verstanden. BM und Atomos sind seit geraumer Zeit direkte Wettbewerber. Verstärkt durch die bekannte persönliche Rivaliät der beiden Gründer.
Schon klar. Ich kenne Jeromy Young persönlich. Was ich nur damit meinte war, dass du doch damit direkt oder indirekt BM unterstellst, dass sie die Implementierung nur per EXTERNER Aufzeichnung lösen könnten anstatt „in camera”, oder? Was sie aber denke ich eben nicht (sofort) tun werden, genau aus dem Grund, ja. Wobei ich nicht weiß wie genau AtomOS und BMD in „direktem Wettbewerb” stehen sollten. Erst recht seit geraumer Zeit. Es gibt bestenfalls bei BMDs Video Assist eine winzige Überschneidung… aber sonst?

Wobei, klar, wenn sie die raw Ausgabe (nicht nur direkte Aufzeichnung, wie schon mit allen anderen ProRes Geschmacksrichtungen) bei ihren Kameras freischalten, dann besteht logischerweise die Gefahr, dass Leute ein AtomOS Rekorder kaufen um es abzugreifen, wo sie bekanntermaßen exponentiell besser sind als BMDs VA. Vielleicht erst die Kameras, dann einen neuen VA der auch HDR kann etc.? Oder beides zusammen? Mal schauen.

Dass BMD, speziell Grant, natürlich schmollen weil sie nicht zur „Premierenparty” eingeladen wurden, ist selbstredend. Von wegen „it still has issues”. 🙄 Die wissen genau was ProRes raw für ein „Game Changer” ist, werden sich fangen und klein beigeben, was sie intern mit Sicherheit auch schon gemacht haben. Naja, jedenfalls sobald Apple sie (und andere) auch lässt 😏… was natürlich kommen wird.

Ich bin nur gespannt wer als erstes raw über HDMI bringt. Vielleicht Nikon?

- RK
Das ist der typische Fehler beim (nicht) Begreifen von Wettbewerb - der direkte Wettbewerb ist nicht dass der eine in einem externen Rekorder aufzeichnet und der Andere bei (fast allen) Geräten intern, sondern dass es sich dabei um das gleiche Kundenbedürfnis handelt: nämlich wenig komprimiertes Material im Zuge einer Aufnahme aufzuzeichnen. Und damit sind das recht klar direkte Wettbewerber.

Und ob ProRes RAW ein GameChanger ist - nun, das ist in Wirklichkeit das Marketing von Atomos welches diese Wortwahl nutzt. Objektiver muss das heißen: vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Solange nur ein oder zwei Aufzeichnungseinheiten von Atomos überhaupt zu ProRes Raw aufzeichnet, solange nur eine einzige Schnittsoftware ProRes Raw überhaupt bearbeiten kann, solange ist es recht unwahrscheinlich dass das wirklich ein GameChanger ist. Es ist schon recht verwegen zu glauben dass dies so sein sollte - noch dazu als BM sehr wohl einen funktionierenden workflow für komprimiertes CDNG hat, und Resolve wohl eher der defacto Standard für das Graden von Raw ist.
Lieben Gruß,
Wolfgang




Funless
Beiträge: 2222

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Funless » Mi 13 Jun, 2018 15:58

wolfgang hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 15:29
... noch dazu als BM sehr wohl einen funktionierenden workflow für komprimiertes CDNG hat, und Resolve wohl eher der defacto Standard für das Graden von Raw ist.
Oh jeee ... wie konntest du das schreiben? Mach' dich lieber auf ein infernoartiges Feuerwerk von Emojis und Fettschrift gefasst.
MfG
Funless

"LOW LIGHT DOESN'T MEAN NO LIGHT, Get you gear out! PRACTICE WILL make you better, debates on forums will not!"




DV_Chris
Beiträge: 2951

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von DV_Chris » Mi 13 Jun, 2018 16:50

So viel Unwissen in Sachen Wettbewerb, Produktportfolio etc. ist fast schon wieder eine Kunst...

Zu jedem Atomos Produkt gibt es eine Alternative von BMD: on camera Rekorder, stationäre Aufzeichnung, Signalwandlung.




Axel
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Axel » Mi 13 Jun, 2018 17:19

Hm, gesetzt den Fall, es gibt tatsächlich irgendwelche persönlichen Probleme zwischen BM und Atomos, dann wäre die Unterstützung von ProRes Raw in Resolve weniger vorteilhaft für Atomos als der Codec in BM-Kameras nachteilhaft wäre. Da Apple bis auf ein paar Cent Lizenzen nicht viel davon hätte, PRR in Dritt-Software zuzulassen, umso mehr aber, wenn mehr Kameras damit aufnähmen, ist das eine vertrackte Gemengelage. Der Konsument darf hoffen, dass alle Beteiligten ihre Schäfchen in's Trockene bringen und PRR überall Einzug hält.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




R S K
Beiträge: 724

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von R S K » Fr 15 Jun, 2018 17:32

wolfgang hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 15:29
Solange nur ein oder zwei Aufzeichnungseinheiten von Atomos überhaupt zu ProRes Raw aufzeichnet,
Drei. Auch wenn eins davon nur per HDMI, wofür es (noch) keine Kameras gibt.

wolfgang hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 15:29
solange nur eine einzige Schnittsoftware ProRes Raw überhaupt bearbeiten kann, solange ist es recht unwahrscheinlich dass das wirklich ein GameChanger ist.
Und du glaubst allen ernstes, dass es noch 2019 so sein wird, wenn überhaupt Dezember 2018? Nach welcher Logik? Wie könnte das irgendwie für Apple von Vorteil sein, oder für Adobe & Co. irgendwie von Nachteil es nicht anbieten zu können, anstatt genau andersherum? Das ist bei Apple immer so, dass sie in der initialen Phase eines neuen Produkts es erst einmal sehr nah an sich halten. An PR raw ist also dahingehend überhaupt nichts ungewöhnlich. Das iPhone ist dabei ja wohl das prominenteste Beispiel. PR raw ist ein 1.0 Produkt was für die Anpassung an Sensor A, B oder C nicht „mal eben” gemacht ist und mit Sicherheit schon bei jedem namenhaften Hersteller getestet wird. DJI z.B. hat ja auch offenkundig ihre Probleme mit der Fertigstellung des X7 raw Upgrades.

PR raw ist ein Game Changer, vor allem für bestimmte Kamerahersteller die noch gar nichts in Richtung raw haben. Nikon z.B.? U.a. weil es ein Bruchteil an Prozessorbedarf der anderen raw Formate hat. Dann kommt obendrein noch ein Bruchteil des Speicherbedarfs von cDNG (und anderen) dazu! Abgesehen davon, dass von allen anderen nur EINER überhaupt lizensiert werden kann, sollte man, warum auch immer, es stattdessen implementieren wollen, wo es gar nicht mithalten kann. Und BMD will behaupten die können nicht die gleiche Qualität mit PR raw hinbekommen als mit cDNG? Na aber sicher.


wolfgang hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 15:29
Es ist schon recht verwegen zu glauben dass dies so sein sollte - noch dazu als BM sehr wohl einen funktionierenden workflow für komprimiertes CDNG hat, und Resolve wohl eher der defacto Standard für das Graden von Raw ist.
Aha. Resolve kann hinsichtlich raw bitte was genau was andere nicht können? Und du kennst wie viele nennenswerte Produktionen die auf cDNG Basis gefahren wurden, dass das am Ende überhaupt irgendwie relevant sein könnte? Ich für mein Teil werde jedenfalls mit Sicherheit niemals irgendwas in cDNG produzieren und kenne auch niemand. Aber da kannst du mich evtl. eines besseren belehren?

Aber okay. Geschenkt. Dann ist FCP halt der defacto [sic] Standard für das „graden” von ProRes raw… und jetzt? Vor allem geht es am Ende nicht mal um das „graden”, sondern einfach nur um das Bearbeiten AN SICH. Ich habe gerade gestern z.B. ein 10 Kamera Multicam in 6K mit PR raw geschnitten und nicht ein Frame ausgelassen. Du darfst das gerne mal mit irgendeinem anderen raw Format nachmachen. Sagen wir einfach nur drei Kameras in voller Auflösung? Na?

Weshalb ich auch sowas wie „lässt sich genauso unkompliziert verarbeiten” oder noch besser „erweist sich ProRes RAW […] als leicht performanter als vergleichbare, komprimierte RAW-Formate” für völlig realitätsfern und einfach nur unsinnig halte. Dieses „leicht” darf mir sonst gerne mal einer etwas genauer definieren. Denn „leicht” hieße für mich nur acht oder gar neun Kameras bei 6K in eins der „vergleichbar, komprimierte RAW-Formate” zu schneiden statt den besagten 10. Und das ohne 20K+€ an Hardware bemühen zu müssen. Anyone? 😏

Und „unkompliziert”? Ernsthaft? 😄 Für ein paar Minuten Aufnahme ABER TAUSENDE Einzelbilder verwalten zu müssen anstatt einfach nur EINE Datei? Wo genau ist das bitte auch nur ansatzweise „genauso unkompliziert”?

Am Ende ist für den allergrößten Teil aller Editoren schlicht und ergreifend ihr NLE der „defacto Standard” für die Farbkorrektur, cDNG oder nicht. Da kannst du mir nichts anderes erzählen. Lumetri für PPro User, On-Board für FCP User etc. etc.. Ich für mein Teil bin seit der v10.4 nicht ein mal wieder bei Resolve gewesen, bis auf vielleicht für extrem spezielle Anforderungen für vereinzelte Clips. Und ich weiß es geht sehr vielen genau so. Mal ganz davon abgesehen, das mit Sicherheit keiner eine ganze Produktion in cDNG dreht, sorry. Da kann Resolve noch so de facto sein, wen interessiert's?

Aber hey… wenn für dich cDNG als everyday Produktionsformat flutscht, super! Mach weiter. Ignorier PR raw einfach.

Ich kann auch nur von mir und meinem Umfeld sprechen und die einzigen die ich kenne die jemals cDNG ausprobiert haben (auch ich), haben es bereits nach dem ersten Versuch nie wieder in Erwägung gezogen (ausser vielleicht für einzelne VFX Shots), da so völlig unerträglich in Sachen Performance, Handling und Speicherbedarf, was nicht mal im Ansatz im Verhältnis zur (vermeintlich) besseren Qualität steht. Die sind allesamt auf ProRes HQ oder gar 4444 zurück. Andere wiederum auf DNxHD xy. Ich wiederum wüsste nicht warum ich (oder sonst wer, nachdem es überall implementiert wurde) je was anderes als ProRes raw drehen sollte, wenn es sich denn anbietet und man sonst sowieso auch ProRes aufnehmen würde. Wozu?


Axel hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 17:19
Hm, gesetzt den Fall, es gibt tatsächlich irgendwelche persönlichen Probleme zwischen BM und Atomos
Ja, gibt es. Jemanden verklagen ist schon recht persönlich würde ich behaupten.

- RK
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RedWineMogul
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von RedWineMogul » Fr 15 Jun, 2018 18:36

Axel hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 17:19
Hm, gesetzt den Fall, es gibt tatsächlich irgendwelche persönlichen Probleme zwischen BM und Atomos
Worum es geht kann man hier nachlesen:
http://sites.thomsonreuters.com.au/jour ... Watson.pdf




DV_Chris
Beiträge: 2951

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von DV_Chris » Fr 15 Jun, 2018 18:38

Es gibt aktuell nur zwei Rekorder, die Prores Raw aufzeichnen können. Der dritte ist erst angekündigt und braucht Geräte, die Raw via Hdmi ausgeben. Aktuell verfügbar: 0.

In der Praxis ist nur der Shogun Inferno interessant. Aber vielleicht nutzt ja RSK einen 19" Sumo als on camera Monitor...




R S K
Beiträge: 724

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von R S K » Fr 15 Jun, 2018 18:54

DV_Chris hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 18:38
Der dritte ist erst angekündigt und braucht Geräte, die Raw via Hdmi [sic] ausgeben. Aktuell verfügbar: 0.
Vielen Dank, dass du das was ich schrieb wiederholst. Hatte ich beim ersten mal nicht richtig verstanden. Eben ein Fachmann. 👍🏼


DV_Chris hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 18:38
Aber vielleicht nutzt ja RSK einen 19" Sumo als on camera Monitor...
Ähm, ja. Tue ich… ups. Und jetzt?

- RK
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Axel
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Axel » Fr 15 Jun, 2018 21:48

R S K hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 17:32
Für ein paar Minuten Aufnahme ABER TAUSENDE Einzelbilder verwalten zu müssen anstatt einfach nur EINE Datei?
So schlimm ist es nicht. Resolve behandelt den Ordner mit den 1000 DNGs und dem einen Wav wie einen stinknormalen Clip.
R S K hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 17:32
FAm Ende ist für den allergrößten Teil aller Editoren schlicht und ergreifend ihr NLE der „defacto Standard” für die Farbkorrektur, cDNG oder nicht.
Es gibt zwei ganz interessante Youtube-Clips über PRR in FCP, eins von PhotoJoseph und eins von DSLR VideoShooters Caleb, hier. Von Raw abgesehen ist interessant, wie beide die Farbräder bedienen:
1. Master, grob
2. Hervorhebungen, fein

Mit ein bisschen Übung war's das oft.

3. Nachkorrektur Mitteltöne oder Schatten, ist nur noch das i-Tüpfelchen.

Eine ungewöhnliche Vorgehensweise. Aber wohl im Sinne des Erfinders, denn das geht ruckzuck so. Also dachte ich mir, nachdem ich eine Hochzeit schon zur Hälfte in Resolve fertig hatte, probier das mal. Kontraste in nullkommanix fertig. Farben stimmten im Großen und Ganzen, bis auf ca. 15 Problemclips mit dem für Standesämter typischen Mischlicht von Fenstern, Halogen-Kronleuchtern und LED-Wandlampen. Auch das ging in wenigen Minuten pro Clip, dank der keyframebaren Farbtools (seit 10.4, oder?).
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




R S K
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Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von R S K » Sa 16 Jun, 2018 11:39

Axel hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 21:48
So schlimm ist es nicht. Resolve behandelt den Ordner mit den 1000 DNGs und dem einen Wav wie einen stinknormalen Clip.
Kann ich auch in Motion genauso. Ändert trotzdem nichts daran, dass du die ABER TAUSENDEN Dateien hast. Die obendrein noch mörder groß sind. Wozu? Vor allem fehlen dir im Gegensatz zu ProRes raw (und anderen) etliche wichtige Infos in den Metadaten. Dinge wie „over-cranked” (slomo) Clips werden beispielsweise nicht als solche erkannt, sondern kommen mit irgendeiner willkürlichen Timebase und Framerate rein und und und… alles doppelte Arbeit.

Klar, die Tatsache, dass FCP X selbst nicht sonderlich gut mit cDNG kann, sie auch nicht als einzelne Clips importiert, spielt eine Rolle in meiner großen Abneigung gegenüber cDNG mit ein. Das ist aber eben womit ich arbeite. Aber eben darüber hinaus, egal mit welcher Software, erkenne ich nicht warum man es benutzen sollte hinsichtlich allem anderen wie eben Größe und am aller meisten Performance. Welche bei allen NLEs unerträglich ist ohne es auf eine briefmarkengroße Wiedergabe zu stellen. Für Gegen- oder Mischlicht Eventualitäten?

So gesehen, wenn wir ehrlich sind, brauchen so oder so die aller allerwenigsten Situationen und Produktionen ÜBERHAUPT raw, welche Geschmacksrichtung auch immer. Der Punkt für mich ist dabei nur, dass wenn ich sowieso in ProRes drehe oder hinterher transcodiere oder transcodieren muss, warum sollte ich jetzt was anderes als raw für die Aufzeichnung nehmen? Ich habe nahezu 1:1 die gleiche Datenmenge und das gleiche Handling und, das allerwichtigste, genau die gleiche Performance (sogar auf einem 2012er MacBook Pro ist PR raw überhaupt kein Problem!), aber ohne die Flexibilität bei den erwähnten Eventualitäten zu verlieren, sollten sie unerwartet auftauchen.

Deswegen: Game Changer. ProRes raw nimmt das unsinnig elitäre und mystische aus „raw” und wird zum raw für Jedermann. Erst recht nachdem alle es „Supportet” haben. Kein unsinniges Tonemap und LUT fummeln… es funktioniert einfach wie mit jedem anderen Clip auch. Apple-like eben. Sie machen etwas was andere vielleicht auch schon gemacht haben… nur besser. Ob man das als „Hater” einsehen will oder nicht. Denn es ist faktisch besser. Ob man es benutzen will oder kann ist was völlig anderes und irrelevant.


Axel hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 21:48
Es gibt zwei ganz interessante Youtube-Clips über PRR in FCP, eins von PhotoJoseph und eins von DSLR VideoShooters Caleb
Kenn ich beide schon, ja. Und leider sind auch beide mit Unwissenheit und Falschaussagen gespickt. Aber besser als nichts. Würde mir nur wünschen, dass sie sich vorher etwas besser hinsichtlich bestimmter Details und Fakten informieren. Aber so ist nun mal Youtube. Oh well. Es ist leider auch ziemlich offensichtlich, dass beide wenig bis keine Ahnung von den wirklichen Gründe für und Vorteile von raw (ProRes oder auch nicht) haben. Also weder erkannt noch gezeigt. Z.B. die Tatsache, dass Mr. Caleb seine völlig „Überbelichteten” Bilder „zurückbekommt” hat rein gar nichts damit zu tun, dass er es mit ProRes raw aufgezeichnet hat (oder überhaupt raw), so wie er blauäugig zu glauben scheint und erzählt.

Ich hoffe es hören auch alle endlich mal auf so zu tun (Beispiel: Caleb) als ob ein Slider oder ein Pop-up mehr hier und da (a lá RED Metadaten Kontrollfeld in FCP) irgendwie besser oder der Eckpfeiler von „echtem” raw ist als ohne. Als ob diese irgendwas wären ausser einfach nur Abkürzungen/Presets zu Änderungen wären die ich auch SO hinbekomme, wenn ich denn weiß was ich tue. Also wenn überhaupt, dann sind solche Slider etc. „lazy man's” raw. ;) Aber ich bin mir auch sicher, dass in die Richtung noch einiges in zukünftigen FCP Updates kommen wird.


Axel hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 21:48
1. Master, grob
2. Hervorhebungen, fein

Mit ein bisschen Übung war's das oft.

3. Nachkorrektur Mitteltöne oder Schatten, ist nur noch das i-Tüpfelchen.
Ähm… wenn der Kameramann denn wusste was er tut, warum sollte es auch anders sein? Versteh ich nicht. Wenn man nicht stundenlang am Material noch schrauben muss, ist das was gutes. ;)



Axel hat geschrieben:
Fr 15 Jun, 2018 21:48
… nachdem ich eine Hochzeit schon zur Hälfte in Resolve fertig hatte, probier das mal. […] Auch das ging in wenigen Minuten pro Clip, dank der keyframebaren Farbtools (seit 10.4, oder?).
Es ist mir leider nicht klar welche NLE du nun wofür benutzt hast und von welchem Format/Codec wir überhaupt reden.

Aber seit 10.4, ja.

- RK
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DV_Chris
Beiträge: 2951

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von DV_Chris » Sa 16 Jun, 2018 12:53

Der erste Game Changer, der niemand interessiert. Weder Kamera- noch NLE Hersteller. Es gibt erprobte und bewährte Raw Workflows für Arri, BMD, Canon und allen voran RED.




R S K
Beiträge: 724

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von R S K » Sa 16 Jun, 2018 13:26

DV_Chris hat geschrieben:
Sa 16 Jun, 2018 12:53
Der erste Game Changer, der niemand interessiert. Weder Kamera- noch NLE Hersteller. Es gibt erprobte und bewährte Raw Workflows für Arri, BMD, Canon…


😂😂😂… genau. Unser Zorzi-sche Fachmann wieder.

Brilliant vor allem, wie du ausgerechnet CANON dabei erwähnst. Bravo.

Aber immerhin warst du wenigstens clever genug SONY und PANASONIC und DJI rauszulassen… wo die im Vergleich doch so unbedeutend sind, oder?

Und wie du einräumst, dass es ein „Game Changer” ist… aber irgendwie interessiert's trotzdem niemand? Klar, wie das eben mit „Game Changer” so funktioniert, nicht? Sie sind es, weil sich keiner dafür interessiert.

Hervorragend und solide argumentiert, wie immer. Weiter so.

🤦🏼‍♂️




wolfgang
Beiträge: 5714

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von wolfgang » Sa 16 Jun, 2018 20:11

Na dass sich ein Macfanboy daran stört, wenn man auf die Realität hinweist, ist ja nicht verwunderlich. Es interessieren sich eben nicht alle für exotische Formate die nur auf einer einzigen NLE laufen und bisher nur von zwei Rekordern (2!!!) aufgezeichnet werden. Eine NLE die nicht mal eine gute Kontrolle der Metadaten können dürfte.

Und 2019 denke ich wohl für meine EVA1 längst über einen Kameranachfolger nach. Selbst wenn da ProRes RAW auch für die Windows Welt kommen sollte wird’s dann einfach zu spät kommen. Gamechanger? Dass ich nicht lache. Mit zwei Rekordern und einer NLE? Sehe ich einfach nicht.
Lieben Gruß,
Wolfgang




wolfgang
Beiträge: 5714

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von wolfgang » Sa 16 Jun, 2018 20:14

Funless hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 15:58
wolfgang hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 15:29
... noch dazu als BM sehr wohl einen funktionierenden workflow für komprimiertes CDNG hat, und Resolve wohl eher der defacto Standard für das Graden von Raw ist.
Oh jeee ... wie konntest du das schreiben? Mach' dich lieber auf ein infernoartiges Feuerwerk von Emojis und Fettschrift gefasst.
Und - wo bleibst?? ;)
Lieben Gruß,
Wolfgang




Funless
Beiträge: 2222

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Funless » Sa 16 Jun, 2018 20:18

wolfgang hat geschrieben:
Sa 16 Jun, 2018 20:14
Funless hat geschrieben:
Mi 13 Jun, 2018 15:58


Oh jeee ... wie konntest du das schreiben? Mach' dich lieber auf ein infernoartiges Feuerwerk von Emojis und Fettschrift gefasst.
Und - wo bleibst?? ;)
Von mir doch nicht, ich meine das hyperaktive Rumpelstilzchen ein Posting über Dir. Und diese Erwartung hat er doch wieder erfüllt. In seinem fett-kursiv-Emoji-Breitseiten-Wahn fällt ihm nicht mal auf, dass Axel seit Jahr und Tag als überzeugter FCPX User bekannt ist.
MfG
Funless

"LOW LIGHT DOESN'T MEAN NO LIGHT, Get you gear out! PRACTICE WILL make you better, debates on forums will not!"




Axel
Beiträge: 12163

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von Axel » So 17 Jun, 2018 07:51

Bei FCPs Farbkreisen reagiert jeder Kreis unterschiedlich, und sowieso völlig anders als in allen anderen Gradingtools oder -programmen. Sie haben unterschiedliche "Wege" (wie stark sich eine Bewegung des jeweiligen Reglers auswirkt). Die quasi offiziellen Tuts kurz nach Erscheinen von 10.4 taten aber so, als wären es - z.B. - die Colorwheels von Resolve. Um bewusst überbelichtetes Material (wie das Raw in den Beispielen oder wie mein popeliges Slog) zu normalisieren, reicht fast "Master". Ist nicht identisch mit "Offset" in Resolve.

Ich fand die Farbwerkzeuge im Vergleich zu Resolve scheiße, bin aber mittlerweile weiter. Um wieder on topic zu kommen: zumindest für FCP-Nutzer ist PRR sehr attraktiv. Ich fände es schön, wenn eine kompakte Kamera (keine Drohne) bald in dem Format aufnehmen könnte. Ihr wisst schon.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




DV_Chris
Beiträge: 2951

Re: ProRes RAW: EVA1 u. Shogun Inferno (inkl. Vergleich zu Canon C200 und Ursa Mini 4.6K)

Beitrag von DV_Chris » So 17 Jun, 2018 12:13

Axel hat geschrieben:
So 17 Jun, 2018 07:51
Um wieder on topic zu kommen: zumindest für FCP-Nutzer ist PRR sehr attraktiv.
Die, die es benutzen können, kann man aber fast an einer Hand abzählen. Wie viele haben wohl die Kombination aus den wenigen Raw fähigen Kameras und einem Shogun Inferno? Das ist km weit von einem funktionierenden Öko System entfernt.




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