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Deichbullen - von YouTube zu Netflix

Beitrag von slashCAM » Mo 12 Feb, 2018 15:48

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Mit einer selbst finanzierten Web-Serie über Umwege bei Netflix zu landen, davon können die meisten Indie-Filmer nur träumen, doch Michael Söth hat es mit "Deichbullen" geschafft -- wie, hat er uns in einem Interview erzählt. Außerdem: die Herangehensweise beim improvisierten Drehen, die Angst der Sender, Tücken des Crowdfundings, das GH5-Setup kurzgefaßt und mehr.



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Interviews: Deichbullen - von YouTube zu Netflix




Lord Nick
Beiträge: 36

Re: Deichbullen - von YouTube zu Netflix

Beitrag von Lord Nick » Di 13 Feb, 2018 12:31

Alles schön und gut und auch toll, dass man es als Streaming-Nobody auf Netflix schaffen kann.
Für mich bleibt die Serie (und ich habe tatsächlich alle 6 Folgen durchgehalten) einfach schlecht.
Mindestens die Hälfte der Szenen sind eigentlich Sketche, die nie irgendwo hinführen. Mal steht eine Frau vorm Fenster und droht mit Mord, mal findet man ein Boot voller Menschenblut, dann wird auf die Deichbullen geschossen. Normale Menschen würden bei all dem Zusammenhänge erkenne, die Deichbullen haken diese Situationen aber einfach ab. Die Frau taucht nicht wieder auf, über das Boot erfährt man fast nur aus Einspielern ohne die Bullen, der Schuss tötet niemanden und damit muss man ihn ja auch nicht weiter verfolgen.
Nette Bilder, nicht scheiße, nicht hammer.
Lustige Charaktere die trotzdem kaum tiefer beleuchtet werden.
Nebencharaktere die einfach nicht schauspielern können.
Eine Story die keine ist, auch wenn wenigstens die Hauptstory alle 15 Minuten mal auftaucht und weitererzählt wird.

Da hilft leider weder Geld noch Reichweite. Ich wünsche den Macheern von Herzen, dass all das nur daran liegt, das man aus 5Minütern 25-Minüter deichseln musste und man in Staffel zwei ein Konzept mal durchziehen kann. Es würde mich aber wundern.

Wenn ich es richtig verstehe hat nur die youtubeserie Preise eingeheimst, richtig? Vielleicht schau ich mir die mal an...




rdcl
Beiträge: 74

Re: Deichbullen - von YouTube zu Netflix

Beitrag von rdcl » Di 13 Feb, 2018 12:44

Genauso zusammenhangslos ist auch der Trailer.




rakzak
Beiträge: 83

Re: Deichbullen - von YouTube zu Netflix

Beitrag von rakzak » Di 13 Feb, 2018 13:01

Ich hab gestern die ersten zwei Folgen auf Netflix geguckt und war ganz positiv überrascht. Mystery ist nicht so meins, aber dafür das lakonische und die beiden "Jungs" finde ich funktionieren gut.




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Die Entstehung dieses Musikvideos dauerte laut den Machern rund ein Jahr und es zeigt, wie sich Neural Style Transfer und Optical Flow mittlerweile extrem sauber für Effekte einsetzen lassen. Auch die Eigenschaften der Selbstähnlichkeit von Deep Dream werden sehr hypnotisierend genutzt. Die Musik selbst ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber bietet auf jeden Fall eine beeindruckend exakte Performance. Wir sind eigentlich keine Fans von digitalem Grindcore, staunen bei aufgedrehten Lautsprechern trotzdem nicht schlecht. Energie hat das ganze jedenfalls. Zur Sicherheit wollen wir auch noch eine Epilepsiewarnung für dieses Video aussprechen.