slashCAM
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Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von slashCAM » Do 09 Nov, 2017 13:00

Bild
Seit nun schon einigen Wochen läuft DAS Film-Ereignis des Jahres im Kino -- wer den Film und den Look spannend fand, findet hier eine Zusammenstellung interessanter Interviews rund um die Filmproduktion (ohne Rücksicht auf eventuelle Spoiler).



Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
News: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)




motiongroup
Beiträge: 2307

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von motiongroup » Do 09 Nov, 2017 13:47

Danke für den Bericht..
Zuletzt geändert von motiongroup am Do 09 Nov, 2017 15:12, insgesamt 1-mal geändert.




Frank Glencairn
Beiträge: 6760

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von Frank Glencairn » Do 09 Nov, 2017 14:48

"Am Schnitt der Holographie-Szene wurde anscheinend über fünf Monate gearbeitet."

Ich frag mich immer, ob eine Szene durch sowas wirklich besser wird, oder einfach nur anders.




rob
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Beiträge: 847

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von rob » Do 09 Nov, 2017 15:16

Ja,

5 Monate sind eine ganz schön lange Zeit- ist aber auch eine schwer Compositing /VFX -lastige Szene.

Ob dies den Film besser macht, wird man wohl nicht beurteilen können - finanziell dürfte sich der Aufwand zumindest nicht so ganz gerechnet haben. Die von vielen erwartete Cash-Cow ist Blade Runner 2049 scheinbar nicht geworden - trotz des umfangreichen Marketings und der visuellen Brillanz ...

Viele Grüße

Rob




Darth Schneider
Beiträge: 1359

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von Darth Schneider » Do 09 Nov, 2017 16:41

An Rob.
Unglaublich, 5 Monate für eine Szene, Millionen für Marketing, Super Film, wenn auch nicht ganz so gut wie das Original, finde ich. Dann am Schluss floppts dann trotzdem.
Das war mit Valerian, (250Mio,war so viel Geld wirklich nötig ??) dem neuen Alien, Independenz Day2, Star Wars Rouge one und anderen auch nicht viel anders. Vieleicht haben wir eine Science Fiction Überschwemmung, nicht zuletzt auch durch die unzähligen Superhelden Filme, der letzten Jahre. Zuviel ist zu viel.
Wobei witzig ist das die Superhedenfilme mit dem tiefsten Budged weitaus am besten waren, trotz billiger Special Effects, denke ich, z.b. Deathpool und Kick Ass. Ein Haufen Geld und monatelange Tüftlerei ist halt nicht alles.
Die Leute haben genug, zu viele Mega Blockbuster aufeinmal schädigen den Markt, vielleicht ?

P.s, mir hat der neue Blade Runner gefallen, obwohl ich misstrauisch ins Kino ging, der neue Alien auch, das sind doch sehr gute Filme, Schade für die ganze Arbeit wenn nicht genug Geld hereinkommt, dann machen die Produzenten keine neuen mehr.
P.S. 2
Sehr gute Arbeit, Danke an Euch von Slashcam.
Keep it Up !!!
Gruss Boris




blip
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Administrator
Beiträge: 279

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von blip » Do 09 Nov, 2017 18:20

Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 09 Nov, 2017 14:48
"Am Schnitt der Holographie-Szene wurde anscheinend über fünf Monate gearbeitet."

Ich frag mich immer, ob eine Szene durch sowas wirklich besser wird, oder einfach nur anders.
Auf jeden Fall anders, denn sie haben zunächst eine irrsinnig aufwendige Version fertiggestellt, die dann aber irgendwie nicht funktionierte -- Zitat dazu aus dem langen Joe Walker Interview:

"Before I go, one sequence we didn’t talk about is the Hologram Funhouse. That was a big deal in the cutting room, and probably the hardest and longest sequence to work on. This is the scene where Deckard traps K in the nightclub and flips a switch that summons a broken hologram show to life. To gauge the scale of the operation, on that scene alone there were 21 fine cuts, just of the pre-viz. That gave us a solid idea of music for playback and a template for Roger to design his lighting. Denis and the main unit then filmed the scene for real with Deckard and K, with Ben Thompson in the background as Elvis. They shot old-school without a motion control rig. Then we had a weekend to frantically fine cut this material and then break everything down again so that we could go back to set with the 2nd unit and shoot all the holograms: the Folies Bergere, Elvis’s band, Cowgirls, Gogo dancers, Liberace, Marilyn Monroe, you name it. We had to get it right because when you cut from one angle to the other, the dancers had to do their high kicks on exactly the same beat whilst staying in sync with lighting effects already shot by Roger. That’s a really complicated thing to achieve, technically. I ended up with dozens of video tracks running for each shot and my temp team set about creating more polished versions.

So when we got back to Los Angeles, soon after Thanksgiving 2016, we sat and watched the First Assembly. Denis said, everything is fantastic, it’s going to work, except one scene: the Hologram Funhouse. We’d been toiling on that on and off for six months so it was disappointing, but I knew he was right. Tonally it didn’t fit, it didn’t feel like Blade Runner. Denis’ point was that the last time Deckard met a Replicant, it was Roy Batty, who nearly killed him. So this should be full of fear and tension. A manhunt, not a variety act. Deckard turns on those holograms because it gives him an advantage, he knows where and when the light will fall. So Denis and I recut the scene to maximize this and we dumped a lot of the layers of holograms. Really great footage of pole dancers spinning down from the ceiling, all had to go."




Frank Glencairn
Beiträge: 6760

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von Frank Glencairn » Do 09 Nov, 2017 19:12

Obwohl ich das interview gelesen hab, ist mir immer noch nicht klar, was so schwierig an den Hologramm war.
Im Film sieht es für den Zeiteinsatz ziemlich unspektakulär aus, wie etwas, daß jeder halbwegs talentierte VFXler an einem Tag hin bekommt.




migebonn
Beiträge: 98

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von migebonn » Do 09 Nov, 2017 21:34

Nachdem ich einen Trailer des Filmes gesehen hatte, war ich von der Musik erstmal begeistert - also Grund genug deswegen ins Kino zu gehen.
Ok, der Film selbst "ging so", einen Herrn H.Ford hätte es durchaus nicht benötigt, dafür war es alles zu belanglos und zeitweise zu lang gezogen.
Die Musik also solche war für mich dann soweit ok, als dass ich (Jahrgang 63) mit echten Synthesizern groß geworden bin und mich so schnell nichts mehr umhaut. Es würde mich aber freuen, wenn die jüngeren Generationen sich durch die Musik angesprochen fühlen.
Der "ach so tolle" Hologram-Effekt. Tja, wieso ist mir da sofort Fritz Lang eingefallen...schon komisch...
Egal, ich fand ihn so unglaublich unspektakulär wie meine Frau den gesamten Film - schade ums Geld und die Zeit. (Und die blöden Tussen neben uns, die sich den ganzen Film über unterhalten haben...trotz mehrfacher Aufforderung auch von anderen Kinobesuchern mal endlich die Klappe zu halten. Ist das normal heutzutage im Kino?? Und nein, ich war nicht das letzte mal im Kino, als noch ein Piano neben der Leinwand stand...und von Farbfilm hatte ich schon gehört....)
90% aller Computerfehler sitzen 30 cm vor dem Bildschirm
Youtube Kanal: Studio Bonn




nachtaktiv
Beiträge: 2696

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von nachtaktiv » Mo 13 Nov, 2017 01:25

valerian war eher so mittelgut. diese länglichen gutherzigen aliens waren avatar in bleich. und der rest war halt das fünfte element im 2017er gewand. diesmal gings nicht um ein paar magische steine und ne tussi, diesmal wars eine perlenkackende leuchtratte und irgendwelche energieperlen. am ende halt wieder glück, und wenn sie nicht gestorben sind...

ich mag bladerunner sehr und der film ist heute immer noch sehr präsent. den neuen muß ich mir noch anschauen und warte auf die letzten abende, wenn die kinos quasi leer sind. wenn der pöbel weiter gezogen ist, dann kann ich den in ruhe genießen.




Cinemator
Beiträge: 52

Re: Blade Runner 2049 -- wie der Film entstand (Schnitt, Effekte..)

Beitrag von Cinemator » Di 21 Nov, 2017 09:20

Für mich ist der Film wirkliches High End Kino. Ich habe die OF auf der phantastischen Leinwand im Hamburger Savoy gesehen. Fühlte mich wie in einem gewaltigen Traum, jeglicher Alltagsbanalität entrückt. Wunderbare Bilder, langsamer Schnitt und exzellente Darsteller.

Der mir aus längst verwehten Tagen immer noch sehr präsente erste Blade Runner hatte vielleicht etwas mehr Seele und kommt noch etwas selbstverständlicher daher. Aber das ist nur meine persönliche Wahrnehmung.




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