WoWu
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von WoWu » Do 27 Feb, 2014 17:16

Das sind die, die es eigentlich betreiben. Deshalb brauchen sie ja auch die FARC, so wie die USA die Terroristen brauchen.
Irgend jemandem muss man es ja in die Schuhe schieben.
-Aber wir sind jetzt hier ziemlich OT-
Sorry
Gute Grüße, Wolfgang

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funkytown
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von funkytown » Di 06 Apr, 2021 11:36

So gesehen, dürfte eine saubere, uninterpolierte 4:2:0 Speicherung bei einem Sensor mit 4K-Bayer-Auflösung kaum messbare Verluste gegenüber RAW, 4:4:4 oder 4:2:2 aufweisen. Was natürlich nicht den Verlust an Dynamik durch 8 Bit oder sonstige Kompressionsartefakte berührt.
Die Panasonic S1 kann seit dem jüngsten Firmware Update 4K 50p mit 10 Bit 4:2:0 aufzeichnen. Kann man sagen, dass eine Sony 7S III oder andere Kameras mit einer 4:2:2 (bei 50p) Speicherung keine nennenswerte Vorteile haben?




rdcl
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von rdcl » Di 06 Apr, 2021 11:51

funkytown hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 11:36
So gesehen, dürfte eine saubere, uninterpolierte 4:2:0 Speicherung bei einem Sensor mit 4K-Bayer-Auflösung kaum messbare Verluste gegenüber RAW, 4:4:4 oder 4:2:2 aufweisen. Was natürlich nicht den Verlust an Dynamik durch 8 Bit oder sonstige Kompressionsartefakte berührt.
Die Panasonic S1 kann seit dem jüngsten Firmware Update 4K 50p mit 10 Bit 4:2:0 aufzeichnen. Kann man sagen, dass eine Sony 7S III oder andere Kameras mit einer 4:2:2 (bei 50p) Speicherung keine nennenswerte Vorteile haben?
Nein, das würde ich so nicht sagen.
Es kommt natürlich wie immer stark darauf an, was du mit dem Bild vorhast. Wenn du dein Bild relativ unverändert aus der Kamera verwendest, dann sind die Unterschiede zwar auch da, aber meiner Meinung nach eher zu vernachlässigen.
Sobald du aber größere Korrekturen an dem Bild vornimmst, wird der Unterschied immer deutlicher. Bei extremeren Gradings, Greenscreenaufnahmen etc. wirst du die fehlenden Farbinformationen sehr viel schneller bemerken als bei 422 oder 4444. Persönlich bin ich der Meinung, dass 420 oft selbst für einfache Transformationen von LOG nach Rec709 nicht fein genug auflöst.
Das soll natürlich nicht heißen, dass man mit 420 keine tollen Bilder oder von mir aus auch Greenscreenaufnahmen machen kann, aber du stößt einfach schneller an Grenzen inwieweit dein Material sich in der Post sauber bearbeiten lässt.
Es hat schon auch seinen Grund, dass es Prores oder DNx garnicht in 420 sondern mindestens 422 gibt.




Mantas
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von Mantas » Di 06 Apr, 2021 11:53

funkytown hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 11:36
So gesehen, dürfte eine saubere, uninterpolierte 4:2:0 Speicherung bei einem Sensor mit 4K-Bayer-Auflösung kaum messbare Verluste gegenüber RAW, 4:4:4 oder 4:2:2 aufweisen. Was natürlich nicht den Verlust an Dynamik durch 8 Bit oder sonstige Kompressionsartefakte berührt.
Die Panasonic S1 kann seit dem jüngsten Firmware Update 4K 50p mit 10 Bit 4:2:0 aufzeichnen. Kann man sagen, dass eine Sony 7S III oder andere Kameras mit einer 4:2:2 (bei 50p) Speicherung keine nennenswerte Vorteile haben?
Eigentlich schon, aber 4:2:2 wird vielleicht nicht schaden.

Ganz grob:
4k zu 4k = 4:2:0
6k zu 4k = 4:2:2
8k zu 4k = 4:4:4

also wirklich nur grob...




funkytown
Beiträge: 850

Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von funkytown » Di 06 Apr, 2021 12:32

rdcl hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 11:51
Sobald du aber größere Korrekturen an dem Bild vornimmst, wird der Unterschied immer deutlicher. Bei extremeren Gradings, Greenscreenaufnahmen etc. wirst du die fehlenden Farbinformationen sehr viel schneller bemerken als bei 422 oder 4444. Persönlich bin ich der Meinung, dass 420 oft selbst für einfache Transformationen von LOG nach Rec709 nicht fein genug auflöst.
Das steht etwas im Widerspruch zum erwähnten Zitat aus dem slashcam-Artikel:
So gesehen, dürfte eine saubere, uninterpolierte 4:2:0 Speicherung bei einem Sensor mit 4K-Bayer-Auflösung kaum messbare Verluste gegenüber RAW, 4:4:4 oder 4:2:2 aufweisen. Was natürlich nicht den Verlust an Dynamik durch 8 Bit oder sonstige Kompressionsartefakte berührt.




funkytown
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von funkytown » Di 06 Apr, 2021 12:38

Mantas hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 11:53
Eigentlich schon, aber 4:2:2 wird vielleicht nicht schaden.
Der Punkt ist, dass die S1 4k/50p "nur" mit 4:2:0 aufzeichnen kann. Die Frage ist, in wieweit dies ein Nachteil sein muss gegenüber anderen Kameras, die dies mit 4:2:2 bewerkstelligen. Oder man fragt sich als S1 Besitzer: Soll ich nun 10 Bit mit 25p (4:2:2) oder mit 50p (4:2:0) aufzeichnen.




rdcl
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von rdcl » Di 06 Apr, 2021 12:39

funkytown hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 12:32
rdcl hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 11:51
Sobald du aber größere Korrekturen an dem Bild vornimmst, wird der Unterschied immer deutlicher. Bei extremeren Gradings, Greenscreenaufnahmen etc. wirst du die fehlenden Farbinformationen sehr viel schneller bemerken als bei 422 oder 4444. Persönlich bin ich der Meinung, dass 420 oft selbst für einfache Transformationen von LOG nach Rec709 nicht fein genug auflöst.
Das steht etwas im Widerspruch zum erwähnten Zitat aus dem slashcam-Artikel:
So gesehen, dürfte eine saubere, uninterpolierte 4:2:0 Speicherung bei einem Sensor mit 4K-Bayer-Auflösung kaum messbare Verluste gegenüber RAW, 4:4:4 oder 4:2:2 aufweisen. Was natürlich nicht den Verlust an Dynamik durch 8 Bit oder sonstige Kompressionsartefakte berührt.
Wie gesagt, solange du nach der Aufnahme in der Post nicht zu viel am Material schraubst, stimmt die Aussage so. Slashcam bezieht sich da wohl direkt auf die Aufnahme, nicht auf die Bearbeitung in der Post.




funkytown
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von funkytown » Di 06 Apr, 2021 12:44

rdcl hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 12:39
Wie gesagt, solange du nach der Aufnahme in der Post nicht zu viel am Material schraubst, stimmt die Aussage so. Slashcam bezieht sich da wohl direkt auf die Aufnahme, nicht auf die Bearbeitung in der Post.
So habe ich das nicht verstanden. Slashcam schreibt, dass aufgrund der Sensor Architektur die 4:2:2 Aufzeichnung keinen nennenswerten Vorteil bringt, weil die zusätzlich aufgezeichneten Pixel (gegenüber 4:2:0) interpoliert werden müssen. Hier geht es also nicht um den Spielraum in der Post, sondern darum, dass das Ausgangsmaterial mit 4:2:2 nicht besser, bzw. mit 4:2:0 nicht schlechter ist.




rdcl
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Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von rdcl » Di 06 Apr, 2021 12:58

funkytown hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 12:44
rdcl hat geschrieben:
Di 06 Apr, 2021 12:39
Wie gesagt, solange du nach der Aufnahme in der Post nicht zu viel am Material schraubst, stimmt die Aussage so. Slashcam bezieht sich da wohl direkt auf die Aufnahme, nicht auf die Bearbeitung in der Post.
So habe ich das nicht verstanden. Slashcam schreibt, dass aufgrund der Sensor Architektur die 4:2:2 Aufzeichnung keinen nennenswerten Vorteil bringt, weil die zusätzlich aufgezeichneten Pixel (gegenüber 4:2:0) interpoliert werden müssen. Hier geht es also nicht um den Spielraum in der Post, sondern darum, dass das Ausgangsmaterial mit 4:2:2 nicht besser, bzw. mit 4:2:0 nicht schlechter ist.
Kann gut sein, ja. Es kommt halt auf die Kamera an, und mit welcher Kamera du das vergleichen willst. Ich hatte mich da jetzt auf 2 uninterpolierte Bilder bezogen.
Ist die A7SIII bei 4K nicht auch uninterpoliert?




Frank Glencairn
Beiträge: 13169

Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von Frank Glencairn » Di 06 Apr, 2021 19:01

Tiefflieger hat geschrieben:
Fr 21 Feb, 2014 19:24
Auf der Autobahn ab 120 Km/h wäre technisch aus Energiespargründen ein Antriebsrad am Boden genügend, der Rest ist Aerodynamisch selbstragende Karosserie.
Und genau wegen sowas wird Deutschland immer mehr zum Entwicklungsland.
http://frankglencairn.wordpress.com/

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roki100
Beiträge: 6788

Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von roki100 » Di 06 Apr, 2021 19:27

nicht wirklich wegen Energiespargründen...da gibt es zig andere Gründe (z.B. die Verwalter selbst) und diese gab es auch schon vorher...
Boris, die P6KPro hat all das was Dir bei P4K fehlt. Vergiss daher die P6KPro!




Frank Glencairn
Beiträge: 13169

Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 07 Apr, 2021 00:14

Vor allem weil Mathe und Physik seit neuestem ja rassistisch sind, und deshalb die richtige Antwort auf die Frage was ist 2+2 jetzt auch 5 sein kann.
Mit dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik brauchen wir dann gar nicht mehr erst anzufangen. Leute die heute schon glauben daß ein Rad weniger Energie braucht als vier, werden in Zukunft unsere Brücken und Flugzeuge konstruieren - mich wundert jetzt schon nix mehr.
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Darth Schneider
Beiträge: 7327

Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von Darth Schneider » Mi 07 Apr, 2021 06:42

Klar braucht ein Rad theoretisch weniger Energie, als vier, irgendwie logisch.
Aber ein Auto mit einem Rad wird auch viel eher aus der Fahrbahn geworfen, wenn dann der Lenker Mist bauen sollte.
Gruss Boris
Ich werde der dunklen Seite widerstehen und mir die Pocket Pro heute nicht kaufen !




Frank Glencairn
Beiträge: 13169

Re: Grundlagen: 4K - Von RAW bis 4:2:0

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 07 Apr, 2021 08:32

Darth Schneider hat geschrieben:
Mi 07 Apr, 2021 06:42
Klar braucht ein Rad theoretisch weniger Energie, als vier, irgendwie logisch.
Nein, ist auch nicht logisch, im Gegenteil.
Offensichtlich war der Physikunterricht zu meiner Zeit wirklich anspruchsvoller.
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