markusG
Beiträge: 4004

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von markusG »



Axel
Beiträge: 16072

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Axel »

„They really assume that you just want to edit iPhone videos with this?“
Gute Quintessenz. FCP für iPad sollte iMovie Pro heißen, denn es ist wie eine der größeren Fläche angemessenere Version davon. Aber auch iPhone-Videos machen mehr Spaß auf Resolve für iPad, selbst, wenn man nur CUT und COLOR verwendet.
„This is a really complex project“.
Egal, ob Resolve oder FCP, das würde ich nicht empfehlen.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



Frank Glencairn
Beiträge: 21036

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Frank Glencairn »

LOL :D
I love the concept of touch
screen with editing that is something
that I've always craved just being able
to have like a more fluid kind of
environment where you can just move
things around draw whatever you need
just yeah more flexibility and to not be
restricted to like a mouse and keyboard
Was sich dann kurz darauf - wie zu erwarten - als ergonomischer Alptraum herausstellt.
I want to be able to
take this with me and just go anywhere
and I can't the
whole idea of flexibility of working
anywhere Final Cut Pro on iPad actually
makes it more restrictive so you have to
sit at a desk if you want to edit
anything really
.. und er ist glücklich endlich wieder mit "restricted mouse and keyboard" arbeiten zu dürfen, weil er gemerkt hat daß, auf dem Bildschirm mit dem Finger rumtatschen tatsächlich die allergrößte Einschränkung ist.
De omnibus dubitandum



rush
Beiträge: 13776

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von rush »

Nicht unbedingt - eher die beschränkte Software ist hier wohl primär der begrenzende Faktor.
Touch und Co können schon auch Spaß machen und vieles unterstützen - aber wenn die "Pro" Software sich selbst nicht ganz einig ist wann man welche Features zulässt und wo nicht - wird's halt kompliziert.

Und zugegebenermaßen wird man selten MXF Kamerafiles mit 8 Audio-Spuren am Start haben sondern Audio eher separat angeliefert bekommen. Die Vor und Nachteile von FCP auf einem Tablet sind eben nicht für alle Situationen ideal - aber wer erwartet das auch ernsthaft? Sie haben sich hier schon eine Extrem-Situation erdacht.... und das I/O Problem ist auch kein Neues sondern begründet sich eben in der mangelnden Portvielfalt entsprechender Tablets und geringen Speichergrößen.
Warum sie nicht von einer externen SSD geschnitten haben bleibt wohl unbeantwortet.

Aber mal runtergebrochen:
Du würdest ja nicht einmal ein MacBook als ernsthaftes Schnitt-Tool ansehen - daher nur konsequent das Du auch gegen die Tablet-Nutzung wetterst ;-)

Ich hätte zwar auch weniger Lust auf einem Tablet zu schneiden - fände aber ein Touch fähiges MacBook ganz nice - denn darauf schneide ich tatsächlich ganz gern vom Sofa oder dem Balkon aus Projekte vor und möchte da ungern drauf verzichten.

So gesehen ist der Schnitt am Tablet für uns beide eher nicht das Richtige - ich sehe da aber für normale Turnarounds durchaus Nutzungsszenarien in denen das funktionieren kann.
Wenn ich sehe wie manche mit den Insta360 Kameras und der entsprechenden App auf einer längeren Autofahrt Material am Smartphone editieren und raushauen ist das schon irgendwie auch verrückt was da möglich ist.
Man muss sich auch ein wenig darauf einlassen und teilweise umdenken - sowie etwa beim Switch vom "klassischen" NLE auf etwa FCP (welcher mir nicht gelungen ist und ich daher Resolve am MacBook weiterhin präferiere...).
keep ya head up



Axel
Beiträge: 16072

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Axel »

rush hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 10:17 Warum sie nicht von einer externen SSD geschnitten haben bleibt wohl unbeantwortet.
Jetzt guck ich‘s nicht nochmal, aber war nicht genau das zweite Problem? Nach nicht unterstützten MFX-Clips? Dass Medien auf das iPad und in die App-Mediathek transferiert werden müssen, es also kein „am ursprünglichen Ort lassen“ gibt?
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



rush
Beiträge: 13776

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von rush »

Kann schon sein - was dann aber eben auch eine eher sinnfreie Beschränkung für eine "Pro" Software wäre.
keep ya head up



Skeptiker
Beiträge: 5626

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Skeptiker »

rush hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 10:17 ...
Ich hätte zwar auch weniger Lust auf einem Tablet zu schneiden - fände aber ein Touch fähiges MacBook ganz nice - denn darauf schneide ich tatsächlich ganz gern vom Sofa oder dem Balkon aus Projekte vor und möchte da ungern drauf verzichten.
...
Nur eine Bemerkung eines Tablet-losen:
Warum nicht ein Tablet kaufen plus eine kleine Tastatur mit integrierter Tablet-Halterung dazu, dann noch eine Funk-/Bluetooth-Maus und schon hätte man doch ein zusammengesetztes Touchscreen-"MacBook" und einen flexiblen Schnittplatz mit iOS und könnte bei Bedarf den Touch-Bildschirm/das Tablet auch einzeln verwenden.

Für mich wäre ein reines Tablet-Editing nicht das richtige (ich hab's aber auch nie ausprobiert), ich tue mich schon mit dem Touchpad am MacBook so schwer, dass ich, wann immer möglich, eine Maus anschliesse.



Axel
Beiträge: 16072

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Axel »

Skeptiker hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 10:39
rush hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 10:17 ...
Ich hätte zwar auch weniger Lust auf einem Tablet zu schneiden - fände aber ein Touch fähiges MacBook ganz nice - denn darauf schneide ich tatsächlich ganz gern vom Sofa oder dem Balkon aus Projekte vor und möchte da ungern drauf verzichten.
...
Nur eine Bemerkung eines Tablet-losen:
Warum nicht ein Tablet kaufen plus eine kleine Tastatur mit integrierter Tablet-Halterung dazu, dann noch eine Funk-/Bluetooth-Maus und schon hätte man doch ein zusammengesetztes Touchscreen-"MacBook" und einen flexiblen Schnittplatz mit iOS und könnte bei Bedarf den Touch-Bildschirm/das Tablet auch einzeln verwenden.
Hab ich, sowohl für Desktop als auch für iPad. Kann nur für mich sprechen: ist nicht Fleisch, nicht Fisch. Für Resolve auf iPad schwören viele darauf, weil man die Vollversion nutzen kann. Die ist aber auf einem Desktop besser zu bedienen.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



Skeptiker
Beiträge: 5626

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Skeptiker »

Axel hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 10:55
Skeptiker hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 10:39

Nur eine Bemerkung eines Tablet-losen:
Warum nicht ein Tablet kaufen plus eine kleine Tastatur mit integrierter Tablet-Halterung dazu, dann noch eine Funk-/Bluetooth-Maus und schon hätte man doch ein zusammengesetztes Touchscreen-"MacBook" und einen flexiblen Schnittplatz mit iOS und könnte bei Bedarf den Touch-Bildschirm/das Tablet auch einzeln verwenden.
Hab ich, sowohl für Desktop als auch für iPad. Kann nur für mich sprechen: ist nicht Fleisch, nicht Fisch. Für Resolve auf iPad schwören viele darauf, weil man die Vollversion nutzen kann. Die ist aber auf einem Desktop besser zu bedienen.
Ich bin beim Editing eher konservativ (aber wenn's mobil sein sollte, wäre ich auch flexiber, jedoch eher mit MacBook): Mein 5K 27'' iMac (Intel) Bildschirm ist dafür optimal, kommt bei Bedarf noch eine per Switcher zuschaltbare Full-HD-Bildschirm-Erweiterung in Form eines EIZO's (1920x1200 = 16:10) hinzu (der normalerweise dem Mac mini unterm iMac als Bildschirm dient), und ich bin für (fast) alles gerüstet, was da an Clips kommen mag.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 26 Sep, 2023 12:12, insgesamt 1-mal geändert.



rush
Beiträge: 13776

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von rush »

@Skeptiker:
Beim Tablet würde mich am ehesten das angesprochene i/o Management nerven.

Das MacBook Air hat ja schon verdammt wenig Anschlüsse - das iPad empfinde ich dahingehend dann als wirklich "unangenehm".

Irgendwie habe ich früher häufiger Tablets im Alltag genutzt - seit aber Handys praktisch genauso potent sind hat sich diese Zwischenlösung Tablet bei mir irgendwie rar gemacht und liegt eher herum bzw. wird vom Nachwuchs ab und an verwendet.

Für den Preis eines Pro iPad bekommt man eben auch schon ein Air je nach Ausstattung - da kann man abwägen was man präferiert.
keep ya head up



Axel
Beiträge: 16072

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Axel »

Man kann auf dem iPhone schneiden, man auf dem iPad schneiden, man kann auf einem MacBook schneiden, macht alles Spaß, aber nicht jedem. Selbst verknüpfe ich eine Tastatur ergonomisch mit räumlicher Trennung von Augen und Händen und einen Tatschscreen mit Skizzieren, Ausprobieren, Rumspielen.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



Skeptiker
Beiträge: 5626

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Skeptiker »

rush hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 11:21 @Skeptiker:
Beim Tablet würde mich am ehesten das angesprochene i/o Management nerven.

Das MacBook Air hat ja schon verdammt wenig Anschlüsse - das iPad empfinde ich dahingehend dann als wirklich "unangenehm".

Irgendwie habe ich früher häufiger Tablets im Alltag genutzt - seit aber Handys praktisch genauso potent sind hat sich diese Zwischenlösung Tablet bei mir irgendwie rar gemacht und liegt eher herum bzw. wird vom Nachwuchs ab und an verwendet.

Für den Preis eines Pro iPad bekommt man eben auch schon ein Air je nach Ausstattung - da muss man abwägen was man präferiert.
Ich kenne mich mit Tablets eigentlich nicht aus (mit iOS generell nicht, da (immer noch) kein iPhone/Smartphone - darf ich das hier überhaupt erwähnen, ohne dass man mich für verrückt erklärt??), aber die haben schon ihre Berechtigung. Ich sehe so ein Tablet bei Personen (nicht selten weiblichen - jedenfalls generell nicht technik-lastigen im Sinne von 'Nerds'), die mit Computern eigentlich nicht viel zu tun haben (wollen), aber beim 'direkten' (man tippt aufs Ziel und sieht das Ergebnis sofort) und für sie offenbar unkomplizierten (in einer Hand haltbaren und nach Hervorholen sofort einsetzbaren) Tablet richtig aufblühen. Und natürlich in Bereichen wie z. B. Medizin oder auch Kunst, wo man unterwegs immer mal wieder schnell etwas nachsehen oder zeigen oder als Idee festhalten möchte - auf einem etwas grösseren Bildschirm als beim iPhone/Smartpone.



Axel
Beiträge: 16072

Re: Final Cut Pro für iPad in der Praxis: Der beste Videoeditor für Tablet?

Beitrag von Axel »

Skeptiker hat geschrieben: Di 26 Sep, 2023 11:33Und natürlich in Bereichen wie z. B. Medizin oder auch Kunst, wo man unterwegs immer mal wieder schnell etwas nachsehen oder zeigen oder als Idee festhalten möchte - auf einem etwas grösseren Bildschirm als beim iPhone/Smartpone.
Kunst, genau.

Und bald gibt es Dreams:


Tablets sind besser zum Lesen, Malen, Zeichnen, Filme gucken, Mindmapping/Brainstorming/Story- und Moodboard-Erstellung. Wenn man Stunden damit verbracht hat, kommt einem Schneiden nicht mehr ganz so absurd vor.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...



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