pfütze
Beiträge: 10

VHS digitalisieren mit FCP7

Beitrag von pfütze » Mi 16 Mai, 2018 10:28

Hallo Forum,

seit vielen Monaten schaffe ich es einfach nicht meine VHS Bänder (überw. Originalkassetten)
in vernünftiger Qualität zu digitalisieren. Immer wieder traten Fehler wie plötzliche Bildverdunklung,
Asynchoronität oder generell schlechte Qualität auf.

Mitlerweile arbeite ich mit FCP7 und dem Canopus ADVC100 und erhalte so ein an sich passables
DV-Ergebniss, jedoch:

Was ich erst im Nachhinein bemerkte, auch hier schleichen sich immer wieder kleinere Bild/Tonsprünge
ein, welche, zumindest was den Ton angeht, an eine minimal schiefe Spurlage erinnern.
Auch kleinste Flackerstreifen treten auf, welche ebenfalls an Bandschwächen erinnern.
Die analoge Wiedergabe auf dem Röhren TV zeigt jedoch keine der beschriebenen Mängel.
FCP7 ist komplett auf DV/Pal eingestellt, und Audio-Lock am Canopus ist aktiv.
Der Zuspieler ist ein S-VHS JVC HR-S7600. Dieser läuft im "Edit" Modus, die TBC-Funktion ist deaktiv
da sonst Bildverschiebungen (bisweilen sogar komplette Überschläge) auftreten.

Zusammengefasst: Das Ergebnis wirkt unruhig, bis leicht fehlerhaft. Wo kann hier der Fehler liegen??

Würde ein Schritt Richtung BM-Intensity Shuttle Sinn machen oder fehlt eine Komponente im Aufbau..?

Ich freue mich über jeden Komentar zu diesem Thema!




Bruno Peter
Beiträge: 3322

Re: VHS digitalisieren mit FCP7

Beitrag von Bruno Peter » Mi 16 Mai, 2018 10:56

pfütze hat geschrieben:
Mi 16 Mai, 2018 10:28
Ich freue mich über jeden Komentar zu diesem Thema!
Hallo Pfütze,
hast gedehnte randwellige Bänder halt, auch wenn man das augenscheinlich nicht sieht.
TBC kann das auch nicht "ausbügeln"...

Grund für das Dilema: den letzten guten Zeitpunkt für die Digitalisierung der Videobänder verpasst!
Ein teures Equipment nützt da jetzt auch nichts!
** S8-Hobbyfilmer seit 1970(zuletzt Nizo 6080), Videofilmer seit 1988(aktuell Panasonic DMC-FZ300) **
www.hennek-homepage.de/video.htm




Jott
Beiträge: 13714

Re: VHS digitalisieren mit FCP7

Beitrag von Jott » Mi 16 Mai, 2018 12:06

pfütze hat geschrieben:
Mi 16 Mai, 2018 10:28
seit vielen Monaten schaffe ich es einfach nicht meine VHS Bänder (überw. Originalkassetten)
in vernünftiger Qualität zu digitalisieren.
Was meinst du mit "Originalcassetten"? Falls gekaufte, kämpfst du eventuell (auch) mit dem damaligen Macrovision-Kopierschutz.




MK
Beiträge: 1054

Re: VHS digitalisieren mit FCP7

Beitrag von MK » Mi 16 Mai, 2018 14:55

Bruno Peter hat geschrieben:
Mi 16 Mai, 2018 10:56
TBC kann das auch nicht "ausbügeln"...

Grund für das Dilema: den letzten guten Zeitpunkt für die Digitalisierung der Videobänder verpasst!
Ein teures Equipment nützt da jetzt auch nichts!
Wenn der analoge Bildfang am TV damit kein Problem hat, sollte das auch mit einem vernünftigen TBC klappen.

Dass die internen TBCs von JVC-Recordern in Verbindung mit nachgeschalteten digitalen Aufnahmegeräten Probleme haben höre ich nicht zum ersten Mal.

Die Intensity hilft da nicht da die Teile noch viel empfindlicher auf Timingfehler reagieren als der ADVC. Versuchs mal mit einem externen Vollbild-TBC (vielleicht ausleihen).




Skeptiker
Beiträge: 4014

Re: VHS digitalisieren mit FCP7

Beitrag von Skeptiker » Mi 16 Mai, 2018 20:05

Jott hat's erwähnt - es fragt sich, ob es Kauf-Bänder mit Kopierschutz sind oder selbstbespielte ?

Falls selbstbespielte, folgende Idee: Warum nicht ein Problem-Band zu einem professionellen Kopierservice geben (ich weiss nicht, ob Bruno Peter evtl. so etwas anbietet), um zu sehen, inwieweit das Ergebnis sich unterscheidet.

Ergibt zumindest einen Anhaltspunkt, welchen Anteil das Band und die eigene Technik an der Misere haben.




pfütze
Beiträge: 10

Re: VHS digitalisieren mit FCP7

Beitrag von pfütze » Do 17 Mai, 2018 12:32

Hallo,

danke für eure Kommentare!
Also Macrovision ist es nicht, hatte ich auch schon, das stellte sich ganz anders dar.
Meine Sammlung beinhaltet sowol selbst bespielte als auch Originalcassetten von verschiedener Qualität.
Bandfehler und Alterungserscheinungen sind nicht das Problem. Diese sind analog dargestellt und auch
im digitalisierten Ergebniss gleichermasen sichtbar. Der TBC ist wie gesagt aus.

Vielmehr geht es um sehr leichte kurze "Tonhacker/Aussetzer" meist gefolgt bzw gepaart mit ebenso leichten
"Bildhüpfern" (ähnlich einem unruhigem Bildstand bei analoger Filmprojektion).
Das ganze tritt ungleichmäßig und auch mal zeitweise gar nicht auf, jedoch eben nur im Digitalergebnis.

Habe vor längerer Zeit (teils die gleichen Bänder) mit dem Magix grabber digitalisiert.
Abgesehen von Asynchoronität und mäßiger Qualität, waren dort DIESE Mängel nicht zu sehen/hören.

Vielleicht liegts auch am Audio-Lock, werde diesen mal ausschalten, ist mir gerade eingefallen:)




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